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6 Sozialismus, ffi\r Ät.ÖSL*** deutsch« Dckuaz ®ÄÄ SÄÄft . uich! icberfrembeöin- N ooch auch die echte deutsche noen durch den Einfluß des echentums und Christentums, -r Art verbanden. M heute Quellen deutscher Dlldung: n. christliche Liebe und grie- iollchen Einfluß dagegen übte chf der fhätaMen Delt her« re des Materialismus, Elep- tischen Individualismus.' 2uf- romanischen Dölkern des D?- hon d.'ckn schnell verarbeit r eine glanzende, wenn auch >öhe, die den Deutschen blenden und schwereren Gedanken jen Landsleute ablenve. Zu :ti Deutsche sich wieder zurück« Doltetum gesunden soll.
Redner sprach
Kunkel über Deutsche Äultut lud Dollstum.
tm bedeutet Wesen und Art lkes. Deutsche Kultur ist die deutschen Volkstums. Hervor- ses Iollstums sind einerseits -Forscherdrang, mit der der ;g bis ins Kleinste zu ttgmn- stits aber auch das Streben, nden, die Weltanschauung, die «m: h°l t« E L nb DerantwortungsgrM M zur Arbeit m.der Arbck Wortung zur Arbeit um feinet ,n Tiefes Aaturerleben und lint in der Dell L-K es deutschen Eharakte^ M tschen LollstMs drvtM^uie
Dies darf ÄÖJgs -XsiSÄ M sondern
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»utverfcm Mit d.-r Hoffnung, daß ein neuer Geist freiwillige Unterordnung, ein neuer Staatsge- danken sich Bahn breche, schloß der Redner seine packenden Ausführungen. Hn.
gusammenftoh
im Bahnhof Bietzen.
Amtlich wird milgeteilt: Samstag abend 11 Uhr 35 Min. fuhr im Personenbahnhof Diesten die Dorspannlokornotive für den O-Zug 75 auf dte aus dem D-3ug 125 stammenden und zum Dleb:rgang auf O»Zug 179 Frarckfurt m All- Tevlin abaestelltvn, mit Reisenden befehlen Kurs- waaen auf. Die abgestellten Wagen bestanden aus einem vierachsigen Personenwagen erster, zweiter und dritter Klasse, dem Schlafwagen Koblenz-Brrlin, einem Post- und einem Pack- miaen Rier Reisende wurden leichtverletzt von denen eine, Fräulein Liessen 3 ä g e r, Lehrerin aus Stettin, der chirurgischen SXlmif in Gies en auq führt wurde, während die drei anderen die Fahrt mit D 179 fortsehen konnten. An dem D-Zugw^grn wurden drei Puffer verbogen, ein Puffer abgebrod)2n, am Schlafwagen zwei Puffer verbogen. Beide Wagen wurden nach älmsteigen der Reisenden in Gießen ausgesetzt. Der Betrieb wurde im übrigen nicht gestört- O-Zug 179 erlitt 48 Minuten Verspätung. Die Schuldfrage ist noch nicht geklärt.
Die Abgabe von Staatsgelände für Sportplätze.
