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nach ihrem Verschwinden die Kleidungsstücke zu Geld zu machen. Haarmann, der in der Verhand­lung scheinbar deg jungm Grans zunächst schone.' wollte, brachte schließlich immer mchr belastend.-: Material gegen ihn vor und bezeichnete ibn schließlich sogar als Mörder eines junge; Menschen, an dessen Verschwinden Haarmann angeblich nicht beteiligt sein wollte. Da das Gericht im wesentlichen auf die Aussagen Haar» manns angewiesen war und Gvans jede Mit­täterschaft und Mitwisserschaft entsch eden leug­nete, war eine äleberführung des Grans in den meisten Fällen nicht möglich. Nur in einem Falle, dem des 18jährigen Arbeiters Fritz Wittig aus Kassel, hielt das Gericht Grans der An­stiftung zum Morde für schuldig. 3n einem andern Falle, dem des 17jährigen Zimmer­manns Adolf Hannappel aus Düsseldorf, hielt es Beihilfe zum Mord für erwiesen, haarmann wurde dann wegen Mordes in 24 Fällen 24mal zum Tode, Gans wegen An­stiftung zum Morde in einem Falle zum Tode und wegen Beihilfe zum Morde in einem Falle zu 12 Jahren Zuchthaus verurteilt. Grans beteuerte noch wie vor seine Unschuld, lehnte j"des Gnadengesuch ab und ließ durch seinen Verteidiger Revision einlegen. Dir Revision wurde aber vom Reichsgericht verworfen. So wäre auch das älrteil gegen Grans rechts­kräftig geworden, wenn nicht im letzten Augen­blick noch eine Wendung e'ngetreten w5re. Haar­mann gelang es nam'.ich kurz vor seiner Hmrich- tung bei einer Ausfahrt im Gefängniswagen, einen Brief auf d'e Straße zu w-rsen, b?r an den Vater des Grans, den Buchhändler Grans in Hannover, gerichtet war. In desem Bries widerrief Haarmann alte im Laufe der Ge­richtsverhandlung gegen Haa'inann erhobenen Beschuldigungen und erllärte Grans für völlig unschuldig. Haarmann ist inzää.schen hingerlchtm worden. Gegen Grans ist auf Grund dieses Brieses ein Wiederaufnahmeverfahren verfügt worden, das mtn mehr als ein Jahr nach dem Haarmann-Prozeß in Hannover stattfinden wird Etwa 30 bis 40 Zeugen sind zu dem Prozeß geladen. Der damalige Verteidiger des Grans, Rechtsanwalt - Lohe-Hannover, hat vor längerer Zeit d'e Verteidigung niedergelegt. An seine Stelle ist Rechtsanwalt T e i ch als off'zielllr Verteidiger getreten. Den Vorsitz der Verhand­lung führt Landgerichtsdirektor Dr. Böckel- m a n n, der auch die Verhandlung im Haarmann- Prozeß geleitet hat. Die Anklage wird wieder von dem gleichfalls aus dem Haarmann-Prozetz bekannten StaatSanwaltschaftsrat Dr. Wagen- s chi e f f e r vertreten. Die Verhandlung wird drei bis vier Tage in Anspruch nehmen.

Kunst und Wissenschaft.

Die Berliner Museen.

Wilhelm d. Bode an Kultusminister Dr. Decker.

Berlin, 7. Jan. (Wolff.) Bode antwor­tete auf das Anerbieten des Kultusministers Dr. Becker, zu seinem 80. Geburtstag ein Bildnis B o d e s anfertigen und in einem Museum auf- steilen zu lassen, nach reifer Lieberlegung sehe er sich außerstande, das Anerbieten anzunehmen. Er fährt fort: abgesehen davon, daß es mir widerstrebt, vor Abschluß meiner dienstlichen Tätigkeit in dieser Weise geehrt zu werden, stellt mich die Frage eines geeigneten, sinnvollen Platzes unter den gegenwärtigen Verhältnissen vor unlösbare Schwierigkeiten. Das in erster Linie in Frage kommende Kaiser-Fried- rich-Museum ist durch die von Ihnen gegen meinen Protest veränderte Zweckbestimmung des Museumsbaues in Dahlem so schwer geschä­digt und unter dauernder Ignorierung meiner eigenen Vorschläge und Wünsche immer mehr zu einem überfüllten Magazin von Kunstwcrlen geworden, daß ich für seinen jetzigen und künf­tigen Zustand keinerlei Verantwortung, auch nicht in effigie, übernehmen kann. Was das unfertige Deutsche Museum anbelangt, dessen ur­

