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auf den Schulen in allen Waffengattungen (auch Artillerie und Tank) haben alle jungen Leute von ihrem 16. Jahre ab Gelegenheit, unter günstigen, verlockenden Bedingungen in einem .Militär-^lebungslager für Bürger" (Citizens Military Training Camp) eine mehrwöchige Mili- türausbildung zu genießen, wobei nach Beruf und Schulbildung nicht gefragt wird. Selbst die Reisekosten werden vergütet. Das reizt nicht nur die waffenfreudige Jugend, sondern lockt auch die Arbeitslosen. 3m Sommer 1924 haben in über 30 Lagern außer 34 000 Offizieren etwa 276 000 Mann militärisch geübt, d. t etwa die dreifache Stärke der deutschen Reichswehri

Rur durch seine schon vor dem Kriege ganz großzügig durchgesührte 3ugendausbildung konnte England 1914 in so rascher Zeit ein kriegsbrauchbares Bolksheer schaffen. Aach dem Kriege verschwand die allgemeine Wehrpflicht. Dafür genießen jetzt jährlich 700 000 junge Leute soldatische Schulung. Das gleiche geschieht in Öen Kronländern. Die Iungmannen gelten als ein Teil der Streitkräfte des Reichs. Reben der Hauptorganisation der Boy Scouts sind weit verbreitet auch die von der Geistlichkeit oder vom Gutsherrn innerhalb des Kirchspiels auf­gestellten kirchlichen Iugendvereine und die Knaben-Schühenvereine.

Und Frankreich, jene Macht, die die gei­stige Urheberin des »Vertrags" von Versailles ist und seine strengste Durchführung, sobald sie Deutschland betrifft, rücksichtslos fordert? Zur Ergänzung seines heutigen riesigen Friedens- Heeres von 737 000 weißen und farbigen Fran­zosen muß es auf Erhöhung seiner Geburten­ziffer durch gesteigerte Ertüchtigung der Jugend bed icht sein. So hat der S4aat neben der geistigen und seelischen Erziehung zum Haß gegen Deutsch­land auch die körperliche Iugendausbildung seit 1923 durch Gesetz in die Hand genommen. Seine Vorschrift greift rücksichtslos in die häusliche Erziehung der Mutter ein. Lieber die Aus­bildung wird für jedes Kind vom vierten Lebens­jahre an ein Personalheft geführt mit den Ein­tragungen des überwachenden Arztes. Rach dem Relrutierungsgeseh darf niemand ein öffentliches Amt bekleiden, der die militärische Schulung nicht durchgemacht hat. Die Geübten erhalten dann während der Dienstzeit die größten Dör­te'le. vor allem baldige Beförderung und frühere Entlassung.

Italien hat 1923 sein Wehrgesetz durch besondere Bestimmungen ergänzt: zur Zeit hat der Faszismus die ganze Jugenderziehung in Händen. Oberste Behörde ist das Kriegsmmi- fte. um. Der Staat stellt große Summen zur Verfügung. Dew- ndernswert zielbewußt arbeitet die Tschechoslowakei. Hier umfassen die vom Staate mit Waffen ausgerüsteten Sokol- vereine alle Derufsklassen vom Sohne des Ar­beiters bis zum höchsten Beamten. 3eht soll die m litärffche Schulung in den Schulen durch Gesetz erhärtet werden. Polen verdankt den Besitz Ostoberschlesiens seinen großenteils aus Jugend­lichen bestehenden 3nsurgentenverbänden, ebenso seine rasche Mobilisation gegen Rußland 1920. Seit vier Jahren überwacht die Regierung die planmäßige Ausbildung in allen Schulew Selbst die Zöglinge der geistlichen Seminare sind nicht ausgenommen. Die Spezialwaffen, wie Flugzeug und Gas. werben dabei nicht vernachläsffgt.

Sowjetrußlanb, durch keinen Vertrag behindert und nur durch seine Wirtschaftslage zu Rüstungsbeschränkungen genötigt, hat zur Ver­folgung seiner imperialistischen Ziele sich ein starkes stehendes Heer geschaffen, dessen Schlag­kraft durch breite Anwendung des MilUsystems gesichert ist, wie eS schon Engels und auch Iaurös gefordert hatten. Starke Reserven sind in den dauernd ausgebildeten Millionen der jugendlichen Proletarierarmee bereit. Die hier immer Hand in Hand gehende politische Schu- lung tut der militärischen keinen Eintrag.

