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üblich venmgW.
M-, 8. April. Ter 50. ihschild toar in lei« ' um Samit Wflhf, t atöerjufteUen. Cr 'chi mifct ai)t unb i, indem et Ütz vci- gen nach ihm suchten, en des Laboratoriums, etzlar. ml. Aus der Se- Die Derhachtung der eindetoiesen ergab 27,20 n Vorjahr. - Dei der für 1932 wurde be- ür Gewerbetrei' t zu ermäßigen. Die geblieben, ebenso die en») Anschlüsse mit 10 Angehörigen über 14 rohvieh werden 1 All. is .Antrag des Ge- wurde in seiner Ab- ? DienstunkLsten» i Kops der DeMkenmg
Prozent herabzv' Oedland »Schaf- uanlage von 10 weüo- ie Kiesgruben Million*
Ireundsch^ •lih des Bürgermeisters ung der AmtSver- Atzbach statt, zu d^ etzlar) erschienen war. ng der Amtsass' sich eine längere & ei die Stelle vomst - jetzt nicht zu besehen, hrling einzustellen r , igZO war bereits Lr« «iSs ung K Ho. 17,67 ®t lest- QIm, BW - tot Haus-
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h&ä**-* s an der ^hahr Leute des 7" ^[ar Gieße". N-n sollen, .eigebub Gebühre"
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Kreisverivaltung mit der Ditte heranzutreten, nichts unversucht zu lassen, um die Fürsorge- empfanget mit Rötst andsarbeiten beschäftigen zu können.
? N i e d er k l e e n, 8. April. Das Fest der g 0 I - denen Hochzeit feiern am nächsten Sonntag die Eheleute Wilhelm Rücker und Katharina Elisa- bethe geb. Langgöns. Der Jubilar ist 75, seine Frau 66 Jahre alt.
Ärcis Biedenkopf.
W2D. Biedenkopf. 8. April. Der Haushaltsplan der Stadt Biedenkopf wird ohne Fehlbetrag abfchließen. Durch
Einnahmen aus dem städtischen Watdbesth war cS möglich, den Etat ins Gleichgewicht zu bringen.
Ser Reichsbankdiskoni um 'zProzent ermäßigt.
Vnefkaften der Rehaffwn.
lRechtsgutochten sind ohne Derbindlichkeit der Schriftleitung.)
0. Sch. in Gießen. Wir empfehlen Ihnen, sich mit einer Anfrage an das Reichsaufsichtsamt für Privat- Versicherung in Berlin zu wenden.
Rudingshain. Wir konnten leider nicht ermitteln, wieviel Abstimmungsbczirke in Berlin vorhanden sind. Die angegebene Zahl von 20 000 Bezirken ist u. E. ganz unwahrscheinlich.
Wirtschaft.
Oer Reichsbanlstatus Anfang April.
Berlin, 9. April. (WTB- Junkfpruch ) Aach dem Ausweis der Aeichsbank vom 7. April hat sich in der verflossenen Bankwoche die gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten um 331,2 auf 3638,3 Millionen Reichsmark verringert 3m einzelnen haben die Bestände an Handelswechseln und -schecks um 85,8 Millionen auf 3172,7 Millionen Reichsmark, die Bestände an Reichsschatzwechseln um 55,7 Millionen auf 3,7 Millionen Reichsmark und die Lombard- beftände um 189,5 Millionen auf 100,4 Millionen Reichsmark abgenommen.
An Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen zusammen sind 150.6 Millionen Reichsmark in die Kassen der Rsichsbank zurückgeflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 145,4 Millionen auf 4085.7 Millionen Reichsmark, devjenige an Rentenbankscheinen um 5,2 Millionen auf 406,3 Millionen Reichsmark verringert. Dementsprechend haben sich die Bestände der Reichsbank an Rentenbankscheinen auf 20,9 Millionen Reichsmark erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 370,3 Millionen Reichsmark eine Abnahme um 207,4 Millionen Reichsmark.
Die Bestände an Gold und deckungsfähigen Devisen haben sich um 0,019 Millionen Reichsmark auf 1020,5 Millionen Reichsmark vermindert. 3m einzelnen haben die Goldbestände um 92 000 Reichsmark auf 878,7 Millionen Reichsmark zugenommen, die Bestände an deckungsfähigen Devisen um 111000 Reichsmark auf 141,7 Millionen Reichsmark abgenommen.
