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S Unterer Ä 1" aöfn W ^-Ä* 1 unb ßerüfta 'n unmittelbarer » non Säumen in w ogl. dem ClektwM;. rlanbonlog^ unmuttlbat e tommenben %au- unb Führung bei Arbeiten Io i0e zu erstatten, batz bie b-störungen ober Unfaüen en unb Mnorbnungen brr lelroffen unb bie notroen^ werben fönnen.

non ben zuständigen rnehmungtn ermachtiglen 1$ an bie Heitungsrw lungen eleftritye 8id)t- n, Dttänbem ober aus-

n fabeln mtmMch ge- tten am Strafotnlötptr, - 60 Zmttmetn erreiche, rge^enber rtd^eiticer De tzilätkMrker zuWig. werben, iomeh tzichl if ftijnmungen eine hättcrc clbftrafe bis zu 150 Wche> iCc mit -oft bestraft.

spadeien sentfcheid.

rrafamntlimg M Dm- ilocke in der TumMe Vic bie Drr'aMng

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bork fei man bereit Vie Rechte der De- nit^beamfr.x in da- LlngesievkenverhÜltnir umzu- Düntxtn; weiter fd in diesem Zusammenhang mch zu beachten, daß die Linke überall da. wo 'te bk Gelegenheit dazu habe, ihre Leute an die Stelle derjenigen Beamten ^etze, die etwa« gr> ernt hätten. Der Redner hob zum Schluß hervor, !>et Wirt'chafl-- und Ördnung-block kämpfe für Sauberleit und Ordnung In der Staatsverwal- nmg, für Herab ehung der beträchtlichen Steuern, Mir wirt'chaftliche unb sparsame Finauzgedah- rxmg. Um zu diesen erst reden-Derlen Zielen zu kommen, sei es notwerrdig. am Sonntag mitder Koalition von Weimar Schluß zu machen. Des­halb sei mit ,0a" zu stimmen.

Hieraus sprach der Landtag-abgeordnete ritt gelb eh. Er be^ichnete es al- kletnlich^ töricht unb oberflächlich, die Dinz^ um die es beirn Volksentscheid gehe, in der D-tke zu be­handeln. wie e- leitens der Koalition gescheh? ES herrsche kein Zweifel darüber^ bah bic WIi sch? Wirtschaft In allen ihren Teilen nicht btS »um äußersten ihrer Leistmigsfähigkru, sondern logor bi3 zur Unerträglichkeit mit Steuern be­lastet sei. Aiemal- hätte die Politik de« Wirt- 'chaftS- und Ordnungsblockes ein solches Ech) 111 hessischen Dolke gesunden, wenn nicht in drei- en et'd'tcn das Gefühl vorhanden sei, daß es o wie bisher nicht mehr weiter gehen tonne. Aufreizend sei dabei, daß man nicht daS Gefühl )abc diese Steuerhöhe von heut« sei absolut totwendig Der DirtschaftS- unb Ordnung-block labe die Ueberzeugunn daß an vielen Stellen nne Entwicklung der Aufgaben eingetreien sei, Die sachlich nicht gerechtfertigt werden könne. Denn der Fi^anzminister sich darüber beschwere, bab man Vergleiche zwischen 1913 unb 1926 ziehe. Io sei daraus hinzuweisen, daß der Mi­nimer selbst In fernen Kundgebungen doch auch bube Vergleiche ziehe Da« große Ziel sei, eine Derwaltung-resorm mit dem Grgehni- einer Ver­einfachung der Staatsverwaltung herbrizusühren. Der ^inanzminister habe e« bt-her an Voraus­sicht und Energie fehlen lassen, um schon lange vorher zu erkennen, wir die Dinge sich entwickeln würden. Zur Schulsrage übergehend begrüßte eS der Redner, bah man in Hessen die Lehrer zu Staatsbeamten gemacht habe. Gr sei nichi der Äuffassung, daß man die Lehrer jetzt wieder zu Gemelndcoeamten machen könne. Jedoch set bei völliger Aufrechterhaltung des StaalSbeam- tentumS der Lehrer eine andere Derteilmtg der Schullasten vorzunehmen, damit auch bie Ge­meinden wieder an Ersparnissen aus diesem Ge­biete interessiert würden. 2ln bet Tatsache, daß diese Lasten sämtlich auf den Staat übernommen wurden habe die Gefahr gelegen, daß diese Ausgaben sich auSwüchsen. Der Finanz-

