Auf
oder
Sri
*
L. U.
Von
der Landesuniversität.
I
2
WM
Sei fei
Gebltdeie, nickt zu junge
CuvWmi^&c
l Stütze
2O37D an den Gießener Anzeiger.
zureichen.
2163D
Konsum Gießen
-de muh binnen einer , beginnend an dem
Verein ii. Umg
!». H.
sofortige Beschwerde, die entweder bei der AufwertungssteUe
Sckristl. Angebote mt Empfehlungen, Vtcbtbtlb und Gehalt-ansorücken unter
von großer, angesehener Aktten- Gefellschaft, welche in Obst- und Gemüsekonserven, Fruchtsüflen sowie Konfitüren, Marmeladen und Gelees hervorragende Qualitäten liefert, für den provisionsweisen Verkauf ihrer Produkte in Gießen.
Offerten unter Chiffre 8. B. 1197 an Rudolf Mosse, Stuttgart.
der Jiirfei.
ms in btr Xurtti antinopel eine i, bereu Gründung >sschch in Konslan Mlliche« btuljdjen
Ein sensationeller Kommunal- Konflikt.
WSR. Wiesbaden, 5. März. Bekanntlich sollte die Eingemeindung von Biebrich, Sonnenberg und Schierstein an Wiesbaden am 1, April d. 3. erfolgen. Der pveuhische Staat hat bereits seine Zustimmung gegeben und die Zustimmung des Preußischen Landtages steht unmittelbar bevor. Run unterbreitete in der heutigen Etadt'oerordnetensitzung der Wiesbadener Oberbürgermeister Travers folgenden Antrag: „Die Stadt Wiesbaden tritt von dem GingemeindungSvertrag mit Biebrich zurück. Dieser Beschluß soll aber
Herrenzimmer
komplett von Mk. 475.-
Speisezimmer
komplett von Mk. 575.-
Schlafzimmer
komplett von Mk. 350.—
Küchen
natur lasiert,kompl.v.Mk.160.-
ERNST RAU
Möbelhancilung Walltorstr. 37
Besichtigung ohne Kaufzwang
Teilzahlung gestattet 2141a
Aus der Provinzialhauptstadt.
Gießen, den 6. März 1926.
Rechtsmittel gegen die Entscheidungen in Aufwertungssachen.
Bei dem breiten Raum, den heute die Auf
Wett.
Pkdobeoirs.
t Mamewersl Ml es ersten nach dem eboboole» statt.
erilaviliin a. D. Trat ?n Dramen ,J ö v r"
Für eine Derteilungsstelle der Stadt Gießen suchen wir zum alsbaldigen Eintritt einen Lagerhalter Bewerbungen nur von Mitglied em sind bis zum Donnerstag, den 11. März, in unserem Hauptbureau, Gießen, Schanzenstraße, ein-
enschaft.
"°üLd!:
& Stal» ». te ?ji|.
H M 'M 6 TV-Sink, jonjerls berei.
eine
[jj,
'Mbtn P Iota.
Jnsvr. Jtß Lage Hnb. ^ien auj qL «ine franzölisL Ä""’ ® Augen det holländische über, lanzösisch, Abstich - den „Drei Ach n bem mit 'd polnische lieber.
Professor Dr. med. et phil. von Ihering in Büdingen >
Persil)
wurde zum ordentlichen Honorarprofessor in der 2. Abt. der philosophischen Fakultät ernannt.
gegen hohe Provision. Rur wirklich tüchtige, möglichst dranchekundige erste Krall kommt in Frage. Lebensstellung. Angebote an
Alexander Eibl, Selb,
______Schablonenfabrik 2093 D
Erstklassige Schablonenfabrik sucht für größeren Rayon bei Malerkundschast gut eingetührten
Vertreter
•»Äässsseu;-#
li«
uqlt aufl8wn
isung.
or Stern auj btn ir Universität Rar. berarzt her Nerven« mst Kretschmer, des Nerven- unb
10 bL .
der 8Ur tag fiSung H7>ng8
und Ä -13:5
Günstige
SerhtenstWgUtki!
Alte angesehene und gut eingesührte Feuerversicherungsgesellschaft sucht für Gießen tüchtige Mitarbeiter Höchste Prooisionsbezüge, eventl.auch Fixum.
