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Rundfunkprogramm

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Sp. V. Hermannstein ist am morgigen Sonntag mit drei Mannschaften bei den Teutonen zu Gast. 3m Vorspiel in Hermannstein verlor die 1. Mann»

Prof. Or. Berger 70 Jahre alt.

Zum Geburtstag eines Turnerführers.

Am 10. April wird Prof. Dr. Oskar Verger 70 Jahre alt! Er hat fast zehn Jahre hindurch die Deutsche Turnerschaft geleitet und sie durch Zeiten hindurchgeführt, die zweifelsohne in der Geschichte der DL. als ganz besonders schwierig bezeichnet werden durften. Der Jubilar gehört seit 1880 der DL. an, war, nach Leipzig, als Studienrat in Magdeburg tätig, wurde im Lv. Magdeburg 1848 zunächst Turnwart, dann Ehrenturnwart, Vor­sitzender und Ehrenvorsitzender. Sein turntech­nisches Können fand in Fachkreisen allgemeine Anerkennung. 1908 wählte ihn der Kreis Sachsen- Anhalt der DL. zum 1. Kreisvertreter. Auf dem Lurntag in Erfurt im Jahre 1919 wurde er zum I. Vorsitzenden der Deutschen Turnerschaft ge­wählt. Er widmete sich von nun an ganz der Sache der DL., verlegte seinen ständigen Wohnsitz nach Berlin, und leistete, nachdem der Weltkrieg 150000 Turner hinweggerafft hatte, Aufbauarbeit, die nach dem Kriege besonders nötig war, wenn die DT. in alter Kraft wieder erstarken sollte. Was Lr. Berger auf verantwortlichem Posten tun konnte, hat er mit dem Einsatz seiner ganzen Kraft und seiner Begeisterung getan. Seiner Tat­kraft war es zu verdanken, daß die DT. nicht nur zahlenmäßig den Stand der Vorkriegszeit wieder erreichte, sondern darüber hinauswuchs und ihren Platz als größter deutscher Verband für Leibesübungen mit 1,6 Millionen Mitgliedern behaupten durfte. Unter seiner Vorstandschaft vollzog sich auch der technische Neuaufbau und die Organisation des Turnwefens, die die DT. wieder zu einem vielseitigen Veruand für Leibes­übungen machte. Wenn heute die Deutsche Turner­schaft außerdem über eine vorbildliche turnerische Lehrstätte verfügt, so ist es Dr. Bergers Ver­dienst, der ihr Werden nach besten Kräften be­treut und gefördert hat. Jetzt hat sich Dr. B e r - ger zu ehrenvoller Ruhe in Mühlhausen in Thüringen niedergelassen und wird von den Tur­nern überall begeistert ausgenommen, wo er sich auch zeigt. Diele Deutsche Turner werden an diesem Sage seines 70. Geburtstages seiner gedenken.

Dierieljahres-Bilanz im Gießener Flughafen.

Auf dem Flugplatz Gießen wurde im ersten Viertel des Jahres 1932 eine außerordentlich lebendige Tätigkeit entfaltet. Nicht weniger denn insgesamt 471 tfUige wurden ausgeführt. Die Flüge dienten den verschiedensten Zwecken. Die nachfolgende Auf­stellung verschafft einen interessanten Ueberblick. Es wurden ausgeführt:

Freigefproch en wurde ein Angeklagter von der Anklage der Verleitung zum Meineid. Zwar behauptete ein Zeuge, der Angeklagte habe ihn vor einer Gerichtssitzung zu einer falschen Aus­sage zu verleiten gesucht: der Angeklagte bestritt dies jedoch, und unter Berücksichtigung aller Um­stände lag die Möglichkeit eines Mißverständnisses nicht so fern, daß eine Verurteilung möglich ge­wesen wäre.

Ein Landwirt und Schuhmacher erhielt eine Gefängnisstrafe von vier Monaten wegen Untreue in einheitlichem Zusammentreffen mit Unterschlagung. Er hatte sich als Bevollmäch­tigter einer Versicherungsgesellschaft einen erheb­lichen Betrag angeeignet. Da der Betrag alsbald nach der Entdeckung durch einen Sohn des An­geklagten ersetzt wurde, ist kein dauernder Scha­den entstanden. Der Angeklagte war nicht gestän­dig: er behauptete, das fehlende Geld sei ihm ge­stohlen worden. Diese Behauptung wurde durch die Beweisaufnahme widerlegt.

