S.J.4pori
II. leichiaihleiische Wettkämpfe des MTB.
Der Männerturnverein Gießen veranstaltet am Samstag und am Sonntag (10. und 11. September) feine zweiten leichtathletischen Wettkämpfe, bie auch in diesem Jahre wieder bei aller Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse der Gegenwart ein erfreuliches Meldeergebnis zu verzeichnen haben. Turner und Sportler werden sich im Wettkampf messen. Namhafte Vereine entsenden ihre besten Leichtathleten. Bisher liegen von nahezu 40 Vereinen Meldungen vor. Der Frankfurter Sportverein wird durch die bekannten Springer Holbein und Witte sowie mit seiner Damenstaffel (Dezirksmeister- schaftsstaffel) vertreten sein; die Turngemeinde Rödelheim entsendet u. a. den mehrfachen Kreismeister Junker; der ehemalige Mtver Roth- ermel sowie Schneider, Rüsselsheim (letzterer ausgezeichnet im Kugelstoßen, 3. bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften), werden für den PSV. Darmstadt starten. Die Turngemcinde Darmstadt wird 12 Teilnehmer entsenden, Leichtathleten des Hanauer Turn- und Fechtklubs sind gemeldet, VfB. Marburg entsendet den Läufer Krück. Der Turnverein „Vorwärts" Dockenheim hat seine Teilnahme zugesagt, VfL. Wetzlar wird mit starkem Aufgebot erscheinen, die Spielvereinigung 1900 ist sehr stark beteiligt, OSC. Gießen hat ebenfalls einige vorzügliche Sportler in den Wettbewerben.
Die Vorbereitungen für die große Veranstaltung sind zum großen Teil getroffen. Die Wettkämpfe beginnen bereits am Samstag mit den Wettbewerben der Jugendlichen, am Sonntagvormiltag werden die Drei-Kämpfe ausgetragen,
sowie Vor- und zum Teil auch schon Entscheidungskämpfe in allen Klassen bestritten. Am Rachmittag folgen die hauptsächlichsten Entscheidungen.
Indien siegt zweistellig.
Rorddeutschland im Hockey mit 14:2 Toren geschlagen.
Einen neuen großen Erfolg erzielte die indisch« „Wunder-Mannschaft" am Montag in Hamburg gegen eine Auswahlmannschaft von Rord- deutschland. Dor 8000 Zuschauern errangen sie einen hohen 14:2°Si«g. Rorddeutschland schoß zwar in den ersten Minuten das erste Tor, mußte sich dann aber der hohen Kunst der Inder restlos beugen. Die Inder faszinierten wie immer so auch diesmal wieder durch ihr wundervolles Zusammenspiel, ihre akrobatisch anmutende Stocktechnik und ihr unvergleichliches Laufvermögen.
Kurze Sportnotizen.
Frl. Hammer/ Schwenker gewannen bei den tschechischen Tennismeisterschaften in Prag das Gemischte Doppel gegen Frau Deutsch/Hecht 1:6, 6:4, 6:2, und holten damit einen weiteren Meistertitel nach Deutschland.
*
Englands Fußballmeister, Everton Liverpool, wurde im Meisterschaftsspiel von Sheffield Wednesday mit 2:1 Treffern geschlagen.
Die Deutschen Kraftsport-Meisterschaften finden unter Deteiligung aller Olympiakämpfer im Ringen und Gewichtheben vom 16.—18. September in der Dortmunder Westfalenhalle statt.
Eberle über die Olympiade.
Interview mit dem deutschen Zehnkampf-Meister.
Von Werner Weffeng.
23or mir steht in der kleidsamen Tracht der deutschen Olympiakämpfer in weiter weißer Hose und knappsitzender kurzer Jacke ein blonder Hüne. Breitschultrig, braungebrannt, die Locken etwas zerzaust im lachenden, jungenhaften Gesicht ...
Walrath Eberle. Deutscher Meister und dritter Preisträger im Zehnkampf in Los Angeles. Er kommt gerade von der Ehrung, die ihm sein Verein zuteil werden ließ, indem er ihm die höchste Auszeichnung des Berliner Sportklubs, die goldene Adlerplakette überreichte.
„Fabelhaft, die Ozeanreise auf der .Europa', phantastisch der Empfang, der uns in Neuyork und später in allen übrigen Städten bereitet wurde, die wir auf unserer Fahrt über den amerikanischen Kontinent berührten", waren seine ersten Worte, als ich ihn darum bat, mir seine Eindrücke von der Olympiareife zu schildern.
