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r Theater.

SH.® ibeen, beim W1^1 dieses sPlell'n/$0Ke5 des

Kd ej*$ LLZÄ» -LS-W! LSxL» zart und b 6er aus I NS#.'(f Ne iberl Sie'N l J.^r, t ßf Ä x iin StNne -eflIo^Ye6*ß? ,e stand i"? ®gT(r U- kft'8» ®K t aerobe gj» ho5 An iuriojo #a t criab en W ;' fer^cl* %r !ß e'mEh Liebe.

Ms.

rvtzramm.

>. Mai.

Märchen, Eggen und itlichen' PflänzentE". K. Stricker. 4.33 bix usvrchesters: Ostereiirn Lesestunde, Äs dein von Frixdrich Huch che der Stadl ML Lymphe für Kinder- Wlälsral Dr. Aichard ihr:Franz Schubert, er Hermann Echerchen. Modernisierung unterer riensabrilat und Sflej tefö ott;

dis 8.15 Hr: Schach' hr: Schuberlzyl us d^ Äbend. .pbrsW

Turnen, Sport und Spiel.

Sichen (3pgcnb) Lollar (3ugcnb) ß:l.

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Nachdruck verboten.

8. Fortsetzung.

Erwartungsgemäß endete

Gießen Lollar. Die in der Entwicklung begriftc- nen Lollarer muhten den technisch überiezrnerc.x Gießener ntn 6:1 Toren Sieg und Punkte über-

Dxr Mond schwamm friedlich im blauen Lust- ojean. In den Fliedcrbüschen schU.g die NqchiigaU: von Qröns Linden her antworteten zwei Rivalen. Die Flut haste vor einer Sfttndp eingefaßt, mit den einströmendcn Wogen kamen Segler horch die t)kachr den Strom herauf.'

In den Kastanienbäumen vor dein Zimmer der Schwestern huschelten die Vögel, bisweilen y»"A-

5)ic Isa.-Mannschqst Gicßn-> stourde von den Agdheinsern. die sich in verhältnismäßig kurzer Zeit eine reiche Spielers ährung aheigneten. r- einer empfindlichen Rieder! age hr.mg.schickt.

Das lachende Haus

Roman von Sophie K l o e r h.

Sie sind auf gqpz falscher Fährte, Frau Qual mann. Meine Töchter und öcj junge Steffen, wenn Sie den pieiqen, sind gute Kameraden und weiter nichts.

3a, ja, ja, ich kann ipir ja dpnkssn. daß Sjss da noch njch gern von reden wollen- Aber glauben oie mir, Frau Bunsen, sic sollte sich nicht jo viel be­sinnen. Der beste Apfel schrumpelt, penn er zu lange liegt- Ra, ich muß piql wieder richer zu ipeinen Bekanntest."

Ille legte sich in die Riemen, dgh sic sich bogen. Iven sah über die Schulter zu ihr zprsick. Sie schpiness seetüchtig, co hab' ich noch keine jispgc 2>ame_rubcrn sehen."

Nicipe «chwestssrp können es ebenso gut. Wfr sind olle drei Wasserratten."

Dückern und schwimmen pie dje (fnten". iteUte Ehsistian fest.Sie sind hier am ganzen Deich be­kannt."

Er sah wohlgefällig, roie Jllcs Bronzegesicht kaum ein wenig rosiger wurde von der Anstrengung. Frau Margits Großmutter war Javanerin gewesen, das heiße' fremde Blut schlug wieder durch in der prenkelin- , _

Rose ries aus dem zweiten Boot. Heider Stessen wolle eigen Weltlanf. Wie beide Boote durch die aufsprißenden Wellen jagten, standen die Sonntags­gäste am Ufer still und verfolgten sie M't .ihren Blicken.Bah," sagte ein dicker Mann, der selber nicht am das Wasser ging,da if* nscht viel bei. Das sind welche, die treiben das iür Geld."

Piepenstehl, der sich einen netten Nachmittag am Ufer machte, lachte gemütlich.Nee, Herr, bat sünd uns' Deerns, bat sünd weck von de 'Jßaterfapt- De hebden all mit sief Johr de Riems in f)änn hadd.

Er folgte ihnen mit den Blicken.Ille heft en bannigen Tog, öwer Thora höllt beter dörch." Da bogen sie um' ünb fuhren in einen Kanal Mag sah sie nicht mehr.

