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Berlin. 14. Mkirz. Der Ständige Ausschutz de, preußischen Landtags Hot heute über den Termin derNeuwahldesPreuhischenLandtags beraten. Minister S e v e r i n g wies in der Be­gründung des Regierungsvorschlages, die Wahl a m 17. April vorzunchmen, darauf hin. daß der frühere Wahltermin denjenigen Parteien ent- gegenkommt, die vor einem Jahr die Auflösung des Landtags betrieben hätten. Alle Gerüchte, datz die Regierung Reuwahlen verhindern wolle, seien unwahr. Line wei­tere Hinausschiebung der Wahl sei sowohl i m I n t e r e s s e de r w i r l s ch a f l als auch wegen derübermätzigenJnanspruchnahmeder Polizei nicht möglich, wenn ein ordnungs- mähiger Verlauf der Wahlvorbereitungen gewähr­leistet sein solle.

Die Regierungsparteien beantrag­te n. die Wahl a m 2 4. A p r i l vorzunehmen. Auf diesen Termin halte man sich in einer interfraktto- nellen Besprechung vorher geeinigt. Matzgebend für die Verschiebung gegenüber dem Reglerungsvorschiag I war vor allem die ordnungsmähige Er­ledigung des preuhischen Etats. Mit den Stimmen der Regierungsparteien beschloß der Stan- |

rüge Ausschuß. den24. Aprilalsdenwahl- t a g feflzulegen.

Das preußische Staatsminlsterlum hat beschlossen, den Wahlquotienten für die preußiscl)en Wahlen auf 50000 festzusehen. Der Wahl­quotient war f r ü h e r 4 0 0 0 0 und wurde durch die preuhifche Sparvervrdnung auf 60000 erhöht. Ls ist nunmehr eine Verordnung der Staatsregie­rung zu erwarten, durch die die preußische Spar- verordnung abgeändert wird. Bei den kommen­den Preutzenwahlen wird also auf 5 0 0 0 0 Stim­men ein Abgeordneter entfallen. Der neue Preußische Landtag, für den man 350 Abgeordnete erwartete, wird danach voraussichtlich zwischen 400 und 450 Abgeordnete zählen.

politischer Osterfrieden.

Berlin. 15. März. (LNB.) Das Reichs- innenministerium bereitet eine Vorlage vor, nach der die potttlfchen Parteien in der Kar­woche vom 2 0. Mär; bis zum 3 0. Mär; Burgfrieden wahren sollen. Das Reichskabinetl wird sich mit der Vorlage in einer seiner nächsten Sitzungen beschäftigen. Die sächsische Re­gierung hat bereits für die Osterwoche ein De­monstration-Verbot erlassen.

HMnbergwillgesenDerzWausdeiiMitenMhl gang eine MchStagsauMimg einlanschen.

(Sin rein litauisches Memel- direktorium.

Reue Urüsk.crung des Deutschtums.

Memel, 14.März. swTB.) Der Präsident des Memeldirektoriums. S i m m a t. hat heute mittag sein Direktorium endgültig gebildet und zu Mitgliedern dieses Direktoriums den Besitzer Reisgys und den Kaufmann Kadgiehn er­nannt. fo daß das Direktorium jetzt aus Simmat. dem in voriger Woche ernannten Tolischus und den beiden obengenannten Herren besteht. Die (Er­nennung Kadgiehns und Reisgys' ist besonders des­halb bemerkenswert, weil diese beiden schon sei­nerzeit vom Landtage das Mißtrauen ausgesprochen erhielten. Es handelt sich um ein rein litauisches Direktorium, das weder dem Siyne der Memelkonvention noch dem Beschluß des Völkerbundsrates vom 20. Februar d. I. entspricht, der die Errichtung eines verfassungs­mäßigen Direktoriums fordert. Dafür tragen d i e Signatarmächte sowohl als Mitunterzeichner der Konoenlion wie als solche des vorerwähnten Ralsbefchlusscs dieverantwortung. Sie wer- den also dafür sorgen müssen, daß der neue litauische Verstoß rasche stens eine geeignete Kor­rektur erfährt.

