14 so schwer, daß sie ins Krankenhaus nach Ofbcrtiffcn eingeliefert werden muhten. Es handelt sich um Paratyphus, doch besteht keine Lebensgefahr. Bei dem notgeschlachteten Stück Vieh handelte es sich um eine erkrankte Kuh, deren Fleisch zum Teil für den menschlichen Genuß vom Fleischbeschauer freigegeben worden war.
Der Brand im Antwerpener Hafen.
Die Feuersbrunst, die den hiesigen Hasen heimsuchte , wird von den Zeitungen auf vorsätzliche Brandstiftung zuruckgeführt. Infolge der großen Hitze der letzten Tage brannte daS Holz wie Zunder. Die Feuerwehr setzte 20 Rohre in Tätigkeit. Unter einem dichten Funken- regen breiteten die Feuerwehrleute feuersichere Decken über die in den benachbarten Schuppen gelagerten Holzvorräte, um ein Umsichgreifen des Brandes zu verhindern. Rach drei Stunden angestrengter Arbeit ist man des Feuers Herr geworden.
Wegen Ankaufs einer ausländischen Schreibmaschine gemaßregelt.
Die italienische Presse verbreitet eine Maßnahme des Präfekten von Padua, der einen Verwaltungs- beamten maßregelte, weil er in seinem Arbeitsbereich eine Schreibmaschine ausländischen Fabrikats angeschafft hatte. Das halbamtliche „Giornale d'Jtalia" gibt das Beispiel des Präfekten von Padua mit dem Wunsche bekannt, daß es in allen italienischen Provinzen allerorts von den für die öffentlichen Aemter verantwortlichen Funktionären nachgeahmt werde.
Zwei lote bei einem Flugzeugabsturz.
Dieser Tage unternahm der Fluglehrer der Salzburger Fliegerschule, Eduard Kuhn, mit einem Flugschüler aus Wien einen Schulflug, der ein tragisches Ende fand. Kuhn startete mit einer alten Albatros-Flugmaschine, die noch aus dem Kriege stammte. Bald nach dem Start setzte der Motor aus, so dah das Flugzeug aus verAltnis- mähig geringer Höhe abstürzte. Es schlug in einem Obstgarten auf einen Baurn auf und zerschellte. Kuhn und fein Schüler konnten nur als Leichen geborgen werden.
Explosion in einer polnischen Pulverfabrik.
In der staatlichen Pulverfabrik Zagozdzon bei Radom hat sich eine Explosion ereignet. Das Feuer wütete mehrere Stunden und vernichtete einen Teil der Fabrik. Die Untersuchung hat ergeben, daß sich wahrscheinlich Brennstoff infolge der großen Hitze selbst entzündet hat
Feuergefecht mit einem wahnsinnigen. — Drei Tote, zwei verletzte.
Auf dem Dünaufer im Rigaer Hafen kam es zwischen einem nur mit einem Badeanzug bekleideten Mann und der Polizei zu einer Scyieherei. Der Mann, der mit einem Revolver bewaffnet war, ist anscheinend plötzlich wahnsinnig geworden, denn er stürzte sich plötzlich ohne Ursache auf die im Hafen beschäftigten Arbeiter. Bei dem Feuerge- fecht wurden zwei Polizisten getötet und zwei verletzt. Der Wahnsinnige selbst brach tödlich getroffen zusammen.
Aus der provmziathaupiüadt.
Gießen, den 16.3uli 1932.
Zns Freie finden ...
Pon Reinhold Braun.
Eine Sorge hatte mich, eine, die anderen vielleicht nicht so groß erschienen wäre, wie sie mir selber erschien. Aber ich litt mehr denn je an Zeiten, wie es wohl so manchem Müdegewanderten geht, da das geringste Unwillkommene Macht hat, ein Netz über uns zu werfen und uns hierhin und dorthin zu zerren, und man sinkt immer tiefer in die Willenlosigkeit. Man kennt sich selbst nicht mehr. Die Sinne sind einem wie benommen; man taumelt schließlich nur noch von einer Versonnenheit in die andere Ich habe längst eingesehen, wenn ich in solch innerer Dumpfheit in meinen mir sonst lieben vier Wänden verharre, bei Altgewohnten bleibe, dann werde ich immer unbrauchbarer. Es ist bann, als ob sich die letzte Kraft der Seele rätselvoll empört gegen den inneren Niedergang.
