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($11) Der zur Sorberti* ti Hindenburg von Ober- hm gegründete Ainhtn* ic Tätigkeit btcn- njelnen Ländern und in en schon bestehenden und dttchen Hindenburg» \\ eine Zentrale ®t» Ktlin eingerichtet worden

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Aus der pwvmsiakhauvistakit

D t e tz e n. den 18. Februar 1932.

Milderung der Bürgersteuer.

lieber die Ermäßigung der Bürger» steuer für lohnsteuersreie Arbeitnehmer, ins» besondere für Kurzarbeiter, ift eine zweite Verordnung zur Durchführung der Bürgersteuer 1931 ergangen, die erstmals für den am 10. Ie- bruat 1932 fäll.g werdenden Teilbetrag der Bürgersteuer 1931 gilt 3n einem Rundcrlah gibt der ReichSslnanzminister die Borlchr.sten. die die zweite Bürgersleuer^Durchführungvverord- nung regelt, bekannt. <5* hecht darin u. a:

21ach der Bürgersteuerverordnung ermäßigt sich der ^andeSsotz für Personen, die einkommen- steuerfrei sind, aus die Hälfte. Hierbei ist jedoch nicht daS gegenwärtige Einkommen, sondern daS Einkommen von 1933 mastgebend. Der Grund für diese Regelung liegt darin, dah die Bürger­steuer von vornherein mit den zutreffenden Be­trägen angefordert werden sollte: ti sollten da­mit Bkeinung-versch edenheiten über die Höhe der Bürgersteuer zwischen Arbeitgeber und Arbeit­nehmer ausgeschlossen werden und die Arbeit­geber von einer Prüsung und Rechenarbeit über die Höhe der einzubehaltenden Bürgersteuer ent­lastet werden. Da aber bei der Ausstellung der Steuerkarten für 1932 das zuletzt festgestellte Einkommen da« de« Jahre- 1930 war, muhte auf diese- abgestellt werden

Diese Regelung wirkt sich jetzt Infolge der inzwischen eingetretenen auherordentlichen Ver­mehrung der Kurzarbeit in Verbindung mit den Lohnrückgangen sehr hart aus. Diese Härten sollen nun durch die Zweite Verordnung zur Durchführung der Vürgersteuer 1931 beseitigt werden Die Verordnung betrifft also lediglich die Steuerpflichtigen, die im Jahre 1 9 30 noch f o viel ver­dienten, daß fie nicht einkommen- steuerfrei waren, und von denen da­her in der Steuerkarte nicht bereit« die Häls te de- niedrigsten Steuer­sätze- angefordert worden ist. wäh­rend ihr gegenwärtiger Lohn die Lohnsteuersreigrenze nicht über­steigt. Bei -bieten Lohnempsüngern ermäßigt sich nach der neuen Verordnung die einzelne Bürger- steuerrate aus die Halste des angeforderten Be­trag«. wenn der Pflichtige bei der maßgebenden Lohnzahlung, von der die Dürgersteuer einzube- halten ist. einen so geringen Lohn erhält, daß von ihm eine Lohnsteuer nicht einzubehalten ist. Daneben bleiben selbstverständlich bie biibe ei­gen Vorschriften über bie allgemeine Freigrenze bestehen, nach denen der Ar­beitgeber von der Einbehaltung der Vürger- ftcuerrate völlig abzuseßen hat. wenn der Ar« beit-lohn. von Dem Die Rate an sich hätte abge­zogen werden müfsen, 42 Mk. monatlich. 20 Vkk. vierzehntägig. 10 Mk. wöchentlich oder 1.70 Mk. täglich nicht übersteigt.