Lassen Sie sich gern von ihr beeindrucken!^

find die Sprache steht ihr zu Gebote." Sein Gesicht behielt immer den gleichen, ruhig sfeund- iichcn Ausdruck, aber Illc sah im tiessten Munb- wlnkcs ein Teufelchen, und plötzlich begriff sie, daß ihr Nachbar sie hatte ihn im stillen Jens Appel­dorn getauft, seiner gedeihlichen, blühenden Frische wegen durchaus nicht so harmlos war, wie er sich gab und aussah. Ganz üergpygt wurde sie bei dieser Entdeckung.

Jg, und sie weiß sich mit so viel Geschmack zu j kleiden. Dieses entzückend leuchtende Blau zu den munteren Farben ihres Gesichts. Und der Bltimen- - garten auf ihrerp Haupte "

Ganz meine Meinung, gnädiges Ffäulein."

Da wir Hausgenossen fein werden, dürfen Sie Fräulein Bunsen sagen. Das andere hält auf die Dauer zu sehr auf. Aber Mucks hat recht: Was sollen wir hier den ganzen Nachmittag versitzen? 3ch muß Bewegung haben. Unten liegt dxr ganze ' Stea voll Ruderboote."

Das Wort schien vorn ganzen Tisch verstanden zu sein: in zwei Minuten war cches, was jung war, aus dem Steg und hinein in zwei Boote.

Ilse hotte sofort die Ruderbank inne und griff zu zwei Rudern, Lornsen setzte sich vor sie. und Christian mußte steuern. Das konnte man ihm an- Dcrtrauen, er mar umsichtig und vorsichtig. Im zweiten Boot saßen Heidcr und Steifen und Thora an den Riemen, während Rose das Steuer hand­habte. So slitztcp sie hinaus in den Strom.

Frau Qualmann war ihnen nachgelaufcn bis auf die Brücke, sie schrie und gestikulierte und wünschte Hals- und Beinbruch. Mit viel Gelächter landete sie wieder am Kafscetisch.Nein, ich mag solche jungen Leute" zu gern. Und sie halten alle was von w>r. Ihre Mädchen, Frau Bunsen, mit denen neck ich mich gap zu gern mal en b fischen. Na nun sind wir ja unter uns wird es wohl was.'

Ich weiß nicht, was Sie meinen."

Gott, er läuft doch schon seit 'nem Jahr ihr zu Gefallen. Thora sollt' sich man nid) io lange be sinnen, es ist schon mancher wieder abgesprungen.'

FuhbaS.

D. s. B.

(-) Dav Spiel der ncuqusgcftcllten Schüler- mannlchaft "gegen die Schüler bei Sportver­eins Heuchelheim endete nftt einem 2:0- Sieg der kleinen Gäste Was die 3). f. B.-S 4) ü c l c r an technischem EinzcUönnen beut Dcgper vorausbgttcn. wog dieser durch die größere Durch- schlagskraft keines Sturmes. besonders der rcajtcn Seite, auf. Es wäre ioohl beim Aqlbzettresultat 1:0 für Heuchelheim geblieben, wenn nicht dec Torhüter der Platzmannschaft einem sa-'cu Roll­ball. in der Annabme, daß dieser im gebe, irrtümlich den Weg zum Tor frejgemachi pätte. Auch alle übrigen rechtfeptigtep voll die Artva^ tungen, die man auf sie gesetzt hatte. Wenn nach einigen Wettspielen daS 'Verständnis zwischen den einzelnen Mannschaftstcilen und Spielern sich noch etwas gebessert hat. wird das weitere Auf­treten der jüngsten Fußballmannschaft Gießens dem 33. s. D. viel Freude und Ehre machen.

