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Berlin
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153
56,9
Frankfurt a-M- bdjlu«. j.Uor» Aut»
Frankfurt a. M, 7. Aug. Teisdenz: be- festig. — Die Dörsenlage ACigic zum Wochenende ein Gepräge gröberer Zuversicht, die Stimmung läßt sich als sehr fest bezeichnen. Die Zurückhaltung der Spelukalien konnte allerdings nicht ganz überwunden wc >n, doch zeigte sich anfangs etwas Unternehmungslust, die sich besonders auf Montanattien und einige andere Si. alwcrte konzentrierte. 3m allgemeinen hatte das Geschäft einen sehr ruhigen Charakter, zumal es an Anregungen und an Kaufaufträgen fehlte. Don Montanaktien waren stärker befestigt: Bochumer plus 2,75 Prozent, Gelsenkirchen und 5)c.v^nct plus je 2 Prozent. 3. G. Farben- Aktien lagen ruhig, der Kurs ging um 0,75 Prozent höher Holzverkohlung zogen von 51,50 auf 54 Proz. an, dagegen erlitten Scheideanstält eine Einbuße von 2,5 Proz. Elektroaktien verkehrten ebenfalls ruhig mit Ausnahme von AEG., für die stärkeres Interesse bestand und die um 1,87 Proz. anziehen konnten. Schars gedrückt lagen Elektr. Lieferungen, die 4,75 Proz. nachgeben muhten. Am Dankenmarkt waren die Kurse zumeist gehalten, nur Darmstädter senkten sich um 1 Proz S ch i f f a h r t s a k t i e n lagen
ruhig und wenig verändert. Don O e l a k t i e n gaben Aütgerswerke 1 Proz. nach. Motoren- werte lagen uneinheitlich. Daimler plus I Proz., dagegen Klehec minus 0,5 Pro). Die sonstigen Werte des Cinheitsmarkt«» lagen ruhig und waren kaum verändert. Zuckeraktien strebten weiter nach oben. Badischer Zucker und Frankenthal plus je 1 Proz. Am heimischen Anleihemarkt war die Llmsatzlätigkell sehr gering. Für Kriegsanleihe zeigte sich etwas Begehr. Ausländische Renten waren wenig verändert, nur Türken befestigt. 3m Freiverkehr traten Brown Doveri durch einen gröberen Gewinn stärker hervor. Dieses Papier konnte auf 121 Prozent anziehen. Benz 87 Prozent, ®rt>- wag 60 Prozent, Unterfranken 89 bis 91 Prozent. Der weitere Verlaus brachte bei stark herab- geminderter Umsatztätigkell Schwankungen, wobei sich Neigung nach unten zeigte. Der Geldmarkt bleibt leicht. TageSgeld 4 Prozent, Monatsgelb 5,25 bis 6,75 Prozent, Industrieakzepte 4,75 bis 5 Prozent, Bankdiskonten 4,5 Prozent. Im D e v i s e n v e r k e h r nahmen die lateinischen Valuten eine schwächere Haltung ein. Poris ging gegen London auf 163,50 und Brüssel auf 171,50 zurück. Mailand senkte sich auf 145,50 gegen das Pfund.
Devisenmarkt Berlin
-Frankfurt a. M.
Telegraphische
Auszahlung.
6 Lagust.
7. August.
Amtliche
'loti-rung
Amtliche Notierung
Meld
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Prag ...
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Budarntt. .
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Urnauai) .
4,199
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Danknote
n.
Berlin, 6. August
Seid
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Amcrttautlche Note» . .
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Noten . . .
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Norwegische Noten. . .
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59.4J
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Demsch-Oeflerr. lioofir
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Rumänische Noten . . .
1,9.5
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Schwedische Noten . . .
111,92
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Schwester Noten ....
Svnntsche Noten ....
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63.01
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5.83
5.87
Berliner Börse.
Berlin, 7. Aug. Der Wochenschlust der Börse lieh sich außerordentlich ruhig an. An den Hauptmärkten hielt sich das Geschäft in engen Grenzen und beschränkte sich-nur auf einige Käufe der Spekulation, da sich daS Publikum vom Markte fern hielt. Die Tendenz war aber im allgemeinen widerstandsfähig Montan-, Elektro- und Farbenaktien eröffneten sogar leicht befestigt. An den Aebenmäriten mußten wegen der älmsah- losigkeit verschiedene Erstnotierungen gestrichen werden. 3m Verlaufe der ersten Stunde bröckelte dos Kursniveau allgemein leicht ab, doch waren die Einbuhen nicht sehr erheblich Am Geldmarkt hält die leichte Lage an. 3m Devisen- verkehr traten gröbere Schwankungen nicht ein. Paris stellte sich gegen London auf 161,
Brüssel auf 165; die westlichen Frankenvaluten lagen damit gegen den Stand der gestrigen RlMagsbörfe mäßig abgeschwächt Mailand stellte sich gegen London auf 144,50.