Die Arbeitgeber haben hiernach bei allen Dür- gersteuerpflichtigen. deren Arbeitslohn zwar die allgemeine Vürgersteuerfreigrenze. nicht aber die jeweilige Lohnsteuerfreigrenze übersteigt, zu prü­fen. ob bereits in der Steuerkarte nur die Hälfte, des niedrigsten Steuersätze« angefordert worden ist, oder nicht. Ist bereits nur die Hälfte an» gefordert worden, so ändert sich an der Einbe­haltung diese« Betrage« nicht«. Ist jedoch der volle Betrag angefordert worden, so hat der Arbeitgeber von dem lohnsteuerfreien Arbeitneh­mer nur die Hälfte Der angeforderten Rate einzubehalten. Ob der ganze oder bereit« nur der halbe niedrigste Steuersatz angesordert worden ist, ergibt sich au« den ersten beiden Sähen der Bür- gersteucranforderung (S. 4 der Steuerkarte 1932).

'ung muß sich der ^Ar­beitgeber gegenwärtig halten, daß der volle niedrigste Landessah für einen Unverheira- teten 6 Mark beträgt. Der volle nied­rigste Steuersatz ergibt sich daher dadurch, daß man diesen Betrag (6 Mk ) mit bem von der Vemeinbe erhobenen Hunbertsay, ber in Satz 1 ber» Dürgersteueranforberung angegeben ist, vervielfältigt. Wenn bie Dürgersteuer z. B- mit insgesamt 300 Prozent erhoben wird (d. h. mit einem Zuschläge von 200 Prozent), so be­trägt der . volle Satz also für Unverheiratete 3x6 Mk. 18 Mk. Ist ber CBürgerfteueranfotbe- rung in diesem Falle der Betrag von 18 Mk, d. h. also der volle Sah jugrunbegelegt, so hat ber Arbeitgeber bei bem lohnsteuersreien Arbeit­nehmer bie einzelne Bürgersteuerrate, bie sich au« ben bisherigen Ansorberungen ergab, zu halbiere» Ist jedoch bei der Dürgersteueranfor- berung nicht von dem vollen Satze von 18 Mk., sondern von dem halben Satze von 9 Mk au«- gegangen, so hat der Arbeitgeber die angeforder­ten Raten ohne Aende ung einzubehalten.

In ben weitaus meisten Fällen, in benen hier­nach ber Arbeitgeber nur bie Hälfte der angc- forberten Rate vom Arbeitslohn einzubehalten hat, wirb sich bie Steuer be« Pflichtigen auch endgültig um ben nicht einbehallenen Betrag mindern. Ob tatsächlich endgültig die Hälfte Der Rate wegfällt. b. h. nicht nur nicht vom. Arbeit­geber einzubehalten ist. fonbern auch vom Pflich­tigen nicht felbft zu entrichten ist. hängt von seinem Vermögen unb von seinem sonstigen Ein­kommen ab.

Preisschilder anbringen!

Da« Xrei«amt Gießen hat burch eine Bekannt­machung im neuesten Amtsver^ünb.gungsblatt ba« Polizeiaml Gießen, bie Bürgermeistereien ber Canbgemeinbcn und die Gendarmeriestationen des Kreises beauftragt, zu kontrollieren, ob die An­ordnungen des Rcichskommissar« für Preisüber­wachung hinsichtlich des Au«hang« von Preisschildern in den in Betracht kommen­den Gewerbebetrieben durchgesührt sind. In der Bekanntmachung wird weiterhin folgende« ver­kündet: Wirb festgestellt, dah bem Preisschilder- zwang nicht oder nicht vollkommen nachgekommen ist, so sind die betreffenden Gewerbetreibenden zunächst aufzufordern, innerhalb einer Frist von 24 Stunden ordnungsmäßige PreiS childer anzu­bringen. Bleibt die Verwarnung fruchtlos. so ist un« unter Darstellung der Verhältnisse Bericht zu erstatten, damit wir wegen Schließung bei Gewerbebetrieb- daS Weitere veranlassen können. Ruhebänke auf der Höhe des^odtbergS