Schriftliche Angebote unter 2130D an den Gießener Anzeiger_____
die eine Rechtsbeschwerde ist -- nur bann Gebrauch zu machen, wenn es sich lediglich um die Beantwortung einer Rechtsfrage handelt.
Dr. H.
Gießener ^ochenmarttpreise.
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 170—180, Matte 30—35, Käse 60—110, Wirsing 30, Weißkraut 25, Rotkraut 30, gelbe Rüben 20, rote Rüben 20, Spinat 35—10, Unter-Kohlrabi 10 bis 12, Grünkohl 30, Rosenkohl 60, Feldsalat 80 bis 120, Endivien 60, Zwiebeln 20, Meerrettich 40—80, Schwarzwurzeln 50—70, Kartoffeln 4—5, Aepfel 15 bis 25, Honig 40, junge Hahnen 120—130, Suppenhühner 120—130, Nüsse 60 Pf. je Pfund: Eier 12 bis 13, Blumenkohl 60—150, Salat 45, Ober-Kohlrabi 10—15, Lauch 10—20, Sellerie 20—60 Pf. je Stück.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Gießen. Sonntag, den 7. März. Okuli. Stadtkirche. 9l/a: Pfr. Mahr. 11: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde.Pfr.Mahr. 6: Pfarrafsist. Her, el. Johanneskirche. 91/,: Pfr. Bechtolsheimer. 11: Kin- kirche für die Lukasgem. Pfr. Bechtolsheimer. 6: Pfarrafsist. Schultheis. Konficmandenfaal (Liebig- strahe 56). 2: Taubstummengottesdienst. Pfr. Bechtolsheimer. — Mittwoch, 10. März, abends 6 ilbr: 4. Passionsandacht in der Iohannestirche. Pfr. Ausfeld. - Kirchberg. 10. Lollar: ll/:. Stauten- berg. l'/?.-Wieseck. Rur Abendgvttesdienst: 7' .- Watzenborn.Garbenteich. Wahenborn-Eteinberg: 1; 7‘/z: Pafsionsandacht. Garbenteich. 9' 4: Beichte, anschl. Gottesdienst und heiliges Abendmahl der Allen.
K-:holische Gemeinden.
Gießen. Samstag, 6. März. 41/, und 7 Beichte. Sonntag, 7. März. 3. Fastensonntag. 6'/, Beichte, 7 Messe, Kom. dec Männer, 8 Kom., 9 Hochamt mit Predigt, 11 Meße mit Predigt, 5‘/, Christenlehre undAndacht. Dienstag und Freitag, abends 61/, Fastenandacht. - Grünberg 9'/, Meße mit «. — Lich- 7'/, Mesie mit Predigt. — Lau- ) Messe mit Predigt.
Ich bin gewiß verwöhnt, aber Quieta ist I prima und sehr billig! N-hmknS>-Ouie,- ^nba\e^ allein oder mit noch etwas Bohnenkaffee Diäten kann, zum 1. Avril zu günstigen undSiewerdenmirunbedingtRechtgeben. «elu^n Mädchen uno Aus-
Quieta enthält Bohnenkaffee unb Kaffeege- würz nach Wiener Art. Rot 65 i
Gelb 90 -4, Gold 120 -A, Grün 28
In Pfund-Paketen, niemals losel l
Wertungsfragen in unserem Rechts- und Wirtschaftsleben einnehmen, wird die Frage nach der Anfechtungsmöglichkeil der Entscheidungen der Aufwectungs st eilen von nicht geringer Bedeutung sein.
Rach dem ÄufwertungSgesetz (§ 74) in Verbindung mit Artikel 124 der Durchführungs- Verordnung zum Aufwertungsgesetz vom 29. 11. 25 gibt es gegen die Entscheidung der wertungsstelle die
bei dem Landgericht eingelegt werden kann, und zwar erfolgt diese Einlegung durch Einreichung einer Beschwerdeschrift, oder durch Erklärung 2um Protokoll des Gerichtsschreibers. Für den letzteren Fall — Einlegung zum Protokoll des Gerichtsfchreibers — ist es nach Art. 124 Abs. 2 der obengenannten Verordnung statthaft, daß die Beschwerde zum Protokoll des Gerichts- schreibers. jedes Amtsgerichts gegeben werden kann und hierdurch die Beschwerdefrist gewahrt ist, vorausgesetzt natürlich, daß die Beschwerdeeinlegung innerhalb der zuständigen Frist erfolgte. Der Gerichtsschreiber des betreffenden Amtsgerichts hat in einem solchen Falle binnen 24 Stunden dem Gerichtsschreiber der zuständigen Aufwertungsstelle Nachricht zu geben.
