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MeIordeningen des hesiischenHausbesitzes

* Bensheim. 10. Mai. Der diesjährige Berbandstag des Landesverbandes der hessischen Hausbesitzer-Vereine fand am Samstag hier statt. Die Geltung der Tagung lag, da der erste Borsihende verhindert war, in den Händen des stellv. Borsihenden, Lehrer Schopp, Mainz, der einen eingehenden Jahresbericht Lab. Aus dem Kassen- und Re- visionsbericht ging hervor, daß Kasse und Bücher in Ordnung befunden wurden. Dem Borstand wurde Entlastung erteilt.

Gewerberaum-Mieien und Umsatzsteuer

3n der Aussprache wurde zu der Frage der Heranziehung der Gewcrberaummieten zur älmfahsteuer beschlossen, die vorbereitete Eingabe abzusenden.

Sondersteuererhöhung verhindert Aufträge an das Handwerk.

Eine längere Debatte löste die Frage der Sonder st euerechöhung im vorigen Jahre aus. Dem Hausbesitz mühten Mittel zur Ber- fügung gestellt werden, um den A l t h a u s - besitz zu erhalten und damit belebend auf den Arbeitsmarkt einzuwirken. Das Handwerk brauche Arbeit. Diese sei da, nur fehle dem Hausbesih das Geld dazu. Die nachstehende Entschließung wurde einstimmig angenommen:

Die im Landesverband der hessischen Haus- besihervereine vereinigten hessischen Hausbesitzer sehen in der steigenden Arbeitslosig­keit eine Folge der steuerlichen Lleber- lastung des Hausbesitzes. Durch diese übermäßige Besteuerung werden den Hausbesitzern die Mittel entzogen, mit denen sie sonst Arbeits­aufträge größeren Almfangs an das Handwerk erteilen könnten. Cs wird in dieser Beziehung auf die verschiedenen Beschlüsse der Handwerks­kammer verwiesen. Die ungeheure Not­lage des Handwerks erfordert um­gehende Maßnahmen. Besonders nach­teilig hat sich die Steuererhöhung am 1. April 1931 ausgewirkt, die in keinem Lande ein Bei­spiel hot, denn Baden hot die ebenfalls be­schlossene Steuererhöhung inzwischen wieder auf­gehoben. Der Hausbesitz ist bereit, Ar­beitsaufträge zu erteilen, wenn ihm die Mittel hierzu belassen werden. Wir richten daher an die Hessische Regierung das dringende Ersuchen, durch Aufhebung des Ar­tikels 13a des Sondergebäudesteuergesehes dem Hausbesitz die Möglichkeit zu Instand- sehungsaufträgen zu geben und so zur Belebung des Arbeitsmarktes beizutragen."

Oie Beiträge zur Brandversicherung.

Seit vielen Jahren bemüht sich der Verband, eine Aenderung in der Dcitragsvertei- lung der Hessischen Br a n d v e r s i ch e- rungs an st alt hcrbeizuführen. Die Frage be­schäftigte ebenfalls den Berbandstag. Folgende Entschließung wurde einstimmig ange­nommen:

Die im Landesverband der hessischen. Haus- besitzervereine zusammengeschlossenen hessischen Hausbesitzer erblicken in der Art der Prämien­ausschlagung durch die Hessische Drandversiche- rungsanstalt, wie auch in der Höhe der Beiträge eine schwere Benachteiligung des Wohnhausbesitzes. Der fast risikolose Wohnhausbesitz wird, im Gegensatz zu dem Prä- mienshstem der privaten Dersicherungsgesellschaf- ten, in derselben Höhe zu den Beiträgen heran­gezogen, wie die risikoreichen gewerblichen Be­triebe und die Landwirtschaft. Der hessische Wohnhausbesitz bezahlt aus diesem Grunde jährlich mehrere hunderttausend Mark an Drandversicherungsbeiträgen z u AI n- , recht. Ebenso halten wir es mit der heutigen Rotzeit nicht vereinbar, daß die Brandversiche­rungsanstalt höhere Beiträge von allen Ver­sicherten um deswillen erhebt, um jährlich nahezu eine Million Mark dem Reservefonds zuführen zu können. Die Versammlung richtet an die Hes­sische Regierung das dringende Ersuchen, ent­sprechende Maßnahmen zu treffen, daß 1. sowohl eine Staffelung der Beiträge nach Gefahrenklassen erfolgt, 2. die jährliche Zuwendung an den Re­servefonds das Maß der Vorkriegszuwendungen nicht überschreitet."