Aus unserem Leserkreise wirb die Ditte ge­äußert. die Stadtverwaltung oder der DerkehrS- unb Derschönerungsverein möchten auf der Höhe be 8 Rodtberges zwischen dem Friedhof unb ber Eisenbahnstrecke weitere Ruhebänke für Spaziergänger schossen. Wir möchten diese Ditte an die Stadt bzw. an den VerkehrS- und DerschönerungSverein befürworten. An biefer

OieArbeiismarktlageinOberheffen

Weitere Verschlechterung

Da« Arbeitsamt Gießen teUt in feinem 3a- nuar-Derlcht, be fen zufammenfaffende- Sr- gcbm« wir gestern schon meldeten, über die Ar» beitimarltlage in Oberhefsen in ben einzelnen BerufSgruppen folgenbe« mit

Land- unb Forstwirtschaft.

Die Marktlage hat sich weiter verschlechtert Vermittlungen konnten nur in wenigen Fällen, unb hier meisten« Welker, getätigt werben. Im allgemeinen halten bie Landwirte mit der Ein­stellung von Arbeitskrästen noch zurück Viel­fach haben Landwirte aus Gründen der Lohn- ersparnis Arbeit-kräfte. die sie in früheren Jahren im Winter hindurch beschäftigten, in dtetern Jahre freigefeyt Die Gemeinden mit Waldbesih haben ihren Holzeinschlag beendet. Dagegen haben einige oberheffifche Förstereien, nachdem sie das geschlagene Holz versteigert haben, den Holzeinschlag fortgesetzt. Verschiedene Förstereien haben d e Holzhauer ausgcwechselt. 3m Berichtszeitraum konnten 360 arbeitsuchende Personen au« verschiedenen DerusSgruppen als Holzhauer vermittelt Werren Dem Arbeit-markt standen Ende 3anuar 518 Personen zur Verfü­gung gegenüber 641 de« vorigen Jahre«

Industrie bet Steine unb Erden.

Die Marktlage ist unverändert schlecht ge­blieben. Das Frostwetter hat dazu geführt, dah einige Steinbruchbetriebe ihre Arbeitskräfte ent­lüften mußten. Reichsbahnaufträge für Bahn« schotter liegen zur Zeit nur in geringem Umfange vor Wir zählten am Schluffe der Derichtszeit 1966 arbeitsuchende Steinarbeiter, gegenüber 1930 de- Vormonat-.

Metallindustrie.

Die Lage in der oberhessischen Metallindustrie hat keine Veränderung erfahren. Allenthalben wird über Auftragsmangel geflagt. Aussicht auf eine baldige Besserung sowohl für ba« Hand­werk, al« auch für die Industrie besteht zur Zeit noch nicht Dem Arbeitsmarkt standen 2684 Metallarbeiter zur Verfügung, gegenüber 2378 de- Vorjahre-

Spinnftoffgetocrbe.

Die Lage für die oberhessifchen Webereien hatte fich im Verichtszeitraum wieder gebelfert. ®inc Weberei hat die vor Weihnachten ent­lüfte nen Weber und Weberinnen nach Eingang eine- neuen Auftrage« wieder zurückgerufen. Dem Arbeit-markt standen 94 Arbeitsuchende, gegenüber 84 de« Vorjahre« zur Verfügung.

Papierindustrie.

Die oberheffifch-rn Papierfabriken sind zur Zeit gut beschäftigt Als Arbeitsuchende meldeten sich 29 Facharbeiter, gegenüber 29 be« Vorjahre«. . Holz- und Schnitzstoffgewerbe.

Die Ma Liege im Holz- unb Schnitzstosf Gewerbe ist in unserem Dezirk uneinheitlich- Währenb verschiedene Sägewerksbetriebe Arbeitskräfte ent­lassen haben, haben zweiBetriebe Arbeitskräfte zur Erledigung vorübergehender Arbeiten zurück- gerufen. Wir zählten 996 Arbeitsuchende, gegen­über 1151 de« Vorjahre«.

