Aus der Provinzialhauptstadt.
Ti eh en, den 2. August 1926.
Der „Bund deutscher Iugendvereine" B. D. I.
hielt in den Tagen vom 22. bis 26. Juli in Köln seine 13. Dundestagung ab, die einen guten Derlauf nahm. Auch die beiden (Siebener Ortsgruppen haben an dem Fest lei [genommen. 3m Mittelpunkt der Festlichkeit standen zwei Dorträge, der eine in der Aelteren-Dersamm- lung im altehrwürdigen .Gürzenich" von Pfarrer Heitmann (Hamburg) über „Die Grobstadt und das komtnende Geschlecht", der andere vor dem ganzen Bund in der gewaltigen Messehalle von dem Bundes leit er, Professor D. Wilhelm Stählin (Münster i. *ID.) über „Die deutsche Sendung". Den Gottesdienst am Eonntagmorgen hielt Pfarrer Spieker von Hamburg ab. Bundesversammlungen, Buben- und Madchentressen, ein Spiel der Solinger Gruppen auf der Freilichtbühne am Stadion, nämlich das deutsche Königsdrama .Lothar" von Walter F l e x, Sport und Spiel auf den groben Feldern des neuen Stadions. Festwiese am Rhein füllten dazu die Tage so reichlich aus, dab kaum Zeit verblieb, die Stadt zu besichtigen. Den Abschluß bildete das Bundesfeuer, ebenfalls auf dem Stadion, das trotz Regens eine hervorragende Krönung des ganzen Festes bedeutete. Tine Ausstellung von bündischen Arbeiten und Erzeugnissen, „Reues Leben", fand gleichzeitig während der Tagung in der Messehalle statt, die sich eines regen Besuches erfreuen durfte. Am Montag wurde eine Dampferfahrt inS Siebengebirge und eine Treffahrt in die Berge veranstaltet, verschiedene Gruppen schlossen noch Fahrten in die Eifel, an die Mosel, ins Arial oder den Rhein herab, an.
Alles in allem eine schone Tagung, die sich würdig anschliebt an ihre Vorgängerinnen, zumal an die während der letzten Jahre.
Bornotizcn.
— Tageskalender f ü r Montag. Lichtspielhaus Bahnhofstraße: .Mädchenhändler in Afrika". — Astoria-Lichtspiele: .Warum soll er nicht... V
•• Drei Kellereinbrüche. In der Dacht zum Sonntag wurden im Großen Steinweg und im Leihgesterner Weg drei Kellereinbrüche verübt. Als Täter wurde ein junger Mann ouS Essen festgenommen, dem bei seiner Tat eine Anzahl Nahrungsmittel in die Hände fielen.
" Turnverein 1 846. Am kommenden SamStag und Sonntag, 7. und 8. August, begeht der Turnverein 1846 fein 8 0. (Stiftung«- f e st. Die Festlichkeiten werden am Samstag nachmittag durch ein Echauschwimmen eingeleitet, dem sich abends ein Festakt in der Turnhalle in der Steinstraße anschließt. Der Sonntag bringt am Dormittag Spiele, am Rachmittag ein großes Schauturnen tn der Dolkshalle, am Abend, zum Abschluß, ebenfalls in der Dolkshalle turnerische Dorführungen und Tanz. (Dgl. die Anzeige am Samstag.)
•• Strahenausbau. Die Stadtverwaltung hat sich in anerkennenswerter Weise entschlossen. die zur Druchstraße zählende Privat- strabe Mischen dem „Bruch", der Bruchstraße und der Goethestraße, als städtisches Eigentum zu übernehmen. Sie hat bereits einen Teil des Geländes angekauft und steht mit andern Besitzern in Kaufverhandlung. Die Straße soll vorschriftsmäßig ausgebaut, befestigt und der noch fehlende Regenwasserkanal angelegt werden. Der Entschluß der Stadtverwaltung wird von den Anwohnern begrüßt, denn die Straße befindet sich in einem recht unerfreulichen Zustand. Es wäre zu wünschen, daß die ilebemabme durch den Erwerb eines privaten Geländestreifens zweckmäßig unb bald ergänzt würde.
•’ Pilzreichtum in unseren Waldungen. Das feuchtwarme Wetter der letzten
Tage Hal die Pilze in den Waldungen und auf Heiden plötzlich und in großer Zahl aus dem Boden schießen lassen. Hauptsächlich trifft man die lehr begehrten Steinpilze und Pfifferlinge an.
