ihr Ende.
Bornotizen.
Dirnen 10 Bi« 15, Wisse 80, jung« Hahnen 100, Suppenhühner 100 bis 120, Gänse 80 bi« 110; bai Stück: Eier 15 bis 18, Blumenkohl 50 bi« 150, Endivien 8 bis 15, Oberkohlrabi 5 bis 10, Lauch 5 bis 10, Rettich 10 bis 20, Sellerie 10 bis 50 Pf.
25. Generalversammlung des Konsumvereins Gietzen.
stellt werden. . _ .
Satzungsgemäh schied aus dem Vorftano Heinrich Fourier aus; da dieser eine Wieder- lvahl ablehnte, wurde an dessen Stelle Albin Mann- Gießen gewählt. Aus dem Ausftafts- rat schieden aus: D e n n e r - Wieseck. Mann- Gießen und Reh-Gießen; gewählt wurden: Reh- Gießen, Bremer- Wieseck und Braun- Giehen. ,
Zum letzten Punlt der Tagesordnung lagen zwei Anträge vor, die beide der Ablehnung ver- sielen. Der eine wünschte, daß Mitglieder, die Anträge zur Generalversammlung stellen, diese begründen dürfen, ohne Bertreter zu sein. Der zweite Antrag wollte auf die Tagesordnung der zulünftigen Generalversammlungen den Punkt .Verschiedenes" stellen.
Rach einem kurzen Schlußwort des Der- Handlungsleiters Bellers fand die Tagung
sonders Hinweisen.
** Einen Frostwarnungsdienst hat die hiesige Wetterdienststelle auch für diesen Winter wieder eingerichtet. Wenn auch eine Wettervoraussage auf lange Zeit noch nicht möglich ist, so lassen sich die Frostaussichten auf Grund der zu- sammengestelltcn Witterungsbeobachtungen weiter Gebiete doch für mehrere Tage erkennen. Für zahl- reiche Zweige der Wirtschaft ist dieser Warnungs- dienst bekanntlich von großer Bedeutung.
"EinEinbrecherangeschossen. 3n der Rächt zum 14. Oktober wurde aus dem Reubau an der Anneröder Chaussee, gegenüber dem sog. Prosessoren-Cck, eine Kiste mit wertvollem Werkzeug gestohlen, ohne daß die damals auf* genommenen Ermittelungen vorerst zu einem Er- gebnis führten. 3n der Rächt zum gestrigen Sonntag wurde wiederum versucht, in dieses Haus einzubrechen. Dabei wurde der in den letzten Tagen eingezogene Hausbesitzer aufmerksam. Er leuchtete das Haus und dessen Umgebung ab, konnte aber nichts feststellen. Rachdem er und seine Familie sich wieder zur Ruhe begeben hatten, vernahmen sie wieder ein Geräusch, abs ob jemand eine Türe aufbrechen wollte. Als der Hausbesitzer nun nach dem Hofe zu aus seinem Küchenfenster heraussah, konnte er eine Gestalt '.-ahrnehmen, die er in der völligen dunklen Rächt aber nicht erkennen konnte. Der Hauseigentümer geriet in große Aufregung, als der vermutliche Einbrecher aus Anruf keine Antwort gab, und feuerte einen Schreckschuß ab. Als der Dieb flüchtig ging, gab der Mann noch einen zweiten Schreckschuß ab, um evtl, weitere Einbrecher zu verscheuchen. Die Bewohner begaben sich nun heraus, um nähere Wahrnehmungen zu machen, und foniuen feststellen, daß der Einbrecher schon zwei Eisenstäbe aus dem Kellerfenster herausge- brochen hatte. Der Eindringling, der durch einen Schuß am linken Oberarm erheblich verletzt wurde, schlepvte sich bis zu dem Bahnwärter- Haus Blockstelle 5, kurz vor Rödgen, wo er sich bei dem Bahnwärter meldete und angab, er sei überfallen und angeschofsen worden. Der Bahnbeamte benachrichtigte die Gießener Sanitätskolonne, die den Verletzten abholte und in die
stadt".
— Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Rachdem in den beiden letzten 3ähren Shaws «Heilige 3ohann>a" hier gegeben worden ist, wurde für dieses 3ahr Schillers „3ungfrau von Orleans" neu einstudiert. 3n bewußtem Gegensatz zu der 3n- szenierung der Shawschen Historie, hat der Spielleiter, 3ntendant Steingoetter, der «Jungfrau von Orleans" den Charakter einer «romantischen Tragödie" im Sinne Schillers gewahrt. Er gibt daher in den 11 Bildern, in die der Regisseur das Werk gegliedert hat, sehenswerte Bühnenbilder und durch zahlreiche Komparserie belebte Szenen. Daß Schillers hinreißendes Pa* thos 8um gebührenden Rechte kommt, war ein Hauptbestreben bei den Proben. Der größte Wert wurde wieder auf rascheste Abwickelung der Szenenfolge gelegt. Es findet nur eine Pause, nach dem 5. Bilde, statt. Bei den anderen Der- Wandlungen wird der Zuschauerraum nicht erhellt. Die Erstaufführung findet zu Schillers Geburtstag am Mittwoch, 10. Rov., statt.
— Vortragsabend Regina Ulmanns in Keihners Buchhandlung. Man schreibt uns: Rainer Maria Rilke schreibt über die Dichterin: „Denken Sie. an meinem Geburtstag gerade erhielt ich, leihweise nur, das Novemberheft der Rundschau mit der Erzählung „Don einem allen Wirtshausschild" (ich kenne die andere Prosa nicht, die Sie anführen) — aber diese Arbeit Reginas — ich schrieb es ihr gestern — hat mir den Tag, den I ich weiter nicht hervorzufühlen gedachte, gegen meinen Willen zum Fest gemacht. Ich kannte nichts dergleichen von ihr, bei aller Herrlichkeit und Lauterkeit, die ich doch ihren anderen Sachen zugebe: hier war ihr unendlich mehr noch gelungen; das heißt, es war eben zu der unvorsehlichen Gnade, die das Schwere in ihr so wunderbar über die Strömungen der Zeit hinüberträgt, wie Chistophorus das immer schwerere Jesuskind — —, es war zu dieser Diktathaftigkeit ihrer Produktion, für die sie sich so kindlich rein und willig und heilig erhalten hat, das Gelingen der Arbeit hinzugekommen, die | Beherrschung dessen, was in diesem Göttlichen be»
bedingungen erteilen die Postanstalten Auskunft.
•* Rachnah men n a ch dem Saar- gebiet. Den Rachncchmcsendungen nach dein Saargebiet werden von den Absendern häufig Postanweisungen beigefügt, die wie im Auslandverkehr Über den vollen Rachnahmebftrag lauten. Die Postanstalten des Saargebiets sind in allen diesen Fällen gezwungen, neue Postanweisungen auszufertigen, weil die eingezogenen Rach '.ahrne- beträge im Saargebiet um die Einziehungs- und die Postanweisungsgebühr gekürzt werden. Die Rachnaymeversender seien darauf aufmerksam gemacht, daß auf den den Dries- und Paketnach- nahmesendungen nach dem Saargebiet beigefügten Rachnahme-Postanweisungen die Beträge nicht ausgefüllt sein dürfen.
** Warenproben in Wurfsendungen. Seit dem 1. November werden versuchsweise auch solche Druckstücke zur Verteilung als Wurfsendung durch die Post zugelassen, denen Warenproben beigefügt sind. Das Gewicht der Sendung darf 20 Gr. nicht Übersteigen. Die Gebühr beträgt 8 der tarifmäßigen Gebühr für Mischsendungen. Die Warenproben dürfen nur eine geringe Stärke haben, fc daß ihre Behandlung im Poslbetrieb, namentlich bei der Zustellung, auf keine Schwierigkeiten stößt; sie sind mit den Druckstücken zusammen unter Um- schlag einzuliefern und fo zu befestigen, daß sie der Wurfsendung nicht entfallen können.
** Auftrieb auf dem heutigen Frankfurter Schlachtviehmarkt: 297 Kalber, 349 Schafe, 3328 Schweine.
3n der sich anschließenden äußerst regen Aussprache wurde eine große Reihe von Wünschen und Anregungen vorgebracht. Zünächst beschäftigte sich Mann- Gießen mit den wrlt- wirtschafttichen Vorgängen und erklärte, daß die letzten Zotterhvhungen die Kaufkraft herabgesetzt und die Arbeitslosigkeit mitgeschaffen hätten, llnfere bedeutendsten Wirtschafts sichrer erklärten deshalb die 28 europäischen Zollmauern für die Zukunft als ein Unding. Wertvolle Fingerzerge gebe hierzu der Bericht des Reichsverbands der deutschen 3ndustrie, mit dem sich -Rebner näher befaßte. Ein weiterer Redner wünschte für die Landbevölkerung ein dessen Bedürfnissen mehr entsprechendes schwereres Brot, wahrend zahlreiche Redner sich insbesondere mit ter Frage
Klinik einlicfttte. Der Verbrecher führte eine Taschenlaterne und eine geladene Pistole bei sich. Er wurde als der 32jährioe Arbeiter Phil. Röhrig aus Rödgen festgestellt. Durch die Gießener Kriminalpolizei unD die Gendarmerie wurde gestern vormittag eine Durchsuchung vn Röhrigs Wohnung vorgenommen, wobei die Beamten sämtliches gestohlenes Gut, das in der Rockt zum 14. Oktober entwendet wurde, vor- anden und beschlagnahmten. Außerdem wurden ivch weitere Gegenstände, die von anderen Dieb- tählen herrühren, gesunden und fieber gelt eilt, darunter auch ein geladener Karabiner. Sämtliche Gegenstände sind aus der Bürgermeisterei Rödgen sichergestettt. Röhrig befindet sich als Polizeigefangener in der Klinik.