Rührung«- unb Genuhmittelgewerbe

Die Arbeit-Marktlage im Rührung«- und ®e- nußmittelgewerbe neigt zu einer weiteren Ver­schlechterung. Die oberhessischen Zigarrenfabriken haben im Berichtszeitraum Tabakarbeiter und -arbeiterinnen entlassen. Derschiedentliche An­kündigungen von Wiedereinstellungen wurden nicht durchgeführt. Die oberhesfischen Brauereien klagen ebenfalls über Auftragsmangel Eine Brauerei beabsichtigt, demnächst Kurzarbeit ein- zusühren. Eine oberhessische Teigwarnfabrik hat einige Arbeiterinnen entlassen, da keinerlei Auf­träge vorliegen unb für bie vorhandenen Vor­räte Absatzmöglichkeiten zur Zeit nicht vorhanden sind. Dem Arbeitsmarkt standen 773 Personen zur Verfügung, gegenüber 1739 des Vorjahre«.

in allen BerufSgruppen.

Bekleidungsgewerbe

Die Arbeit-marktlage für da« Bekleidungsge­werbe tendiert nach einer Verschlechterung hin. Sowohl die Äleibcrfahnten, al« auch bie Schuh­fabriken klagen über Auftragsmangel. Eine ober- hrif'sche Schuhfabrik hat nach Eingang eine« kurz­fristigen Auftrage« die kürzlich entfallenen Ar­beitskräfte wieder eingestellt. Die Beschäftigung dürfte jedoch nur kurzfristig fein. Die übrigen Schuhfabriken arbeiten verkürzt Arbeitslos waren 441 Personen, gegenüber 458 des Vorjahre«.

Baugewerbe.

Die Marktlage im Baugewerbe dürfte vorerst keine Defferung erfahren. Der Zugang an Ar­beitsuchenden ist hauptsächlich auf Beendigung der Holzbauerarbeiten zurückzuführrn. Bauauf­träge liegen zur Zeit noch nicht vor. Verfügbar waren 3349 Bauarbeiter, gegenüber 3546 deS Dorjahre«.

DerkehrSgewerbe

Auch in der Arbeit-marktlage beS VrrkehrS- gewerbe« ist keine Besserung zu verzeichnen. Von einem Abrus von Zeitarlei ern eiten« d r Reichs- bahn zu zusätzlichen Arbeiten ist bi« jetzt noch nicht« bekannt getoorben. In ben Kurorten stehen Krastsahrer in größerer Anzahl zur Verfügung. Den Arbeilsmarkt belasten 681 Arbeitsuchende, gegenüber 499 de« Vorjahres.

Angestelltenberu'e

Die Lage be« Angeslelltenmarkle- hat im Be­richtszeitraum eine weitere Verschlechterung er­fahren. Belastend wirkt hauptsächlich die Ont- laffung von Jugendlichen (Kvntorpersonal). Als stellensuchend mclbeten sich 1132 Personen, gegen­über 792 be« Vorjahres.

Berufsberatung.

Die DerusSberatungSabteilung wurde mit 440 Beratungen sowohl gegenüber bem Vor­monat, al« auch gegenüber bem gleichen Monat im Vorjahre erhöht in Anspruch genommen. 221 Ratsuchenbe (137 männliche, 84 weibliche) wurden zum erstenmal, die übrigen 219 wiederholt be­raten. Unter ben Besuchern befand sich wiederum auch eine größere Anzahl höherer Schüler und Schülerinnen, sowie ältere Rat- und Auskunft- suchende. Bei mehreren Jugendlichen war vor ber endgültigen DerufSentscheibung noch eine spezielle ärztliche Untersuchung notwendig. Im­mer wieder kommt es vor, daß sich Ellern, meist au« Unkenntnis über die Derus-ansorderungen. über aussallend körperliche Gebrechen unb Lei­den ihreS^Kinder, die von den gewünschten Be­rufen völlig auSIchlleßen, Hinwegfetzen wollen.