Oie Einheitsbewertung.

Der vierte Punkt betraf die Einheitsbe­wertung. Der hessische Hausbesitz ist durchweg weit über das zulässige Maß hinaus bewertet. Infolgedessen werden Vermögens st euern von Werten verlangt, die gar nicht vorhanden sind, die nur auf dem Papier stehen. Die neuen Werte gehen teilweise sogar über die Vorkriegswerte hinaus. Eine solche Be­wertung, die im schreienden Mißverhältnis zu den Wirklichkeitswerten stehen, dürften niemals als Grundlage für irgendeine Besteuerung dienen. Das gäbe das größte Alnrecht. Drastische Bei­spiele gab der Vertreter Dad-Rauheims, wo die Bewertung ihre Triumphe feiere, aber auch aus allen anderen Teilen des Landes wurden Klagen vorgebracht, besonders auch von den Landge­meinden. Die Versammlung genehmigte die vom Vorstand vorgesehenen Maßnahmen.

Lahresiagung des VDA. in Hessen.

Frankfurt a. M., 10. Mai. Der Landes­verband Hessen des D. D. A. (Verein für das Deutschtum im Ausland) hielt am Sonntag hier seine diesjährige Hauptversammlung ab, zu der etwa 100 Vertreter der Ortsgruppen des B.D.A. in Hessen erschienen waren.

Staatsrat D l o ck konnte in seiner Degruhungs- ansprache mit Genugtuung feststellen, daß der B.D.A. in Hessen trotz der Schwere der Zeit bis jetzt in seiner Kraft und in seinem hohen Ideen­gehalt nicht gelitten habe. Als Bertreter der Hes­sischen Regierung und des Staatspräsidenten Dr. Adelung sprach Oberschulrat H a s s i n g e r der Tagung die herzlichsten Wünsche und besten Grüße der Regierung und des Staatspräsidenten aus und betonte, daß die Bolkstumsarbeit des D.D.A. stets auf das lebhafteste Interesse der Hessischen Staatsregierung rechnen könne. Weiter würdigte der Redner die bisherige Arbeit des D.D.A. im Interesse des deutschen Volkstums jenseits der Reichsgrenzen mit hoher Anerken­nung und wies dabei besonders darauf hin, daß die V.D.A.-Arbeit keine Angelegenheit der Politik sei, sondern deutsche Kulturarbeit im besten Sinne des Wortes darstelle. Die Versamm­lung dankte dem Redner mit lebhaftem Beifall.

Hierauf hielt der Leiter des deutschen Kultur- amtes in Rumänien, Prof. Dr. C s a k i - Hern^ann- stadt, einen Vortrag über die Organisa­tion des deutschen Volkstums in Groß-Rumänien. Er betonte dabei die Wichtigkeit des engsten Zusammenschlusses aller deutschen Dolkstumsmitglieder auf groß-rumä­nischem Gebiet und erwähnte, daß man zu diesem Zwecke eine Zentralstelle des Deutschtums in Rumänien mit dem Sih in Bukarest schaffen wolle, nachdem das deutsche Kulturamt in Sieben­bürgen der Rot der Zeit zum Opf^r gefallen sei. Don der geplanten Reueinrichtung wurde eine