Diese Schrift läßt einen Blick hinter die Kulissen der Weltpolitik tun. Für das entwaff­nete, geknebelte Deutschland ist er wahrhaft er­schreckend. Richt nur die unmittelbaren Grenznach­barn Deutschlands rüsten ungeheuerlich, auch das

pazifistische Amerika, die englischen Kronländer und das unkontrollierbare Räterußland. Also sehen alle diese Völker Friedenskonferenzen und Bündnisse vielleicht nicht als letzten Schutz an? Lind Deutschland? Wird eS in einem neu ent­brennenden Weltkampf eine friedliche Insel blei­ben dürfen oder wird es zum letztenmal in furcht­barer Weise Amboß fein? Videant consules! Besser: Volk, gib acht!

Oberhessen.

Landkreis Gießen.

ri Sich, 10. April. Die hiesige, unter der Leitung des StiftSorganisten Lehrer Stein stehende Chorschule machte den Kindern, die aus der Schule entlassen werden, eine Osterfreude, für die die Ettern in dieser geldarmen Zeit sehr dankbar find. In normalen Zeiten bekonnnt ein Kind, das etwa 4 Jahre regelmäßig die Sing­stunden besucht hat, so viel, daß es sich denr Stoff zum Konfirmandenkleid davon kaufen kann. Zur Zeit ist die Kasse nicht sehr leistungsfähig. Der Zuschuß, der ihr früher aus dem Luzius-Stipendienfonds und dem fürstlichen Musiksonds geg:ben wurde, ist durch die Entwertung dieser Stiftungen leider hinfällig geworden. Die Kasse lebt nur von den milden Gaben der Ostcrsammlung. Immerhin konnte an die Kinder ein wittkommener Beitrag zu den Kosten ihrer Konfirmation ausgezahlt werden.

bs. S t e i n h e i m, 9. April. Gestern und heute wurde das Gemeindegelände auf weitere 6 Jahre verpachtet. Die Preise sind gegenüber den Pachtpreisen der vorhergehenden Pachtper'ode etwas gestiegen. 3c nach der Lage wurden für den kleinen Morgen 25 bis 65 Mk. bezahlt. Pächter sind hauptsächlich Kleinbauern und Arbeiter, die durch Hinzupachtung von Land ihren landwirtschaftlichen Betrieb wirtschaftlicher gestalten wollen.

Kreis Friedberg.

c Steinfurth, 9. April. Der trockene Vorfrühling war für unsere Gärtner, die sich mit viel Liebe und Fleiß der Rosenzucht widmen, sehr günstig. Die Arbeit des Pflanzens und Sehens ging flott vonstatten. Die jungen Wildlinge, die jetzt in langen Reihen auf den neubepflanzten A-'ckern stehen, sind zum allergrößten Teil durch Anzucht aus Hagebutten- samcn selbst von den Gärtnern getoormen worden. 3m Laufe des Sommers erfolgt dann als recht mühsame Arbeit die Veredelung der Wildlinge. Soweit die im Herbst geernteten Rosenstöcke nicht gleich Absatz gesunden haben, werden sie in ben eigens dazu herg-wichteten Rosenkellern aufbe­wahrt, um im Frühjahr zum Versand zu kommen. Jetzt gehen noch täglich die begehrten Steinfurther Rosen nach allen Teilen Deutschlands und des Auslandes. Fast jeder Zug der Wettertalbahn nimmt sorgfältig in Stroh gehüllteRosenpakete" mit an die Hauptbahnlinien.

tz Rockenberg. 9. April. Die AnstaltS- kirche des L an des z rr cht hau seSM arten- schloß hat eine neue Orgel erhalten, die in feierlicher Handlung eingeweiht werden konnte. Don der alten Orgä, die übrigens noch aus der ehemaligen Klosterkirche stammt, ist das vordere Gehäuse erhalten geblieben und beim neuen Werk verwandt worden. Der Erbauer der neuen Orgel ist die Orgelbauanstatt RikolauS und Pappe (vor­mals Förster u. Rikolaus) in Lich. Sachkenner bezeichnen das Werk als eine treffliche Leistung unserer oberhessischen Orgelbauindustrie

CO Nleder-Florstadt, 9. April. Nachdem unsere Gemeinde beim vorigen Abbau schon eine Lehrer st eile verloren hat, soll nun eine wei­tere Stelle eingehen, weil die Stt-^ahl von 280 Kindern für 7 Klassen nicht erreicht wird. Welcher der hiesigen Lehrer weakommt, steht noch nicht fest. Die einzige Derwalterstelle ist durch einen katho­lischen Schulverwalter besetzt, der wohl, da auf die Minderheiten Rücksicht genommen werden soll, hier bleiben wird. Scheinbar liegt der Fall schwierig, da bis jetzt noch keine Entscheidung über die Personen­

frage vorliegt. Seit vorigem Herbst ist in der M ä d ch e n f o r tb i l d u n g s s ch u l e Kochun- t e r r i ch t eingeführt. Die Einrichtung hat sich sehr gut bewährt und wird von Eltern aus allen Krei­sen der Bevölkerung günstig beurteilt. In seiner jüngsten Sitzung erledigte der Gemeinderat eine sehr reichhaltige Tagesordnung. Sämtliche Preise für die verschiedenen Sorten Plaster- sterne wurden um 1 Pfg. pro Stück herunter- gesetzt. Die Genreindebediensteten hatten einen Antrag auf Winterbeihilfe gestellt. Der An­trag wurde abgelehitt mit der Begründung, daß bei der Rot der Erwerbslosen hier die Ge­nehmigung nicht zu verantworten sei. Die Straße nach Reichelsheim, die besonders im Winter nicht zu benutzen ist, soll chaussiert werden. Man hofft, mit Hilfe der produktiven Crwerbs- losenfürsorge Geld zu sparen, andererseits aber auch den Arbeitslosen Derdienstmöglichketten zu geben. Die rückständigen Zahlungen an die Ge­meindekasse werden in Anbetracht der großen Rotlage vieler Einwohner bis 15. Mai ge­stundet.

Kreis Büdingen.

th. L e i d h e ck e n, 9. April. Am zweiten Osterfeiertage fand hier die Konfirmation statt. Es wurden 3 Knaben und 2 Mädchen kon­firmiert. 3n unserer Filialgemeinde Blofeld wird die Konfirmation amWeihen Sonntag" vorgenommen. Cs werden 3 .Knaben und 3 Mäd­chen konfirmiert. Rachdem die Aussaat so- wett beendet ist, hat man diese Woche betetts mit dem Stecken der Frühkartoffeln begonnen.

-s- Hirzenhain. 9. April. Die Eisen­werke von Buderus haben vor Ostern eine größere Anzahl Arbeiter entlassen. 3n den nächsten Tagen sollen wieder erneut Kün­digungen vorgenommen werden. Don der Entlassung werden alle Betriebe bzw. alle Ab­teilungen fast gleichmäßig betroffen. Begründet werden diese empfindlichen Maßnahmen mit dem schlechten Geschäftsgang.

Kreis Schotten.

Saubad), 9. April, Das Lehrerkolle­gium der hiesigen Realschule ist auf sechs Herren vermindert worden. Ein Abbau dieser Lehranstalt findet jedoch, wie schon berichtet, nicht statt. Durch Zusammenlegen von Klassen wird das Fortbestehen der Lehranstalt ermög- Es sind ziemlich Neuanmeldungen erfolgt. Das jüngste Mitglied des Kollegiums, Studienassessor Dr. R o e s ch e n ist mit Wirkung vom 12. April an das Gymnasium in Büdingen versetzt worden. Der Weiterbau des hiesigen neuen Krankenhau- s e s des Johann-Friedrich-Stiftes war so rasch gefördert rooiiDe.i, daß die Inneneinrich­tung nunmehr fast fertig gestellt ist. Es sind in dem neuen Hause gegen 30 Kranke untergebracht. Auch ist jetzt ein Rö,.taen-Apparat aufgestelll worden.

Freienseen, 9. April. Der Bau der Schuhfabrik am Tunnel der Bahnstrecke Lau­bachFreienseen, rechts der Staatsstraße fft aus Mangel an Mitteln unterbrochen worden. Er war bis zum ersten Stockwell au)geführt worden. Unter­nommen wurde der Rau in. vorigen Jahr durch eine 23ereinigurq von Arbeitern unter Führung eines früheren Betrttbsletterv der Schuhfabrik in Butzbach. Ein Schuhmacher von Freienseen hatte 4000 Mk. zum Unternehmen beigefteuert. Ein Bau­unternehmer von Laubach hat, gutem Vernehmen nach, noch eine Forderung von 7500 Mk.

------ Gedern, 9. Ap.ckl. An dem am Don­nerstag durch den Direktor des Landwirt- fchaftsamtes Schotten vorgenommenen Wiesenrundgang beteiligten sich die hie­sigen Landwirte nicht in wünschenswertem Maße. Sie scheinen noch nicht überzeugt zu sein von der Tatsache, daß Wiesen und Weiden Im Vogelsberg sicherer rentieren als der Getreidebau, zumal die hohen Rie° derschlagsmengen die Entwicklung des Grün­landes begünstigen und so die Voraussetzungen schaffen helfen für eine rationelle Viehzucht. Einer reichlichen Ernährung werden auch dir Leistungen der Rutzviehbestände an Milch, Fl isch und Arbeit entsprechen und für den Landwirt eine hervor­

ragend« Einnahmequelle bilden. Ferner ist zu bedenken, daß die tierischen Produkte besser im Preise stehen als die Erzeugnisse des Ackerbaues. Den Erünlandflächen sollte hier erhöhte Beach­tung geschentt werden.

Kreis Alsfeld.

---Alsfeld, 9. April. Der älteste Einwohner des Kreises Alsfeld. Landwirt Michael Werner zu Dockenrode, ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Er hinterläßt eine Rachkommenschaft von 9 Kindern, 25 Enkeln und 23 Urenkeln.

WER. Rieder-Gemünden, 9. April. Unbekannte Täter rollten am ersten Osterfeier- tage aus die Schienen der Bahnstrecke Kirchhain Rieder-Gemünden 33 Steine und 15 Drainageröhren. Die Hindernisse konnten glücklicherweise noch recht- zeittg entdeckt und beseitigt und damit ein Eisen­bahnunglück verhindert werden. Die Bahnver- waltung hat auf die Ergreifung der Täter eine hohe Belohnung ausgesetzt.

Starkenburg.

WSR. Offenbach, 9. April. Am Diens­tag abend wurde die Witwe Zcal^owskh in ihrer Wohnung in der Luisenstrahe von ihrer heimkehrenden Tochter in bewußtlosem Zustande aufgefunden. Kurz nach ihrer Einlieferung im Krankenhaus ist sie gestorben. Die Frau scheint bei Hantierungen in der Küche einen Ohnmachtsanfall erlitten zu haben und dürfte beim Hinfallen dem Gasyahn zu nahe gekommen fein. Durch das ausströmende Gas wurde die Frau vergiftet.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

3 Wetzlar, 9. April. Nachdem die Jnnungs- versammlung der Zwangsinnung für das Sattler-, Polster- und Tapezierer- Handwerk in Wetzlar die Auflösung be­schlossen hat, ist gemäß Anordnung des Regierungs­präsidenten die Innung mit Wirkung vom 1. Mai 1926 ab aufgelöst worden.

g. Krofdorf, 9. April. Der vor einiger Zeit hier in Angriff genommene Bau der Auto­halle der Kraftwagenpost GießenKrofdorfFel­lingshausen macht gute Fortschritte. Die Halle wird auf dem früheren Waschpfuhl errichtet.

XX Vetzberg, 9. April. Es dürfte für viele von Interesse sein, zu erfahren, daß unterhalb un­seres Dörfchens eine uralte Römer st raße her­zieht, die, vom Windhof ausgehend, bis nach hier ziemlich parallel mit der Straße durchs Biebertal (besser GießenFellingshausen) läuft. Von hier ab füyrt die Straße durch denHeerstrauch" nach Fel­lingshausen bis hinauf auf den Dünsberg. Professor Dr. Schumacher vom Römisch-germanischen Mu­seum zu Mainz hat bei einer Exkursion vor zwei Jahrzehnten fcstgestellt, an welcher Stelle die Straße di. Ringwälle des Dünsbergs schneidet, wie sie von der Höhe abwärts führt, um an der Rehmühle den Bieberbach zu durchkreuzen, und von da ab durch den Wald ihre Fortsetzung nimmt bis nach Naun­heim. Jenseits Fellingshausen stieß man inmitten des Waldes auf ein ausgedehntes Gräberfeld. Wahr­scheinlich ist in allernächster Umgebung, vielleicht in einer Talschlucht unweit einer munter fließenden Quelle, die Wohnstätte der Menschen zu suchen, die hier vor Jahrtausenden die ewige Ruhe gesunden haben. Bekanntlich wurde auch bei der Heuchel­heimer Feldbereinigung unweit der preu­ßisch-hessischen Grenzpfähle an dieser althistorischen Straße eine ©rabftäte gefunden.

