Ausgabe 
10.11.1932 Erstes Blatt
 
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Zug-Zusammenstoß im Vchnhof Saasen.

Ein Personenzug fährt gegen einen Güierzug. - Etwa 20 Verletzte.

Im Bahnhof S a a s e n auf der Strecke Gießen Grünberg ereignete sich heute morgen ein Eisen­bahnunglück. das noch verhältnismäßig glimpf­lich verlief. Der Personenzug. der am frühen Morgen Fulda verließ und gegen 8 Uhr in Gießen eintreffen sollte, fuhr bei der Einfahrt in die Station Saasen auf einen Guterzug. der im Bahnhof kurzen Aufenthalt nehmen und dann nach Fulda weiterfahren sollte.

Da« Unglück ist auf falsche Weichenstel­lung des im Bahnhof Saasen diensttuenden Beamten zurückzuführen. Der Personenzug. der nach rechts auf ein Ausweichgleis fahren sollte, fuhr durch die falsche weichenftellung geradeaus und dadurch direkt gegen den Güterzug.

Der Zusammenprall erfolgte zwar nicht mit voller Wucht, denn der Lokomotivführer bemerkte die un- vorschriftsmäßige Fahrt des Zuges sofort, er zog die Schnellbremsen und konnte dadurch das Fahrttempo wesentlich verringern. Immerhin reichte der Raum zwischen Personenzug unfr Güterzug nicht mehr aus, um den Zusammen- stoß zu vermeiden. Die beiden Lokomotiven fuhren mit ziemlicher Wucht aufeinander, so daß Die Vorderteile beider Maschinen er­heb ti da beschädigt wurden. Während an den Wagen des Personenzugs wesentlicher Sachschaden nicht entstanden ist, wurden vier Wagen des Güterzuges mit je einer Achse aus den Ge­leisen gehoben, ein Wagen, der mit Kies beladen war, völlig z e r st ö r t.

Die Fahrgäste des Personenzugs wurden durch den plötzlichen Anprall heftig durcheinander- gerüttelt. stießen mit den köpfen gegen die wände und erlitten dabei Verletzungen.

Der Verkehr auf der Strecke wurde für kurze » Zeit unterbrochen. Der Hilfszug vom Bahnhof Gießen erschien sehr schnell. Die dringendsten Auf- I

räumungsarbeiten wurden sofort in Angriff ge­nommen. Die Wagen des Personenzugs wurden nach Grünberg gebracht, die Lokomotiven, die trotz der schweren Beschädigungen noch mit eigener Kraft zu fahren vermochten, wurden ebenfalls nach Grün­berg gefahren. Die Arbeiten wurden mit aller Be­schleunigung durchgcführt, so daß

die Strecke in verhältnismäßig kurzer Zeil wieder befahrbar war.

Der Sachschaden ist nicht unbedeutend. Die Maschinen bedürfen einer gründlichen Repara­tur. An den Gleisanlagen und am Bahnkörper ist ebenfalls kein wesentlicher Schaden entstanden.

Oer Hilfsdienst für die Opfer.

Der Hilfszug der Reichsbahn, der nach dem Alarm rasch von Gießen zur Unfallstelle eilte, brachte einen Arzt und 6 Mitglieder der Gießener Freiwilligen Sanitätskolonne vom Roten Rreuz mit. Außerdem fuhr das Gießener Sanitätsauto mit drei weiteren Sanitätern schleunigst nach. An der Unfallstelle fanden die Aerzte und Sanitäter reichlich Arbeit vor. Insgesamt handelte es sich um etwa 20 Verletzte. Von diesen wurden ein Reisender aus Homberg, der eine Gehirner­schütterung davontrug, und ein im Postwagen diensttuender Postbeamter aus Gießen mit einer schweren Fleischwunde am Halse am schlimmsten betroffen. Diese beiden Verunglückten wurden von der Sanitätskolonne mit dem Auto sofort nach der Klinik verbracht. Eine ganze An­zahl weiterer Personen trugen Kopfverletzun­gen und Prellungen am Körper infolge des heftigen Anschlagens an die Wände in den Per­sonenwagen davon, ferner erlitten mehrere weib­liche Fahrgäste infolge des Schrecks einen Ner­venschock. Aerzte und Sanitäter nahmen sich aller Verunglückten mit anerkennenswerter Umsicht und großem Eifer an, so daß ihr Hilfswerk ziemlich rasch abgeschlossen werden konnte.