erhebliche Stärkung des deutschen Dolkstums im groß-rumänischen Staatsverband erhofft. Weiter sprach der Redner über seine Eindrücke und Er­fahrungen, die er seit einigen Monaten bei Dor- trägen in Deutschland machen konnte und die ihm die Gewißheit gaben, daß hier in der Organisa­tion des D.D.A. eine große Sammelstelle ar- beitsfroher und opferfreudiger Mitarbeiter für die Sache des Deutschtums im Auslande vor­handen sei. Der Redner betonte dabei die Wich­tigkeit der weiteren Ausbreitung des Gedanken­gutes und der Ziele des D.D.A., damit die Ar­beit 8um Besten des deutschen Dolkstums auf immer breiterer Basis entwickelt werden könne. Auf diese Weise werde die geistige und seelische Bindung zwischen den Reichsdeutschen und den deutschen Stammesgenossen jenseits der Reichs­grenzen immer stärker werden zum Segen des gesamtdeutschen Dolkstums.

Anschließend beschäftigte sich die Tagung mit den geschäftlichen Angelegenheiten des Landes­verbandes. In dem Jahresb ericht des ge- fchäftsführenden Vorsitzenden Dr. D i e m e r wurde mitgeteilt, daß Ende 1931 im Landesverband Hes­sen 38 Ortsgruppen des BDA. mit 4280 Mitglie­dern, 72 Schulgruppen und 8 Iugendgruppen mit 8400 Mitgliedern zusammenaefaht waren. Die Werbewoche des VDA. in Hessen erbrachte die stattliche Summe von 28 500 Mk. Weiter wurde in dem Bericht u. a. auf die vorjährige BDA.- Pfingstfahrt nach Aachen, das Landesjugend­treffen in Groh-Almstadt, die Schulungswoche in Bensheim, die rege Vortragstätigkeit und gedeih­liche Zusammenarbeit mit der Presse hingewiesen. Für die Betreuungsarbeit wurden vom Landes­verband im verflossenen Jahre insgesamt rund 42 000 Mark aufgewandt. Dr. Diem er, dessen Bericht mit großem Beifall ausgenommen wurde, erhielt in Anerkennung seiner ausgezeichneten Ar­

Wirtschaft

Die un daß ihr

Stuttgart bekannt. Die Ehrung des verdienstvollen hessischen BDA.-Führcrs wurde von den Ta­gungsteilnehmern mit lebhaftem Beifall begrüßt.

beit vom Hauptvorstand des VDA. die große sil­berne Ehrennadel verliehen, die ihm von dem 1. Vorsitzenden, Staatsrat Block, überreicht wurde.

Der Kassenbericht des Schatzmeisters Philipps schloß in Einnahmen und Ausgaben mit rund 69 000 Mark ab und wies nach dem Stande vom 1. Januar 1932 einen Kassenvorrat von 12 800 Mark aus. Rach dem Prüfungsbericht von Rektor Reul (Gießen) wurde dem Schatz­meister mit dem Ausdruck dankbarer Anerkennung für seine vorbildliche Kassenführung Entlastung erteilt.

Bei der Vorstandswahl wurden Staats­rat Block, als 1.Vorsitzender und Dr. Röhm als 2. Vorsitzender, sowie die übrigen Vorstands­mitglieder, soweit sie sich erneut zur Alebernahme der Aemter bereiterklärt hatten, wiedergewählt.

Letzte Nachrichten.

Ablehnung der Mhirauensaniräge im Reichstag.

Berlin, 12. Mai. (DDZ.) 3m Reichstag wur­den nach längerer stürmischer Debatte, die zur Unterbrechung der Sitzung führte, die Mißtrauensanträge der Nationalsozialisten, Deutschnationalen und Kommunisten gegen dar Gesamtkabinett in gemeinsamer namentlicher Abstimmung mit 287 gegen 257 Stimmen a b g c« lehnt. Jur die Anträge hatten außer den An­tragstellern auch die Deutsche Volkspartei und dar Landvolk gestimmt. Die Sitzung wurde dann er­neut unterbrochen.

Frankfurt fester.