Also wieder einmal von innen getrieben, wanderte ich ins Blaue hinein. Irgend etwas, dachte ich, wird schon bereit sein, dir zu helfen, daß du wieder aus dem Sorgennetz ins Freie findest. Schöner konnte der Sonntagmorgen nicht sein, lieblicher nicht das weite, grüne Flußtal, in dem ich schritt. Aber die Sorgenschleier wogten um mich. Selbst die Natur in ihrem sommerlichen Zauber übte keine wohltuende Wirkung auf mich dunklen Wanderer.
Da kam ich in ein Dorf und in die Nähe (eines Kirchleins, aus dem Gesang und Orgel tönten. Lange hatte ich keinen Gottesdienst mehr besucht. Mich trieb’s hinein. Ich sah gerade, wie der Geistliche bie Kanzel mühselig bestieg. Unb er schien boch noch in den besten Jahren zu stehn. Der Fahrstuhl, ben ich draußen vor der Kirche gesehn hatte, gehörte also wohl zu ihm. Nun stand er steif und unbeweglich auf der Kanzel. In seinen Zügen malten sich ungeheure Anstrengung und Beherrschung zugleich. Und als er langsam seinen Arm hob, sah ich eine kranke, leidende Hand
Gießener Heilstätten im Zahre 1931.
Der Bericht der Lupuöheilstätte
An der Lupusheilstätte hat sich die wirtschaftliche Rot, die unser deutsches Volk im vergangenen Jahre betroffen hat, außerordentlich fühlbar gemacht. Die Kostenträger waren, da ihnen die Mittel fehlten, oft nicht mehr in der Lage, die stationäre Behandlung bis zur Heilung durchzuführen.
Zahlreiche Kranke mußten ungeheilt entlassen werden.
Die Folge davon war, daß die Krankenbelegzahl im Jahre 1931 bedeutend zurückging.
Rus dem Jahre 1930 wurden 168 Patienten Übernommen, der Zugang im Jahre 1931 betrug 163 Patienten, so dah 331 Patienten im Berichtsjahre zu behandeln waren. Davon waren 147 männliche und 184 weibliche Kranke. Entlassen wurden im Jahre 1931 246 Patienten. 3n das 3ahr 1932 wurden 85 Patienten übernommen. Die Pflegetage sind von 61855 im 3ahre 1930 auf 49 497 in 1931 gesunken.
Infolge des Rückganges der Krankenzahl war es bereits im 3uni 1931 möglich, die in der Universitäts-Hautklinik und in der Heilstätte Seltersberg untergebrachten Patienten nach und nach wieder in die Lupusheilstätte zurückzuver- legen, zumal man durch äleberlassung der an das Grundstück anschließenden städtischen Baracke (Cholerabaracke) an Bettenzahl gewonnen hatte.
Die Rückfront des Dietzhauses. die unter Wit- terungseinflüssen sehr gelitten hatte, wurde im Sommer hergerichtet, ebenso mußten in beiden Häusern kleinere Ausbesserungen vorgenommen werden. Eine notwendige Erweiterung erfuhr die Diätküche durch Einbau einer Eismaschine zur Bereitung von Speise- und Kunsteis.
3n Behandlung standen neben anderen Hautkrankheiten alle Formen der Haut- und Schleimhauttuberkulose, Lupus erythematodes und Hautkarzinome. 3m allgemeinen hat die Therapie eine wesentliche Aenderung nicht erfahren. Rach wie vor steht die Allgemeinbehandlung des kranken Menschen an erster Stelle.
Diätbehandlung nach Sauerbruch-Hermanns- dörfer-Gerson, Ganzbestrahlungen des Körpers mit künstlicher Höhensonne ober natürlicher Sonne, Hydrotherapie, verbunden mit körperlicher Betätigung im Freien, bilden die Grundlage der Behandlung.
Daneben wird die bereits früher an der Heilstätte geübte lokale Lichttherapie mit den verschiedensten Lichtquellen und Dosierungen angewandt, da es sich gezeigt hatte, daß durch diese Kombination die Dauer der Heilbehandlung erheblich abgekürzt werden konnte. 3n einzelnen hartnäckigen Fällen brachte man, gezwungen durch die derzeitigen Verhältnisse, Aeh- salben zur Anwendung, wenn man sich auch dessen bewußt war, daß der kosmetische Effekt keineswegs dem der Lichtbehandlung gleichzu- stellen ist.
