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Seit 1930 ist Kaffee Hag 31% billiger!

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Oesamt trmSBIgung 31 o/e = RN 1.35

Jeder Kaffeetrinker kann sich heute den guten Kaffee Hag leisten!

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Dos grob Paket letzt eer BM IM, da» kleine 71 Pf*.

gerösteten Kaffee RM 1.00. Der Kaffeepreis ist schon so niedrig, daß die Plantagen, welche unsere hoch­wertigen Kaffees liefern, bereits mit Verlust arbeiten.

infolge des hohen Zolles auf den Verkaufspreis von einem Pfund Kaffee etwa 2 Pfg. aus, die Senkung der Postgebühren und Frachten Vi Pf».

Dagegen betragt die Mehrbelastung durch die Erhöhung der Umsatzsteuer auf 2% bei 1 Pfund Kaffee 3 Pfg.

1 Pfund Kaffee Hag kostetet Langjähriger Preis nach

Ole bewahrte Qualität Ist unverändert.

Für erste Sorten coffeinhaltigen Kaffees sind Preise von über RM 4.00 keine Seltenheit. Kaffee Hag kostet nur RM 3.65 das Pfund.

Wir bemühen uns, den Kaffee Hag so billig wie mög­lich zu liefern. Noch billiger könnte Kaffee Hag nur dann werden, wenn der Zoll ermäßigt, oder die Be­zugspreise von Übersee gesenkt würden.

Der Zoll beträgt aber noch immer auf jedes Pfund

GoldumstaHong Februar 1930 .... Februar 1931 ... .

COFFEiri freie® KAFFEE

Heue Preise bei altbewährter Qualität

Schon immer hat die-Sunlicht - GeleUIchaft den Qrunbfaö befolgt, ber Hausfrau die besten Quali­täten zu mäßigen Preisen zur Berfügung zu stellen. Vom 1. Januar 1932 ab sind nun wieberum den Verhältnissen entsprechend die Preise der 6un* licht-Droduktc erheblich herabgesetzt worden. Ob Waschen ober Putzen immer schaffen Sunlicht» Produkte Erleichterung: Sie reinigen schnell voll, ständig und... schonend. 1130V

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Spendet Kleider für die Winternothilfe!

Fuhnverke der Reichswehr holen die Gaben ab.

Premiere fratt

Dom Konzertverein wird noch ein­mal auf den am Sonntag. 14 Fehruar, ftatt- sindenden Liederabend von Sva Liebenberg h.ngcwicscn. Frau Liebenberg kommt auf aus­drücklichen Wunsch vieler Konzertbesucher, da sie mit ihrem prachtvollen Alt und ihrem dramati­schen Dortrag einen unauslöschlichen Eindruck hinterlassen hat. Die Lieder deS.Todes von Mussorgsky, die sie im letzten Teil des Pro­gramms bringen wird, haben gerade in der Der- lincr Presse hervorragende Besprechungen ge­sunden. Die plastische Gestaltung dieser effekt­starken und unheimlichen Stücke wurde von allen Kritikern in gleicher Weise als etwas ganz Besonderes hcroorgehoben. Der Dorstand hofft, daß seine Bemühungen, diese zu den hervor­ragendsten Sängerinnen unserer Zeit zählende Künstlerin noch einmal für Stehen zu gewinnen, auch dadurch belohnt werden, dah recht viele Konzertbesucher zu dieser letzten Solistenveranstal­tung des JahreS kommen werden. Es sei in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dah nicht allein die Veranstaltung von Konzerten unser Musikleben und damit einen wesentlichen Kulturfaktor aufrechterhalten kann, sondern dah insbesondere reger Besuch es ermöglicht, die Konzerte auszuführen. Wenn recht viele an den Konzerten teilnehmen, tragen auch sie zur Erhaltung unseres Musiklebens bei. Mangel­hafter Konzertbesuch wird dagegen alle Bemü- bungen, auch weiterhin Konzerte zu veranstaltet hinfällig machen. Lind: eS lohnt zu kommen! Eva Liebenberg wird durch ihren Gelang es allen lohnen, die kommen!