•• Landwirtschaftliche Lehrlingsprüfung. Die nächste Prüfung von landwirtschaftlichen Lehrlingen findet Anfang Oktober dieses Jahres vor der Prüfungskommission der Landwirtschastskammer statt. Die Prüfung hat den Zweck, den landwirtschaftlichen Lehrlingen nach beendeter zweijähriger Lehrzeit die Möglichkeit zu geben, sich einen Befähigungsnachweis für ihre praktischen Kenntnisse zu erwerben. Diejenigen jungen Landwirte, welche an der Prüfung teilnahmen wollen, müssen sich bis spätestens 20. September 1 926 bei der Landwirtschaftskammer angemeldet haben. Mit der Anmeldung ist gleichzeitig einzusenden: ein kurz- gefaßter selbstgeschriebener Lebenslauf, eine Zustimmungserklärung und das Zeugnis des Lehr- herrn. sowie das letzte Schulzeugnis, eine Beschreibung der Lehrwirtschaft, der Rachweis der zweijährigen Praxis, die Prüfungsgebühr in Hohe von 5 Mark. Die Prüflinge werden von dem Termin und dem Ort der Prüfung schriftlich in Kenntnis gesetzt. Die Bestimmungen für die Lehrlingsprüsung sind bei der Landwirtschaftskammer zu erhalten.
" Auftrieb aus dem heutigen Frankfurter Schlachtviehmarkt: 425 Ochsen, 61 Bullen, 1146 Kühe. 589 Kälber. 90 Schafe, 3590 Schweine.
Preußen.
Hrcis Wetzlar.
0 Wetzlar, 31. Juli. Der Unwille der selbständigen Handwerler und Gewerbetreibenden des Kreises über die Steuerlasten äußerte sich in zwei SteRerprote st Versammlungen, die dieser Tage hier abgehalten wurden. Beide Der- sammlungen waren von dem Deutschen Handwerkerbund E. D. in Berlin einberusen. Die erste war von etwa 300 selbständigen Handwerkern und Gewerbetreibenden des Kreises Wetzlar besucht. In ihr sprach an Stelle des verspätet eingetragenen Referenten Dr. Sieger der Steuersachverständige Dr. Dindemann aus Herborn. Der Redner führte aus, daß sich das ganze Steuersystem in der letzten Zeit inaner für dos Handwerk recht unangenehmen Weise entwickelt habe und daß die einzelnen (Steuern eine solche Hohe erreicht hätten, daß Gewerbe und Handwerk nicht mehr in der Lage seien, sie aufzubringen. Er mißbilligte insbesondere die Handhabung einer solchen Steuerpraxis, daß das Finanzamt trotz genauer Buchführung die ülmsähe und Einkommen höher schätze, als der Steuerpflichtige durch seine Bücher nachweise; auch der Derkehr zwischen Finanzamt und Steuerpflichtigen müsse ein besserer werden. Als Diskussionsredner sprach u. a. der Leiter des hiesigen Finanzamts, Regierungsrat S ü f i e r t. Er betonte, daß Steuererklärungen, die auf ordnungsmäßiger Buchführung beruhten, fast stets anerkannt würden. Leider gebe es aber noch sehr viele Steuerpflichtigen, die den Wert einer solchen Buchführung nicht zu schätzen wüßten. Ins» beosndere wies er den Dorwurf zurück, daß das Finanzamt Wetzlar bei der Einziehung von Steuern rigoros vorgehe. Dringend warnte er vor öffentlichen Aufforderungen zur Steuerverweigerung. da solche strafbar feien. In der zweiten Dersammlung sprach der inzwischen eingetroffene Steuersyndikus des Deutschen Handwerkerbundes. Dr. Sieger, Berlin. Er schilderte ebenfalls die steuerlichen Roten des Handwerkes und wies auf die Rotwendigkeit einer straffen Organisation hin, die in einer freien Dereimgung besser gegeben sei, als in den von den Behörden nicht vollständig unabhängigen Handwerkskammern. Auch an diesen Dortrag knüpfte sich eine längere Aussprache. Die Dersammlung endete mit der Annahme einer die steuerlichen Forderungen des Handwerkes enthaltenden Entschließung, die sowohl dem Reichsfinonzministerium in Berlin, als auch dem hiesigen Finanzamt zugestellt wurde.