Prof. v. Jhering ist der Sohn des bekannten Rechtsgelehrten Rudolph v. Zhering, der in den Jahren 1852 bis 1868 unserer Hochschule angehörte. Gießen ist Prof. v. Jhering nicht fremd, denn er Hai das hiesige Gymnasium besucht und einen Teil seiner Studienzeit hier verbracht. Er war später lange Jahre in Südamerika wissenschaftlich tätig, von wo er in die oberhessische Heimat zurückkehrte.
** Der Winter scheint sich noch einmal „seßhaft" machen zu wollen. 3n der letzten Rächt ist erneut Schneefall eingetreten, und heute vormittag begann nach mehrstündiger Pause der lustige Flockentanz, dem sich jedoch später Regen zugesellte, von neuem. Die Straßen zeigen natürlich kein Weißes Gewand, sondern erneut Rässe und Schmutz. Dom Hoherodskopf werden uns heute früh über 3 Grad Kälte bei anhaltendem Schneefall gemeldet. Der Schnee ist allerdings nicht gleichmäßig gefallen, sondern ziemlich stark geweht. Don einer guten Skibahn kann infolgedessen nach dem Stand von heute früh nicht gesprochen werden.
nicht ausgeführt werden, wenn der Generalversammlungsbeschluß des Gaswerkverbandes Rhein- gau°A. G. vom 13. Februar aufgehoben und dadurch die in diesem Grunde liegenden Zwecke endgültig aufgehoben werden." Unter großer Erregung der Stadtverordnetenversammlung teilte der Oberbürgermeister mit, daß die Mehrheit der Aktien der Bi ebricher Gasanstalt, die vor kurzem noch der Stadt Biebrich gehörten, an ein Privatunternehmen, nämlich an die Thüringer Gasgefettfchaft in Leip zig, übergegangen sind. Wenn unter diesen llnn ständen die Eingemeindung erfolgen sollte, so hätte Wiesbaden zwei Gaswerke, nämlich das große städtische und das Privatunternehmer». Wörtlich führte der Oberbürgermeister aus: „Diese Ereignisse sind von tiefeingreifender Bedeutung und verändern die Rechts- und wach 1 age. die beim Abschluß des Eingemeindungsvertrages vorlag, so grundlegend, daß Wiesbaden nicht mehr zugemutet werden kann, die Eingemeindung vorzunehmen und durchzuführen. Sie stellen vom Standpunkt der Kritik aus das Höchstmaß von Untreue gegen die Interessen des von Wiesbaden. Biebrich Schierstein und Sonnenberg zu bildenden Groh- Wiesbaden und gegen den Eingemeindungsplan dar, das man sich überhaupt nur denken kann. Die Schuld daran tragen diejenigen Vertreter der Stadt Biebrich, die in der Generalversammlung vom 13. Februar als Vertreter des Aktienkapitals der Stadt für den Beschluß gestimmt haben. Diese Herren sind u. a., und das ist bezeichnend, der amtsführende Bürgermeister von Dieb ich. Scheffler, und der Stadtverordnetenvorst.her in Biebrich, Schröde r." Die Bürgerlichen Parteien gaben im Anschluß daran eine gemein same Erklärung, in der sie dem Antrag des Magistrats zustimmten und den Biebricher Beschluß als einen groben Vertragsbruch gegen Wiesbaden bezeichneten. Auch die sozial- demokratifche Partei stimmte dem Antrag des Magistrats zu.
Zeitpunkt der Bekanntmachung an den Beschwerdeführer, eingelegt werden. Gegen die Versäumung dieser Frist gibt es Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Hat der Beschwerdeführer nicht innerhalb dieser Frist seine beabsichtigte Beschwerde eingelegt, so wird auf seinen An- iraa hin von dem Deschwerdegericht die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand erteilt, allerdings unter der Voraussetzung, daß der Beschwerdeführer ohne sein Verschulden an der rechtzeitigen Ginlegung verhindert war, die Beschwerde binnen zwei Wochen nach dem Wegfall des Hindernisses eingelegt und die Tatsachen, die die Wiedereinsetzung begründen, glaubhaft gemacht hat. Ist von dem Ende der versäumten Frist an gerechnet ein Jahr verstrichen, so kann der Wiedereinsetzungsantrag nicht mehr gestellt werden.