Oie Internationalisierung der Zivilluftfahrt.

Starke deutsch-französische Gegensätze in Genf.

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wärts" bezeichnet den Plan als ein Hausierge- schäft. Hugenberg werde sich selbst überlassen blei­ben, denn für den Ausgang des zweiten Wahl­ganges hätten die Düsterberg-Wähler nichts zu bestimmen und Hugenberg erst recht nicht. Die .Deutsche Allgemeine Zeitung be­zweifelt, daß Hugenberg im Ramen der gesamten nationalen Opposition" spricyt und glaubt nicht, datz dieserWeg zum Zrele fuh- ren wird. Aber durchaus zu billigen fei die Voraussetzung, von der er ausgehe, nämlich der Wunsch, wenn irgend möglich, einen zweiten Wahlgang unnötig zu machen. Da^u gehöre aber etwas ganz anderes, nämlich der Ver­zicht der Herren Hitler und Thal­mann auf ihre Kandidatur, der kaum zu er­reichen sein werde. *

Rus Regierungskreisen wird dem Wolffschen Lelegraphenbureau mitgeteilt: Die Hugenbergsche Kandidatur Duesterberg hat genau so abgeschnitten, wie nüchterne Rechner ihr dies vorhergesagt haben. Mit 2,5 Millionen Stimmen ist sie zur p o li t i sch en De d eu - tungslosigkei t verurteilt. Es ist we­der von irgendwelchem Interesse, wasHerrHugenbergfürdenzweiten Wahlgang vvrhat, noch wird vermutlich irgend jemand an amtlicher oder nichtamtlicher Stelle das Bedürfnis empfinde, sich mit ihm vor dem zweiten Wahlgang in orterun - gen über seine Wunsche und Meinungen auch nur irgendwie einzulassen.

Aufruf der Oentschnationalen Vottspartei.

Berlin, 14.Wr^ (TU.) In einem Artikel zu dem Ergebnis der Reichspräsidentenwahl schreibt Dr. hugenberg:

Die Angst vor Erschütterungen, die etwa mit einem Reichspräsidentenwechfel verknüpft sein könnten, hat ein paar Millionen Wähler, die im Lager der nationalen Opposition gegen das herrschende System stehen, dazu bewogen, für die Wahl des Feldmarschalls von Hinden­burg z u m Reichspräsidenten zu stimmen. In der zweiten Wahl entscheidet die ein- fache Mehrheit. Rach Lage der Dinge ist damit zu rechnen, datz der Generalfeldmarsä)all von Hin­denburg im zweiten wahlgang gewählt wird. Unter diesen Umständen führt eine Betrachtung, die sich über die kampsesverbissenheit der Parteien er­hebt, zu dem Gedanken, datz unser öffentliches Le- ben von den vielen Unklarheiten, die uns grämen, befreit würde, wenn man folgendermaßen vor ginge:

Außer den schon vorgesehenen Wahlen zum Preuhischen, Bayerischen, würltem- bergischen Landtag soll am 8. Mai die Reuwahl de» a u f z u l ö sen de n Reichs- t a g e s stattfinden. Unter dieser Voraus- sehung könnte durch verfassungsändern­de» Reichsgeseh anerkannt werden, datz die Abstimmung vom 13. März die Wir­kung eines zweiten Wahlganges der Reichspräsidentenwahl haben soll, datz also die Wiederwahl Hindenburgs er­folgt ist. Die gesamte nationale Opposition könnte einem solchen Vorschlag zustimmen, denn eine zweite Wahl würde die Bedeutung einer Gegen- probe haben, die auf dem oben vorgeschlagenen Wege einfacher, billiger und durchgreifender erreicht werden würde.

OieGermania" lehnt ab.

Der Weg zur positiven Mitarbeit nur über fachliche Methoden.

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Am 24. April Landtagswahl in Preußen

Oer Wahlquotieni auf 50 000 festgesetzt.