Obechessen.

Grünberger Gallusmarkt.

+ ©rünberg, 9. Noo. Der Gallusmarkt, der in diesem Jahre wegen des Auftretens der spinalen Kinderlähmung Drei Wochen später als sonst üblich abgehalten wurde, nahm am Sonntagabend mit einem sehr stark besuchten Heimatabend in Der Turnhalle seinen Ansana. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stand ein Lichtbildervortrag von Be­rufsschullehrer H. Schmidt über das Thema Ein Gang durchGrünbergshistorische Stätten". Umrahmt wurde der Vortrag, Der interessante Aufschlüsse über Gründeras reiche ge­schichtliche Vergangenheit bot, von Darbietungen des Musikvereins, Turnvereins und Männeraesang­vereins. Am Dienstagabend fand auf Dem Markt­platz vor Dem Rathause die seit einigen Jahren übliche 6 r ö f f nungsfeier Jtatt. Nach einem Marsch der Feuerwehrkapelle Helt Bürgermeister Dr. Mildner eine kurze Ansprache, dabei be­tonend. daß Gründerg fest an seinem Gallusmarkt hänge, was Die stark zum Ausdruck gekommene Er­regung der Einwohnerschaft bei dem Verbot des Marktes in sehr deutlicher Weise gezeigt habe. Da­bei gab er Der Hoffnuna Ausdruck, daß der nun nach Ueberwindung mancherlei Schwierigkeiten doch noch stattfindende Markt alle auf ihn gesetzten Er­wartungen erfüllen möge. Die His > ung der itädtischen M a r k t f a h n e (dlau-weiß-rot) war das offizielle Zeichen der Markteröffnung.

3um Schweine- und Rindviehmarkt Waren 464 Ferkel und 21 Stück Rindvieh auf getrieben. Folgende Preise wurden erzielt: 6 Wochen alte Ferkel 912 Mk., 6 bis 8 Wochen 12-16 Mk., 8-13 Wochen 18-23 Mk. Gegen den letzten Markt waren die Preise etwas angezogen. Die Rachfrage war stark, der Auftrieb verhält­nismäßig gering. Der Handel ging gut, es wurde ausverkauft. Ruf dem Rindviehmarkt wurden fol- gende Preise genannt: Halbjährige Rinder 60 is 80 Mk.. jährige Rinder 80-120 Mk.. V/2 Jahre alte Rinder 120150 Mk. Starke Be­schickung wies der Krämer markt auf. 150 Stände waren aufgeschlagen. Der Juxplatz war gut beschickt. In den Vormittagsstunden herrschte noch geringer Verkehr, erst zur Mittagszeit nahm der Zustrom der Menschen stärkere Formen an, wenn- gleich er auch nicht die Zahl des vorjährigen Be­suchs erreichte. Immerhin waren es mehrere Tau­seiche, die zum Platz auf der Käswiese oder inner­halb Der Stadt, in Den Geschäften und Gasthäusern als Marktbesucher gekommen waren. Ueber das Geschäft läßt sich noch nichts Abschließendes sagen; auf Dem Markte waren die Verckäufsstände stets dicht belagert und es schien reger Verkauf zu herr­schen. in der Stadt war das Geschäft nur mittel­

mäßig, jedenfalls war in Metzgereien und Gast- käusern nicht alles ausverkauft wie in manchen guten Jahren. Das Marktwetter war gut.

500 Prozent Bürgersteuer in Alsfeld.

--^Alsfeld, 9. Rov. In der gestrigen Sit­zung des Stadtvorstandes gab der Dor­sitzende unter Bezugnahme auf den ablehnenden Beschluß in der letzten Sitzung d s Stadtvorstands bezüglich derBürgersteuer bekannt, daß das Kreisamt mit Genehmigung des Ministers des Innern auf Grund der Verordnung zur Sicherung der Haushalte der Gemeinden vom 25. September 1931 verfügt habe, daß in der Stadt Alsfeld für das Kalenderjahr 1933 die Bürger st euer mit 500 Prozent des Landessatzes zu erheben ist.

