ein gutes Einvernehmen zwischen Stadt und Land und gerechte Würdigung des schweren Ringens unserer Landwirtschaft. _
2lm Rachmittag bewegte sich ein -Zug v e r «eiter durch die Stadt nach der Seewiei«, gleichzeitig marschierte auch ein Deglettzug der Mafchinengewehrkompanie unseres Gießener Bataillons unter dem Kommando von Oberleutnant Voigtsberger und unter Borantritt der Gießener Militärkapelle unter Obermunk- meister Krautze in strammem Zuge durch die Stadt nach dem Vorführungsplatz. Sie rett- sportlichcn Darbietungen der Retter und Reiterinnen fanden bei der grotzen Mmicheninmge starkes Interesse und brachten lebhaften Verfall Mit besonderer Spannung wurden aber dre Fahrübungen und Gefechtsererzitien des Vegleit- zuges der Gietzener Maschinengewehrkompanie unter Oberleutnant Voigtsberger verfolgt,
die vielfache Bewunderung auslösten und wiederholt durch anhaltende starke Beifallskundgebungen die herzliche Anerkennung der Zuschauer fanden.
Im Rahmen der Deutschen Woche waren noch in verschiedenen städtischen Gebäuden Ausstellungen landwirtschaftlicher und gewerblicher Art arrangiert, die in großer Reichhaltigkeit und guter Aufmachung die hohe Leistungsfähigkeit der Wetterauer Landwirtschaft und des Friedberger Gewerbes eindrucksvoll unter Beweis stellten. Die Ausstellungen fanden verdientermaßen durch starken Besuch die Beachtung der Oeffenblichkeit.
Die gesamte Veranstaltung, von der Friedberger Stadtverwaltung umsichtig und sorgsam aufgezogen, ist als ein voller Erfolg für Friedberg und für die Veranstalter zu bezeichnen.
Handball im Gau Hessen (O. T.)
Tv. Grohen-Linden 1 — To. Lich I 13:4 (7:3).
Die Gäste traten mit zehn Mann an. Trotz dem klaren Sieg konnten die Großen-Lindener nicht recht befriedigen. Besonders in der ersten Spielhälfte wollte es im Sturm nicht klappen. Lich enttäuschte nach der angenehmen Seite. Die Mannschaft spielte sehr eifrig, allerdings erwies sich ihr Sturm (außer dem Halblinken) als sehr schußschwach. Ein besonderes Lob gebührt ihrem Torhüter.
Großen-Lindens 2. Mannschaft überließ Hochelheims 2. Mannschaft kampflos die Punkte. — Die Jugend unterlag der Jugend des To. Wetzlar 17:1. Die Großen-Lindener waren ihrem Gastgeber körperlich stark unterlegen.
Geräiekampf in Leihgestern.
Le hgestein — Waldstirmcs—Launsbach.
Rachdem bereits am 31. Januar 1932 der erste Gerätewettkampf unter den drei dem Südwestdeutschen Turnverband angehorenden Vereinen, Waldgirmes und Launsbach (Lahn- Tünsberg°Gau) sowie Leihgestern (GauWet- terau) ausgetragen wurde, fand heute der zweite Gerätewettkampf dieser Vereine im geräumigen Saale der Wirtschaft „Zum Löwen", dem Ver- einslokrl des Turnvereins „Frisch Auf" zu Leihgestern statt. Zahlreiche Turnfreunde hatten sich eingefunden, um diesem friedlichen Wettkampf beizuwohnen.
Rachdem zu Beginn der Veranstaltung der Vorsitzende des Turnvereins „Frisch Auf" die anwesenden Turner und Gäste begrüßt hatte, entbot der Beigeordnete Wilhelm Seipp den auswärtigen Turnern den Willkommensgruh der Gemeinde.
Jede Mannschaft bestand aus sieben Turnern, von denen je die sechs Destbewährtesten beim Gesamtergebnis der errungenen Punktzahl maßgebend waren. Kampfrichter waren Jung, Waldgirmes, Schmidt, Launsbach und D r ü ck, Leihgestern. Es wurden durchweg sehr gute Leistungen gezeigt. Leihgestern, das beim letzten Gerätewetturnen in Launsbach an letzter Stelle war. hatte diesmal stark aufgeholt und nahm mit 15 Punkten Unterlegenheit gegenüber dem ersten Sieger Waldgirmes, die zweite Stelle ein, obwohl sich in seiner Manns-)aft zwei Altersturner von 35 und 33 Jahren befanden.