Dagegen verlangte M a s s i g l i (Frankreich) überein st immend mit dem Präsidium, daß der Luftfahrtausschuß unverzüglich Die Frage der Internationalisierung der Zivilluftfahrt durch­beraten und fo eine Stellungnahme des Hauptaus­schusses ermöglichen müsse. Französischerfeits will man die Frage der Zivilluftfahrt in den Vordergrund

Die Pressestelle der AGDAP. schreibt zur Reichspräsidentenwahl: Trotz der Änterstühung, die dem Kandidaten der Front von Westarp bis Dittmann von Seiten der Regierung und der Be­hörden zuteil geworden ist. hat die Reichspräsi­dentenwahl in ihrem ersten Teil ihm die von den Trägern dieser Kandidatur erwartete 2Rehrheit der abgegebenen Stimmen nicht gebracht. Den jetzigen Machthabern ist es noch einmal gelungen, die Stunde der Abrechnung auf kurze Zeit hinaus- zufchieben. Die Regierung Brüning hat nach dieser eindeutigen Volksabstimmung nicht mehr das R e ch t, sich auf eine Mehrheit des deutschen Volkes zu berufen. Sie ist zu einer Minderheitsregierung geworden, deren Rücktritt nach der geltenden demokrati­schen Verfassung unverzüglich zu erfolgen hat. Das Volk hat gestern gegen dasSy­lt c m" entschieden. Bei einer Reichstagswahl würde fich der Sieg der Rationalsozialisten in einer Steigerung von 107 auf 190 Mandate auswirken. Die nationalsozialistische Bewegung hat sich somit das Recht auf die politische Führung des Reiches er­kämpft. Sie wird den Kampf nunmehr mit ver­doppeltem Eifer weitertragen.

Berlin. 14.März. (TU.) Unter der Ueber- schriftVöllige Klärung" lehnt das Berliner Zentrumsorgan, dieGermania", die An­regung Hugenbergs unter Verzicht auf einen zweiten Wahlgang für die Wahl des Reichs- Präsidenten am 8. Mai zugleich zum Reichstag und zu den Landtagen zu wählen, ab und holt zugleich zu einem ungewöhnlich scharf en Gegenstoß aus. Hugenberg wisse, fo hecht es in dem Artikel, daß Hindenburg im zweiten Wahlgang w i e d e r g e w a h l t werde und datz feine, Hugenbergs, St et - lungnahme dabei keine wesentliche Rolle mehrspiele. Wie stehe es überhaupt um dessen Aktivlegitimation? Wir glauben nicht einmal, daß Hugenberg befugt sei, im Rainen der ..Rationalen Opposition" zu sprechen.Wir gehen von rein fachlichen Erwägungen aus, wenn wir feststellen, der Weg zur positiven Mit­arbeit in der Regierung führt nicht üb er die Methoden, die von feiten der fog. Rationalen Opposition bisher praktiziert wur­den. Mit diesen Methoden gibt es für uns kein Paktieren. Wer nicht sachlich Mitarbeiten will, der unterlasse es. Die Regierung denkt ihrerseits nicht daran, irgend jemand zurückzustoßcn, der auf dem Boden der sachlichen Möglichkeiten zu aufrichtiger Mitarbeit bereit ist. Dazu bedarf es jebenfaU8 keiner Reuwahlen des Reichstages."

Gegenüber den Stimmen, die einer Ein­beziehung der Rationalen Opposi- tionindieRegierungsarbeit das Wort reden, erklärt dieGermania":So, wie die Dinge heute liegen, halten wir eine Ueberwin- dung der Krise und eine Einordnung der radi­kalen Bewegung im Staat überhaupt nur für möglich, wenn die Regierung mit noch stärke­rer Energie als bisher alleaufrühreri­schen" Auswüchse des politischen Lebens, alle Aufwühlung der politischen Leidenschaften und die skrupellose Verhetzung bekämpft und rücksichtslos unterdrückt und die Gestaltung dieser Opposition nicht dem Zufall überläßt, vielmehr die völlig mangelnde Selbst­disziplin dieser Gruppe durch eine dann leider unerläßliche Zwangserziehung zur Anständigkeit erseht."

Der Plan Hugenbergs auf Reichstagsauflösung findet auch in der übrigen Presse Ablehnung. DasDerl. Tageblatt" spricht von einem Verlegenheitsprodukt und nimmt an, datz die Reichsregierung sich auf Verhandlungen hierüber gav nicht erst einlassen wird. Der »Dor-

OerwirtschafilicheOonaubuud

Zollpolitischer Borstotz in London.

