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auf, 170 und

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Millionen, deutsch auf 100 Millionen französisch auf rund 80 Millionen.

Dom GerichtLsaal zum Standesamt.

. e r e Grohherzog von len kam gestern vormittag Im A to hier an, einen hier studierend.n ältesten Sohn zu

Auf einem BodenseeDampser fuhr ein Brautpaar, das sich zankte. Der temperament­volle Bräutigam zog einen Revolver, brachte seiner Angebeteten einen Streifschuß bei und verletzte sich ebenfalls mit der gleichen Waffe. Die Wunden waren leichter Ratur, das Paar genas nach wenigen Tagen und sank sich bann

och nachgesliegen sind, übet bltU Shebt tan d, olt \\t mit bet *2ntt Atm unb babd grlehm . ge^btlid)« ttxitcn He , bie im Haufe vohneiL. : Treppe in bie Dobnun; hrer auf der Sttahe nad i Tiefe.TDobnunglblek meisl sogleich auseinander mit anderen Druleslücka selbst für den Besitzer u» egen diese llmaxinfifuryen n Schutz gesunden. Sie so tief eingeschlagen. bab Luslöten zDrckloS ist und mmei sieiS feftMen tim, ib sein Sigentum ist.

3n den Adendftunden des X ter großen Rinderhalle deS Cy. sehen Schlachtviehho es. Du mit einem Kosten­aufwand von drei Millionen Marl errichtet

Svrerhstunden der Redaktion.

12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschlossen.

JÜr unverlangt eingefanbte Manuskripte ohne beigefügtes Rückporto wird keine Gewähr übernommen.

Un^eigenaufträge sind lediglich an die Geschäftsstelle zu richten.

irei.ag brach in emnitzer städti-

Mk D.t mt, Mk-

Gesrk!W-Wp!k!slul!gsl!Nze!ge« erfordern heute eine sorgfältige Zeitgebung und Satzausstatlung. Gute Schl i'tungen sind nur erreichbar, wenn die Anzeigen ftiiüieliig genug onigegeüen werden. Der Annahmeschluh für alle Anzeigen im (Siebener Anzeiger entfällt auf den Nach­mittag vor der Ausnahme. Empsehkungs- anzeigen müssen, je nach Umfang uno Satz, schwiertgketten, zwei bis drei Zage vorher bestellt fein. Nur mit Sorgfalt und dem not­wendigen Zeitaufwand gefetzte Empfehlungen

Wern öen WiMlen Wig!

hen der Sprache emtommt, 4o rückt die eng» lische Sprache wohl bis zu 220 Millionen die russische vielleicht bis auf NO bis

Tepvicbkel)!- 9Jiaid)inen und Üacfetttöidiier werden repariert i'Nd neretnini. IWI> A.Welx,SeUeriweaS (tmnnn.i Kaolans- naffe bei Geisse.

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weihnachtr- däume

in allen Arügcn emuftebli vreiSweri Kurt v.Müichow Selterswca 52, im Hof. °'

Vermischtes.

30 Milliarden Telephongespräche in einem Jahre.

Auf der Erde werden jährlich 29 570 000 000 Telephongespräche geführt. Davon sind 28 190 COO 000 OrlS» und 1 380 000 003 Fernge­spräche Es gibt auf der Vrde 21 200 000 öffent­liche Fernsprechstellen. Die me.ften Gespräche wer­den In den Vereinigten Staaten geführt, nämlich 19 Milliarden, also rund zweidrittel der auf der Erde geführten Gespräche überhaupt. Auf den Kopf der amerikanischen Bevölkerung kommen rund 180 Gespräche. Auf einen Ein­wohner kommen in Dänemark 121 Gespräche, in Norwegen 113, in Schweden 98, in Österreich 42, in Japan 38, in Argentinien 37, In Holland 36. in Deutschland 34, in Ungarn 30, in Frank­reich 18, in England 18, in Belgien 16 und in Italien 8.

Chinesisch die meislgesprochene Sprache.