Frankfurt a.M., 12. Mai. (WTB. Draht­meldung.) In Rachwirkung der gestrigen Rede des Reichskanzlers und im Zusammerchang mit der überwiegend günstigen Aufnahme im Aus­lande zeigte schon der Vorbörsenverkehr eine freundliche Tendenz. Die bessere Stim­mung der Reuyorker Börse und die Ermäßigung der Londoner Diskontrate um 0,5 Prozent auf 2,5 Prozent ließ die amtliche Börse in befestigter Haltung eröffnen. Trotz der bevorstehenden Feier­tage nahm das Geschäft etwas lebhaf­tere Formen an, zumal von den heutigen Ab­stimmungen im Reichstag keine Aleberraschungen erwartet werden. Von der Dankenkundschaft lagen kleine Kauforders vor, denen sich die Speku­lation mit Deckungen anschloß, da auch die Arbi­trage große Käufe in Spezialwerten tätigte. Die feste Tendenz wurde noch durch die Sonder­bewegung der Schuckertaktien, die auf die Aus­führungen in der gestrigen Generalversammlung 3 Prozent gewannen, unterstützt. Gegen die Abendbörse ergaben sich meist Befestigun­gen von etwa 1 Prozent. IG.-Farben lagen nach Abzug des Dividendenabschlages von 6,3 Prozent anfangs 0,5 und später erneut 1 Prozent höher. Bemerkenswerte Erhöhungen hatten noch Aschersleben mit plus 3,5 Prozent und Siemens mit plus 1,5 Prozent. An den übrigen Markt­gebieten war die Almsatztätigkeit zwar klein, doch stellten sich Besserungen bis zu 1 Prozent ein.

Am Anleihemarkt lagen Altbesitz weiter fest und 0,5 Prozent höher, während Reubesitz erneut leicht zurückgingen. Reichsschuldbuchforde­rungen gewannen 1 Prozent, Reichsbahnvorzugs­aktien 0,5 Prozent. Goldpfandbriefe lagen bei stillem Geschäft kaum verändert, Liquidations­pfandbriefe waren eher etwas gesucht.

3m Verlaufe gingen Altbesih und Reichsschuld­buchforderungen merklich zurück, da eine große Verkaufsorder zur Ausführung kam. Am Aktien­markt blieben die erhöhten Kurse voll be­hauptet. Schuckert erhöhten sich um weitere 1 Prozent, Reichsbahnvorzugsaktien 0,5 Prozent. Das Geschäft ging aber allgemein stark zurück. Am Geldmarkt war Tagesgeld zu 4 Prozent unverändert leicht.

Berlin gut behauptet.

Berlin, 12. Mai. (WTB. Funkspruch.) 3m Vormittagsverkehr rechnete man unter dem Ein­druck der ziemlich allgemein freundlich inter­pretierten Kanzler-Rede mit einer festeren Börse. Auch die überwiegend festere Tendenz der Auslandbörsen, bei denen besonders die feste Veranlagung der deutschen Werte in London Beachtung fand, regten etwas an. Für Montane, hauptsächlich für Rheinische Werte, bestand etwas stärkeres 3nteresse, das man auf die neuen Russen-Aufträge zurückführte. Die Diskontsenkung der Dank von England um 0,5 auf 2,5 Prozent

stadt) und Herr Wittgens (Mainz).

Schließlich beschästigte man sich noch mit den Arbeitsaufgabendes neuenIahres, bei denen die diesjährige Pfingstfahrt des BDA. nach Elbing im Bordergrunde steht. Die nächst­jährige Hauptversammlung des Landesverbandes wurde nach Mainz eingeladen. Zum Schlüsse gab Professor Meyer (Gießen) noch die bereits ge­meldete Ehrung des 1. Borsitzenden, Staatsrats Block, durch das deutsche Auslandinstitut in