Die Pflegesätze mürben entsprechend dem allgemeinen Preisabbau auf 5,75 Mark ermäßigt. Die ärztliche Leitung der Lupusheilstätte lag in Händen von Prof. Dr. I e s i o n e k. Leider wurde unter der Ungunst der Verhältnisse auch in der Lupusheilstätte einiger Personalabbau notwendig.
Oie Heilstätte Seltersberg.
Die immer fühlbarer werdende Not bracht es mit sich, daß auch in der Heilstätte Seltersberg Einsparungen im Personalstand vorgenommen werden mußten. Was die Belegung des Hauses anbetrifft, so blieb sie mit kleineren Schwankungen nach oben und unten in ben Grenzen, die im letzten Bericht angegeben wurden.
Die Ungunfl der Zeit machte sich insofern bemerkbar, als die einzelnen Kostenträger mit den Einweisungen sehr zurückhaltend wurden.
Leider mußte auch im April die Lupusstation aufgegeben werden, da in der Lupus-Heilstätte genügend Platz dafür frei wurde. Im ganzen waren im Jahre 1931 172 Kehlkopfkranke, 58 Lungenkranke, 3h Lupuskranke und 236 Hals-, Nasen- unb Ohrenkranke aufgenommen. Das find an Der- pflegungstagen: für Kehlkopfkranke 15138 Tage, für Lungenkranke (Asylierungspatienten) 6922 Tage, für Hals-, Nasen- unb Ohrenkranke 2 885 Tage. Die Lupuskranken wurden von der Lupus-Heilstätte aus verpflegt. Die Behandlung der Tuberkulosekranken oesteht hn wesentlichen in der allgemeinen konservativen Tuberku 1 ose- behanblung, Lichtbehandlung, Inhalationen. Daneben kamen je nach Lage der lokalen Erkrankung örlliche Eingriffe in Lunge sowie im Bereich der oberen Luftwege in Anwendung. An chirurgischen Eingriffen wurden ausgeführi: 6 Phrenicoex- hairesen, 4 Pneumothoraxanlagen, 106 Pneumotho- raxnachfüllungen, 10 Pleurapunktionen, 157 gal- va na kaustische Eingriffe in den oberen Luftwegen, 9 chirurgische Eingriffe, 3 Tracheotomien, 2 Antrotomien, 1 Tonsillektomie und 12 kleinere Eingriffe.
3m ileberblid über die Erfolge, speziell bei Kehlkopfpatienten, konnte festgestellt werden, daß unter 124 Patienten mit sicherer Kehlkopf tuberkulöse, die ferner genügend lange in der Heilstätte beobachtet werden konnten, bei 34 die Lunge wesentlich besser wurde, bei 44 sich mir wenig besserte oder unverändert blieb, bei 46 sich verschlechterte. 3n der ersten Gruppe wurde 28mal (82,3 Proz.), bei der zweiten 32mal (72,7 Proz.) und in der dritten 2mal (4,3 Proz.) eine befriedigende Besserung des Kehlkopfes erzielt, d. h. entweder klinische Heilung oder unwesentliche Restzustände bei guter Funktionstüchtigkeit.
Der Pflegesatz wurde in Berücksichtigung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage ab 1. Dezember auf 5 Mark (in der Privatabteilung auf 7,50 Mk.) festgesetzt. Dazu wurde eine tägliche Rebenkosten- pauschaule von 1,50 Mark in Anrechnung gebracht.
Die Patienten der Ohrenabteilung zahlen die in der Klinik üblichen Sätze.
Aber dann die Stimme, das Feuer der Seele! Welch ein Gegensatz zu dem schmerzensreichen Aeußeren des Mannes! Einer der Sieghaften, der ganz Starken stand da oben und strömte das Wunder seines inneren Glanzes über die Andächtigen, unb er tat es schlicht und doch seltsam anrührend, ein rechter und echter Bauernpfarrer. Hier saß ich zu Füßen eines von den Seltenen, durch deren bloßes Dasein, durch die Lichtheit ihres Also-seins man ins Freie findet, deren Kampf nicht allein für sie selbst geschieht, und aus dem Sieg, den sie erringen, werden auch andere beschenkt und gestärkt und aufgerufen zu eigenem, kraftvollem Tun. Dann ging ich später neben ihm her, als er sich durch den Friedhof fahren ließ. Diese Seele in den schönen großen Augen! Ja, es gibt Augen, deren Blicke Lösungskraft haben ...