Berliner Produktenbörse.
Berlin. 6. Aug. (XU.) Die Unternehmungslust am Berliner Prvduktenmorkt ist geringer geworden, nachdem einmal das steigende Barometer den baldigen Abschluh der Ernte- arbeiten vorhersagt, andererseits aber das Ausland mit seinen niedrigen Kursen keine beachtenswerten Anregungen gibt. 3nlandweizen ist in neuer Ware auf schneller Abladung etwas meyr angeboten, so dah sich die letzten Kurse nicht voll behaupten konnten. 3m Zeitgeschäft wurde Weizen 1 bis 0,50 Mark höher. Für Gerste hält Kauflust zurück. Hafer hat ruhiges Geschäft, trenn auch hier und da einige Frage auftaucht. Greifbares Weizenmehl abzufetzen. Es wurden nbtiert per 1000 Kilo: Weizen, märt., 268 bis 271; Roggen, märt., 185 biS 190; Hafer, märt., 191 bis 202; Mais (loko Vertin) 176 bis 183; Raps 335 bis 340; per 100 Kilo: Weizenmehl 38,50 bis 40,25; Roggenmehl 27 bis 28,50; Weizen kl eie 10,25 bis 10,50; Roggenkleie 11,10 bis 11,40; Diktoriaerbsen 33 biS 37; Meine Speise- erbfen 27 bis 31; Futtererbsen 20 bis 24.
Büchertisch.
— „Zeitschrift für Muflk", gegründet 1834 von Rod. Schumann, 93. Jahrgang, Doppelheft 7-8, (Juli-August) 1926. Derlag der Zeit- schrift für Musik, Leipzig. — Strenge, dewuhte Linie zeigt sich in der Betrachtung über die Musikfeste des Deutschen Musikvereins in Chemnitz und der 3nternationalen Gesellschaft für Reue Musik in Zürich; der Schriftleiter Dr. A. Heus) gibt hier ein überaus klares Bild vom Stande, des heutigen Musiklebens, das heute wieder mehr denn je nach „Bindungen" sucht. Dr. Ernst Her- meran-München bringt in feiner Arbeit „©et- junge Goethe und die Musik" manches Beachtbare über Goethes vielumstrittenes Derhältnis zur Musik. Gegen zu starke Betonung des Technischen bei den heutigen Reproduzierenden wendet sich Gustav Ernest-Berlin („Ueber den Begriff der Objektivität in der ausübenden Kunst"). Der Streit um das Anschlagproblem auf dem Klavier findet neue Beleuchtung durch eine Aeuherung von Erich Hoffmann und die Entgegnung darauf durch Heinrich Bohl-Langenfalza. Recht bedeutsame Anregungen gehen von Dr. Rudolf Steglichs Umschau über musikgeschichtliche Reuerscher- nungen aus. Zur Erfassung des Wesens des Dolksliedes trägt 3ustus Hermann Wehel-Derlm bei. Dr. Georg Kinsky setzt die Reihe ber, un- gedruckten Weber-Briese fort. Das Rudolstädter historische Musikfest und das Leipziger Arbeiter- Händelsest stehen im Dordergründ der umfangreichen Musikberichte. Ein Gedenken für den im Juni verstorbenen Hermann Suter (Bildbeilage). AlS Musikgabe zwei österreichische Lieder, für die alte Zeit Michael Haydn, für die moderne Hans Gäl.
— Mozart. Von Dr. Hermann Frhr. v. d. Dsordten. Dritte durchgesehene Auflage. Wissenschaft und Bildung. Derlag von Quelle & Meyer, Leipzig 1926. — Der Der» faffer will „den Leser einfuhren in den Reichtum von Mozarts Leben und Schaffen", aber „nicht nachweisen, wie Mozart geworden ist". Mit Rücksicht auf die Ergebnisse der neueren Mozart- forschung, die ja auch u. a. die Reugestaltung der klassischen Mozartbiographie von Zahn durch Hermann Abert veranlaßten, und zu denen von der Pfordten im Dorwort ausführlich Stellung nimmt, wäre aber doch gerade eine völlige Aende- rung des Buches geboten gewesen, denn das Werden Mozarts ist nicht von seinem Leben und seinem künstlerischen Schaffen zu trennen. Besonders bei Mozarts Entwicklung prägt sich die Auswirkung der von außen an ihn heraus tretenden Einflüsse aus. Das braucht keinen Abstrich für fein künstlerisches Gesamtwert zu bedeuten, läßt aber das Wesentliche viel mehr heraustreten; denn Mozart nimmt nur das auf,
was feiner Wesensart entspricht und bildet c persönlich weiter. — Der Verfasser läßt aber in der vorliegenden dritten Auflage die frühere Fassung im großen und ganzen bestehen, abgesehen • von einigen Aendernngen, da seine „eigene Lieberzeugung nicht erschüttert ist". Danach muß man also annehmen, daß sich der Verfasser persönlich dem verschließt, was an neuer Einstellung zum Werk Mozarts gewonnen worden ist. — Dem Belehrung suchenden Leser wird sich das Werk Mozarts auch in dieser Form übersichtlich und klar erschließen; insbesondere die dramaturgischen Erörterungen über die Meisteropern sind in ihrer Gründlichkeit vorbildlich und bieten weitgehende Anregungen. So wird das Duch sicherlich seinem Zwecke dienen, zu dem viel zu wenig beachteten Werke Mozarts wieder hinzuführen; denn es ist recht flüssig geschrieben (wenn man von Wendungen absieht, wie: „die brave Frau war nicht geeigenfebaftet »u imponieren") und fesselt durch die Reichhaltigkeit der angeschnittenen Probleme.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Sonntag, den 8. August. 10. n. Trinitatis.
Dietzen. Stadtkirche. 8: Pfr. Mahr. Zugleich Christenlehre f. d. Reukonfirmierten a. d. Matthäus- gemeinde. 9'/,: Pfr. Decker. - Iohanneskirche. 8: Pfr. Dechtolsheimer. Zugleich Christenlehre i. d. Reukonfirmiert. a. d. LukaSgemeinde. 9'/,: Pfr. AuS- feit). 8: Vibelbefprechung im Iohannesfaal. Pfr. Becker. — Kirchberg. 10; 11: Christenlehre s. d. männl. Jugend, nachmittags 1*/,: Lollar, abends 8'/,: Daubringen. - Wieseck. 97,: Psr. Hartmann- Alten-Bufeck.-Watzenborn-Darbenteich:Wahen- born-Steinberg: 9'/, mit Christenlehre, abends 7,9 Frauenverein. Garbenteich: 1.
Katholische Gemeinden.
Dietzen. SamStag, 7. August. 4'/, und 7 Deichte, Sonntag, 8. August. 11. Sonntag nach Pfingsten, 67, Deichte, 7 Messe Korn, der Jünglinge, 8 Korn. 9 Hochamt mit Predigt, 11 Messe mit Predigt, 2 Andacht, — Drünberg. 97, Messe mit Predigt. — Hungen. 97, Hochamt mit Predigt. — Laubach. 10 Meße mit Predigt. — Sich. 77, Messe mit Predigt.
Rundfunk-Programm
des Frankfurter EenderS.
(Aus der»Radio-Umschau".)
Sonntag, 8. August.
8—9 älhr: Morgenfeier. 12—1 älhr: Konzert deS Aausorchesters: Opern von Donizetti. 4—5 Uhr: Stunde der Jugend. 5—6 ilbr: Ucber- tragung von der Gerbermühle: Konzert deS Harmonieorchesters des <5tanfiurter Orchestervereins. 6—7 Ühr: Stunde des Rhein-Mainischen Verbandes für Volksbildung. 7.30—9.30 ilfor: Ue&ertragung aus Kassel: Hauptkonzert zum IV. DundeSsest des Deutschen Mandolinisten- und Gitarristen-Dundes. 9.30—10.30 llfjr: Opernabend. Anschließend bis 12 Uhr: ^Übertragung von Berlin. Tanzmusik der Berliner Funkkapellc.
Montag, 9. August.
4.30—5.45 älhr: Konzert des HauSorchesterS: Alle Tanzmusll. 5.45—6.05 Llhr: Die Lesestunde. 6.15—6.45 Llhr: Die Dücherstunde. 7.15—7.45 älhr: „Die Mensendieckmethode". 7.45—8.15 älhr: Funkhochschule Frankfurt: „Bauernkultur", Vortrag von Professor Dr. Raumann. 8.15—10.15 ilfjr: Ein Abend der Lleberraschungen? 12—1 Ufir nachts: Technische Sendeversuche des Frankfurter Großsenders.
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