Man pslegt englisch, französisch, deutsch und spani.ch als Weltsprachen zu bezeichnen, weil sie am weitesten vrrbreitct sind. Die meistge­sprochenen Sprachen sind eS aber nicht. Die meist- gesprochene Sprache ist chinesisch, das 435 Millionen Menschen sprechen. Dann kommt die indische Sprache, in der sich 230 Millionen Menschen verständigen. Erst in weitem Abstande kommt dann englisch, in dem sich 163 Mil­lionen Menschen unterhalten. Auf englisch folgt deutsch mit 91 Millionen, spanisch mit 80. russisch mit 70, französisch mit 45. italienisch mit 41 und ukrainisch mit 35 Millionen. Wenn eL nur auf das D erste-

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Karl Gerhard Gärtnerei Schiffend Weg. neb. dem ahen Friedhof.

Rundfunk-Programm

des frankfurter SenderS.

(Aus der »Radio-Umschau''.)

Donnerstag, 9. Dezemder.

12 bis 1; ilebertragung von Kassel: MittagS- kvnzert der Hauskapelle (Russische Musik). 3.^0 bis 4: Die Stunde der Äugend. 4.30 bis 5.45. Konzert deS Hausorchesters: Waldteusel-Walzer, 5.45 bis 6.05: Die Lesestunde. 6.15 bis 6.43: Dortrag Dr. Passarge, Dozent an der Staat­lichen Akademie der bildenden Äünftc zu Kassel, überSpanische Städte, 1. Sevilla". 6.45 bis 7.15: .Die Refonnmelhode im neuspvachlichen Unter- richt, an deutschen Beispielen dargelegt. Dortrag von Geheimrat Max Walter. 7.15 bis 7.45: Ita­lienischer Sprachunterricht. 8.15: Vortragsabend Dr. Erich Fortner, Dien: .Altwiener Minia­turen". Anschliehend: Dersuch Der ilebertragimg auswärtiger und ausländischer Stationen,

Zürnen, Sport und Spiel. Aus dem Arbeiter-Turn- und Sportbund.

£ Diestens Ns »Mannschaft hatte sich am Sonntag Wieseckl verpflichtet, trat aber nur mit 10 Mann an, von denen einer noch das Spielfeld verlassen muhte. Die Wiesecker zeigten sich während des ganzen Spieles als die Besseren und siegten verdient 4:0.

Heucheiheiml hatte Praunheim! zum Rückspiel als Gast. Beide Mannschaften zeigten ein flottes und technisch hochstehendes Spiel, das 2:1 für Heuchelheim endigte.

Fronhausenl (B-ÄIaffe) versuchte es mit der A-ÄIaUe (Marburg!) und muffte dies mit einer empfindlichen 7.0-Riederlage bezahlen.

Achtung Preisabschlag

Empfehle:

ti.ien Aula seine öffentliche Probevorlesung dien über das Thema: .Die Retz haut- blösung und ihre Behandlung".

i >r. Johann Georg Hartgenbusch, Assi-

* D i e Maul.» und Klauenseuche ist jetzt in Klein-Linden, ©taufenberg (Kreis Diesten), Dortelweil, Rieder-Eschbach (Kreis Friedberg), TillertShausen (Kreis Alsfeld) und Greifenstein (KreiS Wetzlar) amtlich sestgestellt worden. In Rockenberg. Rieder-Rosbach, Ober- Eschbach (KreiS Friedberg) und Kaulsiost (KreiS Schotten) ist bie Seuche erloschen.

fesuchen. In der Mittagsstunde machten Die fei Den Herren einen Spaz.eraang durch die Stadt, fei dem sie von zahlreichen Bürgern erkannt und ferzlich begrüßt werden.

