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Rr. 88 Drittes Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)

Freitag, 15. April 1952

Konstellationen festzuhalten gezwungen sein. Man erwartet ein faires Treffen.

Handball der Turnergilde im DHV.

DhV. I To. hausen I 9:3 (4:1).

Das am Sonntag aus dem Platz der Universität ausgetragene Handballspiel war ein Freund­schaftsspiel im besten Sinne des Wortes.

Sofort nach Beginn entwickelte sich ein flottes Spiel, das die DHL.»Mannschaft leicht im Vor­teil sah. Sie erzielte in der fünften Minute ein Tor, dem die Gäste ober wenige Minuten später den Ausgleich entgegensetzen konnten. Kurze Zeit darauf erhöhten die DHV.er auf 2:1 und liehen bis zur Pause weitere zwei Tore folgen. Vach der Pause waren die Gäste zunächst in Front und er­zielten in schönem Zusammenspiel das zweite Tor. Der Sturm des DHV. fand sich aber immer besser zusammen und konnte in gleichmähigen Abstän­den noch weitere fünf Tore vorlegen, während Hausen nur noch einmal erfolgreich war.

Spielvereinigung 1926 Leihgestern.

Laubach 1 Leihgestern I 3:5.

Am Sonntag weilte die 1. Mannschaft der Spielvereinigung Leihgestern zum Gesellschafts­spiel in Laubach. Veide Mannschaften zeigten einen interessanten Kampf, der leider gegen das Ende von feiten des Gastgebers in reichlich harte Formen gedrängt wurde. Die Gäste stellten die technisch bessere Mannschaft und gewannen ver­dient mit 5.3 Toren. Die 2. Mannschaft trug in Qucckborn ein Rückspiel gegen die dortige erste Mannschaft aus und muhte sich nach überaus har­tem Spiel mit 0:4 geschlagen bekennen.

4900 - VfB.

Das lang erwartete Lokaltreffen auf dem Sportplatz der Spielvereinigung 1900.

Noch langer Unklarheit darüber, ob das Spiel überhaupt zum Austrag gelangen soll, hat man sich nun doch entschlossen, das Lokoltreffen für den 17. April, also für den kommenden Sonntag, anzu­sehen. So ganz aus freiem Willen geschah es nicht. Es bedurfte eines Anstoßes von feiten der Verbands- behörde und des entsprechenden Vermerks in den amtlichen Mitteilungen. Dies nur nebenbei ...

Also, das Lokaltresfen steht bevor. Die Gießener Sportgemeinde sieht dem sportlichen Großereignis (allerdings nur lokal-sportlichem Großereignis) mit besonderem Interesse entgegen. Ein Kampf der Lokal, gegner untereinander, bei dem jeder Spieler den anderen kennt, mit seiner Art mehr oder weniger vertraut ist, hat tatsächlich seine Reize nicht nur in Nürnberg-Fürth und in Berlin, sondern auch in Gießen. Außerdem kennen die passionierten Zu­schauer jeden der 22 Spieler (meist besser als die Spieler der Spielvereinigung und des VfB. unter­einander sich kennen) mit allen seinen Schwächen und Vorzügen, sie sind mit den Manieren der einzelnen vertraut, so daß sich für die Zuschauer der Kampf au einer besonders reizvollen Angelegenheit gestalten Dürfte.

In diesen Tagen zerbrochen sich nun die Spiel- ausschiisse der beiden Vereine die Köpfe über die Mannschaftsaufstellung. Die Mannschaftsaufstellung ist von entscheidender Bedeutung. Darüber ist man sich einig. Der Kampfgeist, der Eifer, die Härte, die Technik usw. werden das Spiel nicht allein ent­scheiden, vielmehr kommt es darauf an, daß bei einem solchen Kämpf wie bei diesem Lokalderby, die richtigen Leute am richtigen Platz stehen, daß jeder den Nebenmann hat, mit dem er mutmaßlich am besten zusammenarbeitet, und daß andererseits die beiden gegnerischen Mannschaften nicht so stehen, daß eine mittelmäßige Verteidigung einem ausge­sprochen starken Sturm gegenübersteht. Die Spiel- ausschüsse haben es nicht leicht, denn wenn es schief geht, dann gibt es immer wieder Leute, die da wissen, daß, wenn man es soundso gemacht hätte, es ganz, ganz anders ausgegangcn wäre ujw. usw. So viele Zuschauer und Spieler es gibt, so viele Meinungen suchen ihren Ausdruck. Die Spielaus- schütze haben sich indessen bemüht, nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln.

