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ist

Verantwortlich für Politik i. D. Dr. Hans Thyrlot.

Kampf mit kräftigen Schnabelhieben. De? un-

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Wir betrauern das Ableben unseres lieben A.H.

Geheimer Regierungsrat, Realgymnasial-Direktor a. D.

Dr.Georg Matthes

(6264)

In treuem Gedenken:

Die BurschenschaftAlemannia

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... in der Bähe von Bönstadt eine inter­essante Beobachtung gemacht worden. Auf einem Eichbaum hatte ein Rabenpärchen sein Best; das Weibchen brütete, während das Männ­chen auf einem Ast in der Bähe sah. Bald kreiste ein Sperber, der in der Vogelwelt sehr gefürchtet ist, um das Best. Doch nicht lange, denn der Rabe stürzte sich bald auf den Sperber, und es entspann sich ein erbitterter

zu den Kühlanlagen der Metzgereien werden auf obige Zeit plombiert, wogegen die Beteiligten! Einspruch erheben. Die diesjährige Gemeinde- grasversteigcrung erzielte für die 64 Teilnum­mern Preise von 1 bis 42 Mark. Da der Gras­bestand geringer als im Vorjahr ist, blieben auch die Preise 10 bis 20 Prozent zurück. Gestern ging ein Gewitter mit heftigem Hagel- schlag über unsere Flur, wodurch ganze Kornfel­der an den Boden gedrückt wurden.

CO Aus 6 e r Wetterau, 3. Juni. An ver­schiedenen Straßen kann man immer wieder beob­achten, daß junge Ob st bäume beschädigt werden. Gewöhnlich ist an den Bäumchen die Krone abgebrochen, so daß der etwa 1 Meter hohe Stammstummel als trauriger Ueberrest neben dem Baumpsahl steht. Die Täter sind fast nur halb­wüchsige Burschen. Aber auch durch Leichtsinn können junge Obstbäume beschädigt oder vernichtet werden. Gar ost kommt durch Unachtsamkeit des Fuhrmanns der Wagen zu dicht an den Straßenrand, so daß dann die Räder an großen Bäumen Rindenstücke abreißen oder kleine Bäume mit der Stütze umgedrückt und entwurzelt werden, wie der aufmerksame Wanderer feststellen kann. Bei diesen Beschädigungen liegt in den meisten Fällen nicht böse Absicht vor, denn mancher Land­wirt behandelt seine eigenen Obstbäume beim Pflügen des Grundstückes auch nicht besser.

Starkenburg.

* Darmstadt, 3. Juni. Am Sonntag werden zum erstenmal die wertvollen Bestände an alten Kostümen des Landestheaters im Landes­museum in einer Ausstellung gezeigt. Es sind viele Kostüme aus dem 18. Jahrhundert darunter.

Preußen.

Kreis Marburg.

js Marburg, 3. Juni. Der Kreistag des Kreises Marburg hielt gestern im Fürsten. Haus eine Sitzung ab, die von morgens 10 bis abends um 10 Uhr dauerte. Wie der Vorsitzende, Landrat S ch w e b e l, vor der Beratung des Kreis- Haushaltsvoranschlages mitteiltc, konnten aus Mit-

MjjH6SEIFE--CKEN

SUNLICHT GESELLSCHAFT A.-G. Mannheim-Rheinau

Am 2. Juni verschied sanft unsere liebe Mutter, Schwieger­mutter, Großmutter, Urgroßmutter und Schwester

Frau Marie totaler geb. M

WitwedesGeh.rlegierungsratesu.ProfessorsDr.AugustLaubenheimer

Im Namen der Hinterbliebenen:

Frau Auguste Koeppe geb. Laubenheimer Professor Dr. Kurt Laubenheimer

Gießen und Frankfurt a. M., den 3. Juni 1926.

Die Einäscherung und Beisetzung findet in der Stille statt.