Sonntag, 10. April.

7 (Von Bremen): Hafenkonzert - aus dem Bre­mer Freihafen. 8.15: Morgenfeier der Freireli- grösen Gemeinde Frankfurt a. M., gegründet 1845. 9.25: Stunde des Chorgesangs. 10:Disput der xjugenö Hans A. Joachim liest aus seinem un­veröffentlichten BuchDas Gespräch der Gene- ratlonen". 10.30: Laienmusik unter Leitung von Ernst Schoen, Hans Rosbaud und Helma Authen- rlet^chleußner, Joseph Haydn. 11.30 (Von Leip­zig): Reichssendung: Kantate von Johann Se- bastlan Bach. 12.10 (Von München): Mittags- konzert. 13 (Von Köln): Mittagskonzert des Or­chesters des Westdeutschen Rundfunks. 14.10: bes Landes. 15: Stunde der Jugend. Mannheim): Duette für zwei Soprane. 16^0 (Von München): Rachmittagskonzert. 18: «^atur im Frühling", eine Betrachtung von Oberschulrat Hentze, Wiesbaden. 18.25: Dreißig bunte Minuten. 19 (Von Berlin): Unterhaltungs­konzert und Bekanntgabe der Wahlresultate der Reichspräsidentenwahl.

Montag, 11. April.

7.20: Frühkonzert auf Schallplatten. 12: Unter­haltungskonzert des Philharmonischen Orchesters Stuttgart. 13 (Don Köln): Mittagskonzert. 15.20: ®tn rheinischer Weberjunge erzählt", Jmpro- bifattonen von Paul Laven. 17 (Von München): Vesperkonzert. 18.25:Das britische Weltreich nach dem Kriege", Vortrag von Univ.-Prof Kuntzel, Frankfurt a. M. 18.50: Englischer Sprach­unterricht 19.30: Geheimdiplomatie, Hörbericht von Paul Laven. 20.05: 10. Montags-Konzert des Frankfurter Orchestervereins: 9. Symphonie von Beethoven 21 30: Sturm auf Poljana, Hörspiel mufifO t° a?lDlan* 22-40 (Don München): Racht-

Dienslag, 12. April.

7 20: Fmhkonzert auf Schallplatten. 12: Kon- zer der Kapelle Berndt Buchbinder. 13 (Von Köln): Mittagskonzert des Orchesters des West­deutschen Rundfunks. 15.20 bis 15.50: Hausfrauen- Rachmittag.17 (M. und München): Konzert des Rundfunkorchesters. 18.25:Das Theater", Vor­trag von Renato Mordo, Darmstadt. 18.50: Das Problem des Fliegenden Pfeils" in moderner Saffung. ©uitn die Gedankenwerkstatt des Mlosophen Ludwig Klages", Vortrag von Dr.

Unterhaltungskonzert des Philharmonischen Orchesters Stuttgart Ouver- türen und Arien 21: Funkbericht II aus dem 3n- jtitut für Personlichkeitsforschung. 21.50: Klavier-

Würges. 22.20 (Don Berlin): Zeitbericht, Querschnitt durch dieWeltabrüstungs- konferenz in Gens, bearbeitet von Actualis.

auf Daumstieger, Mooh, Derghöfe» und Wittich I. Berghöser ist ein neues Talent, das sehr leicht Daumstieger den Rang streitig machen kann.

Handball der Sp.-Dg. 1900.

Am Sonntag hat 1900s erste Mannschaft den Turnverein Wieseck zu Gast. Die beiden Ver­tretungen ftanöen_ sich vor zwei Jahren das letzte Mal gegenüber. Während die Spielver­einigungsleute seinerzeit klar in Front bleiben konnten, wird diesmal das Stärkeverhältnis we­sentlich ausgeglichener sein. Die Plahbesitzer, de­ren Mannschaft etwas glücklicher als sonst zu- sammengestellt ist, werden gut daran tun, sofort auf Sieg zu spielen und gutes Tempo vorzulegen.

