Aus der Provinzialhauptstadt.
Zn der klaren Winterlust.
Schon malt der Frost auf die Fensterscheiben die Vielgliedrigen Wunderblumen. Wir hauchen am Morgen, wie einst in der Kinderzeit, ein Loch hinein, um auf die Straße sehen zu können. Jetzt ist es so weit. Keinen Menschen erblicken wir, doch dort kommt der Milchmann. Wce possierlich hat er sich in seinen dicken Mantel ge- wickelt und sein wärmstes Halstuch umgeschlagen.
*2tun trippeln einige Duden mit ihrem Schulranzen vorüber. In der Goss« ist ein wenig Eis. Die Kleinen können nicht vorbei. Sie mu.sen schnell einmal, zweimal amb noch mehrmals »schleifen". Dann aber geht es im Trab nach der Schule.
Die Herrlichkeit an unserem Fenster ist auch bald verschwunden. Die Eisblumen sind nicht mehr, denn im Ofen knistert es längst.
Aber wie weht die scharfe Luft in das Gesicht, wenn wir aus die Strahe treten! Tiesatmend bleiben wir stehen. Sie tut wohl, diese frische, reine Winterluft. Wir schauen zum klaren Himmel, die ersten Sonnenstrahlen schießen über die Dächer und beleuchten hell die Schneeflächen auf den Bergen. Die Wälder stehen wie finstere Wächter dahinter, die fernen Höhen find blaß vom Sonnenlicht, aber scharf und deutlich vom Himmel abgezeichnet.
Jetzt mühte man hinauswandern können in den frischen Wintertag! Aber wir haben die Schlittschuhe schon zurechtgelegt. Heute nachmittag werden wir einen Versuch machen, und wenn es noch so spät wird.
Auch eine Winternacht mit Mondschein und dem Silberglanz des Eise-, auf das bläuliche Schatten fallen, hat ihre großen Reize. Der Rückmarsch durch die schlafenden Dörfer: Di« Rächt so wunderstill und der Himmel so weit! Die Landbewohner schlafen. Aus keinem Fenster mehr fällt ein Lichtschein. Dunkel stehen die Däume an den Berg- lehnen, steil ragen ihre kahlen Aeste zum Himmel hinauf. Und in erhabener Ruhe träumen die langgestreckten Vergzüge.
Ein Lied klingt in solchen Dächten in unserm Herzen auf, ein altes Lied aus dunklen Zeiten. Der Dach rauscht seine eintönige Weise dazu. Bald wird auch er vom Frost gefesselt sein und kristallen erglänzen.
Alle Feldwege sind fest und hart gefroren, in den Mulden liegt Schnee, Gräser und verdorrte Blumen sind mit Eisblumen behängt. Es klirrt und klingt, wenn wir über die winterlichen Wiesen schreiten...
Mit geröteten Wangen und glänzenden Augen kommen wir nach Hause, aber gestärkt und erfrischt für die nächsten Tage.
Mer will bei dieser köstlichen Luft im Zimmer hocken? S.
2000 Kilometer auf dem Zangtsekiang.
Goethebund, Kaufmännischer Verein, Ortsye- werbeoerein und die Gesellschaft für Erd. und Völkerkunde hatten sich diesmal zu einer Dortragsge- meinschaft zusammengeschlossen und für den gestrigen Abend den in Gießen nicht unbekannten Zen- tral-Asiensorscher Dr. Walter S t oe tz n e r - Dresden zu einem Vortrag über seine Reise aus dem Zangtsekiang verpflichtet. Eine große Zuhörerschar hatte sich in der Neuen Aula der Universität ein- gesunden.
Der Zangtsekiang sei, so führte der Vortragende u. a. aus, die Lebensader Chinas. Reger Schiffsverkehr belebe das Wasser, Dschunken, groß und klein, gleiten auf dem Strom in das Innere des Landes und zurück zur Küste, bringen die Produkte des Hinterlandes an die großen Hande lcstätten. Seine eigenen Reisen galten der wissenschaftlichen Arbeit im Vorland Tibets. Zu diesem Zwecke sei die große Reise auf dem Jangtse unternommen worden. Es galt also, ein großes Boot zu chartern, Boys anzuwer- den, das aroße Gepäck zu verstauen und den Auf- bruch zu der großen Reife oorzubereiten.