______________________________________________________4841D

X 4832V

steuern in Höhe von 55 Mark wird insoweit statt- I gegeben, als Anttagsteller genannten Betrag in | 6 Monatsraten zahlen kann. 4. Der Ditte des Radfahrer-Vereins um kostenlose Lieberlassung einer Anzahl Tannen bäume und Pfähle zur Ein­friedigung des Zestplatzes wird entsprochen. 5. Das Gesuch von H. 3. II. und Konsorten, die bei der Kanalisation an ihren Häusern entlang not- wendigen Zementrohre aus Gemeindemitteln zu beschaffen, wird abgelehnt. 6. Zur Feststellung der von der Gemeinde zu hauswirtfchaftlichen Zwecken nötigen monatlichen Wassermenge wird angeordnet, daß vom 1. bis 30.3uni kein Lei- tunaswasser für Gärten und gewerbliche Be­triebe verwendet werden darf. Die Leitungen

gleich« Waffengang endete mit dem glatten Siege de» Raben. Dieser schlug feinen Gegner in die Flucht und verfolgte chn noch lange Zeit. Dann kehrte er wieder auf feinen Daum in der Bähe des Bestes zurück.

y. Wölfersheim, 3.3unL 3n der letz­ten Gemeinderatssihung wurde folgend«

Ein Siebzigjähriger. Herr Au­gust Boll, Frankfurter Straße 51, begeht am 6. 3uni seinen 70. Geburtstag. Gr gründete 1888 ein Kolonialwarengefchäft, das er später zu einer Drogenhandlung au-baute. 1893 wurde er Mit­glied des Vereins der Einzelhändler zu Gießen, von 1899 biS 1907 war er Rechner deS Vereins und wurde 1923 dessen Ehrenmitglied. Seit 1912 ist Herr Boll Ortsmann am hiesigen Ortsgericht. Don 1919 biS 1922 war er Mitglied der Stadt­verordnetenversammlung: am 23. März 1923 wurde er in den Vorstand der DezirkSsparkasse gewählt, seit April 1920 ist er deren zweiter Vorsitzender. Seit 1909 gehört der nunmehr Sieb­zigjährige der 3ndustrie- und Handelskammer Gießen als Vertreter des Einzelhandels an.

O Zusammen st m i t der Straßen- bahn. Heute vormittag gegen 9 Uhr stieß der Straßenbahnwagen Nr. 3 mit dem Lastauto der Firma Hellmold & Plank in der Marburger Straße zusammen. Beide Fahrzeuge fuhren in der Richtung nach dem Friedhof. Das Auto wollte nach dem Grabsteingeschäft von Atzbach und hatte an­scheinend den Strayenbahnwagen nicht bemerkt. Der Straßenbahnwagen wie auch das Auto wur-

Tagesordnung erledigt: 1. Das Ansuchen des Kirchenvvrstandes um Llebernahme eines Rest- bettagcs von 367 Mark für die vorjährige Kir- chenrenvVierung auf die Gemeindekasse wird ab­gelebt. Dagegen wird ein von der Kirche an die Gemeinde fälliger Rückzahlungsbetrag von 400 Marl bis nächstes 3ahr zinslos gestundet. 2. Der Antrag des früheren 2 Feldschützen auf Pension wird vorläufig zurückgestellt. 3. Dem Ersuchen des Arbeiters R. K. um Stundung sei­nes Holzgeldes und seiner fälligen Gemeinde-

teln der neuerrichtrlen Äretetpoda^e, bU am 1. Mai 263 000 Mk. Einlagen hatte, bereit, viele größere und kleinere Darlehen gegeben werden. Bei der Be­sprechung der Lahnregulterungsarbei- t e n bei Fronhausen und dort oorgekommener Mihhelligkeiten zwischen den Notstands­arbeitern und dem Unternehmer wurde eine Schlich- tungsstelle bestimmt. Die Arbeiten sind mit rund 320 000 Mk. veranschlagt, wovon etwa 130 000 Mk. auf den Kreis entfallen. Zu den Beratungen über den Landdurchstich sind alle nl Frage kam- wenden Geldgeber heranaezogen worden. Aus der im vorigen Jahre genehmigten Anleihe für werbende Betriebe in Höhe von 2 500 000 Mark wurden Darlehen von 75 000 Mk. für Ar­beiten an der Kreisbahn, ferner 22 0Ö0 Mk. Darlehen aus der Kreisjparkafse für 3 n ft a n b setzung des Kreishauses bewilligt. Der ordentliche Voranschlag wurde mit 1301 658 Mark, der außerordentliche mit 349 000 Mk. ge­nehmigt. Zur Deckung des Fehlbetrages von 406 220 Mk. werden 46 bjro. 52 Pro^. Zuschläge zu den Steuern erhoben. Hinzugefügt sei, daß der Wohlfahrtsetat mit 858 770 Mk. abschließt.

WSN. Marburg, 3. Juni. Der Gau O b e r- Hessen des Mitteldeutschen Sänger­bundes wird am Sonntag, 1. August, eine n- gerfahrt nach dem Rhein veranstalten, die über Mainz nach Rüdesheim, Aßmannshausen und Koblenz und zurück führen wird. Teiln^ise soll die Fahrt per Dampfer ausgeführt werden.