Schöffengericht Gießen.

* Gießen, 9.Rov. Am Morgen des 31.3ult 1932 wurde ein landwirtschaftlicher Arbeiter eines Gutes in der Wetterau auf seinem Weg zur Arbeitsstätte von mehreren politischen Gegnern, die ihn verdächtigten, ihre Wahlplakate abge­rissen zu haben, verfolgt, zu Boden geworfen und mißhandelt. Das Gericht hielt die Angeklagten trotz ihres Leugnens auf Grund der Beweisauf­nahme für überführt und verurteilte sie wegen gemeinschaftlicher Körperverlet­zung aus politischen Beweggründen f§ 12 der Rotverordnung vom 14. Juni 1932) zu Gefängnisstrafen von drei Monaten und dreiMonatenzwei Wochen. (Wenn die Tat nach dem Inkrafttreten der Terror-Ver- ordnung vom 9. August 1932 begangen worden wäre, wäre die Mindeststrafe ein Jahr Zucht­haus gewesen.)

Am 22. Juli 1932 äußerte ein Kaufmann in Dad-Rauheim äu den Insassen eines an der Kur» terrasse haltenden Autos etwa:In Preußen sei ja ziemlich aufgeräumt worden. Am Donners­tag sei Ministerkonferenz. Da würden auch unsere Dagabunden zum Teufel gejagt, die schon seit 13 Jahren ununterbrochen am Ruder säßen." Wegen Beleidigung derhessischenMi- nister wurde er zu einem Monat Ge­fängnis verurteilt.

Am 13.'Mai 1932 wollte ein Reisender aus Friedberg mit seinem Auto drei Radfahrer auf der Straße Rieder-WölistadtOkarben überholen. Er gab vorher Signal und war nach seinen An­gaben dicht bei ihnen, als einer von ihnen plötz­lich nach links in seine Fahrtrichtung hinüber­fuhr. Der Reisende steuerte seinen Wagen ganz

nach links auf das Bankett und war nach seiner Behauptung auf diesem an den Radfahrern vor- beigckommen, ohne von einem Zusammenstoß et­was gemerkt zu haben. Jetzt erst durch das Schreien der Leute aufmerksam gemacht. wiU er gehalten und bemerkt haben, daß der eine Rad­fahrer in einer großen Blutlache links auf der Straße lag. Der Verletzte wurde alsbald in das Krankenhaus verbracht und verstarb dort nach einem Tage. In der heuttgen Hauptverhandlung bestritt der Reisende jegliches Verschulden. Die Begleiter des Verunglückten konnten bestimmte Angaben über den VorfaU nicht machen, insbe­

sondere nicht angeben, ob der Autofahrer ihren Kameraden bzw. dessen Rad angefahren oder gestreift habe. Die verschiedenen medizinischen und fahrtechnischen Sachverständigen waren der Auffassung, daß nach der Art und Schwere der Verletzungen das Auto des Angeklagten das Rad des Toten gestreift haben müsse, wodurch dieser mit großer Wucht zu Boden geschleudert worden sei. Das Gericht war der Meinung, daß auf Grund der Beweisaufnahme nicht festgestellt wer­den könne, wie der Vorfall sich tatsächlich abge­spielt habe, und sprach deshalb den Reisenden mangels Beweises frei.

Wirtschaft.

Berlin schwächer.

