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Ur. 63 Erster Blatt

182. Jahrgang

Dienstag, (5. März 1952

Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags. Beilagen: Die Illustrierte Siebener Familienblätter Heimat im Bild - Die Scholle IRonats-Bejugsprels:

Mit 4 Beilagen 3i HL 1.95 Ohne Illustrierte , 1.80 Zustellgebühr.. , -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt.

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GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

ün»<f eitfr Derktg: vrühl'sche Untoerfität$=Bi(b. nnö Stetwbniderei R. Lange ht Gietzell. SchnftlettvBg und Seschäftrftelle: SiffeWrtTte 7.

Annahme Mn Anzeigen für die lagesnummer dis zum Nachmittag vorher.

Preis für I mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8. auswärts 10 Reichspf enmg: für Re­klameanzeigen von 70 mm Breite 35 Reichspfennig, Playvorfchrift 20'. mehr.

Chefredakteur:

Dt. Friedr. Milh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange; für Feuilleton vr H.IHyriot; für den übrigen Teil Ernst Blumschein und für den Anzeigenteil Mar Filter, sämtlich in Gießen.

Das Echo der Präsidentenwahl.

icfommen

t, an die

Sozialdemokratie habe dieses vermieden.

Stimmen aus -em Reich

er parteilichen

Grundlog c

Sie bauten für

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ihre Arbeiten fortsetzen.

Unsere Darstellung zeigt die prozentuale Berteilu ng der in den einzelnen Wahlkreisen abgegebenen Stimmen auf die Kandidaten.

Regierungsparteien sich nicht darüber hinweg- täuschen, baß auf ihren gestrigen Erfolg das Pyrrhus-Wort anzuwenden sei: »Roch ein solcher Sieg und wir sind verloren." Der Besitzstand der Bayrischen Bolkspartei bei der letzten Reichstagswahl sei von der RSDAP. um 92 000. der Besitzstand bei der Landtagswahl von 1928 um 227 000 Stimmen überholt worden, die RSDAP. sei also heute die stärkste Partei in Bayern.

Die »Münchener Zeitung" schreibt: Der große und erfreuliche Sieg Hindenburgs dürfe die Tat­sache nicht verdunkeln, daß die 11.3 Millionen nationalsozialistischen Stimmen, wenn sie auch längst nicht zur Erreichung des Präsidentenzie­les genügen, doch eine gewaltige Massie­rung unzufriedener deutscher Men-

anzuweudeu, laut und deutlich bekundet.D e r Deutsche" (Christi. Gewerksch.) schreibt, es stehe nunmehr feft, daß Hindenburg Reichspräsident bleiben werde. Das Ergebnis der ersten Wahl sei die Niederlage der Harzburger Front. Es sei nicht die erste, aber wahrscheinlich die entscheidende Nie­derlage.

Der sozialdemokratische21 b e n b" erklärt, Hitler habe Deutschland gefragt, ob es von ihm regiert fein wolle. Deutschland habe gestern diese Frage mit 26,3 gegen 11.3 Millionen Stimmen mit mehr als Zweidrittelmehrheit verneint. Hitler werde nicht Reichspräsident, mit der legalen Machtergreifung sei es nichts. Die illegale zu verhindern, sei Auf gäbe der Staatsbehörden. Wenn die Sozialdemo-

die verständnisvolle Unterstützung, die sie bisher dabei gefunden haben und forbern auf, den zweiten Wahlgang mit berfelben Energie, mit derselben Sachlichkeit tmb mit demselben ZisK #- führen."

Im Hause -es Reichspräsi-enten

Hindenburg befriedigt. Begeisterte Zuschriften aus dem Zn- und Ausland

Die Berliner presse.

Berlin, 14.März. (ZU.) Die gesamte Ber- Itncr Presse nimmt am Montag in eingehender Weise Stellung zum Ausgang der Reich-Präsi­dentenwahl. Der nationalsozialistische ..An­griff" weist darauf hin, daß die RSDAP fich fast verdoppeln konnte. Geradezu blamabel sei das Ergebnis für die Sozialdemokraten. Hinter Hindenburg gebudt, haben sie sich unter Preisgabe aller ihrer Grundsätze an die Urne geschlagen und dennoch das Ziel nicht erreicht. 200 000 Stimmen seien eine ganze Menge, wenn man sie nicht habe. Der Rationalsozialickmus dagegen wachse organisch und set die einzigePartet. die in Deutschland einen politischen Fak - t o r darstelle. Alle nationalen Fiele könnten nur ausschließlich von der RSDAP. au- vertreten werden, nicht von irgendwelchen Gruppen nebenher.