•* Er lebt noch, sein Befinden hat sich gebessert. Der «Wchlarer Anzeiger" berichtete am Samstag, der bei der Schlägerei in Münchholzhausen durch Bauchschuß verletzte Hahn sei seinen Verletzungen erlegen. Wie wir heute vormittag in der Klinik hörten, ist die Wetzlarer Rachricht unzutreffend, in dem Befinden Hahns ist vielmehr eine leichte Besserung eingetreten.
** Ausbildungskursus fü r Turn- warte und Vorturner. Am Samstognach- mittag begann hier in der Turnhalle des Realgym- nasiums der von der hessischen Regierung veranlaßt« Kursus zur Fortbildung von Tnrnwarttn und Vorturnern. 32 Teilnehmer aus Oberhessen nahmen daran teil. Di« Leitung liegt in den Händen von Kreisturnwart Friede (Frankfurt a. M.) und Gauoberturnwart Will (Gießen). Die Teilnehmer erhalten vom Staat einen Koftcnzuschuß. Der Kursus erstreckt sich auf vier Samstage und Sonntage.
** Frachtfreie Beförderung von Pa- r e te n für den Kreuzer „Hamburg". Die nächste Gelegenheit zur frachtfreien Seebeförderung von Weihnachts- und anderen Prioatpaketen an die Besatzung des Kreuzers „Hamburg" nach Konstantinopel bietet der am 25. November von Hamburg abgehende Dampfer „Angora" der Deutschen Levante-Linie; Ankunft in Konstantinopel am 20. Dezember. Die Pakete müssen so zeitig aufgeliefert werden, daß sie spätestens am 21. November bei Matthias Rohde & Co, Hamburg, Freihafen, Lager Sandtorkai 33, eintreffen, lieber die Versendungs
herrschbar ist und beherrscht fern will. Dieses lieber» gehen und Ueberwachen der in ihr geräumiges Gemüt groß und massig hingerückten Gegenstände — habe ich noch nicht gekannt — es trieb mir die Tränen in die Augen —, und mein Wesen war zutiefst von dem Bewußtsein bewegt, wie sehr ich, so oft ich mir Reginas gewaltige Aufgabe vorstellte, darauf, auf diese irgendwann eintretende Macht ihres tünftlcrqdjcn Willens, gewartet hatte. Nun war es da: Sieg! Sieg! — schrieb ich ihr."
— 3n de r D o r t r a g - De r e i n i g u n g spricht am morggen D.enstag Rudolf Bred - schneide r aus Aussig über „Wanderungen durch die salzburgischen und bayrischen Alpen". Er wird seine Ausführungen durch ein zahlreiches. künstlerisch erstklassiges Lichtbildermaterial ergänzen. Diese Alpenfahrt in Wort und Bild bietet, so schreibt man uns. viel Belehrendes und läßt die Dergwelt in ihrer ganzen Pracht und Schönheit vor dem Zuschauer erstehen. (Siehe heutige Anzeige.)
*
*♦ Zur Volksabstimmung am 5. D e - zemder über die Auflösung des Hessischen Landtags sind die Stimmlisten dzw. Stimmkarteien vom 14. bis 21. November auszulegen. In großen Ge- meinden kann die Bürgermeisterei die Offenlegung schon früher beginnen lassen.
** Winterbeihilse für d i e Notlei de n- den unterer Stadt. Auf Vorschlag des städtischen Woylfahrtsausschusses hat der Finanzausschuß der Stadtverordnetenversammlung beschlossen, im gleichen Umfange wie im vorigen Winter den de- dürftigen Kriegsbeschädigten, Kriegerhinterbliebenen, Rentnern, Erwerbslosen, Kurzarbeitern und sonstigen Notleidenden Zuschüsse zur Befchaffung von Kohlen und Kartoffeln zu gewähren. Insgesamt sind für tiefen Zweck 48 000 Mark vorgesehen, wovon 24 000 Mark die Stadt trägt, während der Rest vom Staat als unverzinsliches Darlehn gegeben wird.