Die Deckung der Roten durch Gold und deckungsfähige Devisen beträgt 25 Prozent gegen 24,1 Prozent in der Vorwoche.
Oie Arbeitsniarkilage in Hessen und Heffen-Aassau.
WSR. F r a n k f u r t a. M., 8. April. Der Gesa m t a r b e i t s m a r k t im Bezirk des Landesarbeitsamts Hessen weist auch in der zweiten Märzhälfte immer noch keine befriedigende Entwickelung auf. Die Belebung vermag sich in diesem Frühjahr nur allmählich durchzusetzen! sie geht in der Hauptsache von den Saisonberufen (Landwirtschaft und Lohnarbeit wechselnder Art) aus, die an dem verhältnismäßig bescheidenen Sinken der Arbeitsuchendenzahl um rund 7750, oder 2,2 v. H.. auf rund 342 000 mit fast zwei Drittel beteiligt sind. 3m Vorjahr ist der Beschäftigungsgrad erheblich rascher gestiegen (Abnahme der Arbeitsuchendenzahl um rund 16 700 oder 5,4 v. H.). Immerhin ist eine gewisse Einheitlichkeit in der Entwicklung sowohl bezirklich, als in den einzelnen Berufsgruppen festzustellen. Don den 18 Arbeitsämtern wiesen nur zwei noch ansteigende Arbeitslosenziffern auf. Offenbach (Entlassungen aus der Leder- und Metallindustrie) und Hanau (Zugänge überwiegend aus der Metallindustrie). Reben den Saisonberufen hat die Arbeitslosigkeit auch in allen übrigen größeren Berufsgrup- pen leicht abgenommen, eine Ausnahme machen
nur die schon erwähnte Lederindustrie und die im LandesarbeitSamtSbezirk verhältnismäßig nicht bedeutenden Gruppen Dergbau, Kunstgewerbe und Theater-Musik-Gchaustellungen. Don den 342 000 Arbeitsuchenden bezogen 84 077 oder 25 Prozent Arbeitslosenunterstützung. 95 563 oder 28 v. H wurden als HauptunterstühungSempfän- ger von der Krisenfürsorge betreut und 109 142 oder 32 v H. waren von den Arbeitsämtern anerkannte Wohlfahrtserwerbslose. Der Rest von 15 v. H. seht sich zusammen auS zur Zeit noch nicht Arbeitslosen. auS Arbeitsuchenden, tue keinen Llnterstützungsanlpruch hatten, oder sich noch in der Wartezeit befanden. 3m Laufe des Monats März ist oie Gesamtzahl der Haupt- unterstühungSempfänger in Arbeitslosenunterstützung und Krisenfürsorge um 15 165, von 194 805 aui 179 640, zurückgegangen. Die Zahl der Wohl- fahrtserwerbslosen stieg dagegen von Anfang bis Ende März um 5474 von 103 668 auf 109 142.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. TH.
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Umflldx Notierung «seid Brief
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pclltngfati . Wirn. . .
Prag . . . Vudaveü . . Sofia . . . Holland . . Clio .... Royntbagee. Stockholm . London. . . Buenos Are« tReunod . . B rüttel. . . Stallen . . . Paris . . . Schweiz . . Spanten . . Lanzig. . . Japan . . . Rio de Jan.. Jugoslawien. eUiabon . .
7,303 49.95
12,465
56.94 3,057
170.58 83,02
86.81
84,02 15.88
1,063 4.209
58.94
21,69 16,61
81,87
32,07 82.47
1,389 0,259 7,413
14,49
7,317
50.05
12,485
57,06
3.063
170.92
83.18
86.99
84.18
15,92
1,067
4,217
59,06
21,73
16.65
82,03
32,13
82.63
1,391
0,261
7,427
14,51
Banknoten
7.343 49,95
12,465 56.94
3.057
170,58 82.52 87,21
1,058 4.209
58.94 21,66 16,61
81,90 32,07 82,47 1,389 0,259 7,413
14,49
7,357 50.05
12.485
57.06 3.063
170.92 82.68 87.39 82.58 15.99 1,062
4.217 59,06 21,70 16.65 82.06 32.13
82,63 1,391 0,261 7,427 14.51
Atrlln, 8 April
«tib
Brief
Smerilaniiche Note» .
Belgilche Note»......
Tünttcke Note».....
Snglilche Not.'».....
ffranzottlche Note». . . . Hollandilchr Note» . . . . Iiatienttche Note» . . . . Rorwegttche Note»....
Teulsch-Oelierretch, • 100 Numänttche Note» . . . . Cchwrbttche Note» . . . . Schweizer Noten.....
Spanische Note».....
Ungarische Note» ■ - .
Reichrbankdlskonl 5,
Schilling
5 v. h.
4,20 58,78 86,63 15,84 16,57
170,21 22.11
82.83
2 49 83,83
81,69 32.04
Lombard
4.22
59.02
86.97
15.90
16.63
170,89
22.19
83,17
2,51
83,17 82,01
32.16
jah 6,5 v. h.
Frankfurt etwas erholt.
Frankfurt a. M., 9. April. (WTB. Draht- rneldung.) An der Wochenschluhbörfe war das Geschäft zwar sehr still, doch machte sich auf die Reichspräsidentenwahl eine optimistischere Stimmung bemerkbar. Vorbörslich nannte man auf Grund der neuen Abschwächungen an der gestrigen Reuyorker Börse bis 0.5 Prozent nichtigere Kurse. Zu Beginn des amtlichen Verkehrs setzte sich, vom Farbenmarkt aus-
Berlin, S. April. (1BIB.) Die Keid)»banr hat mit Wirkung ab 9. April den Diskontsatz von 6 auf 5,5 0. k)., den L 0 m b a r.d s a h von 7 auf 6,5 v. f). ermäßigt.
Die Reich»bank läßt damit, wie es in der Begründung de, Zentralausschusse, heißt, in Fortsetzung ihrer bisherigen Politik der Wirtschaft diejenige Erleichterung zuteil werden, die mit Rücksicht auf die Gesamtsiluation zur Zeit al» möglich erscheint, yervorgehoben wurde, daß seit der Herabsetzung des Reich»bankdi»kontsahe» von 7 auf 6 0. h. mit Wirkung vom 9. Mär; die Verflüssi
gung de» Geldmärkte» sich fortgesetzt hat, und daß die übliche Unterbrechung durch den Quartal,termin verhältnismäßig gering war und rasch überwunden worden ist.
Mindesldislontsah der Deutschen Golddiskontbank 51/2 Prozent
Berlin, 8. April. swIB.) Der Mindestdiskonl- sah der Deutschen Golddiskontbank beträgt vom 9. April ab 5,5 0. h. Der bisherige Satz von 6 v. h. war seit dem 9. TNärz in Geltung.
gehend, allgemein eine leichte Erholung des KursniveauS durch, zumal keine neuen Abgaben von außen her Vorlagen. Die Spekulation, die gestern zwar Blankoverkäufe vorgenommen hatte, schritt zu Deckungen, die sich vornehmlich auf Spezialwerte beschränkten. 3m Mittelpunkt des 3nteresses standen 3D., die gegen die Abendbörse etwa l.5 Proz. anzogen. 3D -Chemie Basel lagen dagen weiter l Proz. niedriger. Am Elektromarkt lagen Siemens und Licht & Kraft etwa l Proz. und die übrigen Werte dieses Marktes bis zu 0,5 Proz. höher. Am Montanmarkt verzeichneten Schiffahrts- und Kunstseidewerte Erholungen von 0.5 bis 1 Prozent. Bankaktien wiesen keine nennenswerten Veränderungen auf. Reichsbank lagen 1 Proz. freund.icher. Von Re- benwerten blieben Deutsche Linoleum auf dem ermäßigten Riveau der Adendbörfe behauptet. ReichSbahnvorzugsaltien und 3D.-Farben-DondS konnten sich um etwa 0,5 Proz. erholen. Don Aus- landwerten lagen Svenska unverändert. 3m Verlause konnten sich die Kurse zwar weiter um 0,25 bis 0,5 Proz. befestigen, doch bewegte sich das Geschäft in sehr engen Grenzen Äm Renten- markt blieben Altbefihanleihe behauptet. Reichsschuldbuchforderungen in späten Fälligkeiten lagen 0,5 Proz. höher. Am Pfand- b r i c f m a r 11 gingen Goldpfandbriefe 0,25 Proz. zurück und von Liquidationspfandbriefen gaben Rhein. Hyp.-Bank Liqui. 0,5 Proz. nach. Aus- lanbrcnten lagen geschäftsloS. Am Geldmarkt blieb Tagesgeld mit 5 Proz. unverändert und leicht.
Berlin freundlicher.
Berlin, 9. April. (WTB. Funkspruch.) 3m Gegensatz zu den recht schwachen Auslandbörsen eröffnete der heutige Verkehr gegen gestern nachmittag kaum verändert. Die leichten Erholungen der Frankfurter Abendbörse waren zwar wieder verloren, die Verkaufsaufträge, die heute Vorlagen, waren aber auffallend klein. Dies lag Wohl daran, daß die Provinzkundfchaft unter dem Eindruck der gestrigen Diskontermäßigung keine neuen Orders vorgelegt hat, evtl, sogar die alten zurückzog, und daß anderseits die Spekulation zum Wochenschluß eher etwas Deckungsneigung bekundete. Die Zuspitzung der Wirtschaftskrise in USA. wird natürlich gespannt verfolgt, und auch die Gerüchte um internationale finanzielle Schwierigkeiten wurden mit 3nteresse diskutiert, die eigenen Sorgen traten heute aber doch mehr in den Vordergrund. 3st der Wahlausgang morgen auch nicht mehr ungewiß, so ist die Tatsache als solche doch Llnsicherheitsmoment genug. Weiter macht der Börse Sorge, wie in Zukunft das Effektengeschäft mit dem Auslande aussehen wird und in welcher Form man gegen die Schmuggelgcschäfte vorgehen wird. 3n Bckula, Schultheiß, Chade, Hamburger Elektrizitätswerke, Schuckert und anderen Spezialwerten ergaben sich 1- bis 2prozentige Abschwächungen, anderseits I tagen Kunstseidenwerte und Dessauer Gas etwas fester. Rach den ersten Kursen wurde das Geschäft'all gern ein etwas lebhafter, besonders vom Farbenmarkt ausgehend setzten Deckungen ein, so daß Kurserholungen von 1 Prozent den Durchschnitt bildeten. Am Anlage-
markt neigte die Tendenz jedoch zur Schwäche. Goldpfandbriefe gaben um etwa 0.5 Prozent nach 3nbuftrico6ligationen lagen bis zu 1 Prozent schwächer. Krupp verloren sogar 1.5 Prozent, ReichsbahnvorzugSaklien büßten 0.75 Prozent ein. und nur Deutsche Anleihen und Reichsschuldbuchforderungen waren gut behauptet. Am Geldmarkt hatten sich die Sähe schon gestern aus die Diskontermäßigung eingestellt. Tagesgeld wurde mit 5.75 Prozent und darüber genannt. Reichsschahanweisungen per 15. 3uli wurden wieder 1 H Prozent niedriger mit 6’ < Prozent abgegeben. Der Reichsbankausweis für die erste Aprilwoche brachte schon eine ganz ansehnliche Entlastung, besonders auf dem Lombardkonto. Die Gold- und Devisenbestände haben sich ganz unwesentlich verändert, dagegen hat die Deckung eine Besserung um 0.9 auf 25 Prozent erfahren. Dieser Ausweis trug im Verlaufe ebenfalls zu der freundlicheren Grund st immung bei. Die'Deckungen an den Aktienmärkten fetzten sich weiter fort.
(Schluß de» redaktionellen Teil».)
„Togal gegen Grippe." Mit Togal wurden laut zahlreichen Mitteilungen aus der ärztlichen Praris bei der Behandlung von Grippe und Influenza be- merkenswerte Erfolge erzielt. Abschwächung des Fiebers, Einschränkung des Schweißes und Verminderung der schmerzhaften Beschwerden trat bald nach Einnahme der Tabletten ein. Unangenehme Neben- erscheinungen konnten nicht beobachtet werden. (626V
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Sonntag, den 10. April 1932
Bekanntgabe der Wahlresultate durch Radiol
Samstag und Sonntag — im Saal
He» Frei». Feuerwehr
Samstag, de» 1«. Avril 1932, abend- 8 Uhr, int „Frankfurter Hof"
MMMWklMslllWlW
Tagesordnung: 1. Fahresbericht; 2.3nb- resrechuung; 3. Boranschlag 1932/38; 4. Bericht über Sterbcunteritütiimgfi- lalle,- 5. Ersatzwahl des BornandeS; 6.Etwaige 2biträne gern. § 31 der Satzung; 7. Auszeichnungen; 8. Verschiedenes. Vollzähliges Erscheinen erforderlich. Unis.: Tienstanzug, Helm. IzresD
Tas Kommando.