Berechtigt zur Erhebung der Beschwerde ist jeder, dessen Recht durch die Verfügung beeinträchtigt ist: hat jedoch die Auswertungsstelle den Antrag zurückgewiefen, so ist nur der Antragsteller zur Erhebung der Beschwerde berechtigt.
Die sofortige Beschwerde ist eine Tatsachenbeschwerde. Demgemäß können neue Tatsachen geltend gemacht und neue Beweismittel beigebra cht werden.
•lieber die Beschwerde entscheidet das Landgericht. Gegen dessen Entscheidung ist die
sofortige weitere Beschwerde
an das Oberlandesgericht gegeben. (§ 74 Abs. 1 S. 3, A G.) Diese Beschwerde ist jedoch nur eine Rechtsbeschwerde. ist also nur zulässig, wenn die Entscheidung auf einer Gesetzesverletzung beruht.
Die sofortige weitere Beschwerde ist ausgeschlossen. wenn eS sich im Falle der Herabsetzung der Aufwertung entsprechend den Bestimmungen des tz 6 Abs. 1, § 34, § 52 oder im Falle der Rückwirkung gemäß § 15 um die Frage handelt, ob die betreffenden Vorschriften richtig angewendet sind, da die Entscheidung dieser Frage allein auf ErmessungSerwägungen beruht. (§ 74 Abs. 1 S. 4, A. G.)
Die Einlegung der sofortigen weiteren Beschwerde erfolgt in entsprechender Anwendung der für die sofortige Beschwerde genannten Vorschriften. Jedoch ist für die sofortige weitere Beschwerde zu beachten, daß gemäß Artikel 124 der Durchführungs-Verordnung bei schriftlicher Einlegung die Beschwerdeschrist von einem Rechtsanwalt unterzeichnet fein nmh.
Mit schriftlicher Einwilligung des Gegners ist unmittelbar gegen die Entscheidung der Auf- wertungSstelle
Gprungbeschwerde.
also sofvrttge weitere Beschwerde an das Ober- landeSgericht möglich. Die schriftliche Einwilli- gungÄerfldrung des Gegners muß bei der Einlegung der Sprungbeschwerde mit eingereicht werden. Es ist von der Sprungbeschwerde —
Briefkasten der Redaktton.
Fr. A. G. War nicht zu ermitteln. Fragen Sie evtl, beim Magistrat (städtisches Archiv) in Frankfurt a. M. an.
W. L. in V. Wenn der Rost eingefreffen ist, kann nur ein Abschmirgeln oder Avdrehen der Stange Abhilfe schaffen.
BETTEN
(Vertrauenssache) Stahldrahtmatratzen Auflagematratzen,
(mit la Füllungen) aus meiner Spezialfabrikation
Holz- u. Eisenbettstellen, Bettfedern, Inletts, Drelle
in besten Qualitäten
Teilzahlung gestattet. 2142a
ERNST RAU
1 Möbelhandlung
Walltorstraße 37 Tel. 958
Großem Quantum lehr schöne veredel'.
MsiMNne
hat noch abzugeben
MWOM Baum Wii
Heuchelheim-Gießen. !,,4D
’• Bon der Kraflpostlinie Gießen — Krofdorf. Wie uns mitgeteilt wird, verkehrt auf der Kraftposlsinie Gießen—Krofdorf an Sonntagen ein Sonderwagen. Hinfahrt ab Gießen Bahnhof 2.50 Uhr nachm., Rückfahrt ab Krosdorf Apochekc 315 Uhr. Die Sonntagsausflügler werden diese Verbindung willkommen heißen.
*• Der Unfug d er „Ikettenbriefe für das Glück" ist gegenwärtig in unserer Stadt wieder im Gange. Vernünftige Leute werden natürlich davon absehen die sog. „Kette eines amerikanischen Offiziers" mit dem bekannten „Gebet aus Jerusalem" weiter zu führen, damit sie „27mal um die Erde" kann. Sie werden den unsinnigen Wisch vielmehr dahin segeln lassen, wo fein Platz ist, nämlich in den Papierkorb oder in den Ofen.