sprünglicher Plan von mir zusammen mit dem zu früh verstv.benen Ressel ausgearbeitet war, o lassen mich auch die hier trotz meines wieder- )vlten Widerspruchs ins Wert gesetzten Verände- ungen des B.ruprogramms einen schweren Fehlschlag befürchten, mit dem ich nicht irreführender Weise in sichtbaren Zusammenhang gerückt werden möchte.

DaS Marburger Kunsthistorische Institut.

In seiner letzten Tagung hat der P r e u h. Landtag bekanntlich das Slaaisministerium ersucht, für die Errichtung des von der Pro­vinz Hessen-Rassau anläßlich der 400-Jahrfeier der Ünioersität Marburg gestifteten Kunst- institutcs einen ordentlichen Wettbewerb unter den Daukünstlern Deutschlands auszuschrei­ben. Wie aus Berlin berichtet wird, hat jetzt der sozialdemokratische Abgeordnete Grze- s i n s k i im Landtage einen Antrag eingebracht, in dem das Staa.sministerium geragt wird, in welcher Weise es diesen Beschluß, dessen Ausführung in Rücksicht auf den Termin der 400-Jahrfeier äußerst dringlich ist, auszulühren gedenkt. In den Kreisen der Beteiligten und in den Kasseler Zeitungen werde behauptet, daß innerhalb der preußischen Bauverwaltung und der Kasseler Regierung mit aller Bestimmtheit zum Ausdruck gebracht worden sei, der Finanz­minister denke nicht daran, den erwähn­ten Landtagsbeschluß irgendwie zu beachten. Das Staatsministerium wird deshalb um baldige Beantwortung der Anfrage ersucht.

Die Rotgemeinfchaft der deutschen Wissenschaft.

Berlin, 7.Jan. (Wolff.) Der Hauptaus» schuß der Rotgemänschaft der Deutschen Wissen­schaft trat gestern in Anwesenheit von Vertretern der Reichsministerien des Innern und der Fi­nanzen, des Auswärtigen Amtes, des Rcichs- sparkvmirllssars, der Hochschulvertreiungen und der Länder zu einer Sitzung zusammen, in der der Präsident der Rotgemeinschaft, Staatsmi- nister a. D. Dr. Schmidt-Ott, über die Finanzlage im Hinblick auf die noch aus­stehende Beschlußfassung des Reichstages über die laufenden Mittel für 1925 Bericht erstattete. Ferner beschäftigte sich der Ausschuß mit Zu­weisungen zur Durchführung der von der Rot­gemeinschaft angeregten Forschungsauf­gaben im Bereich der nationalen Wirtschaft, der Dolksgesundhcit und des Volkswohles. In den Erörterungen wurde die Auffassung vertreten, daß, wenn der vom Reichssinanzministerium ge­forderte Abstrich am normalen Fonds in Hohe von 1 Mill. Mk. sich verwirklichen sollte, jede Reubcwilligung und auch die Durchführung des alten Arbeitsprogramms unmöglich sei. Wei­ter wurde betont, daß die wissenschaftlichen Auf­gaben auf dem Gebiete der Metallforschung, Geo­physik u. a. ganz und gar davon abhängig seien, daß der mit 5 Millionen erbetene und vorläufig mit 3 Millionen bewilligte Sonderfonds unver­kürzt zur Auszahlung gelange. In einer ein­stimmig angenommenen Resolution wurde dem Wunsche nach unverkürzterAuszahlung der erforderlichen Beträge noch besonderer Aus­druck gegeben.