löste naturgemäß Befriedigung aus. Trotzdem herrschte zu Beginn-des Verkehrs im Hinblick auf die Abstimmungen im Reichstag stärkere Zu­rückhaltung der Spekulation, zumal auch das Publikum vor den Feiertagen nun vereinzelt mit Orders im Markte war- .Pie Anfangs­notierungen lagen daher nur gut behauptet. Lebhafter gefragt waren Schuckert, bei denen der Abschluß und die Erklärungen auf der Ge­neralversammlung für günstig erachtet wurden und den Dividendenausfall in den Hintergrund treten liehen. Außerdem waren Elektrische Lie­ferungen auf den überraschenden Dividenden­vorschlag von 5 Prozent (man rechnet mit einem völligen Ausfall), sowie Farben unter Berück­sichtigung des Dividendenabschlages lebhafter und fester. Vereinzelt waren aber auch Abschläge bis* zu 1 Prozent festzustellen, Charlottenburg-Wasser gingen sogar um 1,5 Prozent zurück. 3m Ver­laufe ergaben sich bei lebhafterem Geschäft all­gemein Besserungen bis zu 1 Prozent. Die Rachricht von der sicheren Mehrheit für die Regierung in den ersten Abstimmungen wurde mit Genugtuung zur Kenntnis genommen. Später ließ das Geschäft etwas nach, die Kurse bröckelten jedoch nur unbedeutend ab. Eine Sonderbewegung hatten Harpener, die auf Rheinlandkäufe um mehr als 2 Prozent anzogen. Schuckert konnten einen weiteren Gewinn von 1,5 Prozent später nicht voll behaupten.

Deutsche Anleihen waren heute nur wenig verändert. Auch die ührigen Renten hatten Bei ruhigem Geschäft nur unbedeutende Abweichungen gegen den Vortag aufzuweisen. Reichsbahnvor­zugsaktien setzten ihre Aufwärtsbewegung um 1 Prozent fort, Reichsschuldbuchforderungen wa­ren zunächst in gleichem Ausmaß gebessert, gin­gen jedoch im Verlause etwas zurück. Bon Aus­ländern neigten Rumänen zur Schwäche, während Anatolier feste Beranlagung zeigten.

Am Geldmarkt konnte die Erleichterung weitere Fortschritte machen, Tagesgeld ging auf 5,25 Prozent und darüber zurück, Monatsgeld blieb mit 6 bis 8 Prozent nominell unverändert.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a.M., 12.Mai. Auftrieb: 140 Rinder, 1832 Kälber, 48 Schafe, 883 Schweine. Es notierten: Kälber: beste Mast- und Saug­kälber 41 bis 43 Mk., mittlere Mast- und Saug­kälber 33 bis 40, geringe Kälber 26 bis 32; Schweine: vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 35 bis 38, von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 35 bis 38, von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 34 bis 38, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 32 bis 36 Mk. Marktverlauf: Sei' Kälbern infolge großen Auftriebs flauer Ge­schäftsgang, geräumt, Schafe ruhig, Schweine schleppend, ausverkauft.

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' Lich, 12. M findet in Lich der Lämmer- und S einer Ziegenß statt. Da die hi Jahren sich eines ten, ist auch jetzt trieb zu rechnen. Airgermeisterei iir sonders hingeiviese

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Als neue Mitglieder wurden in den Vorstand ge­wählt: Frau Professor Eger (Gießen), Fkau Provinzialdirektor Wehner (Mainz), Professor Lust (Darmstadt), Studienrat Eggert (Michel-

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* Charlottenburger Wasser- und 3ndustriewerke AG., Berlin-Char­lottenburg. Die gestrige Generalversammlung der Charlottenburger Wasser- und Industrie­werke AG., Berlin-Charlottenburg endete nach vierstündiger Dauer mit der Annahme der Vor­schläge der Verwaltung. Hiernach wird eine Divi­dende von 4 (7,5) v. H. in bar auf 57 (60) Mill. Mark Aktienkapital verteilt.

* Die Süddeu tsche Eisenbahnge­sellschaft, Darmstadt, deren Aktienmehr­heit sich im Besitz des RWE und der Stadt Essen befindet, wird für 1931 öividendenlos bleiben (i. V. 7 v. H.). Bei den von dem Alnternefjmen betriebenen Essener Straßenbahnen ist gegenüber dem Vorjahr ein Verkehrsrückgang von 13,4 v. H. sestzustellen, während bei den in Süddeutschland betriebenen 13 Nebenbahnen der Rückgang 12 v. H. beträgt.