** Zur Abgabe von totcuerertlärun» gen für die Einkommen-, Körperschafts- und Umsatzsteuer für 1925 und 1924/25 fordern die Finanzämter Gießen, Butzbach, Grün'oerg und Hungen in unserem heutigen Anzeigenteil auf. Die Steuerer« klärungen sind in der Zeit vom 11. bis 27. März abzugeben. Näheres in der Bekanntmachung.
Hetmatbtlder aus der Reformatio n s z e i 1. Zu diesem Vortraa am morgigen eonniagabenö in der Stadtkirche sei noch bemerkt, daß auch eine größere Anzahl Lichtbilder gezeigt wird, die eine überaus lebendige Vorstellung jener Zeit in Gießen vermitteln.
** Gegen den Steuerdruck und die Finanzpolitik in Hessen veranstalten wirtschaftliche Verbände von Gießen und Um» gegenö am Mittwoch. 10. März, nachm. 3 Ahr, in der Volkshalle auf dem Trieb eine Protest- verfamnilung. Es werden sprechen die Landtagsabgeordneten Zimmermeister Haurh. Dr. Leuchtgens und Rechtsanwalt D i n g e l d e t). Zeder selbständige Gewerbetreibende und die Landbewohner der ilnigegenb werden zu dieser Versammlung erwartet. (Siehe heutige Anzeige.)
** Das 21 u8 (teilen vordatierter Schecks. Die Irrduskrie- und Handelskammer Gießen sieht sich genötigt, erneut auf eine bedauerliche llnfitte hinzuweisen, die trotz häufiger öffentlicher Ermahnungen gerade in der letzten Zeit sich wieder mehr bemerkbar gemacht hat. Cs Haiwelt sich um das Ausstellen vordatierter Schecks, gegen das sich jeder Geschäftsmann, ob Empfänger ober Aussteller, energisch wehren fpllle. Ein Scheck soll eine Anweisung auf eine Zahlung aus einem vorhandenen Guthaben sein; ist er vordatiert, so muß angenommen werden, daß das Guthaben noch nich. vorhanden ist. Der vordatierte Scheck kommt davtit einem Wechsel aleich und muh wie ein solcher versteuert werden. Außerdem wird der Empfänger eines vvrdatierten Schecks dem Aussteller gegenüber bei weiteren Geschäften sehr vorsichtig toerben, da er ja nicht sicher wissen lann, ob dos bei Ausstellung des Schecks noch nicht vorhandene Guthaben am Fälligkeitstermin wirtlich zur Verfügung stehen wird. Das Ausstellen vordatierter Schecks birgt demnach manche Gefahren in sich: vor allem aber ist es geeignet, einerseits das Vertrauen zwischen Lieferanten und Kunden zu stören und andererseits ben ganzen so überaus praktischen bargeldlosen Zahlungsverkehr in Mißkredit zu bringen. Es fann daher vor dem Ausstellen und der Annahme vordatierter Schecks nicht eindringlich genug gewarnt werden.
** Der Verkehr im Eisenbahn - Wartesaal. Für das reisende Publikum ist eine Verfügung neuesten Datum- von Interesse, wonach die Bahnhofswirte jetzt berechtigt sind, die im Wartesaal sich aufhaltenden Personen zu fragen, ob sie etwas zu verehren wünschen. Bisher war daS den Bahnhofswirten nicht erlaubt.
*’ D i e Maul- und Klauenseuche ist neuerdings in Obbornhofen (Kreis Gießen), Dortelweil und Rieder-Wöllstadt (Kreis Friedberg), Llnter-Widdersheim, Aulendiebach und Rohrbach (Kreis Büdingen), Wetzlar, Hachborn (Kreis Marburg) amtlich festgestellt worden. In Dorf-Gill, Langsdorf und Rödgen (Kreis Gießen) ist die Seuche erloschen.
Lpielplan -er Frankfurter Theater.
Opernhaus. Sonntag. 7. März: „Die zehn Küsse". Montag, 8. März: Einmaliger Tanzabend. Riddh Impekoven. Dienstag. 9. März: „Tosca". Mittwoch, 10. März: „Figaros Hochzeit". Donnerstag, 11. März: „La Traviata (Violetta)". Freitag, 12. März: „Carmen". Samstag. 13. März: „Die zehn Küsse". Sonntag, 14. März: „Othello". — Schauspielhaus. Sonntag. 7. März: Rachm. 3 Uhr. „Wilhelm Teil": abds. 8 Uhr, „Der fröhliche Weinberg". Montag, 8. März: „Wie es euch gefällt". Dienstag, 9. März: „Der fröhliche Weinberg". Mittwoch, 10. März: „Wer niemals einen Rausch gehabt". Donnerstag, 11. März: „Der Dauer als Millionär". Freitag. 12. März: „Das Kätchen von Heilbronn". Samstag. 13. März: „Der Bauer als Millionär". Sonntag, 14. Marz: Rachm. 3 Ahr, „Wilhelm Teil": abds. 7.30 Ahr, „Wer niemals einen Rausch gehabt".