Die Entwicklung des Hochschulwesens in Preußen.

Die Gesamtheit der Studenten der preußi­schen älniversitäten bellef sich im Wintersemester 1924/25 auf 30 001 Studierende und stieg im Sommersemester 1925 auf 31 386. Dies bedeutet gegenüber 1911 mit 25 228 Studierenden eine nicht unbeträchtliche Zunahme. Einen erheblichen Rückgang weist das evangelisch-theo­logische Studium auf, das mit 951 gegen­über 1911 eine Abnahme von 313 zeigt. Auch die katholisch-theologische Fakultät weist eine Abnahme auf. Die juristische Fakül- tät wies zusammen mit der rechts- und staats­wissenschaftlichen Falultät 1911 5756, 1924/25 dagegen 8823 und 1925 9205 Studierende auf. Bemerkenswert ist das Interesse für die wirt­schaftliche Fakultät, der im W.-S. und S.-S. 1924 bis 1925 3712 bzw. 3853 Studenten ange­hörten. In der m e di z i n i s ch e n Fakultät blie­

ben die Zahlen fast unverändert. Die philo­sophische Fakultät endlich zusammen mit der naturwissenschaftlichen Fakultät um­faßte 11 614 Studierende im W.-S. 1924 25 und 12 382 im S.-S. 1925, gegen 13 095 im Vergleichs­jahr. AuSlanddeutsche und Ausländer waren in den letzten Semestern 2360 bzw. 2013 gegen 1858 im Vergleichsjahr eingeschrieben. Männliche Studierende erreichten 1911 93.6 v. H. und in den beiden letzten Semestern 88,5 v. H., weibliche Studenten gab es 6,4 bzw. 11,5 v. H

Hus der provinzialhauptftadt.

Gießen, den 8. 3anvar 1926.

Jur Nachahmung empfohlen.

** Eine Reihe Berliner Großbanken teilte der Rcichsgeschäftsstelle der Deutschen Rothilfe mit, daß sie io re Gefchüstspost für einen gewissen Zeitraum ausschließlich mit Wohlfahrtsbriefmar- ken frankiert haben. Die Deutsche Dank, die Di­rektion der Dislontogcsellschaft, die Darinstäbter- und Rationalbank und die Dresdener Bank über­wiesen eine Spende von je 2000 Mark. Auch im Reiche folgten zahlreiche Firmen der Anregung, für einen oder mehrere Tage statt gewöhnlicher Briefmarken nur WohlsahrtSbri.fmarken zu ver­wenden, um auf diese Weise trotz der ungünsti­gen Wirtschaftslage einen Beitrag zur Be­kämpfung der Rotstände zu geben.

Bornotizen.

Tageskalender für Freitag. Stadtthea^ec: 7.30 älhrDer Traum ein Leben" (Ende gegen 10 älhr). Öffentlicher Vortrag 8 älhc, Katholisches Vereinshaus, über Gedanken­heilung und Couce--Methode.

Falsche Reichsbanknoten über 2 0 Reichsmark. Don den im Umlauf befind­lichen Reichsbantnoten über 20 Reichsmark mit dem Datum des 11. Oktober 1924 ist eine neue Fälschung festgestellt worden, die zum ilnter- schied von der Anfang September d. I. be­kanntgegebenen, an nachstehenden Merkmalen un­schwer zu erkennen ist: Papier: Aus zwei zusammengefügten Blättchen, einem kräftigeren, leicht gelb getönten und einem hauchartigen, bräunlich gefärbten Deckblatt, bestehend. Pflanzenfasern: Durch falsche, zwischen die Blättchen gelagerte, dünne Fasern ersetzt. Vorderseite: Gröberes, verwischtes Gesamt­bild. Das in unreinen Linien mangelhaft nach­gebildete Frauenöildnis kennzeichnet die Fäl­schung auffällig.