Das Vorspiel endete mit einem Siege der Spiel- vereinigung 4:1 lautete damals (im Juni des vorigen Jahres war es wohl) für die Blauweißen das Ergebnis. Wer wird diesmal den Sieger stellen? Diese Frage wird viel erörtert, aber man ist sich in Kreisen der Sportler ziemlich klar, daß es die Spiel­vereinigungmachen" müßte. Diese Ansicht entbehrt nicht der Berechtigung. Die Ergebnisse, die die Spiel- vereinigung 1900 in den letzten Wochen erzielte, sprechen dafür. Die Zahl der Siege überwiegt bei all den Spielen, die die Blauweißen in diesem Jahre bestritten hoben. Die Liste der Siege bei den BsBern weist bedeutend weniger Posten auf. Die Mannschaft der Grünweihen hatte im Jahre 1932 (wie in den Verbandsspielen der vergangenen Saison überhaupt) wenig Glück. Viele Niederlagen waren der Mann­schaft beschieden. Sie konnte sich lange nicht zu einer Einheit aufraffen. Erst in letzter Zeit konnte man eine Besserung in der Zusammenarbeit der Mann­schaft (daran fehlte es in erster Linie) feststellen. Man hofft aber bestimmt, daß die VfBer dem Gegner einen gleichwertigen Kampf liefern werden.

Die 1900er befinden sich zur Zeit in einer hervor­ragend fluten Form. Sie lieferten dafür in letzter Zeit verschiedentlich den Beweis. Erst am vergange- nen Sonntag konnten sie wieder sehr gut gefallen. Für das Stärkeverhältnis der beiden Mannschaften unter sich, sind die beiden Ergebnisse des letzten Sonntags ein aufschlußreicher Vergleich. 1900 ge-. roinnt gegen Kurhessen Marburg, VfB. hält gegen Butzbach lediglich ein Unentschieden! Wenn man sich nicht dessen bewußt wäre, daß die 'VfBer sehr wohl zu einer geschliffenen Leistung fähig sind, würde man den 190Öern von vornherein den Sieg zusprechen. So aber sind der Ueberraschung die Tore nicht ver­schlossen ...

Die beiden Mannschaften.

Spielvereinigung:

Schlarb

Zciler Jäckel

Henrich Heilmann Glitsch

Lippert Arnold Wilhelmi Goebel Schmidt,K. Damit stellen die 1900er die im Augenblick stärkste Mannschaft. Schlarb wird seinen Posten auszusüllen wissen. In Zeiler und Jäckel verfügen die 1900er über eine zuverlässige Verteidigung. Der beste Manm fchaftsteil ist aber unstreitig die Läuferreihe, in der

vor ollem Heilmonn heroorraot. Seine Arbeit wird mit entscheidend sein für den Ausgang des Spieles. In Henrich hot er einen vorzüglichen Assistenten. Im Sturm erhofft man von Arnold und Goebel guten Sport. Wilhelmi sollte sich ernsthaft bemühen. Die Außenstürmer werden sich zu behaupten wissen. Dieser Mannschaft stehen gegenüber:

Ritter

VfB.:

Lehrmund Haupt Seibel Wagner Fenster Knaus Post

Bingel Leutheuser

Balser

Diese Vertretung der Grünweißen stellte zweifellos nicht die stärkste Mannschaft dar. Die Hintermann­schaft Balser-Bingel-Leutheuser dürften als der beste Mannschaststeil zu betrachten sein. Von der Dis­position dieser drei wird viel abhängen. Die Läufer­reihe erscheint bedeutend schwächer. Knauß als Mit- telläufer ist durchaus veranlagt, aber es dürfte ihm die nötige Härte und das Stehvermögen fehlen. Post hat längere Zeit- nicht in der Liga gespielt. Im Sturm wird der VfB. auf das Innentrio seine Hoff­nungen setzen müssen. Haupt ist ja gut, Seibel sehr brauchbar, Lehrmund wird kaum enttäuschen: immer­hin wird man sich zu aller Aktivität aufraffen müssen, wenn das Spiel nicht einseitigen Charakter tragen soll.

