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Hilfen in weitestgehendem Umfange gegeben weroen.

<> Schmalbach. 4. Juni. Einem schon

von drei Lehrern bewohnt.

<> Laufdorf, 4. Juni. Di« hiesige Ge­meinde ist zur Zeit mit dem Ausbau zweier Dorfausgänge beschäftigt, durch die in wesent­lichem Umfange Baugelände ausgeschlossen wird. Dir Arbeit ist von dem Regierungspräsidenten als sogenanntegroße Notstandsarbeit" anerkannt, zu der der Gemeinde aus Mitteln der produktiven Er- werbslosenfürsorge ein Zuschuß und ein Darlehen bewilligt worden ist. In Verbindung mit dieser Arbeit erschließt die Gemeinde auch einen Stein­bruch, der ein sehr gutes Material liefert. Die Gewinnung der Steine geschieht unter Verwendung elektrischer Kraft eines Bohrhammers. Bei der Notstandsarbeit werden insgesamt 20 Erwerbslose beschäftigt.

<> Bonbaden, 4. Juni. Die hiesige Ge­

ist noch nicht festgesteÜt.

Kreis Kirchhain.

sch. Krrchhain. 4. Juni. E i n schweres Autounglück ereignete sich Mittwoch nach­mittag kurz nach 4 Uhr in der Nähe der Peters- burg.schen Wirtschaft in Halsdors, Kr. Kirch­hain. Ein mit drei Personen besetztes Auto aus Berlin fuhr mit einem Lastauto der Firma Schneider u. Gottfried Kassel zusam­men. Von den Insassen des Personen^ntoz er­litt der Chauffeur I. Lup ke-Berlin einen Schädelbruch und war sofort tot. De übrigen Insassen (Direktor G. Sachs und Frau 21. Wechlih-Derlin) kamen mit leichten Verletzun­gen davon und konnten nach Anlegung von Aot-

Preußen.

Ein Denkmai katholischer deutscher Frauen.

Für unsere im Weltkriege Gefallenen wollen die katholischen deutschen Frauen in der Dia- sporagemeind« F r a n t f u r r-B o ck e n h e i m die im Kriege gelobte Frauen-Jriedenskirche er­richten. Zugleich soll dadurch dem Friedens­gedanken Ausdruck gegeben werden. Die Idee, biete Frauen-Friedenslirche zu bauen, ging zu­erst von der nun verstorbenen Führerin. Reichs- ! tagsabgeordneten Hedwig Dransfeld, rus. Der katholisch« deutsche Frauenbund, im Ver­ein mit den andern großen katholischen Frauen- verbänden. hat sich die Aufgabe gestellt, durch Sammlungen die notwendigen Summen aufzu­bringen. Die in der Inflationszeit zum Teil verloren gegangen waren. Da die Kirche von allen katholischen Frauen Deutschlands gebaut werden soll, ist die kleinste Gabe, die ja ein Opfer ist und auch bedeuten soll, herzlichst will­kommen. Deutschlands Frauen wollen die große Dankesschuld für unsere Gefallenen durch eine Tat des Opfers und des Friedensgedankens abzutragen versuchen und zum Ausdruck bringen.

Kreis Wetzlar.

kz. Wetzlar, 4. Juni. Ehemalige gsldartille- risten von Wetzlar und Umgebung haben bei einer hier einberufenen Versammlung eine Vereinigung gegründet, die den Namen ,.F e l d a r ti l l e r i e - verein Wetzlar und Umgebung" führt.

j] Wetzlar, 3. Juni. Der Haushalts­plan des Kreises Wetzlar für das Rech- nungsjahr 192, das Schmerzenskind sowohl der Verwaltung als auch des Kreistages, wurde gestern in länger als fünfstündiger Sitzung des Kreistages erneuter Beratung unterzogen. Be­kanntlich batte der Kreistag in seiner letzten Sitzung beschlossen, den Haushaltsplan vor seiner Verabschiedung noch einmal durch den Aeltesten- rat, der zu diesem Zwecke erweitert wurde, dar­aufhin durchberoten zu lassen, ob nicht bei den einzelnen Positionen Einfparunaen mög- lich seien. Der Aeltestenrat hat jedoch trotz ein­gehender Beratung an dem Gesamtbilde wenig zu ändern vermocht. Die Abstriche, die er vorgenommen hat, belaufen sich auf insgesamt rund 2 5 000 Mark. Vach langer Debatte, an der sich sowohl der Vorsitzende als Mitglieder oller Fraktionen auSgiebig beteiligten, wurde der Etat in Einnahme und Ausgabe auf 1 801 420 Marl sestgestellt und genehmigt. ES wurde beschlossen, auf die Einkommen- und Körpcr- schaftSsteuerüberweisungen des Reiches an die Gemeinden einen Zuschlag von 53 Prozent und aus die Realsteuern (Grundvermögenssteuer und Gewerbesteuer» einen solchen von 103 Prozent zu erheben Ein Antrag des Bürger-meister S Dr Kühn. Wetzlar, die Verteilung der Kreissteuern nach einem für die Stadt gün-