— Die weite Entfernung der Finanz- kasse vom Finanzamt hat schon oft den Gegenstand lebhafter Klagen von Steuerpflichtigen gebildet. Wer an beiden Stellen eine Angelegenheit zu besorgen bat. mub zunächst das am ..Goldfischteiche" gelegene Finanzamt aufsuchen, sich bann zu der eine halbe Stunde entfern tliegen- ben Finanzkasse an der „Aeberführung" nach Riedergirmcs zu begeben und unter ilmftänben von da wieder zu dem Finanzamt zurückkehren. Dabei passiert es oft noch, daß man wegen starken Andranges an der Finanzkasse warten muh und auf dem Rückwege das Finanzamt innerhalb der vorgeschriebencn Dienststunden nicht mehr erreicht, also nur halb verrichteter Sache nach Hause gehen muh. Was das für einen Steuerzahler bedeutet, der zufällig an diesem oder jenen Ende des Kreises wohnt, braucht nicht näher gesagt zu werden. — Die Ausübung des Wandergewerbes mit Zucker- und Spielwaren an Sonntagen bei Gelegenheit von Festlichkeiten, die der besonderen Erlaubnis des Landratsamtes bedarf, hat im hiesigen Kreise einen solchen Umfang angenommen, daß sich das Landratsamt gezwungen gesehen hat, hier eine besondere Regelung zu treffen. Es wird zu den in den einzelnen Orten des Kreises stattfindenden Festen nur noch eine beschränkte Zahl solcher Gewerbetreibenden $uge- laffen. Dabei sollen in erster Linie kreisetnge- sessene Händler berücksichtigt werden, und auswärtige Gewerbetreibende nur dann die Sondererlaubnis erhalten, wenn die einheimischen um sie nicht nachsuchen.
lz. Dutenhofen, 31. Juli. Die Bautätigkeit hat in den letzten Jahren am hiesigen Orte bedeutende Fortschritte gemacht. Die Gemeinde hat Teile von ihrem Bauland an der Wetzlarer Straße zu Bauzwecken an Daulustige für billigen Preis zur Verfügung gestellt, und zwar pro Quadratmeter für 2—2.50 Mk. Für Spelulationszwecke wurde von diesem Land jedoch nichts abgegeben. Sonstiges Bauland in nächster Umgebung des Ortes (denn innerhalb des Ortes ist kein Bauland vorhanden) kostet pro Quadratmeter 3 bis 4 Mk. An der Wetzlarer Straße ist eine ganze ^Kolonie entstanden; von den Gemeindebauplätzen ist noch ein Bauplatz frei, alleS übrige Land ist in Privatbesih. Leider ist der Weg in der neuen Kolonie noch recht schlecht und an nassen Tagen schlammig. Die Gemeinde ist bemüht, diesen Weg, sobald es die Mittel erlauben, auszubauen. Ehe die außerhalb des Ortes liegenden Wege gebaut werden, sollen zunächst die Straßen innerhalb des Ortsbildes gebaut werden. Die Gemeinde-Einnahmen sind gering, da Dutenhofen nur eine geringe Menge Wald aufzuweisen hat; die Haupteinnah- men erzielt die Gemeinde aus den Gemeinde- Wiesen im Lahntal.
—Münchholzhausen, 31. Juli. Die Erwerbslosen zifser in unferm Orte beträgt zur Zeit 12. Man erwartet, daß sich diese verhältnismäßig geringe Zahl mit der einsehenden Getreideernte noch mehr verringern wird, da die Erntearbeiten in diesem Jahre mehr denn je alle verfügbaren Kräfte in Anspruch nehmen.
—&— Aus dem Kleebachtal, 31. Juli. Die in vollem Gange befindliche Roggenernte wurde durch die unbeständige Witterung der letzten Woche unliebsam verzögert. Das Ab- ernten der Getreidefelder gestaltet sich wegen der starken Lagerung in diesem Jahre sehr mühsam, eine Mähmaschine kann in seltenen Fällen benutzt werden, vielfach muß noch die Grassense bei stark lagernden Stellen benutzt werden. Man sieht die Landwirte in diesem Jahre wegen der regnerischen Witterung ihre zusammengestellten Kornhaufen mit „Hüten" versehen, da die vorjährigen Erträge bei nicht geschützten „Haufen" durch das mit der steten Feuchtigkeit verbundene Auswachsen der Aehren stark gemindert wurden.
— I— Drandoberndorf, 31. Juli. Zur Zeit wird hier für etwa 100 Teilnehmer ein Selbstanschlußamt gebaut, nachdem seit ungefähr 10 Wochen Dorbereitungen für den Ausbau des Ortsnetzes und der Meldeleitung nach Wetzlar vorgenommen worden sind. Unter
nehmerin ist die Telegraphenverwaltung in Frau! furt a. M.. die den Ausbau durch das Postamt in Wetzlar vornehmen läßt. Man beabfichttgt. das Selbstanschlußamt bis zum 6. August dem öffentlichen Derkehr zu übergeben.
L Leun, 30. Juli. Richt geringen Flurschaden verursachten tn den letzten Jahren die hier sehr »ablreich vorhandenen Wildschweine, die sich zumeist in den Wäldern und Dickichten von Riederbiel, Leun und den Fürstlichen Waldungen um Hof Heisterberg und Diana- bürg aufhalten. Don hier nehmen sie bann den Weg einzeln und in kleinen Herden zu den nahegelegenen, mit Frucht und Kartoffeln ausgestellten Aeckern. 3n unglaublich kurzer Zeit haben die Sauen ein Ackerland durchwühlt und verwüstet, und wenn es auch gelang, in Treib» und Einzeljagden bisher etwa 40 Tiere zur Strecke zu bringen, darunter solche von 240 Pfund, so kann von einem Rückgang in der Zahl doch kaum gesprochen werden. Interessant war der Fang von zwei jungen Ferkeln im Leuner Wald, die Jagdaufseher Wagner längere Zeit fütterte. 3n welchem Maße die Lauen zur Zeit wieder die Felder bearbeiten, zeigt sich in Riederbiel, wo durch ständige Rachtwachen mit steten Schießereien die Tiere von dem Feld femgehalten werden sollen, was auch bis zu einem gewissen Grad gelingt.
Dillkrcis.
WER. Dillenburg, 31. Juli. Die Lage der Basaltindustrie hat in der letzten Zeit sich dauernd verschlechtert. Die Aufträge in Pflastersteinen in sämtlichen Betrieben des Dill- und Oberwesterwaldkreises, ebenso für Schottermaterial sind nur ungenügend. Da als Baustein Basalt kaum in Frage kommt, so konnte in der letzten Woche beobachtet werden, daß in einem Basaltbetrieb des Dillkreises mehrere Tausend Tonnen Kleinpflastersteine vorrättg lagerten. Dazu sinken die Preise von Woche zu Woche und haben jetzt einen Stand erreicht, der für die meisten Betriebe kaum die Selbstkosten deckt. Ferner ist in Schottermaterial eine starke Ueberproduktion eingetreten, was die Einstellung einer Anzahl von Betrieben und die Streckung der Arbeitszeit für eine weitere Reihe von Betrieben zur Folge hat.
Z B r e i t s ch e i d , 30. Juli. Hier hat sich unter dem Dorsih des Schmiedemeisters Gustav Kolb ein neuer Schühenverein gebildet. Der Herein hat eine Stärke von ungefähr 30 Mann. Den Echiehstand der in dem nahliegenden Walde im Ausbau begriffen ist, hat die Gemeinde unentgeltlich zu Derf ügung gestellt. — Die Maul - und Klauenseuche, die in den Gemarkungen Breitscheid, Gusternyain, Schönbach und Langenaubach bereits als erloschen anzusehen war. ist hier erneut in 13 Gehöften ausgebrochen. Reue Sperrmahnahmen muhten vorgenommen werden.
U Eisemroth, 31. Juli. Der Straßenbau Eisemroth — Oberscheld ist bis auf die Walzarbeiten fertiggestellt. Die endgültige Derbindung zwischen dem Dillkreis und dem Kreis Marburg über Eisemroth—Hartenrod ist nun vollständig hergestellt und auch für Autoverkehr geeignet. — Die hiesigen Eisensteingruben liegen zum Teil immer noch still An eine vollständige Eröffnung der Gruben ist vorerst nicht zu denken, da es wegen zu hoher Eisenbahnfracht an Absatzgelegenheit fehlt.
Sprechstunde« der Redaktion.
12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschloffen.
Jür unverlangt eingefanbk Manuskripte ohne beigesügles Rückporto wird keine Gewahr übernommen.