Handball im Gan Hessen (O. T.)

Am Sonntag hat der Tv. Heuchelheim auf eigenem Platz den Df L. Wetzlar zum Gegner. Die 2. Mannschaft der Gäste trifft auf die 1. Liga der Einheimischen. Da beide Mann­schaften ziemlich gleichwertig sind, ist der Aus­gang offen.

Rach diesem Spiel stehen sich die 1. Mann­schaften beider Vereine gegenüber. Die Gäste konnten das Vorspiel in Wetzlar überraschend hoch gewinnen und werden durch ihr wuchtigeres Spiel die Einheimischen auch diesmal auf eine barte Probe stellen. Trotzdem sollte es Heuchel­heim bei komplettem Antreten möglich sein, ein ehrenvolles Resultat herauszuholen. Zum Schluß spielt Heuchelheims 2. Jugend gegen die Jugend­mannschaft des Tv. Allendorf (Lahn).

Handball der Turnergilde im DHV.

Am Sonntag stehen sich auf dem Platz der Universität die 1. Handballmannschaft der Tur­nergilde im DHV. und die gleiche des Tv. Hausen gegenüber. Die Hausener Mannschaft, die man im Vorspiel als eine äußerst fair spielende Elf kennengelernt hat, wird alles daran setzen, die im ersten Spiel erlittene knappe Riederlage wett­zumachen. Die Mannschaft des DHV. tritt mit Ausnahme ihres Mittelläufers G. Koch in stärk­ster Aufstellung an.

Arbeiier-Tnrn- und Sportbund

Am Sonntag hat Gießen auf eigenem Platz Marburg mit zwei Mannschaften zu Gast. In beiden Spielen sollten die Plahbesitzer die Ober­hand behalten.

Auf dem Wiesecker Sportplatz herrscht mor­gen Hochbetrieb. Am Vormittag stehen sich ^.rohe 1. Wieseck I. Jugend sowie Lollar Ju­gend Wieseck II. Jugend gegenüber. Den De- ginn am Rachmittag macht die Handballmann- oie Gambach I. zu Gast hat. Sodann tre* lC-ntl. und Bad Homburg II. an. Hier vürft^ - Einheimischen Sieger werden. Den Abschluß bildet das Spiel Wieseck I. - Bad Hom- burg I. Die Gäste stellen eine flinke Mannschaft 'us Feld, die mit zu den stärksten Mannschaften des Frankfurter Bezirkes zahlt. Es dürfte mit einem spannenden Kampf zu rechnen fein.

.Der Bezirksmeister des 3. Bezirkes, Allendorf I., ist beim Krismeister Raunheim zu Gast und wird dort wohl kaum um eine Riederlage herumkom-

~ Raunheims II. und Jugendmannschaft fin£> bei dem Reuling Blasbach zu Gast. Heuchel­heim II hat Lindenstruth I. zum Gegner. Klein- Lmden I. ist tn Launsbach zu Gast und wird alles Vergeben müssen, wenn den Platzbesitzern der Sieg nicht überlassen bleiben soll. Gleiberg I. und * Waldgirmes I. tragen in Gleiberg ein Spiel aus.

gleichwertige Gegner werden ihre Kräfte messen. Im Spiel der Jugendmamischaften ist Gleiberg in Front zu erwarten.

Wißmar ist mit zwei Mannschaften in Hausen au Gast. Ob es den Gästen in beiden Spielen ge- lingen wird, Sieger zu werden, ist fraglich. Rod- heim I. weilt zum Rückspiel in Kinzenbach.

Hungen 1. hat Beuern I. zu Gast.

Lühs ! weilt in Grünberg und Staufenberg I. empfangt Saasen 1.

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Mittwoch, 13. April.

.^O-L^bkonsert auf Schallplatten. 10.20 bis 5u^unt-R,12 (Von Augsburg): Konzert des Augsburger Konzertorchesters. 13 (VonKöln): ??l"Askonzert. 15.15 bis 16: Stunde der Jugend. 17 (Don München): Rachmittagskonzert. 18.25: »ragen des Lehrlingswesens", Gespräch zwischen Handwerkskainmersyndikus Ernst Bouveret und Gewerkschaftssekretär Dornheim. 18.50 (Von Frei- burg): ®ie Statur erwacht", Vortrag von Univ.- Prof. Dr. Konrad Guenther. 19.30:Musikalische ©runö&egr,ffe - Ihr Wesen und ihre Bedeu­tung , Vortrag von Hans Rosbaud. 20: Unter- valtungskonzert. 21: Dichtergalerie: Arno Radel, vorgestellt von Felix Stössinger. 21.30: Studien­konzert.

