stärkt gefahren, um allen Erfordernissen des Reiseverkehrs nach Gießen gerecht zu werden. Daneben hatten auch die Kraftomnibuslinien großen Betrieb, die Straßenbahn von Wieseck her hatte wieder sehr gute Frequenz aufzuweifen, und auch zu Fuß kamen die Kauflustigen aus der näheren Umgegend in großen Scharen in unsere Stadt. Im Geschafts- viertel herrschte stärkster Verkehr, der nach übereinstimmenden Beobachtungen von mehreren Seiten über das Ausmaß des Silbernen Sonntags hinausging. Das Kaufgeschäft gestaltete sich sehr lebhaft und wurde damit in erfreulicher Weife wohl den Hoffnungen der Geschäftswelt gerecht. Das schöne Winterwctter kam der starken Verkehrsentwicklung außerordentlich zustatten. Rückschauend kann man wohl sagen, daß auch am Goldenen Sonntag die heimische Wirtschaft eine begrüßenswerte Belebung durch das rege Kaufgeschäft er- fahren hat.
•• Stink- und Tränengasbomben in Gießener Warenhäusern. Der Heu- tige Polizeibericht meldet: Am 18. Dezember gegen 17 Uhr wurden in den Kaufhäusern GEP., Erwege und Karzenbra in Gießen Stink- und Tränengasbomben geworfen, wodurch die Angestellten und auch das kaufende Publikum belästigt wurden. Ein 18 Jahre alter SA.-Mann aus Gießen und Mitglied der NSDAP, wurde als Täter festgestellt. Er hat im Karzentra wegen seiner Einstellung gegen die Warenhäuser Stinkbomben geworfen, um eine Kaufstockung heroorzurufen und das kaufende Publikum zum Verlassen des Geschäfts zu veranlassen. Verdächtig, Tränengasbomben im Erwege und GEP. geworfen zu haben, ist ein zweiter SA.-Mann aus Gießen, der sich in Begleitung eines bis jetzt namentlich noch nicht fest- gestellten Mannes befand. Ein Strafverfahren ist eingeleitet.
S.Ji.SpOTt
1900-Llmon-Mderrad 3:5 (1:3).
Man sah dem Kampf mit berechtigter Spannung entgegen. Di« Erwartungen der etwa 800 Zuschauer, die sich «ingefunden hatten, waren hoch geschraubt. Die erste Enttäuschung aber erlebte man, als bekannt wurde, daß der Sturmführer der Gäste, Pfeiffer, fehlte. Man fand sich damit ab. Die Enttäuschung stieg aber um einige Grade, als man dem Spielverlauf nach sehen mußte, daß die Gäste nicht umsoviel besser waren, als man es erwartet hatte. Das Spiel brachte schöne, aber keine überragenden Leistungen. Es sei daran erinnert: Borussia Fulda zeigte gegen die Gießener Stadtmannschaft ein besseres Spiel (obwohl damals die Gäste auch nicht ganz auf der Höhe waren). Immerhin brachte der gestrige Kampf so viel, daß die Zuschauer stets mit großer Aufmerksamkeit folgten. Die Gäste waren den Dlauweißen überlegen. Technisch waren sie unbestreitbar besser, in der Kombination zuverlässiger, immer etwas mehr am Ball, immer etwas mehr in des Gegners Spielhälft«, aber doch nicht so drückend überlegen, daß die 1900er nicht auch zum Zug gekommen wären. Bielmehr hatten sie einige Schwächeperioden, welche die Gastgeber aufkommen liehen. Der Beste in der Mannschaft war Leichter, der vier Tore auf fein Konto bringen konnte.