Unzeigenauftrcige sind lediglich an die Geschäfts st elle zu richten.
Maixena/äZj
das Kraftmehl undQebäck
Statt Karten!
05339
6345V
267V
0.90
Billigste Preise!
Größte Auswahl!
Bonn a. Rh. Bahnhofstraße 4
Brechkoks Gaskoks Buchenholz Anmachholz
Nußkohlen Anthrazitkohlen Eiformbriketts Union-Briketts
Schmelz-Nuß
Schokolade, 3 Tafeln
................ ""■"■umm.m'
Moorhead (Minnesota) 3- 3 Gießen
Sämtliche Brennmaterialien:
Speise-, Herren-, Schlafzimmer, Küchen
Eventuell Zahlungserleichterung!
6273c
Wegen Todesfalls bleibt meine Praxis Dienstag, den 3. August 1926 geschlossen.
Zahnarzt Dr. Hinrichs
Seltersweg 52 II.
EfflinericherW
Gießen, Lindenplatz 1, Teleph. 1257
Senta Seeligmann Sam Meyerseld Verlobte
Aonkurrversahren.
In dem Konkursverfahren über das Dermögen der Firma F. Hirsch Wwe. & Co., sowie über dasjenige deren Inhabers: Kaufmann Theodor Köhler in Gießen, ist in Folge eines von dem Gemeinschuldner gemachten Dorschlags zu einem Zwangsvergleiche Dergleichstetmtn und Termin zur Prüfung der nachträglich angemeldeten Forderungen auf:
Freitag, den 27. August 1926, vormittags 9 Alhr.
vor dem Amtsgericht in Gießen — Zimmer Rr. 105 (1. Obergeschoß) anberaumt.
Der Dergleichsvorschlag ist auf der Gerichtsschreiberei des Konkursgerichts an jedem Werktage in der Zeit von 10-12 Uhr vormittags zur Einsicht der Detei- ligten niedergelegt. 63476
Gießen, den 27. Juli 1926
Hessisches Amtsgericht.
in nur besten Qualitäten liefert bei reeller Bedienung zu billigsten Tagespreisen 6336V
Telephon 1581 H* TFCChsler Steinstr.73 letzt beste Zeit zur Eindeckung des Winterbedarfs
■Vi.^hVl|jl|l||,||JM||||||||||||||||||J|||ini.!lll,lll,|i|,lll,dHriLVIfflllllHIII,JUIIIIinTTTT
| Carl Stückrath I
E Asterweg 47.
UOWelWU
Dienstag, den 3. August, von 2 Ubr ab, versteigere ich Walltorstt. 36 im Saal:
2 Dezimalwagen (5 und 8 Zentner Tragkraft), 1 Wäschemangel, 2 Waschmaschinen, Gasherde, 2 Rähmaschinen, 1 Schuhmachernähmaschine, 1 Motor (3*/, P. S.), 2 elektr. Lüster, 1 Kanonen- ofen mit Rohr, 25 Eonnecken-Mappen, Jagdgewehre, 1 Hahndrilling, 2 gebt. Herrenräder, 1 Halbrenner, 1 Damenrad, vierrädr. Handwagen, 1 zweirädr. Handwagen (Patent), Zigarren, feine Edelseife, Spielwaren, ferner vollständige Betten, Federbetten, 1 Kinderbett, sowie Glas, Kleider- u. Küchenschränke, 1 Kommode, 3 Sofas, 1 Chaiselongue, Rachtschränkchen, einen Eisschrank für Metzger, Kinder-Sport- u. Liegewagen (neu und gebraucht), 1 Theke, mehrere Regale, Tische, Stühle, Sessel, 1 Tasel- klavier. Bilder, Spiegel, Steintöpfe, Rexgläser, gebrauchte Hemden und Strümpfe. 05334
H. Benner II.
Auktionator u. Taxator, Seltersweg 83. Don 10 Ahr ab freihändiger Derkauf.
Groß. VerncherungSgekchäkt, Bezirks-, direklion bedeutender VersicherungS- nefellidjaften aller Zweige, sucht sowohl In Gießen wie auch an anderen Orten des Kreises tüchtige taictasss-frlnler fielen höchste Provisionen. (Feuer 75. i'eben 27'... alle anderen Zweige ahnt. Sätze». Off. von Bewerbern, die den ernstl. Dillen haben, energisch für die -Lache zu wirken, unter F. T. 8688 an ALA Haasenstein & Vogler, Frankiert am Main. 6317A
Vermietungen • SÄ Zimmer fofort an oernt . 3_s Nodbeim.Str.23p.