Beide Mannschaftsaufstellungen sind wie wir Horen, vielleicht noch nicht endgültig. Aenderungen sind möglich. Im Grunde wird man aber an diesen

Wirtschaft.

Steuerfreie Reichsbahn-Anleihe 1931. Bis zum 11. April einschl. wurden ins­gesamt 284,3 Millionen Mark steuerfreie Reichs­bahn-Anleihe 1931 gezeichnet Davon sind bis zum gleichen Zeitpunkt 133,2 Millionen Mark eingezahlt ukorden, das sind insgesamt 53,6 Pro­zent des Zeichnungsbetrages.

* Besserung in der Westerwälder B a s a l t i n d u st r i e. Das Arbeitsamt Limburg veröffentlicht einen Bericht über die Arbeits- morktlage, wonach eine Besserung in der Be­schäftigung der Westerwälder Basaltindustrie fest­gestellt wird. Annähernd 200 Arbeiter konnten bereits untergebracht werden, weitere Einstellun­gen erfolgen nach Inbetriebnahme einer Anzahl Steinbrüche.

Sranffurf freundlicher.

Fronkfurta. M.. 15. April. (WTD. Draht­meldung.) An der heutigen Börse war die Hal­tung etwas ruhiger, nachdem schon an der Abcmdbörse leichte Abschwächungen eingetreten waren. Da der Ordereingang vom Publikum sehr gering war, hielt auch die Spekulation mit Deckungen zurück, so daß bei kleinem Geschäft die Kurse zunächst nur to e n i g verändert waren. Die Tendenz war jedoch weiter etwas freundlicher, zumal die erholte Veuyorker Börse eher befriedigte. Die feste Haltung in Spe­zialwerten regte ebenfalls an, später konnten sich die Kurse überwiegend befestigten. I.-G.-

Farben eröffneten unverändert, ebenso die übri­gen Werte des Ehemiemarktes. Am Clektromarkt gewannen Gesfürel 1,5 Prozent, Siemens und AEG. je 0,5 Prozent. Der Montanmarkt stand im Zeichen der Aufwärtsbewegung der Jlse-Berg- bau-Aktien, die fast 10 Prozent gewannen. Rhein. Braunkohlen gewannen 3,25 Prozent, die übrigen Montanwerte 0,5 bis 1 Prozent. Stärker be­festigt lagen noch am Kunstseidemarkt Demberg mit plus 5 Prozent, Aku zogen 1 Prozent an. Schisfahrtsaktien konnten sich weiter um 1 Pro­zent erholen. Don Vebenwerten lagen Holzmann um 1.5 Prozent und Deutsche Linoleum um 1.25 Prozent freundlicher. Vach den ersten Kur­sen wurde die Haltung allgemein freund­licher. und die Mehrzahl der Kurse verbuchte 0,5- bis Iprozentige Gewinne.

Am Anleihemarkt erfuhren Schutzgebiete auf Grund des Erfolgs der Anleihegläubiger im Aufwertungsprozeß vor dem Reichsgericht eine starke Aufwärtsbewegung. Bei lebhaftem Ge­schäft stellten sich die Kurse auf 3 Prozent, nach gestern 1,15 Prozent. Anleihe-Altbesiy blieben behauptet, VeubeNh plus 0,5 Prozent. Die Ob­ligationen der Eisenbahnbank und Eisenbahn- rentenbanf erschienen mit Plus-Plus-Zeichen auf den Vorschlag einer Gruppe von Obligationär« Vertretern, die vorhandenen Barmittel von 2,90 Mill. Mark als Abschlagszahlung für rückständige Zinsen an die Obligationäre auszuschütten. Reichs« schuldbuchforderungen weiter plus 0,5 Prozent.

452 Millionen Ausfuhrüberschuß.

Oer deutsche Außenhandel im März.