Im Anschluß an das Wetturnen nahmen der Vorsitzende des Turnvereins „Frisch Auf" und der wr.rbandsvorsitzende Lehrer Zöller die Preisverteilung vor.
Das Ergebnis:
1. Turnverein Waldgirmes 488 Pitzckte;
2. Turnverein „Frisch Auf" Leihgestern 473 Punkte;
3. Turnverein Launsbach 398 Punkte.
Die besten Turner der Vereine errangen folgende Punktwertungen: Waldgirmes: Wilhelm Ferber 109 P.; Wilhelm Schmidt 101 P.; Leihgestern: Rudolf Rohrbach 103 P.; Karl Velten 100 P.; Launsbach: Willi Müller 89 P.; R. Schieferstein 88 Punkte.
Der Verbandsvorsihende Herr Zöller, Hausen, dankte zum Schluß allen Turnern, die sich am Wettkampf beteiligten und ermahnte sie, das von den Vorfahren übernommene Erbe zu pflegen, junge Turner heranzubilden zur Gesunderhaltung des Körpers und damit zur Stärkung unseres Volkes am Wiederaufbau unseres Vaterlandes mttzuhelfen. Mit einem gemeinsam gesungenen Turnerlied fand die eindrucksvolle Veranstaltung ihren Abschluß.
Arverter-Turn- und Sportbund
Gießen I — Raunheim I 2:0.
Auf dem Trieb lieferten sich diese Kreisklassengegner ein flottes, scharfes Spiel. Zu Spielbeginn sah man verteiltes Feldfpiel, das nur durch eine
Unzahl Strafstöße unterbrochen wurde. Nach zehn Minuten kam Gießen durch einen unverhofften Fern- chuß, der dem Torwart der Gäste über die Hände fing zum Führungstor. Das Spiel wurde zusehends chärfer. Der Sturm der Gäste ließ sich durch die harte Abwehr der Platzbesitzer aus dem Konzept bringen und vergab die schönsten Angriffe. Nach Seitenwechsel ging Naunheim mehr aus sich heraus, der Gießener Torhüter war aber auf der Hut. Auf der Gegenseite bekam der Tormann reichlich Arbeit. Schon neigte das Spiel sich dem Ende zu, da verwirkte Naunheim nochmals eine Ecke, die, gut hereingegeben, zum zweiten Tor verwandelt wurde. Naunheim mußte sich unverdient geschlagen bekennen.
Rieder-Florstadt I — wieseck I 1:2.
Wieseck war in Florstadt zu Gast. Schon nach wenigen Minuten konnte Wieseck durch Handelfmeter in Führung gehen und war auch vorerst merklich im Vorteil. Nach einer schönen Vorlage von rechts kamen die Gäste zum zweiten Erfolg. Nun wurde das Spiel vertellter, doch blieb es bei diesem Resultat bis Halbzeit. Nach Seitenwechsel lag Florstadt im Angriff, Wieseck konnte jedoch alle Angriffe meistern. Dann kamen die Platzbesitzer aus einer schönen Vorlage zu ihrem einzigen Tore. Wieseck erzielte noch ein weiteres Tor, das der Unparteiische jedoch nicht anerkannte. Florstadt mußte Sieg und Punkte den Gästen überlassen.
Heuchelheim I — Altenstadt I 1:1.
Altenstadt war in Heuchelheim zu Gast und lieferte den Platzbesitzern einen gleichwertigen und scharfen Kamps. Beide Tore kamen öfters in gefährliche Bedrängnis, bis Altenstadt durch ein Selbsttor der Einheimischen billig zur Führung kam. Nun gingen die Heuchelheimer mächtig aus sich heraus, erzielten auch einige Ecken, von denen eine zum Ausgleichstor verwandelt wurde. Nach dem Seitenwechsel spielte Altenstadt mit nur 10 Mann. Trotz aller Anstrengungen konnte keine Partei am Resultat etwas ändern.
Gießen II — Wißmar I 3:1.
Gießen war technisch etwas überlegen und wurde verdient Sieger.