Für die Beruf San wär ter des Duchdruckgewer- bes haben wir besondere Eignungsprüfungen ab­gehalten.

Die Beruf-Wünsche der 137 männlichen erst­malig Ratsuchenden bezogen sich auf 44, die der 84 weiblichen auf 17 verschiedene Berufe. Don den Knaben waren in folgender Reihenfolge die Berufe de« Kaufmann«, Friseur«, Autoschlosfer«, Bäcker«, Metzger« unb Schuhmachers, von ben Mädchen die ber Hau-gehilfin, Verkäuferin und Schneiderin am meisten begehrt. 26 v. H. aller ratsuchenden Knaben unb Mädchen (ein gestie­gener Prozentsatz) hatten keinen bestimmten Be­ruf-wünsch. Die große allgemeine Dauerarbeits­losigkeit. die jeden Berus auf unabsehbare Zeit überfüllt erscheinen läßt, macht die Berufswahl noch unsicherer unb schwieriger ali sie sonst schon ist. GS wäre dringend zu wünschen, wenn sich die Arbeitgeber mehr als bisher zur Lehr- ling«etnftcllung entschließen könnten, denn auch die DerufSnot der Schulabgänger ist aktuell und ruft nach Abhilfe.

Von 32 Reuanmeldungen offener Lehrstellen (20 für Knaben, 12 für Mädchen) konnten 20 besetzt werden.

3m Außenbezirk fanden 152 Beratungen und fünf Lehrstellenvermittlungen statt.

landschaftlich herrlich gelegenen Stelle un­terer nächsten Umgebung befinden sich zwar schon zwei Ruhebänke, beide sind aber an schönen Tagen mit lebhaftem Dpaziergängerverkehr in der Regel ständig beseht. SS dürste u. E. nicht schwer sein, neben der jetzigen Ruhebank in der Rähe ber Eisenbahnstrecke noch eine zweite auf-ustellen, die auch für die Bearbeitung der benachbarten Acker- grunbftüdc nicht hinderlich wäre. Eine zweite Sitzgelegenheit könnte wohl an der schönen Hecke de« Dchnkörper« am Rordabhang des RodtbergeS geschaffen werden. Die Ko en für zwei derartige Ruhebänke dürften wohl nicht fo erheblich fein, daß daran die Erfüllung der Bitte zahlreicher Spaziergänger fcheitern müßte. Es würde von weiten Kreisen der Bevölkerung dankbar begrüßt werden, wenn der hier geäußerte Wunsch schon zu Beginn de« Frühjahr« Erfüllung fände.

(Yirtzcncr Wochenmarktprcisc.

- Gießen. 18. F br. Es kosteten auf dem heutigen Wochemnaru. Kochbutter 90, Süßrahm­butter 130. Landbulter 110, Matte 25 - 30 Ps. da« Psund, Käse 5-10. Gier 9 Vs. da« Stück, Wirsing 10 20, Weißkraut 8-10, Rotkraut 10-15, Gelbe Rüben 1012, Rote Rüben 1012. Spinat 25 bis 30. Unter-Kohlrabi 56, Grünkohl 1520, Rosenkohl 20 25, Feldsalat 100-120, Tomaten60 bi« 70. Zwiebeln 1820, Meerrettich 3060, Schwarzwurzeln 25- 30, Kartoffeln 4. Aepfel 8 bi« 15, Dirnen 1012. Dörrobst 25 30, Honig 40 bi« 50. Hüfte 3540. Junge Hähne 8090. Suppen­hühner 8090 Pf das Pfund, Tauben 50 60, Blumenkohl 3070, Salat 2530, Endivien 15 biS 30, Ober-Kohlrabi 3-10, Lauch 5-10, Rettich 10 bi« 15. Sellerie 1040 Pf. das Stück. Kartoffeln 3,003.50. Weißkraut 56, Wirsing 911, Rot­kraut 710 Mk. per Zentner.

Vornotizen.

