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Englischer Dijcabmital
beim IDinlerfport einem Herzschlag erlegen.
3n der Nähe der S t r c i t a l p e an der Mahnen- famm-2Ibfabrt bei Kitzbühel wurde der englifche Vizeadmiral Wray aus London tot a u f g efu n- den. Wray hat am Freitag die Hahnenkamm- absahrt nicht weniger als viermal gemacht und sich dabei jedenfalls f o überanstrengt, daß offenbar ein Herzschlag seinem Leben ein plötzliches Ende fetzte.
Volksentscheid in Boihenburg.
3n Boitze nburg a. d. Elbe, wo im August b- 2k. der rommunistische ReichstagSabgeordnete Dr. Alexander (Berlin) zum Bürgermeister gewählt, von der mecklenburgischen Regierung später aber nicht bestätigt wurde, sand die Abstimmung über einen von den Sozialdemokraten einaebrachten Dolksentscheidsantrog auf Auflösung des Stadtparlaments statt. Mit 1898 gegen 731 Stimmen entschied sich die Bevölkerung fürdieAuslösungdcr Stadtverordneten- Versammlung. Die Kommunisten und Nationalsozialisten stimmten ebenfalls für die Auflösung
Dieder Papageienkrankheit?
Ein Kölner Ingenieur und seine Frau erkrankten vor etwa 14 Tagen an heftigen grippe- ähnlichen Erscheinungen. Die Symptome )er Krankheit lieben den Verdacht aufkommen, daß hier ein Fall der sogenannten Papageienkrankheit oorliege, zumal die Krankheitserscheinungen auftraten, nachdem das Ehepaar einige Wellensittiche erworben hotte Der Ingenieur ist Mitte voriger Woche gestorben, feine Frau lchwebt in Lebensgefahr. Die Kölner Gesundheits- swlizei Hot die Wohnung der Erkrankten verschließen affen und die Sittiche dem Robert-Koch-Inftitut in Berlin zur Untersuchung übersandt.
Aus der Prvvinzialhauptstadi.
Gießen, den 7.März 1932.
Alfred Bock t-
Der Dichter Dr. h. c. Alfred Bock ist gestern abend 20 Uhr ganz unerwartet sonst entschla - sen. Wir folgen einem ausdrücklich geäußerten Wunsch deS Heimgegangenen, wenn wir heute nur von seinem Ableben Kenntnis geben. Die Beisetzung wird in aller Stille stattsinden.
Sinfonie-Konzert
zum Besten der Winternothilfe.
Die Kapelle unseres Bataillon-, verstärkt durch einige Mitglieder der Kapelle deS AuSbildungS- bataillonS Marburg, zeigte sich am Donnerstag unter der Leitung vonOk^rmusikmeisterK ra u ß e ton einer Seite, von der man sie bisher noch nicht kannte. Die Durchführung einer DortrogSfolge, die Werke von Bruckner, Beethoven und Liszt enthielt, warf ein ersreulicheS Bild auf die künstlerischen Fähigkeiten des Leiter-, der in der kurzen •3cit seine- Wirkens den Orchesterkörper bereit- in einer Art herangebildet hat, die ihm alle Ehre macht und die eine Stellung solcher Ausgaben durchaus rechtfertigt. Damit ist zugleich den Mitgliedern deS Orchester- die Anerkennung ihrer Leistungen au-gesprochen. Mit aufmerksamer Sicherheit solaten sie den Intentionen des Dirigenten und gaben durch ibr Spiel ein Zeugnis ihre- Könnens. So erhob sich die Deranstaltung weit über do- Riveau der sonst üblichen Militärkonzerte (deren Existenzberechtigung nicht in Zweifel gezogen wird), und Obermufifmcifter Krauste legte durch die Art seiner Interpretation ein künstlerisches Bekenntnis ab. zu dem wenige seiner Kollegen im Stande sind. Sein Wirken in Gießen ist daher auch von diesem Blickpunkt auS nur zu begrüßen.