** ReichSbahnpersonalie. Reichs bahn- rat Wilhelm IöIch. Vorstand deS Reichsbahn­verkehrsamtes Gießen, ist zum RcichSbahnober- rat befördert worden.

DaS Betreten zugefrorener Flüsse, Teiche usw. ist untersagt. DaS Polizeiamt teilt mit: 2kach Artikel 297 deS Hess. Polizeistrafgesetzbuches dürfen zugesrorene Flusse, Teiche und tiefe Bäche bei Meidung gerichtlicher Bestrafung nicht betreten oder mit Schlittschuhen, Wagen oder Schlitten befahren werden, solange dies durch polizeiliche Anordnung auSdrückuch untersagt ist. Eltern. Erzieher und Lehrer wer­den ersucht, ihre Kinder und Schüler auf daS Verbot und die Gefahren deS verbotenen Be­tretens von zugefrorenen Flüssen, Teichen und tiefen Bächen aufmerksam zu machen.

** Beschneiden der Hecken im Früh­jahr. 3m AmtSverkündigungSblatt wird darauf hingewiesen, dah die Garten- und Feldbesitzer die ihren Grundbesitz an ösfentlichen Fahr« oder Futz- wegen umfriedigenden Hecken in jedem Frühjahr biS zum 1. März auf 1,25 Meter Höhe und 50 Zentimeter Breite zurückzuschneiden haben. Fer­ner wird betont, dah lebende Hecken im Sommer nicht beschnitten werden dürfen, da dadurch viele Bruten der nützlichsten Dogelarten vernichtet Werden.

"DerDlenenzüchtervereinGiehen und Umgegend hielt am Sonntag im Hotel Hopseld seine diesjährige Hauptversammlung ab. Rach der Degrühung erstattete der Dorsitzende. G. Bodenbender- Sieben, den Jahresbericht. Die Zahl der Mitglieder hat sich um 18 auf 222 erhöht und damit den Vorkriegsstand über­schritten Der Honigertrag war unter mittel, be- dingt durch die kühle, regnerische Sommerwit­terung. Als erster Verein des Hessischen Jmker- bunbä schuf der Bienenzüchterverein Giehen im Krofdorfer Forst eine Koniginbelegstation. Vorn Beginn deS verflossenen VereinsjahreS ab waren alle Mitglieder in der Haftpflichtkasse deS Deut­schen JmkerbundeS gegen Einbruch, Frevel, Feuer und Diebstahl versichert. Der Honigpreis ist den wirtschaftlichen Verhältnissen entsprechend ge­senkt worden. Raa> der Rechnungsablage durch H. Schäfer, Giehen, beliefen sich die Einnah­men auf 1991,27 Mk.. denen 1987,15 Mk. Aus­gaben gegenüberstanden. Das Vermögen deS Ver­eins beträgt 360,75 Mk. und setzt sich aus einem Guthaben von 202.67 Mk. bei der Bezirkssparkasse, sowie auS Vorräten an bienenwirtlchaftlichen Ge­räten zusammen. Die Vorstandswahl hatte fol­gendes Ergebnis: G. Bodenbender 1. Vor­sitzender. K. Gch t erna ch 2. Vorsitzender, H Schäfer, Giehen. Rechner, Prof. Dr. Heh- mann. Sieben. Beisitzer. Für den zurück- getretenen Schriftführer, Lehrer Koch, Röd­gen, wurde Lehrer Jung. Grohen-Buleck, in den Vorstand gewählt. Anschliehend hielt Mit­telschulrektor G. S o n t a r s k i, Frankfurt a. M., einen lehrreichen Vortrag über Bienenkrankheiten. Eine rege Aussprache schloß sich dem Vortrage an. Dabei wurde u. a. auf den Wert der neu- gegründeten Seuchenkasse h'.ngewiefen. Lehrer R u n k, Ridda, der Vorsitzende des Oberhessischen JmkerbundeS. berichtete über innere 'Dereinsange- legenheitew Unter .Verschiedenes wurde noch über Trachtverbesserung und Auswinterung ge­sprochen und auf den Bienenzuchtlehrgang an Der HeereSfachschule in Sieben hingewiesen, dessen un-