Minister hatte beizeiten darauf achten

müssen daß diese Ausgaben nicht über daS unerlußltche Maß hinauSlamen. Der Aedner beschäftigte sich svd.rnn mit dem Anwachsen der Zentratbehörden und erklärte dabei, wenn man vom Dolle so hohe Steueropfer wie bisher ver­lange, so sei e3 auf der andern Seite eine mora­lisch Verpflichtung, weitgehend Au sparen, und. da hätte man vor allem einmal tn der Zentral- oerwaltung mit Sparmaßnahmen ansangen sollen. Auch beim Landtag tonne gespart werden, obwohl ^te hier in Betracht kommenden Ziffern nicht :o hoch seien, wie bei der Verwaltung. Man hätte .iber mindestens au« moralischen Gründen den Rnsang mit Ersparnissen machen müssen. Zum Sleuerlapltal bemerkte der Äedner, nichts die Aeichssteuern. sondern die Landessteuern hatten sich in Hessen in einer Meise entwickelt, bie das Ausmaß in andern DundeSstaaten erheblich über­steige. obwohl es um die Wirtschast in Hessen nicht günstig stehe. Auch dieser Aedner bekannte sich iu dem Standpunkt, daß die Aeichshilfe für Hessen notwendig sei, er meinte jedoch, daß Cie Position der hessischen Argierunz in dieser Angelegenh.it günstiger aew s.-n wäre als jetzt, wenn vorher alles Menschenmcgllche zur Durch­führung von ErsparniZmaßüahmen geschehen wäre. Sie Behauptung über ein 31 Millionen-Defizit im Haushalt 1927 hielt der Redner aufrecht, unb er berief sich zum Beweis für diese Be­hauptung auf eine Den'.schri't des Finanz- -Ministers von Ende Oktober d. 3., in der die Zahlenangaben enthalten f.-ien, die bet Block für seine Behauptung als Unterlage habe. Unter Hinweis auf diese Sachlage verwahrte sich der Aedner mit Sntschiedenhiit gegen ben Vorwurf der Unwahrheit. Er betonte hr.iier, daß die Blockparteien die verfaf.ungsmäßigen Aechte ter Beamten in keiner.ifr antasten wurden, daß chre Sparabsichlen tn dieser Hinsicht sich nur

auf solche Stellen richteten, bie auf natürlichem TBcgc frciwerden (Pensionierung oder Tod), fe­to eit diese Stelsrn nicht unbedingt besedt teerten müßten. Schließlich forderte der Aedner eine große Einheitsfront aller Bürger, die eine Ge­sundung des hesfifchen FlnanzweterL wünichten und lie darauf hielten, daß Ordnung und Sauber­keit in der Temxiltunfl zur Geltung timen. 3n tiefem Zusammenhang wandte sich der Aed- net gegen den bekannten Daßsplakat-Erlaß des Finanzministers an bie AreiSamtet und die Büraermeistereien. Hierbei würden bie Gelder der Steuerzahler für die Wahlpropaganda einer Partei in Anspruch genommen. .Was würde die Linke gesagt haben, wenn der von llnks bet viel angegriffene brutichnationale Aeichsiinanz- Minister von Schlieben zu fnner Denridigung mit ben Steuern der Bürger einrn Plakatseldzug finanziert hätte?", sp fragte der Redner. Dann wäre nach dem Slaatsgericktshos geschrien worden. Gs sei ein gefährlicher Dog. ben der Finanz- Minister mit dieser Maßnahme einge'chlaaen habe-, sobald die parteipolitische Färbung bet Aegierung eine andere fei. könne bie neue Gra­vierung bann bas<elbe hin, was heute geschehe. Damit beginne eine s.chr bedenkliche Entwicklung Auch nach dieser Aichtung hin gelte es Ordnung zu schaffen. Mit der Ausforderung, am Sonntag mit3a" zu stimmen, schloß der Bedner.