TageSkalender fürDonnerStag. Musikwistenschaftl. und En-l schcs 6cm rar der Lande-univers tat. 2 .30 Uhr im Großen Hörsaal .Englische Hausmusik im Ze taller Shakcfpoa eS". Krieoerverein Gießen, 2 .30 Uhr .Poftkel'er-, Haupt-Versammlung. Hau-besitzer-Verein, 20 Uhr. Lass Leib 25 Haurtversamm'ung. Schach­klub Dießen, 20.30 Uhr. Gase Krämer. Mitglieder- Derfammlung. Alice-Schute. Reues Schloß. 11 bi« 13, 15 bi« 17 Uhr. Handarbeit«-Seminar- Ausstellung. Lichtfpie haus. Bahnhofstraße. .Meine Frau die Hochstaplerin". Astoria-Licht- sPi eie. Seltersweg .Jngagi" und .Raub im West­er preß".

Au« dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Morgen. Freitag. 20 Uhr,

Wiederholung be« Fasching-schwank« ..Die drei Zwillinge" von Impekoven und Mathern. Ein wirklich amüsanter Abend! 19. Vorstellung im Freitag-Abonnement, gewöhnliche Preise. Beginn 20 Uhr, Ende 22.15 Uhr. Sonntag, 21. Fe­bruar.Erna Sarasin", das interessante Berliner Schauspiel, al« Fremdenvorstellung zu ermäßig­ten Preisen. Beginn 19 Uhr.

Die Theologische Fachschaft veran­staltet am Freitag. 20 Uhr, im Hörsaal de« Kunstwissenschaftlichen Institut« einen Vortrag. Professor Dr. Rud Schäfer, der bekannte Illu­strator der Schäferbibel, fvricht über das Thema Stimmungen und Tatsachen in der christlichen Kunst". Siehe heutige Anzeige.

DastfpielVernd-Henrich-Könia«. seid. In drei Spätabendvorstellungen gastiert am Freitag. SamStag und Sonntag im Lichtspiel­haus Bahnhofstraße die rheinische Lu st spiel truppe Bernd-Henrich-König-feld vom Apollo-Theater zu Düsseldorf mit zwei Schwänken. Unter dem TitelPröpken, der Schrellen der 9-Dragoner" und ..Dören ist Trumps" gelangen zwei Lach- schlager zur Ausführung, die zwei unterhaltsame Stunden gewährleisten dürften- Die Vorstellung beginnt jeweils um 22 45 Uhr. (Räheres ist au« der heutigen Anzeige ersichtlich.)

Daten rilr Donnerstag, 18. Februar

1546: Martin Luther in Eisleben gestorben. 1564: der Bildhauer M.chclangelo Buonarotti in Rom geworben. 1890: der ungarische Staatsmann Graf Julius Andrassy in DoloSca bei Fiume ge­storben.

* Abendandacht für Studenten. Die letzte Abendandacht dreies Wintersemesters findet morgen um 20 Uhr pünktl ch in der Kapelle auf dem illten Friedhof statt. Die Andacht hält der mit der ctubententeelforge an der Landesuniversität beauf­tragte Prioatdozent der Theologie Lic. Brunner.

Gefallenen-Gedenkfeiern t n den Synagogen. Wie man un« mitteilt, werden am Samstagvormittag in beiden hiesigen Syna­gogen Gedenkfeiern zu Ehren der Gefallenen stattfinden.

Lehrgänge für R e ch t S st u d e n t e n. Um den Rcchtsstudenten. und zwar auch denjeni­gen. die im nächsten Sommer Semester ihr Stu­dium beginnen werden, eine unmittelbare An­schauung von ben Einr.chtungen ber Justiz unb dem Geschäftsgang bei ben Gerichten zu vermit­teln. folten für biete Studenten auf Anregung be« heffischen Justizministers auch in diesem Jahre bei dem Amts- und Landgericht Gießen iment-

Sltllch Lehrgänge stattfinden, deren erster bri m m t # geriet Gießen am 1. März. 16 Uhr.

im Saal 201 beginnen wird In den Herbst­serien wird sich an biefem Lehrgang ein solcher bei dem Landgericht anlch.ießen, zu dem nur solche Teilnehmer jugclaften werden, die sich be­reits an dem amtsgerichtlichen Kursus beteiligt haben. Gefache ber Studenten, die sich an bem ersten Lehrgänge beteiligen wollen, sind d>- spä­testens 27 Ifb Mts bei dem Landgerichtspräsi­denten zu Gießen eiwrureichen.

