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Sonnenaufgang von 6.50 bis 5.40 Uhr.
Sonnenuntergang von 5.35 bis 6.90 Uhr.
Lichtgestalten des Mondes': 3. Viertel Mikternachk vom 7. zum 8., 1. Viertel am 21., 6 Uhr vormittags, Vollmond am 29., 11 Uhr vormittags.
mf. Wie im Vormonat gesellen sich auch in diesem die hellsten Wandelsterne, Venus und Jupiter. Wiederum macht sich die schnelle Venus auf, um sich dem Jupiter zu nähern, sie überholt ihn um die Zeil des Frühlingsanfangs. und zwar diesmal endgültig. Den ganzen Monat über wetteifern beide
verein mitwirkte, hielt der Superintendent von Oberhessen, Oberkirchenrat Wagner, über 1. Petri 2, 21. Den Altardienst versahen die beideu Orts- geistlictM. Um ?2 Uhr begann die Versammlung im Guntrumschen Saale, eröffnet mit einet Motette des Stockhäuser Posaunenchors. Die Begrüßung erfolgte durch den Vorsitzenden der Dorfkirchenvereini- qung, Prarrer Georgi, Ermenrod. Sodann hieß Bürgermeister und Landtagsabgeordneter Dr. N i c- poth den Herrn Prälaten und die Festgäste in Schlitz herzlich willkommen. Im Mittelpunkt der ganzen Tagung stand der packende, klare Vortrag von Prälat D. Dr. Diehl über: „Kirchenvorsteher und Gemeindevertreter und das gottesdienstliche Leben in ihren Gemeinden". Aus dem reichen Schatz seines Wissens und einem warnten Herzen für seine
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Kirche und Schule.
hml. Lauterbach, 2. März. Die Vereinigung der Dorfkirchenfreunde hatte zu einer Dorftircbenoorstehertagung ins Schlitzer- land eingeladen. Wie schon der vorjährige Dorf- kirchentag in Angersbach, so erfreute sich auch diese Tagung eines außerordentlich zahlreichen Besuches von Kirchenvorstehern und Kirchengemeindevertretern aus den Dekanaten Alsfeld und Lauterbach. Die geräumige, ehrwürdige Kirche zu Schlitz war bis auf den letzten Platz gefüllt. Ein Zeichen von dem Verständnis für die wichtige Arbeit der Vereinigung und dem Bedürfnis nach solchen Veranstaltungen! Die eindrucksvolle, ernste Festpredigt im Gottesdienste, bei dem der Schlitzer Kirchengesang-
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Der di» Stundenzahlen enthebend« Rrms und die dich punktierte Linie, der tage nannte Hort tont, eind feststehend tu denken. Der Sternhimmel dreht sieh samt dem damit verbundenen, durch Mitternaeht gezeichneten Pfeil — gewissermaßen dem Zeiger der flimmebuhr — im 4 Minuten weniger als 24 Stunden im Sinne des durch 12 Uhr mittag» gezeichneten Pfeile einmal.um «einen Mittelpunkt. Der eingezmchnele Horizont bildet ein Fenster, das die um Mitternacht der Monatsmitte sichtbaren Sterne umschließt. Will man zu einer anderen Stunde beobachten, so denke man sieh den Sternhimmel eo gedreht, daß der durch Mitternacht gezeichnete, mitzrt drehende Pfeil nunmehr durch die Beobachtangtstn nde geht, wodurch dann die zu dieser Zeit sichtbaren Sterne in den nicht milzsdrekenden Horizont hineingedreht werden. Für je 5 Tage vor der Monatsmitte ist der Sternhimmel nm Stunde früher, für je 5 Tage nach der Monatsmitte um //, Stunde später cinsustellen. Man vergleiche die nächste Monatskarte. Der Mond nimmt die gezeichneten Stellungen ein, wenn er die angedeutete Liehlgeslalt zeigt.