Ilnterzieht man die rein technische Leistung deS Orchesters einer Beurteilung, so ist sestzustellen, dost — wie das in solchen Fällen immer ist - die Bläser zunächst den Streichkörper an klanglicher Weichheit und Sicherheit übertreffen, jedoch ist die hin und wieder sich störend bemerkbar machende Rauheit in den Streichern (Violinen und Bratschen) so gering, dast sich in weiterer Probenarbeit unschwer ein trag und Modulation-» fähiger Streicherklang erzielen läßt. Stärke e Anwendung von Vibrato, namentlich in den zweiten Geigen, wäre sicher von Vorteil. GS ist felbft- Derständlich, bah diese Wünsche die Gesamtleistung des Orchester-, das sich besonders auch als Begleiter der Solistin in ausgezeichneter Weise an- pahtc, nicht beeinträchtigen können.
Mit einer Erstaufführung für Diesten, einer Ouvertüre in Q-Moll von Anton Bruckner, die 1921 von Drei herau-gegeben wurde, begann der Abend. 3n dieser Ouvertüre, die zu des Meisters Frühwerken gehört, offenbart sich noch nicht der Sinfoniker der späteren Zeit. Dennoch ist sie ein Werk, das Interesse verdient.
Beethovens tl. Sinfonie O-Dur (1802) war für die Zeitgenossen ein Problem. Ihre Riederschrift fällt in die Zeit stärkster Krisis für Beethoven 11802 Heiligenstädter Testament). Weltflucht und Weltfreude beherrschen das Werk, das der Ausdruck einer Seele ist, die nach schwerem Kampf Orientierungspunkte in der Welt sucht, die sie fliehen wollte. Die Themenoildung ähnelt der >. Sinfonie, doch zeigt sich im Scherzo bereits in dem Hin- und Herwerfen der Themen von einer Instrumentengruppe zur enberen ech er Beethoven.
Liszts 6 Rhapsodie machte den Schluß. Das Dr- chester ging hier am besten aus sich heraus und gab damit eine abgerundete Leistung.
Vorher horten wir noch Beethovens Klavier- Konzert Nr. 5, Es-Dur, mit dem der soeben verstorbene Eugen D'Albert feinen Weltruf begründete. Die Solistin des Abends, Frau Gretel i) a u 11 c r (Stuttgart), versah dieses überaus schwierige Werk mit plastischer Formung. Die Wiedergabe des ersten Satzes gelang ihr nach anfänglicher Nervosität recht gut. Ihr Anschlag ist männlich energisch, ohne hart zu fein, und sie behandelt die Thematik charaktervoll. Daß trotz allem der erste Satz nicht eine restlose Geschlossenheit hatte, lag vielleicht auch daran, daß die Solistin mit dem Rücken zum Dirigenten laß, was einen sicheren Kontakt nicht zuließ. Zweifellos ist die Platzfrage Ursache dieser Anordnung gewesen, die man aber in künftigen Fällen lieber
Die Srnnbfläffe des Ziüaiier S1adi-Tl>eaiers.
Die Branbruine des Stadttheaters in Zittau, das durch eine Feuersbrunst völlig zerstört wurde. Don dem 130 Jahre alten Gebäude blieben nur noch die Umfassungsmauern stehen.
vermeiden sollte. Der zweite Satz wurde sehr oer- innerlicht gespielt, und im letzten Satz (Rondo) svrudelten alle Quellen einer kapriziöfen Leichtigkeit. Die Technik der Solistin hatte hier einen erstaun- lichen Grad von Sicherheit und Präzision. Frau Gretel H äusser hat sich jedenfalls mit diesem Konzert in angenehmer Weise voryestellt, wovon sie der herzliche Beifall des Publikums überzeugt haben dürfte.
Obermusikmeister Krau he erntete für seine und des Orchesters Leistung ebenfalls reichen Beifall. Leider war der Besuch nicht so stark, wie es einer- feite im Hinblick auf den guten Zweck, anderseits In be^ug auf das hohe Niveau der Deranstaltung zu wünschen gewesen wäre. F. B.
