Ausgabe 
2.8.1926
 
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Aus der Provinzialhauptstadt.

Ti eh en, den 2. August 1926.

DerBund deutscher Iugendvereine" B. D. I.

hielt in den Tagen vom 22. bis 26. Juli in Köln seine 13. Dundestagung ab, die einen guten Derlauf nahm. Auch die beiden (Siebener Ortsgruppen haben an dem Fest lei [genommen. 3m Mittelpunkt der Festlichkeit standen zwei Dorträge, der eine in der Aelteren-Dersamm- lung im altehrwürdigen .Gürzenich" von Pfarrer Heitmann (Hamburg) überDie Grobstadt und das komtnende Geschlecht", der andere vor dem ganzen Bund in der gewaltigen Messehalle von dem Bundes leit er, Professor D. Wilhelm Stählin (Münster i. *ID.) überDie deutsche Sendung". Den Gottesdienst am Eonntagmorgen hielt Pfarrer Spieker von Hamburg ab. Bun­desversammlungen, Buben- und Madchentressen, ein Spiel der Solinger Gruppen auf der Frei­lichtbühne am Stadion, nämlich das deutsche Königsdrama .Lothar" von Walter F l e x, Sport und Spiel auf den groben Feldern des neuen Stadions. Festwiese am Rhein füllten dazu die Tage so reichlich aus, dab kaum Zeit verblieb, die Stadt zu besichtigen. Den Abschluß bildete das Bundesfeuer, ebenfalls auf dem Stadion, das trotz Regens eine hervorragende Krönung des ganzen Festes bedeutete. Tine Ausstellung von bündischen Arbeiten und Erzeugnissen, Reues Leben", fand gleichzeitig während der Tagung in der Messehalle statt, die sich eines regen Besuches erfreuen durfte. Am Montag wurde eine Dampferfahrt inS Siebengebirge und eine Treffahrt in die Berge veranstaltet, ver­schiedene Gruppen schlossen noch Fahrten in die Eifel, an die Mosel, ins Arial oder den Rhein herab, an.

Alles in allem eine schone Tagung, die sich würdig anschliebt an ihre Vorgängerinnen, zu­mal an die während der letzten Jahre.

Bornotizcn.

Tageskalender f ü r Montag. Lichtspielhaus Bahnhofstraße: .Mädchenhändler in Afrika". Astoria-Lichtspiele: .Warum soll er nicht... V

Drei Kellereinbrüche. In der Dacht zum Sonntag wurden im Großen Steinweg und im Leihgesterner Weg drei Kellerein­brüche verübt. Als Täter wurde ein junger Mann ouS Essen festgenommen, dem bei seiner Tat eine Anzahl Nahrungsmittel in die Hände fielen.

" Turnverein 1 846. Am kommenden SamStag und Sonntag, 7. und 8. August, be­geht der Turnverein 1846 fein 8 0. (Stiftung«- f e st. Die Festlichkeiten werden am Samstag nachmittag durch ein Echauschwimmen eingeleitet, dem sich abends ein Festakt in der Turnhalle in der Steinstraße anschließt. Der Sonntag bringt am Dormittag Spiele, am Rachmittag ein großes Schauturnen tn der Dolkshalle, am Abend, zum Abschluß, ebenfalls in der Dolkshalle turnerische Dorführungen und Tanz. (Dgl. die Anzeige am Samstag.)

Strahenausbau. Die Stadtverwal­tung hat sich in anerkennenswerter Weise ent­schlossen. die zur Druchstraße zählende Privat- strabe Mischen demBruch", der Bruchstraße und der Goethestraße, als städtisches Eigentum zu übernehmen. Sie hat bereits einen Teil des Geländes angekauft und steht mit andern Be­sitzern in Kaufverhandlung. Die Straße soll vor­schriftsmäßig ausgebaut, befestigt und der noch fehlende Regenwasserkanal angelegt werden. Der Entschluß der Stadtverwaltung wird von den Anwohnern begrüßt, denn die Straße befindet sich in einem recht unerfreulichen Zustand. Es wäre zu wünschen, daß die ilebemabme durch den Erwerb eines privaten Geländestreifens zweckmäßig unb bald ergänzt würde.

Pilzreichtum in unseren Wal­dungen. Das feuchtwarme Wetter der letzten

Tage Hal die Pilze in den Waldungen und auf Heiden plötzlich und in großer Zahl aus dem Bo­den schießen lassen. Hauptsächlich trifft man die lehr begehrten Steinpilze und Pfifferlinge an.