Donnerstag, 14. April.

7.20: Frühkonzert auf Schallplatten. 12 (Von Jochen): Mittagskonzert. 13: Konzert auf bis 16: Stunde der Jugend.

Nachmittagskonzert des Orchesters As Westdeutschen Rundfunks. 18.25: Stunde des k nr- 18rl5?;, "Tägliche Begegnungen, Arbeiter und Angestellte , Leitung: Prof. Dr. Hendrik de 19.20: Eiene Viertelstunde Lyrik. 19.35: Volksmusik. 20: Oberst Chabert, ein Drama nach HonorL de Balzac, von Alfred Mühr. 21: Münch- a Konzert des Philharmonischen

Orchesters Stuttgart. 22.40 bis 24 (Von Köln): Tanzmusik.

Freitag, 15. April.

?.2O: Frühkonzert auf vchallplatten. 12 M. Köln und München). Konzert des Rundfunk- Orchesters. 13 (Von Köln): Mittagskonzert. 17: 7?L'"Aogskonzert des Rundfunk-Orchesters. 18.25: Vortrag. 18.50: Aerztevortrag:Wie weit F^berne Zähne an deiner Krankheit schuldig?" !l9.20:Wilhelm Busch", Vortrag von Prof Dr Torney Hannover. 19.35: Zum 100. Gebur'tstaa von Wilhelm Busch, Erich Ponto spricht aus Buschs Werken. 20 (Aus Reuhork): Kurt G Sell' Worüber man in Amerika spricht". 2015 «Von Geizig): Reichssendung: Haydn-Sinfonie. 20.45- Unbekanntes von Bekannten, von Dr Franz Levv- SaVno 21;30_t Ballettmusik des Philharmonischen Orchestm:s Stuttgart. 22.45 bis 23.10 (M., Köln

Frederick Delius. 23-lOrStß^>4 (?-' Köln und München): Oester- reichische Marschmusik.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

DfB. knrhefsen Marburg zu Gast.

Die Liga der Spielvereinigung hat sich für den morgigen Sonntag zum Spiel auf eigenem Platz eine sympathische Mannschaft verpflichtet: die Liga desDfB.-Kurhessen" Marburg. Die Gäste haben guten Ruf. In den Verbandsspielen der Bezirksliga standen sie stets im Kampf um die erften Platze konnten sich schließlich auch aus der breiten Abstiegszone femhalten und nun den BL^nMutz erringen, der ihnen ihrem Können entsprechend auch gebührt. Zwar verloren die Marburger am Jugendopfertag zur allgemeinen Äebenaschung in Wallau mit 2:1, ausschlag- gbenb für die Beurteilung der Elf kann diese Riederlage nicht sein, denn Tatsache ist, daß auf fLTrSsÄnur schwer zu siegen ist. Auch die beiden Gießener Mannschaften 1900 und VfB Aogen dort an den Sonntagen vorher das kürzere ^rhesfen stellen eine flinke, techwsch außerordentlich faire Elf, in der fteU $?Iten b-Iählgk Spieler

fteöen. Die Zusammenarbeit in der Mannschaft änaffhTh ^rig. In der Ballbehmid-

"ud die Gäste außerordentlich sicher. Der s^^r duvchschl^skräftig und vor dem 6^sührlich. Die Läuferreihe wie die 0Ut rQuf bem Posten. Die Mannschaft pflegt em sauberes Kombinations-

Gportabieilung des Turnvereins Lollar

Am Sonntagvormittag treffen sich auf dem ^bortplah in Lollar die Handballmannschaften von Mainzlar (I) und Lollar (II). Im Anschluß daran treten die beiden Juaend-Handballmann- schaften einander gegenüber. Im ersten Spiel soll­ten die Gäste den Sieger stellen. Der Ausgang des Jugendspieles ist unbestimmt. Am Rachmittag tritt die 1. Fußballmannschaft gegen die 1. von Grohen-Buseck zum letzten Verbandsspiel an. Den Atzten Ergebnissen nach zu urteilen, müßte Lollar Sieger bleiben. Sodann liefern sich die 1. Hand­ballmannschaft von Lollar und Staufenberg ein Freundschaftsspiel. Lollar befindet sich zur Zeit in bester Form und die Staufenberger werden alles aufbieten müssen, wenn sie ehrenvoll be- ftelclkcto°neIx- 3- Fußballmannschaft fährt nach Oberwalgern, um dort ein fälliges Rückspiel auszutragen.

Sportverein 1920 Heuchelheim.

, Aw, kommenden Sonntag spielt die 1. Mann- schaft in Steindorf. Die Gastgeber sind Vertreter der A-5naffe der Gruppe Wetzlar und stellen emen achtbaren Gegner dar. Wenn die Mann­schaft von Heuchelheim an die Leistungen des Spieles vom vorigen Sonntag (Heuchelheim gegen Wieseck 3:4) anknüpfen, sollten sie den Gastgebern eine gleichwertige Partie liefern.

Zriihjahrswaldlauf im Sau Gießen-Wetzlar. Gießener vereine stark beteiligt

Ueberlanbflüge Probeflüge Prüfungsflüge Platzflüge Uebungsflüge Schulflüge Rundflüge Kunstflüge Werbeflüge

In diesen Tagen wurde auf dem Flugplatz Gießen » ^.^ugzeug D 2249, Type Klemm, mit Argusmotor 8,95 PS, neu in den Dienst gestellt. Die Südwest­deutsche Sportfliegervereinigung veranstaltete in ganau am vergangenen Sonntag einen gut besuchten Flugtag. Der am Mittwoch abgehaltene Sprecyabend erfreute sich eines regen Besuches.

spiel, das sie auf Grund des gegenseitigen Ver­ständnisses unter den Spielern gut zu handhaben weiß.

Aber: mag auch die Gastmannschaft mit all ihren Qualitäten und in stärkster Aufstellung an­treten, so haben sie die 1900er zur Zeit doch nicht $u fürchten. Wenn die Blau-Weißen mit dem nötigen Elan in den Kampf gehen, ihrerseits auch im Sturm den nötigen Offensivgeist und die (manchmale twas vermißte Schuhlaune) zeigen, so steht zwar nicht ein Sieg von vornherein sicher, wohl aber kann ein Unentschieden gehalten werden oder es wird eine nur knappe Riederlage hinzu­nehmen fein. Beides wäre zu ertragen. (Mußte doch der Lokalrivale, VfB. Gießen, im letzten Verbandsspiel eine Riederlage von 2:6 Toren auf eigenem Platze hinnehmen.) 1900 tritt mit: Schmidt; Zeiler, Jäckel, Henrich, Langsdorf, Glitsch; Lippert, Arnold, Wilhelmi, Heilmann, K. Schmidt, an.

Vorher spielen die Reservemannschaften beider Vereine. Hier haben die 1900er die kleineren Aus­sichten. Die Ergebnisse der letzten Zeit waren nicht überragend, das Mannschastsgefüge erscheint nicht so fest, um den Gästen einen Sieg im Hand­umdrehen abzutrohen. Der Platzvorteil ist in bei­den Spielen nicht allzuhoch zu bewerten. Dem Ausgang der beiden Kämpfe sieht man mit be­greiflichem Interesse entgegen.

Die 3. Mannschaft tritt gegen den gefährlichen Gegner Daubringen an und wird es sehr schwer Haden, auf dem Platze des Partners einen Sieg zu erringen. Die 4. Mannschaft empfängt Werdorfs 1. auf eigenem Platz. Der Ausgang des Kampfes ist offen. Im Spiel der 5. Mannschaft gegen die 1. von Krofdorf sollte man abermals mit einem Sieg der Gießener rechnen dürfen, obwohl sich die Gäste in­zwischen einige Kampferfahrung angeeignet haben dürften.

Jugendspiele.

Die 1. Jugend bestreitet am Sonntag das schon ursprünglich für den Jugendopfertag vorgesehene Spiel gegen die 1. Jugend von Weilburg in Weilburg. Die Gastgeber sind Gruppensieger und werden die 1900er vor eine harte Probe stellen ^J^annfdjaft empfängt auf eigenem Platze die 2. Jugend des VfB. Kurhessen Marburg und hat in den Gästen einen zumindest gleichwertigen Gegner. Die 1. Schüler haben sich die Schüler von Großen-Duseck eingeladen.

VfB-Gießen.

Die Liga spiel! in vuhbach.

Die Liga tritt am morgigen Sonntag abermals gegen einen zukünftigen Verbandsspielgegner im Freundschaftsspiel an. Die Grün-Weißen fahren nach Butzbach. Dort erwartet sie ein Gegner, der von vornherein nicht unterschätzt werden darf Die Mannschaft des VfR. ist zunächst als sehr zäh bekannt. Richt weniger gefürchtet als eine sehr > wuchtige, massive Mannschaft, die den Gegner vor ! hohe körperliche Anforderungen stellt. Richt zu- leht aber verfügt die Mannschaft über ein tech­nisches Können, das zwar nicht ganz an das Kön­nen der VsBer heranreicht, immerhin aber au8» reichen wird, den Grün-Weißen, wenn sie leicht- stnnig sind, eine Riederlage beizubringen. Der Ausgang des Kampfes ist noch nicht sicher Die Chancen liegen für die Gießener durchaus ' nicht klar. Vielmehr ist ein harter Kampf zu erwarten, der sich nicht viel von dem unterscheiden wird' den die Liga der Spielvereinigung vor kurzem gegen die Butzbacher zu bestehen hatte (und nur knapp mit 2:1 Toren gewinnen konnte). Der Sturm bet Gastgeber verfügt über einige gute Kräfte. She Läuferreihe durfte nicht allzufchwer zu neh- men sein; sie steht immer den Verteidigern näher als den Stürmern Daraus ergeben sich im Spiel- aufbau für die VfDer gewisse Konsequenzen. Der Tormann der Butzbacher bildet mit der robusten Verteidigung ein Schlußdreieck, das den Gieße­nern schwer zu schaffen machen wird. Der Aus­gang des Kampfes ist offen. Ein Sieg der VfBer wird erarbeitet werden müssen. Daß sie das Dor- 6en Umständen nichts, sne Butzbacher spielen außerdem vor einem stark interessierten Publikum, das sehr auf der Seite der heimischen Mannschaft steht

®i.e Ligareserve hat sich die 1. Mannsch. des Spv. Garbenteich verpflichtet. Erwähnenswert ist es, daß Bärenfänger in der Gastmannschaft spielt Die

in letzten Spiels nicht schl«ht abgeschnitten, und werden denGie- ßenern schon einigen Widerstand entgegensetzen Da die Ligareserve des DfD. aber in guter Der- ,0^L!in ®e9 d-r PlnhdAitzer nicht außer Frage stehen.

Jugendspiele.

. Die Aigendmannschaften des DfB. entfalten eine lebhafte Tätigkeit. Alle vier Mannschaften bestreiten Spiele und fahren sämtlich nach S *

behaupteten Masse schuwig gemacht hatte. Als r wärts. Die 1. Jugend kämpft gegen die 1. Jugend Marktmeister war R. Beamter im Sinne des I von Wehlar-Riedergirmes Die 2 Jugend tritt Strafgesetzes, denn wenn er auch auf Privatdienst- gegen die 1. Jugend in Klein-Linden an Die vertrag mit der Möglichkeit sofortiger Kündigung 1. Schüler gastieren in Heuchelheim und die angestellt war, so hatte er doch öffentlich-rechtliche 2. Schüler werden ebenfalls in Klein-Linden an- Befugnisse auszuüben, hatte für die Ordnung des treten.