Und nun nahm der Vortragende fein Tagebuch i,ur Hand und las in freier Form kurze, kleine Ab- chnitte, um den Zuhörern das Erlebnis dieser grölen Fahrt unmittelbar vor Augen zu stellen. Gleich- 0 wurden sehr sorgfältig und gut kolorierte
>ilder (durchaus künstlerisch gesehene Aufnahmen) gezeigt, die man im Zusammenhang mit diesem Vortrag nicht hätte missen mögen. So hörte man von dem Schiffseigner und feiner Familie,
von den stets luftigen Dienern und den anderen Teilnehmern der Expedition, man lernte das Schiff und feine interef|anten Einrichtungen kennen, erfuhr vom Leben an Bord und der Gemeinsamkeit, die für Monate unter allen Teilnehmern bestand und sich, wie der Redner sagte, fast zum Freund- schastsverhältns verdichtete. Man hörte ferner von jenen zähen, leistungsfähigen, unverwüstlichen Chinesen, die das Schiss Tag für Tag stromaufwärts ziehen, wenn nicht ein günstiger Wind in die großen Segel fällt und den Menschen die Arbeit abnimmt. Eingehend sprach Dr. S t o e ö n e r von den „Trödlern", die am Ufer entlang ständig singend im Rhythmus, der auch ihrer Arbeit eignet, das Schiff ziehen, so, wie es ihre Väter und Generationen vor ihnen getan haben. In den Bildern sah man die schmalen Wege entlang dem Fluß, die schwindelnden Pfade, die in Fe.,en, zum Teil hoch über dem Wasser, gehauen sind und den Treidlern gefährlicher Weg sein müssen. Den Höhepunkt aber bildeten die Schilderungen der Fahrten durch einzelne der 18 großen Stromschnell^n, die den Fluß
Helft der Winiernoihilfe!
überaus gefährlich machen, die Mannschaft auf eine übermenschliche Kraftprobe stellen, wahrend vom Deck des Schisses her die Trommel anseuemd und erregend zu den Treidlern hinüberktingt an das Land und der Schall sich hundertfach an den Fels- wänden bricht, die im Stromschnellengebiet steil aus dem Flußbett aufragen.
D«r Redner )üp«.\e feine aufmerksamen Zuhörer noch im Geiste in jene kleinen, porzellanzarten Tempel, die sich häufig ober- und unter- yalb der gefährlichsten Stellen des Flusses befinden, in denen der Schiffer sein kleines Opfer bringt und um den Beistand der Götter für schwere Fahrt bittet. Man hörte ferner von der wissenschaftlichen Arbeit der Expedition während der großen Stromsohrt, die sich über drei Monate und über eine Entfernung von über 2000 Kilometer erstreckte, um dann die Wissenschaftler erst an jenem Punkte zu sehen, von dem aus ein 600 Kilometer langer Landmarsch zu den eigentlichen, Forschung-hätten beginnen sollte.
Diele Bilder veranschaulichten das gesprochene Wort: man sah prächtige Aufnahmen von den Menschen, die den Forschern dienten, von den Dschunken und den Dörfern am Strom, von Tempeln und gewaltigen Berglandschaften, die zur Zeit des Sonnenuntergangs von zauberhaftem Lichte umflossen sind. Roch vieles andere ließ die Zuhörer eine genußreiche Stunde erleben. Dem Redner wurde verdientermaßen lebhafter Beifall zuteil.
Gießener Wochenmarktpreise.