Wieseck II — Vollbringen I 6:2.
Wieseck führte bei Halbzeit mit 2:1 Toren. Nach Seitenwechsel erhöhten die Gastgeber das Resultat in gleichmäßigen Abständen, während Saubringen nur noch zu einem Erfolge kam.
Raunheim II — Mendorf 1 2:0.
In Naunheim lieferten sich beide Gegner bei sehr schlechten Platzverhältnissen ein ansprechendes Spiel. Die durchschlagskräftigeren Platzbesitzer konnten hier mit 2:0 Toren verdient siegen.
Großen-Buseck I — Alsfeld I 2:1.
In Großen-Buseck lieferten sich diese Mannschaften ein spannendes, aufgeregtes Spiel. Alsfeld kam durch Selbsttor zur Führung. Schon glaubte man, daß es bei diesem Stande bleiben würde, da gelang es Großen-Buseck, noch zwei Tore zu erzielen. Vorher spielten die zweiten Mannschaften beider Vereine. Dieselben trennten sich mit dem Unentschieden 2:2.
Burkhardsfelden I — Grohen-Linden I 3:2.
Die Platzbesitzer übernahmen bald die Führung, dem ebenso schnell der Ausgleich folgte. Bei Halbzeit stand das Resultat 3:2. Nach Seitenwechsel gelang es keiner Partei, an diesem Resultat etwas zu ändern. Vorher: Burkhardsfelden Jgd. gegen Wieseck Jugend 1:4.
Lollar I — Marburg I 5:3.
In Lollar war Marburg zu Gast. Auch hier gab es einen scharfen Kampf. Marburg lag bald mit 3:1 Toren in Führung, dann aber ging Lollar mächtig aus sich heraus und sicherte sich den Sieg. Vorher: Lollar Jugend — Alten-Buseck Jugend 2:2.
Gleiberg I — Vetzberg I 4:0.
In diesem Spiele waren die Platzbesitzer stets im Vorteil und siegten verdient. Gleiberg Jugend gegen Naunheim Jugend 1:4.
Wirtschaft.
Frankfurt freundlich
Frankfurt a. M., 26. Okt. (WTB. Draht- molbung.) Rachdem schon im Vormittagsverkehr ein freundlicher Grundton geherrscht hatte, lag die amtliche Börse, ausgehend von IG. Farben, etwas fester. Der Grund zu dieser Entwicklung dürfte neben der nicht ungünstigen Haltung der gestrigen Auslandbörsen in der heutigen Erholung des englischen Pfundes und in den Rachwirkungen der weiteren Entlastung des Reichsbankausweises liegen. Das Urteil des Staatsgerichtshofes trug kein anregendes Moment in sich.
Die Geschäfts stille der letzten Tage wurde durch etwas lebhaftere Umsätze abgelöst, die jedoch ausschließlich von der Spekulation getätigt wurden und wohl auf Abgaben und die lehttägigen Abgaben zurückzuführen sind. IG. gewannen 0,75 Prozent, während Deutsche Erdöl nur knapp behauptet waren. Am Elektromarkt konnten sich AEG. und Licht & Kraft um bis zu 1 Prozent und Lahmeyer um 0,25~ Prozent verbessern. Dekula und Siemens waren rückgängig. Chadeaktien konnten 3,5 Proz. zurückgewinnen. Von Montanwerten notierten Mannesmann und Rheinstahl 1 25, Buderus und Stahlvereinsaktien bis zu 0,5 Proz. höher. Letztere gaben nach den ersten Kursen 0,38 Proz. nach. An Verkehrsaktien erschienen Allgemeine Lokal und Kraft mit Plus- Plus-Zeichen und lagen nach der gestrigen Abschwächung wieder 3,5 Prozent höher. Hapag lagen knapp behauptet. Von Kunstseideaktien verbesserten sich Aku um 0,5 Proz., Rebenwerte waren gut gehalten. Contilinoleum Zürich plus 0,5, Iunghans plus 0,38 Prozent.