Berlin, 15. April. (WTB. Funkspruch.) Jin deutschen Außenhandel können sich gegenüber der im allgemeinen Llmsatzrestriktion ausmündenden Handelspolitik der Welt einerseits uni) der be­sonderen finanziellen Zwangslage Deutschlands anderseits saisoninäßige Tendenzen nur noch schwer durchsetzen. So hätte normalerweise im März ein starkes Ansteigen der Ausfuhr und ein annähern­der Einfuhrgleichstand erwartet werden müssen.

Die Einfuhr ist im März um 77 Millionen Mark auf 364 Millionen Mark gesunken. Der Wertrückgang der Einfuhr (minus 17,5 Proz.) ist ausschlaggebend die Folge der Schrumpfung der Einfuhr, die fast 15 Proz. betragen hat: das durchschnittliche Preisniveau ist nur um 3,1 Prozent gesunken. Beteiligt am Rückgang sind die Rohstoffe mit 42 Millionen Mark, die Lebens­rnittel mit 20 Millionen Mark und die Fertig­waren mit 15 Millionen Mark.

Die Ausfuhr beträgt im März 516 Millio­nen Mark. Hinzu kommen, wie im Vormonat, Re- parationssachlieserungen im Werte von 11 Mil­lionen Mark. Die Abnahme der Gesamt- aussuhr gegenüber Februar beziffert sich auf 10.7 Millionen Mark, von denen 6 Mill. Mark auf die Fertigwaren und 4 Mill. Mark auf die Rohstoffe entfallen. Zurückgegangen ist die Aus­fuhr namentlich nach der Schweiz und Groß­britannien, ferner nach China und Dänemark, zu­genommen hat der Warenabsatz nach Frankreich, den Viederlanden und Schweden.

Die Handelsbilanz schließt im März mit einem Ausfuhrüberschuß in Höhe von 152 (Februar 86) Millionen Mark ab. Ein­schließlich der Reparationssachlieferunaen beziffert sich der Ausfuhrüberschuß auf 163 (97) Mill.Mk.

Von fremden Werten lagen Mexikaner weiter test. Viedrig im Kurs stehende Kommunalobliga­tionen zogen bis zu 2 Prozent an. Gold- und Liqu dationspfandbriefe lagen ebenfalls etwas döher Von Industrie-Obligationen gewannen Stahlverein 1 Prozent.

Freundliche Stimmung in Berlin.

Berlin. 15 April. tWTB- Funkspruch.) Di­heutige Börse zeigte, entgegen den Erwartungen

Vormittags und der Vorbörse. ein ziemlich freundliches Aussehen. Ursprünglich rech­nete man für heute eher mit einem leichten Rück­schlag auf die Besserungen vbn gestern und vor­gestern. zumal die Frankfurter Abendbörse bereits Heine Abbröckelungen gebracht hatte Zu Beginn des offiziellen Verkehrs zeigte es sich dann aber, daß wiederum kleine Publikunwausträge vorlagen und daß auch bei der Spekulation noch Deckungs­bedürfnis besteht. Zwar ergaben sich vereinzelt kleine Verluste, doch lag die Mehrzahl der Pa­piere über dem gestrigen Kursniveau. Das Ge­schäft konnte als verhältnismäßig leb­haft bezeichnet werden. Verschiedentlich machte sich eine stärkere Materialverknappung bemerkbar, so daß Jlse-Bergbau. Bemberg. Schultheiß und Schuygebietanleihe mit Plus-Plus-Zeichen an den Maklertafeln erschienen. Für das letztgenannte Papier regte die gestrige Reichsgerichtsentschei­dung kräftig an. so daß sich der Kurs des Vor­tages von 1,4 Prozent mehr als verdoppeln konnte. Bemberg und Schultheiß waren etwa je 5 Prozent, Ilse sogar 9 Prozent gesteigert. Einen guten Eindruck hinterließ die Außen­handelsbilanz für März, die einen Aus­fuhrüberschuß von 152 Millionen Mark brachte, nachdem im Vormonat nur 86 Millionen Mar' erziel^ worden waren. Weiterhin befriedigte der feste Schluß der gestrigen Veuyorker Börse. Bei der Deutschen Erdöl rechnet man mit einer Divi­dende und bei Thüringer Gas glaubt man, das) die Dividendenkürzung nicht mehr als 3 Prozent betragen wird. Etwas schwächer lagen Conti- gummi. Schubert & Salzer, Schuckert und Chade- aktien, die jedoch nur bis zu 2 Prozent einbüßten. 3m Verlaufe war die Tendenz zunächst nicht ganz einheitlich, die stärker gesteigerten Papiere bröckelten vorübergehend leicht ab, dann wurde cs jedoch allgemein wieder freundlicher und ergaben sich neue Gewinne bis zu 2 Prozent.