Kein Branntweinausschank am Wahltag.
Amtlich wird mitgeteilt: Der Reichsminifterde- Innern hot im Anschluß an eine entsprechende Anregung bei der ReichStagSloahl 1930 den außer- preußischen Landesregierungen zur Erwägung an- heimgestellt. sich dem Vorgehen deS vreußifchen Ministers deS Innern anzufchliesten und aus Anlaß der Reich-Präsidentenwahl den AuSschank von Branntwein und den Kleinhandel mit Trinkbranntwein für SamStag. den 12. und Sonntag, den 13. März bi- zur Polizeistunde zu verbieten. Bei der durch den Wahlkampf erregten leidenschaftlichen Sttmmung in weiten Volkskreisen ist ein Verbot besonders dringend. DaS Gaststättengefetz vom 28. April 1930 gibt den obersten Landesbehörden die Ermächtigung zu einem solchen Vorgehen.
Flngzengnotlandung bei Nieder-Bessingen.
Infolge starken Schneegestöbers mußte da- Sportflugzeug „D 128“ der Westdeutschen Sport- sliegcrvereinigung gestern gegen 18 Uhr bei Rieder-Bessingen niedergehen, wobei es auf ein Scheunendach geriet. Das Flugzeug wurde stark beschädigt, die Besatzung, Flugzeugführer Diet- r i ch und Flugschüler H e u e ck, blieb vollkommen unverletzt.
VornoNzen
— Tageskalender für Montag: NSDAP., 20.30 Uhr, Eaf6 Leib, Versammlung. — Gießener Freiw. Feuerwehr, 20 Uhr, Stadt Kassel, Monatsversammlung. — Odenwälder Heimatvereinigung, 20 Uhr, Hotel Köhler. — Lichtspielhaus, Bahn- hosstraße: „Viktoria und ihr Husar".
— Aus dem S t a d 11 h e a t e r b u r e a u wird uns geschrieben: Morgen, Dienstag, 8. März, Erstausführung des Lustspiels „Vater sein dagegen sehr" von Edward Ehilds-Ear- penter, in der deutschen Bearbeitung von Sil-Darar. Ein Stück, das überall einen Serienerfolg erlebte. Beginn 20 Ahr, Ende 2230 Ahr. 21. Vorstellung im Dienstag-Abonnement. — Mittwoch. 9. März, Sondervorstellung des ..Hauptmann von Köpenick'. Gewöhnliche Preise. Auswärtige Besucher erhalten gegen Vorzeigung ihrer Sonntagsrückfahrkarten, die an diesem Tage speziell für Theaterbesucher au-gegeben werden, ermäßigte Preise. Die Intendanz hofft, durch diesen Au-gleich der Fahrtunkosten allen auswärtigen Theaterfreunden den Besuch des „Hauptmann", der wegen der technischen Schwierigkeiten an keiner Filialbühne gegeben werden kann, zu ermöglichen. Beginn 19 Ahr, Ende gegen 23 Ahr. Reichsbahn und Postauto warten auf den Anschluß des Theateromnibusses, so daß jedem Gast die Rücksahrmöglichkeit gesichert ist. Gutscheine haben Gültigkeit.
— Eine Versammlung der NSDAP, findet heute, Montag, 20.30 Uhr. im Cais Leib statt. Redner ist Herr Bareis (Siehe Anzeige vom Samstag.)
— Der Hindenburg-Ausschuß für Ober Hessen und Gießen veranstaltet morden. Dienstag, 20 Uhr im Eafö Leib eine Kundgebung, in der Ministerialrat von Keudell- Berlin und Pfarrer V e i t h - Frankfurt am Main über das Thema „Hindenburg oder Hitler?“ sprechen werden. (Siehe Anzeige vom Samstag.)
"SonntagsrückfahrkartenGiehen— Kassel. Wie die Rcichsbahndirektion Frankfurt am Main mitteilt, wurden in diesen Tagen Sonntagsrückfahrkarten für die Strecke Gießen—Kassel neu eingeführt.
