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Wirtschaft

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Lasten zr Gemeinoi

fU erleichtern. Den Kreisdirektor und den

erat bat er hierzu um die nottocnbige

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98 000 vermochte gleichfalls eine (eine

Banfnolen.

Reichsbankdiskont 6 Pro;. Lombardfah 7 Pro).

men wurde. 3m Verlaufe der Versammlung wurden kurz die Vorarbeiten für die bevor­stehende Feier des 2biährigen Bestehens des Vereins besprochen und einige Bundesangelegen- heiten erörtert. Der Leiter der Versammlung gab den Mitgliedern außerdem davon Kenntnis, daß der Ehrenvorsitzende des Landesverbandes zum Ehrenmitglied des Geflügel-, Vogel- und Kaninchenzuchtvereins Kirchgöns ernannt wor­den sei.

iner dankte für die Glückwünsche und begrüßte die Beamten und Angestellten als Mitarbeiter.

Unterstützung. Damit war die öffentliche Sitzung beendet. 3m Anschluß daran brachte Oberstadt- lekretär Wiegand im Hamen seiner Kollegen dem neuen Dürgermeister herzliche, Glückwünsche dar. Er gab der Hoffnung Ausdruck, daß cs dem neuen Ch-f vergönnt sein möge, recht lange die Geschicke der Stadt zu leiten. Bürgermeister Die­

tz der ilujfiärung d.

ogar besonderer Wert icn finden regelmäßige Schulkinder statt, ür das kindliche Auge verhängt oder weg-

Kirche und Schule.

Lanorreiö Gießen.

L i ch, 7. April. Am Sonntag wurden in

unserer Kirche 11 Knaben und 13 Mädchen (dar­unter 6 Mädchen aus dem Erziehungsheim Arns­burg) konfirmiert. Erne für das Krüppel- heim Rieder-Ramstadt erhobene Kollekte erbrachte den Betrag von 33,20 Mk.

Kreis Schotten.

(. Rudingshain, 7. April. Am Sonntag wur­den hier drei Knaben und vier Mädchen konfir­miert. Aus dem benachbarten Busenborn wurde nur ein Knabe in Breungeshain konfirmiert.

Oberbeffen.

Oie Einführung des Büdinger Berufsbürgermeisters.

g. Büdingen, 6. April. Am Samstag wurde der zum Derufsbürgermeister unserer Stadt gewählte Steuerinspektor E. Dieme r durch den Kreisdirektor Dr. Gähner in sein Amt eingeführt. Zu der Feier hatte sich der Gemeinderat (mit Ausnahme zweier Mitglieder), sowie viele Zuhörer aus der Bürgerschaft einge­funden. Kreisdirektor' Dr. Gähner kennzeich­nete die Einführung des Berufsbürgermeisters als einen Markstein in der Geschichte der Stadt. Er erwähnte, dah der neue Bürgermeister gut ver­traut sei mit Land und Leuten und durch seine 25jährige Tätigkeit beim Finanzamt die ent­sprechende Vorbildung zur Bekleidung seines neuen Amtes besitze. Vach der Eidesleistung des Bür­germeisters schloß Kreisdirektor Dr. Gähner mit einem Glückwunsch und der Hoffnung auf ge­deihliche Zusammenarbeit des Bürgermeisters und des Gemeinderats feine Einführungsansprache. Bürgermeister D i e m e r dankte dem Kreisdirek­tor für die freundlichen Worte und dankte gleich­zeitig dem Gemeinderat für das ihm durch die Wahl erwiesene Vertrauen, das zu rechtfertigen er stets bemüht fein werde. Seine Aufgabe sehe er in der Hauptsache darin, durch sparsame Wirt­schaft den Einwohnern der Stadt die öffentlichen

Wie sich später herausstcllte. harken eS die beibctl Täler auf einen Bekannten abgesehen, von dem sie wußten, dah er in der fraglichen Vacht mit einem größeren Geldbetrag dielen Weg passieren muhte. Diesem wollten sie das Geld abnehmen. Vach langen Ermittelungen wurden zwei Brüder, Arbeiter auS Langd, als die Täter ermittelt Zwar leugneten sie auch heute noch hartnäckig, doch bestand nach Vernehmung von etwa 20 Zeu­gen nicht mehr der geringste Zweifel darüber, dah nur die beiden Angeklagten die Räuber waren. Einige Monate später waren die beiden

Kreis Alsjelo.

