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Jiti btr Spoäierganner, Sh " ber engeren Um- oesuch auszuweisen. Sie menUidj tn ben Abend- ^bewältigen, jedoch auch Vagen, insbesondere nach ? A ?'i°^°hn konnte t QleidjIoUs Borteil ziehen^ her Verkehr zwar schwach vom Nachmittag ab sehr zu wurde er so stark, das, 8'gen Zügen Vorzüge ge­llte in allem ist zu lagen:

Erwartungen erfüllt, die ms sie gesetzt wurden, und |Q|twirten ein Geschäft ge- nen ist.

leren Abfertigung tigen beim Finanz. >sch«n der Gießener Kauf' ), hatte die Handelslam- lmzamt gebeten, für eine der Steuerpflichtigen an sfenhalten mehrerer Schal- Das Finanzamt hat hier- feiner Seite alle zur be- ! notlocnbigen Ma-nah- s hat aber gleichzeitig auch die Kausmaimschasi in Abwicklung des Der- wem von ihr mehr alt isichtspmtte befolgt wer- chlung aus Einkommen., ms- und Umfahsteuer ift .mmer anzugeben, wodurch t Hammfartci vemieden betrag kann durch Dank- mauer Angabe von Steuer« Steuer» oder Sollbuchmim' en was aber so geschehen rzkafse am letzten Fall'g- Jcld Derfügen kam. ö. mittels Zahlte bei bet heckkonw des Finanzanüs N Ar. 2005) erfolgen. M J'ber Einzahlungstag bei

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, ferner- w..g ®onn büchet uv Margen s-isB

OtertftxntiTttt», der Bademeister bei der Dad- und Kurverwaltung Dad-Rauheim Georg Karn AU Dad-Rauheim zum Oberbademeister.

Unser ein heimischer Radrenn­fahrer August Deibel war bei dem gestri­gen RadrennenQuer durch das Ohm- und Lahntal", über dessen Ausgang wir an anderer Stelle des heutigen Blattes berichten, gut in Form und lag ständig in der Spitze. In Als- selb wurde er von einem Konkurrenten an- gefahren und kam dadurch zum Sturz, der aber, abgesehen vom Derbiegcn der Lenkstange, noch gut verlies. An der starken Straßenkurve in G r ü n b e r g wurde Deibel erneut angefahren, dadurch stürzte er abermals, und hierbei erlitt seine Maschine so schwere Beschädigungen, daß sie unbrauchbar wurde und ihr Meister not­gedrungen das Rennen aufgeben muhte. Die Fahrer kamen gegen 2 Ahr durch unsere Stadt (Steinst raße, Marburger Straße), von einer zahl­reichen Menschenmenge freundlich begrüßt.

Wohnungseinbruch. In der Zeit vom Smustag bis Montag wurdein der Ludwigstraße d.chicr ein Einbruchsdiebstahl ausgeführt. Der entwendete etwa 260 Reichsmark Bargeld. Polizeiliche Ermittlungen sind im Gange.

** Fe st genommen wurden hier drei Aus­länder wegen Paßvergehens.

' Aufhebung der Hersteller - und Kleinhandels st euer und Ermäßi­gung der Umsatzsteuer. Durch das Gesetz über Steuermilderungen zur Erleichterung der Wirtschaftslage vom 31. März 1926 ist der Sah der allgemeinen Umsatzsteuer für die Umsätze vom 1. April 1926 an von 1 vom Hundert auf 7> , vom Tausend ermäßigt und die Hersteller­und Klei.ihandelssteuer aufgehoben worden. Dar­über, ob ein Umsatz vor oder nach dem 1. April 1926 liegt, entscheidet nach den in Kürze er- gehenden Übergangsbestimmungen bei der Der- fteuerung nach vereinnahmten Entgelten (Jst- einnahme) der Zeitpunkt der Vereinnahmung, bei der Versteuerung nach den Leistungen und Lieferungen (Solleinnahme) der Zeitpunkt der bewirkten Leistungen. Die Steuerpflichtigen,^ die zu monatlichen Vorauszahlungen der allgemeinen Umsatzsteuer verpflichtet sind, haben daher erst­mals im Mai 1926 für die Umsätze im April, die Steuerpflichtigen, die zu vierteljährlichen Vor­auszahlungen der allgemeinen Umsatzsteuer ver­pflichtet sind, erstmals im Juli 1926 für die Umsätze vom April bis 3uni 1926 die Umsatz­steuer in Höhe von 7-/.- vom Taufend zu ent­richten. Dagegen haben sowohl die Monats- als auch die Vierteljahrszahler bei der Voraus­zahlung der allgemeinen Umsatzsteuer im April 1926, die sich auf die Umsätze vor dem 1. April 1926 bezieht, noch 1 vom Hundert zu zahlen. Soweit Hersteller- und Kleinhandelssteuerpflich­tige nach vereinnahmten Entgelten versteuern, haben sie für alle vor dem 1. April 1926 verein­nahmten Entgelte und nur für diese noch 71/2 vom Hundert zu zahlen, soweit sie nach Lieferungen versteuern, haben sie für alle vor dem 1. April 1926 ausgeführten Lieferungen nur für diese noch 7i/3 vom Hundert zu zahlen.