Äufrunbung von Teilbeträgen auf 5 und 10 Ps unzutäffig. Der Beauf­tragte des Neich>kommisiar-> für Preisüberwachung für Hessen und Hessen-Nassau teilt mit: E> wird beobachtet, daß beim verkauf von kleinen Morgen Waren (K ober S Pfund) vielfach nicht der sich bei der Division herausstellende Teilbetrag, einschließlich einer Ausrundung ber Bruchteile von Pfennigen auf volle Pfennige, erhoben, sonbern baruber hinaus eine Ausrundung aus Fünfer ober Zehner ober gar noch mehr vorgenvmmen wird. 0 n derartige- Ver­fahren ist unberechtigt und unzulässig Statthaft ist lediglich eine Aufrundung auf die nächsten vollen Pfennige.

ee Todesfälle in Dießen. C» verstürben in Gießen in der Zeit vom 1 bl» 15. Februar: 1 : Christian Waas, Odertelegraphensekretär i. R.. 69 Jahre, Am Kugelberg 29 2. Karl Feldbau», 8 Jahre, Schloßgasse 9. 3.: Friederike Koch, ged. Münch, 72 Jahre, Bahnhofstraße 12; Marie Bolz, Haushälterin, 58 Jahre, Ludwigstraße 47. 5 : Marie iiricbel, geb Spath, Witwe, 73 Jahre, Bismarck- st raße 36 6.: Marie Mandler, geb. Hoßfeld. 62 Jahre, Asterweg 27 9.: Marie Winterstein, ged. Koch, Witwe, 86 Jahre, Goethestraße 57. 10.: R.ch.ird Geißler, Arbeiter, 50 Jahre, In tiobere Hof 3; Luise Valentin, geb. Nikolai, 73 Jahre, Rod- Heimer Straße 38. 11. Margarethe Leith, geb Krei­ling, Witwe, 64 Jahre, Bahnhofstraße 64; Helene Lather, geb. Langer, 56 Jahre, Crednerstraße 35. 13 : Prof. Johanne» (Fif, Oberlehrer i. 91., 83 Jahre. Goethestraße 68; Christian Bepperling, Kellner, 65 Jahre, Brandgasse 4

* Konzerttn den Kliniken. Am Sonn­tag gaben die Schüler von Klein-Linden den Pa­tienten der Heilstätte SelterSberg und der Klinik für Rasen-, Hals- und Lchrenkrante ein wohi- aelungcne- GesangSkonzcrt. Ernste und heitere Liedervorträge wechselten mit Vorträgen von Gedichten und ließen die Patienten für einige Stunden ihr Leid vergessen.

" Der Evangelische Arbeiterverein veranstaltete am Sonntagabend im Verein-lokal eine Dcrsamm'ung, d e sich mit der Preissenkung und deren Au-wirkung bescö.i tigte. Rach einem Referat von Oberwerkmeister Schnabel und ein­gehender Aussprache wurde von der V rsammlung geforbert, bei dem Mittelrheinischen Verband cd. Arbeitervereine dahin zu wirken, daß der Gesamt­verband von den maßgebenden Stellen eine den Einkommensverhältnissen der Arbeitnehmer angc- paßte Preissenkung fordert.

** DHL. Gießen. Ein klarer Wintertag be­gleitete am Sonntag rund 70 Angehörige de« VHE Gießen bei ihrer Februarwanderung. Der Marburger Straße entlang ging eS zu den Hän­gen de« Hangelstein. Aus leicht verschneiten, wenig bekannten Waldpfaden wurde zunächst der Dnautheiche" ein Besuch abgestattet. Hier könnte sich die zuständige Behörde Den Dank der Qlatur- sreunde durch Freilegung de« Platze- und An­legung eines fletncn Pfade« erwerben. Mit Um­gebung der höher gelegenen Teile deS Hangel- ftein« führte der Weg an der Teufck-kanzel und Union-linde vorüber zum Daubringer Paß. Die fonft von hier fo schöne Fernsicht war die-mal leider verschleiert, doch entzückte der Blick auf die nahen Dörfer der Rabenau, auf Burg Stau­fenberg und ba« Dusecker Tal. Im nahegelegenen Alten-Duseck wurde Mittagsraft gehalten, um hierauf bei hellem Sonnenschein durch Trohe und Rödgen hinter letzterem die Höhe zu ersteigen, wo man bei einer reizvoll gelegenen Jagdhütte eine prächtige Aussicht genoß. Vorbei an einer mächtigen 700jährigen Eiche ging e«, die Oriin» berger Straße überschreitend, nach Annerod, um bei guter Verpflegung und froher Stimmung die Zeit bi- zum Heimmarfch zu verbringen.

" Ein fetterDiebsiahl. Wie die Landes- kriminalpolizeiftelle in Gießen meldet, wurde in der Rächt zum Mittwoch in Wallernhausen bei Ridda ein Einbruch verübt. Die ungebetenen nächtlichen Gäste schleppten aus der Vorrats­kammer das Fleisch und die Wurst von zwei fetten Schweinen fort, ohne daß die Haus­bewohner etwas bemerkten Die Ueberraschung am anderen Morgen wird für die Geschädigten natürlich schmerzlich gewesen sein. Wohm die . guten Frühstücker" gekommen sind und wer sie sortgeschleppt hat, ist biS jetzt noch nicht bekannt.

** D i e Maul- und Klauenseuche in Oberhessen. In Heuchelheim und in Burkhardsfelden (KreiS Gießen) ist die Maul- und Klauenseuche amtlich feftgestellt wor­den. In Heuchelheim ist der Gemeindebezirk zum Sperrbezirk, die Gemarkung zum BeobachtungS- gebiet, in Burkhardsfelden die Hofreite des Hch. ?i ä u f e r III. zum Sperrbezirk und der Ort und te Gemarkung zum DeobachtungSgebiet erklärt worden. In Friedberg-Fauerbach und in Lauterbach ist die Maul- und Klauenseuche erloschen.

J?athri*ten.

Evangelische Gemeinden.

Freitag, den 19. Februar.

Kapelle be« Alten Fr echosS. 18 Uhr: Pas­sionsandacht. Pforrafs. Knell. 20 Uhr pünkt- fich Abendandücht für Studenten. Lic. Drun - n e r Elifabeth-Kleinkinderschute 20 Uhr: PasfionSandacht Pfarrer Lic. W a a S.

Israelitische Gemeinden.

_ Israelitische KeHglon»gemelttbe. Gottesdienst in der ögnagofle (eubanlaqe). Samstag, 20. Februar. Vor­abend: 5.45 Uhr: morgens: 9 Uhr, Gedenkfeier zu Ehren der Gefallenen: abends: 6 und 6 40 Uhr.

Israelitische Reiiglonsgefellfchast. Sabbatfeier, den 20. Februar. Freitagabend 5 25 Uhr: Sam-tagvor- mittag 8.30 Uhr, Gedächtnisfeier zu Ehren der Ge­fallenen im Weltkriege: nachmittags 6 Uhr: Sabbat- ausgang 6 40 Uhr Wochengottesdienst: morgen» 7 Uhr, abends 5.30 Uhr.

ler aber mit NIVEA-ÖL

Schmerzloses

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Rasieren

Einreiben mit

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