2771D BAPTISTEXGEMEINDE
_Montag----- den 11. April 1932, abds.8 Uhr, im Cafe Leib
AufkUreeiB-Vortrag
Für denkende Menichen. Kein Dbl.Werbevortrag
„Heber Hl xM"
hiesige Berufsschule am Montag, 11. April 1932. • 2698C
Die Anmeldung der in die Berufsschule neu eintretenden Schüler und Schülerinnen hat an diesem Tage, vormittags 9 Uhr, zu erfolgen, und zwar
a) für die gewerbliche Berufsschule und dick Mädchenderufsschule in dem Schul- Haus in der Äirchstraße
b) für die kaufmännische Berufsschule in der Alten Klinik, Liebigftraße.
Berufsschulpflichtig werden mit Beginn des neuen Schuljahres alle Schüler und Schülerinnen, die an Ostern 1932 aus der Volksschule entlassen worden sowie diejenigen, die aus höheren Schulen nach achtjährigem und mehr als achtjährigem Schul- besuch, aber vor vollendetem zehnten Schul, jahr ausgetreten sind. Es wird besonders darauf aufmerksam gemacht, daß alle in Gießen in der Lehre oder in Beschäftigung stehenden Berufsschulpflichtigen ohne Rücksicht auf ihren Wohnort zum Besuche der Schule in Gießen verpflichtet sind, tfur Schulpflichtige, die in ein Lehrverhältnis treten, besteht'die Schulpflicht unabhängig davon', ob sie zunächst eine Probezeit durchlaufen oder nicht.
Gießen den 1. April 1932.
Stadtschulamt. 3. V.: F i s ch e r.
Bekanntmachung
Dienstag, den 12. 'Avril 193:?, findet Rindvieh-lNutzvieh-Markt statt: sämtliches Vieh wird gegen Maul- und Klauenseuche schutzgeimvit. Auftriebs. zeit am Markttage von 7—8 Uhr vormittags. Der für Aiittwoch, den 13. Avril 1932, vorgesehene Schweinemarkt findet Aicht statt. 2762 C
Gießen, den 9. Avril 1932. Bürgermeisterei Gießen.
Q. B.r Dr. Rosenberg.
Einladung!
Religiöse Vorträge
Vom 11. bl« 17. April, jeden Abend 8.15 Ehr im Saal Gartenstraße 13
Evangelist Koch spricht
Montag, den 11. April:
Unsere letzte Reime
Dienstag, den 12. April:
FIncht aus Sodom
Mittwoch, den 13. April:
Im Endgericht
Donnerstag, den 14. April:
Hindernisse Gotte«
Freitag, den 15. April:
Muß man eich bekehren?
Samstag, den 16. April.
Eine letzte Entscheidung
Sonntag, den 17. April:
Ein großes Erleben
Mut! MM nichts zu tun hatte
Bekanntmachung
I. Jede NeubersteUung oder Veränderung von Grundstücksentwässerungen ist nur nach vorheriger Einholung der bau- polizeilichen Genehmigung zulässig. Das Ausfuhren jeglicher Arbeiten an Gut- rväiserungsanlagen ist nur durch Installateure oder Unternehmer gestattet, welche den erforderlichen Zulassungsschein besitzen.
II. Tas Ausgießen oder Einleiten von Schmutzwasser in die Straßenrinnen ist verboten.
III. Bon Grundstücken, die an die Straßenkanäle angeschlossen sind, darf kein NiederschlagSwasser über den Bürgersteig abfliefceit, auch nicht, wenn die Hof- oder Regenrohrsinkkasten verstopft sind. Tie Sinkkasten sind regelmäßig zu reinigen.
Zuwiderhandlungen gegen diele Bestimmungen und die Unterlassung der Reinigung der Sinkkasten unterliegen den Rechtssolgen des § 42 der Pol.Ber- ordnung, die Entwässerung von Grund- itüden im Anschluß an die städt. Kanalisation in der Stadt Gießen betr. vom 1. August 1904. (2789 C
Gießen, den 8. April 1932.
Bürgermeisterei Gießen
Dr. Harmy,