„Trotzdem wurde diese Fahrt quer durch USA. eine außerordentliche Strapaze für uns.
Je südlicher wir kamen, desto heißer und trockener wurde das Klima. Als einziges Mittel, um die Hitze etwas erträglich zu machen, blieb uns, da uns kalte Getränke nur in Rationen zugestanden wurden, das Brausebad, das wir auf jeder Station nahmen. Das wurde uns am Ende auch noch verboten. Da wir natürlich auch keinerlei Trainingsmöglichkeiten hatten, ging unsere in der Heimat so sorgsam aufgebaute und auf der „Europa" erhaltene Form in erschreckendem Maße zurück. Außerdem litten viele von uns unter Kopfschmerzen. Besser wurde es erst, als wir in das mildere Klima des Westens kamen.
In der Blumenstadt Pasadena wurde wir vom deutschen Konsul empfangen, der uns von Los Angelos entgegengefahren war. Und dann der Empfang in Los Angelos selbst! Im Triumphzuge wurden wir eingeholt und von einer großen Menschenmenge bis in unsere Quartiere begleitet. Man riß sich darum, uns den Aufenthalt so angenehm als möglich zu machen. Dollarbarone luden uns ein, sie in ihren Villen zu besuchen und während einiger Stunden ihr Gast zu sein. Natürlich durfte hierdurch unsere Form nid,, leiden. Scharfes Training tat deshalb not. Aber wie und wo?
katastrophal war unser erstes Trainingscamp.
Sportplätze, die man in Deutschland nur als sehr mittelmäßig bezeichnen würde, wären Gold dagegen gewesen. Wir siedelten deshalb sobald wie möglich in ein anderes, günstigeres über, das nur eine halbe Stunde von unserem Quartier entfernt und bequem mit dem Omnibus zu erreichen
war. hier trainierte ich nun tagtäglich. Allerdings ist das ein sehr dehnbarer Begriff. Man kann z. B. nicht trainieren, wenn die Uebungsgercite dazu fehlen. Speere waren fast nie aufzutreiben, da sie der Hamburger Siewert fast alle bei seinem Training zerbrochen hatte."
„Immerhin genügte Ihre Form, um die bronzene Medaille zu erringen", tröstete ich ihn.
„Das wohl, aber gerade im Speerwerfen hätte ich sonst weit bessere Leistungen erzielt, als sie mir dort im entscheidenden Kampf gelangen. Pech hatte ich auch noch in den Sprungübungen, die bei den deutschen Meisterschaften in Hannover viel besser waren. Mehr als ausgeglichen wurde dieses Manko allerdings durch die guten Zeiten, die ich in den Laufübungen erzielte. Diese haben mir den dritten Platz eingebracht und mir dazu verhalfen, einen neuen deutschen Rekord aufzustellen.
8000 Punkte wollte ich erreichen, und dieses ist mir auch gelungen.“
„Woran liegt es eigentlich", fragte ich hierauf, „daß Sie als einer der wenigen deutschen Athleten im entscheidenden Augenblick fit waren, und viele unserer Olympiakämpfer nicht?!
„Fit waren sie schon genau so wie ich, aber sie kämpften auf verlorenen Posten. Wenn man Eastman oder Carr die 400 Meter in einem Tempo heruntertraben sah, wie es die deutschen Teilnehmer höchstens 100 Meter durchgehalten hätten, der wußte von vornherein, daß wir in dieser Konkurrenz nichts zu bestellen hätten. Genau dasselbe Gefühl hatte man, als man Körnig gegen Tolan laufen sah, der die 100 Meter in so leichter Manier gewann, wie ich gegen Sie gewinnen würde (bann muß der Klassenunterschied allerdings sehr groß sein, denn Laufen ist gerade nicht meine starke Seite). Uneingeschränktes Lob verdient aber Ionath, der augenblicklich der beste weiße Sprinter ist und deswegen auch vom Publikum stark gefeiert wurde.
DJenn hirschfeldt 10 cm hinter seiner Bestleistung zurückblieb, so ist das wohl Pech, aber durchaus kein Gradmesser für feine hohe Qualität.
Weimann konnte nicht mehr als Vierter im Speerwerfen werden, und Wegener war eine große Enttäuschung.
