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Die de- gehende Offene °«s der Pv. an den national, neten Dr. 'Jeft oI1« Zufiim. imtenbunfieg wm ihm ange» ,ud em Interesse 'euzeibeam. >hrt ioitb. Der Landtags über Wenum gehaltene >vch nicht t-ot. 64 Jon demDarm« : Dorflaut Ihrer eier Tageszeitun« übrigen beftätigen ie Ihre Lede mit 8«n fo unjtoci- hverftändni« snnte. Denn Sie m von Ihnen zc- n Umfang stehen, rh Sie Ihre im i im vc/entlichen tutung&t aui ,Die LuSleM-4 Itbem überladen, chatten Sie, dost b wir ein folcheS i nicht gerade a!i erwarten vielmehr en, dast er, gted)- oder feine Partei der nicht, zu dem n Dewuhlsein gr­iffen wir uns da» Behauptung auf« nd moralische n der Schuh« auf. der unter enkatcgoricn iben Sie, die nach e. bei der Schuh« Derfchuldung -n aber davon ab« Sraae kommenden LoefsentliM eher für absolute totfcn und fordern en von den Le« iu nennen, oie nöter Auffüllung find. Die H«M ollergröhte Inter« t in ihren Acchcn , jeb: Schonung Sie deutliche damtt iglich öem 19.^1193-

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Ankurbelung der privaien Vauläkigkeii in Gießen

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Zur Belebung b er privaten Bau­tätigkeit sind unter Förderung de« Gedanken« feiten« der Stadl Gießen die ersten Anfänge jetzt auf dem Gelände zwischen derLlchcrStrahc und dem Alten Steinbacher Weg gemacht worden. Diese- Gelände soll für etwa 5 0 6 i 6 6 0 Siedler st eilen zu je 500 bi- 600 Quadrat­meter Grundstücksgröhe aufgeteilt werden. Bis­her haben sich sowohl private Bauunternehmer, al- auch Baugenossenschaften für diese Form der Bautätigkeit eingcfcht, indem von feiten der pri­vaten Bauunternehmer zwei Probehäuser errich­tet werden sollen und feiten- der Baugenossen­schaft 1894 sechs Bauplätze festgelegt worden sind. GS wrrd hier zum ersten Male wieder der Versuch gemacht, möglichst ohne Zuschüsse seitens de - Staates oder der Stadt eine neue Bautätigkeit in Gang zu bringen. Erforderlich dazu war der Grundgedanke, daß diese Bauten nur ein Au-mast erhalten, welches die wirtschaft­lichen Bedingungen für eine niedrige Preisge­staltung in sich schließt. Die beiden Hauptblöcke des Gelände- sind für einen l'rgeschossiaen KleinfamilienhauS-Typ vorgesehen.

direktor Dolf der Vorläufer der endgültigen Urbertragung des Ämter, die nach Ad- lauf des Urlaub» von Streisöirrftor Draudt gel­ten wird. Polizeidirektor Wolf wird sich bereit» heute vormittag von den Beamten des Polizeiamte» verabschieden und im Laufe de» Juni definitiv nach AUey übersiedeln. Das Zcheiden des in weiten Be- völkerungskreisen beliebten und hochgeschätzten Be­amten. der stets bestrebt war. im Rahmen feiner dienstlichen Möglichkeiten der Bevölkerung soweit wie nur irgend möglich entgegenzukommen und för- derlich zu sein, wird hier sicherlich mit Bedauern zur Kenntnis genommen werden.