Jungen Unheil. Der Mechaniker Scherpf er hielt einen Kugelfchuß in den rechten Lungenflügel. Ein Freund lieh den Schwer- verletzten sofort in das hiesige Krankenhaus brin­gen, wo er schwer darniederltegt. Wegen zu großer Schwäche des Körpers kann die Operation zur Ent­fernung der Kugel vorläufig noch nicht oorgenom- men werden.

<> Kröffelbach, 4. Juni. Die hiesige Gemeinde befindet sich zurzeit inmitten der wirt­schaftlichen Umlegung der Grundstücke. Hierbei werden verschiedene Feldwege ausgebaut: außerdem erfährt der Solmsdach eine Begradi­gung Beide Arbeiten lind von dem Arbeits­nachweis zu Wetzlar und dem Regierungspräsi­denten zu Koblenz als Votstandsaroeit anerkannt. Zu ihrer Ausführung ist der Gemeinde aus Mitteln der produktiven Erwerbsiosenfürsorge so­wohl die Grundsörderung (Zuschuß) als auch die verstärkte Forderung <Darlehens bewilligt wor­den. Es sind bei den Arbeiten die Erwerbslosen von Kröffelbach. Kraftsolms, Griedelbach. Ober­quembach und Veukirchen. insgesamt 60 an der Zahl, beschäftigt. Die VotstandSarbeit soll bis zum Monat August fertiggestellt sein.

O Oberwetz, 4. Juni Der im Zusam- inenlegungsversahr«n ausgewiesene Verbin­dungsweg von hier nach Viederweh wird zur Zeit auSgebaut. Der Ausbau ist von dem Arbeitsnachweis und der Regierung als Vot- itanbSarbeit anerkannt, und der Gemeinde aus Mitteln der produktiven Erwerbslosenfürsorge ein Zuschuß unb* ein Darlehen bewilligt Bei dem Wegebau werden 25 Erwerbslose aus den Gemeinden Oberweh. Viederweh und Schmalbach I beschäftigt. Das Steinmaierial wird aus eigenen Brüchen der hiesigen Gemeinde gewonnen.

O Vauborn, 4. Juni. Ein gutes Werk im Interesse der Linderung der Woh­nungsnot hat die hiesige Gemeinde durch den Dau eines größeren Gemeindehauses getan. 2Rit dem Bau des Hauses wurde bereits im Jahre 1923 begonnene seine Fertigstellung na»m bei den schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen über zwei Jahre in Anspruch, kleinere Arbeiten sind noch jetzi auszusühren. Das Haus wird von 12 Familien, die bisher in den denkbar un­günstigsten Wohnungsverhältnissen lebten, sowie

stigeren Verieilungsmaßstab vorzunehmen, wurde

I meinbe beabsichtigt den Bau einer Wasser- ^ltestenauSschusses und des Vorsitzenden (eitung ^flieuni(d)e Gründe laßen den Bau be- folgende Snl^liebung angenomEi die an Inders dringlich scheinen. In Erkenntnis des ^ ^.mo^ebend^R^ch^- und Staatsbehörden ge- [>rinflenben Bedürfnisses hat die Gemeinde mit den Schürfarbeiten bereits begonnen. Dieselben sind von Steuerzuschläge, die Leworden bem Arbeitsnachweis und dem Regierungspräsiden-

sind, aber eine kaum tragbare Belastung der ü(5 Notstandsarbeit anerkannt, und zu ihrer Steuerpflichtigen ^deuten n öcr ®rtoartung, daß Durchführung ist der Gemeinde aus Mitteln der Vproduktiven Erwerbslosenfürsorge ein Zuschuß be- be# Staates schleunigst die erforderlichen Maß rojajgt morden. Leiter der 'Arbeiten ist ein Unter- ».Ä g;

