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Witterung einen regen Verkehr auf dem Iux- vlah, wobei den Schaustellern mancherlei Em- nahmemöglichkeiten entstanden. Den Hauptzu- spruch hatte natürlich die Achterbahn, deren Wa­gen auch gestern nachmittag und abend stets gut besetzt liefen. _ .

* Der Hauptgewinn derGre Den e r Dferdemarktlotterie, der bekanntlich rn eine Kollekte in Dodenhausen fiel, ist an dm Ar­beiter und Landwirt Theodor Ster nm Rebgeshain (Kre-rs Lauterbach) gefpmmeru Der glückliche Gewinner, dec als Dreschmaschrnen- arbeiter und kleiner Landwirt lchtvA: zu kämpfen hat und dem der Gewinn deshalb zu gönnen ist hat das Los durch seinen vreriahrrgen -Buben bei dem Lotteriekollekteur aus Dobmhausen zrehen lassen. Durch die Glückshand des Kleinen durften die Alltagssorgen der Familie etwas gemildert worden sein. ., . . .

WSR Entgleisung auf derStrecke Frankfurt a. M. Gießen. Gestern nach­mittag 5.30 llhr ist zwischen Frankfurt-West und Ginnbeim der Strecke Frankfurt Stehen die ZuVomotive des v 215 mit der vorderen Achse entgleist. Reisende sind nicht zu Schaden gc- lonunen. Der Zug wurde nach Frankfurt-West zurückgezogen und setzte seine Fahrt nach Loko- motivwechsel um 6.20 ülhr wieder fort. Die Ur­sache der Entgleisung konnte bis jetzt noch nicht ermittelt werden.

k. 80. Stiftungsfest d e s Gesangver­eins Harmonie Gemütlichkeit. Am Samstag und gestern feierte der Gesangverein Har- monie-Gemütlichkeit sein 80. Stiftungsfest. Außer den Mitgliedern des Vereins und deren Angehöri­gen nahmen an der Veranstaltung am Samstag im Katholischen Dereinshaus Vertreter einer größeren Anzahl hiesiger und auswärtiger Vereine teil, die dem Jubelverein herzliche Glückwünsche und zahl­reiche Geschenke übermittelten, ein Beweis der gro­ßen Wertschätzung der Harmonie-Gemütlichkeit in Sänger- und sonstigen Bürgerkreisen. Der Verein hat sich in den letzten Jahren unter dem derzeitigen Vorsitzenden A. Hardt und dem Chorleiter Hans Sonntag sehr günstig entwickelt. Das bezeugten eindrucksvoll u. a. die zu Gehör gebrachten Chöre, die sämtlich reichen Beifall fanden. Neben den Gesangsoorträgen erfreute zunächst eine gut zu- sommengestellte Musikkapelle durch eine Neihe wert­voller Darbietungen, von denen die Trompetensoli des Herrn Schwarzlose besondere Erwähnung verdienen. Recht nette musikalische Einlagen bot auch die Musikabteilung Wandervogel Höhenflug. Lucie Böhling trug einen der Veranstaltung entsprechenden Prolog wirkungsvoll vor. Im Mittel­punkt des Abends stand die Festrede des Ehren- birigenten Lehrer Albach, der in seiner Ansprache zunächst auf die Berechtigung der Feier des 80. Stif­tungsfestes hinwies. Er hob sodann die Schwierig­keiten hervor, welche der Verein, der Dirigent und die Sänger zu überwinden hatten, denen als Lohn die Freude am Gesang beschieden ist. Redner schil­derte dann eingehend die Geschichte des Vereins, dabei der im Weltkrieg gefallenen Sangesbrüder besonders gedenkend. Zur Bedeutung des deutschen Männergesanges übergehend, wies er darauf hin, daß der Deutsche neben seinem leiblichen Wohl auch etwas für seinen Geist und seine Seele haben wolle, und deshalb greife er zum deutschen Lied, das die Natur verherrliche und in dem Lust und Leid zum Ausdruck komme. Daß die Rheinlande heute noch zu Deutschland gehörten, verdanke man in hervor­ragendem Maße mit dem deutschen Lied. Es sei das Bund, das uns Deutsche zusammenschließe. Deut­scher Geist im deutschen Liede lasse Deutschland nicht untergeben. Redner schloß seine Ansprache mit dem Sängerspruch:In Frieden und im Streit, ein Lied ist. gut Geleit." Der Vorsitzende A. Hardt buntte hierauf allen und versicherte namens des Vereins, daß er auch weiterhin an der Pflege des bculfcben Liedes mit arbeiten werde zum Besten des deutschen Männergesanges und unseres Vater­landes. Der Redner überreichte dem Sangesbruder I. L e h r m u n d, der für 25jährige aktive Mitglied­schaft zum Ehrenmitglied ernannt wurde, eine Ehrenurkunde. Als Abschluß des Stiftungs­festes fand am gestrigen Sonntag eine Familien­zusammenkunft auf der Liedigshöhe statt.