Die Mattweißen zeigten gestern sehr annehmbare Leistungen. Bor allem wurde mit großem Eifer uns in unvermindertem Tempo gespielt. Die Mannschaft hatte gegen die technische Lleber- legenheit dcr ^ä''e schwer n ukäm fe , le^aup ete sich aber im Feldspiel recht gut und brachten viele forsche Argriffe vor das Tor der Frankfurter. Das Ergebnis, das nicht unbedingt zwei Tore Differenz aufweisen muhte, entspricht dem Spiel- verlauf. Bei den Giehenern gefiel Luft in der Verteidigung sehr gut. In der Läuferreihe lieh sich Schmidt gut an. Henrichs, der neue Mann, setzte sich energisch ein, war aber nicht immer erfolgreich. Im Sturm gefiel H e i l m a n n wieder sehr gut. Arnold hatte einen guten Tag und war zweimal Torschütze. Schmelz, als Ersatzmann für Goebel, erwies sich als noch nicht widerstandsfähig genug. Schl arb war im Tor nicht sehr sicher. Man kann behaupten wollen, daß er zwei Tore halten muhte. In der zweiten Spielhälfte waren die Plahbesitzer den Gästen durchaus gleichwertig.
Der Spielverlauf brachte zunächst keine sichtliche LleberlegenHeit der Gäste. Viele hohe Bälle, verursacht durch den harten Boden, brachten die Liga aus dem Mainbezirk etwas außer Konzept. So fand man sich nicht gleich. Immerhin vermochte Leichter bereits in der neunten Minute zum ersten Male einzusenden. Ein Zögern der
Verteidigung, die eingreifen muhte, war daran nicht unschuldig. Leichter erwies sich schon hier als gefährlicher Schütze. In der zwölften Minute folgte eine scharfe Attacke auf das Tor der Blau- weißen. Ein Strafstoß (Leichter) wurde von Schlarb gehalten, einige Vachschüsse wurden mit viel Glück abgewehrt. Eine Minute später fiel im Anschluß an eine Ecke, diesmal durch einen Kopfball von leichter für die Gäste das Tor. Schlarb hatte falsch disponiert. In der Folge strengten sich die Dlauweißen mehr an, erzielten vorübergehend auch einige Feldüberlegenheit, Arnold schoß einmal ganz knapp am Pfosten vorbei, kurz darauf aber setzte sich Heilmann durch (der gegnerische Verteidiger griff zu spät an) und schoß ziemlich unbehindert und energisch ein. Später veranlaßte Zeiler einen Els- meterball (die Entscheidung des Schiedsrichters wurde mit sehr gemischten Gefühlen ausgenommen), der von Leichter glatt verwandelt wurde. Halbzeit.
Vach der Pause trat (merkwürdig!) 1900 zunächst ohne Schlarb an. Er trat einige Minuten später ein. Bald und überraschend verkürzten die 1900er durch Heilmann (Strafstoß) auf 3:2. Die 1900er spielten vorübergehend überlegen und schufen einige gefährliche Situationen vor dem Tor der Gäste, konnten aber anderseits nicht verhindern, daß Leichter durch einen scharfen Schuß aus dem Hinterhalt auf 4:2 erhöhte. Die 1900er vergaben einige günstige Gelegenheiten zum Torschuß. Fünf Minuten vor Schluß erhöhten die Gäste auf 5:2 (Esch). Unmittelbar, kaum eine Minute danach, schuf Schmelz durch eine gute Vorlage für Arnold eine Torgelegenheit, die dieser entschlossen auszunützen verstand. Diese beiden letzten Tore waren die schönsten Erfolge des Tages. Bald darauf pfiff der Schiedsrichter Henkel (Wetzlar), dessen Entscheidungen nicht ohne Widerspruch ausgenommen wurden, das Spiel ab. Das Spiel wurde (nicht zuletzt durch die Schuld des Schiedsrichters) für ein 'Freundschaftsspiel reichlich hart durchgeführt. Befriedigt, wenn auch nicht begeistert, verlieh man den Platz. Für die Spielvereinigung bedeutet das Spiel einen Achtungserfolg.
Sandball im Sau Hessen (O.T.)