Aus dem Lebensgang des Kreisdirektor» Wolf ist folgendes mihuteilen: Nachdem er 1908 sein Assessorexamen bestanden hatte, wurde er am 1 Juli 1909 Kriegsgerichtsrat in Colmar (Elsaß), am 1. Ok­tober 1912 Kriegsgerichtsrat in Darmstadt. Vom 2. August 1914 dis 22. Dezember 1918 stand er im Feld. Bis 1. Februar 1920 war er al» Kriegs­gerichtsrat bei der Reichswehr in Bad-Nauheim tätig. Dom 1. Februar 19^0 bis 1. August 1920 war er zur Einarbeitung dem Kreisamt 'Alsfeld über­wiesen. sodann wurde er als Kreisamtmann zum Kreisamt Büdingen versetzt. Am l.März 1925 kam er als Regierungsrat zum Kreisamt Gießen. Am 15. August 1927 wurde er zum Vorstand des Poli- zeiamts Gießen ernannt, am 17. Juli 1931 roufbt ihm der TitelPolizeidirektor- verliehen.

Aus der provinzialbauptstadt.

Dießen, den 14. Mai 1932.

Pfingsten.

Pfingsten das sagt jedes Schulkind ist das Fest des heiligen Geistes. Mit dieser Feststellung aber fangen die Schwierigkeiten schon an. Was ist der heilige Geist? Vom heiligen Geiste, ober was dos- selbe ist, vom Geiste Gottes ist schon nn Alten Testa­ment die Rede. Hier wird diese Kraft mit Bildern geschildert, die dem Raturleben entnommen sind: man redet von Wasserströmen, die auf das trockene Gefilde herniederrauschen, von Feuerftammen, die die Wüste anzünden, von dem Brausen des Sturm- windes, der über den Wald und die menschlichen Behausungen hinweggeht. Diese Darstellungsweise finden wir auch in dem Bericht der Apostelgeschichte über die Ausgießung des heiligen Geistes auf die Jünger Jesu am jüdischen Pfingstfeste des Jahres 33:Es geschah schnell ein Brausen vom Himmel, als eines gewaltigen Windes, und erfüllte das ganze Haus, da sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen zerteilt wie von Feuer". Die Christenheit der spä- teren Zeit hat ost diesen Bericht nicht recht verstan­den, sie hat die Bilder, die er gebraucht, mit den Tatsachen, die er mitteilt, verwechselt und den hei­ligen Geist beinahe als eine naturhaste Größe auf- gefaßt. Etwas Naturhastes klingt auch an, wenn der T)ichter Terstcgen sagt:Geist, der alles füllet, drin wir sind und leben, aller Dinge Grund und Leben." Mag dieser Mann sonst auch noch so tief in den Sinn des Evangeliums Jesu Christi eingedrungen sein, hier ist er von pantheistischen Vorstellungen be- herrscht.

Wer über das Wesen des Geistes Gottes zur Klarheit kommen will, der muß die Briefe des Apostels Paulus lesen. Ihm ist der heilige Geist das neue Leben, das 'durch Christus gewirkt die Menschenseelen erfüllt. Um das zu verstehen, darf man an dem Worte nicht vorübergehen, daß dieser Apostel in dem Briefe an die Galater schreibt:Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanft­mut, Keuschheit." Wie das in der Bibel geschieht, so können auch wir heute noch nicht die Bilder aus der Natur entbehren, wenn es gilt, die überfinn- lichen Größen, die ewigen Werte des Christentums

Kräfte heute schärfer denn je an den VDA. heran­trete und daß die Frauen dabei wie bisher in erster Reihe stehen sollten. Bei der Behandlung des The­masDeutscher Osten deutsches Schicksal" schil­derte die ßanbtagsabfleorbnctc Frau Dr. Spohr bie Leistungen Preußens i m Osten für bas Gesamtbeutschtum unb die ungeheuere Not, bie burch bas Diktat von Versailles, bie Zerreißung des östlichen Wirtschaftsraums, bie Bebrohung Danzigs unb bie Gefährdung der Landwirtschaft nicht nur über den Osten, sondern über ganz Deutschland her- eingebrochen sei.

Als Vertreterin für den Verein Südmark und Organisatorin der österreichischen Frauenschutz- arbeit berichtete Frau Hoppe, Wien, über deutsche Schutzarbeit in Oesterreich, die Schulen unb Erziehungsanstalten schütze und in diesem Zähre burch Zugendfährten im Burgenland eine besondere enge Verbindung mit diesem Gebiete anbahnte. Frau ZrodeniuS, Berlin, über­brachte die Grüß« des Frauenbundes der Deut­schen Kolonialgesellschaft. Frau Pohlmann, Elbing, gelobt namenS deS Deutschen Philolo» ginnenverbandeS, die Zugend zur Bereitschaft für den Dienst am Volkstum zu erziehen. Frau v.DopeliuS sprach über das Saargebiet und Dr. Amelie R e i ch e l t über die Berufs« frage der auslandsdeutschen weiblichen Jugend.

zum Verständnis zu bringen. Wer einmal durch bas norbwestliche Hollanb gekommen unb an ber Stabt Haarlem vorübergefahren ist, der hat die Tulpen- selber gesehen, bie ein emsiges Volk bort angelegt hat. Acker liegt neben Acker, jeber leuchtet in einer anberen Farbe, rot, gelb unb weiß, verschieben»: Ausprägungen ber Pflanzen, aber nur eine Art, eine Grundform. So ist es auch mit dem heiligen Geiste. Er ist Liebe. Liebe ist ein oft gebrauchtes, aber selten.verstandenes Wort. Man sagt, sie sei zwei Seelen unb ein Gebanke, zwei Herzen und ein Schlag", unb überlegt nicht, baß dieses Wort im Grunbe gar nichts besagt. Liebe ist im Sinne Jesu bie Kraft, bie sich für den anderen einsetzt, nichts will unb nichts weiß, als sein Eigenleben zu för- bern, cs auf eine höhere Stufe zu heben. Diese Liebe quillt heraus aus dem Glauben. Der Glaube ist bie Verbunbenheit mit bem ewigen, persönlichen Gott, von dem der Mensch auf allen seinen Lebens- ftationen sich getragen unb geführt weih. Glaube unb Liebe fuhren zur Gebuld, sie ist bie Fähigkeit, ist ber Wille, einen anberen Menschen zu verstehen unb ihm gerecht zu werben. Sie kann nur Sache eines gereiften, seelisch burchgebilbeten Menschen fein, ber an sich selber erfahren hat, wie oft er schon bie Gebuld seiner Mitmenschen auf die Probe ge­stellt hat unb wie er namentlich auf bie Gebuld Gottes angewiesen ist. Diele haben Geduld mit Tieren unb mit Pflanzen, aber nickst mit bem Ehe- gatten, bem Kinbe, bem Volksgenossen. Mit ber Ge- bulb stehen im engsten Zusammenhang Freundlich- feit, Gütigkeit, Sanftmut Es gibt vermeintlich fromme Menschen, bie meber freunblich, noch gütig, noch sanftmütig finb. Aus ihren Mienen spricht ein finsterer Geist, reden Unnahbarkeit unb eisige Ab- lehnung. Es gibt auch eine unechte Freundlichkeit, sie geht einher mit glatten Worten, lädjelnbem An­gesicht, verbinblichen Formen, ist aber von aller Herzlichkeit weit entfernt. Am meisten kommt Freunblichkeit noch im Angesicht eines Kindes zur Geltung, aber auch an gereiften Menschen, bie wirk­liches Interesse an anbereh haben, gütig ihnen hel­fen, ihnen sanftmütig, wenn sie irren unb fehlen, roieber zurechthelfen,

Alle biefe Eigenschaften scheinen heute so Der- schwunben zu sein, wie ausgeftorbene Pflanzen Es ist wie einst nach bem Turmbau von Babel: keiner versteht mehr bie Sprache bes Brubers. Daß ber Geistesmensch auch ohne Aufhören an sich selbst ar­beiten soll, um sich von Schlacken zu befreien, barf nicht aus bem Auge gelassen werben. Paulus nennt als eine Frucht bes Geistes die Keuschheit. Wir haben bes Tages, ba Goethe vor hunbert Jahren dahtngefchieden ist, auf mannigfache Weise gebackst, aber wir haben ben Dichter kaum als ben geroür- bigt, ber er boch war, als ben Erzieher ber Deut- fchen. Ein Erzieher ist er auch, wenn er sagt:Der Mensch, ber Gewalt über sich hat unb behauptet, leistet bas Größte unb Schwerste."