*!* Ruppertenrod, 7. April. Am Mitt­woch fand hier der diesjährige Frühjahrs­markt statt. Auf dem Schweinemarkt waren 214 Ferkel aufgetrieben. Das Geschäft war anfangs flau, entwickelte sich aber später besser. 6 Wochen alte Ferkel bezahlte man mit 21 bis 23 Mk. Bessere Tiere erzielten 24 bis 25 Mk., und die größten brachten 27 Mk. Der Krämermarkt war etwas weniger besucht, als in den früheren 3ahren.

Erweitertes

Schöffengericht Gießen.

' Gießen, 6. April. Vor etwa zwei 3ahren wurde im Walde zwischen Hungen und Gil­lingen eines Abends gelegentlich einer Pa­trouille der damals in Hungen stationierte Gen­darmeriebeamte von zwei jungen Leuten, die. um sich unkenntlich zu machen, ihr Gesicht und ihre Hände schwarz gemacht Hattert in der Absicht überfallen, einen Raub zu begehen. Als diese aber merkten, dah der üebetfallene ein Gen­darmeriebeamter war, liehen sie von ihrem Vor­haben ab und flüchteten in das WaldeSdunkel.

Kunst und Wissenschaft.

Geheimrat Pros. Dr. Max Len; f.

Der berühmte Historiker Geh. Rat Pros. D. Dr, phiL Dr. jur. h. c. Max Lenz ist in seiner 'Berliner Wohnung nach langem sckroeren Leiden, 81 Jahre alt, einem Schlagansall erlegen. Max Lenz wurde am 13.3uni 1850 in Greifswald gebo­ren. Er studierte in Bonn, Greifswald und Berlin Geschichte und war einer der begabtesten Schüler Rankes. 1876 wurde er Privatdozent, 1881 Extras ordinarius und 1885 o. Professor in Marburg. 1888 kam er in gleicher Eigenschaft nach Breslaik und 1890 nach Berlin. Als Nachfolger von Erich Marcks ging er 1914 an die werdende Universität Hamburg, wo er bis 1924 wirkte. 1925 zog er miet der nach Berlin, um dort feine Arbeiten zur Ge­schichte Bismarcks zu vollenden. Lenz machte sich zuerst einen Namen durch die Biographie Luthers. Bon seinen anderen Schriften wurden weiteren Kreisen bekannt:Napoleon",Rückblick auf das 19. Jahrhundert", ferner seine kleinen historischen Schriften und dieGeschichte der Universität Ber­lin". Bolkstümlich aber wurde Lenz durch seine Bismarckschriften:Zu Bismarcks Gedächtnis";

Zur Kritik der Gedanken und Erinnerungen des Fürsten Bismarck";Die großen Mächte":Ge­schichte Bismarcks";Das Bismarckjahr 1915". Als letztes Werk gab er herausDeutschland im Kreis der Großmächte 18711914".

Diebstahls Übersührt. Einer der beiden hatte außerdem im vorigen 3ahrc ^stammen mit einem anderen Arbeiter in einem Stcinbruch eine Ar­beiterbude aufgcbrochcn und daraus verschiedene Werkzeuge und anderes entwendet. Eine Mund­harmonika und mehrere Schutzbrillen für Etcin- klopfer, die sie gleichfalls mitgenommen und nach­her verkaufen wollten, wurden ihnen zum Ver­räter. Wegen versuchten Straßenraubs und gemeinschaftlichen Einbruchs­dieb st a h l s wurden die beiden Brüder, der eine zu einem 3 ahr sechs Monat, der andere zu einem 3ahr drei Monat Ge­fängnis verurteilt, während gegen den dritten Angeklagten, der nur an dem Einbruch in die Arbeiterbude beteiligt war, auf eine Gefäng­nisstrafe von drei Monat erkannt wurde.

Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit wurde bann gegen einen 60jähriaen, verheirateten Arbeiter verhandelt, der ein infolge Geisteskrankheit willen­loses Mädchen mißbraucht hatte. Mit Rücksicht auf feine bisherige ilnbeftraftbeit wurde er zu der gefehlich zulässigen Mindeftstrafe von sechs Monat Gefängnis verurteilt.