Dillkrcis.

bl Dillen bürg, 2. 3uni. Der KreiS plant, in diesem 3ahre einen KreiSjugend- t a g, verbunden mit den Reichsjugendwett­kämpfen, abzuhalten. Bach dem neuesten Stande beträgt die Gesamtzahl der Voll­erwerbslosen des Kreises 1806 Personen. An Zuschlagsempfängern sind 2924 Personen vor­handen. Bei Botstandsarbeiten werden 530 Ar­beitslose beschäftigt. Die Zahlen haben sich durch die Stillegung des Puddelwerks Dillenburg er­höht. 3n der am Dienstagabend statt.4 gehabten Sitzung der Stadtverordneten wurde der Kommunallandtags- und KreiStagsabgeordnetei Seminaroberlehrer K u p f r i a n mit 10 von 17 Stimmen zum Bürgermeiste der Stadt Dillenburg gewählt. Sechs Stadtverordnete gaben ungültige Stimmzettel ab, während ein« Stimme auf einen anderen Bewerber fiel.

Maingau.

WSB. Frankfurt a.M., 3. 3unl 3n der Friedberger Landstraße kam es gestern abend zu einer schweren Schlägerei. Zwei ango trunkene Burschen im Alter von 25 3ähren konn­ten es nicht unterlassen, die Passanten zu be- lästigen. Nachdem sich zwei ältere Herren dies verbeten hatten, wurden sie von den Rohlingem zu Boden geworfen, geschlagen und mit den Füßen ins Gesicht und auf den Kopf getreten, wobei sie erheblich verletzt wurden. Einer der UeberfaHencn ist Kriegsbeschädigter und hat ein künstliches Bein. Bachdem Pvlizeibeamte hinzukamen und die Täter festnehmen wollten, wurden auch fle tlich angegriffen und geschlagen, so daß sie gezwungen waren, von ihrem Gummiknüppel Gebrauch zu machen. Bach vieler Blühe gelang es, die Raufbolde nach dem Polizeirevier zu bringen. Gin in Hochstadt a. Main (Oberfranken) auf Urlaub weilender hiesiger Pvlizeibeamter wurde von einem Wegelagerer überfallen und zu dros­seln versucht. Der Heberfallene stemmte den Angreifer jedoch kurzerhand in die Luft und beförderte ihn zur nächsten Gendcrr- merieftation.

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Äett des Eintreffens feiner Post fast mmutenmäfjig bestimmen kann. So sehr sich nun der Hochbetrieb beim hiesigen Postamt hinsichtlich der ankommenden Bttefsendungen in die ersten Vormittagsstunden au- fammenbrängt, so sehr flaut der Verkehr für Die späten Vormittags- und ersten Nachmittagsstunden hinsichtlich der eingehenden Briefsendungen ab. Wie- verholte Feststellungen zuletzt am 28. Mai haben ergeben, daß während der Zeit von 11 Uhr vormittags bis 3.30 Uhr nachmittags für jeden der 32 Zustellbezirke rund 45 Sendungen Vorgelegen haben. Es trifft die bei der Besprechung mit den Vertretern des Handels und der Industrie am 16. November 1923 bestehende Tatsache, daß die Anzahl der nach 10.30 Uhr vormittags eingehenden Briefsendungen sehr gering ist, somit auch jetzt noch zu.

Die Einrichtung eines weiteren, dritten Zustell- gangs zur Abtragung dieser wenigen Sendungen kann nach den vom Reichs-Postministerium erlas­senen Richttinien nicht in Frage kommen, weil hier- nach eine dreimalige Zustellung im allgemeinen nur in Städten mit stärkerem Verkehr wie er in Orten mit mehr als 100 000 Einwohnern zumeist vorliegt bei unabweisbarem Bedürf- n i 5 einzurichten ist. Al» Grundsatz gilt nach den gegebenen Richtlinien ferner, daß bei Postagenturen und den kleineren Postämtern eine täglich einmalige Postzustellung ausreicht, während in den übrigen Post orten zwei werktägliche Postzustellungen ausge­führt werden.