Berlin, 10. Nov. (WTB. Funkspruch.) Hier stand man heute stark unter Dem Eindruck Des Ver­laufes Der gestrigen Neuyorker Börse. In Europa hatte man allgemein damit gerechnet, daß Der über­wältigende Sieg Roosevelts von der Stock Exchange mit einer Hausse beantwortet werden würde. Heute suchte man nach einer Begründung für die schwächere Tendenz Wallstreets und neigte verschiedentlich zu Der Annahme, daß die Tendenz von feiten der Republikaner künstlich beeinflußt worden fei. Tatsächlich dürfte der bevorstehende Systemwechsel in Den USA. allgemein zur Zurück­haltung gemahnt haben, so daß die durchaus natür­lichen Glattstellungen nach den vorangegangenen Drei festen Börsen eben zu einem Rückgang führen mußten. Das gleiche technische Moment bewirkte auch in Berlin einen gewissen Rückschlag, Denn die Verkaufsorders des Publikums und der Spekulation waren keineswegs besonders umfangreich, und aus der deutschen Wirtschaft meldete man keine irgend­wie ungünstigen Entwicklungen. Trotz Der unver­kennbaren Enttäuschung und der im allgemeinen bis zu 2 v. H., vereinzelt bis zu 3 v. H. niedrigeren Anfangsnotierungen war die Gr u n ö ft i m m u n g nicht eigentlich schwach. Allerdings lösten auch Die Unruhen in Genf und Lausanne und die Damit zusammenhängende Schwächeneigung in Zü­rich, Die sich hier am Platze in einem Rückgang Der Chadeaktien um 6,50 Mark auswirkte, Ver­stimmung aus. Das Angebot in diesem Papier be­lief sich allerdings nur auf 5000 Peseten. Im Ver­laufe traten bei sehr ruhigem Geschäft geringfügige Abweichungen nach oben oder unten ein, Deren Ausmaß nur bis zu 0,5 v. H. betrug.

Auch am Anlagemarkt ist Die Kaufbewegung zum Stillstand gekommen. Altbesitzanleihe, ReichsschulDbuchforderungen, Jndustrieobligationen und Pfandbriefe verloren bis zu 1 v. H. Neubefitz- anleihe und Schutzgebiete waren etwas besser ge­halten, für Kommunalabligationen und Reichsbahn- oonugsattien waren sogar anfangs noch kleine Besserungen festzustellen. Später wurde es auch hier etwas schwächer. Ausländer lagen weiter sehr ruhig und nicht ganz einheitlich. 4,5prozentige Ru­mänen waren um 0,90 v. H. gedrückt, während Anatolier 0,25 v. H. gewinnen konnten.

Frankfurt abgeschwächt.

Frankfurt a. M., 10. Rov. (WTB. Draht­meldung.) Die bereits im gestrigen Abendbörsen­verkehr eingetretenen Abschwächungen als Folge vpn Ermüdungserscheinungen nach den letz­tägigen Kurssteigerungen setzten sich zu Beginn der heutigen Börse fort, zumal tendenzstützende

Momente, so vor allem Orders aus dem Publikum fehlten. Hinzu tarn noch die Abschwächung an der gestrigen Reuyorker Börse, was die Spekulation zu weiteren Glattstellungen und Positionslösun­gen veranlaßte.

Bei wieder sehr klein gewordenen Umsätzen er­gaben sich gegenüber gestern aoend durchschnitt­lich Kursrückgänge von 0,50 bis 1 Prozent. Eine Ausnahme machten nur Süddeutsche Zucker mit plus 1 Prozent und die Mehrzahl der Drauereiwerte, die erneut mit Plus-Plus-Zeichen an den Maklertafeln erschienen. Am Chemiemarkt eröffneten IG. und Deutsche Erdöl je 1 Prozent niedriger, Scheideanstalt blieben behauptet. Don Clektrowerten büßten Lahmeyer, Siemens und Schuckert bis au 1,50 Prozent ein, Rhein. Elektro Mannheim und Lechwerke konnten sich behaupten. Am Montanmarkt gaben Buderus und Rhein­stahl je 1,50 Prozent, Mannesmann 1 Prozent nach, während Stahlverein zunächst 0,65 Prozent höher einsehten, aber später ebenfalls 1 Prozent nachgaben. Schwächer eröffneten u. a. vor allem Kunstseide-Aktien, die bis zu 2 Prozent verloren.