Kurszettel -er Berliner un- Frankfurter Börse..

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 o.H, Lombardzinsfuß 6 v. H.

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Devisenmarkt Berlin Frankfurt a.M.

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Kurs

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1-Uhr- Kur-

Schluß- kur-

Anfang-« Kur»

11. Mai

12.Mai

Datum

11.5.

12.5.

11.5.

12.5.

Dalum

11.5.

12.5

11.5

12.5.

Datum

11.5.

12.5.

11.5.

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Amtliche Notirrung

Geld 1 Bries

Amtliche Notierung

Geld 1 Bries |

Helfingsors . Wien. . . . Prag . . . Budapest. . Sofia . . . Holland . . Oslo.... Kopenhagen. Stockholm . London. . . Buenos Aires Neuhort . . Brüste:. . . Italien. . . Paris . . . Schwei, . . Spanien . . Danzig. . . Japan . . . Rio de Ian.. Jugoslawien. Lillabo» . .

7,133 51,95

12,465

3,057

170,78

78,52 84,57

78,92

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4,209

59,14

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1,369 0,309

7,423

14,09

7,147 52,05

12,485

3,063

171,12

78,68

84,73

79,08

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4.217

59,26

21,73

16.645

82,43 34,03

82,78 1,371 0,311

7,437

14,11

3anfnoten

7.133 51,95

12,465

3,057 170,78

77,92 84,52 78,12

15,45 1,018 4.209 59,14 21.69

16,605 82,27 34.12 82.62 1.369 0,314

7.423

14.69

6% Deutsche Reichsanlethe D.192'< 7% Deutsche Reichsanleihe v. 1929 6%% Doung-Anleihe von 1930 . Deutsche Anl.-Wlös.-Schuld mit

AuSlos^Rechten.......

De-gl. ohne Auslos.-Rechte . . . 8% Hell. Bolksstaak von 1929

(rückzahlb. 102°/-,)......

vberhessen Provinz-Anleihe mit Au-Ios.-Rechten.......

Tcullchc Komm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1.......

8% Franks. Hhp.-Bank Voldpse 16 unkündbar bis 1935 ....

?% Franks. Hyp.-Bank Goldpse unkündbar btr 1936 Serie 1k .

<y,% Franks. Hyp^Bank Siqu.- Psandbriese.........

4%% Rhv'nische Hyp.-Bank-Ligu.

Goldpse...........

6% Pr. LandeSpsandbriesanstalt, Psondbrtese R. 19......

1% Pr. LandeSpsandbriesanstalt, Pfandbriefe 8L 10 .

64.5

53,5

43,75

3,4

51,25

34

38,9

73,5

78

77,4

73,5

1 1 1 1 1 1 1 1 1 Sw 1 1 1

55

63,5

54,5

43,65

3,4

50,4

39,4

73,25

43,65

3,45

Hamburg-Amcrita Pater . . . e

Hamburg-Südam. Dampsschiss. 0

Hansa Dampsschiss .....0

Norddeutscher Lloyd.....6

A.G. für Verkehrswesen Akt. , .

Berliner Handelsgcfellschast. 8

Commerz- und Privat-Bank. 7

Darmstädter und Nationalbank 8

Deutsche Bank und

Di-conto-Gefellschast... 6

Dresdner Bank...... 6

Reichsbank........12

A.E.G............7

Bergmann.........9

Elektr. LleferungSgelelkschast. 10

Licht und Krast......10

Felten & Guilleaume .... 6^ Gesellschaft für Elektrische

Unternehmungen .... 9

Rheinische Elektrizität .... 9

Schuckert L Co. ...... 11

Siemens L Halske . . 14

Lahmeyer L Co.. ..... 12

33,5

83,5

18,5

20,5

37,5

20,5

115

25,5

73,75

53,5

82

1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 £ Still KISSI

12,5 40,75

13,25

33

83 18,75 20,5

37,5

20,5

115

25,25

17

57

74

39,5

53.4

72 53,25 111,5 82,5

12,75

13,5

33

115,75

25,13

75,25

40

54

72

55,5

111,75

Rtebeck Montan ...... 7,2 Bereinigte Stahlwerke ... . .4

Ltavi Minen......16'/.