Am Rentenmarkt waren die älmsätze gering. Reichsaltbesitz (plus 0,25 Proz.) und späte Reichsschuldbuchsorderungen lagen freundlich, während die Reubesitzanleihe knapp behauptet blieb. Don Industrieobligationen lagen Reichs- bahnvorzugsaktien 0,13 und Stahlvereinbonds 1,13 Prozent höher. Am Auslandrentenmarkt gewannen unifiziert« Türken 0,13 Prozent. Der Pfand- b r i e f m a r k t unterlag ebenfalls der freundlichen Gesamtstimmung. Das Geschäft blieb allerdings gering. Gold- und Liquidationspfanübriefe waren gut gehalten, Kommunalobligationen unverändert.
2m Verlaufe konnten neben den Stahlvereinsaktien auch AEG. (minus 0,5 Prozent) ihren Kurs nicht halten. Am Renten markt gaben Reichsschuldbuchforderungen bei weiter angeregtem Geschäft bis zu 0,75 Prozent nach. Tagesgeld war zu 3,5 Prozent unverändert.
Zuversichtliche Stimmung in Berlin.
Berlin, 26.Oktober. (WTB. Funkspruch.) Die Stimmung war heute entschieden zuversichtlicher, da man trotz des in seinen Auswirkungen noch nicht ganz zu übersehenden Urteils des Staats-
ger>cy:shofes mit einer innerpolitischen Beruhigung rechnen zu können glaubt. Die Erholung des Pfundes hinterließ gleichfalls einen günstigen Eindruck, und so kam es, daß schon kleine Deckungen der Spekulation genügten, um bei den gegenwärtig recht engen Marktverhältnissen Besserungen bis zu etwa 1 v. H. herbeizuführen.
Aus PubUkumskreisen bestand zwar kaum Nachfrage, doch hält man nach wie vor an seinem Effektenbesitz fest. In den Hauptwerten war die Umsatz- tätigkeit heute etwas lebhafter, Kunstseideaktien, Hotelbetrieb, Klöckner und Contigummi waren bis zu 2 v. H. gebessert. Allgemeine Lokal und Kraft erschienen nach den starken Abschlägen der letzten Zeit mit Plus-Plus-Zeichen und notierten 4 v. H. höher, da man mit einer unverändert öprozentigen Dividende rechnet. Das Gleiche gilt für Chadeaktien, die im Einklang mit Schweizer Meldungen bei ziemlich kleinem ymsatz 5,50 Mark höher festgesetzt wurden. Beachtung fand die unveränderte Dorzugs- dividende des amerikanischen Stahltrusts, zumal auch Meldungen von einer Belebung des deutschen Eisenexportmarktes Vorlagen. Der Stahlwerbverband gab einen neuen Russenauftrag bekannt. Der um 15 v. H. hinter dem Vorjahre zurückbleibende Auslandsabsatz des Deutschen Kalisyndikates vermochte nicht zu überraschen. . .
Im Verlaufe ließ das Geschäft zwar wieder nach, die Tendenz war aber weiter freundlich, so daß sich neue kleine Kursbesserungen durchsetzten. Rheinische Braunkohlen wurden 2 Prozent niedriger zur Rotiz gebracht. Festverzinsliche Werte lagen ganz allgemein eher freundlicher. Deutsche Anleihen und Reichsschuldbuchforderungen bröckelten allerdings im Verlaufe etwas ab. während Pfandbriefe leicht gefragt waren. Reichsbahnvorzugsaktien gewannen erneut 0,25 Prozent. Ausländer tendierten gleichfalls eine Kleinigkeit freundlicher.
Infolge der Vorbereitungen zum Ultimo war der Geldmarkt natürlich weiterver steift. Tagesgeld war nur noch mit 4,39 Prozent an der unteren Grenze erhältlich, während Monatsgeld unverändert 5 bis 1 Prozent blieb. Privatdiskonten blieben aus den eben angeführten Gründen weiter angeboten.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 23. Okt. (WTB. Drahtmeldung.) Auch an der heutigen Getreidebörse war eine schwächere Stimmung vorherrschend. Dem Angebot von Brotgetreide stand kaum Rachfrage gegenüber, zumal auch das Mehlgeschäft trotz neuerlicher Preiskonzessionen keine Anregung bot. Futterartikel neigten ebenfalls nach unten. Das Geschäft bewegte sich in sehr engen Grenzen. Gegen 14 Llhr nannte man etwa folgende Preise: Es wurden notiert: Weizen 206 bis 207; Roggen 160; Weizenmehl, südd., Spez. 0 30,20 bis 31,25; Roggenmehl 23 ca.; Kleie 7,25 Mark.