* Gießen, 13. Dez. Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Süßrahmbutter ISO, Landbutter 130, Kochbutter 100, Matte 25—30 Pf. per Pfund, Käse 5—10, Eier, ausländische, 12—14, inländische 14 Pf. per Stück, Wirsing, grün, 8—10, Weißkraut 6—8, Rotkraut 8—10, Gelbe Rüben 8 bis 10, Rote Rüben 8—10, Spinat 15, Llnter-Kohl- rabi 6—8, Grünkohl 15, Rosenkohl 20—25, Feldsalat 80- 100, Zwiebeln 8—10, Meerrettich 35 bis 60, Schwarzwurzeln 25 - 30, Kartoffeln 3, Aepsel 18—35, Dirnen 20- 35, Dörrobst 35—40, Honig 40 bis 45, Russe 35--40, Junge Hähne 70—90, Suppenhühner 60—80, Gänse 65 -75, Enten 80—90 Pfennig per Pfund, Tauben 50 —60, Blumenkohl 30-60, Endwien 10-15, Ober-Kohlrabi 8-10, Lauch 5-10, Rettich 10—15, Sellerie 10-35 Pf. per Stück, Kartoffeln 3,00, Weißkraut 4,00, Rotkraut 6,00, Wirsing, grün, 6,00 Mk. per Zentner.
Vornotizen
— Tageskalende.r für Dienstag. Stadt- theater: 20 bis gegen 23 Uhr, „Die endlose Straße". — Oberhessischer Kunstoerein, Turmhaus am Brand- platz: 15 bis 17 Uhr, Ausstellung. — Kaufmännischer Verein und Gewerbeverein: 20 Uhr, Neue Aula, Lichtbildervortrag über „2000 Kilometer auf dem Vangtsekiang". — Technischer Verein: „Augustiner", Monatsversammlung. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße.^ „Eine von uns".
— Vortrag in der H o ch s ch u 1 g ef e lisch a s t. Auf Einladung der Gießener Hocyschul-
gesellschast spricht am nächsten Freitagabend im Studentenhaus der Intendant unseres Stadttheaters Dr. Prasch über „Das moderne Theater als Spiegel der Kulturgeschichte". Der Eintritt ist frei, Gäste sind willkommen. (Siehe heutige Anzeige.)
•
* Justizpersonalien. Ernannt wurden durch Entschließung des hessischen Iustizministers: zu Mitgliedern des Disziplinarhofs für Notare für die Jahre 1933, 1934 und 1935: die Notare Otto Jäckel in Friedberg Theodor Kleinschmidt in Darmstadt Justizrat Dr. Otto Bing in Main): zu stellvertretenden Mitgliedern des Disziplinarhofs für Notar« für die Jahre 1933, 1934 und 1935: die Notare Immo Albrecht in Gießen, Iustizrat Dr. Max Goldschmidt in Offenbach Dr. Franz Kirstein in Mainz: zu Mitgliedern der Diszivll- narlammer für die Notare der Provinz Oberheisen für die Jahre 1933, 1934 und 1935: die Notare Justizrat Dr. Ernst Rosenherg in Gießen. Theodor Beilste' n in Grünberg: zu stellvertretenden Mitgliedern der Disziplinarkammer für Die Notare der Provinz Oberhessen für die Jahre 1933, 1934 und 1935: die Notare Dr. Kurt Spohr in Gießen Dr Karl Brücher in Bad-Nauheim.
** Die Eisbahn eröffnet. Heute vormittag wurde Die Eisbahn eröffnet. Die Eisfläche befindet sich, mit Annahme weniger Stellen, in bester Verfassung, das Eis ist sehr glatt und in anbetracht der Kälte auch sehr hart. Den Gästen stehen durch die Schaffung Des Eishauses neuerdings einige besondere Annehmlichkeiten zur Verfügung. Die Eisbahn wirt auch am Abend geöffnet sein.
RDN. Erweiterte Wintersportkarten Der Reichsbahn für We st Deutschland. Da Die Benutzung der westdeutschen Wintersport-
Plätze, besonders des Hochsauerlandes, von Jahr zu Jahr stärker wird, werden die auf einer großen Zahl westdeutscher Bahnhöfe aufliegenden Sonntagsrückfahrkarten nach dem Hochsauerland, und zwar nach Winterberg, Willingen, Usseln und Frede- ourg, versuchsweise in diesem Winter an Sporttagen eine verlängerte Gültigkeit von Samstags 0 Uhr (also schon in der Nacht von Freitag auf Samstag gültig) bis Montags 14 Uhr erhalten. Diese Winter- Iportfarten ermöglichen die Ausübung des Wintersports bedeutend länger als die früheren einfachen Sonntagsfahrkarten. An bestimmte, nach dem Hoch- fauerland verkehrende O-Züge werden an Sporttagen besondere Wagen für Reisende mit Wintersportgerät angehängt.