IM oleklgemehett. n, bk mchmr von mytaufit tiittrW ngen wollte, ist M bis aus den Wen 1 oorden.
lnishaven.
n, die als Hausuu- sich von der Kaiitt- : Drehbrücke des Aon- Fluten gestürzt, w später MchiMde in her Dunkelheil .
n zwei weilen
Ursache der Tragödie l Lftalsbürgn jlidiW una des (fentraloer- im Plena«»- 'V einer öffent«
‘YmSkmbtr
■Sfc.
gubtnlun1 • teil* *
ii*S »
i £
vW-
tut«"'
Pornotizen.
— Lageskalender für Samstag: Volkshochschule, 8 U&r, Hörsaal 44 der ilni- Derfität: Vortrag von Geh. Rat Pros. Dr.Mitter- maier. — V.H.C., 81 3 Uhr, Turnhalle: 18. Stif° tungs- und Dekorierungsfest. — Ruderklub Hassia, 8 llhr, Bootshaus: Frühjahrs-Hauptversammlung. Monatsversammlungen. Ka- vallerieverein, 87$ Uhr, Vereinslokal. — Rad» fahrerverein Fortuna, 8-_. Uhr, Dereinslokal. — Marineverein, Vereinslvkaf. — Artillerieoerein, 8* > Uhr, Vereinslokal. — Geflügel- und Vogel- zuchwerein für Gießen und Umgegend, 8> » Itfjr, „Pfälzer Hof". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Pat unb Patachon als Polizisten". — Astoria- Lichtspiele: „Söhne der Wildnis". — Palast- Lichtspiele (Kirchenplatz): „Seine Frau — die Alnbetannle".
— Tageskalender für Sonntag. Stadttheater: 7 Llhr „Der fröhliche Weinberg" (Ende 9.15 Ahr). — Verein Hundesport für Gießen und Umgebung: ab norm. 9 Uhr, „Liebigs- höhe", interne Hundeschau. — Ausstellung von bildlichen Darstellungen aus dem homerischen Kreis: vorm. HVg bis 1 Al$r und nachm. 3 bis 5 IHjr, Aula des 'Gymnasiums. — Markus-Gemeinde : 8 illjr, Stadtkirche, Familien-Abend mit Vortrag, — Palast-Lichtspiele: Bonn. 10.30 Uhr „Die neue Großmacht" (Sportfilm der Arbeiter- Olympiade in Frankfurt a. M.). — Lichtspielhäuser wie Samstag.
— Aus dem Stabtibeaterbureau wirb uns geschrieben: Das Schauspiel „Die letzte N a cht" von Heinz Müller vom Borne, bas am kommenden Mittwoch hier zur Uraufführung gelangt, war der Intendanz bereits vor 2 Jahren eingereicht worden. Das Werk hate gleich bei der ersten Lektüre auf alle, die es kennen lernten, ben Eindruck eines spannenden, bühnenwirksamen Theaterstückes gemacht, das aber damals zur Zeit des Nuhreinbruches der Franzosen wegen des französischen Milieus nicht wohl gegeben roerben kannte, om Mittelpunkt der Handlung steht nämlich die Ge- tait Napoleons I., der von Herrn Juhnke gegeben werden wird, Weitere Hauptrollen liegen in len Händen van Frl. O ß k e und Herrn G e f f e r s, neben denen außer den Damen H e y m unb Scherer das gesamte Herrenpersonal beschäftigt ist. — In der Sonntagoorstellung des „Fröhlichen Weinberg" wird Frl, K r a h m e r die Rolle des „Klärchen" spielen.
— Freiwirtschaftsbund, Ortsgruppe Gießen. Montag abend 8 Ahr im Katholischen Vereinshaus Vortrag „Von Versailles bis Locarno". Räheres in der heutigen Anzeige.


