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Rundfunk-Programm
des Frankfurter GenderS.
(Aus der „Radio-Umschau".)
Samstag, 6.2Här).
3.30—4 Ähr: Die Stunde der Tugend. Aus dem deutschen Liedsrkrcmz (Liedrrvvrträge Frankfurter Schulen): Weihfrauenschule, 1. und 2. Knabenklafse. 4.20—5.45 Ähr: Konzert des Hausorchesters: Neue Operetten. 5.45—6.10 Ähr: Die Lesestunde (für die reifere Jugend): Aus dem Roman „Die Regulatoren in Arkansas" von Friedrich Gerstäcker. 6.15—6.30 Ähr: Der Briefkasten. 6.30 Ähr: Äebertragung aus dem Frankfurter Opernhaus: „Aida". Tragische Oper in vier Akten von Derdi. 10.30—12 Ähr: Äebertragung aus Berlin: Tanzmusik der Berliner Funkkapelle.
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Wirtschaft.
Handel und Gewerbe im Februar.
Frankfurter Getreidebörse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".)
Frankfurt a.M., 5. März. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer, 26,25 bis 26,50 Mk.; Roggen, inländischer, 17 Mk.; Sommergerste für Brauzwecke 20 bis 22,50; Hafer, inländischer, 18,50 bis 21,50; Mais (gelb) 17,75 bis 18; Weizenmehl, inländisches (Spezial 0) 39,50 bis 40; Roggenmehl 25 bis 25,50; Weizenkleie 9,25; Roggenkleie 9,50 bis 9,75 Mk. Tendenz: ruhig.
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Während die Weltwirtschaftslage einzelne Zeichen der Besserung aufweist, bat sich die Wirtschaftslage Deutschlands nach den Berichten der preußischen Handelskammern von ihrem Tiefstände noch nicht erholt. Die Lage des Arbeitsmarktes ist weiterhin sehr schlecht. Die Schlüssel-Industrien (Kohle und Eisen) leiden nach wie vor schwer. Die Lage der Textil-Jndustrie hat sich noch etwas verschlechtert. An der Börse ist ein leichter Rückschlag eingetreten. Rur einzelne Wirtschaftszweige, wie die Kali-Industrie und das Rahrungsmittelgewerbe, zeigen bessere Absätze. Der Ausfuhrüberschuß von 87 Millionen im Januar gegenüber 36 Millionen im Dezember ist erfreulich, darf aber nicht zu weitergehenden Schlussel! verleiten. Die Großhandels-Indexziffer ging im Januar gegenüber Dezember um 1,2 Pro;, zurück, sie beträgt setzt 120. Gegenüber Januar 1925 ist die Jude rzisser der Jndustriestoffe um 6.8 Proz. und die der Agrarerzeugnisse um 16,6 Proz. gefallen, gegenüber Januar 1924 ist die Indexziffer der Jndustrie-
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deutschlands findet man hier am Start. 3n Dessau versammelt sich Mitteldeutschland zum Berbandsossenen des S. E. Rire. Hamburg sieht einen Schwimmklubtampf zwischen dem dortigen S. B. 79 und dem S. D. Sanitäts Eimsbüttel. Der Kreis IX veranstaltet einen Wasserball-Lehrgang.
Wintersport.
In Berlin wird die Deutsche Kunstlaufmeisterschaft zum Austrag gebracht, bei dem B. S. C und Göta-Stockholm, der schwedische Meister, ein Eishockey-Wettspiel austragen. Weiter soll der Allgäuer Derbands-Sprunglauf und ein internationales Skispringen auf dem Semmering abgehalten werden.
Radsport.
Die erste Fernfahrt ist Köln-Münster-Eifel- Köln. „Der Meisterehrentag", ein großes Saalsportfest, wird in Leipzig abgehalten. Dresden bringt eine Querfeldein-Meisterschaft.