DerBerliner Lokalanzeig c<" (Hu- genberg) hofft, die Rationalsozialisten niöchten au« dem Ergebnis de- ersten Wahl­ganges die nützliche Lehre ziehen, daß auch ihre Bäume nicht in den Himmel wachsen und daß sie fich selber zur Unfrucht­barkeit verurteilen, wenn sie glauben, auf die Dundesgenosscnschaft jener bürgerlichen Äräftc verzichten zu können, ohne die eine fruchtbare nationale Opposition nicht möglich sei. Es wäre grundfalsch, die Kandidatur Duesterberg- als Zählkandidatur der Deutschnationalen zu werten. Bei etwaigen Reichstagswahlen oder bei den Landtagswahlen in Preußen würde alle- noch ganz anders aussehen, da dann alle, die sich trotz politischer Gegnerschaft gegen da- schwarz- rotc System durch den Ramen Hindenburg be­stechen ließen, natürlich nach politischen Gesichts­punkten wählen würden.

Die .Berliner D ö r s c n z e i t u n g" er­klärt. baß die Koalition Brüning nicht mehr die Mehrheit de- deutschen Volkes hinter sich habe. Die Wahlen in Preußen, das nach wie vor die Schlüsselstellung der Linken im Reiche sei, müßten und würden das jetzige System aus dem Sattel beben. Es wäre am besten, wenn zur Erreichung dieses Zieles die Rechte sich an dem zweiten Wahlgang für den Präsidentschaf tSposten nicht beteiligen, sondern schon heute mit der breiten Front von Dingeldey über Hugenberg und Stahlhelm bi- Hitler den erfolgversprechen­den Kamps um ble preußische Schlüs­se l st e ll u n g aufnehmen würben.

DioDeutsche T a-g e s z e i t u n g" (agrarisch) sagt: Es ist objektiv nicht ohne Nutzen, den Wahlaussall des 13. März näher zu betrachten. Er hat für Hindenburg eine Stimmenziffer ergeben, in der ganz ohne Zweifel das bürgerliche Element überwiegt. Er hat gezeigt, daß große Teile des Bürgertums, die vielleicht bei parla- mentarischen Wahlen irgendeiner altgewohnten Par. teisahne die Gefolgschaft versagen sich auf ihre weltanschauliche Einstellung besin­nen, wenn es sich um eine Entscheidung über Per­sönlichkeiten handelt.

Die .Deutsche Allgemeine Zeitung" (Volksparteil.) bewertet da- Wahlergebnis als großen moralischen und persönlichen Erfolg des Staatsoberhauptes und fügt hinzu, die äußere und innere Lage Deutsch-

schen bedeute Man habe auch ernsthaft zu be­achten. daß Hitler bereit- Berfuche unternehme, die vor der Wahl al- überflüfsig betrachtete und zerschlagene Harzburger Front wieder auf­zurichten, wovon in dem Ausruf de- national- sozialistischen Führer- schon nicht mehr andeu­tungsweise gesprochen werde. Man sehe jeden­falls auS dem Hitierfchen Angebot, baß eine starke Ernüchterung auf die überschweng­lichen Hoffnungen bei den Rationalfozialisten er­folgt lei. SS können auch die Millionen verführ­ter Wähler gar nicht ohne den schwersten Ein­druck bleiben, daß es nun einmal wieder nichts sei mit den Versprechungen. Es sei mit Genug­tuung festzustellen, daß Bayern sich groß­artig gehalten habe und baß besondere München, d i e Stadt des Braunen Hauses, besser abgeschnitten habe, al- viele an­dere Städte, die freilich nicht die Münchener Er­fahrungen fammeln konnten.

Die .Hamburger Nachrichten" (dcutsch- natl.) schreiben u. a., es wäre falsch, den Wahlsieg Hindenburgs etwa auch als einen oieg Brünings auszulegen. 3m Gegenteil, die Parteien, die hintei Brüning ständen, hätten argen 1930 an Stimmen eingebußt. Daraus ergebe sich der Schluß, daß das Volk Hindenburg nicht mit der Politik Brüning identifiziere, sondern ihm gerade durch die Wiederwahl die Handlungsfrei­heit wiedergeben wolle, die er für einen Kurswechsel der deutschen Politik brauche. Hinden bürg werde deshalb die Entscheidung des Volkes richtig verstehen, wenn er das Wahlergebnis als neuen Auftrag betrachte, d i e nationalen Parteien zur Mitverantwortung heranzuziehen. Eine Auflösung des Reichstages würde ein starkes Anwachsen der nationalen Opposition ergeben. Der Reichspräsident würde seinem großen Erfolge einen noch größeren anreihen, wenn er die Schlußfolgerung aus dem ersten Wahlgang zöge.

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(bis cjkfecz&Qfiüsi Müiuhm LA 35 WaMA&üffar)

kratie mit einer eigenen Kandidatur gc wäre, hätte Hitler die beste Aussicht geßab:.