abzeichen von Parteien, Totenköpfe. Kokarden usw.). Kleidungsstücke, die. iüc s.ch betrachtet, nach Form, Farbe, Schnitt von der üblichen bürger­lichen Kleidung nicht abwcichen. z. D. Mäntel, Windjacken. Hemden, Hosen. Muhen. Gamaschen. Stiesel, fallen Lann unter d-S ilniißim erlot.wenn sie infolge ihrer erkennbaren einheitlichen Auf­machung dazu bestimmt sind, ihre Träger im Gegensatz zu anderen Personen, die solche Gegen, stände ohne be'.immte Zwcckb stimm m trrge.t, a S Angehörige einer bestimmten politischen Organi­sation zu kennzeichnen. Hierzu gehört u. a. der sogenannte SS.-Anzug (eng anliegendes schwar­zes Jackett, schwarze Breeches-Hosen, schwarzer Binder, hohe schwarze Stiesel oder Gamaschen und schwarze Mühe).

Bornotizc«.

TageSkalender für Freitag. Stadttheater Sieben:Erna Sarasin", 20 bis 22 30 Uhr. Oberhessischer Kunstverein: Turm­haus am Brandplatz. 15 biS 17 Uhr, Ausstellung. D. H.D-: 20.30 Uhr, im Heim, Lichtbilder­vortrag. Lichtspielhaus Dahnhosstrabe:DaS (31er. Astoria-Lichtspiele:Täter gesucht".

AuS dem Stadttheaterbureau

wird uns geschrieben: Heute, 20 Uhr, Erstauffüh­rung de- Zeitschauspiels von A. H. Zeitz, .Erna Sarafin", unter der Spielleitung von Karl Hey- fer. Ein Spiel vom Leben einer kleinen Stenoti- pystin. Mitwirkende: Damen: Döring, Schubert- Jüngling. Für die erkrankte Frau Agathe Wal­ther-Lederer tritt in der Rolle der Mutter Sara- fin Frau Auguste Prafch-Srevenberg, Ehrenmit­glied des Meininger LandestheaterS, ein. Aer Heyser. Hub, Kühne, Vieren, Paetsch. 18. Do: lung im Freitag-Wonnement. Ende 22.30 Uhr. Morgen, Samstag, 13. Februar, 20 Uhr, alS Werbevorstellung zu kleinen Preisen zum letzten­mal .LumpacivagabunduS". Zauberposse von Jo­hann Restroy. Musik von Adolf Müller. Spiel­leitung Karl Heyser, Musikalische Leitung Walter Möhl, Tänze Ewald Däulke. Die Aufführung findet in der ungekürzten Fassung der Sylvester»

Mln 1931 Zolisrhöhur.g, trotxdem

Seine Preiserhöhung........

3t Dezember 1931......BM 3 «3

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ig vor. .... Wlkig.^

tlus ber Provinu'akbauptstavt

Dieben, den 12. Februar 1932. ver Mensch und bas Wesen der Dinge, ringe sind nicht immer ein Ding an sich. Es gibt r-lr Dinge, die nicht mehr fein wollen, als ein Schliches Etwas, ein (Begenftanb, ein irgendwie ge» trertes und gefärbtes stück Malerte. Sie sind da, k^lich um da zu fein. Verdanken vielleicht einem Maischen Zufall oder geschäftstüchtiger Berechnung *e Gestaltung. Man sicht ihnen meist Ichon auf 6n ersten Blick an, wie wenig sie von sich iclbsl tlfcn. Oder bas Gegenteil ist der Fall, sie suchen j ch aufgedonnertes Aeutzeres ihre Minderwertig. ||i: zu übertünchen. Aber weder durch Uniform, f t durch Selbftüberspitzung werden sie dem Urteil fin« andere Ueberzeugung einreden können, als: Risch. Ob es sich nun um Edelkitsch oder Ramsch »ridelt, Taugenichtse sind sie so und so. Eckensteher, »iaibsauger, lose Platzhalter. Nullen ohne Dor- Uichen.