Der Bund der Hotel-, Restau­rant- und Cafe-Angestellten, Orts­gruppe Gießen, beging vor einigen Tagen aus derLiebigshöhe" das zwanzigjährige Stiftungs­fest der hiesigen Ortsgruppe, zu dem u. a. aus zahlreichen Rachbarstadten Vertreter der dortigen Ortsgruppen als ©ratulyüen erschienen waren. Die Festansprache hielt W. Herrmann- Frankfurt a. M., der dabei den Wert der Or- gauifation betonte und interessante Mitteilungen aus der Geschichte der hiesigen Ortsgruppe machte. Im Ramen der Arbeitgeberschaft sprach Hotelbesitzer Köhler, der den Mitgliedern der Ortsgruppe empfahl, an den wertvollen Errun­genschaften der bisherigen Arbeit festzuhalten. Ein abwechslungsreiches Programm unterhielt die Festteilnehmer in bester Weise.

* Der Geflügel- und Vogelzucht­verein Gießen und Umgegend 18 9 7 hatte in seiner jüngsten Versammlung einen der bedeutendsten Preisrichter Deutschlands auf dem Gebiete der Geflügelzucht, Erich Klein aus Nuß­dorf, zu Gast. Das Thema des Abends warVor­führung und Besprechung von etwa 20 Rassehüh­nern und Tauben"; die Beranstaltung war außer­ordentlich gut besucht. Der Vortragende Erich Klein sprach am Anfang seines Referats zunächst kurz über die Entstehung der Rassegeflügelzucht, an­schließend besprach er die von den Vereinsmngüe- dern mitgebrachten, in Käfigen ausgestellten Rassen. Er ging jeweils von den Urjprungsraffen aus und erklärte dabei die Zuchtziele, die man sich bei der betreffenden Neuzüchtung gesteckt hatte, und ir wel­chem Umfange sie in der neuen Rasse Derwtrk- lichung fanden. Der Redner tonme aus seinen reichen Kenntnissen und Erfahrungen den aufmerk­samen Zuhörern ein lehrreiches Bild über den Werdegang jeder einzelnen Rasse von der Ent­stehung bis zu dieser Musterbeschreibung entrollen. Soweit das Entwicklungsstadium der vorgeführten Jungtiere eine ziemlich eingehende Beurteilung zu­ließ, gab der Vortragende wertvolle Hinweise, in­wieweit die Tiere den zu stellenden Anforderungen entsprachen, welche Mängel noch vorhanden seien und auf welche Weise dem gesteckten Ziel näherzu­kommen sei. In der anschließenden Aussprache wurden noch manche von den Züchtern gestellte Fragen durch den Referenten in erschöpfender Weise beantwortet. Reicher Beifall wurde dem Redner am Schlüsse seiner Ausführungen mit Recht zuteil.

WSR. Die Gefahren des Kau­gummis. Der Kölner Regierungspräsident hat über das Gummilauen den Bürgermeistern sei­nes Bezirks eine Mitteilung zugehen lassen, in der es heißt:Durch die ilnfitte des ©ummifaucnö werden erhebliche Summen deutschen Geldes ins Ausland gelockt. Reben diesen wirtschaftlichen Schäden sind die gesundheitlichen noch größer. Durch das Kauen wird das widerliche Spucken und damtt das Verbretten von Krank- heitskeimen aller Art hervorgerufen. Endlich be­tonen die amerikanischen Aerzte, welche über das Gummikauen die größten Erfahrungen besitzen, daß durch das Gummikauen die Zähne in vier bis sechs Fahren abgenutzt und zerstört werden." Am Schluß des Schreibens werden die Dürgermei- ster aufgefordert, die Bevölkerung in geeigneter Weise über die Rachteile aufzuklären.

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Oderhessen.