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sieben Uhr so hoch, daß der in der Verlängerung der sog. Deichselfterne des Wagens stehende Arctur sich als erster Frühlingsbote über den Horizont erhebt. Rechts von ihm, etwas tiefer, erblickt man im oüboften die etwas später ausgehende Spica in der Jungfrau: links von ihm ist als dritter Stern erster Große am Osihimmel Wega zu beachten, die tief im Nordosten dahinstreicht. Dieser sehr helle Stern steht »ür Miteleuropa gerade auf der Grenze zwischen den stets sichtbaren Polsternen, die man
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gliche Ober, »en und die ^eije 0 hat sich im Luise naljme de- Kreiser *ira elngelreien \ « wurden ge. Februar 487 Haupt- ^uschlagsemplänger ^Gießen: ende ebruor 1270 bzw. Sebniar 587 bzw. Rrtie Lauter- 52 sl. Februar 294 Ende Februar 319 91). insgesamt also slühungrempsaogcr , gegen 2798 bjrv. raat.
t Stelle, bnjj nun- rbslosigkeit auch in dah in den nächsten !erhältnisse eintreten ich diese Erwartung, tchenden in der am 28. Februar aus eroerbsloftn Leute, t ffnlprittf) ntbtnm,
Kirche sprach der Herr Prälat von dem, was fest- zubalten, zu fördern und zu pflegen ist im kirchlichen und gottesdienstlichen Leben durch die Kirchenvor- fieber* ab den berufenen Hütern der Heiligtümer bei Kirche. Ziel aller Kirchenoorsteherarbeit wird sein, daß die Kirche wieder in Achtung vor dem Volke stehe. In der anschließenden Aussprache wurde über wichtige, Kirche und Schule betreffenden Fragen verbandelt. Während der Mittagspause waren die Festteilnehmer von den Schlitzer Bürgern in freundlicher Weife zu Gaste geladen. Die Tagung nahm einen sehr schönen und würdigen Verlaus. 3um Schluß wurden die Gäste unter den Slängen des Posaunenchors zur Bahn geleitet.
)( Tübingen, 2. März. Dieser Tage trat im hiesigen Gemeindesaal ber Dekanat»- ta g unseres Dekanates zu einer ordentlichen Tagung zusammen. Fast sämtliche Abgeordnete hatten sich eingesunden, auch der Superintendent Oberhesscns. Oberkirchenrat Wagner- Giehen, war erschienen. Die Tagung wurde durch eine Andacht von Pfarrer Lenz- Hiylirchen eingeleitet. Dekan Schäfer eröffnete darauf die Verchairdlungcn. gedachte der feit dem letzten Dekanatstag Heimgegangenen Mitglieder und legte den Rechenschaftsbericht des DekanatsauS- schufses über den kirchlichen und religiös-sittlichen Zustand der Gemeinden des Dekanats vor. Jv der anschließenden Aussprache wurde die strenge Handhabung der bestehenden gesetzlichen Vorschriften über die Heiligung des Sonntags gefordert. Aach Genehmigung der Rechnung sowie des Voranschlags wurden die von den Kirchenvorständen und Kirchengemeindever- tretungen sowie evgl. Vereinen des Dekanatvorliegenden Entschließungen betr. Forderung eines Gesetzentwurfes gegen Schmutz und Schund in Wort und Vild verlesen und eine gleiche Entschließung des Dekanats-- tags angenommen. Sodann hielt Pfarrer Kahn- Ortenberg einen Vortrag über „Die Aufgaben der Kirchenvorstehec und der Kirchengemeindevertre- ter nach der neuen Kirchenverfassung". Der Vortrag wurde durch Pfarrer Hoch- Selters ergänzt. Beide Vorträge fanden in reger Aussprache volle Zustimmung der Anwesenden. Mit Gesang und Gebet wurde der Dekanatstag ge- schlossen.
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Wandelsterne am Morgenhimmel, wo sie bis kurz vor Sonnenaufgang sichtbar bleiben. Auch Mars und Saturn stehen am Morgenhimmel, so baß wir am Abendhiinmel keinen Wandelstern sehen würden, wenn nicht um die Monatsmitte und noch etwas später Merkur, dieser seltene Himmelsgast, in verhältnismäßig günstige Sichtbarkeitsbedingungen träte. Dagegen zeigt der Fixsternhimmel noch die volle Pracht der Winterstembilder; besonders seine westliche Hälfte, wo der Stier, der Orion mit seinen Hunden, die Zwillinge und hoch am Himmel der Fuhrmann erstrahlen, bietet ein prächtiges Bild. Der große Bär erhebt sich allmählich von seinem roin- terlichen Tiefstand und steht bei Beginn des Monats bereits um halb neun Uhr, gegen Ende um halb
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•* Zusammenschluß der vaterländischen Verbände. Ende Februar haben sich in Gießen die Vereinigung der vaterländischen Verbände Oberhessens und ber Hessische Vaterländische Block, Bezirksverbanb Sichen, zu- sammengeschloflen.