2ln Klassen besser war auch die amerikanische 4 X 100-Meter-Staffel, die die Strecke bei schlechter Bahn ohne sich auszugeben in einer Zeit von 40,6 Sekunden gewann. Gegen diese Läufer hätten wir nie gewinnen können."
„Amerika hat diese Olympiade verdient gewonnen. Gegen seine Kämpfer kam kein anderes Land, im Schwimmen Japan ausgenommen, auf."
„Und doch", warf ich ein, „fällt ein Schatten auf diese Olympiade, der Fall Nurmi. Wie stellen Sie sich zu seiner Disqualifikation?"
„Sie ist meiner Meinung nach zu recht erfolgt. Das belastende Material gegen ihn war erdrückend, und zwar nicht das deutsche, sondern vor allem das englische. Daher sind die Angriffe, die von verschiedenen deutschen Zeitungen gegen unsere Sportführer erhoben wurden, nicht gerechtfertigt. Wahr ist vielmehr, daß sich gerade die Deutschen sehr in ihrer Kritik zurückhielten. Die Disqualifikation Nurmis ist von der großen Mehrzahl der beteiligten Nationen befürwortet worden.
Tragisch ist nur, bah man gerade bei Nurmi. dem größten Läufer aller Zeiten, dieses Exempel statuieren mußte.“
In diesem Augenblick stürmte der Sportwart des Berliner Sportklubs ins Zimmer, um Eberle daran zu mahnen, daß in der Stabhochsprungkonkurrenz schon die Höhe von 3,10 Meter erreicht sei, so daß es auch für Eberle Zeit fei, sich daran zu beteiligen.
Ich konnte mich nur noch schnell bedanken und ihm wünschen, daß er 1936 die goldene Medaille in Berlin erringen möge, da war er auch schon zur Tür hinaus und stürmte mit langen Schritten über die Bahn.
ZestlicherEmpfangderOlympiakämpfer
3n München ...
Am Montagnachmittag trafen die beiden letzten Münchner Olympiateilnehmer I s m a t) r und Ehrl in der bayrischen Hauptstadt ein. Die offizielle Begrüßung, an der sich auch die übrigen Münchner Olympiakämpfer beteiligten, fand im Königssalon des Bahnhofs statt. Für die Stadt München sprach Bürgermeister Dr. Hüfner, der hervorhob, daß es eine besondere Ehre für München sei, daß sämtliche Münchner Teilnehmer bei den Olympischen Spielen mit Medaillen ausgezeichnet wurden. Für die Amerikafahrer sprach Weltmeister Jsmayr den Dank für die herzliche Begrüßung aus. In reichgefchmück- ten Automobilen wurden die Olympiakämpfer durch die Stadt gefahren, wo Taufende von Sportbegeisterten Spalier bildeten und den Olympioniken stürmisch zujubelten.
In Nürnberg...
lieber einen ganz großartigen Empfang konnten die Nürnberger Olympiateilnehmer in ihrer Heimatstadt quittieren. Der Olympiasieger Brendel, die Vierte im 100-Meter-Lauf Frl. Dollinger und die Kunstspringerin Frl. Olga Jordan, die am
Montag mit dem fahrplanmäßigen Zug um 19.45 Uhr im Nürnberger Hauptbahnhof ankamen, hielten bei ihrem Zug durch die Stadt vor einer vieltausendköpfigen Menschenmenge eine Triumph- einkehr, wie sie noch selten aus einem Anlaß sportlicher Art fcftgefteUt wurde.
In Dortmund...
Nach fast zweimonatiger Abwesenheit ist am Montagabend der mehrfache deutsche Europameister und Olympia-Zweite von Los Angeles im Amateurringen, der Leichtgewichtler Sperling, mietet in seine Heimatstadt Dortmund zurückgekehrt. Am Bahnhof hatte sich eine nach Tausenden zählende Menschenmenge eingefunden, und auch der Zug durch die Stadt unter Vorantritt einer Musikkapelle ging im Beisein von vielen Sportsleuten vor sich. Im Hotel „Kaiserhof" fand der offizielle Empfang statt, bei dem Sperling durch Bürgermeister Hirsch im Namen der Stadt herzlich willkommen geheißen wurde. Zur Anerkennung feiner Verdienste erhielt er die Stadtplakette.
Arbeiter-Turn- und Sporibund.