** Erweiterter Werktags-Schalter- dien st beimPo st amtl (Bahnhof ft raße). Das Postamt schreibt uns: Äon Montag, 8. November ab wird der Briefausgabeschalter bereits von 7 Uhr vormittags (statt bisher 8 Uhr vormittags) geöffnet fein. Vom gleichen Tage ab wird der Schalterfchluß für den B r i e f • u n b P a - ketverkehr von 6 Uhr auf 7 Uhr abends verlegt.
♦♦ Die Ergänzungswahlen zur I n - duftrie- und Handelskammer Gießen betrifft eine Bekanntmachung in unserem heutigen Anzeigenteil, auf die wir die beteiligten Kreise be-
— Tageskalender für Montag. Vortragssaal der Buchhandlung K e i h n e r : 8.30 Uhr, Vortrag von Regina UUmann aus eigenen Werken. — Freiwillige Gailsche Feuerwehr: 8.30 Uhr, „Schivkapaß", Monatsoersammlung. — Licht- jpielhaus, Bahnhofstraße: „Der schwarze Gnad". — Astoria-Lichtspiele: „Die Spürhunde von Winkel-
£, 3m großen Saale des Gewerkschaftshauses traten am gestrigen Sonntag nachmittag o:e in den einzelnen Verteilungsstellen des Konfum» Vereins gewählten Vertreter zur o rden t l i d>e n Generalversammlung zusammen. <5api- reiche Zuhörer wohnten den Verhandlungen bei. Redakteur Detters als Vorsitzender des Aus- i zahlreiche Redner sich ursvesontere nru öiuy^ fichtsrats eröffnete und leitete die Versammlung, der Amsatzsteigerung befdyäfügten. Auf alle Fra- die bis zum Schluß einen sachlichen und be- gen ging Geschäftsführer D teuer m fernem fruchtenden Verlauf nahm. Schlußwort ein.
1 Bet feinen Ausführungen konnte Geschäfts- Die Jahresbilanz wurde hierauf ein- fubret Diener auf den gedruckt vorliegenden st i m mi g g e neh m i g t und dem Vodtand Ent-
Geschäftsbericht verwesen. D eser war an- laftung erteilt. Die Verteilung drr Erubrrgung
läßl'ck des 25iäbr qen Bestehens des Konsum- soll in der Weise geschehen, daß 8000 Mark dem
vcnems besonders reichhaltig und geschmackvoll Reservefonds überwiesen und der Rest von
ausgestattet. Rach dem Bericht stand das abge- 878,81 Mark zur Verfügung des Vorstandes ge
laufene Geschäftsjahr im Zeichen einer beispiellosen Arbeitslosigkeit, die naturgemäß auch die Eww'.cklunq des Vereins hrmmte. war doch zett- toirfc fast de Hälft- der Mitglieder arbettslos. Trotzdem steigert- sich der Gesamtumsatz um 228 584 Mk. auf 2 638 215 Mk. Warenabgabe- stellen bestehen zur Zeit 37. Dre wurden im Kaufe bc£ letzten Jahres neu eröffnet: Rodheimer Straße. Kugelberg und in Fellingshausen. Das Haus Ecke Kftn-k- und Frankfurter Straße, in dem sich feit 1919 bereits eine Derteilungsstelle be- finbet, wurde käuflich erworben. Dir Bäckerei weist einen kleinen Rückgang des älmsatzes auf. Dieser Rückgang findet feine Erklärung bann, daß infolge der günft’gen Ernt' im Vorjahre ein großer Seit der Mitglieder in den Landorten Ihr Drot mit feTb ft gebautem Dftre.de bestellte, em anderer Teil kaufte Mehl, um sein Brot selbst zu backen. Trotzdem ze'gt der Bericht noch recht ansehnliche Zahlen. An We'zenauszugsmehl wurden 166 329 Psd . an Roggenmehl 1 290 587 Pfd.. an Hefe 2317 Pfd. verbacken. Daraus wurden annähernd 2 Millionen Pfund Dackware hrrgestelltz Der Gesamtwert der umgefetzten Dackware und Hefe beziffert sich auf 413 877,04 Mk. Au d.e Ber» lellungsstellen wurdrn 310 840 Pfd. We.zenaus- zugsmehsi 430 850 Pfd Rogaenmehl und 7002 Pfund Hefe geliefert. Die Kaffeerösterei zeigte eine recht gute Entwicklung. .Trotz der hohen Kaffeepreise, die in der allgemeinen Weltteuerung und dem gestiegenen Kaffeekonmm ihre älrsache hat. ist ein Umsatz von 32 400 Mk. erzielt worden. 