I jdtr NameNippsache" ist oft eine mihbräuchlicte Rechoenduna der deutschen Sprache. Dazu sind d e Mlzlhsigen Zufammensetzungsmöglichkeiten der Buch- Lxn des Alphabets nicht da, daß man mit ihncn kpkurpokus macht und einen Sperling als Para- Ktsoogd in Szene fetzt. Nippsachen, die ihren Na- [jtn zu Recht führen, find es sehr häufig gar nicht. ifcrK Nippsache eine verspielte Ueberflussigkeit bc- |uten will, ein graziöses Nichts und etwa noch ein Li wenig mehr. In Zeiten geworden und gepflegt, , | denen man sich noch ausgiebig mit Dingen ab lltin konnte, die nur in allerloiefter-ßerbinburg rj:t dem Leben standen, in dem jede Minute unreti- liir in eine unwiederbringliche Ewigkeit abgleitet. .Unechte' Nippsachen biegen können mehr als K'ivr Tand lein. Dann bevölkern sie nicht in hassen alle möglichen freien Flächen, fonbern sie k tn schon durch ihre Vereinzelung den Wert äugen- gWnllA werden, den sie ausmachen

Die bei derartigen kleinen Dingen nicht selten zScstalt und Gehalt, Sein und Schein in sich wider» »rechendem Verhältnis stehen, so vergröbert sich Mtvrgemäh mit dem wachsenden äußeren Um- Eng auch das Moment, bei dem eS vom Erhabe- Em zum Lächerlichen nur ein Schritt ist. und die Mclchmacklosigkeit schon nach der Axt schreit. |fol4>e Dinge leben dann noch nicht einmal. Sie kpl-en nur herum.

r, Dinge, sie mögen sein wie sie wollen, werden beft dann .Ding an sich", daS heibt, sie werden l nur scheintoten Lebewesen, wenn sie ein Ge- tot tragen, daS die WesenSzüge ihrer Umgebung Widerspiegelt. Wenn sie in Beziehung gefcht sind k den Gegenständen und Menschen um sie herum. Huf diese Weise verschmilzt ihr Eigenleben mit n Rhythmus der Räume, der ihre Wohnlich- l auSmacht. Solche Dinge werden zu Kamera- und Freunden, die unaufdringlich von dem ib jenem zu plaudern wissen, selbst wenn der intergrunb der Geschehnisse, dem sie ihren De- wechsel verdankten, mitunter ein unerfreuliches pitel Vergangenheit einschließt. Dinge können, ich Menschen, den Alltag interessant und lang- k lig beeinflussen.

Dabei spielen die ErstehungSkosten nur eine ne- sächliche Rolle. Sine winzige Keramik kann halb auch die teuerste Antiquität auSstechen, ern sie nur eine rechte Kapitalanlage ist. Den enschen von Kultur wird nicht d a S wieviel, dem d a S w a S als Meist r der Dinge zeigen, i denen zu umgeben ein Bedürfnis ist, daS der sllarkönig mit dem eingeborenen Feuerländer ilt Aber daS Ding muh eben nicht bloß da in, sondern auch ein Dasein führen, daS seine liftenzberechtigung auS geistigen Bezirken her- kifet. K. L.

Morgen mittag Schluß der Hindenburg'Listen.

F Die Listen zur Einzeichnung für die Wieder­hol des ReichSpräfidenten ,v. Hindenburg Ikticn nur noch b i S morgen, Samstag, 113 Uhr, in unserer Geschäftsstelle zur Ginschrei- kng offen. Bis gestern abend hatten sich ITOd Personen in die Listen eingezeichnet.