:)<ub:n (iclencntv steuiiül.iiMl. Zimmer zu oermieien (00327
Bleichstraße b II.
Gut möbl. Zimmer mit etektr. Licht zu vermieten 05333 Nodlieim.Str.54ll
Laden
Neustadt 19 soiori äu verm. Näheres Becker, Landgraf- Phiü-Pl. 10 L KS«
Billenartig. LanMus I 2Zimmer mitWohn- kllche, etwas Garten u. Zubehör von September an bei einz. Dame zu vermieten.
Iran CbcliuS, Oberkleen beiButz- bach, Oiebenbahnstat. Jung. Ehepaar kann umiouft wobncn (geg. kleine SlrbettS- leistung). S - Zim- mer-Wobnung.
Zu erfragen In d. Geschäftsstelle des Gies;. An,. (05335
Mietgesuchei Dauermieter! Hiööi. Mohn- und
SlWszimlner mit Küche ob. Kochgelegenheit sucht solides Ehepaar »um 1. Sepieinber 1926.
Schriftl. Angebote unter 05337 an den Gieß. An», erbeten.
Wohnungstausch!
Wohoflngslausch. Tausche meine neu üerfler. 3-Zimnter- Wobnung. 1. Stock, gegen gleichgroße, evtl, auch 4-Zimm.- Wobnung. Schrift!. Angeb. il 05326 an d. Gieß. An», erbet. Ste!lenangebote| oilllllllllUMMIIWIN Zuverlässigen älteren
Müller
der auch in derLand» wirtschaft mit Hand nitlcnt, stellt ein O5i<6
Karl Rau i Hammcrmüblc Babnhos Braunfels. aiiiiiiiuuuHuimiuiuiiiiiD
taifar
für Lastwagen gesucht.
Schritts. Angebote unter 05330 an den Gieß. Anz. erbeten. Auf ein Gut Nähe Gießens wird zum sosorttgen Eintritt junges
Mädchen zu zwei Kindern gesucht. Näheres in d Geschäftsstelle des Gieß. Anz. stMM Wegen Erkrankung meines jetzigen Mädchens suche ich gesundes, kinderliebes MlWWkv das kochen kann, zum 15. August. 16344D Fran Provinzialrat Wolf Wilhelmsttaße 41 II.
Junges
Mdchen sür tagsüber gesucht. 05336 Müller, Schottstraße 21 p.
(Stellengesuche)
Siehe re und jüngere
Mädchen
sowie [6331D LtundtimWkn suchen Stellung. Gewerbsmäßige Stellenvermtttlung Sophie Tiilfet, 9lemtabiaO.£eLilO3
| Kaufgesuche |
Ms Blei
iLletröhrem kauft BriihlscheTrnlkerei - D Schulstr. 7'3
Die Oberbauarbeiten auf der Reubau- sttecke Haiger-Gusternhain von ©tat. 47 und 25 bis Bahnhof Rabenscheid einschl. (rd. 4300 m Gleis, 6 Weichen, 7000 t Kleinschlag usw.) sollen verdun- gen werden. Angebote können, soweit Dorrat reicht, gegen Einsendung von 3.00 Am. u. 20 Pf, Porto von dem unterzeichneten Delriebsamt bezogen werden.
Eröffnung der Angebote: Mittwoch, d. 18. August 28.
Zuschlagsfrist zwei Wochen. '"‘°id
Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft. Dorstand des Eisen- bahn-Bettiebsamls
Betzdorf.
Verkaufe sechs prima Leghühner von 1925, schwarze Rheinländer, vro Stuck 4 Mk 60 *D Georg Müller I. Bettenhausen, Post Langsdorf.
Dackelhündm
2 SL wachs., g. t Lau,
Dackethirndin
V« I., la, weg. Aufg. d. Zuckt in g. Hände z. perl. oder tausch, geg. wachs. Dobermann ob. Sckäserh. Leihgestern, Zablgaffe 53.
Deutsche Schäferhündin
9 Monat alt, sehr wachsam, in gute Hände billig obau= geben. 05320 Heuchelheim, Bachstraße 25.