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kr Vererbungslehre lesuhl in dieser für ntscheidenden Frage. Dirlungcn aus die ll. Ernährung und m. Es folgen noch Drandgesah. giene. Eine be- ^ndheitspslege öchluß dec reichhal- gt Vieles und wird 6o wird auch kaum e Äüllme berfaffcn. )(enen ift dieses alles Mschn Nche aus-

* Die Indexziffer der Grißhandels- preise im Durchschnitt d«s Monats März. Die vom Statistischen Reiysamt für den Monatsdurchschnitt März berechnete Großhandels­indexziffer ist mit 99,8 gegenüber lern Bormonat unverändert. Die Inderzisfern der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 96,5 (+ 2,0 v. H.),Kolonialwaren 89,3 (1,3 v. H.), industrielle Rohshsfe und Halb- waren 90,4 (0,8 v. H.) und industrielle Fertig» waren 120,7 (1,2 v. H.).

Die Kölner Fr ühjahrsmess e ver- legt. Einem Wunsche der an der Kölner Messe beteiligten Kreise entsprechend, wird )er Termin der Kölner Frühjahrsmesse (Westdeutsye Möbelmesse und Messe fürHaus- und Küchenbeiarf") mit Rück­sicht auf den zweiten Wahlgang der Reichspräsiden, tenwahl auf den 17. bis 20. April vrlegt. Die Son­dergruppenReise, Sport und Woyenende",Das werbende Foto" undDas gute uch billige Tisch­gerät" sowie die Auslandgrupper schließen am 22. April. Man beachte die heutige Anzeige.

Berlin freundlich, c ann schwach.

B e r I i n , 8. April. (WTB- Funksjruch.) Die Börse zeigte heute zu Beginn des Berkehrsein eher etwas freundlicheres Aussehen. Man war über die höchstwahrscheinlich heute nachnittag erfolgende Diskontsenkung der Reichsbank, de 0,5 v. H. aus­machen dürfte befriedigt und vernies auf die etwas besseren Auslandmeldungen, besonders aus Stock­holm und Neuhork. Der Mißerfolg der Lon­doner Konferenz kam nichf überraschend und hinterließ deshalb keinen stärkeren Eindruck. Die Abnahme der ArbeitsDscnziffer um

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Am Montag wurde der neugewählte Bürgermei­ster durch das Amtsgericht Büdingen als Standes­beamter und Ortsgerichtsvorsteher verpflichtet.

Gemeinderai in Gmnberg.

4-(3rünberg,7.April. Der Bürgermeister gab in der jüngsten Gemeinderatsfrtzung eine ministerielle Verordnung bekannt, nach der auf die diesjährige Gemeindesteuer einstwei­lige Vorauszahlungen in Höhe der vor­jährigen Steuer zu leisten sind, da wegen geplan­ten Äenderungen in der Desteuerungsgrundlage die Steuerfestsetzung erst im Herbst möglich fei. Außerdem wies er darauf hin, daß es ihm ge­lungen ist, nicht nur den Verwaltungs- kostenzufchuß für 1 930 in Höhe von 600 Mark, sondern nach weiteren Verhandlungen auch noch einen solchen nachträglich für die Jahre 1925bis 192 9 in Höhe von 2100 Mk. für die Stadt zu erlangen. Weiterhin machte er auf die am Samstag, 9. April, stattfindende Weihe der Gedenktafel am Geburtshaufe von Professor Dr. Theo Koch, Grünberg, aufmerksam.

Der Bürgermeister berichtete außerdem erschöp- tend über den PunktGrund st ückstausch an der Höf en tränke". Es wurde anertannt, dah der dargelegte Abschluß der schon lange schwe­benden Angelegenheit für beide Teile eine gute Lösung bedeute, und daß nach Riederlegung des alten Hauses am Eingang der Bismarckstraße und Erstellung des Reubaus an dec Hösentränke das dortige Stadtbild eine vorteilhafte Verbesserung erfahre. Der Gemeindcrat gab einstimmig feine Zustimmung zu dem abgeschloffenen Vertrag.

Die Holzkommiffion hat mit Georg H a a s L C o. wegen der Zimmerarbeiten für das Schwimmbad verhandelt und empfahl die Ucbertragung der Arbeiten an die genannte Firma zu ihrem Angebot. Der Gemeinderat be­schloß in diesem Sinne.

Als Bademeister wurde für 1932 der Hilfsnacht­wächter Ernst Stock bestimmt.

Beim Ausbieten der Reinigung der städtischenStraßen und Plätze wurde nur ein Gebot (400 Mk.) abgegeben. Der Gemeinderat will mit dem Dieter aber nur auf der Höhe des alten Preises (339 Mk.) abschließen.