Was ist verboten-was erlaubt?

»Amtlich wird auS Darmstadt mitgeteilt: Da lei) Beendigung des durch die Dezember-Rot- wrorbnung des Reichspräsidenten verfügten Po- Lischen .WeihnachlsiriedenS". der daS gesamte -crsammlungSleben stillegte, Ilnllar- kiten über den jetzt geltenden RechtSzustand be- Arden, sei auf folgendes ausmerksam gemacht:

LvS Verbot deS hessischen Innenministers vom I.Aov. 1931. das sämtliche Demonstrationen. Aus- jiae, Umzüge, Durchmärsche, Sammeltransporte tiii Versammlungen unter freiem Himmel mer­ktet, ist nach wie vor in Kraft. Zugelassen frtb also die Vers ammlungen in ge- fchlossenen Räumern Unter daS Verbot feilen insbesondere auch die Geländeübungen, die »uerdinaS an der Tagesordnung sind und gegen tzc die Polizei mit aller Schärfe vorgeht. Ge- stlvssene Märsche von Ortschaft zu Ortschaft fallen Unfall« unter daS Verbot, auch wenn die Teil-

DieNationalfozialiftifcheDeutsche Arbeiter-Partei veranstaltet am morgigen Samstag, 20.30 Uhr, im Cafe Leib, eine Der- fammlung, in ber Herr Tresz über bas Thema Dom Proletariat zum Arbeitertum" sprechen wirb. Siche heutige Anzeige.

ber Fuhrwerke möglichst bis an bic Haus­türen zu bringen, mindestens aber die Spenden an ben tbSotmungsiüren griffbereit hinzulegen, damit die Helfer vom Jungdeutschen Orden oder der Technischen Notbllfe nicht zu warten brauchen, sondern nut den Gaben ralch wieder zu den Fuhr­werken zurückkebren können. Ser feine Spenden nicht bis jur Haustüre bringen kann, gibt den Sammlern vom Fenster aus ein Zeichen, daß bei ihm Gegenstände adzuholen sind. Nur wenn auf diese Weife die Hausfrauen die rasche Abwicklung des Sammelwerkes begünstigen, wird es möglich fein, die zum Teil grofjen Dammelbezirke in oer vorgesehenen Keil zu bearbeiten. Ob die Fuhrwerke am Montag oder am Dienstag in einer bestimmten Strotze erscheinen, ob sie am Vormittag oder am Nachmittag, ober ju welcher bestimmten Stunde kommen werden, lotzt sich heute nicht zweifelsfrei sagen, da hierfür das Tempo de- Verlaufs der Sammlung maßgebend ist. Es empfiehlt sich daher für die Hausfrauen,

auf das Trompetensignal achtzugeben und bann mit den Gaben rasch bei ber hanb zu sein, do die Fuhrwerke jede Strotze nur einmal durch­fahren können.

Der Werbe- und Sommelausschutz der Giehener Winternothilfe bittet dringend um weitgehende Unter st ützung dieses Teiles feiner arbeit; er bittet auch um die Heraabe von defekten Klei- d e r n, die in der Nähstube hergerichtet werden können. Die Hausfrauen mögen nun umgehend ihre Schränke prüfen, um olles dos aus- zusondern, was dem Hllfswerk dienlich sein kann.

entgellNcher Besuch dringend ancmpsohlcn wurb^ Die Generalversammlung deS Oberhefiischen Bie» nenZüchterverernS findet am dritten Ostenag In Gießen statt