* Oeffentliche Bücherhalle. Im März wurden 1499 Bände ausgeliehen. Davon kommen auf: Erzählende Literatur 910, Zeitschriften 127, Jugendschriften 101, Literaturgeschichte 10, Gedichte und Dramen 23, Länder- und Völkerkunde 83, Kulturgeschichte 28, Geschichte und Biographien 68, Kunstgeschichte 12, Naturwissenschaft und Techno­logie 62, Heer- und Seewesen 7, Haus- und Land­wirtschaft 9, Gesundheitslehre 10, Religion und Philosophie 26, Staatswissenschaft 5, Fremdsprach­liches 13 Bände. Nach auswärts tarnen 21 Bände.

Aus dem Gießener Standes­amt s r e g i ft e r. Es verstarben in der Zeit vom 16. bis 31. März: 16. Heinrich Knauh, Rektor i. R., 74 Jahre alt, Schillerstraße 5. Marie Elisabethe Waas, geb. Aletter, 68 Jahre alt, Bahnhofstraße 60. 18. Margarete Schmitt, geb. Koch. Witwe. 85 Jahre alt, Licher Straße 159. Elisabeth Schweitzer, geb. Weber, Witwe, 73 Jahre alt, Maigasse 15. Sarah Korbes, ohne Beruf, 85 Jahre alt, Sicher Straße 74. 19. Caro­line Reitschmidt. geb. Binz, Witwe, 79 Jahre alt, Licher Straße 74. 20. Hans Schmidt. 8 Monate alt. Drandgasse 6. 21. Lina Margarete Stritter, geb. Müller, 32 Jahre alt, Reustadt 24. Marie Weimar, geb. Reuter, Witwe, 74 Jahre alt, Licher Sttaße 74. 22. Karl Laub, Former, 49 Jahre alt. Plockstraße 7. 23. Albert Hecker, Eisenbahnschaffner i. R., 87 Jahre alt. Licher Straße 74. 24. Martin Dörr, Schlosser-meister,

65 Jahre alt, Rordanlaae 18. 25. Johanna Tippel, Rentnerin, 66 Jahre alt, Ederstraße 2. 27. Mina Bornheim, ohne Beruf, 88 Jahre alt, Licher Straße 74. Katharine Stieber, geb. Frisch­holz, Witwe, 58 Jahre alt, Licher Straße 74. Eberhard Kramer, Apotheker, 49 Jahre alt. Lud- wigsplah 10. Luise Plank, geb. Jmbott. Witwe. 88 Jahre alt. Licher Straße 74. 28. Margarete Will, geb. Horrmann, Witwe. 72 Jahre alt, Sonnenstrahe 6. Klara Gaquoin, geb. Voigt, Witwe. 78 Jahre alt. Reuen Baue 22. 30. Dr. Heinrich Platz. Sanilätsrat, 66 Jahre alt, Alice- straße 25. Friedrich Roll, Gärtner. 53 Jahre alt, Mäusburg 15. 31. Pauline Muckh. geb. Finninger, 74 Jahre alt. Asterweg 29.