Beide Reden fanden starken Bei'all. Obwohl zu Beginn der Versammlung freie Aussprache zugesichert worden war, wurde von dieser Mög­lichkeit fein Gebrauch gemacht, so daß net Ber- sammlungsleiter, Staotv. Kirchner, gegen i/Jl Uhr bie rußig verlaufene Äimbgebimg schließen konnte.

SleuerfSUigkeiten im Dezember.

3m Monat Dezember werden folgende Steuern und Abgaben fällig:

6. Dezember: Steuerabzug vom Arbeits­lohn (Lohnsteuer') für die Zeit vom 21. bis 39. Ao- vember cinschl. ber für die Zett vom 1. b.S 10. Ao- vember bzw. 11. bis 20. Bovember einbrhaltenrn noch nicht abgeführten D.'träge, ohne Aücksicht auf deren Höhe unb unter gleichzeitger Abgabe der Lolmsteuerbescheinigungen.

10. Dezember: UmsahsteueworauSzab- lung der MonatSzahlet. tyt Pro;, ber Umsätze für Monat November 1926. unter gleichzeit^er 2(6- gäbe der Boranmeldu naen.

IS. Dezember: Steuerabzug vom Arbeits­lohn (Lohnsteuer) für die Zeit vorn 1. bis 10. De­zember. sofern bet Gesamtbetrag mehr als 100 Mk. betrögt.

2 5. Dezember: Landessteuer (Grund-. Ge­werbesteuer und Sondetsteuer vvrn bebauten Grundbesitz (5. Ziel auf Grund d?r Sleuerbefcheibe. Steuerabzug vom Arbeitslohn (Lohnsteuer) für die Zeit vom 11. bis 20. Dezember, sofern der Gesamtbetrag Tüt genannte Zeit oder mit dem für bie Zeit vom 1. bis 10. Dezember einbehaltenen unb noch nicht abgefübrten Betrag zttsammen mehr als 100 Mk. beträgt.

Bei verspäteter Zahlung sind 10 Proz. Jahreszinsen vom Tage der Fälligkeit ab zu zahlen. Die bisherige Schonftist von 7 Tagen kommt ab 1. Dezember in Fortfall.

Vornotizen.

Tageskalenbet für Freitag. Stadttheater: 6.15 Mljr®ec Freischütz" (Gnde gegen 9.15 ^lhr). Bortrags-Bereiniaung: 8 Uhr Saal des früheren Hotel«Ginhom" <Palastlichtspiele) Vortrag von Karl Gttlinger. Babfahrer-Derein .Die llvanderer": 8.30 Uhr ..Pfälzer Hvs" ordentliche ZahreShauptversamm- lung. Lichtspielhaus Bahnhofstraße: ^Kreuz­zug des Weibes". Astoria-Lichtspiele:Der stumme Anlläger"'.

Fabrplanänderungen. Dont 10. Dezember ab erhält der Persdnenzug 774 auf bet Strecke Gießen- Frankfurt a. W. Aufenthalt in Kirchgöns; Gießen ab 9,57 älhr vorm., KirchgönS an 10,22 Uhr, dort ab 10.23 Uhr. Vorn 15. d. Mts. ab tritt auf bet Strecke Gießen Köln solgenbe Aenderunq ein: Pz. 1633 Gießen - Köln Hbf.. Gießen ab 3.47 Uhr nachm., Köln Hbf. an 9,50 nachm.: verkehrt zwischen Troisdorf unb Köln Hbf. durch­weg 12 Minuten früher. Troisdorf äb 8,55 n. Köln Hbf. an 9,38 nachm.