London. 14. März. (TTl) Die Pläne für ein Vorzugs-Zollsystem zwischen Oesterreich, Ungarn, Rumänien, Südslawien und der Tschechoslowakei sind, wie dem Londoner Korrespondenten der Telegraphen-Llnion aus diplomatischer Quelle versichert wird, fix und fertig, sodaß sie innerhalb von 24 Stunden in Kraft gesetzt werden könnten. Die Vereinbarungen sind unter Hinzuziehung von Bankiers, Wirt­schaftssachverständigen und Statistikern erzielt worden. Auch die Zollisten sind schon im einzelnen ausgearbeitet. Die Vorzugsbehandlung erstreckt sich nur auf bestimmte Waren gruppen, die jeweilig den Bedürfnissen der einzelnen Staaten entsprechen.

Der österreichische Gesandte in London, Baron Frankenstein, wird nach Anweisungen"Äus Wien bei den zuständigen Londoner Stellen Verhand­lungen einleiten und darauf Hinweisen, daß d i e Verhältnisse in Oesterreich keinen weiteren Aufschub mehr gestatten, sondern schnellstens Maßnahmen zur Linderung der wirtschaftlichen Rot und dcr Arbeitslosigkeit getroffen werden mühten. Eine Verschiebung der Angelegenheit bis zur Lausanner Konferenz wird in den diplomatischen Kreisen der beteiligten kleinen Staaten scharf abgelehnt. Die sind sich dessen bewutzt, daß der Schlüssel jetzt bei Eng­land liegt, das bekanntlich sehr starke Be­denken gegen den Tardieu-P lan hegt. London müsse schnellstens eine Konferenz der in Frage kommenden Großmächte einberufen, um eine Klärung der Lage herbeizuführen. Ob die kleinen Staaten das von ihnen gesteckte Ziel erreichen werden, wird in diplomatischen Krei­sen b e 5 to e i f e 11. Es wird durchaus mit der Möglichkeit gerechnet, daß England seinen Plan durchsetzen wird, wonach zunächst einmal ein Anfang mit Oesterreich und Lln- g a r n gemacht werden soll, da auch Italien ähnlicher Ansicht ist.

Oie deutsche Kreuger-Anleihe.

Berlin, 14. März. (ERB. Eigene Meldung.) Im Zusammenhang mit dem Selbstmord des schwedischen Finanzmannes Ivar K r e u g e r sind auch verschiedentlich Fragen aufgetaucht über die Auswirkungen auf Deutschland. Don unterrichteter Seite wird dazu festgestellt, daß die Rück- und Zinszahlungen aus der 5 00- M i l l i o n e n - A n l e i h e, die Deutschland ini Jahre 1925 ausgenommen hatte, an die amerika­nische Bank Lee-Higgensen erfolgt, die die An- leihe seinerzeit vorfinanziert hat. Da die Firma Krcugcr bereits ihren Gegenwert bei Lee-Higgin- fen abgedeckt hat, so bestehen Beziehun­gen Deutschlands lediglich zu diesem B a n k h a u s e. Im übrigen läuft die Anleihe 50 Jahre. Die Stücke, deren Rominalbetrag so hoch ist, datz sie nicht für den Publikumsverkehr in Frage kommen, dürfen erstimIahrel935 auf den Markt gebracht werden.

Oie Wetterlaqe.