' Vortrag im DHV. Man berichtet uni: 3m Robmen deS WinterdlldungSplaneS der Orti» gruppe Gletzen im Deutfchnanonalen Handlungs­gehilfen - Derband sprach ReaierungSrat Dr. BueS. Direktor deS Gietzencr Arbeitsamts, über .Reuerungen in d^r Arbeitslosenversicherung". Der Redner behandelte zunächst die zahlreichen Aenderungen in der Arbeitslosenversicherung, wie sie die verschiedenen ^lotverordnungen im letzten Jahre gebracht haben. Um da- Gespenst der Ar­beitslosigkeit zu bannen, aber auch um den körper­lichen und geistigen Schäden cntgegenzuwirken, denen der Mensch bei längerer Arbeitslosigkeit auSgesetzt ist. habe man neue Wege auf dem Ge­biete der Arbeitslosenversicherung beschritten. Hier fei zunächst daS sog. Krümverftzstem geschaf­fen toerben, welches be wecken solle, datz tn: e halb einer BetriebSgcmcinschaft möglichst viele Ar­beitskräfte auch bei vorliegender geringer Be- schäftigungSmöglichkeit dadurch gebunden würden, datz stets ein Teil für eine gewisse Zeit auSsetzt. Diese ausgesetzten Kräfte wurden bann von der Arbeitslosenversicherung durch eine gewisse Krumperunlersiüyung betreut Besonders inter­essant waren die Au-fithrungen über den frei­willigen Arbeitsdienst, der nur in Frage komme für Arbeiten, die nicht im ordentlichen Arbeits­verfahren erledigt würden. Die Beteiligung sei vollkommen freiwillig. Der Redner konnrr an Beispielen au# der PrariS deS Gietzener Ar­beitsamtes darlegcn, wie sich der freiwillige Ar­beitsdienst abspielt. Er betonte, datz sämtliche Arbeitswillige sich mit voller Hingabe dem Dienste widmen und kaum Fälle zu verzeichnen wären. In denen Freiwillige vor Vollendung der Ausgabe auSfcheiden würden. Richt selten würden durch den freiwilligen Arbeitsdienst neue ordentliche ArbeitSrnözlichkeiten geschaffen. Die zahlreiche Zuhörerschaft nahm die Ausführungen mit starkem Beifall auf. In der anschließenden regen Aussprache wurde noch manche Zweifels­frage durch den Redner geklärt.

Der Sisenbahn-Fahrbeamten- verein Giehen hielt, wie man un- berichtet, am Sonntag feine Generalversammlung ab. Der erste Vorsitzende. Zugführer Di er la mm. be­grüßte die Teilnehmer, gedachte der im vergan­genen Jahre verstorbenen Mitglieder und gab sodann einen Ueberbllck über da- abgelaufene VereinSjohr. Der Rechner erstattete den Rcch- nungSbericht: nach den, Bericht der Rechnungs­prüfer wurde die Kaffe in Ordnung befunden und dem Rechner, sowie dem gesamten Q3orf mb Entlastung erteilt. Der bisherige Vorstand de

einstimmig wiedergcwählt: Oberzugsühre R. Schäfer wurde al- Beisitzer neu in den Vor­stand entsandt. Zehn Mitglieder deS Verein-, die Herren Bruder, Der n, ® önnerl L Hof, Herr, Ph. Lotz, Weinandt. Mohr, Frank und S w i n i a S k i konnten im ver­flossenen Jahr die Jubiläen ihrer 25jährigen Dienstzeit und der 25'ährigen VereinSzugehörig- keit begehen. Die Jubilare wurden durch eine An­sprache des Vorsitzenden und durch die üblichen Geschenke geehrt. Gemütliche- Beisammensein be­schloß die Versammlung. /

ntiiti nut.

Der Werbe- und SammelauSschuh der ® le- I ßener Winternothilfe beschäftigte sich gestern nachmittag mit den Maßnahmen zur Durchführung der Sammlung von alten Kleidungsstücken für die Zwecke deS Win- terhilfiwerkcS.

Die Rot an Bekleidung aller Art Ist bei den hilfs- bebürfllgen ZRUbürgcm autzerorbentiich groß.