Naunheim I — Gießen I 2:0.
Gießen I war am Sonntag in Naunheim zu Gast. Man sah ein temperamentvolles Spiel. Gute Gelegenheiten wurden zwar auf beiden Seiten heraus- gearbeitet, doch klärten die ballficheren Verteidigungen immer wieder. Nach Seitenwechsel wurde schärfer gespielt. Naunheims Sturm, schußfreudiger, tarn auch bald zum ersten Tor. Auf der Gegenseite wurde zerfahrener gespielt, so daß es zu keinem Erfolge reichte. Mit einem zweiten Tor sicherte sich Naunheim, wenn auch nicht überzeugend, so doch Punkte.
Wieseck I — Nieter-Florstadt I 5:3.
Wieseck in veränderter Aufstellung bot ein Spiel, das ganz auf Erfolg eingestellt war. Auf und ab ging das Spiel, bis Wieseck in der achten Minute die Führung übernahm. Florstadt, überrascht, leitet nun gute Angriffe ein. Verschiedene Ecken brachten nichts ein. Zwei Strafstöße wurden vom Hüter ter Einheimischen gemeistert. Dann kam Wieseck zu einer Ecke, die gut hereingegeben und eingeköpft wird. Kurz darauf erzielte Florstadt ein Tor. Bald darauf kam es auch zum Ausgleich. Halbzeit 3:2 für Wieseck.
Nach der Pause stellte Wieseck das Resultat auf 4:2. Nieter-Florstadt ging nun mächtig aus sich heraus. Die Angriffe scheiterten aber an der sicheren Abwehr. Der Sturm Wiesecks vergab einige sichere Chancen. Kurz vor Schluß kam Florstadt zum dritten Tor, Wieseck stellte aber die alte Tordifferenz wieder her.
Wirtschaft.
Exportförderung durch Verwendung deutscher Auslandsbonds.
Berlin, 6.Sept. Während der letzten Monate konnten in beschränktem Umfange gewisse Exportdevisen für den Erwerb deutscher Auslandsbonds verwendet werden. In Zukunft gelten hierfür neue Richtlinien, nach denen das Reichswirtschaftsministerium Genehmigungen nur dann erteilen wird, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt find:
Es muß sich um fest bestimmte, erst abzuschließende Einzelgeschäfte mit einem genau zu bezeichnenden ausländischen Vertragspartner und mit einem Mindestwert von 20 000 RM. handeln. Das Ausfuhrgeschäft muß zusätzlich sein. Zur Vermeidung jeder Schmälerung des Devisenaufkommens müssen der Slnteil ausländischer Erzeugnisse im Ausfuhrprodukt, sowie die an das Ausland zahlbaren Zölle, Provisionen, Frachten usw. stets an die Reichsbank zurückfließen. Nichts einzuwenden ist gegen die Finanzierung des Bondskaufes durch Verwertung von An- oder Teilzahlungen des Käufers sowie durch Aufnahme von Auslandskrediten. Auswahl und Verwertung der Bonds bleibt der einzelnen Ausfuhrfirma überlassen, ihr Erwerb im Ausland ist dagegen erst statthaft, wenn der Absatz im Inland gesichert ist. Erwerbsgenehmigungen zu Kapitalanlagezwecken werden nicht erteilt werden. Aus diesem Grunde werden auch Genehmigungen an Ausfuhrfirmen nur in dem Umfange erteilt werden können, als Bonds zu den vertraglich vorgeschriebenen Tilgungen benötigt werden.
*
* Die G V. her Rheinischen Stahlwerke, Essen, genehmigte unter Opposition eines Kleinaktionärs die Regularien und wählte den zurückgetretenen AR. wieder. Nach Mitteilung der Verwaltung wird die Gesellschaft für das laufende Jahr praktisch schuldenfrei fein. Die Aufnahme neuer Kredite sei nicht beabsichtigt.
* Auslandauftrag der Prown Boveri AG., Mannheim. Wie uns auf Anfrage von der
Brown Boveri AG., Mannheim, mitgeteilt wird, ist die Gesellschaft beauftragt worden, die gesamte Elektrifizierung der Kopenhagener Vorortnetze der dänischen Staatseisenbahnen auszuführen, lieber den Umfang des Auftrages können Angaben noch nicht gemacht werden, da über die Ausführung eines Teils des Auftrags im Jnlande selbst noch verhandelt wird.