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Berlin, 14. März. (ERD.) Die Deutschna­tionale Volkspartei erläßt einen Aufruf, in dem es heißt: Die Ausnutzung der Autorität, die der Rame des Feldmarschalls von Hindenburg in Deutschland genießt, die skrupellose Einsetzung der gesamten Machtmittel des Staates einschließlich der Gelder der Steuerzahler für die Parteiinter­essen des Systems und Die Angst vor Erschütterun­gen, die Millionen von Wählern im Lager der nationalen Opposition zur Stimmabgabe für den Feldmarschall bestimmt hat, täuscht noch einmal einen Crsolg des schwarz-roten Systems vor. Der starke Stimmenrückgang der Shstemparteien und das gleichzeitige Ergebnis der Wahlen t n Mecklenbur g - Strelitz hat gezeigt daß es tatsächlich nur ein Scheinerfolg ist. Dort haben die Deutschnationalen bei den Landtagswahlen doppelt soviel Stimmen erhalt en wie bei der Reichspräsidentenwahl. Dort ist die DRVP., deren Stimmen sich seit der Reichstags­wahl mehr als verdoppelt haben, zur stärksten Partei des Landes geworden. Die Wahlen in Preuhen und die Wahlen im Reich die wir auf Grund der Wahlergebnisse als Aus­druck des Volkswillens fordern, wer- den. das Anwachsen des nationalen Gedankens erneut zeigen und den Zusammenbruch der schwarz-roten Koalition besiegeln.

Unter diesen Umständen wird der zweite Wahl­gang hervorragend unter dem Gesichtspunkt der Preutzenwahlen zu führen sein.

Unser nächstes großes Kampfziel heißt P r e u * 6en. Das Beispiel vonMecklenburg-Strelih zeigt, daß unser Ziel, die Beseitigung der marxistischen Herrschaft, zu erreichen ist, wenn alle Kräfte an­gespannt werden.

Aufruf Hitlers.

Der Kampf geht weiter für den zweiten Wahlgang.

München, 14.März. (TU.) Adolf Hitler hat eine Kundgebung an die Mitglieder der Rationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei erlassen, in der es heißt:

Die erste Wahlschlacht ist geschlagen. Gegen das vereinte Auftreten aller anderen Parteien trotz schwerster behördlicher Unterdrückungen und Behinderungen unserer Propaganda hat die RSDAP. ihre Wählerschaft in knapp 11/2 Jahren f ast verdoppelt. Wir sind heute zur unbestritten weitaus stärksten Partei Deutschlands emporgestiegen. Mit einer Flut von Lügen, Verleumdungen und Irreführungen son­dergleichen haben unsere Gegner gekämpft. Die gegen uns vereint aufmarschierenden Parteien sind von 21,4 auf 18,6 Millionen ge­sunken. Wir sind dagegen von 6.4 auf 11,3 Millionen gestiegen. Deutschnationale und Stahl­helm haben ihren alten Bestand gehalten. Was uns in diesem Wahlkampf noch nicht restlos gelungen ist, muß im kommen­den vollendet werden. Rationalsozialisten! Wir haben aus eigener Kraft aus dem deutschen

Genf, 14.März. (TU.) Im Hauptausschuh der Abrüstungskonferenz wurde am Montag als erste sachliche Frage die von Frankreich geforderte In­ternationalisierung der Zivilluft­fahrt behandelt. Der Luftsahrtausschuh hatte sich zur Behandlung dieser Frage ohne vorher­gehende Entscheidung über die Abschaffung der Militärluftfahrt unfähig erklärt. Das Präsidium legte dem Hauptausschuß eine Ent­schließung vor, in der die Frage der Snternationati-

Zivilluftfahrt zur Klärung technischer v._o. . _..n Luft ahrtausschuß zurückoerwiesen wurde. In dieser Ent chließung wurde jedoch die von Deutschland beantragte Abschaffung der Militär­luftfahrt überhaupt nicht erwähnt. Die Entschließung stieß auf starken Widerstand, da sie in dieser Fassung die Internationalisierung der Zivilluftfahrt als Hauptfrage in den Vorder­grund rückt. Litwinow (Sowjetrußland) betonte, daß diese Konferenz keine Luftfahrt- sondern eine Abrüstungskonferenz sei, die sich nicht mit der Zivilluftfahrt zu befassen habe. Nur die Ab­schaffung der Militärluftfahrt müsse sofort grundsätzlich erörtert werden. Nad 0 lny (Deutschland) wies entschieden darauf hin, daß es völlig ausgeschlossen sei, über die Internationalisierung der Zivilluftfahrt ohne gleichzeitige Besprechung der Frage der Abschaffung der Militärluftfahrt zu verhandeln.