Spitze zu kommen. Dann hätten wir den offenen Bürgerkrieg. Die kluge und überlegene Taktik der

Berlin, 14. März. (VDZ.) Das Rachrichtenbüro des VDZ. hat Gelegenheit genommen, sich i m Hause des Reichspräsidenten über die Stimmung zum Ausgang der Reichspräsidentenwahl zu erkundigen. 3m Büro des Reichspräsidenten wird erklärt, daß dort bereitsseitTagen, schon auf die Rundfunkrede des Reichspräsidenten hin, große Stöße begeisterter Zustimmungs- er klärungen aus dem 3 n - und Ausland eingegangen sind, und daß diese postalischen Sen­dungen am Montag mengenmäßig einen Höhepunkt erreichten. Reichspräsident von hinden. bürg ist am wahlsonnlag ebenso nm 11 Uhr abend» ; u Bett gegangen, roie er dies gewähnlich tut Das vorläufige Gesamtergebnis konnte dem Reichspräsidenten daher erst am Mon - tag früh um 1 Uhr mitgeteilt werden, al» der Reichspräsident aufgestanden war. Hindenburg hat auf eine Anfrage der vereinigten hindenburg- Ausfchüsse heute vormittag erklärt, daß er sich selb st verständlich auch für den zweiten Wahlgang zur Verfügung stellen wird. Der Reichspräsident Hal sich Über da» Ergebnis sehr be f r i e b i g ( geäußert.

Hindenburg stellt sich auch zum zweiten Wahlgang.

Ter Wahlkampf wird mit größter Energie fortgesührt.

Berlin, 14. Mörz. (TU.) Der Reichstags­abgeordnete Dr. ®eretc (Landvolkpartei), bet Vorsitzende des Hindenburg-Ausschusses, führte aus, er habe am Montagvormittag denReichs- präsidenten vonHindenburg besucht, der ihm erklärte, daß er selbstverständlich bereit fei, auch für den zweiten Wahl­gang zu kandidieren. 3n dieser bereits früher belanntgegebenen Absicht sei der Reichs­präsident durch das große Vertrauen, das ihm durch das Wahlergebnis am Sonntag ausgespro­chen worden sei. bestärkt worden und das er dankbar empfunden habe. Dr. Gereke äußerte über das Ergebnis des ersten Wahlganges seine Zu­friedenheit, wenn er auch gehofft hätte, daß schon, der erste Wahlgang einen endgültigen Sieg brin­gen würde. Die Tatsache, baß nur eine geringe Anzahl von Stimmen daran fehlte, führt Dr. Gereke darauf zurück, daß em erheblicher Teil von Wählern dem Kandidaten des schwarz-weiß-roten Blocks, Duesterberg, ihre Stimme gegeben hat. weil sie glaubten, damit für den zweiten Wahlgang die Stellung des deutschnationalen Parteiführers zu stärken und die Möglich- keiteinesbesonderenDruckes fürHu- genberg zu schaffen. Rach dem Ausgang des ersten Wahlganges forme keine Rede davon sein, daß noch die Möglichkeit bestände, einen sol­chen Druck anzuwenden. Die Lage für den zwei­ten Wahlgang fei völlig geklärt. Hinden­burg dürfe nach Meinung Gerekes mit vielen Millionen Vorsprung-Stimmen ge­wähltwerden. Die Propaganda werde für

Zu dem Wahlergebnis schreibt dieKölnische Zeitung" (Bolkspartei) u. a., Hindenburg habe einen unerwartet großen Erfolg errungen. Nach der Parteienstärke, die sich aus der Hessenwah 1 im November 1931 für den Reichsdurchschnitt aller Parteien ergab, konnte man nur mit 16 Millionen für Hindenburg rechnen. Daß diese Zahl noch mit 2,5 Millionen übertroffen wurde, ist nicht nur ein Beweis für die auch heute noch bestehende Volks- tümlichkeit des Feldmarschalls, sondern auch ein Be­weis dafür, daß die Mehrheit des deutschen Volkes nichts von Experimenten wissen und auf dem Wege ber Vernunft weitergehen will. Hinden­burgs Endsieg ist heute bereits gesichert, und man kann wohl hoffen, daß uns das Bild des Bru - bertampfes, das wir im jetzigen Wahlkampf mit anfehcn mußten, für den zweiten Wah l - gang erspart bleiben wird. Wenn es auch für das Endergebnis des zweiten Wahlganges keine Be­deutung hat, auf wessen Seite sich Düsterberg und Hugenberg stellen werden, so muß man im Interesse der nationalen Einigung doch hoffen, daß ihnen das (Ergebnis des ersten Wahlgangs den Weg zu Hindenburg weisen wird.