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zielten neue Gewinne bis zu 3 Prozent. Montanaktien tendierten gleichfalls lehr fest. Kurssteigerungen von 2 bis 3 Prozent bildeten die Regel. Kaliaktien setzten ihre Auf- wartsbcwegung fort. Auch Chemiewertc strebten weiter nach oben. 2. G. Farben plus 2 Prozent. Rütgerswerke plus 2,75 Prozent. Die Kursbildung der E l e i t r o a k t i e n, die in den letzten Tagen etwas zurückgeblieben war, schloß sich heute stärker der Aufwärtsbewegung an. AEG. plus 1,5, Schuckert plus 3,5 Prozent, Siemens & Halske plus 3 Prozent. Auch für Bankaktien zeigte sich etwas Interesse bei steigenden Kursen. Autoaktien lagen fest. Daimler plus 2.4 Prozent. Zuckeraktien waren nüt mäßig gebessert. Bon Zell- st o f f a k t i e u gaben Aschaffenburger leicht nach, Waldhof blieben unverändert. Die übrigen Werte des Kassamarktes schlossen sich überwiegend der aufwärtsstrebenden Tendenz an. Deutsche Anleihen lagen etwas fester, das Geschäft war ruhig. Auch in ausländischen Reuten vollzog sich das Geschäft in ruhigen Bahnen. Russen blieben gesucht, desgleichen ^Tür- len. Die Kurse waren aber unüerändert. Stärkeres Interesse beanspruchten wrK>er B o r - kriegsPfandbriefe, wo neue Kursbesserungen eintraten. Der Freiverkehr hatte nur geringe Rachfrage aufzuweisen, die Kurse blieben behauptet. Deckerstahl 45, Beckerkohle 51 Proz., Benz 40 Proz., Brown-Doveri 68 Proz.. Entreprise 10, Growag 53 Proz.. Kabel Rheydt sehr fest 110,5 Proz., Äfa 54 Proz.. Äfra 63,5 Proz. Der weitere Verlauf der Börse blieb freundlich gestimmt, die Ämsatztätigkeit flaute jedoch etwas ab. Das Angebot am Geldmarkt ist unverändert reichlich. Tagesgeld 5,5 bis 6.5 Proz., Monatsgeld 6.5 bis 8,5 Prvz. je nach Adresse. Bankdiskonten 5 Proz., Zndustrie- Akzepte 6 Proz. Der französische Franken schwächte sich weiter leicht ab. Die Pfund- parität stieg auf 130,45.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
Telegraphische Auszahlung.
(Ohne Gewähr.)
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Berliner Börse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers".)
Berlin, >. März. Die in sich f e st e Tendenz der Aktienmärkte kam heute wieder stärker zum Ausdruck. Man hörte schon während der ersten Stunde überaU nur Geldkurse. Die ersten Notierungen brachten Befestigungen von 1 bis 2 Prozent. Für Schiffahrt saktieu wirkten die Hopag-Harriman-Berhandlungen und die Freigabe- aussichten stark anregend, und die Kurse zogen weiter an. Die horizontalen Konzentrativnsabsichten der deutschen Groß-Elektroindustrie führten zu einer günstigen Meinung für Elek- t r o w e r t e. Reben diesen Sonderbewegungen blieben aber auch die bisher bevorzugten Gebiete in einer nach oben gerichteten Bewegung. So erhielt sich das Interesse für Borkriegspsand- briefe, die weiter anzogen. Auch K a l i a k t i e n waren stärker gefragt, wobei auf die staatliche Düngemittelgarantic verwiesen wurde. Anregend wirkte weiter die leichte Verfassung oes Geldmarktes, und die gestrige Rede des Reichskanzlers, daß jetzt alles daran gesetzt werden müsse, um die deutsche Wirtschaft neu zu beleben. An, Geldmarkt hörte man tägliches Geld mit 5,5 bis 7 Prozent, Monoisgeld 6,5 bis 7,5 Prozent. Im Devisenverkehr scheint Paris gegen London weiter abzubröckeln. Die Pfundparität stellte sich heilte aus 130,90. Mailand lag international
* Äeberzeichnung der 7proz. thüringischen Staatsanleihe. Die Zeichnung auf die 7proz. thüringische Staatsanleihe von 1926, die bekanntlich von einem Konsortium unter Führung des Bankhauses Mendelssohn u. Co., Berlin, und der Reichskreditgesellschaft, Berlin, übernommen wurde, ist nach Äeberzeich- nung durch Sperrstücke vorzeitig geschlossen worden.
' Eine Zwanzig-Million en-An- leihe der Stadt Mannheim. Die Stadtverordnetenversammlung beschloß die Ausnahme einer ausländischen und einer inländischen Anleihe von je 10 Millionen Mark für bereits bewilligte Änternehmungen. die aber erst duvch- geführt werden können, wenn diese Anleihen abgeschlossen sind. Man hofft, die Anleihen zu günstigen Bedingungen abschließen zu können.