Die für viele Sportvereine interessar^e Frage, unter welchen Bedingungen die hessische Regierung Staatsgelände vriv a ten Vereinen zur Verfügung stellt sin- det eine Antwort in einer ^gierungäerndrung die auf eine Anfrage im Landtag bekanntgegeben worden ist. 3n dieser Erklärung hecht es:
Die Regierung ist grundsätzlich bereu, zur Förderung der Leibesübunaen und der Ertüchtigung der 3ugend Gelände zu Tum- Spiel- oder Sportplätzen zur Verfügungzu stellen, sofern sie geeignetes Gelände besitzt und geeignetes Gemeinndegelände nicht vorhanden ist. Die äleberlassung geschieht durch Verpachtung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit. Die Begründung von Erbpachwerhältnissen ist nach Art. 93 Abs 4 des Hessischen Ausführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch nicht gestattet. Wenn ein Verein sich wegen Lieberlassung staatlichen Geländes zur Anlage eines Turn-, Spiel- oder Sportplatzes an die Regierung wendet, so wird zunächst geprüft, ob geeignetes Gemeindegelände vorhanden ist. 3st das der Fall, so wird der Verein an die Gemeinde verwiesen, da es in erster Linie Aufgabe der Gemeinde ist, die örtlichen Bedürfnisse nach Turn-, Sport- und Spielplätzen zu decken. Hat die Gemeinde kein geeignetes Gelände, ist dagegen geeignetes Staats- gelande vorhanden, so wird stets angestrebt, dah bic Gemeinde oder möglichst sämtliche Vereine einer Gemeinde das Gelände pachten. Einem solchen Vorhaben stehen jedoch nicht nur die Gemeinden, sondern auch die Vereine in der Regel ablehnend gegenüber, weil die Gemeinde aus begreiflichen Gründen sich dieser Aufgabe nicht unterziehen will, jeder Verein aber darauf ausgeht, einen eigenen Turn-, Spart- oder Spielplatz zu besitzen. Dies erklärt sich daraus, dah bei gemeinsamer Benutzung eines Turn-, Sportoder Spielplatzes häufig Streitigkeiten unter den Vereinen über die Einteilung der Spielzeiten entstehen, und dah namentlich bei Abhaltung von Wettspielen an Sonntagen eine Einigung nicht erzielt werden kann, da jeder Verein mög
lichst viele Wettspiele veranstalten will, und durch Erhebung von Eintrittsgeld seine Ausgaben zu decken sucht. Aus diesem Grunde wird auch Gelände, das vom Ort etwas weiter abliegt, stets abgelehnt. Da wo eine gemeinsame Verpachtung an Vereine stattfand, spitzen sich häufig die Verhältnisse so zu, dah ein .gedeihliches Zusammenarbeiten unter den Vereinen nicht mehr möglich war. Die Folge davon ist, dah jeder Verein sucht, in den Besitz eines eigenen Turn-, Sport- und Spielplatzes zu gelangen.
Die Regierung beabsichtigt, auch künftighin nach den vorerwähnten Grundsätzen zu verfahren. Begehrt ein Verein staatliches Gelände, so wird sie das Bedürfnis prüfen und den Verein zunächst an die Gemeinde verweisen. Hat hie Gemeinde kein geeignetes Gelände, so wird die Regierung nach Prüfung aller Verhältnisse dem gesuchstellenden Verein einen Tum-, Sport- oder Spielplatz überlassen, wenn sie geeignetes Gelände besitzt und sich nicht mehrere Vereine zu gleicher Zeit um dieses Gelände bewerben. Bewerben sich mehrere Vereine um fiskalisches Gelände, fo wird sie — wie bisher — der Gemeinde die Anpachtung des Platzes ansinnen oder, im Falle der Ablehnung der Gemeinde, das Gelände nicht eher verpachten, als bis eine Einigung unter den Vereinen über die Benutzung des Platzes erzielt worden ist.
Borrwtizcr:
— Tageskalender für Montag. Elsah-Lothringer: „Hotel Köhler", 3ahresver- sammlung. — Lichtspielhaus Bahnhofstraße: „Die Motorbraut". — Astoria-Lichtspiele „Sieber alles das Vaterland".
— Volkshochschule. Wir werden gebeten, darauf hinzuweisen, daß die Kurse von heute, Montag, 4. Januar, ab fortgesetzt werden. Einige Ausnahmen sind aus der Anzeige in dieser Nummer zu ersehen.
— Die deutsche Einheitskurzschrift — so schreibt man uns — hat ihren Siegeszug in allen deutschen Ländern angetreten. Sämtliche deutsche Länderregierungen haben untereinander vereinbart, von Ostern 1926 an nur noch neue Lehrgänge in der Reichskurzschrift an den Schulen beginnen zu lassen. Der Deutsche Städtetag hat die Städte aufgesordert, die Einheitskurzschrist im Bereich der städtischen Verwaltungen einzuführen. Das Reichsministerium des Innern hat Richtlinien erlassen, wonach den Reichsbeamten die Kenntnis der Einheitskurzschrift oorgeschrieben wird. Die Vorteile einer einheitlichen Kurzschrist sind unverkennbar und werden sich in den nächsten Jahren voll auswirken. Sämtliche Bureaubetriebe sollten sich daher möglichst bald auf die Einheitskurzschrist umstellen und ihren Angestellten die Aneignung derselben vorschreiben. Gelegenheit dazu bieten die am heutigen Montatz 4. Januar, in der Bezirks- schule (Äestanlage) beginnenden Anfänger- und Fortbildungslehrgänge des (Babelsberger Stenographenoereins von 1861 und des Damenoereins (Babelsberger von 1900. (Näheres siehe heutige Anzeige.)