Anschließend an dieses Spiel ^traten d>e Alte-Herrenmannschafien der .,D e s e i n i g t e n" Marburg und 33. f. 'S. Pas Spielfeld. Gleich zu Äegsnp merkte man. daß die Platzmannschaft diesmal sich den Sieg nicht nehmen lassen wollte. Durch Halbrechts fiel denn auch schon in der ersten Ljertelstunde das Führungstor für D. s. 2. Marburg übernahm dann seinerseits für einige Zeit das Kommando, ohne jedoch zum Erfolg zu kommen. Beim Stand von 1: 0 für 33. s. B. Wur­den die Seilen gewechselt. 3iad) der Pause ver­teiltes Spiel mit wechselnden Angrisfen. Dei einem Gedränge vor de n Tor der Einheimischen kopnte Marourg ausgleichen,'um dann kurz dar­auf Gießen wiederum in oMhrnng fassen zu müssen. Masburgs Demuhen um den nochmaligen Ausgleich drückte sich in der folgenden Zeit durch eine kleine Ueberlegenhell aus. Gießens Deckung konnte sich nicht immer her planvollen Angriffe des Sturmes der Vereinigten erwehren und über­ließ dem basd 50jährigen V. f. V.-TorPann manch ^schwere Sache", die dieser aber in glänzender Weise erledigte, bis ihp bapp doch durch scharfen Schpß Has Geschick ereilte und ihm der Ball durch die Hpnde ins Tor ging. Damit schienen die alten Sepiefter Plarburgs ihr Pulper ver­schossen zu haben. 03. f. B. kam wieder sehr gut in Schwung und stellte durch ein drittes Tor den Sieg sicher, so das Resultat des Vorspiels rnp- kchrend. Der Rest der Spielzeit gehörte per Platzmannschaft, die mit 3:2 Sieger blieb.

Freie Turner^chaft Gießen.

Gießen I Marburg I 1:1.

£ Die Verbandsspiele am gestrigen Sopntqg standen unter keinem besonders günstigen Zeichen. Außerordentlich heftiger Wind beeinträchtigte die Spiele, so daß die gewohnten technischen Fein­heiten nicht so augenscheinlich wurden. Auch der Umstand, daß von den führenden Mannschaften keine einen eigentlichen Vorsprung hat. hiqd)t sich insofern bemerkbar, als die Spiele mit inten­siverem Ofsenstvgeist ausgetragen wurden. Trotz- alledem wurde recht guter Svort geboten. Bei den ersten Mmmschaften hatte Gießen die aufwärts- strebende Elf des Männerturnvereins Marburg als Gegner. Gießen wählte sich den starten Wind als Vundcsgenossen, konnte während der ersten Spielhälste zwar erreichen, daß sich das Spiel in der Hauptsache in der Hälfte der Marburger entwickelte, war aber nicht in der Lage, die in den natürlichen Ursachen begründete ilcbcrtegenbeit zahlenmäßig zum Ausdruck zu bringen. Die Tätigkeit der Marburger blieb auf einzelne forsch durchgesührte Durchbrüche beschränkt. Die aber gleichfalls resultatlos verliefen, so daß die Partie beim Abpfiff der ersten Halbzeit 0:0 stand. Okach dem Wiederanstoß versuchte Gießen unter allen Umständen die Führung an sich zu bringen, wäh­rend Marburg ebepfalls versuchte. Den Wind im Rücken zu seinem Vorteil auszunutzen. Mar­burg war aber geschwächt, ein Spieler mußte wegen iprspartlichen Verhaltens das Spielfeld verlassen. Endlich tarn den Gießenern das Glück zu Hilfe, ein Handelfmeter, der vom Tormann abgewehrt, aber im Rachschuß unhaltbar ein-- gesandt wurde, brachte eine Wendung. Gießen

Turn- und Sportverein

Wie^'eck.

wieseck II Alsfeld II 0:2.

L Dte Er,le war spielfrei, Demzufolge fehlte der sonst gewohnte Zug nach dem Sportplatz. Die licpgcgrünbcte zw-itc Mannschaft Wtesecks trat zu ihrem ersten Verbandsspsel gegen die in guten! Rus stehende Alsfelder Zweite an um zu verlieren. 2:0 für Alssetd lautete das Resultat beim Schlußpfiff.

wieseck I f3pgepd) Raupheisy s (3ugenb| 0:p.

Dje erste 3ugcni) Wies.'cks tpqf mit der ersten Jugend Raunheipts ^usaprmetz- Letztere stellte eine körpceltch weit übersegenerp Manpschpst, wahrend Wicscck über besseres Köppen Dcijügfo. Das Tresfep endete torlos und uncptschiederv Mit 0:0 Toren sind 1:1 Ppnktem trennten sich dje Gegner-

Das vorgesehene Gesellschaftsspiel her zwei­ten Ipgenbmännfchaften Wicsecks und Reunheims mußte wegen der vorgerückten Zeit (bev Platz war bis 3 Uhr Anderweitig besehts aüsfallen. Freie Turnerschaft Heucheiheim.