Kaliwerke Aschersleben ... 10

Kaliwerke Westeregeln ... 10

Kaliwerke Salzdetfurth ... 15

I. G.Farben.Industrte . . . 12 Verein, chem. Industrie Frank­

furt a.M...........

Scheideanstalt.......10

Goldschmidt...... . . . O

Rütgerswerke........5

Metallgelellschaft. ...... 5

PHNIpp Hohmann ...... 8

Zementwerk Heidelberg. ... 7

Cemcntwcrk Karlstadt.....7

Watch & Frehtag......O

Schulthels Patzcnhoser ... 15 Aku (Allgemeine Kunstseide) O

Bembcrg......... O

Zellstoff Waldhos.....12

Zellstoff Aschaffenburg ... 6

Dessauer Gas........9

Daimler Motoren ...... 0

Deutsche Linoleum.....6

Orenstcln & Koppel ..... 0

Leonhard Tietz ....... 8 ^venSka.........15

Frankfurter Maschinen . . (

Grttzner..........0

Mainkrastwerte Höchst a.M.. . 6

Süddeutscher Zocker . ... 10

16,25

87

96

98,25

128

18 31

30

38.75

43,25

41

4,5

42,25

41

36

208

18

44

96,2T

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15,9

10,5

87

95,5

151

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18,75

30.9

39,75

58,5

42

41

31,5

23

89,75

11,5

36,75

24.25

56.75

11,75

206

| 182

n

10,4

88,75 97

151

92,75

5

39,75 ä

59

42.5

41,25

30,75

23,25

90

11,5

36,5

24,5

57,5

11

206,5

£

96,65

52,05 12,485

3,063

171,12 78,08 84,68 78,28 15,49 1,022 4,217 59,26 21,73

16.645 82,43 34,18 82.78 1,371 0,316 7,437

14,11

Berlin, 11. Ma,

Geld

Bries

4% Oelterrelchlsche Goldrente . . 4.20% Lestcrreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente ....

4% Ungarische Staatörente V. 1910 4'/.% drtfgl. von 1913.....

5% abgesi. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanteihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihr

Serie I..........

4% deigl. Serie II.......

6% Rumän. vereinh.Rente b. 1903 4zi%Ruman.vereinh.Renkev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente . tJ4% 1. Slnatoliee.......

0,9

5,13

5

6

2,05

2,1

2,1

8,25

4

l£ I 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1

8,25

5.25

5,2

6

2,13

2,1

4,7

8,5

4,05

14

5.3

5,13

2,2

8,35

3,9

14,2

Buderus..........4

Deutsche ErdSI.......6

Gelsenkirchener.......8

Harpener..........0

Ilse Bergbau.......10

Klockncrwcrke........6

Köln-Neuessen.......6%

Mannesmann-Röhren .... 6

Mansselder Bergbau.....0

Oberichles. Kokswerke .... 8

Phönix Bergbau. . .... 4yt

Rheinische Braunkohle«... 10

Rheinstahl ..........6

60

38

39,6

39

15

158

40,75

26

60,25

41

184

25.5

60

37,25

41

27,75

124,75

26,25

39

15

34,5

19,4

158

41

26.4

59,5

38,25

41,25

28

26,75

38,75

15,5

34,5

18,5

158

40,9

Amerikanische Note».......

Belgische Noten ......... Dänische Noten ......... Englische Noten ......... Fran-ösifche Noten........

Holländische Noten........

Italienische Noten........

Norwegische Noten........

Deutsch. Oesterreich, ft 100 Schwing Rumänische Noten........

Schwedische Noten........

Schweizer Noten....... .

Spanische Noten. ........ Ungarische Noten ........

4,20 58,98 84.38 15,41 16,57

170,41 21,76 78,34

2,49 78.74 82,09 33,83

4,22 59,22 84,72 15,47 16,63

171.09 21.84 78,66

2.51

79,06 82,41 33,97