— Kulturelle Tagung des Hessischen Vaterländisch en Blocks: Dienstag Vorträge: Vorm. 10 Uhr, Prof. Dr. Hunte- müller; nachm. 3 Uhr Prof. Dr. Hunte - müller: nachm. 5 Uhr Oberst 3mmanuel, Marburg. Sämtliche Vorträge im Katholischen Vereinshaus.
— Frauen-Missionsoerein. Am morgigen Dienstag, 5. Januar, nachmittags 4 Uhr, im Matthäussaal, beginnen wieder die Zusammen-
tünfte her Vereinigung, die einer regen Teilnahme von feiten der evangelischen Frauen sich erfreuen. Im Laufe des Winters werden Vorträge über „China und Aufgaben der christlichen Mission" gehalten. Die evangelischen Frauen Gießens sind herzlich zu diesen Zusammenkünften eingelabcn. (Siche Anzeige.)
Reichskurzschriftgesellschaft „Gabelsberger". Man schreibt uns: Wie aus unserem heutigen Anzeigenteil hervorgeht, eröffnet die erste Reichskurzschriftgesellschaft „Gabelsberger" und Damenabteilung e. V. in Giehen am Dienstag. 5. d. Mts., einen Anfänger- kurfus in der Reichskurzschrift Die Reichslurz- schrift ist trotz alte: Anzweiflungen und Anfeindungen nunmehr zur unumstößlichen Tatsache geworden. Die ehemalige Stenographengeiell' schäft „Gabelsberger" in G eßen. b'r größte Sten ographenverein Oberhessens, pfleg! die Reichskurzschrift schon seit Herbst 1924. Sie hat irumnehr der Tatsache, daß Deutschland eine Einheitskurzschr ft besitzt, auch insofern Rechnung getragen, als sie ihren Ramen in Erste Reichskurz chriftgesellschaft „Gab lsberger" und Damen- abtcilung e. V. Gießen umgeändert hat. Wir können jedem Angehörige der einschlägigen Berufe nur empfehlen, die Reichskurzschrist zu erlernen. Wer das System Gabelsberger beherrscht und sich nicht mehr umstellen will, dem ist in den ebenfalls neu eröffneten Diktatkursen Gelegenheit zur Weiterbildung gegeben.
" Das Hochwasser der Lahn und der W i e s e ck ist im Laufe des gestrigen TagsS erfreulicherweise weiter zu'.-ückgegangen. Runmehr tritt zutage, daß die Fluten recht ansehnlichen Schaden in den überschwemmten Gärten an gerichtet haben. Vielfach, insbesondere in den Gärten an der Lahn, ist das Wintergemüse ausgespült und stark verschlammt worden, weiterhin sind die Garteneinrichtungen, wie Zäune, Frühbeetfenster, Wegeanlagen, Komposthaufen u. tzgl. arg.mitgenommen. Auch auf den mit Wintersaat bestellten überfluteten Feldern, die man allerdings wegen der Grundlosigkeit der Wege bis jetzt noch nicht eingehend besichtigen kann, dürfte der Schaden sehr empfindlich sein. Allerlei Hoft- nungen auf ein leichteres Durchkommen im Winter mit Hilfe der Gartenprodukte bzw. auf eine erfreuliche Ernte von den Feldern sind nun durch die entfesselte Raturgewalt zunichte gemacht.
** Der Hofhund tm Winter. Dieser treue Wächter an her Kette ist durch ein wohlverwahrtes, gut gedecktes Häuschen vor Kälte und Schnee möglichst zu schützen. Seine Lagerstätte werde öfters mit frischem Stroh, Decken usw. versorgt und stets warm und reinlich gehalten. Heber den Eingang hänge man einen dicken Sack oder dergleichen, der dem Hund das Durchschlüpfen gestattet, aber der Zugluft den Eintritt wehrt. Man lasse den armen (Befangenen jeden Tag einige Stunden los, damit er sich frei bewegen und freuen kann. An Futter, das warm sein muß, bedarf das Tier jetzt ebenfalls mehr als im Sommer. Sein Trinkgefäß werde täglich gereinigt und wiederholt mit lauwarmem Wasser gefüllt. Auch die Umgebung der Hütte halte man sauber.