Heuchelheim I.Dehlar I 0:1 (4:7 Ecken)

£ Zum fälligen Serienfpiel stellten sich gestern zwei gleichwertige Gegner dem Schiedsrichter zum Kampf um die Punkte. Bon Anfang bis zu Ende äußerst scharfes Spiel, bas aber immer in den er­laubten Grenzen blieb. Der Glücklichere blieb hier Sieger. Wetzlar hatte bfn Ißinb als Bmidesgenpssen und brückte stark, efmest eine Ecke, welche nichts einbrachtc. Ein ßkgcngngriff Heuchelheims endete in einer Eck»-'- E>N für Petzlgp gegebener Elfmeter wurde verschossen: ebenfalls zwei weitere Ecken. Heuchelheims Torhüter hatte reichlich Arbeit und meisterte die schwersten cachssn. Kurz vor Halbzejt wurde vop Wetzsqr ejpe schöne Flapke zum 1. und siegbripgepden Tore cingesapbt. Pach Sssifen- mechsel war has Bild etwas peräpbert. Eip für Heuchelheim gcveper Elfmeter mürbe versiebt. Die Hiptcrmannjchafl der Einyeimjsihen grheileje vor­züglich, jeboch der £ti|rm mar picht ganz auf dem Postep. Der verdjepte Wsgleich piäre erreicht wor­den, wenn die tieaner' auch in der' zweiten Hälfte ihr offenes Spiel pcjvehalten halten. Außer einigen Ecken tonpte beiderseits pichss mehr erreicht werdep, und fo verließ Wetzlar zppi Sc^liiß als Sjegxr bep Platz. Mit djescm Resustat ist eine beachtliche Ber- schiebung im Tabellenstand e-ngelreten. indem Wcj> lar nunmehr mit 1 Pupkt Borsprppg die Führsing hat.

Heuchelheim äugendWetzlar 3ugend 1:2 (1:0), 2:3 Lcken.

Bor pepi Spiele der 1. Mannschaften fäpippc die Jugend tim die Punkte. Zuerst fanden sich beioe nicht

lassen

Rodheim I Gießen Ha 0:4.

fühpte 1:0. Das Spiel würbe nun aufgeregter Marburg drängte auf Ausgleich. Gießen wvllte den geringen und muysam erkämpften Dorsprung hallen und noch vergrößern. Unter diesen Um­ständen hatten beide Torhüter reichlich Gelegen­heit in Aktion zu treten. Wenige Minuten vor Schluß tarn es aber doch zum Ausgleich, indem Marburg eine Ecke nach kurzem präzisen Zu­spiel einsenden konnte. Mit dem Schtußvfiss pes Schiedsrichters teilten sich beide Mannschasten ip die Punkte. Der unentschiedene Ausgang dieses Spieles bedeutet für Gießen, das ohne seinen sehr guten Mittelläufer spielen mußte, den Tcp lüft der seither innegcfiablen Tabetsenführung.

Viehen ss IHajrburg ls' 3:2.

Erfolgreichrr waren die unteren MaimsHgisep E.eßrns. Das Spiel der zweiten Ma.msck)asten der gleichen Dep-tne kpnnten sie 3:2 für sich entscheiden.

ganz zurecht, bis kurz vor Halbzeit Heuchelheim in Führung ging. Nach Wechsel drückte Wetzlar, tonnte jedoch außer drei Ecken nichts erreichen. 10 Mi­nuten vor Schluß jaqbtc Wetzlar rum Ausgleich und kurz darauf zum sipgbringenben Tor ein.

Heuchelheim II.Wetzlar II. 10.

Wetzlars Zweite stellte sich gegen hie Gleiche Heuchelheims zum Gesellschaftsspiel. Bon Ansang an schönes offenes Spiel, mußte aber wegen des cinjetzcnden Regens 20 Minuten früher abgcpfiffen werden. Heuchelheim konnte als Sieger den Plati verlassen. Das einzige Tor fiel in der 20. Minute, es wurde nicht eine einzige Ecke geschossen. Verschiedene Angriffe auf beiden Seilen wurden von den Tor- Hütern geineistsssf, und fo plixp das Spiel dis zum Schlußpfiff.