•• Srhöhung der Unterstützung s- fahe für Erwerbslose. Der Reichs - arbeitSmiirister hat entsprechend dem in der Vorwoche vom RerchStagc gefaßten Beschluß, für bestimmte Gruppen von Erwerbslosen, bet denen besondere Aotstände vorliegen, bic Unterstützungssätze für die Zeit vom 1. März brs zum 1. Mac erhöht. Die Erhöhung beträgt 10 bis 20 Prvz und kommt einmal den Erwerbslosen zugute, die keine Familie haben und nicht dem Haushalte eines anderen angehören, besonders den Jugendlichen unter ihnen, ferner allen übrigen Hauptunierftütznngsempfängern, die länger als 8 Wochen ununterbrochen urtterstützt worden ''n?) -• Die Wa schgelegenheit in den D- Zügen Die Deutsche Reichsbahn läßt ihre ö-Züge jetzt wieder njit Seisenständern ausrüsten und will auch in nächster Zeit die Lieferung der Handtücher wie in den Vorkriegszeiten wieder cinfuhren. Daneben sollen ferner die Automaten zur Ausstellung gelangen, die gegen ein Zehn- Pfennigstück ein Stück Seife, ein Erevehandtuch und Toilettenpapier verabsolgetr. Die Automaten sollen auch vornehmlich in Gil-, und beschleunigten Persononzügen eingeführt werden, so daß neben den O-Zügen etwa 400 andere Züge diese Bequemlichkeit für das Publikum führen werden.
DRV. Der Automat im Silzug. Die D»3üge im Betrieb der Deutschen Reichsbahn werden, wie bereits bekannt ist, zur Zeit mit Seifefpendem in den Aborten ausgerüstet. Auch Hcmdtücher werden wieder, wie in der Vorkriegszeit, in den Aborten der O-Züge bereitgehalten werden. Unabhängig von dieser Maßnahme, deren Durchführung gesichert ist, trägt sich die Deutsche Rctchslxihn mit der Absicht, in den Worten der Gil- und beschleunigten Personen- gÜge durch ein Privatunternehmen Automaten cüflst^len zu lassen, die nach Ginwurs eines Zehn- psemsigstückeS, in einem geschlossenen Päckchen ein Necke» Stück Seife, ein Krepphcmdtuch und ein Päckchen Toilettepapier veoabsolgen. Für die Ausrüstung mit diesen kleinen Automaten kommen etwa 200 Dll- und 172 beschleunigte Personenzüge tn Betracht.
ADD. Die Hygiene derDahnhofs- Wkrtschasten. Die von dem Personal der DaHnhvsswirtschasten während des Aufenthaltes der Züge den Fahrgästen feilgebotenen Lebensmittel sind der Verstaubung besonders ausgesetzt. Soweit derartige Ehwaren noch nicht tn einer Umhüllung, die sie gegen Verunreinigung schützt, sich befinden, soll zukünftig — nach einer Anordnung der Deutschen Reichsbahngesellschaft - - be° fonberS darauf geachtet werden, daß fie stets in hygienisch einwandfreier Weise verkauft werden. Belegte Brote oder Brötchen werden daher auf den Bahnsteigen der Deutschen Reichsbahn während deS Aufenthaltes der Züge den Fahrgästen in Papier verpackt angeboten werden.