' Ausstellung desBienenkorb". Es ist eine anerkennenswerte Tat, die der hiesige Alicefrauenoerein beging, als er vor mch^ reren Jahren die AbteilungBienenkorb" schuf,

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Seltermveg 35. 28.: fall ®e6er. ßabetneifler i.9L yähre alt. Sicher Straß« 7.

Kirchliche Nachrichten.

Ssraelltlsche Gemeinden.

Ofr.'UenglonSgtmet-C». Hottr;'),d.Shnaqoge (Öübanlage). Samstag, den 4. Dez. 1926. Vorabend: 4.30. morgen-: 9.00. Predigt, abend-: 4.35 unb 5.15.

Gottesdienst bet ist. AeltgivnSgefellschaft. Sabbatfeier, den 3. Dez 1926. Freitag abend 4.00, Samstag vormittag8 30,nachmittag 3.30. Sabbataus- gang5.15,Wochengoltesdienst: morgen-7.00, abends 4 00.

Buntes Allerlei.

Die Lharleston Krankheit.

Die Begeiferung für den Loarleston ist bie Hrfadbc für bie Sntstehung einet neuen Krank­heit. bie englischen Letzte seit einiger Zeit be­obachten. Die Anstrengungen, die die hastigen Kniebewegunaen b?rt>orru|cn. fübren Muskel- xcrrunqen unb Schwellungen bn-bri, so daß man bereits in ber Medizin von einem »Tharkeston- Knie" spricht. .Ich will nicht gerade sagen, daß der Danz gefährlich ist," erllätte ein Spezialist, aber er muß mit Maß unb Vorsicht' auSgetühtt werden. Personen, bi? an diese heftigen unb unnatürlichen .Schleuderungen der unteren Gr- tremitäten" nicht gewöhnt sind, ziehen sich nach einiger Zeit ein Leiden zu. Ofn ben letzten Wochen habe ich zahlreiche Fälle von Muskelzerrungen unb Schwellungen an den Kni?n b?obachtet. die auf den Charleston zurückzusühren sind. Vorher konnte man solche kran'baften Veränderungen nur bei Derufstänzern eststeflen. Jetzt aber wird das allgemein. Vicht jeher wird davon betroffen. Manche können Halle Aächte fort gefegt tanzen, andere wieder werden sehr schnell davon er­griffen. Solchen Anfälligen rate ich, elastische Xr.iebanbagen zu tragen wie sie die Fußball­spieler haben, und es gibt schon eine ganze Menge Tanzlustiger, die sich nur mit dieser Ausrüstung an ben Charleston hcrantoagen.

DieGoldene Morgenröte" unter dem Hammer.