Landwirtschaftliche Lehrlings­prüfung. Die nächste Prüfung von landwirt­schaftlichen Lehrlingen findet Anfang Oktober dieses Jahres vor der Prüfungskommission der Landwirtschastskammer statt. Die Prüfung hat den Zweck, den landwirtschaftlichen Lehrlingen nach beendeter zweijähriger Lehrzeit die Mög­lichkeit zu geben, sich einen Befähigungsnachweis für ihre praktischen Kenntnisse zu erwerben. Die­jenigen jungen Landwirte, welche an der Prü­fung teilnahmen wollen, müssen sich bis späte­stens 20. September 1 926 bei der Land­wirtschaftskammer angemeldet haben. Mit der Anmeldung ist gleichzeitig einzusenden: ein kurz- gefaßter selbstgeschriebener Lebenslauf, eine Zu­stimmungserklärung und das Zeugnis des Lehr- herrn. sowie das letzte Schulzeugnis, eine Be­schreibung der Lehrwirtschaft, der Rachweis der zweijährigen Praxis, die Prüfungsgebühr in Hohe von 5 Mark. Die Prüflinge werden von dem Termin und dem Ort der Prüfung schriftlich in Kenntnis gesetzt. Die Bestimmungen für die Lehrlingsprüsung sind bei der Landwirtschafts­kammer zu erhalten.

" Auftrieb aus dem heutigen Frankfurter Schlachtviehmarkt: 425 Ochsen, 61 Bullen, 1146 Kühe. 589 Kälber. 90 Schafe, 3590 Schweine.

Preußen.

Hrcis Wetzlar.

0 Wetzlar, 31. Juli. Der Unwille der selb­ständigen Handwerler und Gewerbetreibenden des Kreises über die Steuerlasten äußerte sich in zwei SteRerprote st Versammlungen, die die­ser Tage hier abgehalten wurden. Beide Der- sammlungen waren von dem Deutschen Hand­werkerbund E. D. in Berlin einberusen. Die erste war von etwa 300 selbständigen Handwerkern und Gewerbetreibenden des Kreises Wetzlar besucht. In ihr sprach an Stelle des verspätet eingetrage­nen Referenten Dr. Sieger der Steuersachverstän­dige Dr. Dindemann aus Herborn. Der Redner führte aus, daß sich das ganze Steuersystem in der letzten Zeit inaner für dos Handwerk recht unangenehmen Weise entwickelt habe und daß die einzelnen (Steuern eine solche Hohe erreicht hätten, daß Gewerbe und Handwerk nicht mehr in der Lage seien, sie aufzubringen. Er mißbilligte insbesondere die Handhabung einer solchen Steuerpraxis, daß das Finanzamt trotz genauer Buchführung die ülmsähe und Einkommen höher schätze, als der Steuerpflichtige durch seine Bücher nachweise; auch der Derkehr zwischen Finanzamt und Steuerpflichtigen müsse ein besserer werden. Als Diskussionsredner sprach u. a. der Leiter des hiesigen Finanzamts, Regierungsrat S ü f i e r t. Er betonte, daß Steuererklärungen, die auf ord­nungsmäßiger Buchführung beruhten, fast stets anerkannt würden. Leider gebe es aber noch sehr viele Steuerpflichtigen, die den Wert einer sol­chen Buchführung nicht zu schätzen wüßten. Ins» beosndere wies er den Dorwurf zurück, daß das Finanzamt Wetzlar bei der Einziehung von Steuern rigoros vorgehe. Dringend warnte er vor öffentlichen Aufforderungen zur Steuerver­weigerung. da solche strafbar feien. In der zwei­ten Dersammlung sprach der inzwischen einge­troffene Steuersyndikus des Deutschen Handwer­kerbundes. Dr. Sieger, Berlin. Er schilderte ebenfalls die steuerlichen Roten des Handwerkes und wies auf die Rotwendigkeit einer straffen Organisation hin, die in einer freien Dereimgung besser gegeben sei, als in den von den Behörden nicht vollständig unabhängigen Handwerkskam­mern. Auch an diesen Dortrag knüpfte sich eine längere Aussprache. Die Dersammlung endete mit der Annahme einer die steuerlichen Forderungen des Handwerkes enthaltenden Entschließung, die sowohl dem Reichsfinonzministerium in Berlin, als auch dem hiesigen Finanzamt zugestellt wurde.