Die Hessische Apothekerkammer hielt ihre 4. Sitzung im Ministerium des Innern in Darmstadt ab. Aus den Verhandlungen ist mitzuteilen, daß dem Voranschlag, der gegen den vom Jahre 1925 um 2700 Mk. herabgesetzt wer­den konnte, zugestimmt wurde. Die Mitglieder­beiträge. die gestaffelt erhoben werden, können zum größten Teil erheblich ermäßigt werden. Die Kammer nahm den Bericht der Kommission für Bearbeitung der Pachtverträge der Gemeinde­apotheken vom Referenten. Apotheker Dorn­berger- Gießen, entgegen und genehmigte ihn im allgemeinen. Beschlossen wurde, daß in die Sterbekasse weibliche Angehörige von Mitgliedern auf Antrag ausgenommen werden können. Heber die Zulässigkeit von Fertigpräparaten, die Gifte enthalten, fand eine eingehende Aussprache statt: die Sache wurde der Regierung als Material überwiesen, die sie der ihr zuständigen Reichs­stelle unterbreiten wird. Betont wurde dabei die Gesahr. die in dem Vorrätighalten dieser gertig- präparate für das Publikum liegt. Ferner wurde u. a. ein Antrag angenommen, in dem gefordert wird, daß dem Apotheker der Ankauf von ge­brauchten Arzneibehältern aus sanitären Grün­den verboten wird. Der Antrag wird der Regie­rung zugeleitet.

** 15pr0z. Fohrpreiserhohung bei den Saarbahnen. Die Eisenbahndirektion des Sa. Gebiets teilt mit, daß mit Wirkung vom 1. April ab die Personenfahrpreise bei den Eisen­bahnen des Saargebiets um durchschnittlich 15 Pro­zent erhöht wurden.

** Die Dogtsche Handelsschule in Gießen trat nach Abschluß ihres Schuljahres eine Studienfahrt von sechstägiger Dauer nach Ham­burg an, um ihren Schülern und Schülerinnen auch in praktischer Hinsicht einen Einblick in das Wirtschaftsleben zu vermitteln. Eine Rundfahrt im j'ofen mit anschließender Besichtigung des Dampfers Deutschland" gab den Schülern eine lebhafte Vor­stellung von der Bedeutung des internationalen Han­delsverkehrs. Das gesamte Hafenbild mit seinen viel verzweigten Hafenanlagen, den Landungsbrücken, Lagerhäusern, Schiffswerften usw. konnte in Augen­schein genommen werden. Bei regem Interesse der Schüler wurde eine Dampferfahrt elbaufwärts bis Euxhafen unternommen, um den Verkehr der ein- unb ausfahrenden Schiffe zu beobachten. Zahlreiche Rundgänge diirch die Stadt, sowie Besuche der Ge- treibei unb Wertpapierbörse unb ber großen Ham­burger Warenhäuser vervollstänbigten ben Gefamt- embnick ber nicht im Getriebe einer Großstadt ausge­wachsenen Schüler. Gute Unterkunft bot bie Ham­burger Iugenbherberge. Seinen Abschluß erhielt ber Besuch ber Stabt bürd) eine Alster-Vergnugungs- sahrt im Lichterglanze ber Abenbbeleuchtung.

Landkreis Gießen.

s. Rödgen, 4. April. Zur Orientierung der ortsfremden Passanten unseres Dorfes ist beim Schulhaus ein Wegweiser mit der deutlichen und weit lesbaren Aufschrift ..Rach Gießen" angebracht wordett. (Derartige Orien­tierungstafeln wären auch in anderen Gemein­den sehr wünschenswert. D. Red.) Gegenwärtig wird die Mauer um die Kirche ausge­bessert. Ein abgerissener Teil der Mauer soll so wieder errichtet werden, daß dabei eine Ver­breiterung der Straße erzielt wird.

f Treis a. d. Lda., 3. April. In Wills Saal fand dieser Tage die Ausstellung der in der Schule gefertigten Handarbeiten statt, bei der recht schöne Leistungen zu sehen waren. Die beiden Kochkurse hatten ihre Radel­arbeiten in der alten Schule zur Besichtigung aus­gestellt und fanden auch mit Recht viele Bewun­derer. Die A b s ch i e d s f e i e r n für die aus der Schule zu entlassenden 6 Knaben und 16 Mädchen, die am Freitagabend in der 1. Schule stattfand, nahm unter zahlreicher Beteiligung der Eltern

und des Schulvorstandes einen sehr eindrucks­vollen Verlauf. Der zweite Kochkurfus schloß am Mittwoch mit der üblichen Prüfung und Kaffee und Kuchen, die den zahlreichen Gästen trefflich mundeten. Oberregierungsrat Dr. Heß und Landtagsabgecrdneter Fenchel nahmen an der Feier teil.