Ein Kabelbagqer.urm der Hefrag einge mzt.

Bon der Direktion der Braunkohlen-Schwelkraft- vcrk Hessen-Franksurt AG. (He frag) in Wöl­fersheim wird uns mitgeteilt:

In unserem Braunkohlen-Tagebaubetrieb stürzte gestern, Donnerstag, früh aus bis jetzt nicht ganz Haren Ursachen der Gegenturm eines der aeiden Kabelbagger zusammen. Der Schaden in Höhe von etwa 100 000 RM. ist durch Versicherung voll gedeckt. Irgendeinen Einfluß auf hon Betrieb hat dieses Ereignis nicht. Menschenleben waren nicht gefährdet, weil der Turm ohne eigene Bedienung vom Mafchinenturm aus gesteuert wurde.

Landkreis Gießen

4: 9t öb gen, 7. April. Am Mittwochabend wurde der neugewählte Bürgermeister Philipp Becker II durch Regierungsrat Dr. Braun vom Kreisamt Gießen in Anwesenheit des Gemeinderats in sein Amt ein geführt.

)( Li ch, 7. April. Am Samstag wurde Die älteste Frau der hiesigen evangelischen Ge­meinde die Lchrerswitwe Elisabeth Sauer, geb. Erb, zu Grabe getragen. Die Verstorbene

*** d°.

KLZ

Hühnerfarm cingebrochcn und hatten oße Zahl Hühner gestohlen, die sie verkauften. Trotz Leugnens wurden sie auch dieses

gaben im Verlaufe etwa 1 v. H. nach. Deutsche An­leihen eröffneten etwas freundlicher, erfuhren aber später eine Abschwächung. Am Markt der Ausland­renten setzten Rumänen nach der gestrigen Unter- brechung ihre Abwätsbewegung fort. Deutsche fest­verzinsliche Werte waren nicht einheitlich, Pfand­briefe bröckelten nach behaupteter Eröffnung leicht ab. Industrieobligationen setzten bis zu 1 o. H. fester ein und gingen dann etwas zurück, sommunalobligatio- nen und ßiquibationspfanbbriefe waren nur wenig verändert, Staatsanleihen neigten zur Schwäche. Reichsschuldbuchforderungen konnten zunächst Ge- winne bis zu 1 v. H. verbuchen, die sie später teil­weise wieder bergeben mußten. Am Geldmarkt hielt die Flüssigkeit an, der Prioatdiskontsatz wurde heute in Erwartung der Diskontsenkung der Reichs- bank abermals um % v H. auf 5,25 v. H. in der Mitte ermäßigt, stellte sich also auf 5'/,« Geld und 5Brief. Tagesgeld blieb meist noch unverändert 6,25 d. H. und darüber, vereinzelt hörte man aber auch schon einen Satz von 6% v. H.

Frankfurt schwach.

F r a n k f u r t a. M., 8. April. (WTB. Draht- mclöung.) Die letzt tägige Schwäche der inter­nationalen Börsen im Zusammenhang mit der Kreuger-Angelegenheit wirkte heute auf die deut­schen Börsen stärker zurück. Rach dem noch im vorbörslichen Verkehr die Kurse in Erwartung einer Diskontsenkung der Reichsbank gut be­hauptet und vereinzelt sogar etwas höher ge­sprochen waren, griff bei Beginn des amtlichen Verkehrs eine sehr schwache Tendenz Platz. Besonders die internattonal gehandelten Werte, wie Siemens, 3G.-Farben und Reichsbank waren scharfen Angriffen der Daissepartei aus­gesetzt, wobei man wieder große Auslandabgaben vermutete. 3nfolgc der bevorstehenden Wah'en war die Aufnahmeneigung aber sehr klein, so dah gegen die Abendbörse durchweg Kursverluste von 1 bis 2 Proz., bei Spezialwerten solche bis zu 3 Prozent eintraten. Die Abnahme der Arbeits­losenziffern blieb vollkommen ohne Einfluß. Bis zu 3 Proz. schwächer lagen 3D., Reichsbank, Siemens und Salzdetfurth. Am Montanmarkt gaben Gelsenkirchen 2 und die übrigen Werte 1 Prozent nach. Don Dankaktien lagen Commerz- und Barmer Bank weiter unter Druck, während Schiffahrts-, Zellstoff- und Kimstseideaktien ver­hältnismäßig gehalten waren. 3G.-Chemie Dasel und Scheideanstalt gingen bis zu 1 Proz. zurück, dagegen konnten sich Svenska um etwa 2 Mk. er­höhen. Am Rentenmarkt lagen Gold- und Li­quidationspfandbriefe in Erwartung einer Dis­kontsenkung zunächst weiter etwas freundlicher, doch stellten sich später ebenfalls Verluste bis zu 0,5 Proz. ein. Altbefitzanleihe und Reichsfchuld- buchforderungen lagen 0,5 Proz. schwächer. Reichs­bahnvorzugsaktien dagegen behauptet. 3G.- Farben-Donds verloren 1 Prozent. 3m Verlaufe kam die Abwärtsbewegung zum Still­st a n d und auf der ermäßigten Dafis stellte sich verschiedentlich kleine Rachfrage ein. IG.-Farben und Schiffahrtswerte konnten um Druchteile eines Prozentes anziehen, während das Gros des Aktienmarktes behauptet blieb. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 5 Prozent unverändert und leicht.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2H.