®in hochverdienter Mitarbei - ter der Brühl'schen UniverfitätS-, Buch- und Stein Druckerei R Lange, bet 83 Jahre alte frühere Schrei, er und Stereo­type ur Georg Host, ist am Sonntag früh nach kurzem Krankenlager entschlafen und wurde Astern nachmittag auf dem Reuen Friedhof von rnern grosten Trauergefolge zu seiner letzten Ruhestätte geleitet. Der Heimgegangene, der über 50 Jahre im Dienste unserer Derlagsfirnra qrsianden und erst vor einigen Jahren sich in i>tn wohlverdienten Ruhestand zurückgezogen litte, war der Firma allezeit ein selten treuer Mitarbeiter, seinen Arbeitskollegen und Dor- feierten gegenüber ein aufrechter Mensch, allen ein leuchtendes Borbilb arbeitSfrohester, uner- B'dlicher Pflichterfüllung. Der bis in fein hohes ter austerordentlich rüstige und bewegliche later Host", wie er im Geschäft genannt wurde, r von allen, Die ihn näher kennenlernten, ge­ätzt und bei vielen sehr beliebt. Der Familie nge war er ein hingebungsvoller Hausgenosse, : in Freud und Leib allezeit eng mit Illi t zusaimnenstand. Die gestrigeXrauer-

kler bot noch einmal Gelegenheit, Die allgemeine Wertschätzung des Dot?r Host'

cinbruckSvoll zu bekunden. An seinem Sarge lang der Buchdruckergesangverein ..Gutenberg" dem verdienten Deteranen der Arbeit einen herz­lichen AbschiedSgrust. Pfarrer Becker zeichnete in seiner Trauerrede in feingestalteter Weise "ben seltenen Persönlichkeitswert des Heimgegan­genen, dessen Geben köstlich gewesen, weil eS et- füllt war von freudig geleisteter Arbeit, von Treue und Liebe. Durch tein Wirken auf dieser Grundlage einer hohen sittlichen LebenSaufkas- nng war dem seltenen Manne ein innerlich reichgesegneteS Leben beschieden. Am Grabe brachte ber Inhaber der Firma, Duchdruckerei- besitzer Richard Lange, in Worten voll lie­fen LeideS den Schmerz über Den Derlust dieses Mitarbeiters treuester Art, dieses aufrechten Menschen und lieben Hausgenossen zum Aus­druck Mit Batet Host sei nicht nur eine der bewährtesten alten Stützen des Geschäft-, sondern auch ein Mann in- Grab gesunken, dessen Heim« (lang für die Familie Lange eine schmerzliche Lücke bedeute. AlS äußere» Zeichen seines un­vergänglichen Danke- legte Herr Lange an Der Dohre beS Derewigten einen Kranz nieder. Ro- tatioMSmaschinenmetster Rohrbach toiDmcte im Namen deS technischen Personals Dem Abgeschie­denen einen letzten Grust durch Wort und Kranz- niederleaung, Buchhalter Wellet tat da« gleiche Für die Angestellten Der Firma. Batet Host ist von uns gegangen, aber er wird un­vergessen in unser ü*tec Gedächtnis fortlebcn!

Winter im Dogelsbera. Seit eini­gen Tagen hat der Winter im hohen Bogels- berg kräftig Quartier genommen. Don Schotten an aufwärts liegt soviel Schnee, Dab der Schlitten- ferkehr ausgenommen wurde: unterhalb Schottens ift die Gegend noch schneefrei. Dom HoherodS- lspf hören wir heute früh, hab der Schnee etwa 20 bis 25 Zentimeter hoch liegt und die Skibahn seht gut ist. Die Temperatur betrug heute morgen 4 Drad minuS.

vetföhm in bie Arme, um mit Hoch grösserer Liebe Den Brautstand sortzusetzen Da die Schweizer Gerichte jedoch diese Sache weniger leicht nahmen al« die jungen Leute, so wurde Der Detlobte wegen Körperverletzung angeklagt. In feiner Traut entlaub ihm ein ausge etchnc er Der ciiLc: vor Ce lit. Unter Tränen bat sie Den Richter, Den Zknobtcn nicht zu bestra en. Denn die Schramme an ihrem Arm hätte ihr kaum wehe getan. Jedoch mußte laut Gesetz entschieden werden, und Der temperament­volle Jüngling wurde zu neun Monaten Gefängnis verurteilt. Sollte er jedoch in Den folgenDcn drei Iahten feine Braut betraten, so würde das Urteil nicht voll­streckt treten. Unmittelbar nach Der Der Hand­lung begab sich das Paar, gefolgt von zahl­reichen Famlllrnmitgll.de rn und einer grof.cn WenschMmenge, auf das S.'andeSamt, um da« Eheaufgebot zu bestellen.