Licht und Treue des „unverweslichen Herzens" erlebte ich. Da war einer, den keine Not und kein Schmerz zur Untreue den ewigen Quellen gegenüber verleiten konnte. Und ich selber und meine Kleinheit der Sorge gegenüber! Meine eigene Untreue gegen das Beste in mir? Ich wurde zu meinem Heil einmal wieder sehr klein. Das Wesen dieses wunderbaren Mannes richtete mich vor mir selber.
Dann schritt ich heim, einer, den sein, wenn auch zuvor reichlich dumpfes Gefühl nicht getäuscht hatte, daß wieder etwas für ihn irgendwo und irgendwann bereit wäre, daß ihm hülfe, von neuem ins Freie zu finden. Diesmal war es ein Mensch gewesen .
Nur nicht vom guten Willen lassen, auch in der allergrößten Sorge nicht! Etwas zu helfen ist bereit, denen, die solchen Willen haben, und der Helfer sind mancherlei! Es braucht nicht immer einer von den Seltenen unter den Mitwanderern zu sein, manchmal kann's ein Kind sein, eine Blume, das Wort aus einem Buche, ein Bach, der in der Frühlingsbläue fließt, so vieles, ja, so vieles! ...
Seht die Wählerlisten ein.
Morgen, Sonntag, ist letzter Tast zur Einsichtnahme in die Wählerliste. Kein
Wähler darf versäumen, sich sein Wahlrecht zu sichern. Nur wer in die Wählerlisten eingetragen ist ober sich auf Grund seiner Eintragung einen Stimmschein hat ausstellen lassen, kann am 31. Juli abstimmen. Die Wahllisten der Gießener Wähler liegen im Stadthaus Bergstraße, Zimmer 13, von 9 bis 13 Uhr, zu jedermanns Einsicht aus.
•• Sonberzug zum Feuerwehrtag nach Karlsruhe. Voraussichtlich fährt am 6. August von Kassel über Marburg und Gieße n ein Sonderzug nach Karlsruhe zum 21. Deutschen Feuerwehrtag, mit dem gleichzeitig eine Ausstellung verbunden sein wird. Der Sonberzug hat Schnellzugsgeschwinbigkeit unb hält auf allen größeren unb großen Zwischenstationen. Es kann jebermann mitfahren. Anschlußmöglichkeiten von den Eisenbahnlinien Alsfeld, Lauterbach—Stockheim, Hombevg (Ohm), Frankenberg, Bad ISi'l* düngen, Jesberg, Diebenkopf, Dillenburg, Weilburg, Hungen, Schotten, Ribba usw. sinb vorgesehen.
** Schaukasteneinbrecher f e ft g e n o m= men. Heute gegen 4 Uhr wurde am Kaufhaus S a» lo m o n in der Schulstraße eine Schaukaftenscheibe zertrümmert und von den in dem Schaukasten angelegten Artikeln drei Paar Strümpfe entwendet. Die in der Nähe des Tatorts befindliche Polizei- patouille eilte auf das Scheibenklirren herbei und konnte nach dem Absuchen der näheren Umgebung den Täter in der Dreihäusergasse festnehmen. Es handelt sich um den auf der Wanderschaft befindlichen Maler Hans Breidfprecher aus Bar- tow in Pommern.
** Freier Siedlungsoerein Gießen und Umgebung. Man schreibt uns: Zu den wenigen Möglichkeiten einer Mobilisierung des fast gänzlich ruhenden Bauhandwerks gehört die Belebung des Baumarkts durch den Kleinwohnungsbau. I Darunter soll verstanden sein die Schaffung von ’ Kleinhausbauten mit drei bis vier Zimmer, Küche,
Oie „Mutter der Blinden^.
Frau Exzellenz von Ihne, eine der selbstlosesten Frauen Deutschlands, hat ihr ganzes beträchtliches Vermögen für die Kriegsblinden geopfert. Zu Beginn des Krieges richtete sie ihre kostbare, im Berliner Tiergartenviertel gelegene Villa als Blin- den-Lazarett ein und sammelte hier später die größte und modernste Blinben-Bibliothek der Welt, die sie allen Kriegsblinden des In- und Auslandes unentgeltlich zur Verfügung stellte. Jetzt steht diese „Mutter der Blinden" vor dem Nichts; ihre be? rühmten und wertvollen Antiquitäten sollten bereits unter den Hammer des Zwangsoersteigerers kommen, doch wurde die Versteigerung durch laute Protestdemonstrationen unter dem Publikum verhindert.