Deutsche Anleihen weiter sehr fest. Alt­besitz gut behauptet. Veubesih nach anfänglicher Plus-Plus-Votiz dis auf 3,10 befestigt. Aus­länder nicht ganz einheitlich. Bosnier und Ru­mänen. sowie 5prozentige Mexikaner sehr fest. Reichsschuldbuchforderungen weiter gefragt und späte Fälligkeiten bis auf einen Stand von 50 anziehend. Auch Deutsche Renten lagen über­wiegend gefragt und etwas fester.

Briefkasten Der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

A. 0 Der Beamte darf nur mit Genehmigung seiner vorgesetzten Dienstbehörde gewerbsmäßig gegen Entgelt musizieren oder gegen Entgelt einen Gesangverein leiten.

Letzte Nachrichten.

Frankreich und die Auflösung der SA.

Paris, 15. 'April. (D3IB. Funkspruch.) Die Agentur haoas gibt Erklärungen wieder, die Hit­ler gestern vor Vertretern der angel­sächsischen presse über die Auflösung seiner Sturmabteilungen abgegeben hat, und hebt die Stelle hervor, in der Hitler behauptet, daß die Auflösung auf Ersuchen Frankreichs er­folgt sei und daß im Juli vorigen Jahres der R e i 6) s k a n ; l c r bei seinem Besuch in Paris der französischen Regierung ein sol­ches versprechen gegeben habe.

Der Berliner Korrespondent der Agentur havas bemerkt dazu: Vicht nur hat die Reichsregierung im Juli irgendein versprechen dieser Art der französischen Regierung nicht gegeben, sondern sie hat sogar eindeutig erklärt, daß sie irgendeine derartige Verpflich­tung nicht übernehmen könne. Dir glauben versichern zu können, daß weder im Juli, noch später zwischen Frankreich und Deutschland irgendeine Aussprache über d i e innenpolitische Lage Deutsch­lands stattgefunden hat, die im geringsten eine Geschichte rechtfertigen könnte, die zum Zweck einer nur zu offensichtlichen innerpolitischen nalional- sazialistischen Propaganda erfunden ist.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 5,5 o.H., Lombardzinsfuß 6,5 v.H.

.van.iur u. Ml.

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Unfor.g» flurt

Datum

14.4.

15.4.

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15-4.

6% Tcundt dicidiMnlcibe v.

49

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7% Irutfrfic ?Hcid)5anlcil)e t>. 1921

56

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6*,i% Doung-Anlcibe von 1930 . Tcutfdie Slnl.-Ablöl.-Schuld mit

51

Auölos.-Rechten.......

40,13

40.13

40

40,25

DcSgl. ohne Auslos.-Rcchte . . 6% Heft. Solti-ftaal von 1929

2,7

3,25

2,75

3

irückzahlb. 108%)......

Cbrtbcficn Proviii,-Anleihe mit

-

Anrloj.-Rechten......

Deutsche komm. Sarnmelabl.

Anleihe Serie 1.....

8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse

37

37,75

13 unkündbar bis 1935 .... 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse unkündbar bi» 1936 Serie 16 . 4*/.% Franks. Hyp.-Bank Siqu.

70,25

69,5

Bsandbricse........

Rhe niiche HyP.-Bank.Liau.

74,13

Goldpse...........

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Psandbricse R. 19......

7% Pr. Landespsandbriefansialt,

70,75

70,75

Psandbricse R. 10

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4% Ccfterretd)l|d)c Goldrenke . .

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-

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_

4% Ungarische Golkrcnle ...