Heuchelheim II — Krofdorf I 5:3.
Die Platzbesitzer waren technisch besser und siegten verdient mit 5:3 Toren. Heuchelheim Äugend gegen Krofdorf Jugend 2:1.
Overheffen.
Landkreis Gießen.
• Heu chelheim, 26. Oktober. Am heutigen Mittwoch kann Frau Katharina H ö r r, geborene Gorr, in voller geistiger und körperlicher Frische ihren 8 0. Geburtstag feiern.
gck. Großen-Buseck, 25. Oft. In unseren Po st Verhältnissen ist eine einschneidende Veränderung eingetreten. Während seither die Dahn die Ab- und Zufuhr der Post besorgte, wird diese nunmehr von einem P o st a u t o durchgeführt. Infolgedessen tritt eine Verschiebung in der Abholungszeit ein. Seither ging die Morgeiipost bereits um sechs Uhr, die Abendpost um 19 ilf>r ab. Jetzt brauchen Sendungen für erstere erst kurz vor sieben, solche für die Abendpost müssen jedoch schon um 18 Uhr auf der Post sein, da um diese Zeit die Abholung erfolgt. Zustellung wird nur noch einmal, morgens, vorgenommen.
t. Hausen, 24. Okt. Rachdem im Verlaufe des Sommers an der hiesigen Kirche das Dach wiederhergestellt, die verfaulten Dalken des Dach- stockes ausgewechselt und das Dach neu geschie- fert wurde (mit gleichzeitiger Erneuerung des absturzdrohenden Turmknaufes), konnte jetzt im freiwilligen Arbeitsdienst der alte Friedhof an der Kirche in Ordnung gebracht werden. Der Doden wurde eingeebnet, freie Flächen wurden mit Waldbäumen verschiedenster Art bepflanzt. Der Platz macht jetzt einen würdigen Eindruck. Um die Arbeiten hatte sich der Kirchenvorsteher Ludwig Schlund besonders verdient gemacht. Die elektrische Lichtanlage in der Kirche, die von zwei Mitgliedern der Kirchengemeinde gestiftet wurde, ist auch fertig gestellt. Jetzt fehlt noch die innere
Weiße Zähne: Chlorodont
Wettervoraussage
Sehr schnell ist ein Tiefdruckwirbel bis zur Nordsee oorgeibrungen und hat uns bereits in den heutigen Morgenstunden recht ergiebige Niederschläge gebracht. Bei seinem Weiterzug wird die Rückseite roeitertyin Regenschauer verursachen. Da die Reihe der vom Ozean herannahenden Störungen noch nicht abgeschlossen ist, wird das wechselhafte und ziemlich milde Wetter noch fortdauern.
Aussichten für Donnerstag: Unbeständig und wechselnd bewölkt mit Regenschauern, im ganzen mild.
Lufttemperaturen am 25. Oktober: mittags 10,6 Grad Celsius, abends 10,4 Grad; am 26. Oktober: morgens 6,6 Grad. Maximum 11,8 Grad, Minimum 6,0 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 25. Oktober: abends 9,9 Grad; am 26. Oktober: morgens 8,3 Grad Celsius. — Niederschläge 1,8 mm. — Sonnenscheindauer 41 Stunden.
Wiederherstellung der Kirche, die aber auch nicht mehr aufzuschieben ist. Leider fehlen aber vorläufig die Mittel zur Deseitigung der Llebelstände. Die Gemeinde ist von sich aus nicht in der Lage, mit eigenen Mitteln diese Arbeiten durchzuführen.
Kreis Büdmgcn
? Ridda, 24. Okt. Zur Zeit schweben Verhandlungen, die im Frühjahre d. I. still gelegte Autolinie Ridda—Wallernhausen— Schwickartshausen — Fauerbach — Ober-Lais — Michelnau zum Winter wieder in Betrieb zu nehmen. Bei den in Frage kommenden Gemeinden besteht um so größere Geneigtheit zur Wiederaufnahme des Auwverkehrs, als die Zwischenzeit erw esen hat, daß dieser für d e B.wo^ ec zum Dedürsnis geworden ist.