* Elektrische Licht- und Kraft- an.lagen A.-G. Berlin. Die Gesellschaft legt nunmehr ihre erste, auf den 30. September 1925 gezogene Srtragsbilanz vor. Der zum 23. März anberaumten ordentlichen Hauptversammlung wird die Berteilung einer Dividende von 8 Prozent auf die Stammaktien und von 6 Prozent auf die Borzugsaktien vorgeschlagen. 54194 Reichsmark werden an Aufsichtsrat-Tantieme ab- gesührt und 39 193 Reichsmark auf neue Rechnung vorgetragen. Der für das Berichtsjahr ausgewiesene Bruttogewinn (aus Wertpapieren, Dividenden, Zinsen und Berschiedenem) beläuft sich auf 2 240197 Reichsmark; Handlungskosten betragen 214 832 Reichsmark, Steuern 477 660 Reichsmark und Anleihezinsen 12 519 Reichsmark, so daß sich ein Reingewinn von 1 535186 Reichsmark ergibt, der in der oben angegebenen Weise zur Berteilung gelangen soll. Die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr werden, soweit bisher übersehbar, von der Verwaltung als günstig bezeichnet. Da die Gesellschaft aus bilanztechnischen Gründen eine Verlegung des Geschäftsjahres auf die Zeit vom 1. Juli bis 30. 3uni beantragt hat, dürfte das laufende Geschäftsjahr am 30. Suni 1926 ablaufen, demnach also nur insgesamt 9 Monyte umfassen.
Riederlassung des französi scheu Großindustriellen Michelin in Mainz. Die französische Gummireifensabrik von Michelin hat das große Fabrikgebäude der Ludwig Ganz A. G. in Mainz für 400 000 Mk. käuflich erworben. Cs wird beabsichtigt, von Mainz aus die bekannten Michelin-Gummireifen in Deutschland zu vertreiben; eine größere Menge ist bereits eingetroffen. __
Frankfurter Börse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeigers"^ Frankfurt a. W.. 5. März. Tendenz:
Fest und lebhaft. — Die Börse, die wieder im Zeichen einer Geschäftsbelebung steht, eröffnete fest. Besondere Anregung bot die gebesserte politische Situation in der Bölkerbundsfrage, ferner die günstige Entwicklung am Geldmarkt-. Die Käufe erfuhren eine wesentliche Förderung durch die gestrige Rede des Reichskanzlers. Die Ämsah- tätigkeit nahm infolgedessen wieder einen größeren Ämfang an und erstreckte sich auf fast alle Marktgebiete, die weitere Steigerungen aufzuweisen hatten. Für Schiffahrtswerte will Man sogar amerikanische Käufe beobachtet haben. Diese Werte standen in besonderer Gunst durch ein Kabeltelegramm, wonach der Gesetzentwurf über die Freigabe des beschlagnahmten deutschen Eigentums. der jetzt dem Staatsdepartement zugegangen ist. schon in aller Kürze im Kongreß zur Verhandlung kommen soll. Infolgedessen waren Schisfahrtsaktien lebhaft begehrt und et*
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stosse NM 9,5 Proz. gefallen, während die der Agrarerzeugnisse um 11,2 Prag, stieg. Das kleine deutsch- sranzösische Handelsabkommen vom 12. Febr. 1926 sowie das Gesetz vom 16. Febr. 1926 über das vorläufige Wirtschaftsabkommen zwischen Deutschland und Spanien und das vorläufige Abkommen zwischen Deutschland und der Türkei zeigen einen gewissen Fortschritt auf dem Gebiete der Handelsverträge. Auch das deutsch-russische Handelsabkommen ist nach 'Austausch der Ratifikationsurkunden in Sxinft getreten Die Steuersenkungsaktion des Reichs wird von der Wirtschaft im allgemeinen freudig begrüßt, doch wird erwartet, daß die Länder und Gemeinden ebenfalls zu Steuersenkungen übergehen.