3ntertffant war hierbei d e Feststellung, daß für jedes Pfund Kaffee, das emgcfubrt wird, 65 Pf. Zoll entrichtet werd-n muß. Eire besonders zufriedenstellende Aufwärtsbewegung hat die Sparabteilung au^utre fcn. 5h? reich ich fließenden Spargelder ermöglichten dir Finanzierung aller Unternefrnimien mit eigenem Kapftal. Der Stand der Sparkasse wies am Beginn des Geschäftsjahres einm Betrag von 103 8'3,54 Mk. auf und stieg am 3ahressck^uß auf 232 280,0a Mk. Auszahlungen wurden 762, Ein-ah^uagei 1955 getätigt An Personal beschäftigt der *2krein »ur Zeit 126 Personen. Die Mitglieder- betoegung zeigt infolge des bannenden Ausscheidens der sog. Papiersoldaten (die Richt- faufenfrm) einen Rückgang. 12131 waren am 3ahresschl''sse vorhanden. Für das nächste 3ahr liegt berefts wieder eine groß? Reihe von Reu- anirclbungen vor. 3n 21 Orten wurdm Lichtblld- vorträae gehalten, die von 8805 Personen besucht I wurden. Der F Im de- Gro°>-E^kaufs-G sellschaft wurde in Marburg. Butzbach. Dad-Rauheim und Friedberg borgeführt und von 910 Verbrauchern briucht. Für d e Aufklärunaftätigkeit wurde ein besonderer S kretär angestellt.
Der Kassierer Gündervtb erläuterte die ebenfalls gedruckt nerfrgenbe 3«h res rech- n v n a, die m=t 6'2 671.97 Mk. abfchfteßsi An Rückvergütung für d'e M tglled:r sind 104740,75 Mark vorg.sehei. Di' Gewinn- und Verlustrechnung zeigt eine Endfumrne von 492 772,65 Mk. Die Erübrigung beträgt 8378,81 Mk.
Für den AufsichtSrat gab dessen Vorsitzender Detters einm kurzen Bericht, nach dem sich alle Arbeiten der leitenden 3nstanzem reibungslos vollzogen. Die schwierigste Krisonzeit, hedinat w-rch die große Arbeitslosigkeit..fei von ter Genossenschaft gut überwunden worden, der Verwaltung und den Angestellten, nicht minder aber den Mitgliedern, die der Genossenschaft die Treue hielten, gebühre hierfür Dank.___________
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im Alter von 76 Jahren.
Lollar, den 6. November 1926.
9194 D
Die Beerdigung findet Dienstag, nachmittags 3V, Uhr, statt.
J. M. Schulhof
Heute mittag 12Vi Uhr entschlief nach langem schweren mit großer Geduld ertragenem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Mannes Kölscher, Schlossermeister
In tiefer Trauer:
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Betr.: Ergänzungswahlen zur Induftrie- unb Handelskammer.
Auf Grund des Gesetzes über die Industrie- und Handelskammern haben am Ende dieses Jahres Ergänzungswahlen zur Industrie- und Handelskammer für drei Mitglieder im Wahlbezirk Gießen- Stadt und für ein Mitglied im Wahlbezirk Lich-Hungen stattzufinden. Es scheiben aus im Wahlbezirk Gießen-Stadt die Herren: Kommerzienrat A. Klingspor, Leopold Maner und August Noll und im Wahlbezirk Lich-Hungen: Herr Heinrich Jhring in Lich.
Die Ausscheidenden sind wieder wählbar. 91840
Es wird dies mit dem Anfügen bekanntgemacht, daß vom 9. bis 18. November d. I. die Liste der Wahlberechtigten für Gießen-Stadt auf dem Sekretariate der Industrie- und Handleskam- mer in Gießen, Lonystraße 7, in der Zeit von 10 bis 12 Uhr vormittags und 3 bis 5 Uhr nachmittags, und die für den Wahlbezirk Lich-Hungen auf der Bürgermeisterei Lich während der üblichen Amtsstunden zur Einsicht offen liegen und daß Einwendungen gegen den Inhalt der Listen innerhalb der zehntägigen Frist bei der unterzeichneten Industrie- und Handelskammer schriftlich vorzubringen sind.
Gießen, den 6. November 1926. Industrie- und Handelskammer Gießen.
Schirmer, Kommerzienrat.
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