" treffen usw. Strafmildernd ,,Teutoma"Watzenborn-Gieinberg

21m morgigen Sonntag werden an drei schiedenen Orten, in Aßlar, in Stockhausen und ", Flensungen die Frühjahrswaldläufe des Gaues Gießen-Wetzlar zum Austrag gebracht. Die Läu­fer »er Gruppe Gießen-Wetzlar treten in Aßlar an. Hier dürfte sich auch der spannendste Kampf entwickeln. Man rechnet mit einer starken Teil- nehmer^ihl. Der Waldlauf wird in vier verschie­denen Klassen durchgeführt. Die Klasse der 2If- tioen bestreitet den Lauf über eine Strecke von 5 JMometer, die Jugend (der Jahrgang 1913 ift mit einbegriffen) läuft 3 Kilometer, die Schüler legen 2 Kilometer zurück und die Frauen be­schranken sich auf eine Strecke von 1500 Meter

Die Spielvereinigung 1 900 Gießen wird mit einem starken Aufgebot von Läufern an nr£.Q3cr.?nftaItuns Rßlar teilnehmen. In der Aktivenklasse starten nicht weniger als zehn Läu­fer, deren je vier eine Mannschaft bilden. Die Favoriten sind hier Gerhardt und Schaaf. Die übrigen 1900er werden in den Vertretern des VfL. und des Sp.°V. Wetzlar, wie in den anderen Teilnehmern starke Konkurrenten antreffen. In ber Jugendklasse stutzt sich die Spielvereinigung

Binger Kriegervereins zu einem gemütlichen Bei. fammenfein das in schönster kameradschaftlicher Ha, monie verlief. Hierauf wurde die Rückfahrt nach Gießen angetreten.

Uebereinftimmeni) bringt die Binger Presse zum Ausdruck, daß die Bürgerschaft der Stadt Bingen dem Musikkorps unseres Bataillons und feinem Leiter, Obermusikmeister Krauhe, herzlich dankt für die schönen Stunden, die die Gießener Gäste der Einwohnerschaft von Bingen bereitet haben.

Erweitertes dezirksschöffengericht Gießen.

* Gießen, 8. April. Der frühere städtische Marktmeister und Rechner der Gießener Freiwil­ligen Feuerwehr. R, stand unter der Anklage, ihm anvertraute Gelder in Höhe von über 40 0 0 Mark unterschlagen zu haben. Zu Beginn der 2)erhandlung beantragte sein 2kr* leidiger, die Verhandlung zu vertagen und ein Obergutachten über den Geisteszustand seines Klienten einzuholen. Die Staatsanwaltschaft widersprach diesem Antrag und das Gericht lehnte ihn ab. Rach dem Gutachten des Gerichtsarztes, den Zeugenaussagen und dem ganzen Verhalten des Angeklagten bei der Tat und heute in der Verhandlung war an seiner Zurechnungsfähigkeit nicht im geringsten zu zweifeln. Der Angeklagte bestritt die Tat in der Hauptsache; nur eine ver­hältnismäßig geringfügige Verfehlung, Entnahme von 200 Mari aus der Kasse, die nach ein paar Tagen gedeckt worden seien, gab er zu. Cs wurde aber nachgewiesen, daß er sich der ihm zur Last gelegten Verfehlungen in dem von der Anklage

städtische Behörden zu kam in Betracht, daßVvII1UIUUUUUH ltll,

wodurch seine Willenskraft und Widerstandsfähig­keit vermindert tpar. Zu seinen Verfehlungen ist .................... ^IU1UI.

er wahrscheinlich durch Bürgschaften gekommen, schäft der Teutonen mit 2:6, während die 2 ein die er für einen Verwandten geleistet hat. Es Unentschieden herausholen konnte. Das Rückspiel wurde auf eine Gesamtgefängnisstrafe in Steinberg endete mit einem 5:3°Sieg der 1 von einem Jahr erkannt. | und einem Unentschieden der 2. Mannschaft der

Teutonen. Hermannstein steht in den Verbands- sprelen an zweiter Stelle der A-ÄIaffe der Gruppe Wetzlar und ist auch in diesem Jahre recht spiel- stark. Die Einheimischen müssen sehr auf der Hut sein. Der 1. Mannschaft sollte man trotzdem, nach öen bisherigen Leistungen zu urteilen, einen Sieg zu trauen. Die 2. Mannschaft dürste auf einen gleichwertigen Gegner stoßen. Steinbergs Schüler werden dagegen den Gästen nicht ohne weiteres den Sieg überlassen.