* Die Hauptversammlung des Vogelsberger Höhen-Clubs findet in diesem Jahre am 29. und 30. Mai in Alsf e ld statt. Die Vorbereitungen für die Tagung sind in vollem Gange.

** Der Ertrag der Wohlfahrts­marken. Den Richtlinien der Deutschen Rothilfe entsprechend, wird der Ertrag der Wohlfahrts­briefmarken auch in diesem Jahre zur Linderung materieller Rotstände Verwendung finden. Ins­besondere sollen die Erträge zur ergänzenden Fürsorge für Kinder, alte Leute, Erwerbsun­fähige, unter besonderer Berücksichtigung des ver­armten Mittelstandes, sowie für Speisungsein­richtungen aller Art Verwendung finden.

" Die Exprehgutkarten. De »Eisen- bahnpaketkarten" mit rotem Rand können zur Aufgabe von Expreßgut nur noch bis zum 30. Juni 1926 benutzt werden. Vom 1. Juli 1926 dürfen von den Aufgebern nur nochExpreßgutkarten" mit grünem Rande verwandt werden. Die neuen Karten sind bei den Expreßgutabsert'gungen er­hältlich.

Richtigstellung. Der Mehgermeister Heinrich Henkel, Walltorstraße 27, konnte gestern fein 30jähriges Geschäftsjubi­läum begehen, nicht das 25jährige, wie gestern zu lesen war. Die gestrige unzutreffende Mit­

teilung war unS von der Fleischerinnung berichtet worden.

2300 Jug endherbergen, über eine Million Ä eber nachtun ge n. Dem Verband Deutscher Jugendherbergen mit seinen rund 30 Zweigausschüssen ist es dank feiner unermüdlichen Tätigkeit gelungen, bis jetzt 2300 Jugendherd rgen (mit einer Ü1 ebernachtungsziffer von mehr als einer Million im Jahre) für die Förderung des Jugmdwundems zu schaffen und bereitzustellen. Allerdings ist das Ziel des Ver­bandes, ein lückenloses Retz von einwandfreien Jugendherbergen im ganzen Reich zu schaffen, noch nicht erreicht, und es bedarf weiterer Hn- terstühungen seitens der Gemeinden und Staaten, um dieses Ziel zu verwirklichen.

,e D i e Gießener Freiwillige Feuerwehr hielt am Samstag in der Turn­halle am Oßwaldsgarten unter starker Beteili­gung ihre Weihnachtsfeier ab. Brandinspektor Fritz Wenzel begrüßte die Gäste und Ka­meraden und wies auf das kameradschaftliche Zusammenhalten innerhalb der Wehr hin. Der Vertreter des Hess. Kreisamts, Regierungsrat Braun, überreichte mit einer Ansprache zwei Kameraden, Heinrich Flach und Jos. Heih- l e r, für ihre 25jährige Dienstzeit das Hess. Ehrenzeichen. Branddirektor Braubach an zwei Kameraden, Moritz Gregor! und Otto Wer­ner, die von der Stadt Gießen für 15jährige Dienstzeit vorgesehenen Diplome. Als Vertreter der Stadt Gießen und Dezernent des Feuer­löschwesens hielt Beigeordneter Dr. Hamm eine Ansprache, in der er auf die Wichtigkeit des Dienstes im Feuerlöschwesen hinwies. Die vom Vergnügungs-Ausschuß reichha'tig gewähl­ten Darbietungen, wie der von einem Kame­raden verfaßte Prolog. Theaterspielen und Tanzaufführungen von Damen bereiteten einen schönen Genuß. Der anschließende Tanz hielt alt und jung noch lange zusammen.