Mbe ontert j.d«h «N. id)mi.tige ist. wird ihr der »du ,m Kreise -Dehler, »u gebe^ Eine steuerlich- I ->°nn möglich fein, wenn ihr ftaatsfe.t.n »-<> Belastung, wie sie jetzt infolge der Bezirks- k ü r s o r g e und der Erwerbslosenfür­sorge auf den Schultern der Kreisbürger ruht, muß in kurzer Zeit zum steuerlichen Zu- ( ammenbruch des Kreises und seiner Gemein­

lange bestehenden Bedürfnis Rechnung tragend, läßt die hiesige Gemeinde z. Z. den Weg nach dem Schwalbacher Sauerbrunnen ausbauen, den führen." Vor der Abstimmung über den Haus- I Der Ausbau des Weges ist als Notstandsarbeit an- haltsplan wurden folgende Beschlüsse gefaßt, erkannt-, zu feiner Durchführung ift der Gemeinde deren Ergebnis unter Umständen auf die Etat- aus Mitteln der produktiven Erwerbsiosenfürsorge summe von Einfluß hätte sein können: Ein An- ein Zuschuß bewilligt worden. Die Arbeiten sind trag der Dauerange st eilten des Kreises bereits soweit fortgeschritten, daß dieser -tage mit auf ihre Ausnahme in die Provinzialruhegehalts- dem Walzen begonnen werden konnte. DerSauer- und Witwen- und Waisenkasse wurde abgelehnt, brunnen" liefert ein sehr eisenhaltiges Sauerwasser, da in Erwartung stehe, die älteren Dauerange- das weit und breit belohnt ist.

stellten in daS Beamtenverhältnis zu überführen. w nrhitrn

Ferner wurde einer Aenderung der Grundsätze, StrelS JJia g.

Bctr. die Invaliden- und Hinterblie- sch. Marburg, 4. Ium. Die Lage des benenversorgung der nicht ruhege- I Arbeitsmarktes im Kreise Marburg haltsberechtigten Angestellten und Ar- muß mi 5 immer als ungünstig bezeichnet beiter des Kreiskommunalverbandes Wetzlar zu- werden. An 1. Juni waren noch 1937 Arbeit- flefHmmt. Auf einen Antrag deS Ortsausschusses suchende gemeldet, an Unterstützungsempfängern des Allgemeinen Deutschen Gewerkfchaftsbundös I waren in Stabt und Land 1226 vorhanden. Mit auf Bewilligung einer D e i h i l s e für den ösfent- Votstandsarbeiten wurden insgesamt 198 Er­lichen Rechtsschutz der Arbeitnehmer- werbslose beschäftigt. Der Bau einer groß- vrganifationen wurde ein Betrag von 1000 angelegten Wasserleitung ist für verschie- Mark bewilligt. Der Kreiszuschuß für die Lene Orte unseres Kreises geplant. Im Theise- Lotteschule und die gewerbliche Be- dach, in der Oberrospher Gemarkung gelegen, russschule wurde von 12 000 auf 18 CX)0 Mark ist eine Quelle gefunden worden, deren Wasser- erhöht. Der A rb ei t ers a m a r iter kv- mengen, wie durch Messungen festgestellt, den l d n n e Krofdorf wurde eine Beihilfe von Bedarf von Ober- und Unterrosphe, Vie- 400 Mark bewilligt. derwetter, Göttingen und Bahnhof S a r-

<> Wetzlar, 4. Juni. Der Weg von nau decken würden. Es besteht der Plan, für Nauborn nach demKirschenwäldchen", genannte Orte eine Genossenschafts-Was- der sich bisher in einem äußerst schlechten Zustand f ferleitung zu bauen. Das meiste Interesse befand, wird zur Zeit ausgebaut. Der Ausbau wird bringt diesem Plan bisher die Gemeinde Vieder- durch Erwerbslose ausgeführt, die aus diese Weis« I Wetter entgegen. Ein Diebeslager wurde die ihnen gesetzlich obliegende Pslichtarbeit ableisten, von der hiesigen Polizei in Weiden Haufen Mit Freuden wird die Instandsetzung des Weges I auf gehoben Ein Haus bursche hatte seinem Ar- oon den Ausflüglern begrüßt werden, da dasSir- I beitgeber eine Unmenge P orzellan geftoh- jchenwäldchen" bekanntlich ein sehr viel besuchter lrn und in seinem Hause zusammengetragen. Die Ausflugsort für Wetzlar und (eine Umgebung ist. gestohlene Ware mußte mittels zweier Personen- Wie dem Schreiber dieser Zeilen dieser Tage an Ort I autos abgefahren werden.