v. A l l e r t s h a u s e n. 4. April. Ein s ch w e- rer Unglücksfall ereignete sich heute mittag zwischen hier und Londorf. Der hiesige, 62 Jahre alte Landwirt Johs. Römer wollte zur Kirche nach Londorf, um der Konfirmandenvorstellung seines Enkelkindes beizuwohnen. Er wurde an dem sehr steilen Berg an der Köppernhölle von einem hinter ihm hertommenden Radfahrer, vielleicht durch unglückliche Zufälle, umgefah­ren. wobei er so schwere Verletzungen davontrug. daß er trotz sofortiger ärztlicher Hilfe nach einigen Stunden starb. Auch der Radfahrer erlitt sehr schwere, wenn auch hoffentlich nicht lebensgefährliche Verletzungen.

t Gründer g, 4. Aprll. Die im vorigen Jahre aus dem nahen Warthof durch bie Landwirtschaftskammer angelegte Jungvieh­weide geht jetzt ihrer Vollendung entgegen. In der abgelaufenen Woche find drei 10 Meter lange, aus Eisenblech hergestellte Tröge zum Tränken aufgestellt worden, deren Tränkvorrich- tung automatisch gestaltet ist. Wenn ersorderlich, soll die Weide später noch vergrößert werden. Das schöne Wetter der letzten Zeit ist der Frühjahrsfeldarbeit sehr förderlich ge­wesen. Reben Hafer ist schon ein Teil Gerste gesät Die Winterfrucht läßt leider zu wünschen übrig. Der Klee hat nur stellenweise gut überwintert. Der Raps steht recht gut und verspricht eine reiche Ernte.

df. Langsdorf, 3. April. Dor nunmehr einem Jahr hat der hiesige Vorschuß- und Creditverein auf Anregung der Landes- genossenschaftsbank eine Schulsparkafse ein» gerichtet. In den 12 Monaten ihres De- stehens wurden 599,80 Mk. eingelegt. Rach und nach gewinnen Eltern und Kinder immer mehr Zutrauen zu dieser volkswirtschaftlich so wichtigen Einrichtung. Tut doch gerade der Jugend das Sparen so not! Den Kindern macht es Freude, ihre Spargroschen abliefern zu können, die ja andernfalls für unnötige Dinge verausgabt wür­den und somit verloren wären. Wie schon berichtet, soll mit dem Dau der Wasser­leitung unmitk bar nach Ostern begonnen werden, mit den Absteckungsarbeiten ist schon begonnen.

Kreis Friedberg

* Friedberg, 4. April. Der auf nächsten Mittwoch, 27 April, festgesetzte Schweine- markt fällt wegen der im Kreise noch herr­schenden Maul- und Klauenseuche aus.

Kreis Büdingen.

_ Dad-Salzhausen. 4. April. Ein Reformweltsingen, das erste dieser Art, veranstaltet der SängerbundMittleres R i d d a t a l" am 16. Mai im Saale des hiesigen Kurhauses. Das Ergebnis der Leistungen jedes Bundesvereins wird in eine Urkunde eingetragen und dem Verein überreicht. Rachmittags soll ein Vortrag von Volksliedern und Massenchören statt- finben.

A Aus der nordöstlichen Wetterau, 3. April. Die sonnigen Sage dieser Woche haben die Frühjahrsaussaat ungemein gefördert. Wintergetreide und Klee sind in flottem Wachstum begriffen. Auftlärende Vorträge und selbstgemachte Erfahrungen haben die Landwirte davon überzeugt, daß man in den letzten Jahren zu viel stickstoffreiche Rahrung dem Boden zuge­führt hat. was besonders für die Hackfrüchte (Kartoffeln) nicht gerade von Dortell war, da vielfach Acker- und Kellersäule auftrat, die neben der Rässe des Jahres 1925 auf das Konto der überreichen Menge Stickstoff zurückzuführen ist. Hier und da blühen schon einige Frühkirsch­bäu m e und spenden den Bienen neben Pollen auch schon etwas Rektor. Infolge mehrerer Flug­lage im Rachwinter haben sich die kleinen Jn- setten gut gereinigt und sind von der zerstörenden Ruhr verschont geblieben. In den Klein­basaltwerken wurde während des Winters ununterbrochen gearbeitet, Deckmaterial für die durch den starken Autoverkehr zertrümmerten Strahenoberbau geschaffen und Pfüistersteine für Gemeinden hergestellt. Mancher entlassene Ar­beiter der Industrie hat hier einen Rotpfennig

verdient. In nächster Zett werden neu eingedeckt und gewalzt die Straßen: DorheimFauerbach und RanstadtRieder-Mockstadt.