Die Deutsche Reichspost hat als Wirtschaftsunter, nehmen des Reiches ihre Ausgaben so zu gestalten, daß sie sich selbständig, d. h. ohne Reichszuschüsse un­terhält. 'Darüber hinaus ist sie verpflichtet, Rück­lagen anzusammeln und Ueberfchüsse an das Reich abzuliefern. Sie hat, soweit dies für die Beförde­rung der Briefsendungen in Betracht kommt, die vorkriegszeitlichen Gebührensätze beibehalten und leistet hinsichtlich des ihr obliegenden Zeitungsoer- trieds einen jährlichen Zuschuß von 25 Millionen Reichsmark. Sie kann also keine Einrichtungen tref­fen, die für sie wirtschaftlich nicht tragbar sind. Bei­spielsweise wurden für eine hier auszuführende, nach den gewonnenen Feststellungen nicht im Be­dürfnis liegende 3. Ortsdiefzustellung täglich 72 Dienftftunben (b. i. für jeden der 32 Zusteller zwei- einniertel Stunden), d. h. bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 54 Stunden 8 Kräfte mehr erforder­lich werden. Hierfür würden das Durchschnitts­einkommen eines au» der Gehaltsgruppe 3 besol­deten, verheirateten Beamten mit 2 Kindern zu- gründe gelegt jährlich 19 152 Reichsmark Mehr­kosten entstehen.

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den leicht beschädigt. Personen wurden glücklicher- weise nicht verletzt.

Aufgehobene Straßensperre. Das Polizeiamt teilt mit: Die Aufbesserunasarbeiten im vorderen Wiesecker Weg sind beendet. Unsere un- term 3. d. M. erlaßene Sckerrung des Wiesecker Wegs von der Marburger Straße an bis zum Hau» Nr. 40 wird daher aufgehoben.

Das VerkehrsflugzeugD i eßen" trifft morgen nachmittag gegen 4 Ufcr, von Frank­furt a. M. kommend, auf dem hiesigen Flugplatz ein. Die Maschine steht anläßlich deS Fluglages am nächsten Sonntag bereits von SamStag nachmittag an zu Rundflüge >t über Gießen und Umgegend zur Verfügung. Wer bereits das Vergnügen hatte, unsere engere Heimat aus dem Flugzeug zu betrachten, wird wünschen, daß möglichst viele Mitbürger sich die Gelegenheit zu einem so genußreichen Flug nicht entgehen lassen.

Der Gießener Schwimmverein eröffnet morgen. Samstag, sein Sommertraining in der Lahn. Die Uebungsstunden für die Schwimmer, Springer und Wasserballer sind so geteilt, daß ein geregeltes Training zu er­warten steht und allen Gelegenheit geboten ist. sich eifrig daran zu beteiligen. (Siehe heutige Anzeige.) _

Oeffent liche Bücherhalle. 3m Ma> wurden 1341 Bände ausgeliehen. Davon kamen auf; Erzählende Literatur 855. Zeitschriften 104. 3ugendschriften 86. Literaturgeschichte 2, Ge­dichte und Dramen 19, Länder- und Völkerkunde 66 Kulturgeschichte 12. Geschichte und Biogra­phien 66, Kunstgeschichte 16, Baturwissenschaft und Technologie 40, Heer- und Seewesen 11, Haus- und Landwirtschaft 5, Gesundheitslehre 4, Religion und Philosophie 27, Staatswissenschaft 9, Sprachwissenschaft 3. Fremdsprachliches 16 Bände. Bach auswärts kamen 15 Bände.

wsn. Schont die Hummeln! Oft sieht man, baß den Hummeln von Kindern nachgestellt wirb. Das ist bedauerlich, denn es sind nütz­liche Glieder in dem Haushalt der Natur. An die hochgezüchteten Bienen reichen sie allerdings nicht heran, dagegen sind sie über die Hornissen, sowie über die Wespen hoch erhaben. Gleich den Bienen ist ihnen die Bestimmung geworden, bei der Suche nach Nahrung gleichzeitig die Blüten zu befruchten, indem sie- den Pollen unbewußt von Blume zu Blume tragen. Namentlich der Rotklee, dessen lange Blütenröhren ihrem Honigrüssel kein Hindernis bieten, ist auf ihre Mithilfe angewiesen. Die Blüten der Beerensträucher und unserer Obstbäume werden von ihnen sehr gern aufgesucht. Auch bei kühlem, trübem Wetter, selbst bei gelindem Regen, wenn sich kein Bienlein mehr hervortraut, sind sie an der Ar­beit. Hierdurch werden sie dem Landwirt und Gar­tenbesitzer ungemein nützlich.

Bornotizen.