Die(HIünchener Reuesten Rachrich­ten" schreiben u. a.: Eine ganze Reihe politischer Beobachtungen scheint uns die Annahme zu recht­fertigen. daß mit dem 13. März der Ratio­nalsozialismus in Deutschland sei- nenHöhepunktzahlenmäßigerreicht, stimmungsmäßig bereits überschritt t c n hat. Die Welle beginnt sich zu überstürzen. Die Duesterberg-Stimmen können für den zweiten Wahlgang niemand mehr nützen und niemandem schaden. Auch der Traum einer neuen E i n - heitskandidaturder Harzburger Opposition ist mit diesem Wahlausgang begra­ben. Schon ist wieder in Berlin der Gedanke aus­getaucht, d'.e parlamentarische Erledigung der Präsidentenwahl zu versuchen. Wir können vor einem solchen Experiment nicht nachdrück­lich genug warnen. Dieser Kamps muß jetzt zu Ende geführt werden. Der05bIL Beobachter" (Ratsoz.) erklärt u. a.. bei obek- tiver Würdigung der Etimmzifsern könnten die

land- würde nun erfordern, daß der zweiteWahl- aang am 10. April unterbliebe. DaS zweite hervorstechende Merkmal deS Wahlergebnisses sei daS gewaltige Anwachsen der Rationalsozialisten, da sich für Hitler rund 30 v. H. der gesamten Wählerschaft ausgesprochen habe. Dieser Be­wegung müsse auch auS außenpolitischen Gründen ein Ventil geöffnet werden. Der 13. März bedeute jedoch nicht, daß fast 19 Millionen das .System" billigen.

DieGermania" (Zentr.) weist darauf hin, daß das Wahlergebnis eine sehr eindrucksvolle Ent­scheidung für den Mann des Volkes und gegen die Kandidaten der Parteipolitik fei. Der Kampf fei politisch entschieden, wenn er auch formal staatsrechtlich seinen Abschluß noch nicht gefunden habe. Da» Volk habe gewogen und habe aus einem untrüglichen Instinkt heraus Herrn Hiller als zu leicht befunden. Wir wollen dich nicht! So habe es, um ein viel gebrauchtes Wort Hugenbergs sinnvoll

bett zweiten Wahlgang ebenso wie während des ersten mit der größten Energie fort- geführt werden, um zu erreichen, daß b i e Zahl her Wähler erheblich gestei­gert würde.

Eine Kundgebung der Hindenburg-Ausschüsse. Lannnclruf für den zweiten Wahlgang.

Berlin, 14. März. (TU.) Die Haupt- geschäftsstelle der Hindenburg-Aus­schüsse erläßt folgende Kundgebung:

Das Wahlergebnis hat die Erwartungen der Hindenburg -Ausschüsse voll ge rechtfertigt. Die Sammlung auf natio­naler und überparteilicher Grund laae zur Durchsetzung der Kandidatur des Reichs Präsidenten von Hindenburg ist vom Volke ver­standen und gebilligt worden, lieber die Parteien hinaus, welche die Wahlparole für den Namen Hindenburg ausgaben, haben viele Millio nen durch ihre Stimmen dem Willen Ausdruck ge­geben, an der Spitze des Reiches keinen Parteimann, sondern den bewährten Führer in guten und dösen Tagen zu sehen.

Die Gegner der Kandidatur Hindenburgs sind aus allen Fronten geschlagen. Herr Adolf Hitler hat trotz Aufbietung aller Kräfte einer straff organisier ten Partei das von ihm selbst abgefterftc Ziel nicht erreicht und ist um fast 7,5 Millio nen hinter den für Hindenburg abgegebenen Stim­men zurückgeblieben. Die Kandidatur D u e st e r - berg hat sich, wie oorauszusehen war, als eine aussichtslose Zählkandidatur erwiesen. Die taktische Absicht, sie zum entscheidenden Faktor in ber zweiten Wahl zu machen, ist ge­scheitert. Beide Kandidaten der ehemaligen Harzburger Front haben f a fr fünf Millionen Stimmen weniger erhalten als Hindenburg.

Der Sieg de» Reichspräsidenten von Hindenburg im zweiten Wahlgang ist sicher. Der gesunde po­litische Sinn des deutschen Volkes hat sich trotz allem bewährt. Bedauerlich bleibt, daß die politische Zersplitterung einen zweiten Wahlgang notwendig macht, daß das deutsche Bolt auf weitere vier Wochen den Lähmungen und Störungen eines Wahlkampfes ausgesetzt wird, daß wichttge außen politische und wirtschaftliche Ausgaben, die im Dor- bergrunb stehen sollten, zurücktreten müffen. Die Verantwortung trifft diejenigen, die sich dem Ruf zur nationalen Sammlung ver­sagten. Der Herr Reichspräsident ist, wie nicht anders erwartet werden durfte, entschlos­sen, seine Kandidatur im zweiten Wahlgang zum Endsieg zu führen. Die Hindenburg Ausschüsse werden deshalb auf der

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