Am Rentenmarkt konnten sich deutsche An­leihen nach dem Rückgang an der Abendbörfe zu­nächst leicht befestigen, doch bröckelten die Kurse später wieder ab. Relativ gehalten blieben Reichs­schuldbuchforderungen. in denen auch noch etwas größere Umsätze zu verzeichnen waren. Stahlver- einbvnds verloren etwa 1 Prozent, Reichsbahn­vorzugsaktien blieben behauptet. Don fremden Werten zogen Rumänen leicht an, Türken gaben geringfügig nach. In Reaktton auf die vorher- gegangenen Steigerungen lagen am festverzins­lichen Markt Kommunalobligationen und ßtqui* dationspfandbriefe bis zu 1 Prozent niedriger, während Goldpfandbriefe verhältnismäßig be­hauptet blieben und nur um Bruchteile eines Pro­zentes zurückgingen.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Fr a n k f u r t a. M., 10. Noo. Auftrieb 105 Rin­der, 1016 Kälber, 450 Schafe, 600 Schweine. Es notierten: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 38 bis 42 Mark, mittlere Mast- und Saugkälber 34 bis 37, geringe Kälber 28 bis 33; S ch a f e Mast- lämmer und jüngere Mafthärnmel (Weidemast) 22 bis 25, mittlere Mastlärnmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 18 bis 31 fleischiges Schaf­vieh 14 bis 17; Schweine: oollfleischige van etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 41 bis 44, von etwa 200 bis 240 Pfund 40 bis 44, van etwa 160 bis 200 Pfund 39 bis 43 Mark. Tendenz: Kälber ruhig, Schafe rege, geräumt; Schweine schleppend, ausoertauft.

S.J.-fpor/

Handball im Lahn - Oünsberg - Gau.

Gauklasse:

Allendorf I Dorlar I 6:2 (1:0).

Der Gast batte in Der ersten Hälfte etwas mehr vom Spiel, konnte aber nicht verhindern, daß Al­lendorf in Führung ging. Mit 1:0 für ine Platzbe- sitzer wurden die Seiten gewechselt. In Der zweiten Hälfte mußte ein Allendorfer Spieler Den Platz ver­lassen. Die Gäste spielten in dieser Zeit zerfahrener und ließen etwas nach. Allendorf konnte durch einige Durchbrüche und Verwandlung von drei Strafstößen seine Torzahl auf 6 erhöhen, während Dorlar nur 2 Tore erzielte. Die hohe Niederlage kam schließlich durch einige Deckungsfehler Der Gäste- Hintermannschaft zustande.

wieseck I Collar I 2:2 (1:1).

Die in verstärkter Aufstellung antretende Platz­mannschaft leistete Den ersatzgeschwächten Gästen heftigen Widerstand und vermochte ein Unentschie­den zu erringen. In der 15. Minute erreichte Wieseck das Führungstor. Durch einen Strafstoß zog Lollar noch vor dem Wechsel gleich und erreichte sofort nach Wechsel wiederum durch Verwandlung eines Strafstoßes den Führungstreffer. Erst in den letz­ten Minuten vermochte Wieseck durch ein weiteres Tor Den Gleichstand zu erzwingen. Das Ergebnis ist gerecht.

hausen I Beuern I 5:6 (3:4).

Das Spiel war trotz der Glätte des Bodens sehr schnell und ließ Hausen zunächst zu 4 Toren kom­men, während der Gast 3 Tore erzielte. Nach dem Wechsel glich Beuern bald aus. Hausen ging zu­nächst noch einmal in Führung, Beuern glich wie­der aus, und in einem aufregenden Endkampf be­hielt die Gästemannschaft knapp mit 6:5 Toren Die Oberhand.

Burkhardsfelden 1 To. Ahbach I 0:2 (0:1).

Der Gast war in jeder Phase des Spiels die bes­sere Mannschaft und siegte verdient. Beide Mann­schaften spielten eifrig und fair. Atzbach kam vor Der Halbzeit zu einem Tor und errang durch einen weiteren Erfolg nach_ dem Wechsel mit 2:0 einen mehr als verdienten Sieg.

Rodheim I Caunsbad) 5:4 (3:1).

Der Ausgang des Spieles bedeutet, genau wie das vorherige, eine Ueberraschung. In der ersten Hälfte war der Plahbefiher etwas im Dorteil. Aach der Pause spielte der Gast stark überlegen und erreichte auch, nachdem Rodheim sein vierte- Tor erhielte, im weiteren Verlauf ein Unentschie­den 4:4. Kurz vor Schluß vermochten die Platz- besitzer durch einen Strafstoß den Sieg sicherzu­stellen. Ein Unentschieden hätte dem Verlauf ent­sprochen.

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