•• Vorträge für Erwerb-lose. Wie da- Arbeit-amt Gießen un- mitteilt, werden in dem Aufenthalt-raum für Erwerbslose in der „Herberge zur Heimat" von Herren, die sich dazu bereit erklärt haben, nachstehende Vorträge gehalten: Montag, 7. März, 15 Ahr, „Der Torf als Brennstoff', Entstehung, Gewinnung und Verbrauch": Mittwoch. 9. März, 15 Ahr, „Die deutschen Moore und ihre Besiedlung"; Montag, 14. März, 15 Ahr, „Heimatliche Vogelkunde , Mittwoch, 16. März, 15 Ahr, „Der Steinkohlenbergbau" ; Montag, 21. März, „Reiseerlebnisse im Riesengebirge".
•• Schwerer Sturz mit dem Motorrad. Gestern gegen 10 Ahr stürzte im Schisfenberger Weg, unmittelbar an der ©tabtgrenje, der auf seinem Motorrad au- der Richtung Hausen kommende, etwa 25 Jahre alte Erich Schieferstein auS Collar mit seiner Maschine. Der bedauernswerte junge Mann trug starke Verletzungen am Kopse, anscheinend einen schweren Schädelbruch und ferner einen Kieferbruch davon und muhte von der Freiwilligen Sanitätskolonne vom Roten Kreuz der Ehirurgischen Klinik zugesührt werden, wo er heute vormittag noch in ernstem Zu st and damiederiiegt. Der Anfall ist darauf zurückzuführen, daß die Maschine aus bi- jetzt noch unbekannter Arsache in- Schleudern geriet und der Lenker die Herrschaft über sie verlor.
Oberheffen.
Lauorreis Gießen.
* Wieseck, 5. März. Dieser Tage schloß die hiesige Volkshochschule ihr diesjähriges Wintersemester mit einem Rückblick und einer Aussprache über die geleistete Arbeit ab. Rektor Petri hatte das Semester mit einem instruktiven Lichtbildervortrag über den deutschen Osten eingeleitet. Dann behandelte Lehrer Dr. Michel in einer Vortragsreihe Probleme aus der Wetterkunde und führte in den praktischen Gebrauch der Wetterkarte ein. Rach Weihnachten sprach Dr. M a l e ch über Fragen der Fortpflanzung und Vererbung. Das Arteil der Hörer über Auswahl und Dehandlungsweise der Themen war durchweg günstig. Bedauerlich ist, daß sich nur verhältnismäßig wenig Erwerbslose in diesem Winter an der Volkshochschule beteiligt haben, trotzdem ihnen freier Zutritt gewährt worden war. Für kommenden Mai ist eine Wanderung unter Führung von Dr. Michel nach der Goethestadt Wetzlar vorgesehen. Für das nächste Wintersemester wurden ein englischer Sprachkurs für Anfänger und Vortragsreihen über die Abstammung des Menschen und Rechtsfragen des täglichen Lebens in Vorschlag gebracht.
JLauter, 5. März. Die Bürgermeisterei Lauter forderte die Erwerbslosen auf, fick) zum freiwilligen Arbeitsdiest bei dem Straßenbau Lauter — Weikhardshain zu melden. Trä- ger der Arbeit ist der hessische Staat (Forstamt Lau- bad)), für dessen Waldbesitz mit dem Bau der Straße ein guter Holzabfuhrweg geschaffen wird.
O Holzheim. 5. März. Der Obstbau- veretn hielt dieser Tage eine Versammlung ab, die überaus stark besucht war. Rach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Bürgermeister Buß sprach ein Dereinsmitglied über das Thema „Mehr Luft und Licht unseren Obftbäumen". Der Vortrag wurde beifällig ausgenommen. In der Versammlung konnten wieder einige neue Mitglieder ausgenommen werden. Anschließend fand eine Verlosung von Ziersträuchern, Beeren- und Buschobst statt. Der Verein hat eine Holder- sprihe angelchasft. In den nächsten Tagen sollen durch den freiwilligen Arbeitsdienst alle Baume unserer Gemarkung mit Karbolineum gespritzt werden. Die Obstzüchter brauchen nur für das Spritzmittel aufzukommen; der Arbeitslohn wird vom Arbeitsamt bezahlt.