Die weite Entfernung der Finanz- kasse vom Finanzamt hat schon oft den Gegenstand lebhafter Klagen von Steuerpflich­tigen gebildet. Wer an beiden Stellen eine An­gelegenheit zu besorgen bat. mub zunächst das am ..Goldfischteiche" gelegene Finanzamt aufsuchen, sich bann zu der eine halbe Stunde entfern tliegen- ben Finanzkasse an derAeberführung" nach Riedergirmcs zu begeben und unter ilmftänben von da wieder zu dem Finanzamt zurückkehren. Dabei passiert es oft noch, daß man wegen starken Andranges an der Finanzkasse warten muh und auf dem Rückwege das Finanzamt innerhalb der vorgeschriebencn Dienststunden nicht mehr erreicht, also nur halb verrichteter Sache nach Hause gehen muh. Was das für einen Steuerzahler bedeutet, der zufällig an diesem oder jenen Ende des Krei­ses wohnt, braucht nicht näher gesagt zu werden. Die Ausübung des Wandergewerbes mit Zucker- und Spielwaren an Sonn­tagen bei Gelegenheit von Festlichkeiten, die der besonderen Erlaubnis des Landratsamtes bedarf, hat im hiesigen Kreise einen solchen Umfang an­genommen, daß sich das Landratsamt gezwungen gesehen hat, hier eine besondere Regelung zu treffen. Es wird zu den in den einzelnen Orten des Kreises stattfindenden Festen nur noch eine beschränkte Zahl solcher Gewerbetreibenden $uge- laffen. Dabei sollen in erster Linie kreisetnge- sessene Händler berücksichtigt werden, und aus­wärtige Gewerbetreibende nur dann die Sonder­erlaubnis erhalten, wenn die einheimischen um sie nicht nachsuchen.

lz. Dutenhofen, 31. Juli. Die Bau­tätigkeit hat in den letzten Jahren am hie­sigen Orte bedeutende Fortschritte gemacht. Die Gemeinde hat Teile von ihrem Bauland an der Wetzlarer Straße zu Bauzwecken an Daulustige für billigen Preis zur Verfügung gestellt, und zwar pro Quadratmeter für 22.50 Mk. Für Spelulationszwecke wurde von diesem Land je­doch nichts abgegeben. Sonstiges Bauland in nächster Umgebung des Ortes (denn innerhalb des Ortes ist kein Bauland vorhanden) kostet pro Quadratmeter 3 bis 4 Mk. An der Wetz­larer Straße ist eine ganze ^Kolonie entstanden; von den Gemeindebauplätzen ist noch ein Bau­platz frei, alleS übrige Land ist in Privatbesih. Leider ist der Weg in der neuen Kolonie noch recht schlecht und an nassen Tagen schlammig. Die Gemeinde ist bemüht, diesen Weg, sobald es die Mittel erlauben, auszubauen. Ehe die außer­halb des Ortes liegenden Wege gebaut werden, sollen zunächst die Straßen innerhalb des Orts­bildes gebaut werden. Die Gemeinde-Einnahmen sind gering, da Dutenhofen nur eine geringe Menge Wald aufzuweisen hat; die Haupteinnah- men erzielt die Gemeinde aus den Gemeinde- Wiesen im Lahntal.

Münchholzhausen, 31. Juli. Die Erwerbslosen zifser in unferm Orte be­trägt zur Zeit 12. Man erwartet, daß sich diese verhältnismäßig geringe Zahl mit der einsehenden Getreideernte noch mehr verringern wird, da die Erntearbeiten in diesem Jahre mehr denn je alle verfügbaren Kräfte in Anspruch nehmen.

& Aus dem Kleebachtal, 31. Juli. Die in vollem Gange befindliche Roggen­ernte wurde durch die unbeständige Witterung der letzten Woche unliebsam verzögert. Das Ab- ernten der Getreidefelder gestaltet sich wegen der starken Lagerung in diesem Jahre sehr mühsam, eine Mähmaschine kann in seltenen Fällen be­nutzt werden, vielfach muß noch die Grassense bei stark lagernden Stellen benutzt werden. Man sieht die Landwirte in diesem Jahre wegen der regnerischen Witterung ihre zusammengestellten Kornhaufen mitHüten" versehen, da die vor­jährigen Erträge bei nicht geschütztenHaufen" durch das mit der steten Feuchtigkeit verbundene Auswachsen der Aehren stark gemindert wurden.

