Sein oder Nichtsein.
Lin Kriminalroman von der Wasserkante.
Don Moritz Schäfer.
16. Fortsetzung. Nachdruck verboten.
Onkel Otto bestellte sich einen Grog. Verwundert blickte ihn der Kellner an. „Jetzt in der heißen Jahreszeit?" wagte er eine Kritik, „wir haben einen sehr schönen Eiskaffee, wenn der Herr vielleicht —"
„Hab' ich Sie gefragt, Männeken?" wies der Seemann den Uebereifrigen in die Schranken. „Ich halt's nu mal mit'n steifen Grog, und wenn ich den nich haben kann, geh' ich 'n Haus weiter."
„Sofort, mein Herr", beeilte sich der Ganymed zu versichern, nahm die Serviette mit unnachahm« ltchem Schwung unter den Arm und flitzte davon.
„Eiskaffees brummte Onkel Otto in den Bart. „Der Kerl soll mir gestohlen werden mit seinem labbrigen Gesöff."
Es dauerte eine ganze Weile, bis der Grog kam. Inzwischen genoß Hinriks einen schmalzigen Ope- rettenfchlagek und die Perspektive auf Mühlfeld und seinen Galgenvogel. Eifrig steckten die beiden die Kopfe zusammen. Sie tuschelten so leise, daß gewiß fefn Mensch in der Umgebung eine Silbe verstand.
Dann kam der Grog. Aber er schmeckte dem Bestel^r nicht. Schon der Duft konnte des Onkels sachverständiger Nase gar nicht imponieren, und die Zunge streikte, als sie mit dem Inhalt in Berührung kam. „Dunnerlittchen", brummte der alte Herr vor sich hin. „Wenn ich nicht genau wüßte, daß das Grog ist, hielt ich das Zeugs für Kamillentee."
Mühsam zwang er einen Schluck hinunter und schütelte sich. „ZahlenI" rief er mit Stentorstimme, und wieder flitzte der Kellner herbei. „W i e viel?" sagte der Gast mit beißender Ironie, als der Kellner eine für die damaligen Tage exorbitante Summe forderte.
„Ja, Männeken, für bat Geld köp' ick mir ja 'n ganzes Faß Rum!"
Milleidig zuckte der Befrackte die Achseln. Onkel Otto aber warf wütend eine Handvoll Papier auf den Tisch und erhob sich.
„Das sind 500 Mark zu viel, mein Herr!"
„Na, denn köpen Sie sich for den Rest 'n kranken Kanarienvogel und kurieren ihn dann mit Ihrem Grog!" Sprach's und schickte sich an, das Lokal zu verlaßen, nicht ohne vorher noch an den Tisch des schönen Fedor zu treten und den Beau durch den lauten Ruf: „Guten Abend, Herr Mühl- seld!" aus seiner Unterhaltung aufzuschrecken.
Als hätte er einen Geist gesehen, starrte ihm der Gast ins Gesicht. Gleichzeitig blickte auch sein Begleiter auf, und Hinrichs sah graue, listige Augen aus einem Geierkopf auf sich gerichtet.
„Mein lieber Kapitän, Sie hier! Welche Ueber- raschung!" Mühlfeld hatte sich gefaßt und ging auf Hinriks zu. „Aber, sagen Sie nur, wie kommen Sie denn nach Berlin?"
„Nich wahr, bat wunnert Sie, Herr Mühlfeld. Na ja, unsereins will o o k mal Großstadtluft riechen!"
„Darf ich Sie an unfern Tisch bitten? Ein alter, lieber Geschäftsfreund — gestatten die Herren —"
„Geschäftsfreund? Nee, ich danke!" Der Onkel hatte keine Lust, die nähere Bekannschaft des Raubvogels zu machen. „Ich stand schon im Begriff, zu verduften. Lassen Sie sich nur ja nicht stören in Ihren „Geschäften", Herr Mühlfeld!"
Und rasch, bevor Mühlfeld eine Einrede Vorbringen konnte, mar er draußen.
* * *
Hinriks stand am andern Morgen sehr früh auf, um den um 7.15 Uhr vom Stettiner Bahnhof abgehenden Zug nicht zu versäumen. Es war verabredet, daß er sich mit Andrea am Bahnhof treffen sollte. Statt dessen wurde er um $7 Uhr in der Frühe vom Kaffee weg durch den Portier seines Hotels an den Fern precher gerufen. Andrea teilte ihm mit, daß sie auf Wunsch Margots noch einen Tag bleiben werde: sie gedenke dann allein zurückzufahren.
„Ausgeschlossen, Kinning. Dann bleib' ich auch, bis du mitkommst."
„Auf keinen Fall, Onkel Otto. Ich weiß, daß du dir aus Berlin nichts machst. Wie willst du die Zeit totschlagen?"
„Wird sich schon finden?"
„Nein, Onkelä)en, du reisest! Sei lieb! Ich bin ja doch kein Kind mehr!"
„Aber —"
„Kein „aber", Onkelchen."
„Geht's denn Margot nach Wunsch?"
„Alles in Ordnung! Die Kleine ist wohlauf und guten Muts. Bloß langweilig ist's ihr."
„3ft das alles?"
„Wahr und wahrhaftig, Onkel Otto. Ich will ihr heut noch ein bißchen die Zeit vertreiben. Sie muß sich erst eingewöhnen in die Klinik. Sie muß sich allmählich an Patienten und Dflegepersonal an- schließen. Wenn sie gleich so allein ist, könnte das Heimweh kommen."
„Hm. Dann grüß' sie man schönstens von mir."
„Danke, Onkelchen. Margot läßt ebenfalls herzlich grüßen. Und ich soll dir sagen, sobald sie wieder sehen kann —"
„Donnerlichting!" unterbrach der Alte unwirsch. „Was ist denn das für ein Klappern im Apparat?" Es war aber gar kein Klappern im Apparat, der Kapitän wollte nur seine Rührung verbergen. Aber die da am andern Ende des Drahtes stand, wußte Bescheid. Sie wischte sich einen Tropfen aus den Augen und rief dann, rasch gefaßt:
„Hallo, Onkelchen, bist du noch da?"
„Ja, hier bin ich."
„Dann bleibt's also dabei. Du fährst heute morgen, ja?"
„Meinetwegen."
„Schön. Und ich komme morgen nach. Gute Reise, Onkel Otting. Erstatte Thomas Bericht."
„Will's besorgen, Kinning. Und gib Margot einen Schmatz."
Recht war's dem alten Herrn eigentlich gar nicht, daß er allein fahren sollte. Aber er war nun mal überrumpelt worden und mußte gute Miene zum bösen Spiel machen.
Als er mit seiner Handtasche durch die Sperre schritt, schlenderte auf dem Bahnsteig im englischen Regenmantel — denn es war am Morgen ein leichter Schauer niedergegangen — nach allen Seiten ausschauend, eine wohlbekannte Gestalt umher.
„Nu brat mir einer ’n Storch", dachte Hinriks. „Da haben wir ja wieder unfern Hans Dampf in allen Gassen!" Er trat an den Herrn im Regenmantel heran und rief ihm über die Schulter zu: „Ausgeschlafen, Herr Mühlfeld?"
Der Angerufene fuhr herum. „Ach, Herr Kapitän! Sehr erfreut! Sie wollen schon wieder abreisen?"
„Wie Sie sehen, so."
„Waren Sie denn ganz allein in Berlin?"
„Warum nich? Dachten Sie, ich reise mit gros ßern Gefolge, wie der Sultan von Marokko?"
„Mit einem Sultan haben Sie allerdings eine nur sehr entfernte Ähnlichkeit, Herr Kapitän."
„Na also! Die Aehnlichkeit überlasse ich anderen Leuten, die immer mit 'nem Harem herum« gondeln! Uebrigens, kommen Sie mit nach Rostock?"
„ Nein, ich bleibe hier."
„Hm. Dann warten Sie auf jemand. Am Ende gar auf Ihren Geschäftsfreund?"
„Ihre Wißdegierde frappiert mich, Herr Kapitän!"
„Meine „Wißbegierde" hat ihre guten Gründe, Herr Mühlfeld."
„Und welche, wenn ich fragen darf?"
„Hm. Sie haben mich gefragt, ob ich allein fahre. Das spricht Bände, mein Lieder!"
„Ich verstehe nicht —"
„Na, dann will ich deutlicher werden. Sie haben eine feine Witterung, Verehrtester! Dachten Sie vielleicht, ich reife mit Andrea?"
„Mit Andrea?" Kornische 5rageJ."_
„Ne, komische Antwort! Sie sprechen da von der Gattin Ihres Freundes Lorenzen wie von einer guten Bekannten. Nennen Sie alle Damen Ihres Bekanntenkreises beim Vornamen?"
„Aber verzeihen Sie, Herr Kapitän! Sie selbst sprachen doch von Andrea!"
„Das soll wohl so sein in der Familie! Aber woher Sie das gleiche Recht ableiten, das ist mir denn doch unerfindlich."
„Und mir ist unerfindlich, woher Sie dos Recht ableiten, mit mir in solchem Tone zu reden."
„Das will ich Ihnen sagen, Herr Mühlfeld. Sie haben sich da eine recht hübsche Maske von Biederkeit und Ehrlichkeit zurechtgemacht. Aber mich alten Mann täuscht so was nicht. Ich weiß, was dahinter - steckt. Und danach wähl' ich meine Adresse."
„Herr! Ich halte Ihren grauen Haaren dieses Benehmen zu gut!"
„Haben Sie gar nicht nötig, Herr Mühlfeld. Wenn Sie's wünschen, steh' ich noch meinen Mann."
(Fortsetzung folgt.)
Nutz- niH BremholzverfcherW.
Montag, den 15. Februar I. HS.» vormittags 11 Ahr, werden in der Gast- wirtschaft von Karl Lenz III. in Betzenrod aus den Staatswalddistrikten Kohlhag 3, Hirzenberg 1, 2, 7 und 9 und Rüdewald 6 der Försterei KUiansherberge versteigert:
Autzhvlz: Stämme: Eichen 4. Kl. 2 St.
0,96 Fstm., 5. Kl. 8 St. = 2,53 Fstm., 6. Kl. 6 6t. = 1,66 Fstm. Eschen 6. Kl. 3 St. = 0,27 Fstm- Ahorn 4. Kl. 2 6t. = 0.68 Fstm. Almen 4. Kl. 2 St. --- 0,99 Fstm., 5. Kl. 1 St. ---- 0,35 Fstm., 6. KI. 3 St. 0,53 Fstm. Kirschbaum 6 Kl. 2 St. — 0,72 Fstm. Akazien 4 Kl. 2 St. = 0,48 Fstm. 6 Kl. 6 St. --- 0,90 Fstm. Linden 5. Kl. 1 St. ----- — 0,13 Fstm. Erlen 6. Kl. 4 St. = --- 0,63 Fstm. Aspen 4. Kl. 1 St. — --- 0,47 Fstm., 5. Kl. 2 St.---- 0,68 Fstm., 6. 5U. 3 St. ----- 0,62 Fstm. Linden 1 Kl. 1 St. -- 0,62 Fstm , 4. Kl. 1 St. =0,36 Fstm. Kiefern 3. Kl. 1 St. = 0,57 Fstm., 4. Kl 4 6t = 1,99 Fstm., 5. Kl. 15 6t = 6,79 Fstm. Lärchen 5. Kl. 5 St. =- 1,49 Fstm. Fichten 2. KI. 1 St. = 1,00 Fstm., 3. Kl. 5 St. — 7,63 Ffluu, 4. Kl. 31 St. -- 28,71 Fstm., 53-Kl. 52 6t. --- 28,58 Fstm., 5b«SU. 123 St. = 27,79 Fstm. Weymutskiefern 3. Kt 2 St. = 3,11 Fstm. Buchen B 2 Kl. 1 St. = 0,44 Fstm. Derbstangen. Buchen 1. Kl. 4 St --- 0,10 Fstm. Lärchen 1. Kl. 28 St -- 1,84 Fstm. Fichten 1. Kl. 58 St -- 4,75 Fstm., 2. Kl. 41 St. --- 1,31 Fstm. Dutzknüppel Am.: 2 Lärchen, 13 Fichten 1 Kl., 13 2. Kl Autzretfig Am.: 26 Fichten.
Brennholz: Scheiter Am.: 6 Buchen 1. Kl., 30 Buchen 2. Kt, 2 Hainbuchen, 2 Ahorn, 1 Alme, 1 Erle, 2 Akazien, 5 Aspen, 2 Kiefern, 40 Fichten. Knüppel Am.: 12 Buchen 1. Kt, 18 Buchen 2. Kt, 31 Eichen, 1 Hainbuche, 3 Eschen, 3 Ahorn, 3 Almen, 7 Obstbäume, 38 Erlen, 21 Aspen, 7 Linden, 6 Kiefern. 6 Fichten. Aeistg Am-: 325 Buchen, 260 Eichen, 40 Ahorn, 28 Almen, 55 Linden, 256 Weiden, 92 Obstbaume. Stöcke Am.: 4Buchen, 1 Alme,65Fichten.
Das Holz beliebe man sich vorher an« zusehen, fpatere Beanstandungen können nicht berücksichtigt werden. Nähere Auskunft durch Herrn Förster Bechtold zu Kiltanshetberge und die unterzeichnete Stelle.
EichelLborf, den 6. Februar 1926.
Hessisches Forstamt Gichelsdors. ___________Bechtel.________1183V Nutzholzversteigerung
Nächsten Freitag, den 12. ds. Mts., kommt aus den Waldungen der Gemeinde Ettingshausen folgendes Nutzholz zur öffentlichen Versteigerung:
(Schnittholz) Kiefern-Stämme 2. Kl. 6 St. mit 7,50 Fstm. „ , 3. „ 18 „ „ 18,40 „
Fichten-Stämme 1. „ 3 , „ 6,97 „ - » 2„ 7 , „ 10,90 „
„ „3.-5. „ etwa 70,00 „
Fichten-Derbstangen............25 „
, Nutzreisig..............46 Rm.
„ Bohnenstangen......... 950 Stück
Eichen-Stämme 4. Ät 5 5t. mit 5,02 Fstm.
„ „ 5. , 9 . , 4,43 „
„ „ 6. „ 57 „ „ 12,84 „
Zusammenkunft 10 Uhr am Sportplatz Wcudetngang. 1222V
Ettingshausen, den 8. Februar 1926.
Bürgermeisterei Ettingshausen.
__0 P P e r._______________
Bekanntmachung.
Der Voranschlag für 1926 liegt vom 10. dS. AUS. ab eine Woche auf dem Amtszimmer des Bürgermeisters zur Einsicht offen. Einwendungen tonnen während dieser Zeit schriftlich oder mündlich zu Protokoll erhoben werden.
Ettingshausen, den 7. Februar 1926. Bürgermeisterei Ettingshausen.
Opper. 1204V
Brennholzversteigerung.
Aus den Waldungen der Stadt Gießen sollen am Freitag, dem 12. Februar 1926, vormittags 9'- Ahr, (Abt. 104 und 114, Stadtwald, Bezirk des Försters Geisel, Gießen) versteigert werden:
66.6 Am. Kiefernscheiter,
11 „ Fichtenscheiter,
122,2 . Kiefernknüppel.
3 „ Eichen- und Fichtenknüppel,
150 Wellen Buchen- und Eichenreistg, 4260 , Kiefern- und Fichtenreisig,
75 Am. Kiefern- und Fichtenstöcke.
Zusammenkunft: Alter Steinbacher Weg, 2. Schneise. 12188
Gießen, den 8. Februar 1926.
DerOberbürgermeister.F.D.:vr.Aosenberg.
Jagdverpachtung.
Donnerstag, den 11. Februar 1926, vormittags 10 Ahr, soll die Gemeindejagd, umfaffend etwa 800 Hektar Feld und 270 Hektar Wald auf 9 Jahre verpachtet werden.
Die Bedingungen werden bet der Der- Pachtung bekannt gegeben. 1169V
Wieseck, den 5. Februar 1926.
Hessische Bürgermeisterei Wieseck.
___________Schvmber.___________
Bail- md Aitzhvlzverßeigkrmz.
Am
Donnerstag, 11, Jebruar, vormittags 9 Uhr anfangend,
sollen aus den Distrikten Mühlberg und Kleine Röthe
92,08 fm Eichen-, Schnitt-, Bau- und Grubenholz, größtenteils schönes Wagnerholz:
14,20 fm Fichten-Bauholz, 7,78 fm Fichtenderbstangen und 6000 Fichten- Boynenstangen
meistbietend versteigert werden.
Bedingungen werden vor der Versteigerung oekanntgegeben. 1115V
Zusammenkunft an der Straße Dillinger,—Langd, am Waldeingang.