5,8

5,75

5,6

5,6

4% Ungarische GtaaiSrente v. 1910

4.9

4'/i% dcögl. von 1913 ....

4.9

5% abgest. Goldmexitaner von 99

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5,5

4% Türkische Zollanleibc von 1911 4% Türkische Lagdadbabn-Anleib.

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2,15

2,13

Serie I

2.4

4% vergl. Serie II.....

8%Rnmän. vereinh. Rente 6.1902

2,2

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Datum

14.3.

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A.G. für Berkrhrrwelen Akt.

31

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Cammer,- und Pnvat-Bank .

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6

44

Dresdner Bank......

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106

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A.C.G...........

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Clcktr. Lierermigsgekellschaft.

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Felten & Oluillefluntc.... Geiellschast für (Slelirtldfe

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30,5

30

Unternehmungen ....

9

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. 9

65,5

cdiudert & (So.......

11

48

46

Siemens & Halsk».....

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_

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21,75

54

54

53.75

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Gelsenkirchener......

. 8

33

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32,75

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Harveacr.........

. 0

34

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Hoesch Eisen........

. 0

24,25

Ilse Bergbau.......

10

128.5

119

128

Slodnerwerte.......

. 6

21

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Köln-Acucjien.......

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23

Mannesmann-Röhren . . .

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34,25.

34,5

Maneielder Bergbau ....

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Lben'chles. KokSwerke . . .

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30.65

Dbönir Bergbau......

Rheinische Braunkohlen . . .

Rheinstabl.........

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16.5

17,5

16,75

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«5ch1uß- lurt

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Datum

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Bereinigte Stahlwerke . . .

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Verein, chem. Industrie Frank«

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Metallgeiellschast.....

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Kemcntwcrl Heidelberg. . .

Zementwerk tzarlsiaot. . . .

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42

_

_

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Dayh & Freytag.....

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Schultheis Batzcnhoser . . .

15

_

49,25

54

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0

36,5

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37

37.5

Bemberg . .

0

30

30

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Zellstoss Daldbos . .

12

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Deutsche Linoleum ....

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26

27.25

27,5

28,5

Crenficm & Koppel ....

. 0

19

Leonhard Tietz......

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55.5

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SvcnLka .........

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Franksuner Maschmen . . .

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15

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Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

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7,343

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7.343

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49.95

| 50,05

49.95

50.05

Prag . . .

12,465

1 12.485

12,465

12,485

Budapest . .

57,94

58.06

58.94

59.06

Sofia . . .

3,057

3,063

3,057

3,063

Holland . .

170,68

. 171,1

2

170.68

171,02

Celo . .

81,52

1 81.68

81,07

81,23

«op-nhage».

86.91

87,09

86.91

87.09

Stockholm

89.02

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London . .

15.92

15.96

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1592

Buenos Mes

1,048

1 1.052

1.048

1.052

Neunori

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4.217

4.209

4.217

Brussel. . .

58.99

59.11

59,01

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Italien. . .

21,63

21,67

21.63

21.67

Tarte . . .

16.61

16.65

16.61

16.65

Schweiz . .

81.92

82.08

81.87

82.03

Spanien . .

32.27

32,33

32.27

32.33

Danzig . .

82.62

82.78

82.62

82.78

Japan . .

1.389

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1.389

1,391

Rw de Jan..

0,284

0.266

0,274

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Iugoslawte».

7,423

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7,427

7.437

Liliabo» . .

14,54

14,56

14,49

14,51

Banknoten

serlm, 14. Avril

Oeld

ZrW

«merikonnche Roie»

4.20

4.22

Belgische Noten . .

58.83

59.07

Dänische Noien . . . .

86.73

87,07

15,88

15,94

ksranzosische Noten . . . .

16.57

16,63

Holländische Noten . . . .

70.31

170,99

Iialieaijche Noren ....

21,91

21,99

Norwegisch- Noten....

81.34

81,66

Deutsch.Oesterreich, » 100 6*111 tco

Rumänische.'toten . . . .

2.49

2,51

Schwedische Roten . . . .

79.84

80.16

Schweizer Noten.....

« -

81.74

82.06

Spo-idje Noten.....

32,34

32.46

llngarnche No«, . . .

e