Volk über 5 Millionen Stimmen erneut an uns gezogen. Der Angriff gegen die Zentrums- und Marxistenfront mutz nun sofort in der schärfsten Form aufgenommen werden. Ich weih, Parteigenossen, daß wir in dem Kamps schwere Opfer gebracht haben. Trotzdem fordere ich euch auf, augenblicklich den Kampf für die zweite Wahl zu eröffnen. Kein Tag Darf verloren gehen. Ich habe schon in meinen Reden angekündigt, daß ganz gleich, wie die Wahl ausgeht, der 14. März uns wieder an der Arbeit sehen wird und ganz gleich, wie groß und intensiv die Arbeit der letzten Wochen war, sie wird und muß noch gesteigert werden. Wenn die Wähler der gesamten natio­nalen Front sich auf das Gebot der Stunde be­sinnen, muh es uns noch möglich werden, die wenigen Millionen fehlenderVolkS- genossen aus der widernatürlichen Front un­serer Gegner herauszubrechen und uns zuzu­führen. Entsprechend der vor uns klar sichtbaren Aufgaben wird unsere Propaganda einer neuen LI eberprüf ung unter- zogen. Die Anordnungen für die Weiterfüh­rung und Verteilung des Kampfes gehen bereits heute abend an die Organisationen hinaus. Par­teigenossen! Durch unsere Energie und Zähigkeit sind wir von sieben Mann nunmehr auf 11,3 Millionen gewachsen. Die übrigen natio­nalen Kräfte eingerechnet, umfassen wir damit rund 13,8 Millionen. Es muh uns möglich sein, die fehlenden 2,5 Millionen aus der gegnerischen Front herauszureihen und dort­hin zu führen, wo sie hingehören. Wir sind es allen denen, die uns ihr Vertrauen schenken, schuldig, unser Höchstes und Allerletztes herzu­geben, um den Sieg an unsere Fahnen zu heften. Der erste Wahlkampf ist beendet, der zweite hat mit dem heutigen Tag begonnen. Ich werde auch ihn mit meiner Person führen.

gez.: Adolf Hitler."

rücken um dabei den angeblichen ini l i t a r i s ch e ttz Wertderdeutschen Luftfahrt nachzuweisell und so die von Deutschland geforderte Abschaffung der Militärluftfahrt zu hintertreiben. Da di- uferlose Aussprache keinen Ausweg zeigte, wurde zu­nächst ein engerer Redaktionsausschuß aus Vertre« lern Deutschlands, Rußlands, Italiens, Frankreichs, Englands, Schwedens und Spaniens eingesetzt, der eine neue Entschließung für den Luftfahrt, ausschuß ausarbeiten soll.

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Wettervoraussage.

Luftdruckanstieg über Zentraleuropa hat zur Aus­bildung eines Hochdruckgebietes geführt, das sich von Island in südöstlicher Richtung über die britischen Inseln und Deutschland bis nach dem Balkan hin erstreckt. Somit wird die nach Nordosten abziehende Störung bei uns keinen Einfluß mehr gewinnen, vielmehr dürfte infolge der absinkenden Luftmassen des Hochs meist heiteres Wetter herrschen, wenn auch vorübergehend sich noch leichte Bewölkung einstelll. Die Temperaturen werden infolgedessen durch Ein» und Ausstrahlung bestimmt, so daß also die Erwar­mung weiter zunimmt, während nachts noch Tem- peraturrückgang bis unter den Gefrierpunkt eintritt.

Aussichten für Mittwoch : Leicht wol­kig mit Aufheiterung, nachts Abkühlung bis zum Gefrierpunkt und darunter, tagsüber zunehmende Milderung, trocken.

Aussichten f ür Donners tag : Weiter, hin vielfach aufheiternd und tagsüber fortschrei­tende Erwärmung.

Lufttemperaturen am 14. März: mittags 8,3 Grad Celsius, abends 1,3 Grad; am ISJJW morgens 0,7 Grad. Maximum 8,5 Grad, Minimum0,7 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 14. März: abends 0,1 Grad; am 15. März: morgens 0,3 Grad Celsius. Sonnenscheindauer 8tz Stunden.

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