Billige Glückwunschtelegramme a u Weihnachten und Reujahr befördert die Deutsche Reichspost. Die Glückwunschtelegramme werden vom 14. Dezember bis 6. Januar angenommen, die Post läßt sie den Empsängern am Weihnachtsheiliaabend bzw. am Silvesterabend oder am 1. Weihnachts- bzw. am Reu- jahrstage zustellen: die später eintreffenden gleich nach der Ankunft. Die Gebühren betragen für ein Telegramm im inneren deutschen Verkehr 75 Pfennig (im Ortsverkehr 50 Pf ), wofür zehn Gebührenwörter gestattet sind: jedes weitere Wort kostet 5 Mennig. Im Verkehr mit deutschen Schiffen in See über Küstenfunkstellen der Deutschen Reichspost werden für jedes Wort 40 Pfennig erhoben, ohne Mindestbetrag für ein Telegramm. 3m Auslandverkehr sind die Gebühren nach den einzelnen Ländern verschieden: sie betragen die Hälfte bis ein Drittel der vollen Sähe, teilweise sind sie noch niedriger. Räheve Auskünste erteilen die Postämter.
Wirtschaft.
* Blohm & Voß, K. a. A., Hamburg. Die jetzt vorgelegte Gewinn- und Derlustrechnung der Blohm & Voß K. a. 21., Hamburg, verzeichnet einen Detriebsüberschuß zuzüglich allgemeiner Unkosten in Höhe von 1,92 Mill. Mk. Aus der anderen Seite erforderten Dersicherungsgebüh- ren 0,083 Mill. Mk., Sozialversicherungen 0,56 Mill. Mk. und Abschreibungen 1,00 Mill. Mk., so daß einschließlich des Vortrages aus 1930/31 in Höhe von 0,05 Mill. Mk. ein Ergebnis von 0,30 Mill. Mk. verbleibt, woraus die Vorzugsaktien die vorgesehen« 2,5prozentige Dividende erhalten sollen, während auf die Stammanteile eine Dividende diesmal nicht ausgeschüttet wird. Berlin bei ruhigem Geschäft schwächer.
Berlin, 13. Dez. (WTB. Funtspruch.) Seit gestern abend ist die Tendenz für Effekten mehrfachen Schwankungen unterworfen gewesen. Nach den leichten Abbröckelungen in Frankfurt herrschte heute vormittag eine etwas zuversichtlich e r e S t i m m u n g , die mit der festen Veranlagung der deutschen Werte in Neuyork, der angeblich nicht ungünftigen Finanzlage des Reiches und dem guten Eindruck, Den die Genfer Einigung im Auslande gemacht hatte, zusammenhing. Auch die weitere leichte Pfundbesserung sand Beachtung.
Zu Beginn des offiziellen Verkehrs lagen keine Publlvurnsonders vor, und da die Spekulation eher zu Abgaben neigte, stellten sich die Anfangs- Notierungen vielfach bis zu 1 o. H. niedriger. Braunkohlenwerte büßten sogar bis zu 2,50 v. H. ein. Sonst waren nur vereinzelt Abschläge über 1 o. H. hinaus bis zu 1,75 v. H. zu beobachten. Chadeaktien büßten 4 Mk. ein. Verschiedentlich waren allerdings auch noch Besserungen bis zu 1 o. H. festzustellen, Engelhardt gewannen 1,50 v. H. Im Verlaufe ergaben sich bei sehr kleinen Umsätzen erneut Abbröckelunaen bis zu 1 v. H. Die Grundstimmung war jedoch nicht eigentlich schwach zu nennen. und gegen 13 Uhr hörte man verschiedentlich wieder Geldkurse. Recht selten beobachtete man aber Veränderungen gegenüber dem Anfang. Chade- aktien erholten sich um 1 Mark. Hoesch war stärker gefragt und 1,50 v. H. fester.