Zubehör innerhalb einer Baukostengrenze, die dem geltenden Mietpreise für städtiscye Kleinwohnungen entspricht. Es ist allgemein bekannt, daß es zur Zeit unmöglich ist, auf dem bisher üblichen Wege in den Besitz eines Hauses zu kommen, weil das Finanzierungsproblem vor unlösbaren Schwierigkeiten steht. Der „Freie Siedlungsverein Darmstadt (Geschäftsstelle des Deutschen Eigenheimbau-Verbandes c. V^ Sitz Wernigerode im Harz) hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen Weg zur Ueberwindung der großen Schwierigkeiten zu suchen. Nach zeitraubenden Verhandlungen ist es gelungen, für eine Anzahl Städte geeignetes baureifes Baugelände zu finden. Durch weitere zielbewußte Initiative ist nun die Möglichkeit Segeben, dem Bauhandwerk Arbeit zu verschaffen.
m Einvernehmen mit den städtischen Wohlfahrtsämtern soll unter der Führung des Handwerks eine angemessene Zahl von arbeitslosen Bauhandwerkern und Wohlfahrtsempfängern in den Wirtschaftsprozetz eingereiht und damit eine finanzielle Entlastung der Stadt geschaffen werden. Der Finanzierungsplan des Siedlerhaufes erfährt dadurch eine wesentliche Stützung. Soweit eigene Mittel vorhanden sind, würde damit die Grundlage des Baukapitals geschaffen sein, der fehlende Rest wird durch den Siedlungsoerein in Gestalt einer erststelligen Hypothek beschafft werden. Die Not der Zeit hat hier Möglichkeiten geschaffen, deren Realisierung zwar schwierig, umständlich und zeitraubend, aber trotzdem durchführbar ist. In Kürze wird mit der Inangriffnahme dieser Bautätigkeit begonnen werden. Es kommen verschiedene Haustypen zur Ausführung, in erster Linie mit dem Kostenpreis von 6—8000 Mark. Der Siedlungsoerein wird in Kürze eine kleine Aus teUung feiner Haustypen veranstalten, wobei auch etwas größere Eigenheim- bauten im Werte bis zu 15 000 RM. gezeigt werden fallen. Alle zur Ausstellung kommenden Siedlungshäuser werden als Reichsheimstätten ausgeführt; hierdurch werden den Interessenten ganz besonders beachtenswerte Vorteile unb Ersparnisse gesichert. In- teressenten erhalten Aufklärung und Beratung. Auf die heutige Anzeige sei besonders hingewiesen.
Wettervoraussage.
Das zentraleuropäische Störungssystem beherrscht immer noch die Wetterlage. An seiner Westseite bringt kühle ozeanische Luft mit Nieberschlägen von den britischen Inseln her vor, so daß auch bei uns dadurch zunächst noch Niederschläge und kühleres Wetter in Aussicht stehen.
Aussichten für Sonntag: Wolkig mit zeitweisen Niederschlägen, kühler.
Aussichten für Montag: Wechselnd bewölkt mit Aufheiterung, mäßig warm, einzelne gewittrige Schauer.
Lufttemperaturen. Am 15. Juli: mittags 23,2 Grad, abends 18,2 Grad; am 16 Juli: morgens 17,0 Grad; Maximum 23,6 Grad, Minimum 14,0 Grad Eel- sius, Sonnenscheindauer 2Vi Stunden. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe. Am 15. Juli: abends 24,0 Grad; am 16. Juli: morgens 19,4 Grad Celsius.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen
ßosefi VotensT-
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üuä luefc tdeti-
wo ein kleiner (Erbenbürger seinen Einzug hält, muh doppelte Sauberkeit herrschen. Da brauchen Mutter unb Kinb viel reine, frische unb zuverlässig besinfijierte Wäsche, bamit ihre Gesunbheit keinen Schaben nimmt Ejier zeigt sich Persil so recht als guter Helfer! Das Säubern ber wasche geht flink, billig unb schonenb. Unb was bie Hauptsache ist: sie wirb zuverlässig besinfiziert! Persilgepflegte Wöchnerinnen-. Rleinkinber- unb Krankenwäsche ist besonbers weich unb angenehm — eine Wohltat für bie empstnbliche Haut!
Zum Einweichen der Wäsche, zum Weichmachen des Wassers :Henko, Henkel's Wasch- und Bleich-Soda.
Wo der Klapperstorch kehrt ein kJ »V — • ■ • II • <