Wo biefe Kräfte sich regen, wo ber heilige Geist waltet, ba ist bie Seele auch von Freube erfüllt, biefe Freube ist Ruhe in Gott, Versöhnung mit ihm unb bie Gewißheit, auf ewigem Grunbe zu flehen.

Polizeidirektor Wolf zum Kreisdirektor in Alzey ernannt.

Der Chef bes Polizeiamtes Gießen, Polizei§irektor Wolf, würbe, laut amtlicher Bekanntgabe, mit Wirkung vom 16. Mai 1932 an für bie Dauer ber Beurlaubung bes Kreisbirektors D r a u b t in Alzey mit ber Versetzung der Dienstgeschäfte des Kreis- direktors bei dem Kreisamt Alzey be­auftragt. Während ber Dauer bieses Sienftaujtrages fuhrt er bie AmtsbezeichnungKreisbirektor".

Wie wir in Ergänzung dieser amtlichen Mittei­lung noch erfahren, ist bie kommissarische Ucbcftra« gung ber Alzeyer ÄreisbireftorftcUe an Polizei«

"Don unserer Garnison. Das I Batl. Snf.-Okgt. 15 wird vom 1. biS 27. Juni einschl. zu Hebungen im Bataillon-- und Stegimontaner- band, zugleich mit den übrigen Bataillonen de« Inf .Beats. 15, aus dem Truppenübungsplatz Ohr­druf weilen. Zugleich mit dem Ans.-Regt. 15 wird auch die 1 Abteilung de- Arttllerie-Regiments 5 aus Fulda auf dem Truppenübungsplatz Ohrdruf anwesend sein.

Festzug der Darmstadtia am Pfingstmontag. Man teilt unS mit: Die Landsmannschaft Darmstadtia neranftaltet anläß­lich ihre- 50jährigen Stiftung-festes (Dgl. den Artikel im heutigen zweiten Blatt. D. Red.) am Pf ingstm ontag einen Zug non ihrem HauS zum DeseillschastSvcrein. der sich um 19.15 Ahr in Marsch setzt und folgenden Weg nimmt: Wetz­larer Weg, Frankfurter Straße, Alicenstraße, Lud- wigsstrahe, Gartenstrahe, Reue Bäue. Sonnens strahe.

"Strahensperru n g. mitacteilt nom Ober- hessischen Automobil-Elub, S V. (AvD.): Die Pro­vinzialstraße Zlbenstadt Kaichen wird am 17. Mai bi« auf weiteres für jeglichen Verkehr gesperrt. Umleitung erfolgt über Zlbenstadt- Bahnhos- Erbstadt- Kaschen und umgekehrt.

Evangelische Trinkerfürsorge in Hessen. Der Evangelische Wohlfahrtsdienst hat sich entschlossen, die evangelische Trinkerfürsorge künftig planmäßig zu betreiben. Die Rot der Trinker und ihrer Familien erfordert diesen Lie­besdienst gebieterisch von der Kirche. Zwar ist dieses Arbeitsgebiet seither schon nicht übersehen worden, aber mehr und mehr stellt sich heraus, dah in sehr vielen Familien die Trunksucht die Wurzel alles Uebels ist. Deshalb ist eS Pflicht, in dieses Rotgebiet ernster vorzustohen und denen zu helfen, denen noch zu helfen ist und die sich helfen lassen wollen. Man wende sich an den zu­ständigen evangelischen KreiswohlfahrtSdienst, ober an den Landes verein für Innere Mission in Darmstadt.