Landkreis Gießen.

e. Großen-Duseck, 4. Ott. Die vom hie­sigen Obst- und Gartenbauverein im Wagnerschen Saale hier veranstaltete O b st - und Gemüseausstellung war auch in die­sem Fahre, das doch in bezug auf Ertrag nicht zu den besten gehört, reich ausgestattet. Dank der Förderung, die dem Obstbau von jeher in un­serer Gemeinde durch sachkundige Männer zuteil wurde, war fast nur erstklassiges Obst ausgestellt, sodaß den Preisrichtern, Obstbauinspektor W ie si­ne r und 2oh. Rinn, Heuchelheim, die Wertung nicht leicht gewesen sein mag. Besonderes In­teresse der Hausfrauen erregte die Ausstellung von Frl. Luise Wagner, Großen-Buseck, die in schöner Ausmachung und zahlreichen Gläsern ihr Können in der Obstkonservierung zeigte. Von den 71 Mitgliedern hatten 54 die Ausstellung beschickt. Die hessische Larrdwirtschastskammer er­möglichte es durch einen ansehnlichen Zuschuß, dah die preisgekrönten Aussteller mit nützlichen Wertgegenständen bedacht werden konnten.

5 LiH, 3. Ott. Der Stadtvorstand beschäftigte sich in seiner jüngsten Sitzung mit der Platzfrage für die Erstellung der kürzlich be­schlossenen 4 Rvtwohnungsbauten. Rach den Ausführungen des Bürgermeisters kommt nur ein Bauplatz in Frage, bei dem Wasser, Kanal und Lichl ohne größere Kosten zugeführt werden können. Rach kurzer Aussprache einigte man sich auf die Hintere Hälfte des früheren Melchiors Garten in der Butzbacher Straße. Sodann stellte der Bürgermeister den Antrag, für die nächsten Monate die Ausführung zwei größerer Rotstandsarbeiten^ vorzu- sehen, sofern hierzu die üblichen Zuschüsse von feiten des Staates geleistet werden. Es handelt sich 1. um die Ausstihrung der Kanalisation in

Gk!!M-WWUWMiW erfordern heute eine sorgfältige Textgedung und Satzausftattung. Gute Satzleistungen sind nur erreichbar, wenn die Anzeigen WM UW MeM» werden. Der Annahmeschluß für alle Anzeigen im Gießener Anzeiger entfällt auf den Nach­mittag vor der 2lusnahme. Empfehlungs­anzeigen müßen, je nach Umfang und Satz, schwierigßeiten, zwei bis drei Tage vorher bestellt fein. Nur mit Sorgfalt und dem not­wendigen Iettaufwand gesetzte Empfehlungen

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der Braugasse und 2. um Chaussierung des sog. Saubrückenwegs. Zu letzterer Arbeit will die Gemeinde Langsdorf einen größeren Zuschuß leisten. Der Stadtvorstand trat dein Anträge bei Die Arbeiten sollen jedoch nur dann in vollem Umfange zur Ausführung gelangen, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Für das Orts­gericht L i ch ist zur Unterbringung der neuen Ortsgrundbücher und der Flurkarttn die Anschaffung eines größeren Schrankes nötig ge­worden. ©5 soll ein feuersicherer Altenschrank unter Inanspruchnahme des MvbUiarerneue- rungsfonds beschafft werden. Wetter beschäf­tigte sich der Stadtvorstand mit der Beschaffung eines neuen Weideplatzes für die Gänse. Diese waren seither auf dem Marktplatz an der Riederbessinger Straße unttrgebracht. Der Platz finbzt jetzt als Sportplatz für hiesige Ver­eine und als Spielplatz für die Schule Verwen­dung und kann demzufolge als Weideplatz für Gänse nicht mehr benutzt werden. Mangels eines geeigneten Platzes und im Hinblick daraus, daß ein öffentliches Fnteresse an einem Weideplatz für Gänsa nicht besteht, beschloß der Stadtvorstand, vom nächsten Fahre aD bis auf weiteres das Austreiben der Gänse ein zu stell en. Die Fas elochsen der Stadt werden seit einiger Zeit zu Gespannleistungen in mäßigem Umfang verwendet. Da die Anschaffung eines Wagens notwendig geworden ist,wurde der Bürgermeister beauftragt, die Lieferung eines solchen öffentlich auszuschreiben. Weiterhin teilte der Bürgermeister mit, daß für die nächsten Monate nach einer Mitteilung des Kreisveteri­näramtes Gießen noch eine getrennte Dul­le n h a l t u n g erfolgen müsse. Dazu sei die A n - schaffung eines weiteren Bullen und eine besondere Haltung desselben erforderlich. Der Stadtvorstand erklärte sich damit einverstanden, daß ein weiterer Bulle zum Schlachtpreis an­gekauft und die Haltung desselben dem Landwirt Heinrich Heller gegen eine entsprechende Ver­gütung übertragen wird.