Die 1. Mannschaft des Männerturnvereins Gießen trug am Sonntag ein Freundschaftsspiel gegen die 1. Elf des Polizeisportvereins Butzbach aus, das einen unentschiedenen Ausgang nahm. 5:5 lautete das Ergebnis. li. und Iugendmannschaft spielten in einer kombinierten Aufstellung gegen Grohen-Lindens 1. Elf und verloren mit 2:6 Toren.
Wirischast.
Berlin uneinheitlich.
Berlin, 19. Dez. (WTB.) Funkspruch.) An der Dorbörse nannte man durchweg höhere Kurse, im Gegensatz hierzu war aber der offizielle Börsenbe- ginn wider Erwarten nicht einheitlich, obwohl die Grundstimmung als freundlich bezeichnet werden konnte. Die vorwiegenden Momente waren günftger Natur. So blieben deutsche Werte im Auslande weiter gefragt und fest. Der Bericht der Berliner Industrie- und Handelskammer machte einen allgemein guten Eindruck, da er eine günstigere Prognose für das kommende Jahr stellt und von einer Krifenwende spricht. Die Rede Dr. S o l m ß e n s auf der Generalversammlung des Zentraloerbandes des Deutschen Bankgewerbes fand gleichfalls eine gute Aufnahme.
Für Montanpapiere, sowie für eine Reihe von Spezialpapieren bestand weiter Intereste, nicht nur von seilen der Börse, sondern es lagen auch Kauforders des Publikums vor, während in anderen Werten wiederum Abgabeneigung festzustellen war. Hiervon waren in erster Linie Farben, AEG. und Kunstseidewerte betroffen. Man vermerkte Aus- landabgaben, die schon in der vergangenen Woche zu beobachten waren. Am Montanmarkt ergaben sich Kurssteigerungen dis $u VA Prozent. Laura- Hütte erschienen mit zwei Pluszeichen und gelangten verspätet 4 Prozent höher zur Notiz. Kalipapiere, sowie der größte Test der Elektrowerte waren gleichfalls fester. Gleich AEG. waren auch Reag und Siemens schwächer Erwähnenswert war noch die Steigerung von Schulcheiß um fast 3 Prozent im Zusammenhang mit der Steuerung der Sprstwerte an der Neuyörker Börse. Textilaktien, vor allem Aku, lagen im Angebot und gaben bis fast 2 Pro- zent nach, ebenfalls Deutsche Linoleum.
Die Rentenmärkte waren ruhig, doch nicht unfreundlich. Reichsschuldbuchforderungen befestigten sich um ’/» Prozent. Im Verlaufe blieb die Kursgestaltuna uneinheitlich, doch konnte sich, ausgehend von Montanen, eine Erholung durchsetzen, die aber nur von kurzer Dauer war. Rheinische Braunkohlen zogen um 3 Prozent, andere Montane bis % Prozent an. Dagegen gaben Siemens, Farben, AEG. und Schultheiß bis Wi Prozent nach.
Am Geldmarkt blieb die Situation weiter leicht. Tagesgeld war an der unteren Grenze mit 4% bzw. 4% Prozent und sogar vereinzelt schon mit 4 Prozent erhältlich. Privatdiskonten waren im Zusammenhang mit dem Weihnachtsgeschäft und den Prolongationen eher angeboten. Für Reichsschätze per 15. Mai erhielt sich die Nachfrage, während Reichswechsel per 15. März umsatzlos blieben.
$ranffurf unsicher.
Frankfurt, 19. Dez. (WTB.-Drahtmeldung.) Die Börse eröffnete in der neuen Woche in freundlicher Grund st immun g, wobei die anhaltende Festigkeit für Montanwerte am Gesamtmarkt einige Anregung gab. Besondere Nachrichten lagen Arnar nicht vor, doch wurden die günstigen Auslassungen der Berliner Industrie, und Handelskammer und der Commerz-Bank mit Befriedigung ausgenommen, ebenso wie di« weitere feste Haltung der deutschen Wert« an den ausländischen Börsen.