ID eitere Lokalnachrichten im 2. Blatt

während auf dem Baublock an der Licher Straße zweigeschossige Bauten, die sich in dem gleichen finanziellen Rahmen halten. errichtet werden können. Zur Zeit wird ein ProbehauS deS 1> .geschäftigen Typs fertiggestellt, da« voraus­sichtlich zu Beginn des nächsten Monats zur allgemeinen Besichtigung freigegeben werden kann. Die Stadt hat sich bereit erklärt das Bauge­ländevorläufig in Erbpacht ab^ugeben, um eine einheitliche Durchführung des Bauge- dankens sicherzustellen. Heber die Kosten der Kleinfamilienhauser kann zur Zeit noch nicht« endgültiges gesagt werden, bevor nicht ein Pro be­bau sie und fertig hergestellt worden ist Ueber die Drundrihformen und die Preisgestaltung wer­den zur gegebenen Zeit weitere Mitteilungen gemacht werden. Da« Znterefte für diesen Bau- gedanken, der mit dem Gedanken der Stadt­randsiedlungnichts zu tun hat, ist schon jetzt äußerst rege, so daß zu erwarten steht daß durch den Verkauf der Hauser eine Fortset­zung der Bautätigkeit auf diesem Wege erreicht werden kann.

Wettervoraussage.

Mit ber zunehmenden Erwärmung auf dem Fest­lands, die durch Sonnenstrahlung und Warmluft begünstigt wird, sowie die langsam zusließende etwas kühlere Lust, ist an den Pfingsttagen mit der Bildung von Gewitterstörungen zu rechnen. Da die Beeinflussung nur zeitweise stattfindet, so bleibt aber doch im wesentlichen das aufheiternde Wetter bestehen. Jedoch wird im Anschluß an die Ge­witterstörungen leichte Abkühlung einsetzcn.

Aussichten für Sonntag: Wärme- Wetter, bewölkt mit Aufheiterung, aufkommende Gewitterstörungen.

Aussichten fürMontag: Weiterhin auf* heiterndes Wetter, nach Gewitterstörungen leichte Abkühlung.

Lufttemperaturen am 13 Mai: mittag- 22,4 Grad CelsiuS, abends 21 Grad; am 14. Mai: morgens 16,1 Grad. Maximum 23 Grad; Mini­mum 10,5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 13 Mai: abend« 18 Grad: am 14. Mai: mor­gen« 13,4 Grad CelsiuS. Sonnenscheindauer 73/* Stunden.

Schöne weiße Zähne

folg bedeute die Garantie, daß die restlose lieber- mmbung des gesamten Systems nur eine Frage der Zeit sein werde. Der Minister sei über das S A. - verbot zu Fall gekommen. Trotz der Ab­lehnung der Mißtrauensanträge gegen die Reichs­regierung bedeute der Sturz Groeners bie schwerste Niederlage des Kabinetts Brüning, seitdem es exi­stiere. Das Verbot der SA. seieine der bedeu­tungsvollsten Staatsaktionen der letzten Jahre" ge­wesen. Wenn der Reichswehrminister darüber jetzt zu Fäll komme, so sei das das öffentliche Eingeltänb- ni» des Zusammenbruchs dieser Aktton. Es sei selbst­verständlich, daß die Reichsregierung in ihrer Hal­tung gegenüber der NSDAP, und der SA. daraus die naheliegenden Folgen ziehen muffe.

Aus aller Welt.

<5ru6enung(ücf auf der Zeche Dorstfeld

Aus der Zeche v o r st s e l d bei Dortmund hat sich durch einen Seilbruch ein schweres Gruben­unglück ereignet. Die die Zechenverwaltung mit- leill, handelt es sich dabei entweder um einen Fürderseilbruch oder um einen Scheiben­bruch. Lin mit fünf Man besetzter Korb sau st e in die liefe und blieb erst auf der siebenten Sohle stehen. Man rechnet damit, daß die im Korb besindlichen Bergleute tot sind. Da» Unglück ereignete sich nach der Aussahrt der Nachtschicht um 6.20 Uhr. wenn sich die Katastrophe etwa» früher ereignet hätte, so wären die fol­gen unabsehbar gewesen, da sich bann der größte Teil der aussahrenden Berg­leute In den Körben besunden hätte wie die pollyei noch mitteilt, ist der Jörberforb bes Schach­te» au» noch ungehärtet Ursache plötzlich sei 1- lo» geworben. Das Fürberseil rollte von bet großen Seiltrommel ab und beide Körbe (bet aus- sahtenbe und ber niebetgehcnbe) sausten hinab bis jur »00-Metet-Sohle. 3rt bem ausgehenden Korb befanden sich vier Bergleute, im niedergehenden ein Gtubenschlosset. Beide Körbe stecken im Sumps. Man rechnet nicht damit, daß von den Verunglückten noch einet lebt. Die Seilanlage ist erst geprüft worden.