Sronffurfer Abendbörse leicht abgeschwächt.
Frankfurt a. M., 6. Sept. An der Abend- börse lagen nur noch wenig« Kauforders von der Kundschaft vor, während die Kulisse im Anschluß an den Mittagsverkehr eher weiteres Glattstellungsbedürfnis zeigte. Die Kursbildung war daher ziemlich uneinheitlich, später meist etwas schwächer. Durch feste Haltung zeichneten sich lediglich J.-G.-Farben aus, die nach einem vorbörslichen Kurs von 110,25 Prozent schließlich mit 109 Prozent um 1,50 Prozent fester gegen den Berliner Schluß zur Rotiz kamen. Leicht befestigt waren anfangs noch AEG., Gesfürel und Hapag, während Montanwerte meist angeboten und von 0,5—1 Prozent schwächer. Schwach lagen von Kunstseideaktien Bemberg mit minus 2,50 Prozent. Im Verlaufe war die Haltung schwankend, doch schloß die Börse auf Realisationen der Spekulation allgemein etwas niedriger.
Am Renten markt war es ziemlich ruhig. Deutsche Anleihen waren weiterhin offeriert und auch Reichsschuldbuchforderungen gaben weiter nach. Auch im übrigen schien das Angebot zu überwiegen. 6proz. Franks. Pfandbriefbank verloren 1,50 Proz., 5,50proz. Franks. Hhp. Liquid. 0,50 Prozent. Von Industrie-Obligationen büßten 6proz. Daimler 2,75 Proz., 6proz. Voigt & Häffner 1 Proz. ein, auch Stadt-Anleihen lagen z. T. 0,50 his 1 Prozent schwächer. Reubesitz 6,15—6,20, Altbesitz 54,13—54, Schutzgebietsanleihe 4,60, Gelsenkirchen 41,50, Harpener 82,25—81,75, Phönix 28,50, Bemberg 71,50, AEG. 48,64—48,25, J.-G.- Farben 109—108,25, Schuckert 83—83,50—82,75, Hapag 21—20,50, Metallgesellschaft 40—39.
Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse
an. — Reichsbankdiskont 5 o. H, Lombardzinsfuß 6 v. H.
Sranrfurf a.M.
Berlin
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M
Srantfurt a. 2)1.
Berlin
börse
5.9. I 6.9.
5.9.
6.9.
Datum
5.9.
6.9.
5.9.
6-9.
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Banknoten.
Berlin, 6. September
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Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt befchlosfenen Dividende
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74
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54
39,75
55,25
68
0
9
10
3- G. Farben-Jndustrie . . Scheideanstalt......
Goldschmidt Rütgerswerke Metallgesellschaft
iHfebed Moman.....
Vereinigte Stahlwerke . . Otavi Minen......
Kaliwerke Aschersleben . . Kaliwerke Westeregeln . . Kaliwerke Salzdetfurth . .
A.E.G. . . .
Bergmann .
57
58
50
5,9
20,4
36
27
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38 56,4
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45
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73
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25
54.5
38.65
52,5
Philipp Holz mann . . . Zementwerk Heidelberg. (iementroert Karlstadt. . Wayb & Freytag . . .
Frankfurter Maschinen . .
Grthner........
Maintraftwerke Höchst a. M.
Süddeutscher Zucker . .
Dalum
Hamdurg-Amerua Pme. . . Hamburg-Südam. Dampfschiff. «Dampfschiff . . .
«eutscher Lloyd A.G. für Verkehrswesen Akt. . Berliner Handelsgesellschaft . Commerz, und Privat-Bank . Darmstädter und Nationalbcml Deutsche Bank und
Disconto-Gesellschaft . Dresdner Bank......
Reichsbank
Elektr. LieserungSgeseUschaft.
Licht und Kraft......
Fetten & Guilleaume. . . . Gesellschaft für Elektrische
Unternehmungen . . . .
Rheinische Elektrizität . .
Schuckert & Co......
Siemens & Halske Lahmeyer & Co.......
Amerikanische Noten .
Belgische Noten........’
Dänische Noten.........
Englische Noten........*
'ische Noten........
ijche Noten sche Noten Ische Noten Oesterreich, ä 1OO Schilling ic Noten........
je Noten Noten Noten Noten
Schultheis Patzenhofer . . . Aku «Allgemeine Kunstseide) Bemberg.........