T a g e s k a l en d e r für Freitag; D. H. C. Monatsversammlung bei Hopfeld. R. D. Z.: 8.30 UhrStadt Lich" Versammlung.

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Jul 2 Uhr nachmittag, M. N führte im Häuft btt r poften

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'B !>e ihre Post aus Wort its °us Berlin (öle bis bQ. igen wurde) mit einer Dec- ötunben erhielt. Die zweisei. führten dazu, bah aus Per- itammer am 16, November 9 Zwischen Vertretern aus Mb der Industrie und dem stattsonb, hierbei wurde sei. Handels usw. einstimmig der i, ben 2. Zustellgang von 4 10.30 Uhr vormittags zu fettig geltenb gemachten Be- 10.30 Uhr vormittags ein­en alsbann erst am nächsten iirben, erklärten die Vertreter lusdrückttches (Finnerflänbni?, ju nehmen, toell es sich dabei jtnige Sendungen fonbtlt. Zrunden mußte der Beginn 15 von 10.30 auf 11 llhr rben. Wir haben dies un- 3 der ^Wammer ml- Mhrl. b$ der eche Hu- avrmiüatzs angehelen werde, darauf hingewiefen, dah der tzuftellgangs von da ab ou| sestgesetzt worden sei, um zu onntags mit ben zwischen 1 ags einlreffenben Zügen Bor­gen lauster Drucksachensen- m Zeitungen noch Sonntags ipfänger gelangten. Sie W daraufhin durch Schreiben

3 mitgeteilt, daß bie von uns imen ben Wünschen her > büdten. Eli M gegenfommen den Dank der hast «8e|P*

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Bekanntmachung

betr. Volksentscheid. Enteignung der

Fürstenvermogen.

Die Stimmkartei (Wählerliste) für die zum Volksentscheid über die Enteignung der Fürstenvermögen in der Stadt Gießen mit Gemarkung Schiffenberg und Herrn- wald stimmberechtigten Personen liegt vom Sonntag, dem 6., bis einschl. Sonntag, dem 13. Juni 1926, im Stadt­haus, Bergstraße 20 Zimmer Br. 13 zu jedermanns Einsicht offen, und zwar werktags von 8'/,12'/, Uhr und nach­mittags von 2'/,6 Uhr, am Samstag von 81 Uhr vormittags, an den beiden Sonntagen nur von 91 llhr vormittags.

Einsprüche gegen die Richttg- und Voll- ständigkeit der Stimmkartei sind innerhalb der Offenlegungsfrist bei Meldung des Ausschlusses bei dem Oberbürgermeister (Wahlamt, Stadthaus Bergsttaße 20, Zimmer Br. 13) schriftlich anzuzeigen oder zur Biederschrist zu geben. Soweit die Richtigkeit einer Behauptung nicht offen­kundig ist, sind Beweismittel beizubringen. Wird ein Einspruch nicht sofort für be­gründet erachtet, so entscheidet über ihn der Kreisausschuh endgültig.

Stimmberechtigt ist, wer am Abstim­mungstage (20. 6. 1926) Reichsangehö­riger, 20 Fahre alt und nach dem Reichs­wahlgesetz am Stimmrecht weder behindert noch von ihm ausgeschlvffen ist. Ab­stimmen kann nur, wer in eine Stimm­liste eingetragen ist oder einen Stimm­schein hat. 48358

Gießen, den 4. Juni 1926.

Der Oberbürgermeister. 3. D.: Dr. Seid.

! Gutsverpachtung.

DaS LlniversitätSgut in EaK>ern, Kreis Marburg, 2 km vom Bahnhof Ealdern, 9 km von Marburg entfernt, soll am

DienStag, den 6. Juli 1926 vormittags 10 Llhr im Llnioersitätskuratorium zu Marburg (Lahn), Am Plan Br. 3, für bie Zeit vom 1. Juli 1927 bis 30. Juli 1945 meistbie» tend verpachtet werden. Die Ausbietung erfolgt wahlweise mit und ohne Ver­pflichtung zur Lbernahme des 3nventars.

Gröhe 49 ha 83 a 73 qm, Grundsteuer- reinerttag 222,22 THI., erforderlichen Ver­mögen 35000 RM., daS möglichst vor dem Termin, spätestens im Termin nach­zuweisen ist.

Pachtbedingungen werden gegen Ein­sendung von 5 RM. zugesandt. 4827D

Marburg, ben 31. Bai 1926.

Der IlniversitätS-Kurator v. Hülsen.