Turn- und Sportverein Frontzausen.

Fronhausep 1 Leun I 1:0 (Ecken 0:5).

L Am gestrigen Sonplag trafen fich in Fronhause,z zwei gleichwertige Mannschaslen Aum idlltgep Seriepjpiel. Cs begann so­fort ein slotles Spiet, von beiden Seiten wurde start gedruckt QTa* 15 Minntcil Spiel­dauer setzte Froi-Hausen den ersten und eipzigen Treffer. Leun drückte jetzt scharf nach vorn, um auszugteichen. was aber nicht gelang. Rach der Halbzeit ging Leun noch mehr aus sich heraus. Arer alte Mlllcl die manchmal bart die Grenzen des Erlaubten ft reiften, brachten an dessen Re­sultat (eine A.nberuug. Lean war Fronhausen lcrperlich üpeplegen. Äber die flinkep Fronhäuser ersetzten dies durch größeren Eifer. Fronhausen spielte mit Ersatz

Die süddeutschen Futzdall- Meisterschastsspiele ergaben gm gestrigen Sonntag in den, wich­tigen Spjel um Den dritten Platz in der süd­deutschen Meisterschaftstabelle (und damit die dritte süddeutsche Vertretung in den Bundes- rneisterschaftsspielen f einen 4:1- Sieg des F. S. V. Frankfurt über V. s. R. Mannheim, wo­nach beide punktgleich sind und der F. E. D. Frankfurt noch ein Spiel austrägt. S. Vg. Fürth und Karlspuher F.V. spiekten 4:0.

Bayern München schlägt den H. 5. B. knapp 4:3.

Deim Süddeutschen Meister. Dghern- München. weilte gestern der Hamburger Sport­verein und verlor knapp mit 4:3.

Die Berliner Futzball-Meister­schaft

hat im ersten Eichscheidungsspiel zwischen Den beiden Aaterlpngsmeistern Hertha JB. S. C. und Rordep--Rorhwest einen 7:0-(3:0)Sieg Her-fhas ergeben.

Um die südostdeutsche Meister­schaft.

Das Entscheidungsspiel um die Südostdeutsche Faßball-Meisterschaft zwischen Breslauer S. C. 08 und Dcktoria-Forst in Breslau endete gestern nach Hartern Kampf unentschieden 2. 2 (0:0), muß also wiederholt werden.

Das Futzball-Länderspiel Belgien-Holland

im Amsterdamer Stadion endete mit einem un= erwapset hphen 5:1-ls: l)Siege der Belgier.

Turnen.

Der deutsch-s^weizerische Kunstturn-Ltädtekamps

VUtbeim fSchweiz» Eßlingen Berlin am ©enntag in Berlin erbrachte im Gesamtergebnis (nach Abzug des schlechtesten Turners) den rtaren Sieg Der Schweizer mit 1297 vor Berlin 1231 und EfMngen 1218 Puntte. Bester Einzetturner war der Olympiasieger im Kunstturnen Güttinge r 230 P vor dem deutschen Zehnkampf meister Ra- gel 222 P

II _! I _IB

scherte ejn StinnnAen ganz weich tipb süß aus dem Schlaf hepaus.

Dje Fenster im Giebel ftanben weit oftep. Bun- ieps tonnten nicht schlafen in stickiger Luft. Die Drei ip bep Besten horchtep in halbem Trauip auf die testen Geräusche Der Sommernacht, hofchtep auf den ferpep Eulcnschrei, upb Rose flüsterte.Der Tosenvogel rufl."

stps nicht.

Wieder eMe Ssjlle.

Dapp kam THaras Stjmpfk:3Uc Du--

Ille warum penpst bu denn Herrn' Linsen Jens Appelhom?"

Na, man weil er jo blühepb und gesund aussieht, hübsch find erfreijlid) wie eip junger Apfel­baum. Uni) man kann sicher auf goldene Hervft- frikhte rechnen "

Er scheint ein apftänbiger, iosiher Mepfch- Mutter kann für ihre Miete wähl ohpe Svsge sein."