Im einzelnen wird über die verschiedenen Wirtschaftszweige bemerkt, daß sich im R u h r b e r g = bau tr# Laufe te? verichtsmoncrts erneut Zeichen einer drohenden Verschlechterung der Lage fühlbar machten. Das frühzeitige Einsetzen milden Wetters schränkte den Hausbrand wesentlich ein, auch für den Rückgang des Industriebedarfes war das warme Wetter nicht ohne Einfluß. Die arbeitstägliche Wagenstellung lag im Februar mit 24 217 Wagen noch unter der außerordentlich geringen Gestel- lungszisfer des Januar. Infolgedessen sind am 15. Februar im Ruhrbergbau 1180 Mann entlassen worden, 2638 Mann gekündigt und für weitere 1725 Mann wurde die Kündigung in Aussicht genommen. Die Feierschichten überstiegen selbst die Höchstziffern des vergangenen Jahres beträchtlich. Weitere Entlassungen werden als unvermeidlich bezeichnet. Im Siegerländer Eisensteinbergbau, sowie in dem der Lahn- und Dill- Gebiete dauert die trostlose Lage weiter an. Im mitteldeutschen Braunkohlen-Gebiet weist die Förderung und der Brikettabsatz ebenfalls einen Rückgang auf. In D-utsch-Oberschlesien hat sich der Rückgang der fördertaglichen Leistung fortgesetzt. Der Absatz, der im Januar noch 1 374 071 Tonnen betrug, wird sich im Februar auf etwa 1 125 000 Tonnen stellen. Am K a l i - M a r k t haben die Abrufe der deutschen Landwirtschaft zwar zugenommen, werden aber nach wie vor durch die schwierigen Geldverhältnisie beeinträchtigt. Der Roheisen- markt liegt noch sehr still. Auf dem Walz- e i s e n m a r k t war nur ganz vorübergehend eine geringe Belebung zu verspüren. In den letzten Tagen erscheinen die belgischen Werke wieder auf dem Markt. Mie Schrottpreise, die sich vorübergehend etwas befestigt hatten, sind inzwischen wieder zurückgegangen. In Oberschlesien hat der Roheisenmarkt eine leichte Besserung erfahren. Die Konkurrenz des ausländischen Roheisens trat weniger stark in die Erscheinung. Die Eisen- gießereien mußten ihren Betrieb weiter einschränken. Bon 12 Hochöfen stehen nur noch 4 in Feuer. Dennoch trat eine Zunahme der Bestände ein. Auch in Fertigeisen waren leichte Ansätze zu einer Besserung des Absatzes zu bemerken. Der Eingang an Blechaufträgen hob sich. Die Wirtschaftslage der chemischen Industrie ist im Bergleich zur allgemeinen Lage günstig. Der Auftragseingang und der Aersand waren im Februar nicht voll befriedigend. In der elektrischen Industrie blieb der Auslandabsatz infolge der hohen Schutzzölle unbefriedigend. Eine langsame Zunahme der Aufträge verzeichnete die A u t o m o b i l i n d u st r i e. Am
5% Deutsche Rcichsanleihe • 4% Deutsche Reichsanleihe ■ 3V3ö/n Deutsche Reichsanleibe 3°/„ Deutsche Reichsanleibe ■ Deutsche Svarprämienanleihe 4% Preußische Konsuls • . . 4% Hessen ... • .....
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Deutsche Dertb. Dollar-Anl. dto. Toll -Schatz-Auweiing.*)
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Berliner Handelsgesellschaft Commerz- und Prlvat-Bank Darmst. und Nationalbank Deutsche Bank Deutsche Vereinsbank ... Disconto Commandit . . Metallbank. .....
Mitteldeutsche Creditbank. . Oesterrerchische Creditanstalt Weltbank .......
Bochumer Gaß ..... Buderus Caro . Deutsch-Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerke. . Harpcncr Bergbau.....
Kaliwerke Aschersleben.... Kaliwerk Westeregeln .... Laura Hütte Oberbedarf * • • • * Phönir Bergbau ..... Rheinstahl .......... Riebeck Montan ....... Tellus Bergbau. ...... Hamburg-Amenka Paket. .. Norddeutscher Llovd • ...
Cheramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . «. . Philipp Holzmann......
Anglo-Cont.-Guano .... Chemische Maper Alapin - . I. G. Farbcnindustrie, A.-G. Goldschmidt..........
Holzverkohlung........
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Scheideanstalt . Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann Mamkrastwerke . ...... Schuckert . . . Siemens & Halske .....
Adlcrwerke Kleger ..... Daimler Motoren. ..... Hcvligenftaedt Meguin Motorenwerke Mannheim
Frankfurter Armaturen . . Konseroensabrik Braun . . . MetallgeseMo;oft Frankfurt.
Schuhfabrik Her; . . Sichel . . . Zellstoss Waldhof -juckeriabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . .
Baumakkt erfolgte die Wiederaufnahme her Bauarbeiten noch nicht in größerem Umfange. Auf dem Baustoffmarkt ließen die Preise etwas nach, namentlich Bauholz wurde billiger. Die Hypothekenbewilligung erfuhr durch die Steigerung der Pfand- briefturfe eine gewisse Erleichterung. In der Ziest e (i n b u ft r i e halten die Besteller zurück, weil sie mit Preisoerbilligungen rechnen, Vie jedoch nicht wahrscheinlich sind. In der Papierindustrie ist die Erzeugung nach wie vor teilweise bis zu 45 v. H. eingeschränkt. Der Bedarf an Wolle ist im allgemeinen groß, doch wurde am Wollmarkt bei der Zurückhaltung der Käufer noch kein erheblicher Umsatz erzielt. Trostlos ist die Lage im Weinhanoel.
Dis Reichsbank Ende Februar.
Rach dem Ausweis der Reichsbank vom 27. Februar nahmen in der letzten Februarwoche. die nur vier Tage umfaßt, die Bestände an Wechseln und Schecks um 79,9 Millionen, auf 1346 Millionen Reichsmark zu: dabei sind für 24,5 Millionen Reichsmark rediskontiert gewesene Wechsel in das Portefeuille der Bank zurück- geflossen. wodurch sich die Gesamtsumme der weitergegebenen Wechsel aus 484.2 Millionen Reichsmark ermäßigte. Die Lombardbestände stiegen um 20 Millionen auf 25,1 Millionen Reichsmark, und die Effektenbestande um 0,3 Millionen auf 234,2 Millionen Reichsmark. Die gesamte Kapitalanlage an Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten erfuhr somit eine Zunahme um 100,2 Millionen auf 1605,3 Millionen Reichsmark.
Die in der Berichtswoche an die Dank gestellten Zahlungsmittelansprüche waren nicht unerheblich. An Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen sind zusammen 605 Millionen in den Verkehr abgeflossen, und zwar nahm* der Umlauf an Reichsbanknoten um 505,1 Millionen auf 2822,3 Millionen Reichsmark zu, und dem Umlauf an Rentenbankscheinen uin 99,9 Millionen auf 1335,4 Millionen Reichsmark; 2,2 Millionen Rentenbankscheine wurden getilgt. Die Bestände der Reichsbank an solchen Scheinen haben sich somit um 102,1 Millionen auf 251,6 Millionen Reichsmark vermindert. Die fremden Gelder erfuhren im wesentlichen im Zusammenhang mit den Zahlungsmittelckbslüssen eine Abnahme um 416,7 Millionen auf 585,9 Millionen Reichsmark.
Die Bestände an Gold und deckungsfähigen Devisen fliegen in der Bcrichtswoche weiter an, und zwar um 62,7 Millionen auf 1843,2 Millionen Rm.; es erhöhten sich die Bestände an Gold uni 21 Mill, auf 1382,4 Mill. Rm., die an deckungsfähigen Devisen um 41,6 Mill, auf 460,8 Mill. Rm.
Die Deckung der Roten durch Gold allein betrug 49 Proz. gegen 58,7 Proz. in der Vorwoche, die durch Gold und deckungsfähige Devisen 63,3 Proz. gegen 76,8 Proz. in der Vorwoche.
Berlin, 4. Miirz
Amerikanische Note» ....
Belgische Noten ....... Dänische Noten ...... Englische Noten........ Französische Noten ..... Holländische Noten......
Italienische Noten Norwegische Noten ..... Deutsch-Oestcrr.,älv0 Kronen Rumänische Noten......
Schwedische Noten ..... Schweizer Noten......
Spanische Noten Tschechoslowakische Note« . . Ungarische Noten.......
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Die reiche Inanspruchnahme unserer Kaffee-Werbe-Woche zeigt uns, daß wir bei unseren Freunden überall große Freude ins Haus bringen. Ausschlag- gebend ist wieder einmal die vorzügliche anerkannte Qualität unseres Röst-Kaffees, welche von keiner Konkurrenz übertroffen wird. 2057a
Thams & Garfs, Gießen, Mäusburg 3,Teleph.829
matt.
Dörsenkurle.
(Ohne Gewähr.)
Frankfurt a.M.
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l-Uhe. Kur,
Schluß. Anfang Kur» | ‘xut-.
Datum: |
4.3.
5- 3.
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