Zellstoff Waldhos Zellstoff Aschaffenburg . . .
Dessauer Gas.......
Daimler Motoren
Deutsche Linoleum . . . .
1,i
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6
6
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41
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Echlußt. Abend- börs-
Schluß« lurs
Schlußk. Mlttaa- börse
Datum
5.9.
6.9.
5.9.
6.9.
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65.25
68.65
—
68
6% ehem.7%Dt. dieldjeanl. 0.1929
—
77,5
—
b'/i% Dvm'g-Anleihe von 1930 .
65
65,25
65
65
Deutsche Aul.-AblSs.-Schulv mli Auslos..Rechien......
55
54
55
54,1
Desgl. ohne Auslos.-Rechle . .
6,7
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6,7
6,15
6% ehem 8%-öeff. Volksstaat 1929 irückzahlb. 102%)......
—-
64.65
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Oberhessen Provinz-Anlethe mli Auslos.-Rechten......
51
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Deutsche Komm. Sammelabl.
Anlethe Serie 1......
53
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52,25
52,25
6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Banl Goldvn . 15 unkündbar bis 1935
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6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Banl Goldvle 16 unkündbar biö 1936
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79,9
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5*4% ehem. 4*4% Rheinische HNv.-Bant-Liqu.-Goldpfe. . .
6% ehem. 8% Pr. Landespsand- brtesanstai Pfandbriefe R. 19
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70,5
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6% ehem. 7% Pr. Landespfand, briefanstali Pfandbriefe R. 10
62
72
-
5. September
6. September
Amtliche Geld
Notierung
Brief
Amtliche
Geld
Notierung 1 Brief
HelstngforS . Wien. . . .
6,284
6.296
6,284
6,296
51,95
52,05
51,95
52,05
Prag . . . Budapest. .
12,465
12,485
12,465
12,485
Sofia . . .
3,057
3.063
3,057
3,063
Holland . .
169,53
169,87
169,53
169,87
Oslo.... Kopenhagen.
73,28
75,37
73,42
75,53
73,28
75,57
73,42
75,73
75,13
14,665
0,927
4,217
Stockholm . London. . . Buenos Aires
74,97
14,63
0,923
75,13
14,67 0.927
74,97
14,625
0,923
Neuyork . .
4,209
4,217
4,209
Brüssel. . .
Italien. . .
58,335
21,605
58,455
21,645
58,335
21,63
58,455
21,67
Paris . . . Schweiz . . Spanien . . Danzig. . . Japan . . . Rw de Jan.. Jugoslawien. Lissabon . .
16,49 81,41
33,87 81,97 0,959
0,321 6.693
13,31
16,53
81,57
33,93
82,13
0,961
0,323
6,707
13,33
16,495 81,41 33,87 81,97 0,955 0,321 6,643 13,31
16,535 81,57 33,93 82,13 0,961 0,323 6,657
13,33
4% Oesterretchtsche Gvldrenle .
12,5
11,5
12,25
11,5
Buderus........
. 4
4,20% Oesterretchtsche Silberrente
1,4
1.6
1,4
Deutsche Erdöl.....
. . 6
4% Ungarische Goldrente ....
9,4
9
9,35
9
Gelsenkirchener.....
. . 8
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
8,5
8,8
8,8
8,75
Harpener........
. . 0
4*4% desgl. von 1913.....
8,25
8,25
8,4
8,25
Hoesch Eisen.......
. . 6
6% abzest. Goldin extlaner von 99
8,25
8
7.75
8,65
Ilse Bergbau......
. 10
4% Türkische Zollanleihe von 1911
4,2
4,4
4
4
Ilse Bergbau Genüsse . .
4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Jllodncriocrte......
. . 6
Serie I . . ........
4,2
4,25
4,13
4,3
Monnesmaun-Röhren . .
. . 6
4% deSgl. Serie II......
4,1
4,25
4,1
4,3
ManSfelder Bergbau . . .
. . O
5% Rnyian. vereinh. Rente v. 1903
7,5
8
7,4
7,65
Oberschlei. Kokswerke . .
. . 8
4/,%Numän.vereinh.Rentev.l91S
13
13
12,5
12,75
Phönix Bergbau.....
. **/i
4% Rumänische vereinh. Rente
6,13
6,7
6
6,3
Rheinische Braunkohlen . .
. 10
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Rhetnstahl.......
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