Der Reichspräsident in pfingfturlaub.

Reichspräsident von Hindenburg traf fahrplan­mäßig um 3 Ahr in Marienburg ein. Sein Salonwagen wurde an den Personenzug ange­hängt. der kurz nach 7 Ahr in ^ofeubera eintraf. 3n Hindenburg« Begleitung befand sich Oberst von Hindenburg mit einem seiner Kinder Frau von Hindenburg weilt bereit« feit zwei Tagen in Reudeck. Auf dem Rosenberger Bahnhof entboten der Landrat de« Kreises und der Witgetmeister von Rosenberg den Willkom- mensgruh. Der Reichspräsident stieg nach kurzem Aufenthalt in den Kraftwagen und fuhr nach Reudeck weitet.

Die Würzburger Unioetfilätsfeierlichkeiten.

Unter zahlreicher Beteiligung aus llnioersitäts- und Handwerkerkreifen sand im Hof der alten Uni­versität die llkbernahme des von Handel, Handwerk und Gewerbe gestifteten Denkmals statt. Ober­bürgermeister Dr. Löffler deutete die Symbolik des Denksteins dahin, daß die Würzburger Burger dem Stifter der Universität ihre dankbare Huldiaung barbringen wollen in der Erkenntnis, daß die Wis- senfchaft auf die Wirtschaft ausstrahlt und aller Fortschritt vom Geiste kommt. Rektor Magn. Pros.' Dr F l u r y übernahm das Denkmal in die Obhut und Pflege der Universität. Er bezeichnete es als Wahrzeichen der engen Verbundenheit zwischen der Stadt, ihren Bürgern und der Universität. Eine Stunde später versammelte sich die Würzburger aka­demische Jugend an dem Gedenk st ein, den vor einigen Jahren die gesamte deutsche Stubentenfdnft ihren gefallenen ft ommil Honen errichtet hat. Universitätsprofessor Dr. Bohnenkamp hielt eine eindrucksvolle Gedächtnisansprache. Der Gesang des Deutschlandliedes beendete den feierlichen Akt. Abends fand ein v e n e t i a n i f ch e s Nacht- f e ft auf b em Main, verbunden mit Brillant- feuerroerf und Feftungsbeleuchtung statt.

Auftakt zui-Elbingcr Tagung deöBOA.

Der Verein für daS Deutschtum im Auslande ist in diesem Jahre dem Ruf des bedräng­ten deutschen Ostens gefolgt. Die alte Or- dens- und Hansastadt E l b i n g hat zum Fest der Verkündung des neuen Volksdeutschen Geistes cm- geladen, und trotz der Rot der Zeit sind diesem Rufe viele tausende deutscher Männer, Frauen, Jünglinge und Mädchen gefolgt. Den Auftakt bildet eine zahlreich besuchte Frauen» tagu ng, zu der sich auch Teilnehmerinnen au« Oesterreich, Rumänien, Ungarn, Polen, Estland, Lettland, Litauen. auS dem Freistaat Danzig und au» Rordamerika versammelt haben.

Der Vorsitzende des VDA., Reichsminister a.D. Dr G e ß I e r, hob in feiner Begrüßungsansprache hervor daß die Pflicht zur Zusammenfassung aller

Hurra ! WTäge,, f edag-Tercen /

FERIENMARKE

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FUNK - ROSENKAVALIER - MEMPHIS - III. SORTE REGIE-VIRGINIER - REGIE-STUMPEN - REGIE-TABAKE

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