Echzell, 4. April. Der im vorigen Jahre ins Leben getretene Kleinkaliber-Schühen- verein hat eine geräumige Halle erbaut und einen zum Schießen erforderlichen Schei­benstand mit Fernsprechverbindung einrichten lassen.

Ortenberg, 3. April. Aus Staats­rat Weber, Konradsdorf, wurde in diesen Ta­gen abends auf der Heimfahrt nach Konrads­dorf ein tätlicher Angriff unternommen. Der Täter hat sich an den Wagen des Staats­rates heranaeschlichen und schlug dem Ueber- sallenen zweimal über den Kopst Hierauf ging der Mensch slüchtig. Als Tater kommt ein junger Mann in Betracht, der einen tarierten Anzug und schwarze Gamaschen getragen haben soll. Rach der Tat soll er sich nach dem Weg nach Gedern erkundigt haben. Bereits eine Woche vorher war der Versuch gemacht worden, in der Wohnung des Staatsrates in Konrads­dorf einzubrechen, doch wurde diese Ab­sicht durch das Anschlägen des Hundes und das Hinzukommen des Staatsrates vereitelt.

Kreis Schotten.

La ubach, 3. April. Eine Abbaugefahr ist für die hiesige Realschule nicht mehr vor­handen. Die Schule bleibt bestehen. Die Aufnahmeprüfungen für das Schuljahr 1926/27 finden am Montag, 19. April, statt.

= Gedern, 3. April. Die auswärtige Schülerzahl der gewerblichen Abteilung der hie­sigen Fortbildungsschule betrug im Schul- fahre 1923/24 21 Schüler, in 1924/25 22 und tn 1925/26 35 Schüler, die sich insgesamt auf 17 Ge­meinden verteilen. Die Kosten für einen auswärtigen Schüler betrugen in den genannten Schuljahren 14, 11 und 9 Mk. Außer den drei gewerblichen Klassen gliedert sich die hiesige Fortbildungsschule in eine landwirtschaftliche, eine kaufmännische und zwei Mädchenfortbildungsklassen, die insgesamt von zwei hauptarnllichen und 5 nebenamtlichen Lehrkräften imterichtet werden.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

L Wetzlar, 4. April. Zu dem am Samstag berichteten tödlichen Unglücksfall in den Duderusschen Eisenwerken erfahren wir noch, daß der Getötete der Arbeiter Heinrich Veit von Donbaden ist. Der Mann wollte kurz vor einem fahrenden Kran in etwa 1 bis I1/2 Meter Entfernung noch die Schienen über­queren, blieb dabei an einer Weichenstange hän­gen, wurde von dem Vorderrad des Krans erfaßt und zu Boden geworfen, wobei dem Be­dauernswerten der Hinterkopf vollständig ab- gequetscht wurde. Der Verunglückte war Witwer: er hinterläßt drei unmündige Kinder. Den Kran­führer trifft keine Schuld an dem Unfall.

ch. Lützellinden, 3. April. In unserer Ge­markung ist die Aussaat des Sommerae- t r e i d e s bei dem günstigen Wetter der letzten Zeit kräftig vorangeschritten. Auch den Ob ft bäumen ist das schöne Wetter sehr zustatten gekommen. Die Bäume haben guten Fruchansatz, insbesondere ist das von den Birnbäumen zu berichten.

Kreis Marburg.

sch. Marburg, 4. April. Als der Arbeiter Michel Reusel aus Betziesdorf, der bei dem hiesigen städtischen Gaswerk beschästtgt ist, am Ostersamstag zur Arbeit fuhr, stürzte er mit seinem Rad am Kasernenberg so unglücklich daß ein Herzschlag oder ein Schlaganf a11 seinem Leben ein Ende machte. Man nimmt an. daß der plötzliche Schreck zu diesem tragischer Ende führte.

Maingau.

WSN. Frankfurt a. M., 5. April. Am ae- ftrigen Ostersonntag ereignete sich im Frankfurter Stadtwald zwischen Neu-Isenburg und Frankfurt ein schwerer Unglücksfall. Aus einer Schneise stieß ein M 010 r r a d mit Beiwagen beim Uederholen gegen ein Personenauto. Dabei wurden zwei Frauen, von denen eine auf dem Soziussitz des Motorrades, die andere im Beiwagen saß, heruntergeschleudert und schwer verletzt. Das Automobil überfuhr dabei noch einen Radfahrer, der neben es fuhr und verletzt« ihn so schwer, daß er bald darauf verstarb.

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