Gegenüber dem Wochenschluß war die Kurs- gestaltung uneinheitlich und schwankend. Bei lebhaften Umsätzen standen die Montanwerte im Mittelpunkt des Interesses, wobei Kohlenwerte bevor- zugt waren. Harpener gewannen 3,50 v. H., Rheinische Braunkohlen 4 v. H. und Jlse-Bergbau- Genußscheine 2,75 v. H. Klöckner-Werke, Gelsenkirchen, Stahlverein lagen bis zu 1 v H. höher, Mannesmann und Buderus waren behauptet. Am Elektromarkt zogen Schuckert 1,75 v. H., Licht und Kraft 1,25 v. H., Siemens und Felten je 0,50 o. H. an, während AEG. und Dekula je 0,50 v. H. nachgaben. Schwächer eröffneten J.G.-Farben (1 o. H.), Deutsche Linoleum (— 1 v. H.) und Aku mit 1,75 v. H. Reichsbankanteile lagen zunächst 1,50 v. H. schwächer, später konnten sie sich um 1,25 v. H. erholen. Etwas niedriger setzten ferner Metallgesellschaft, Daimler-Motoren und Schiffahrtswerte
ein, wogegen Scheideanstalt 0,75 v.H., AG. für Verkehrswesen 0.50 v.H. und Rütgerswerke 0,25 v. H. anzogen. Deutsche Erdöl und Zellstofsaktien lagen behauptet. Nach den ersten Notierungen unterlagen die Kurse einigen Schwankungen und waren meist etwas schwächer, mit Ausnahme von Montanwerten, die gut behauptet blieben. Harpe^ ner zogen erneut 1 v.H. an, ferner lagen Laura- hütte sehr fest, aber zunächst noch ohne Notierung. Die Taxe lautet 5 v.H. höher. Im Verlauf bewirkte die Schwäche von IG.-Farben, Aku und AEG., bei denen Rückgänge bis zu 1 v. H. eintraten, starke Zurückhaltung. Auf Realisationen gaben auch Montanwerte 1 bis* 1,50 v. H nach.
Am Rentenmarkt lagen Deutsche Anleihen, Reichsschuldbuchforderungen und einige Industrie- Obligationen bis zu 0,50 v. H. höher. Am Pfandbriefmarkt traten kaum nennenswerte Veränderungen ein. Die Umsätze am Rentenmarkt waren klein. Tagesgeld zu 3,75 v. H. unverändert.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. Hl., 19. Dez. Auftrieb: 1423 Diinder; darunter 312 Och'en, 128 Bullen, 495 Kühe, 422 Färsen. 1010 Kälber, 110 Scha'e. 4940 Schweine. Es notierten: Rinder. Ochsen: Voll- fleisch'ge, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts: 1. jüngere: 27 bis 30; 2. ältere 24 bis 26; sonstige vollfleisch'ge: jüngere 20 bis 23. DuUen: jüngere vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 23 bis 26; sonstige vollfleifchige oder ausgemästete 20 bis 22. Kühe: jüngere, volifleischige, höchsten Schlacht- Werts 23 bis 25; sonstige vollfleischige oder ausgemästete 20 bis 22; fleischige 17 bis 19; gering genährt« 12 bis 16. Färsen (Kalbinnen, Iung- rinder): vollsleischge, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 27 bis 30; vollfleischige 24 bis 26; fleischige 20 bis 23. Kälber. Beste Mast- und Saugkälber 33 bis 36; mittlere Mast- und Saugkälber 29 bis 32; geringe Kälber 24 bis 27. Schafe. Mastlämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 23 bis 25; mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 20 bis 22. Schwein«. Vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfd. Lebendgewicht 40 bis 42; vollfleischige Schweine von etwa 200 bis 240 Pfd. Lebendgewicht 39 bis 42; vollfteischige Schweine von etwa 160 bis 200 Pfd. Lebendgewicht 38 bis 41; fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfd. Lebendgewicht 35 bis 39. — Marktverlauf: Rinder ruhig und.ausverkauft. Kälber, Schafe und Schweine mittelmäßig; ausverkauft.