Für ihre Töchter auch. Solche Jünglinge gehen nicht auf Irrwegen. Du, Rose, Mutter sagt, heut' nachmittag wqr her junge Brockborf hiep gewesep. Du hätt'st jhn empfaügen. Wie wap er denn?"

Och!

Och ist feipe Antwort."

Ich bip müde."

Blasierter Herr", antwortete Thora für sie. Eingebildet ppb bereits geschieben. Kegen unser­eins sehr von oben hepah."

Möchtet ihr nicht endlich schlafen? Es pst gleich Mitternacht."

Herrje, Mucki wirh bös. Na, fei friedlich, Klei­nes, wir sind schon stille.

Sie legte den Rotkopf ins Kiffen zurück und warf Die vpllen Arme über den Scheitel empor. Ille lauschte noch eine Wssile auf die Nachtigallen unb Dachte an das himmlische Rudern, das ihr den .üörper gestreckt und die Aftne so wohlig müde ge- inacht hakle, bann schliefen sie beibe ein.

Die kleine Rose konnte tejnen Schlaf finben. Irgendeine Unruhe war in ihr. Saß es im Blut? In den Nerven? Ach Gott, die Bunienrnädchen wuß­ten doch gar nicht, was Nerven waren. War es die weiche Frühlingsluft ober bas leise Rauschen bes Ssroms oder her Duft von Blüten, Grün unb junger Erde? Sle hatte an diesem Tage nichts ge­trunken als Milch unb Frucht,aft. unb boch prickelte es ihr in allen Fibern, als sei sie berauscht. Die

Südwestdeutscher Turnverband

Der Sübwestdcut-fchc Turn ver­band. in dem bekanntlich die Gauc Wctterau und Lahn-Dünsbcrgbund orgairifiert sind. Has durch den Beitritt des Spvrtverejpv 1898 in Darmstadt, des größten Rascn- sporwereins der Provinz Starkenburg, einen be­deutenden Zuwachs erfahren, nachdem der Süd- westdeutsche Turnverband seither schon durch den bekannten D. f.B. »Hessen" in Darmstadt ver­treten war. Sportverein 98 hat bereits in die Handballkämpse des Verbundes cingcgrifjen. Man erwartet, dah der Beitritt von Sportpcxcii, 98 den Beitritt anderer rascnsporttrcibendcr Der eine zuvt Südwestbeutscheii T-urnverbapd (Allge­meiner deutscher Turnerbund) nach sich ztchcn wird.

Handball.

T. L. 1846 Siesten I -

T. D Schlitz I 14:0 (3:0).

Am gestrigen Sonntag weilte die 1. Hand­ball-Els des T. B. 1846 zum fälligen Rückspiel in Schlitz. 1846 konnte nach überlegenem Spiel mit 14:0 verdienter Sieger bleiben Die ersten 10 Minuten offenes Feldfpiel, sodann konnten durch einen 13-Meter-Dalt Die 46er den Tor- reigcn eröffnen. Dis zur Halbzeit starke An­griffe beiderseits, die 1846 noch zweimal erfolg­reich sahen. 3n der zweiten Halbzeit führte 1846 ein sehr gutes Zusammenspiel vor und konnte noch 11 Erfolge für sich buchen. Schlitz spielte sehr eifrig, konnte jedoch das Ehrentor nicht erzwingen.

Die zweite Mannschaft konnte gegen Die erste des T.-V. Heuchelheim einen 4:1-Sicg (3:0) für ihre Farben erringen. Beide Mannschaften standen zum erstenmal im Wettkampf. Dieser Kamps bot wohl wenig schöne Momente, od bei beiden Mannschaften noch feie nötige Spiel­erfahrung fehlte.

Tv. 1860 Bad-Nauheim.

Tv. 1860 Vab-Nauheim I Io. Bergen I 0:4 (0:4). Tv. 1860 Bab-Nauhelm 11 Io. Bergen II 4:3 (2:0).

- Bad-Äauheim, 2. Mai. Zu einem Freunbfchaftslampf trafen sich heule hiep aus Dem Spielplatz des Turnvereins 1860 obige Mannschaften. Die Sviele, die einen flotten Verlauf nahmen, wurden etwas beeinträchtigt durch den starken Wind und den später ein- sehenden Regen. Es wurde auf beiden Setten ritterlich in echter Turnerart gekämpft, so daß die Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen. Die Mannschaften zeigten auf beiden Seiten einen, recht schönen Handball, Besonders gefiel bje flink Angriffsweife der Bergener. Bei Dad- Rauheim war die Verteidigung recht gut. wah­rend die Läuferreihe ihren Sturm nicht genügend unterstützte. Fisch (Buhbach) als Schiedsrichter leitete sein Amt einwandfrei bis auf einige Fehlentscheidungen, von denen eine -u einem Tor für Bergen führte.