Einer der kostb.rsten Diamanten der Welt, ein Stein von einziganiger Gröhe und Schön­heit, wird demnächst in London versteigert wer­den. Es ist ein kreisrunder Stein von leuchtender Dernsteinfarbe, dessen unzählige Lichter funkeln und glühen tote die Morgenröte eine- Sommer­tages. Daher hat sein Besitzer dem Diamanten ben BarnenDie goldene Morgenröte" verliehen. Der Diamant wurde vor 13 Zähren von dem englischen Hauptmann Luca- tn einem angeblich ausgebeuteten Bergwerk in der Bähe bet Kim­berley gefunden. Er grub mit zwei Eingeborenen an dieser Stelle in dem trockenen Bett de- Daal- Flusses, und plötzlich rief der eine der beiden Kaffernboys: .Herr, ein Diamant!" Die©ei­bene Morgenröte" erstrahlte zum erstenmal vor ben Augen des beglückten B:sitzer-. Der Stein wog damals in rohem Zustand 183 Karat Die Bachricht von dem seltenen Fund verbreitete sich bald, und es wurden LucaS Angebote für den Stein bis zu 800 000 Mark gemacht. Er aber beschloß, ihn mit nach Europa zu nehmen, ließ ihn in Amsterdam schleifen und kepvnierte ihn auf einer Londoner Bank. Dann kam ber Kriea, ber Hauptmann kämpfte in Frankreich, und bte Morgenröte" schlummertze Aach dem Kriege brauchte ber Hauptmann Geld und verpfändete ben Stein für 80 000 Mark. Seine Anstrengungen, ibn zu verlaufen, waren nicht von Erfolg ge­krönt. Ein solch einzigartige- Zuwel ist ja nicht- für gewöhnliche Sterbliche, und es muß schon ein sehr reicher Liebhaber sein, der einM solchen Stein erwirbt, dessen Dort gar nicht abzu- schähen ist. Sachverständige glauben, daß Lummen zwischen IV, unb 2 Millionen Mark dafür be­zahlt werden könnten. Aber bi? indischen Ma­haradscha-. denen das Juwel angeboten wurde, zögerten doch, einen solchen Preis anzulegen. So hat ber Stein bisher feinem Besitzer Unglück gebracht, und er muß mehr al- 140 000 Mark dafür erhalten, wenn er nur feine Hn» kosten decken will. Der Stein ähnelt tn seinem Schliff und in feiner Größe dem Biktoria-Dfa- manten, für den ber Aizam von Hhdarabad 8 Millionen Mark gezahlt hat. Andere Preise, die für kleinere Diamanten angelegt wurden, find 600 000 Mark für den 49 Karat schweren -©igßott", ben Ali Pascha kaufte, und 500 000 Marl für denStern von Südafrika" von 46V3 Karat, den Lady Dudley besitzt.

eine Einrichtung, die es ermöglicht, bedürftigen .'lltrenmerinnen eine aeringt Herdienstmögsichkelt durch Anfertigung von AanbarbeUen zu geben. Die es tn jedem' ber letzten Jahre vor Weihnachten geschehen. so veranstaltet auch in diesen Tagen ber ..Bienenkorb" wieder eine Ausstellung dieser Arbeiten, und Zwar in dem ehemals Virinperschen Laden. Selterswea 50. Schon ein flüchtiger Gang durch bie Ausstellung zeigt, mit welch rührender Sorgfalt und .<5ingebunp die alten Leute diese Ar­beiten anteiligen. Tiefer Eindruck verstärkt sich, wenn man die einzelnen Sachen genauer betrachtet. Es ist eine Freude, die Schönheit und Exaktheit zu bewundern, in ber z. V. allerseimte Stickarbeiten von Damen in durchweg höherem Alter ausgesiihrt worden sind. Unb wenn man hört, daß einzelne biefer Arbeiten von einer tzlskihrigen Frau her gestellt wurden, so überkommt einem ein tiefes Gefühl der Bewunderung, einmal über die große Geschicklichkeit und Arbeitsfähigkeit, die diese Dame sich erhallen hat, zum andern aber auch über den Mut und die Tntschloffenhcil, mit denen sic, bie sicherlich einen anders gestalteten Lebensabend sich erhofft hatte, erneut den stampf ums Dossin auf- nimmt. Es '«eien aus der Fülle und Mannigfaltig' Feit der Arbeiten hier nur einige herausgegriffen: Man sieht prächtige Sofa- unb Seffslkissen in ollen Größen, Farben und Formen. Gestickte Tischdecken, rund und eckig, sind in großer Zahl in x. I. sehr kunstvoller Aus'ührung ousgestelü. Daneben wer- den buntfarbige Schote, teils Gabel-, teile Häkel­arbeit. in reicher Auswahl gezeigt. Qpine besonders große Zahl von ltehökellen stinderlleidchen fällt ins Vfufle; auch gehäkelte Babyschuhe und gestrickte Babyjöckchett sind do. Auf einem anderen Tische zeigt man uns staffeewormer, teils aus Leinen, teils in Gabekorbeit. Allerliebste ftna« benonzüge mit blauleinenen Höschen und Batist- blufen find daneben zu sehen. Dann kommen Zier- und 5)ausschurzen in vielen Farben und Formen. Prachtvolle Rodelgansituren, gehakelte unb gestrickte Jumper und sehr präzis gearbeitete Tag- und Aachchemden vervollständigen bie Auslage. Es wäre außerordentlich zu bedauern, wenn bie Bevölkerung nicht durch Ankauf dieser schönen Sachen dem Alice- frauenverein die Mittel in bie Hand gäbe, die wohl- tätige Einrichtung, desBienenkorb" mich wellerhin beizubehalten.