Tränengasanschläge in Mainzer Warenhäusern.
Mainz, 19.Dez. (WTB. Funkspruch.) In drei hiesigen W arenhäusern wurden am gestrigen Goldenen Sonntag Tränengasonschläge verübt, die den Geschäftsbetrieb vorübergehend empfindlich störten. Die Kriminalpolizei nahm mehrere Verdächtige fest. Die Nachforschungen sind noch nicht abgeschlossen.
Wettervoraussage.
Di« Standhaftigkeit des Donauländer-Hochs und die weiterhin festliegende Kaltluft in Bodennähe werden den Witterungscharakter vorerst kaum ändern lassen. Wenn auch im Norden und Westen die Störungstätigkeit reger wird und anhaltende Wirbel voruberzishen, so dürfte der Einfluß wohl das Küstengebiet und NorddeutfÄand berühren, jedoch im mittleren und südlichen Teil des Reiches zunächst noch nicht.
Aussichten für Dienstag: Frühnebel und Dunstbildungen mit Aufklaren, Nachtfrost, Tagestemperaturen um Null, trocken.
Lufttemperaturen am 18. Dezember: mittags — 5 Grad Celsius, abends —1,7 Grad; am 19. Dezem- ber —5,3 Grad. Maximum 0,5 Grad, Minimum — 5,8 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm liefe am 18. Dezember: abends —0,6 Grad; am 19. Dezember: morgens — 2,1 Grad Celsius. — Sonnenscheindauer 2% Stunden.
Gott der Herr hat am Samstagabend, um V?B Uhr, meinen lieben Mann, unseren guten Vater, Schwiegervater, Sohn. Bruder, Schwager und Onkel August Gerlach
Gastwirt und Metzgermeister
nach langer, schwerer, mit grober Geduld ertragener Krankheit im 53. Lebensjahre zu sich heimgeholt.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Elisabeth Gerlach, geb. Freund Anni Rühl, geb Gerlach Fritz Gerlach und Braut Karl RühL
Oroßen-Buseck, den 17. Dezember 1932.
Die Beerdigung findet Dienstag, den 20. Dezember, nachmittags um 2 Uhr, vom Trauerhause aus statt
SieMl9eDemelgetnng.Hr. 1798 5
Am Donnerstag, dem 22. Dezember 1932, nachmittags 3A Uhr. werden auf dem Bureau des Ortsgerichts zu Gießen, Bergstraße 20, Zimmer 16, die nachstehenden, im Grundbuche von Gießen dem Ludwig Hau und Ehefrau, geb. Düringer, zu DJiefed zugeschriebenen Grundstücke:
Flur 21 Hr. 170 - 1005 qm Acker auf die Marburger Straße und am Badenburger Fußpfad,
Flur 23, Jlt. 171 1050 qm Acker, daselbst. 8710D
freiwillig versteigert.
Die näheren Bedingungen werden im Termin bekanntgegeben.
Gießen, den 7. Dezember 1932.
I. A. des Hessischen Amtsgerichts Gießen: Leo, Ortsgerichtsoorsteher.
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Am 17. Dezember 1932 entschlief nach kurzer, schwerer Krankheit meine liebe Frau, unsere innigstgeliebte Mutter, Schwiegermutter, Schwester. Tante und Nichte
Marie Schmitt, geb. Weller
im 57. Lebensjahre.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen;
. Adam Schmitt, Postassistent
und Kinder.
Gießen (Dammstraße 45), Berlin, den 19. Dezember 1932.
Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 20. Dezember, nachm. 2 y2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt
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