Um die deutsche Meisterschaft.

Die Zwischenrunde um die D. S. B.-Handbatl- 2Neisterschaft sah in Berlin Polizei Berlin mit 7:1 (3:0) über Polizei Hamburg siegreich, das Damenspiel gewann S. C. Charlottenburg mit 2:0 (1:0) gegen Asko-Königsberg.

Leichtathletik. Frühjahrsgeländelausdes H. Be­zirks vom Gau Hessen (D. T.).

ch Ueber den gestern in Gießen veranstalteten Gelapdesain des Bezirks GießenWetzlarGrün berg erübrigt es sich, viel zu sagen. Die Laufstrecke bot keine nennenswerten Schwierigkeiten und wurde von den Läufern spielend durchlaufen. Gegenwind beeinflußte allerdings die Zeiten. Die Beteiligung hatte eine bedeutend bessere jein müssen: vor allein sah man die im Bezirke führenden Vereine ga> nicht, ober nur spärlich vertreten. Woran Vie Schuld liegt, entzieht sich unserer Kenntnis, jedenfalls qber müßten, wenn solche Bezirksveranstaltiingen stau finben, alle vereinsfeitig unternommene uptepsagt kleine Dina im Stubenwinkel blaffte leise im Schlaf. Sehnte sich bas Tierchen nach seiner Mutter? Nach der Heimat in Gottesgabe? Lag der große Park auch so im silbernen Licht? Und sah Aribert von Brock dorf auch so von seinem Lager aus hinaus in bje selige Nacht?

Da flutete es heiß über ihren jungen Leib hm, sie warf sich herum unb sagte innerlich:Geschieben^ Und wenn es kann auch ein vornehmer Mann geschieden sein. Ja, gerade so einer, wenn er an etwas Niedriges und Häßliches- gebunden war." Und dann glitt ihr Seelchen hinein in den Traum.

Ein heißer Samstagnachmittag.

Ille wirkte gewaltig im Garten- Sie trug von der Hojpurnpe her bas Wasser in die Tonnen, damit es zum andern Tag abgestanden sei, und vorher hatte sie die Topnen leer gegossen an ihren Rosen und Sommcrblumen und hatte dazwischen Stampfe Mit Dina ausgeführt, die ein Levkoienbeet mit glühender Hingabe um und um wühlte.

Also, Thora, wenn du das Biest nicht sofort totschlägst, vergifte ich es. Gestern sieben Pflanzen und heute neun. Soll ich Konkurs ansagen, nur weil bu dem langen Laster seine Köter abnimmst?"

Thora saß auf der Terrasse unter dem schattigen Äastaniendach, nähte feine Wäsche unb behnte sich von Zeit zu Zeit in der wohligen Wärme.Komm her, kleine Dina." Und als die kleine Dina natürlich nicht kam, wiederholte sie energischer:Gehst her oder net?"

Net", sagte Ille.Gib dir keine Mühe!" Pack:e zu, faßte das jiefenbe, zappelnbe Etwas unb schleppte es in den leeren Stall, wo sich alsbald ein entsetz­liches Konzert erhob.

Sie sah aus wie ein schlanker Junge, wie sie da in der Arbeit herumhantierte. Aus einem alten Laten, bas sie rot gefärbt, hatte sie sich einen Gor tenfittcl genäht, ihn mit braunem Niemen gegürtet, Sandaten an die Füße gezogen, ein bunNeibenes Taschentuch um ben Stopf geschlungen, bie schwarzen Haare bauschten sich überall hervor so lief unb grub und goß sie unermüdlich. Die schlanken Arme waren bronzebraun vop der Sonne, ebenso praim das schmale Gesicht: wenn fje sachte, leuchteten s Zähne förmlich h:rm,sfo'k ... ; 'Iber niemand sich das als die Schwestern, l u> deren Mepfchxn war keiner um ben Weg. *M^oung Klfli.?