und Stelle versichert wurde, wird die Kirschenernte WSV. Marburg, 4. Juni. In den Deh- auf demKirschenwäldchen" in diesem Jabre eine ringteichen wurde die Leiche des sechzehn besonders gute fein. Die vorhandenen vielen Sir- jährigen Fritz Günther aus Marbach gefun- schenbäume' weisen einen außerordentlich starken den. Seine Kleider lagen am Alfer. Ob er beim Bedang auf. Baden verunglückt ist, oder Selbstmord vorliegt,

Wetzlar, 4. Juni. Hier wurde ein älterer, ' - - -

»erheirateter Mann wegen Verbrechens der Blutschande verhaftet und in das Gerichts- gefängnis eingeliefert.

<> Wetzlar. 4. Juni, lieber 100 er« holungsbedürftige Kinder schickt die hiesige Stadt in diesem Jahre nach dem vftseebad Boltenhagen. Der erste Transport ist am 30. Mai tzurückgckehrt und der zweite Transport gestern ab- gegangen, der dritte und vierte Transport solgen m einem Abstande von je sechs Wochen. Die zurück- «ekehrHen Kinder Ghaben fick durchweg gut erholt und an Körpergewicht wesentlich zugenommen.

kz. Wetzlar-Niedergirmes, 4. Juni. Das Hantieren mit einem geladenen tzlobertgewehr brachte einem 17jährigen

verbänden mit der Bahn ihre Reue nach Berlin fonschen. Beide Autos waren schwer beschädigt.

Maingau.

WER. Frankfurt a. M.. 4. Juni. Im Be­triebsbahnhof Eckenheim der Städtischen Straßenbahn Hot sich beut« vormittag ein Unfall mit tödlichem Ausgang ereignet. Der Aorschlosser Gräber, ein älterer, schon lange im Betrieb beschäftigter Mann, wurde von einem in die Halle einiahrenden Wagenzug erfaßt, ein kurzes Stück geschleift und in eine der in der Halle befindlichen Neoisionsgruben gestoßen. Hierbei erlitt er tödliche Verlegungen. Irgendwelche Schuld an dem bedauerlichen Unfall kann niemand zugeschrie« ben werden- der Verunglückte ist ganz unversehens vor den einfahrenden Wagen getreten.

Ium Rotkreuzlag.

Auch in diesem Jahre wendet sich dws Deutsche Rote Kreuz am 1 3. 3 u n i an alle Volksgenossen, um sie aus seine großen sozialen Friedensaufgaden aufmerksam zu machen und ihre tätige Mithilfe in der Bewältigung der Arbeit zu gewinnen, die durch die Vot, die unser Volk in den Kriegs- und Vachkriegsjahren durchzumachen hatte und infolge der Arbeitslosig­keit und des Abbaues noch lange wird durch­machen müssen, einen immer größeren Umfang annimmt. Die große soziale Fürsorge des Roten Kreuzes gilt allen und nmcht vor keinem Halt, ohne älnterschied des Standes, des Bekenntnisses und der politischen Einstellung. Wenn auf der Straße ein Anglück geschieht, wenn in Betrieben und Werken Unfälle oder gar, wie in den Berg­werken, Explosions- oder Einsturzkatastrophen Vorkommen, wenn auf der Eisenbahn Menschen verletzt werden, wenn in einer Familie Krank­heit und Vot ist. immer wird das Rote Kreuz zur Hilfe, bereit fein.

Wer Hilfe annehmen will, muß aber auch selbst bereit sein, Hilfe zu bringen. Das kann jeder, der den Wunsch hat, selbst tätig an den Aufgaben des Roten Kreuzes teiizunehmen. denn in den Rotkreuzver- etnen ist Platz für jeden ohne Unterschied des Geschlechts, und die Aufgaben sind so viel­seitig, daß jeder eine ihm zusagende Betätigung finden kann.

Die Bereitschaft zu sozialer Mithilfe hat in den letzten Jahren erfreulicherweise zugenommen. Das Roke Kreuz zählt jetzt 2053 S a n i t ä t s - kolonnen, Pflegeschasten und S a m a - ritervereine mit 89 000 ausgebildeten Hilfs­kräften. 9236 ständig besetzte Unfallstellen unb Rettungswachen sind vorhanden, die im letzten Jahre 310144 mal in Anspruch genommen wur­den. Die Mitglieder der Sanitätskvlonnen und verwandten Männervereinigungen sind Männer aus allen Berufsständen, die in ihrer freien Zeit ihre Kraft unentgeltlich in den Dienst des Roten Kreuzes stellen zur Unterstützung der öffentlichen Kranken- und Wohlfahrtspflege, des allgemeinen Rettungs- und Hilfsdienstes und zur Linderung außerordentlicher Votstände.