I Drandoberndorf, 31. Juli. Zur Zeit wird hier für etwa 100 Teilnehmer ein Selbstanschlußamt gebaut, nachdem seit ungefähr 10 Wochen Dorbereitungen für den Ausbau des Ortsnetzes und der Meldeleitung nach Wetzlar vorgenommen worden sind. Unter­

nehmerin ist die Telegraphenverwaltung in Frau! furt a. M.. die den Ausbau durch das Postamt in Wetzlar vornehmen läßt. Man beabfichttgt. das Selbstanschlußamt bis zum 6. August dem öffentlichen Derkehr zu übergeben.

L Leun, 30. Juli. Richt geringen Flur­schaden verursachten tn den letzten Jahren die hier sehr »ablreich vorhandenen Wild­schweine, die sich zumeist in den Wäldern und Dickichten von Riederbiel, Leun und den Fürst­lichen Waldungen um Hof Heisterberg und Diana- bürg aufhalten. Don hier nehmen sie bann den Weg einzeln und in kleinen Herden zu den nahe­gelegenen, mit Frucht und Kartoffeln ausge­stellten Aeckern. 3n unglaublich kurzer Zeit haben die Sauen ein Ackerland durchwühlt und ver­wüstet, und wenn es auch gelang, in Treib» und Einzeljagden bisher etwa 40 Tiere zur Strecke zu bringen, darunter solche von 240 Pfund, so kann von einem Rückgang in der Zahl doch kaum gesprochen werden. Interessant war der Fang von zwei jungen Ferkeln im Leuner Wald, die Jagdaufseher Wagner längere Zeit fütterte. 3n welchem Maße die Lauen zur Zeit wieder die Felder bearbeiten, zeigt sich in Riederbiel, wo durch ständige Rachtwachen mit steten Schieße­reien die Tiere von dem Feld femgehalten werden sollen, was auch bis zu einem gewissen Grad gelingt.

Dillkrcis.

WER. Dillenburg, 31. Juli. Die Lage der Basaltindustrie hat in der letzten Zeit sich dauernd verschlechtert. Die Auf­träge in Pflastersteinen in sämtlichen Betrieben des Dill- und Oberwesterwaldkreises, ebenso für Schottermaterial sind nur ungenügend. Da als Baustein Basalt kaum in Frage kommt, so konnte in der letzten Woche beobachtet werden, daß in einem Basaltbetrieb des Dillkreises mehrere Tausend Tonnen Kleinpflastersteine vorrättg la­gerten. Dazu sinken die Preise von Woche zu Woche und haben jetzt einen Stand erreicht, der für die meisten Betriebe kaum die Selbstkosten deckt. Ferner ist in Schottermaterial eine starke Ueberproduktion eingetreten, was die Einstellung einer Anzahl von Betrieben und die Streckung der Arbeitszeit für eine weitere Reihe von Be­trieben zur Folge hat.

Z B r e i t s ch e i d , 30. Juli. Hier hat sich unter dem Dorsih des Schmiedemeisters Gustav Kolb ein neuer Schühenverein gebildet. Der Her­ein hat eine Stärke von ungefähr 30 Mann. Den Echiehstand der in dem nahliegenden Walde im Ausbau begriffen ist, hat die Gemeinde unent­geltlich zu Derf ügung gestellt. Die Maul - und Klauenseuche, die in den Gemarkungen Breitscheid, Gusternyain, Schönbach und Lan­genaubach bereits als erloschen anzusehen war. ist hier erneut in 13 Gehöften ausgebrochen. Reue Sperrmahnahmen muhten vorgenommen werden.

U Eisemroth, 31. Juli. Der Straßen­bau Eisemroth Oberscheld ist bis auf die Walzarbeiten fertiggestellt. Die endgültige Derbindung zwischen dem Dillkreis und dem Kreis Marburg über EisemrothHartenrod ist nun vollständig hergestellt und auch für Auto­verkehr geeignet. Die hiesigen Eisenstein­gruben liegen zum Teil immer noch still An eine vollständige Eröffnung der Gruben ist vorerst nicht zu denken, da es wegen zu hoher Eisenbahnfracht an Absatzgelegenheit fehlt.

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