I Hungen, 3. Ott. Rachdem vor mehreren Fahren in den Grubenfeldern der Firma Mannesmann gründliche Dohrversuche zwecks Gewinnung von Eisenerz vor­genommen worden waren, die ein sehr gutes Ergebnis zeitigten, entschloß man sich, durch größere Anlagen die GrubeConstanze" rentabler zu gestalten, zumal das gefundene Erz von vorzüglicher Deschaffenhett war und einen hochprozentigen Eisengehalt besaß. Eine große Anzahl von Arbeitern fand Arbeitsgelegenhett und guten Arbeitsverdienst. Leider muhte infolge des Rückgangs der Eisenindustrie diese Grube st i 11 g e l c g t werden, was die hiesigen Arbetter schwer traf. Seit einigen Wochen ist nun der Betrieb, wenn auch noch mit wenigen Ar­beitern, wieder ausgenommen worden, utrfr man gedenkt, ihn nach und nach zu einem größe­ren Betriebe zu erwettern, was besonders von der arbeitenden Bevölkerung begrüßt wttd. Rach­dem ein direkter Bahnanschluß geschaffen ist, wird sich der Betrieb rentabler gestalten. Daß die Firma in größerem Maße die Eisengewinnung betreiben will, ist schon daran erkemitlich, daß sie auch die im Feldheimer Wald gelegenen Eisenerzgruben zur Ausbeutung er­worben bat, um auch 'frort den Betrieb in nächster Zeit aufzunchmen.

Kreis Büdingen.

ED Nidda, 3. Okt. Der hiesige Gemeinde- rat hat folgende Beschlüsse gefaßt: Hinsichtlich der Wasserversorgung des Bahnhofs Ridda hat die Reichsbahnverwaltung die Ent­nahme des gesamten Wassers aus der Pump­station angeregt, weil das Wasser als Lokomotiv- speisewasser geeigneter ist. Der Gemeinde rat steht der vorgeschlagenen Aenderung sympathisch gegenüber, da hierdurch die Hochdruckleitung für die hochgelegenen und zur trockenen Fahreszett unter Wassermangel besonders leidenden Stadt­

teile frei wird. Es soll aber erst mit dem Kul­turbauamt Rücksprache genommen und insbeson­dere die Frage geprüft werden, ob die hiernach für die Wasserversorgung des Bahnhofs aus­schließlich in Frage kommende kombinierte Mittel­und Riederdruckleitung dann noch zur völligen Versorgung der an dieses Leitungsnetz ange- schlossenen Stadtteile ausreicht und welche Kosten mit ten nottoenfrig werdenden Aendemngen etwa verbunden fhifr. Der von dem Ministerium für Arbeit und Wirtschaft vorgelegte Entwurf über die Errichtung eines Landwirtschafts­amts mit landwirtschaftli ch e r Schule in Ridda wurde genehmigt. Die Erhebung einer Fuslalionswertzuwachssteuer Wurde beschlossen und die vom Ministerium vor- gclegtc Mustersahung unverändert angenommen. Zn Betracht kommen Grundstücksübertragungan, bei freuen der Verkäufer das Eigentum in der Zeit vom 1. Fanuar 1919 bis zum 31. Dezeinber 1924 erworben hat. Dem Aiddaer Zie­genzuchtverein wurden für Prämierungs­zwecke gelegentlich des letzten Herbstmarttes nach­träglich 50 Mark bewilligt, und seftgestellt.^daß in Zukunft die Prämiierung sich nicht auf Tiere des Ziegenzuchtvereins Ridda beschränken darf, sondern eine allgemeine Prämiierung der auf ge­triebenen Ziegen vorgenommen werden muß. wenn noch auf eine ilnterftütjung der Stadt ge­rechnet werden soll. Da die Kosten für den seinerzeit beschlossenen massiven Treppen­aufgang von der Zufuhrstrabe zum Güterbahnhos nach der verlängerten Abellstrahe sich voranschlagsmäsiig auf 488 Mark belaufen, soll von der Ausführung vorerst Abstand genommen und eine Ro11reppe aus Holz angelegt Werdern Für den st ä fr t i - scheu Wohnhausneubau in der Schiller­straße wurden die Schreinerarbetten Karl Peter- mann, Arthur Schmidt, Karl Keller, Louis Runk und der Firma C. Rings Hausen, die Glaser­arbeiten L. Ewald, Gustav Ringshausen und Fritz Ringshaufen, die elektrischen Fnstal- lationsarbetten Karl Mantel und Heinrich Wolf, die Verputz- und Weihbinderarbeiten Karl Walther, Hermann Paul, August Spruck und Gustav Psanrckoch, die Fnstallationsarbetten Her­mann Paul. Heinrich Wolf und Karl QKantel und die Schlosserarbetten Rettberg und Raumann laut Angebot übertragen. Die in den Weißbinder- arbeiten eingeschlossenen Tapezierarbeiten sind von der Vergebung ausgeschlossen und werden später vergeben.