Vicht weniger erfolgreich wirken die S ch w e - sternschaften vom Roten Kreu^ in rastloser Tätigkeit in der Krankenpflege und neuerdings auch in sozialer Fürsorgetätigkeit, zu der die Schwestern in den Mutterhäusern gründlich vvr- gebildet werden. Der Verband Deutscher Mutter­häuser umfaßt z. Zt. 56 Schwesternschaften mit 7200 Schwestern, die in den zahlreichen, vom Roten Kreuz gegründeten und unterhaltenen Heimen, Krippen, Horten, Pflegestationen und Krankenhäusern tätig sind.

Besonder- freudig zu begrüßen ist die Ju­gendrotkreuzbewegung, die stch unter den Schulkindern in der letzten Zeit entwickelt hat. In den Jugendgruppen der Frauenvereine und der Sanitätskolonnen finden sie die Mög­lichkeit zur Schulung und Betätigung in- sozialer Hilfe, vor allem auch zu gesundheitlicher Selbst­erziehung.

Die Tätigkeit der Zweigvereine des Roten Kreuz und des Alicefrauenver- e i n s tritt in der Oeffentlichkeit weniger hervor, bewegt sich aber in der gleichen Richtung. Sie wird und muß meist in der Stille ausgeführt werden, denn die Hilfe, die den Kriegsopfern und notleidenden Familien geleistet wird, kann nur segensvoll für die Schützlinge wirken, wenn sie unbekannt bleibt. Cs möge aber hier erwähnt werden, daß der Ertrag der Sammlung vom vor­jährigen Rotkreuztag für Kriegswaisen. Kriegs­blinde, Veteranen und bedrängte Familien, die durch die Geldentwertung in Vot geraten sind, verwendet wurde. Auch die Verleih anstatt für Krankenpflegegeräte wurde aus Mitteln der Sammlung weiter ausgebaut.

Spielplan der frankfurter Theater.

Opernhaus. Sornriag, 6. Juni' Der Opernball. Montag. 7.: Tosca. Dienstag, 8.: Die Zauberflöte. Mittwoch. 9.: Lohengrin. Don­nerstag, 10.: Madame Butterfly. Freitag, 11.: Intermezzo Samstag. 12.: Don Juan. Sonntag, 13.: Die Fledermaus. Schauspielhaus. Sonntag 6. Juni, norm. 11 Uhr: Davos (Ur-

ausführungj, abends 8 Uhr Orpheus in d<. Unterwelt. Montag, 7.: Weh dem, der lug!

Dienstag, 8. Das Kärhchen von Heilbronn. Mittwoch, 9.: Orpheus- in der Unterwell Don­nerstag. 10. Weh dem. der lügt! Freitag. 11 Orpheus in der Unterwelt. Samstag. 12 : Weh dem, der lügt! Sonntag, 13., vortn 11 Uhr Aufführung Der Opern schule; abends 8 Uhr Or» l hcuS in ber Unterwelt.

Strafkammer Gießen.

Ein Viehhändler in Düdelsheim war in erster Instanz zu 50 Mark Geldstrafe verurteilt worden weil er in den am 18. April und 17. Juli 1925 abgegebenen Umsatzsteuer-Voran- Meldungen die steuerpflichtigen Entgelte zu nied­rig angegeben hatte. Er berief sich in der Be­rufungsverhandlung darauf, daß er die in seinen Ein- und Verkaufsbüchern verzeichneten Beträge nicht vollständig eingenommen habe und des­halb zu Anmeldungen in der vom Finanzamt er rechneten Höhe nicht verpflichtet gewesen fei. Da die Strafkammer dieses Verleidigungsvorbringen für unerheblich hielt, nahm der Angeklagte vor Urteilsfällung seine Berufung zu­rück.