Bidingen, 4. Februar 1926, Bürgermeisterei Dillingen. ___________Pauli.___________
Jagd-Verpachtung.
Donnerstag, den 16. Februar d. 2.» vormittags 11 Ahr, soll in der Wirt- schäft Erbes, dahier die hiesige Gemeindejagd auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Das Jagdgebiet umfaßt 104 Hektar Wald und 478 Hektar Feld, liegt 10 Kilometer von der Bahnstation Mücke, hat täglich zweimalige Autoverbindung an die Bahnstation, und die Hallestelle der Autopost liegt in der Mitte des Jagdgebiets. Anter-Seibertenrod, den 8. Februar 1926.
Bürgermeisterei Anter-Seibertenrod.
_______Momberger. ____
Bekanntmachung."
Der Voranschlag der Gemeinde Geilshausen für das Rechnungsjahr 1926 liegt vom Mittwoch, dem 10. Februar 1926 ab eine Woche lang auf dem Amtszimmer der Bürgermeisterei offen. Einwendungen sind während dieser Frist schriftlich oder zu Protokoll bei der Bürgermeisterei vorzubringen. Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizuttagen haben.
Geilshausen, den 8. Februar 1926.
Hessische Bürgermeisterei Geilshausen. ____________Wagner._______1207V Zu verpachten Ein Raum, zirka 196 qm Grundfläche, und Nebenräume mit zirka 80 qm Grundfläche geeignet für
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Holzversteigerung.
Freitag, den 12. Februar, im Markwald Bettenhausen. Brennholz: 7 Rm. Buchen-Scheit, 90 Rm. Buchen-, Eichen-, Lärchen- und Kiefern-Knüppel, 425 Rm. Buchen-, Eichen- und Fichten-Reisig, 89 Rm. Buchen-, Eichen-, Kiefern- und Fichten-Stock, 314 Rm. Buchen-, Eichen- und Fichten- Durchforstungsreisig. Nutzholz: 10 Fstm. —40 Stück Eichen-Stämme 6. Kl., 0,28 Fstm. — 5 Stück Eichen-Derbstcmgen, 5,19 Fstm. = 96 Stück Fichten - Derbstangen, 740 Bohnenstangen, 22 Reisstangen, 39 Rm. Nutzreistg.
Zusammenkunft oormittags 9l/2 Uhr an der Waldecke der Straße Bettenhausen -Muschenheim.
Bettenhausen, den 7. Februar 1926. Der Markvorsteher.
_____________Roth.__1224V
gwangsversteigerung!
Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen in Krofdorf am Freitag, dem 12. Februar 1926, vormittags 11 Ahr,
2 Klaviere öffentlich meistbietend gegen Barzahlung versteigert werden.
Treffpunkt 10e/4 Ahr an dem Bürgermeisteramt.
Krofdorf, den 9. Februar 1926. Die Gemeinbekasse.
Bechtholb, DollziehungSbeamter. 1230V
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Stimmt genau,' das verdanke Ich nur Deinem guten Rat von voriger Woche.
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Jawohl, Ich habe mir sofort ein Paket Kiepenkerl und Madastra von Oldenkott-Rees gekauft. Jetzt schmeckt mir die Pfeife und Madastra bekommt mir ausgezeichnet. Mein alter Herr füttert den ganzen Tag die lange Pfeife mit KlepenkerL
Das glaube Ich, Du hast bis letzt nur mit den Augen geraucht, wie so mancher. Für mich unterliegt es keinem Zweifel, wer etwas Geschmack auf der Zunge hat und sich nicht alles Mögliche aufhängen läßt, wird sich über kurz oder lang höflichst, aber entschieden für das feingeschnittene Zeug bedanken.
Du hast Recht, man kann Immer wieder etwas dazu lernen.
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Hierdurch die ergebene Mitteilung, daß ich die von meinem verstorbenen Manne geführte Drogen- und Farbenhandlung T.ii'iniiiiiiiniiii..uiiuiiiiiiinriiiiiniiiiiiiiiiiiiiinniiiiniiiTmrm!iiiiiiiiiim unter der Leitung eines älteren, erfahrenen Fachmannes in unveränderter Weise weiterführe. - Ich bitte, das meinem verstorbenen Manne in so reichem Maße entgegengebrachte Wohlwollen und Vertrauen auch mir erhalten zu wollen.
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