JamUientragöble.

In Riga hat sich in e ner polnifchrn Familla eine Tragödie abgefp'., brr Drri Mrnschrnl.'Wtn zum Opfer gefallen sind. Die Gattin ein:« feit siebzehn Jahren gelähmten MannrS wollte Dielen von feinen Qualen erlösen und vergiftete ihn mit einer Zhankalilösung. Um ihrem Gallen in den Tod folgen zu können, bereitete sie auch für sich die tobbr.ngcnD? Mischung vor. In­zwischen tarn ibre Schwiegertochter nach Hause und trank bie Flüssigkeit auS in Der An­nahme, dast eS Wasser fei Der Schtol.grrmutteo folgten Galle und Schwirgrrlochier in Den Tod,

Gtostseuet auf dem Lhemnister Schlachtuiehhof.

wurde, ein Grostfeuer aus. dast Da« ganze Gebäude bis auf die Umfas, ungsmauern c i n- äscherte. Obwohl.nt.iche Ührmnitzer Feuer­wehren rasch zur Stelle waren, konnte von dem Gebäude nicht« gerettet werden. Der Brand, der bi« in Die späten Abendstunden Dauerte, ist in den Kel.erräun'.en Aum AuSbruch gekommen und fand besonder« reiche Rahrung In Der Kork- isolalion Der Wände. Wie in Den späten Abend­stunden bekannt wird, hat Da« Feuer ein Men­schenopfer gefordert.

Rum aus IHonopolln.

Beamte des Zollfahndungsdienstes Berlin-Bran- henburg haben in dem Keller eines Hauses in der Kopenicker Strahe eine geheime Likör­fabrik ausgehoden. in der vergällter Spiritus, so» genanntes Monopolin, entgiftet und unter Zusatz von Essenzen zu Rum verarbeitet wurde. 300 Liier vergällter Spiritus wurden noch vorgefunden und beschlagnahmt. Die drei Inhaber wurden ver­haftet.

Walfischjagd mit dem Flugzeug.

Der technische Leiter einer englischen Ge­sellschaft für Walfang, Kapitän George Mar- quanb, hat nunmehr ein Flugzeug für die künf­tigen Fangfahrten erworben. In einem Aufsatz setzt er die Rolle des FluMeugrs beim Wal­fischfang auseinander. Zunächst einmal soll auf Erlundungss lügen die Wale feststellen und den Ort durch Funkspruch den Fangschiffen mel­den. Sodann aber will man das Flugzeug selbst! zur Jagd verwenden. Getötete Wale treibe« infolge ihres Fettreichtums und der sich ent­wickelnden Derwesungsaafe lange Zell an der Meeresoberfläche. Es ist also nicht zu befürch­ten, wenn ein Walfisch durch ein Flugzeug erlegt wird, dab er sofort verschwinfet, sondern die zur Bergung notwendigen Schiffe fömten in aller Ruhe herbeigerusen werden. An Die Stelle der Harpune tritt bei der Walfischsagd In Flug­zeugen die Fliegerbombe: die Bomben werden bei an Der Oberfläche schwimmenden Walen mit Aufschlagzündern versehen, während man beim Zielen auf Wale unter der Oberfläche Wasser­bomben verwenden muh, wie sie im il-Qbcot- Krieg verwendet werden. So erscheint also Dem Kapitän die Waljagd mit Dem Flugzeug sehr aussichtsreich Aber eine andere Frage ist eS, wie lange man überhaupt noch Wale jagen wird, wenn diese technische Dernichtungsmethode all­gemein in Aufnahme kommt.