Da mit den vorhandenen Geldmitteln der Winter­nothilfe der Kleidermangel auch nicht annähernd behoben werden kann, ist die Sammlung von abgelegten Kleidungsstücken eine unumgängliche Roiwendiakeit 3n dankenswerter Weile hat sich zur Durchführung dieser HUfSmahnahme wie­derum unsere Reichswehr zur Versügung gestellt. Da» Bataillonskommando hat 18 Fuhrwerke mit Begleitmannschaft zu dem Sammel­werk besohlen, ferner haben sich in anerkennens­werter Weife zum Abholen der Kleidungsstücke die Technische Rothilfe und der Jungdeutsche Orden wieder bereit erklärt.

Die fllelberfammlang wird am kommenden THonfag und Dienstag von 9 bis 12 Uhr onb von 14 bis 18 Uhr in allen Straßen ber Stadt vorgenommen.

Die Fuhrwerke, die als Kennzeichen ein Schild mit der AufschriftGießener Winternothilfe" führen, werden von Trompetern begleitet sein, die in jeder Strotze den Beginn der Sammlung durch IrompetenTignal ankündigen werden. Damit die Abholung der Gaben sich rasch abwickelt, werden die Hausfrauen gebeten, die ein­zelnen Stücke oder Kleiderpakete beim Herannahen

Kunst und Wiffenschafi.

Reue Dokumente zum Krieg im Westen.

Mit einem Geleitwort des GeneralseldmarschallS v. Hindenburg, unter Mitarbeit von Kron­prinz Wilhelm, Generaloberst x> Einem, den Gene­ralen v. Eberhard, v. Hutier. Krafft v. Dellmen- fingen, v. Mudra. Sift v. Armin, e. Stranh, Gene­ralmajor Hesse. Admiral v. Schröder - die als Verfasser für die Kriegsgeschichte der einzelnen Frontabschnitte zeichnen wird in Kürze eine Veröffentlichung erscheinen, die für alle Front­kämpfer ein Ereignis bedeutet. Die erste farbige Bilddarstellung der Westfront wird in einem repräsentativen Tafelwerk: Das Gesicht der Westfront. daS bei der Akademischen Ver- lagSgesettschaft Atbenaion m. b. H. Potsdam er­scheint. der Oessentlichieit zugänglich gemacht wer­den. Diese wertvollen historischen Bllddokumente, die der Kriegsmalcr Ernst Vollbehr auf Veran­lassung der Obersten Heeresleitung in den vier Kriegsjahren schul, geben e n wirk.ichkeitSgetreueS. ungemein eindrucksvolles Abbild der französischen Frontlandschast von der Schweiz biS zur Rordsee. Sämtliche Bilder sind während der Kampfhand­lungen vom Flugzeug und Fesselballon oder von der vordersten Linie auS gemalt und zu großen Panoramagemälden unter Assistenz sachkundiger GeneralstaoSoffiziere auSgesührt worden. Den ursprünglichen Plan, dieses einzig dastehende, «robartige Blldcrwerk in einem Kriegsmuseum für die Rachwelt festzuhalten, machte das Diktat von DerfailleS zunichte. Um so mehr wird man diese Publikation begrüßen, die berufen ist. als Kriegsdokument und Erlnncrungswerk ein deut­sches Volksbuch vom Weltkriege an seiner ent­scheidenden Front.zu werden. Wir werden nach Erscheinen auf das Werk zurückkommen

(Schluß des redaktionellen Xeils.)

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iotb in Ztansteich.

iR o i r a j bei Agen wurde aiille, bie aus vier (Erwai- wahren und zwei Kindern dh r Monaten bestand, im Lchlai- ing ermordet aufgefunben. jede Spur.

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L : rtmungen für alle Teilnehmer schwere Strafe nach

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ntitowM'11 il vollem Umfange in Kraft. Verboten find

tle mit besonderen Abzeichen (Streifen, Litzen, td>nüren. Winkeln. Spiegeln. Rummem. Sternen, iclondercn Knöpfen u. dgl.) versehenen Klei- kngs. und Ausrüstungsgegenstände, ferner Leib- bvvel, Schulterriemen u. a., also auch einheitliche Dützen mit einheitlichen Abzeichen (HoheitS-

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