z . - ? Anregung zu

geben. Die Umsatztätigkeit hielt sch nach wie vor in engsten Grenzen, doch ergaben sich teilweise Erho­lungen bis etwa 1 v. H. Die fremdlichcre Stimmung vermochte sich jedoch im Verlauf! nicht zu behaupten, und die Tendenz wurde noch ü der ersten Börsen- stunde ausgesprochen s ch w a ch.Besonders in Farben und Reichsbank gelangte in größerem Umfange Aus­landmaterial zum Verkauf, so daß an diesen Märkten Verluste von 2 bzw. 3,5 o. H eintraten. Auch Sie­mens, Schultheis und Salzdeffurth hatten Abschwä­chungen bis zu 3 v. H. auf/uweisen. Etwas fester waren Ehadeaktien, die 4 Mack anzogen, und Julius Berger, die 2 v. H. gewannen. Auch Eontigummi konnten sich um etwa 2 v. H.erholen. Svenska blieben heute gut behauptet. Gelsenkirchen zeigten weiterhin widerstandsfähige Haltung/ konnten sich jedoch der allgemeinen Abschwächung nicht ganz entziehen und

hat das hohe Alter vm 92 3ahren erreicht. Am Sonntag konnte dir frühere Landwirt und Schuhmachermeister Kaü Christian Roth seinen 8 0. Geburtstag Ergeben. Dechant Kahn überreichte ihm aus ddsem Anlaß ein Gedenk- blatt der Kirchenbehirde. Der Posaunenchor brachte seinein verdifiten Ehrenmitglied ein Ständchen dar.

Kreis otten.

± Groß-Eichen, 7. April. Schmiedemeister Georg Fuchs III., dosier. feiert am 9.April in großer körperlicher Rüsigkeit und geistiger Frische seinen 8 0. ©eburts ag.

I. Rudingshaiw 7. April. Dieser Tage fand hier eine Güteroer/teigerung statt. Die zum Berkaus stehenden Gmndstucke mußten drei m a I ausgeboten roerttn. Ein Grundstück erbrachte erst beim dritten Awbieten einen höheren Preis. Für ein Grundstück n der Grüße von 2800 qm (mittlere Güte) wurdet nur 100 Mark geboten, zahl­bar in zwei Jahresraten, unverzinslich gestundet.

KreiS Friedberg.

Kirchgöns, l. April. Anläßlich des Be­suches des Chrcnvossitzenden des Landesverban­des hessischer Kaniichenzüchter, Ludwig Stein­brecher- Darmstck>t, hielt der hiesige Ge­flügel-, Doge - und Kaninchenzucht­verein eine De^amrnlung ab. Der Ehrenvor­sitzende, Ludwig Ce r h a r d , begrüßte die Mit­glieder, besonders den Gast. Es wurde dabei hervorgehoben, dch der Ehrenvorsitzende des Landesverbandes shon feit 27 3abren sein Amt innehat. Herr Stlinbrecher überreichte dem Verein sein Dild, das dankbar entgegengenom­

^Runb 98000 Arbeitslose weniger.

WTB. Berlin, 7. April. Die Frühjahrs» entlastung am Arbeitsmarkt ist in b«r Zweiten Hälfte des März deutlich erkennbar ge­worben. Die Arbeitslosenzahl ift seit den 15. März um rund 98000 zurückgegangen und betrug am 31. März nach den Zahlungen dir Arbeitsämter rund 6 031000.

Von der Gesamtzahl der Arbeitslosen wurden cm 31. März rund 3 323 000 in der Arbeitslosenversiäe- rung und in der Ärisenfürsorge rund 1 948(00 Wohlfahrtserwerbslose in der öffentlichen Fürso ge unterstützt. Gegenüber dem Stand Mitte März tat die Arbeitslosenversicherung eine Entlastung um nnb 158 000 auf rund 1579 000 Hauptunterstützurgs- empfänger erfahren. In der Krisenfürsorge rouiien rund 1 744 000 Hauptunterstützungsempfänger ge- Zählt, was gegenüber Mitte des Monats eine Zu­nahme um rund 27 000 bedeutet.

Die Besserung der Beschäftigungs- Verhältnisse, die im vorigen Berichtsabjhnitt sich erst in einzelnen Betrieben ankündigle, hck sich nunmehr allgemein durchsetzen könner. Sie blieb jedoch hinter der entsprechenden Bewegutg im Vorjahr nicht unerheblich zurück wohl zum Dil in­folge der Zurückhaltung der Wirtschaft roegm der ungeklärten politischen Lage. Die günstiger.' Ent- Wicklung wurde fast ausschließlich von den Saison- außenberufen getragen, in denen allmählich die Ar­beit in etwas größerem Umfange wieder angenom­men wurde.

Bevorsteh nde Ermäßigung des ^steichsbankdiskonis.

TU. Berlin, 7. April. Wie vom Reihsfinanz- Minister angekündigt, schweben innerhalb kr Reichs- bank Erwägungen darüber, ob der derzei.ige flüssige Geldmarkt und die verhältnismäßig geringe Inan- spruchnahme der Reichsbank nicht zu einer Sen­kung des Diskantes ausgenutzt oerben könne, um von bieser Seite aus der Wirtschaft eine weitere Erleichterun a zu schaßen. Diese Er­wägungen dürften sich am Donnerstag zu einem Beschluß verdichtet haben, da der Ztntralausschuß auf Freitag, 15 Uhr einberufen werden ist. Man dürfte in der Annahme nicht fehlgrhen, daß eine Senkung des Diskontsätze- um 0,5 auf 5,5 v. H. beschlossen werden wird.

gestellt. Die Schüler und Schülerinnen erscheinen nach Schulklassen gesondert mit ihrem Lehrer. Die Kinder werden durch einen kleinen Bortrag über den Wert der Gesundheit aufgeklärt. Es wird ihnen insbesondere von der Notwendigkeit des Kampfes gegen die Tuberkulose, der Zahnpflege, der Schäd­lichkeit des Alkohols und der wohltuenoen Wirkung einer systematischen Körperpflege erzählt. Dann folgt die Besichtigung, wobei weitere Erklärungen gegeben werden.

Um das Gesehene und Gehörte auch nachhaltig den Kindern einzuprägen werden sie veranlaßt, einen kurzen Aufsatz über Das, was ihnen am besten ge- sollen hat, zu schreiben. Die Aufsätze müssen in der schule unter Aufsicht des Lehrers, jedoch ohne dessen Mithilfe, geschrieben werden. Tausende solcher Auf> satze liegen bereits vor, und man kann daraus deut­lich ersehen auf welchen Boden die Aufklärungs­arbeit gefallen ift.

Die iräger der Ausstellung sind neben der Lan- desverstcherungsanftalt Hessen noch die nachstehenden hessischen Verbände: Landesverband zur Bekämpfung der Tuberkulose, Landesverband zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten, Zenttale für Mutter- und Säuglingsfürsorge, Fürsorgeoerein für Krüppel, Lan. deshauptstelle gegen den Alkoholismus, Landesverein für Krebsforschung und der Hilfsverein für Geistes­krankheiten.

Aus aller Welt.

Der erstenasse" lag in Finnland ohne Alkohol.

Die mit größter Spannung erwartete Aus­hebung des finnischen Alkoholverbots erbrachte gleich am ersten Tag eine Sensation. Zum erstenmal seit Einführung des Alkoholverbots vor 13 3ahren war es nicht möglich, in den Restaurationen Spirituosen zu bekommen. Diese eigenartige Tatsache beruht darauf, daß die Re­staurateure und das Alkoholmonopol, das seine Tätigkeit begann, sich nicht über die Höhe der Ausschankpreise und Verdienste eini­gen konnten.