Kreis Schotten.

------ Schollen, 3.Ott. Die Mitglieder- Versammlung des Kreis-Ob st- und Gar­tenbauvereins beschloh, den einzelnen Orts­gruppen zur Gratisverlosung unter ihre Mitglieder aus der Kreisbaumschule Laubach zur Förderung des Obstbaues eine Anzahl O b ft - bäumchen abzugeben. Die Einfüh­rung einer Wertzuwachs st euer wurde von allen Gemeinden des Kreises mit Ausnahme der Gemeinden Kaulstvs, Rieder-Secmen, Klein- Eichen, Solms-Flsdors und Lardenbach beschlossen.

= - = Gedern, 3. Ott. Die von einer hie­sigen Sparkasse ausgegebenen Heimspar­kassen, die sich zumeist im Besitze von Kindern und Fugendlichen befinden und den Vortett haben, dah sie nur von der Kaste entleert wer­den können, scheinen sich gut zu bewähren. Bei der letzten Entleerung konnten den Heim- sparkassen über 300 Mark entnommen werden. Vielfachen Wünschen entsprechend sollen die Ent­leerungen fünftig allmonatlich erfolgen. Außer­dem wird den Kindern durch die Schule Gelegen­heit zum Sparen gegeben durch Ausgabe von Sparmarken. Doch wurde von dieser Ein­richtung seither nicht allzu grotzer Gebrauch ge­macht.

Kreis Lauterbach.

hml. Lauterbach, 2. Okt. Unter zahlreicher Beteiligung wurde gestern die Vorsitzende des hiesigen Frauenvereins, die zu­gleich die Leiterin der hiesigen Heil- und Pflege­anstalt für Kranke war, zu Grabe gebracht, Frau Lina Rappvlt, geb. Hoos. Die Ver­storbene hat sich um diese Anstalt besonders verdient gemacht. Seit 1909 stand sie in der Sorge und Arbeit um diese Anstatt dec früheren Vorsitzenden, Freifräulein Marie Riedesel zu Eisenbach, treu zur Seite, um nach deren Tode im Fahre 1913 den Vorsitz des Fran.envereins und die Leitung des hiesigen Krankenhauses zu übernehmen. 18 Fahre hindurch hat sie an der Erhaltung und dem weiteren Ausbau dieses für Stadt unfr Land zur Segensanftatt gewordenen Hauses mitgearbeitef unfr ihre Zett und ihre Kraft in seinen Dienst gestellt. Fn der schweren Kriegs- und Rachkriegszeit hat sie den Schwestern mit Rat und Tat zur Seite gestanden und an ihrem Test mttgeholfen an diesem Werke christ­licher Barmherzigkeit. Fhr Rame bleibt allezeit mit dem Lauterbacher Krankenhaus verknüpft.

Verlobte

Gießen, den 2. Oktober 1926

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Lich, 3. Oktober 1926

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dieser Stelle herzlich gedankt.

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MWMkMkI. dankt allen denen, die zum guten Gelingen der Werbe- woche beigetragen haben. Besondere Anerkennung ver­dient die hiesige Geschäftswelt, welche zur Unterstützung der Bestrebungen unseres Vereins große Opfer an Zeit und Geld gebracht hat. Daß nicht alle am Schaufenster­wettbewerb beteiligten Firmen die ihnen gebührende Auszeichnung erhalten haben, wird vom Derkehrsverein am meisten bedauert, darf aber niemand veranlassen, in dem Bestreben, den Verkehr unserer Stadt zu heben, zu erlahmen. Aber auch den am Blumenkorso beteiligten Vereinen und Einzelpersonen, durch deren Mitwirkung wirklich Gutes geboten wurde, sei an

Akad. Gesangverein. Wiederbeginn der Proben Mittwoch, 6. Okt, abds. 8 Uhr, im groß. Börsaal d. Universität

Leitung: Dr. Temesvary

Man wolle beachten, daß die Hebungen von jetzt ab stets Mittwochs stattfinden.

Wichtige Mitteilungen.

Aller Erscheinen unbedingt nötig. Stimmbegabte Damen und Herren sind willkommen und werden gebeten, sich an den Uebungs-Abenden zu melden. 8118D Der Vorstand.

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