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aus Bielefeld wegen des am 2 Februar 1925 im Kaffee Rheinblick bei Budenheim begangenen DoppelmordeS an f.iner Bram, der Ottilie Münch, und deren zum zweiten Male verheirateten Mutter Julie Braun feinen Anfang. Für die Serbonblung find Drei Tage eingesetzt. Die Anklage lautet auf MorD in zwei Fällen. Die beiden erschossenen Frauen wurden erst einige Tage nach der Tai. nachdem das Eafe polizeilich geöffnet worden war. auf- gefunden. Der Täter war. nachdem er einen Zettel mit Dem Inhall, dast er den Dvppelnwrd begangen habe, zurückgelafsen hatte, flüchtig ge­gangen. Meyer, von dem man anfangs annahm, dast er ins Ausland geflüchtet sei, wurde erst anfangs dieses Jahre« in Stettin verhaftet. ®r gibt an, zuerst die Absicht gehabt zu haben, sich vor Den Augen Der beiden Frauen zu er- schiesten. Dann habe er aber Die Mutter, die ihn schwer gereizt habe, erschossen und hierauf auf Wunsch feiner Braut auch diese. Es ist eine Reihe von Sachverständigen und Zeugen geladen. IV,: Jahre Zuchthaus für einen Einbrecher-

Innig.

WSR. Wiesbaden.?. Dez. Dor Dem hief. Schäl,engericht hatte sich der bekannte Ein» und Ausbrecher Johann Montreal au«Sauer­thal im Rheingau wegen Dreier schwerer Einbruchsdieb st ähle zu verantwo.ten. Bei einem Einbruch in Eltville hatte er mit einem von einem Tuch umwickelten Hammer, al« ge­rade ein O-Zug lärmend vorüberfuhr>die Scheibe erste« Gcfchäf.s.okals elngelchlagen und den Laden bann aufgeräumt. D.e beiden anderen Einbrüche begbig er in Wiesbaden. Hier räumte er in nicht weniger raffinierter Weise einen Schuh- und einen Tuchladen au«. Der Angeklagte, der 'bereits feit seinem 19. Lebensjahre f a st stän­dig im Zuchthaus sitzt, gab die Einbrüche unumwunden zu. Er erklärte kaltblütig, dast er erst im Zuchthaus seine Gewandtheit in der Begehung von Einbrücheir gelernt habe. Da« Zuchthaus sei in Wirklichkeit keine Besse­rungsanstalt, wie man allgemein glaube, son­dern eine Hochschule des Verbrecher­tums. Das Gericht verurteilte Den Angeklagten unter Einbeziehung einer noch zu verbüstendeir Strafe von neun Jahren Zuchthaus zu einer Gesamtstrafe von elf Jahren sechs Mo­naten Zuchthaus.

Zuchthaus für Meineidige.

WSR. PirmafenS, 7. Dez. Der Schuh­fabrikant Hoch von hier und feine Frau hatten fich in einer austerordentlichen Sitzung des Zwei­brücker Schwurgerichtcs wegen Meineides zu verantworten. Das Ehepaar hatte im Sommer Den Offen barungSeid geleistet, dabei aber verschwiegen, dast zwei Pferde sein Eigentum traten, die eS in einem Stall unter­gebracht hatte. Der Ehemann erhielt e i n Jahr und Die Ehefrau zwei Jahre und vier Monate Zuchthaus: ferner wurden beiden die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von fünf Jahren aberkannt.

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besonders In Zeiten starken Re.severkehrs. die Beobachtung machen, bah der Ucj vor Abfahrt des ZugeS erscheinend.» R.'is.nde nir nach langem Suchen einen L.tzplatz vors.ndet und in Der ersten Erreg ng seinem il.itotllen Aasdruck gibt. UnD doch ist e« Io einfach, sich d.eseu Aerger zu er­sparen! Zugleich mit der Fahrkarte kann man sich durch eine Platzkarte bereits Drei Tage vor dem Reisetage einen Platz im V-Zuge sichern. Der Inhaber der Platzkarte muh seinen P^iy bis zur Abfahrt des Zuges auch einge wnunen haben, Da später über Den Platz anderwellig verfügt wer­den kann. Fstr die Plotzkatte to.ro e nr Gebühr von 2 Mk. In der 1. Klasse. 1 Mk. In Der 2. Klaffe und 0.50 Mk. in der 3. Klasse erhoben. Platz­karten werden nur für diejenigen Stal onen. in denen O-Züge oder Kurswagen beginnen, ausgegeben. Man kann aber auch von allen anderen Städten aus Platzkarten schriftlich be­stellen bzw. bestellen lassen und brdient sich zweckmähig hierzu Der H^fe e.neS Rrisebureaus mit Fahrkartenverkauf. Erfolgt di? Bestellung ohne ausdrückliche Anweisung, d e Platzkarten an eine besttmmte Adresse zu senden, so werden sie während der letzten drei Stunden vor Ab­fahrt de« Zuges bei der Fahrkartenausgabe De« AbgangSbahnyofs zur Abholung berellg halten.