Aufregende Verbrccherjagd.

Eine sensationelle 3agb auf einen gefährlichen Ein- und Ausbrecher spielte sich in Hamborn ab. Der Bergmann 3ohann, der wegen verschie­dener Einbruchsdiebstähle eine längere Freiheits­strafe zu verbüßen hatte, war am 7. Februar d. 3. aus der Strafanstalt Cleve ausgebrochen. Es wurde nun festgestellt, daß 3ohann sich in einem Hause in der Knavpenstraße aufhielt. Meh­rere Schutzpolizei- und Kriminalbeamte umstellten das Haus. Rach einer vergeblichen Durchsuchung der Räume wurde der Gesuchte auf dem Dach bemerkt. Cs wurde ferner beobachtet, wie ihm durch ein Dachfenster von einer Frau eine Schußwaffe zugereicht wurde. Der Ver­brecher wurde aufgefordert, herunterzukommen und die Schußwaffe wegzuwerten. Er we'gerte sich je­doch und gab im gleichen Augenblick einen Schuß aufdieDearnten ab. Hierauf wurde von den Beamten mehrere Male gefeuert. 3ohann stieg jetzt durch das Dachfenster in das Dach­geschoß des Hauses, wo er nach kurzem Wider­stand überwältigt werden konnte. Er hatte mehrere Schüsse in Ober- und Llnlerschenkel er­halten und mußte ins Krankenhaus gebracht wer­den, doch ist fein Zustand nicht lebensgefährlich.

Der richtige Weg zur Erlangung schöner weißer Zähne

hähllcd fieffabten Zahnbelages Ist folgender: Drücken Sie einen Slrang Chlorodont- ZahTlpaste auf die trockene llhlorodoni-Zabnbürste(Spe;lalbücsle mH gezähmtem Borstenschnitt), bürsten Sie Ihr Eebih nun nach allen Seiten, auch von unten nach oben, tauchen Sie erst jetzt die Bürste in Wasser und spülen Sie mtt Chlorodoni-Mundwasser unter Gurgeln gründlich nach. Der Erfolg wird Sie Überraschen! Der mißfarbene Zahnbelog ist verschwunden und ein herrluhes Desühl der Frische bleibt zurück. Hüten Sie sich vor minder­wertigen, billigen Nachahmungen und verlangen Sie Ms- drückuch Shlorodont-Zahnpaste. Unier-Vortriegspreffe.

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8. April

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

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Geld

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7 303

7,317

7,303

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49,95

50,05

49,95

50,05

Prag . .

12,465

12,485

12,465

12,485

BubapeS

56,94

57.06

56,94

57,06

Gofia . .

3,057

3,063

3,057

3,063

pollanB

170,53

170,87

170,58

170,92

C4lo . .

83,62

83,72

83,02

83,18

ftopenbaga.

87,71

87,89

86,81

86,99

Stockholm

84.82

84.93

84,02

84,18

London . . Buenos Aires

15,98

16.02

15,88

15,92

1,068

1,072

1,063

1,067

Ncunorl

4,209

4,217

4,209

4,217

Brüllet. .

58,94

59,06

58,94

59,06

glatten. . . Pari« . . .

21,70

21,74

21,69

21,73

16,60

16,64

16,61

16,65

Schwel,

81,82

81,98

81,87

82,03

Spanten

31,92

31,98

32,07

32,13

Danzig

82.42

82,58

82,47

82,63

Japan

1.389

1,391

1,389

1,391

Rtv de gan..

0,259

0,261

0,259

0,261

Iugoslawteu. titiiabiB

7,413

7,427

7,413

7,427

14.59

14,61

14,49

14,51

Berlin, 7.April

Geld

Bries

jlmenläniid.e 9ioten.......

4,20

4,22

Belgische Noten ........

58,78

59,02

Däniiche Noten ........

87,52

87,88

Englische Noten.........

15,94

16,00

Zrönzüsische Noten........

16,56

16,62

Holländische Noten........

170,16

170,84

Italienische Noten........

Norwegische Noten .......

22,11

22,19

83,83

83,77

Deutsch.Leiterreich, 6 100 Schilling

Rumänische Noten........

2,49

2,51

Schwedische Noten .......

84,63

84.97

Schweizer Noten........

81,64

81,96

Spanische Noten .......

32,04

32,16

Ungarische Noten