** Fernsprechgebührenrechnungen. Die im Interesse unserer Geldwirtschaft anzustrebende weitere Förderung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs läßt es wünschenswert erscheinen, daß die Fernsprechgebührenrechnungen möglichst im Postscheckwege beglichen werden. Die Einrickstung eines Postscheckkontos und seine möglichst häufige Benutzung kann nur daher empfohlen werden, um so mehr, als die Ueberroeifungen von Konto zu
Konto völlig gebührenfrei ausgeführt werden. Aus« funft erteilt das Telegraphenamt.
** Personalien. Aus dem hessischen Staatsdienst entlassen wurde der ordentliche Professor an der medizinischen Fakultät der Landesuniversität Gießen Dr. Emil G o t s ch 1 i ch in Gießen auf fein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. Apreil 1926 an. — In den Ruhestand versetzt wurde der Obermaschinen- meisier Georg Albrecht bei der medizinischen, Frauen- und Hautklinik der Landesuniversität in Gießen mit Wirkung vom 1. Januar 1926.
** D i e n st j u b i l ä u m. Am Samstag, 2. Januar, feierte der Montageinspektor Wilhelm W a - g e n b a d) aus Saubringen jein 25jähriges Dienstjubiläum bei der Firma H. Schaffstädt G. m. b. H. An diesem Ehrctttage wurden ihm seitens der Direktion, Angestellten und Arbeitcrjchast ehrende Anerkennung und wertvolle Geschenke zuteil. Die Jubi- lare mehren sich bei dieser Firma, ein Zeichen des guten Einvernehmens zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
** „Skahlhel m"- Tagung in Gießen. Der Landesverband Hessen des „Stahlhelm", Bund der Frontsoldaten, wird Anfang Mai seinen Landesverbandstag in unserer Stadt abhalten. Die Tagung, die sich über zwei Tage erstrecken wird, soll in der Volkshalle stattfinden. Es wird mit einem Besuche von meheren tausend Stahlhelmleuten gerechnet.
Zur R i ch t i g st e 11 u n g. In unserer Briefkastennotiz vom 29. Dez. an H. E. WilhcImst r a h e war zu lesen, daß der Zinssatz bei Hypotheken in der ersten Hälfte des Jahres 1925 ein halbes Prozent betragen habe. Hier liegt ein Irrtum vor. Richtig muß cs heißen, daß damals der Prozentsatz 1,2 betrug.
** Aus dem Gießener Standesamt s r e g i ft e r. Es verstorben in der Zeit vom 15. bis 31. Dezember: 16. Dez. Emma Grützmacher, geb. Bauer, 59 Jahre alt, Alicestraße 31. 17. Dez. Anna Marie Pfaff, geb. Schwalb, 60 Jahre alt, Kirchenplatz 18. Karl Pflug, ohne Beruf, 77 Jahre alt, Licher Straße 74. 18. Dez. Andreas Heinrich Uhl, Schlosser, 21 Jahre all, Klinikstr. 32. 19. Dez. Auguste Momberger, geb. Kurz, 44 Jahre alt, Mühlstraße 6. 20. Dez. Margareta Ruth, geb. Hofmann, Witwe, 59 Jahre alt, Bruchstr. 22. Elisabeth Pfeffer, geb. Triller, 56 Jahre alt, Löwen- gaffe 17. Ludwig Meckel, Schneidermeister, 62 Jahre alt, Rodheimer Straße 30. 25. Dez. Katharine Schmidt, geb. Fenchel, Witwe, 82 Jahre alt, Stein» ftraße 45. 26. Dez. Karl Frank, Postassiskent, 49 Jahre alt, Hammstroße 12. 27. Dez. Jeanette Pfeffer, geb. Hirsch, 66 Jahre alt, Marktplatz 6. 28. Dez. Katharine Moll, Witwe, 77 Jahre alt, Licher Straße 74. Johanan Luise Daßler, 2 Monate alt, Kirchenplatz 10. 29. Dez. Katharina Blank, geb. Weber, Witwe, 76 Jahre alt, Ludwigstrahe 37.
Austrieb auf dem heutigen Frankfurter Schlachtvieh markt: 288 Ochsen, 27 Bullen, 702 Färsen und Kühe, 300 Kälber, 164 Schafe, 3366 Schweine.
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