" Im Lichtspielhaus Bahnhof- st raste, gelangt jetzt der FlmDarietö" zur Dorführung, ein sehr gefch ckt aufgebauteS Werk, Die Handlung Drama'.Isch sich steigernd und bis zum Schlust von hoher Spannung, dabei auf Mätzchen verzichtend. Eine künstlerisch« Glanz­leistung, vom Alläglichen weit entfernt, bietet Emil Iann ingS als Träger der Hauptrolle. Spiel und MaSke find von eindringlicher Wir­kung in einigen Höhepunl en packend gesteigert und durchfeg ausge eichnei obgetont. Wür­dig zur Seite steht ihm L i a d e P u 11 i in Der Dolle des fremden Mädchens, eine prächtige Figur von tenlperamentvo'lem südländischem Ty­pus, den Mann verführerisch umgarnend ihm Schicksal werdend. 3n Den beiden Rebenrollen verdienen Maly D e l s ch a s t und Warwick Ward lobende Crträbnung. Insgesamt: ein lehr erfolgreiches Filmwerk, das der deutschen Film-

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i RDD. Wo ist 2.. wo ist 3. Klasse? Auf cmicen gröberen Bahnhöfen der Deutschen i^ichsbahn wird seit einiger Zeit vor Einfahrt des Zuges d rch b;fonDere Tafeln an Den Fahrt- 'ichtungSan-eigern auch d.e Reihenfolge Der Bagerk.assen im Zuge bekanntg g dm. Ob und 1ajuf we.chen wetteren Bahnhöfen DLie Mastnahme noch cingeführt Werden Iann. wird zur Zeil crwogcn. Zur Erleichterang der Abfertigung der weisenden bei kurzem Aufenthalt der Züge ist. besonder« starkem Reiseverkehr, bereits an- gtorDnd, dast den wartenden Reisenden schon vor den, Einlaufen d:S Zuges ungefähr die Stille angegeben wird, wo Die Wagen Der einzelnen Mafien oDer bte Durchgangstoagen bestimmter Kurse halten werden.

RDD. Die Sicherung eine« Sitz­platz c s lm V-Zuge. Wie oft Iann man,

Lichtspielhaus Lahnhofstrahe:DarielS". Asroria- .ckchtspiele- rau en feinde". Dalaft-Llchllpiele: Mm der Magglwerke.

Klavterabend. Morgen. Donnerstag, -Bends 8 Uhr, werden zwei blinde Klavlerlünst- n in Der Reuen Aula der älniverfität ein Kla- :ierkvnzert geben, bei dem Kornposllioitm von ^ich. Ehopin und Reger zum Dorttag kommen -erden. Die Künstler spielen nicht etwa Pier» äntig, sondern auf zwei Flügeln, gewih ein icht alltägliches tünstlerifches Ereignis. D:r :lne der Künstler, Herr Emil Freund, ist ?in Kind unserer Stadt; er wurde hier blind eboren, hat 9 Jahre lang das Hochsche Kon- npotorlum in Frankfurt a. M. besucht und trllt noraen abend in seiner Baterftadt zum erstenmal Künstler vor die Oefsentlichk.'it. Sein Partner U) Herr Franz Loesfler aus Würzburg, «den Pianisten werden hervorragende lunst. rttsche Eigenschaften nachgerühmt, so Daö man i argen abend wohl ein wertvolles CuigniÄ im t.rhener Musl.leben erwarten darf. Da hierbei _,i Sohn unserer Stadt Im Mittelpunkt des Ubends steht, darf erwartet werden, daß unsere iIürgeifchaft eS an zahlreichem Besuche nicht -.Men läßt.