•• Au» dem Gießener Stan besam t»re gift er: Es verstarben in der Zeit vom 15. bi» 28. Februar. 17. Februar Elisabeth Schaub, geb. Schultheis, Witwe, 84 Jahre alt, Ludwigstrahe 4; 18. Februar Katharine Marie Auguste Kehr. geb. Haubach, 72 Jahre alt, Schützenstratze 8; 20. Februar Johann Barth, Arbeiter, 53 Jcchre alt, Frankfurter Straße 138; 21. Februar Ernst Friedrich Wilhelm Rohleder, Gleßermcister, 67 Jahre alt, Am Riegelpfad 106; Elisabeth Menz, geb. Vetter, 33 Jahre alt, Liebigstratze 15; 23. Februar Lina Pfasfenberger, geb. HiSgen, 36 Jahre alt, Ritiergasse 23; Rudolf Nutzer, Schreiner, 75 Jahre alt, Gderstrahe 3; 24. Februar Marie Margarete Wieth, geb. Kratz, 28 Jahre alt, Kirchenplatz 18; 25. Februar Andrea- Schäfer, Schuhmacher, 76 Jahre alt, Sand- gaffe 33; Karl Heinz Heller, 8 Monate alt, Kaiserallee 113; 26. Februar Karl Schmidt, Weihgerber, 36 Jahre alt, Kaiserallee 99; Sophie Kreutler, geb. Pohl, 32 Jahre alt, Linden- gafle 2.
•• Zur R i ch t i g st e l l u n g. In unserem ge- ftrtgen Bericht über die Ausstellung der Aliceschule mu® es richtig heißen: „Frl. Schmidt, Leiterin des Handarbeitsseminars". Die Schul leitung liegt befmutilidi in den Händen des Vorstandes des Meeschulvereins.
Norden Deutschlands gehört er zu den Polsternen, was man freilich nur bei klarem Himmel bemerken kann, im Süden zu den auf» und untergehenden.
Die Sonne überschreitet am 21. um 10 Uhr vormittags den Aequator, womit der astronomische Frühling beginnt. Der acht Tage darauf einseßende Vollmond ist also der erste „Frühlingsvollmond", der für die Festsetzung des Osterfestes entscheidend ist. Natürlich steht er in der Nähe des Gegenpunktes des Frühlingspunktes, des sog. Herbstpunktes, von dem sich sein Ort nur um den Weg der Sonne vom 21. bis 29. und außerdem um etwa acht Vollmondbreiten in nördlicher Richtung, d. h. auf den Polar-
Strafkammer Gießen.
* Gießen, 24. Febr. In den Jahren 1923 und 1924 waren in Grüningen verschiedentlich Zettel auf die Straße geworfen oder an Häuser angeklebt worden, auf denen in der unflätigsten Weste ein junges Mädchen und ein junger Mann schlecht ge macht wurden. Der Verdacht der Täterschaft lenkte sich auf eine in Grüningen wohnende Witwe und deren Tochter. Das Amts-zericht Gießen verurteilte auch erstere wegen verlciimdcrischer Beleidigung und Verbreitung unzüchtiger Schriften zu zwei Monaten Gefängnis und sprach letztere mangels Be weises frei. Gegen dieses Erkenntnis verfolgie» die Verurteille und die Staatsanwallschast Berufung. Die heutige umfangreiche Beweisaufnahme fand im wesentlichen unter Ausschluß der Oesfentlichkeit statt. Das Gericht verwarf die Berufung der Staatsanwaltschaft und sprach beide Angeklagte mangels ausreichendenBcweises frei. In der Urteilsbegründung wurde besonders betont, daß die gegen die Nebenkläger erhobenen Beleidigungen vollkommen haltlos und aus der Luft gegriffen feien.
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MSN. Frankfurt a. M., 2. März. Die Strafkammer verurteilte heute als Berufungsinstanz den 40jährigen Postschaffner Georg Hermann wegen gewinnsüchtiger B e I s e i t e s ch o f i u n g von Urkunden i in Amte zu einem Jahr- Zu ch t h a u s. Er hatte sich erwiesenermaßen in sechs Fällen Einschreibebriefe angeeignet und ihres Inhalts beraubt.
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(Rechtsgr'tachten find ohne Verbindlichkeit der Schrrftleitung.)
Äartoffelintereffent. Sie hätten die Qualität der Kartoffeln bei der Abnahme prüfen müssen und sie eventuell dem Verkäufer zur Verfügung stellen können. Das Recht, jetzt noch die Zahlung des Kaufpreises oder eines Teiles desselben zu verweigern, haben Sie nicht.
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oft umständlicher Zirkumpolarsterne nennen hört, aui: unb untergebenden Gestirnen. Int