® i n «roher Auto-OmnibuS der Firma Daimler-Benz lenkte gestern nachmittag in den Straßen unserer Stadt die Blicke zahl­reicher Bewunderer auf sich. Dieser Magen, der hauptsächlich für Gesellschasts-Fernreifen in Be­tracht kommt, ist im Innern prächtig ausacstatter. 18 bequeme Klubsesselsitze bieten den Fahrgästen einen gemütlichen Aufenthalt. Um die Annehm­lichkeit des Aeisens zu erhöhen und auch die hinten im Dogen sitzenden Personen in Öen Ge­nuß einer fluten Fernsicht kommen zu lassen, ist die Hälfte der Sitze auf einem erhöhten Aufbau im Wagen angebracht. Durch diese Anordnung findet auch die Frage der Unterbringung des Aevegepäcks eine vortreffliche Lösung, denn der 'Kaum unter den erhöhten Sitzen bietet aus­reichend Platz selbst für große Koffer, bte hier vor Staub unb Regen geschützt Ausnahme finden können. Die Karosserie de- zweiachsigen Omnibusses ist tiefliegend gebaut und bietet fo bequemen Ein- und Ausstieg. Durch Spezial- sederung und Aiesenlu'trelfen wird ruhige- Fah­ren erreicht. 3n diesem neuen Wagentyp sind orte Fortschritte bet Auto-Dechnik vereinigt, um den Reisenden bei langen Fahrten jede nur mögliche Annehmlichkeit zu gewähren. Der Wa­gen befand sich in Begleitung von Vertretern der Firma Auto-Schneider.

** D ie SektionOberhessen" deS Deutschen und Oesterreichischen Al­pe nve re ins, die äm 21. Dez. 1926 auf ein 30jähriges blühendes Bestehen toirh znrückblicken können, feierte am Abend des 1. Dez. bie Ein­weihung ihres neuen Vereinszimmers im Hause des Gesellschaf svereins. Der Seltionsvorsitzenbe, Landgerichtsdirekkor Cramer, begrüßte bie in sehr stattlicher Zahl, zum Teil von aus­wärts, erschienenen M tglieder unb stattete u. a. auch den besonderen Danl ber Sektion an den Architekten Ernst Schmidt ab, bet da- neue, geräumige BereinSheim in künstlerischer, den al­pinen Bestrebungen der Sek.ion stimmung-voll angepaßten Weife hergestellt Hal.

*4 Aus dem Gießener Standesamts- r e g i ft e r. Es verstorben in der Zeit vom 15. bis 30. November: 17. November: Kurt Schöning, fünf Stunden alt, Rittergaffe 23. 24.: Nik. Nothärmel, ohne Beruf, 78 Jahre alt, Licher Str. 74. 26.: Karl Sievers, Nentner, 70 Jahre alt, Liebigstraße 95. 27.: Anna Bindewakd, ohne Berus, 62 Jahre alt,

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