L. U. Don Der LandeSunive rsität. , !>r. med. Heinrich Kranz, As istenzarzt in ec .UnivetsitätS-AugenMnik, der sich für das » Fach der Augenheil unde an unserer UnlDerfität ,u habilitieren wünscht, toiro morgen. Donners-

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Gerichisfaal.

Verurteilung eines Werbers für die Fremdenlegion.

WSR. Limburg. 7. Dez. Unter Der A..° llage, feinen Freund, Den damals arbeits­losen 21 jährigen Otto Heil aus Weilburg nach der Fremdenlegion verkauft zu haben, hatte sich vor Dem hiesigen Schöffengericht der Landwirtsgehilfe Heinrich Dogelsang aus Weilburg zu verantworten. Die Beweisauf­nahme gestaltete sich für den Angeklagten sehr ungünstig. Er überredete Heil, mit ihm nach Frankfurt $u gehen, um bei Der Firma Holz­mann Anstellung zu finden. Rach einigen Tagen kehrte er ohne Hell zurück. Rach einigen Wochen traf au« der Fremdenlegion ein Brief von Heil ein, In dem er die Beschuldigung erhob, hab Dogelsang ihn in Matirz in eine französische Kaserne gelockt habe, wo er der Fremdenlegion einverleibt worden wäre. Al« Der Brief ankam, ging Dogelsang flüchtig, wurde aber später wie­der ergriffen. Bezeichnend ist folgende zynische Aeuherung für den Angeklagten:Wenn ich jede Woche einen solchen Ochsen zum Markte bringe, kann ich zufrieden sein." Das Ge icht kam zu einem Schuldig und verur eilte Den Angeklag­ten wegen Dergehen« gegen § 144 deS Str.-G.-B. zu zwei Jahren Gefängnis.

Hochstapeleien eines Filmregisseurs.

WSR. Frankfurt a. M, 7. Dez. Der frühere Ingenieur und spätere Filmregisseur Walter M i f. Der in Berlin wegen Be­trügereien zu einer längeren Gelängn'S- ftra'e Derrrteilt worden war, Dann Strafauf­schub erhielt und Die Rückkehr vergast, taudfti eines Tage« In Frankfurt aus. Er näherte sich einer Dame, die Im Dlltze eine« Vermögen« von 4000 Mark war und fich Damit eine Existenz gründen wollte. M'x war Der richtige Mann, dieses Geld unter Die Leute zu bringen. Er interessierte die Dame für Die Fabri­kation ei-es Kravattenspanners, der bei einem Selbstkostenpreis von 18 Pf. zu ener Mark verkauft werden sollte. Auch für einen Briefmarkenklebeapparat habe er schon massenhaft Bestellungen. Die Dame fiel auf Den Schwindel hinein und wurde ihr Geld restlos los, das Der seine Herr mit ge­wissen Damen und in Spielklub« Durchbrachte. Das Gericht verurteilte den Hochftap'er zu neun Monaten Gefängnis und Drei Jahren Ehrverlust.

Mordprozeh Meyer.

WSR. Mainz, 7. Dez. Dor dem hiesigen Schwurgericht nahm heute Der Protest I gegen Den 43jährigen Techniker Örn ft Meyer

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Nr. I -ersrudei. wir Ui Paetpaketee von tz Pfti na, äu Ptund po»trrei Nachnahme M. 2.06 Probe f6br 'n d-o-rrd^n ouai B1U er ^ «... I lm a. I» 8 ▲U<*ew MoUeraeri*ußnlss«.

Pent am Institut für efperlmeniille PsyHolozie uaD trpcrimentelle Pädagogik, der sich für da« Fach der effperirnentlllen Psychologir zu hablli- beten wünscht, wird am Freitag, 10. Dez.mber, 5 Uhr in der kleinen Aula eine Probevorlesung über: .Psychologie des Sport«" halten.

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