XX Kinzenbach, 9. April. Die hiesige G e- meinbejagb, insgesamt 462 Hektar (davon 41

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JBLm

Do i Ende April bis Anfang Juni M Wei mir Morgenkaffee gesucht. (Nähe Damhof oder Ludwigsplatz bevor­zugt). 3003D

Schrift!. Angebote unter 3003V an den Gießener Anzeiger._________

Mehrere tüchtige

ReisedLamen zum Verkauf von Maßkorsetten an Privat­kundschaft von führender Fabrik gegen ho­hes Honorar sofort gesucht. Dorzust-llen Samstag nachmittag von 3-6 und Sonntag vormittag 9-12 bei Reitz, Frankfurter Straße 30 III.

Arbettsvergebnng.

Zum inneren Ausbau des Pfarrhauses zu Trais-Horloff werden die Glaser-, Schreiner-, Schlosser-, Weißbinder-, Ta­pezier-, Jnstallationsarbetten sowie die elektrische Lichtanlage zum öffentlichen Wettbewerb ausgeschrieben. Angebotsvor­drucke, Zeichnungen und Bedingungen liegen vorn Donnerstag, den 15. d. M. auf der Kreisbauoerwaltung, Zimmer Nr. 18, offen. Angebotsvordrucke werden, solange der Vorrat reicht, zum Selbstkostenpreis ausgegeben 3227c

Die Angebote sind verschlossen, postfrei und mit entsprechender Aufschrift ver­sehen spätestens bis zu dem am 26. April 1926, vormittags 10 Uhr, stattfindenden Verdingungsternun bei uns einzureichen. Die Zuschlagsfrist beträgt drei Wochen.

Gießen, den 8. April 1926. kreisbauoerwaltung Gießen.

C e 11 a r i u s.

Ausstellung! der Gesellenstücke der Schnei­derinnen im Gewerbehaus Kirch- iiiiiiiiiiii straße 16. Saal la muimiii

Sonntag, den 11.4. von 2-5 Uhr.

Wm Freiwillige Feuerwehr.

Mo ttag, bett 19. Avril 1926, abends 8 llbr

Hauptversammlung

imFrankfurter Hoi". Tagesordnung: L Jahresbericht. 2. Kassenbericht. 3. Vor- anichlaq 1926/27. 4. Etwaige Anträge ge­mäß § 31 der Satzung, ß. Auszetchuunqen.

6 Verschiedenes. 3034c Uniform: Arbeitsanzug und Helm.

________________Der Vorstand.

MWonsftudien- Versammlung in Lich (G e m e i n d e s a a l' am Montag, dem 12. April, 3 Uhr, für Pfarrer und Lehrer.

Redner: Herr Lehrer Dedus von Ruppertsburg:Die Mission im Geo­graphie-Unterricht." Herr Missionar Ittmann (früher in Kamerun):Die Schule in der Mission." 32wd

Hess. Misfionskonferenz.

Restauration

Karlsruhe

Bringe meine Lokalitäten mit Garten in empfehlende nmiiiiin Erinnerung...........

K. Dorfeld, Teleph. 1595

3201D II

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Kaliireincrs NaizKaflccFabriKcn G.m.ö.H.

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Berlin, den 12.$ebr.1926

Wir haben die uns vorliegenden Gutachten Uber Kathreiner» Malzkaffee einer Prüfung unterziehen lassen. Das Er­gebnis dieser Prüfung geht hervor aus nachstehender

notarieller Erklärung:

Die $irmo Kathreiners Malzkaffee- Fabriken Gesellschaft mit beschränkter Haf­tung zu Serlln hat dem unterzeichneten Notar tn ihren Geschäftsräumen Sie Sammlung der schriftlichen Anerkennungen über den echten Kathreiners Malzkaffee vorgelegt. Er stellte zunächst Surch Nachzählen 54s Mappen fest und prüfte soüann öurch gewiffenhafte Stich­proben sie Zahl und den Wortlaut der in den einzelnen Mappen enthaltenen Zuschriften. Vas Ergebnis war, üaß die Zahl von Gutachten von strzten fdarunter Professoren und Unioerßtätsinstituten), von Anerkennungsschreiben von Hebammen (üa- runter von Leiterinnen größerer verbände) und von

lobender Äußerungen von Lehrern uns Er» Ziehern glaubhaft gemacht ist, und öaß alle von mir geprüften Gutachten üie öestätigung weitgehenüer Anerkennung für Kathreiners Malzkaffee enthalten.

etj. Stephan Gerharö Notar.

(Ur. 31 Ses Uotarlatoreglster» für 1916).