Am Rentenmarkt lagen Deutsche Anleihen etwas schwächer, auch Reicheschuldbuchforderungen waren nur knapp behauptet, während Goldpfandbriefe gut gehalten blieben. Industrieobligationen und Reichsbahnvorzugsaktien tendierten fester. Ausländer hatten keine nennenswerten Veränderungen aufzuweisen und lagen geschäftslos.
Am Geldmarkt war die Situation zu gestern völlig unverändert, Tagegeld war an der unteren
Grenze mit 4,39 bzw. 4,25 v. H. erhältlich, Monats- gelD blieb 5 bis 7 v.H. Prioatdiskonten waren weiter in Vorbereitung zum Medio angeboten, die Nachfrage war nur gering. Reichswechsel per 10. März und Reichsschätze per 18. April lagen ge- schästslos.
Frankfurt sehr ftill.
Frankfurt, 13. Dez. (WTB. Drahtmeldung.) Die Kursgestaltung zu Beginn der heutigen Börse war uneinheitlich, Da kleinen Orders des Publiikums einige Glattstellungen der Kulisse gegen» überstanden. Die Veränderungen nach beiden Seiten hielten sich im Rahmen von 0,50 bis 1 v. H. Das Geschäft war sehr still. Auch der angeblich geplante Umtausch von Gelsenkirchen - Aktien aus Reichsbesitz gegen Stahloereinsaktien aus dem Besitz der IG.-Farben-Jndustrie blieb ohne Einfluß, ebensowenig die Befestigung der deutschen Werte an der gestrigen Neuyorker Börse.
Die einzelnen Marktgebiete setzten gegen die Abendbörse wie folgt ein: Am Chemiemarkt bestand etwas Nachfrage nach Scheideanstalt, die 1,50 o. H. anzogen, wogegen IG., Deutsche Erdöl und Rütgers- werke bis zu 0 50 v.H. nachgaben. Don Elektrowerten büßten Siemens 1,50 v. H., Licht und Kraft und AEG. bis zu 0,90 v. H. ein. Schuckert und Elektrische Lieferungen zogen je 0,50 v. H. an, Gcs- fürel, Felten und Bekula blieben behauptet. Am Montanmartt bröckelten Rheinstabl und Buderus bis zu 0,75 v. H. ab, Klöcknerwerke, Mannesmann und Stahlverein, erhöhten sich um 0,75 o. H. Phönix und Gelsenkirchen lagen unverändert. Von Zellstoff- werten konnten sich Waldhof um 1 auf 47,50 o. H. befestigen, Aschaffenburg lagen mit 28,25 v. H. behauptet. Von sonstigen Werten gewannen Reichsbankanteile 0,75 v. H., Daimler 0,25 v. H., wogegen Aku 0,50 o. H. und Norddeutscher Lloyd 0,13 v. H. zurückgingen.
Am Rentenmarkt bröckelten Deutsche Anleihen und späte Reichsschuldbuchforderungen bis zu 0,25 v. H. ab, Stahlvereinbonds und Reichsbahnvorzugsaktien zogen je 0,50 v. H. an. Am Auslandsrentenmarkt lagen Zolltürken, 4prozentige Einheitsrumänen und Ungarische Goldrenten gut behauptet. Eisenbahn-Bosnier gaben 0,25 v. H. nach. Auch am Pfandbriefmarkt war die Kursgestaltung uneinheitlich. Die Veränderungen betrugen bis zu 0,50 v. H. Kommunalobligationen blieben gesucht.
Im Verlaufe bröckelten die Kurse infolge der Ge- schäftsstille fast allgemein etwa 0,50 v. H. ab, nur Scheideanstalt blieben gesucht und zogen erneut um 1,50 v. H. an. Tagesgeld war zu 3,50 v. H. unverändert.
Su s*c£
die Qualitätsbezeichnungen
X dünnflüssig u.2X mittelflüssig
Es sind die startschnellen, kältebeständigen und sparsamen Wintersorten der hochwertigen, auf der ganzen Welt als unübertroffene Qualitätsmarken geschätzten SHELL AUTOOELE. Ihre Sicherheit gewährleistet die Tatsache:


