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31. Fortsetzung.

Nachdruck verboten.

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Bad Kreuznach

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Auskünfte und Kur schrift en durch die Kurverwaltung.

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Steuerwert der Gebäude und Plätze;

20 Reichspfennig auf je 100

Hess. Bürgermeisterei Merlau. ________K o ch e n d ö r f e r.

Frnchtsast, Sitronrniiiit lBI.

den 5. August 1926, vormittags 8l/a Ahr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Ar. 106 Termin anberaumt.

Allen Personen, welche eine zur Kon­kursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Ge­meinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 24. Juli 1926 Anzeige zu machen.

Hessisches Amtsgericht in Gießen.

Bürgermeisterei jungen. Fendt.

Bullenverkauf.

Die Gemeinde Merlau beabsichtigt, Freitag, den 9. Juli, nachmittags 2 Uhr, einen erstklassigen fetten Bullen auf dem Submissionswege zu verkaufen.

Kaufliebhaber wollen iyre Angebote bis zum genannten Termin, verschlossen, auf unterzeichneter Bürgermeisterei ein- rcichen. Kausbedingungen werden vorher

Dr. med. Kurt Deitz und Frau Ongeborg geb. Nicolay

37S3SS

Bullen- und Eber-verkauf.

Die Gemeinde Hungen beabsichtigt, auf dem Wege des schriftlichen Angebots 2 Bullen und 1 Eber zum Verkauf zu bringen. Angebote (für die Bullen je Zentner Lebendgewicht, für den Eber in einer Summe) sind bis zum Freitag, dem 9. Juli 1926, vormittags 11 Uhr, bei uns

a) Allgemeine Grundsteuer:

1. 20 Reichspfennig auf je 100

Der dritte Schutz

Kriminalroman von Ole S t e f a n i.

verlassen und war durch die kl-ine Nebengasse ischts zum Basar gegangen.

Er mar sei! zwei Jahren 511111 erstenmal wieder in Europa Seine letzte Tat, ehe er mit seiner Frau nach Dalmatien und dann nach Ostasien fuhr, war die Verfolgung der Mordfache in der Mo zartoper gewesen. Man kennt die äußeren Umrisse dieser Affäre, wenige missen, daß cs dies Erlebnis war, welches ihm Ellen nahebrachte, und daß sic kurz darauf einwilligte, seine Frau zu werden.

Ellen scylief nod) im .Hotel, und Kramer, braun­gebrannt von der Sonne Chinas, wanderte vergnügt in den schmalen, nienschenersüllten Gassen des Ba­sars herum, bewunderte die schöngctriebcncn Kannen und Kaffeemühlen der Kunstsd)miede, die bunten Opanken und Nanuleh, die von den Decken der Schusterbuden herabhingen, die glitzernden Kanevas. stickcreicn und Teppiche bei den Stosfhändlcrn und blieb vor dem Laden eines .Holzschnitzers stehen, der kunstvoll Zigarettenspitzen und Tellerchen drechselte.

Es freute ihn, die Leute ungestört arbeiten zu sehen, durch keine europäische Glasscheibe von den Gaffern getrennt.

Eben' verhandelte er wegen eines Quantums Ehalwa mit einem Süßwarenhändler, als er sich am Aermel erfaßt fühlte.

Er wandte sich um. Ein kleiner, verschmitzt lächelnder Junge mit breiten .Hosen, unter denen dünne braune Beine l;eroorsahen, und dem roten Fes auf der schmalen Stirn, hatte ihn am Aermel erfaßt.

Keine Betteleien, mein Sohn!" sagte er lachend und abwehrend.

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Außerdem 4 interessante Akte: 5690c

Hinter den Kulissen der deutschen Reichspost

einzureichen, woselbst auch die Verkaufs­bedingungen eingesehcn werden können.

Hungen, den 6. Juli 1926.

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Leidhecken, den 3. Juli 1926.

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3d) beehre 1 )it Heidtertgimi btt Prüfung bei gekommen ist, d ienr auf Lrne ölt freie Stelle i bahn nicht ge Höck!) Die Hei kanzler a.D. Di Dmvaltangsrat* (Erneutes lebhaites munisten: Schiebung Die Staatsregie, Mitteilung der Reic unter dem heutige- kanzler das solgendi

Die pteufol1 lebhajlei'le, ba einer betartig rung des i schließen könne Reid)6tegitning gemacht, den t slandpunkt des legen und den J1 Dotfdjlag Preus

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Nein!" sagte Kramer.Ich verdenke es Ihnen nicht. Ich denke, das Gericht wird sagen: Körper­verletzung mit tödlichem Ausgang, und man wird zwei bis drei Jahre Gefängnis darauf setzen."

Dat is gut, Herr Rechtsanwalt!" sagt der Gärtner und richtet sich auf. .Dat is ja gor nit so schlimm. Nachher geht dot Leben eben weiter. Ich dank Ihnen, Herr Rechtsanwalt, ich dank Ihnen vielmals!"

Mit schweren, sicheren Schritten geht er auf die Tür zu und öffnet sie.

Maria!" ruft er.

Aber da ist sie sck)vn an der Tür, mit vom Weinen verschwollenen Gesicht und sinkt ausheulend nieder, sich am Türpfosten haltend.

Laß man, Maria!" sagt der Gärtner und streicht mit seiner rauhen Hand sanft über ihr haar. Wein man nit so! Nun hab ich dem Herrn Rechtsanwalt alles gesagt, und das war gut so. Und er hat mir ausdrücklich gesagt: bloß zwei Jahre Ge­fängnis kriegst du. Du brauchst keine Angst zu haben Maria, hingerichtet wirst du deswegen nicht."

Nachspiel.

Seit dem Tode des alten Kommissars a. D. waren schon vier Jahre vergangen.

Serajewo lag im schönsten Sonnenschein, und der Rechtsanwalt Kramer hatte das Hotel Europe

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gleich den anderen mit untergeschlagenen Beinen am Boden.

Ich will hier raus, zum Donnerwetter!" fluchte Kramer.

Der Europäer begann schallend zu lachen, und die­ses Lachen rief in Kramer eine Erinnerung wach. Seinen Ohren nickst trauend, beugte er sich pieder und erkannte Racoszi).

Nehmen Sie Platz, Herr Rechtsanwalt!" sagte der, noch immer lachend.Es bleibt Ihnen ja doch nichts anderes übrig!" _

Kramer erwog die Situation, hier waren sieben gegen einen. Selbst wenn cs ihm gelang, die Tür zu gewinnen und hinauszufliehen: eye er den nächsten Polizisten gefunden hätte, ehe er fick) ihm verständ­lich gemacht hätte und ehe er ihn auf Grund seiner Legitimationen zum Mitgehen bewogen hätte wäre Racoszy längst wieder über alle Berge ge­wesen. Und ihn in den Schlupfwinkeln des türkischen Viertels jenseits des Flusses aufzuspüren, war ein Ding der Unmöglichkeit.

Ueberlegen Sie cs sich nicht lange!" sagte Racoszy.Meine Zeit ist gemessen und ich verspüre ein großes Bedürfnis, mit Ihnen zu plaudern. Wie ist Ihnen Hongkong bekommen?"

Das wissen Sie auch schon?" rief Kramer dem wirklich nichts übrig blieb als sich zu setzen.

Ich weiß alles!'" sagte der Baron vergnügt. Ich nehme an, daß Sic eine gute^Ziaarette dieser Wasserpantscherei vorziehen werden. TRcr nehmen Sic bitte Exportware, nicht das Zeug, das man momentan hier im Lande kriegt!"

Der Anwalt bediente sich.

(Schluß folgt.)

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Bekanntmachung.

Laut Beschluß der Stadtverordneten- Versammlung vom 11. Mai 1926 und mit Genehmigung des Hess. Ministeriums des Innern und der Finanzen sind die Aus­schlagssätze der Gemeindeumlagen für das Rechnungsjahr 1926 wie folgt fest­gesetzt worden:

Aber der Kleine ging nicht weg. Er zeigte mit geheimnisvoller Miene auf eine gegenüberliegende Kawanah und versuchte, Kramer begreiflich zu machen, daß er ihm dahin folgen müsse. Dazu brabbelte er etwas, aus dem Kramer zu seinem größten Erstaunen seinen eigenen Namen hcraus- zuhören glaubte.

Er verschob daher seinen Chalwaeinkauf auf später und folgte neugierig seinem Führer.

Der brachte ihn zunächst durch den Vorderraum des winzigen Kaffeehauses, in dem langbärtige Mohammedaner am Boden sitzend aus kleinen Täßchen ihren Mokka tranken.

Dann ging es durch einen engen, sehr mangel­haft beleuchteten Gang, und schließlick) schlug der Junge einen Vorhang zurück und bedeutete Kra­mer, in den dahinter liegenden Raum einzutreten.

Zögernd tappte der sick) vorwärts.

Doch kaum war er eingetreten als er mehr fühlte als sah denn es hing mir ein trübes Oellämpchen in der Mitte des Raumes und die Luft war von süß duftenden Rauchschwaden dick durchzogen daß zwei Männer sich hinter ihn schoben und den Ausgang verstellten.

holla was heißt das?" schrie er wütend.

Als Antwort richteten die beiden Burschen Re­volver auf ihn, deren lange Läufe er in der Oäm- merung funkeln sah, und grinsten ihn stumm an.

Erschrocken blickte er sich um. Auf dem Boden, um eine Wasserpfeife gelagert, saßen fünf Männer­gestalten, von denen einer bosnische und drei tür­kische Kleidung trugen. Sie sogen an den Schläu­chen ihrer Pfeife und starrten ihn schweigend an.

Der fünfte Mann war ein Europäer. Er saß

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Steuerwerk des land- und forstwirt- schaftl. genutzten Grundbesitzes so­wie des Bergwerkseigentums.

b) Sondergebäudesteuer:

64,7 Reichspfennig auf je 100 Mark Steuerwerk der Gebäude nebst Zu­behör im Sinne des Vermögenssteucr- gesetzes vom 12. August 1899.

c) Gewerbesteuer:

1. 70 Rktchspfennig auf je 100 Mark Steuerwerk des land- und fortwirt­schaftlich und des gewerblichen An­lage- und Betriebskapitals.

2. 60 Reichspfennig auf je 1 Reichs­mark des für das Kalenderjahr 1925 festgestellten staatlichen Ertragssteuer­solls.

Die 2Iufred)nung des hiernach vorläufig zu entrichtenden Gewerbesteuerbetrags auf die endgültig festgestellte Steuer bleibt vorbehalten.

Die Erhebung sämtlicher Steuern er­folgt in 6 Zielen jeweils bis zum 25. der Monate Mai, Juli, September und No­vember 1926 sowie Januar und März 1927. Die Anforderung der Steuer erfolgt durch noch zuzustellende besondere Steuer- bescheide. 57076

Gießen, den 6. Juli 1926.

Der Oberbürgermeister. I. D.: Dr. Selb.

Konkursverfahren.

Heber das Vermögen des Kaufmanns Gustav Gutenstein in Gießen. Plock- strahe 12, wird heute am 6. Juli 1926, vormittags 11 Uhr das Konkursverfahren eröffnet.

Der Kaufmann Louis Althoff in Gießen, Walltorstrahe 16, wird zum Konkursverwalter ernannt.

Konkursforderungen sind bis zum 24. Zuli 1926 bei dem Gerichte anzu­melden. 5708c

Es wird zur Beschlußfassung über die Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigeraus­schusses und eintretenden Falls über die in § 132 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der ange- melöeten Forderungen auf Donnerstag,

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40jährigen Dienst-Jubiläum ;

am 11. Juli lade ich alle Kolleginnen freundlichst ein

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