Ein wegen Einbruchdiebstahls verurteilter Handlungsgehilfe aus Düdelsheim hatte die Be hauptung aufgeftefil, der als Zeuge in feiner Strafsache vernommene Gendarmeriewachtmeister I. aus Büdingen habe einen Meineid geschworen Er war vom Amtsgerichi zu 10 Tagen Gefängnis verurteilt worden, weil dieses den veriuchten Wahrheitsbeweis als mißlungen an,ah In der heutigen Berufungsverhandlung mußte einem er­heblichen Beweisantrag des Angeklagten stattge­geben werden und Vertagung eintreten.

Die Berufung eines wegen mehrfachen Bei- telns der Landespolizeibehörde (Arbeitshaus» überwiesenen Friseurs wurde z u r ü ck ge­rn i e s e n.

KkchNche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden

Sonntag, den 6. Juni. 1. Sonntag n- Trinitatis.

Gießen. Stadtkirche. 8: Pfr. Becker. Zugleich Christenlehre f. d. Veukonfirmierten aus der Mar- kusgemeinde. 9'/,: Pfarrassist. Hertel. 11: Kinder,, f. d. Matthäusg. Pfarrassist. Hertel. - Johannes- kirche 8: Pfarrassist. Schultheis. Zugleich Christen­lehre f. d. Veukonfirmierten auü d. Iohannesgem. 9'.,: Pfr. Bechtolsheimer. 11: Kinderkirche für die Lukasgem. Pfr. Bechtolsheimer. - Kirchberg. 10. 11: Christenlehre für d. konfirmierte, weibliche In- gend, nachmittags 1'.,: Mainzlar. Wieseck, 8'/,: Christenlehre (männliche und weibliche Ab­teilung). 9'/,: Lia theol. Laun-Gießen. Kirchenkvll zur Förderung des Baues evangelischer Gemeinde- Häuser durch die Landeskirche. - Watzenborn- Garbenteich Watzenborn - Steinberg: 1. Garben­teich: */710 mit Christenlehre.

Äa.:)ol-.sche Gemeinden.

Gießen. Samstag, 5. Juni. 4' , und 7 Beichte. Sonntag. 6. Juni. 2. Sonntag nach Pfingsten, 6' . Beichte, 7 Messe, Kom. der Männer, 8 Korn., 9 Hochamt mit Predigt, 11 Messe mit Predigt, 2 Christenlehre und Segensandacht. Montag, Diens­tag, Mittwoch und Donnerstag abends 8 ist Segens­andacht. Freitag 6 ist Segensamt. Grünberg. 9' Meße mit Predigt. Hungen. 6 abends Andacht. Laubach. 10 Meße mit Predigt. Sich. <1/, Messe mit Predigt.

Rundfunk-Programm

des frankfurter SenderS.

(Aus der «Radio-Umschau".)

Sonntag, 6. Juni:

8 bis 9 Uhr: Morgenfeier, veranstaltet von der Freireligiösen Gemeinde O.senbach. 11,30 bis 12 Uhr: Große Erzieher. 12 bis 1 Uhr: Mittags» ständchei., veranstaltet vor einer Kapelle arbeits­loser Berussmusiker. 3 bis 4 Uhr: Die Stunde der Jugend. 4 bis 5 Uhr: Übertragung des Konzertes an der Gerbermühle. 5 bis 6 Uhr: Konzert des Hausorchesters: Die Oper der Woche. 6 bis 7 Uhr: Stunde des Ryein-Mainischen Verbandes für Volksbildung:Eine Ober­schlesienfahrt der Rheinländer", Vertrag von Dr. Carl Gebhardt. 7.30 bis 10,30 Uhr: Übertra­gung aus dem Frankfurter Opernhaus: ..Der Opernball". Operette in drei Akten von Richard Heuberger. AnschUehend bis 12 Uhr Ucbertra» gung von Derlin: Tanzmusik der Berliner Funk» kapelle.

TNontag, 7. Juni:

4,30 bis 5.45 Uhr Konzert des Haus­orchesters: Veue Tanzschlager. 5,45 bis 6,05 Ubr: Die Lesestunde. 6,15 bis 6,45 Uhr: Die Bücher» stunde. 6,45 bis 7.15 Uhr ..Jugend und Bücher". Vortrag von Lehrer Kar! Stricker. 7,15 bis 7,30 Uhr: Englische Literaturproben 7,30 bis 8 Uhr: Englischer Sprachunterricht. 8,15 bis 9,15 Uhr: Schubert-Zyklus des Amar-Quartetts. Dritter Abend. 9,15 bis 10,15 Uhr: ..Das alte und neue romantische Lied".

Verantwortlich für Politik i. D. Dr. Hans Thyriot.

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