Fünfziger 1876 192 6. Man be­richtet uns: Der Einladung zu einer Vorbespre­chung im RestaurantZum Gambrinusbräu", Klinikstraße, folgten am Dienstagabend 52 Al­tersgenossen. Eine sehr statttliche Zahl, wenn man bedenkt, daß Ort und Z.stt vielen nicht gelegen war, und daß mancher die Einladung im(Sie­bener Anzeiger" übersehen oder überhaupt nicht zu Augen bekommen hat. Rachdem zunächst auS der Versammlung heraus ein provisorischer Vor­stand von drei Mann gebildet und dann die ersten vorzunehmenden Maßnahmen besprochen worden waren, ging man zum gemütlichen Teil über. Für die nächste Versammlung, in der die definitive Besetzung der QI erntet vorgenommen werden soll, ist ein Samstag im letzten Monats- drittel festgesetzt: die Zusammenkunft wird in einem größeren Lokal im Innern der Stadt abgehalten. Räheres erfahren die Altersgenossen rechtzeitig durch Bekanntgabe in den Zeitungen;.

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Samstag, 9. Januar:

3.30 bis 4 Uhr: Die Stunde der Jugend. Aus dem deutschen Liederlranz (Liedervvrträge Frank­furter Schulen): Qldlerflychtschule, Leiter des Musikunterrichtes Oberschullehrer Franz Stieler. 4.30 bis 6 Uhr: Aachmittagskonzert des HauS- orchesters: Bizet. 6 bis 6.30 Uhr: Die Lese- stunde (für die reifere Jugend):Meister Rei­necke" von Karl Ewald. 6.30 bis 7 Uhr: Der Brieftasten. 7 bis 7.30 Uhr:Raubttere in der Wüste", Vortrag von K. C. Herrmann, Stutt­gart. 7.30 bis 8 Uhr:Stunde des Frankfurter Bundes für VolksbildungOrchideen", Vor­trag von Palmengartendirektor Kraus. 8 bis 9 Uhr: Hebertragung von Kassel: Kammer­musik-Abend. 9.05 bis 10 Uhr: Deutsche Mund­arten, ein Zyklus. Die Frankfurter Lolaldich- tung. Anschließend bis 12 Uhr: Hebertragung aus Berlin: Tanzmusik der Berliner Funk- kapelle.

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Aus den Waldungen der Stadt GießSn sollen am Donnerstag, dem 21. Januar 1926, vormittags 10'/ Uhr. in der GastwirtschaftZur Liebigshöhe in Gießen versteigert werden:

4 St Fichtenschnittholz 2. Kl. 3,22 Fstm.

in I Los,

206t Fichtenschnittholz 3, KI. «= 16,05 Fstm. in 4 Losen,

75 St Fichtenbauholz 3. Kl. -- 111,43 Fstm. in 6 Losen,

li5St Ficdtenbauholz4.Kl. 187,66Fstm.

in 10 Losen,

267St.Zichtenbauholz5L-Kl.--- 179,95Fstm in 7 Losen,

1>8 St.Fichtenbauholzbb-Kl. 75,04 Fstm.

in 4 Losen

Loseeinteilungen nebst Dersteigerungs- bedingunaen können zum Preise von 50 P . für das Stück von unterzeichneter Stelle bezogen weiden.

Zahlungsbedingungen: Die Holz, geldschuld kann gegen Stellung sicherer Bürgschaft innerhalb 3 Wochen nach Dem Lerste'gerungslag bei Beträgen bis zu ZOO Mk. bis Martini 1926 und bei höheren Beträgen zunächst auf die Dauer von 3 Monaten gegen Berechnung von 97o Jahreszinsen gestundet werden.

Gießen, den 6. Januar 1926.

Der Oberbürgermeister.

I. D.: Dr. Rosenberg. 2028

Zagöverpachlung.

Die Ruhung der Jagd in dem gemein­schaftlichen Jagdbezirk der Gemeinde Waldgirmes, bestehend aus einem Bezirk, soll am Freitag, den 29. Januar 1926, nachmittags 2 Ahr, auf dem Rathaus öffentlich meistbietend auf die -- euer von 6 Jahren beginnend mit dem 1. Februar 1926. verpachtetwerden. Pachtbedingungen liegen vom 11. Jannar ab zwei Wochen auf der Bürgermeisterei offen. 244D

Waldgirmes, den 7. Januar 1926. Der Jagdoorsteher: Schmidt, Bürgerm.

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