Mrcie Alsfeld
WSN Alsfeld, 6. Mörz. Hier wurde zur Forderung der landwirtschaftlichen Interessen im Alsfelder Bezirk in einer zahlreich besuchten Bauern- Dcr|ammlung eine Viehverwertungsge- nossenschaft für den Kreis Alsfeld ge- gründet, womit der Ausbau der direkten bäuer- lichen Diehoerwertung in Oberheffen einen weite- reu bedeutsamen Schritt nach vorwärts getan bat Da der Kreis Alsfeld einer der hervorragendsten Mittelpunkte der hessischen Viehzucht ist, kommt dieser neuen Genosienschastsgründung besondere Be- deutung zu.
Rundfunkprogramm.
Dienstag, den S. März.
7.20: Frühtonzert auf Schallplatten. 12.05: Von Berlin: Konzert. 13.05: Von Köln: Mittags- konzert 15.20 biS 15.50: HauSsrauen-Rachmittag. 17 Blasmusik-Konzert erwerbsloser Berufs- musiker. 18.40: Freiburg: „Kartelle, Konzerne. Trusts II.", Vortrag von Prof. Dr. h. c. Robert Liefmann. 19.05: Goethes Bild und Zerrbild, Vortrag von Werner Deubel. 19.35: Musikalische Grundbegriffe. — Ihr Wesen und ihre 'Bedeutung", Vortrag von HanS Rosbaud. 20.05: Festsaal der Liederhallc: Konzert des Stuttgarter Lehrergesangverein-. 21.30: Anterhat- tungskonzeri. Kompositionen von Hans Ailbout. 22 10: Verbrecher und Gesellschaft Ein kriminal- politisches Gespräch von Dr. Walter Luz. 22.50 bis 24: Tanzmusik.
Wettervoraussage.
Die Störung über dem Nordmeer hat einen Ausläufer in südöstlicher Richtung über Deutschland hin ausgebreitet. Dabei ist durch die Zufuhr milder Ozeanlujt das Wetter wechselhaft geworden. Die Temperaturen sind durch die nunmehr herrfchende Bewölkung, die die nächtliche Ausstrahlung verhindert, zwischen Tag und Nacht mehr zum Ausgleich getommen und liegen meist über Null, Da die Störung sich aber wesentlich abgefladjt hat und an ihrer Rückseite von Island her sich wieder Kaltlust südwärts bewegt, so kommt eine durchgreifende Milderung nicht zustande, vielmehr ist sehr bald wieder mit dem Auftreten leichter Nachtfröste zu rechnen. Die ozeanifche Luft bringt vorerst noch Bewölkung mit sich und dürfte vereinzelt auch z» leichten Niederschlägen führen.
Aussichten für Dienstag: Wechselnd bewölktes Wetter, vorübergehend auch aufheiternk Temperaturen schwankend und zunächst meist über Null, vereinzelt leichte xJlicber|d)lage.
Aussichten für Mittwoch Teils bewölkt» teils ausheiternd, wieder leichter Nachtfrost wahrscheinlich
Lufttemperaturen. Am 6. März: mittags 2,8 Grad, abends 1,1 Grad. Am 7. März: morgens minus 0,3 Grad Maximum 4,7, Minimum 1,0 Grad Tel- sius. Niederschlage 1,2 mm. Sonnenscheindauer eine halbe Stunde. — Erdtemperaturen in Wem Tiefe. Am 6. März: abends minus 0,4 Grad, am 7. März: morgens minus 0,6 Grad Celsius.
Gewiunauszug
5. «loste 38. Prcußisch-Südveutfche (264. Preug.) Staats-Lotterie
Ohne Gewähr Nachdruck verbot«
Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je ein«, auf die Lose gleicher Nummer In den beiden Abteilungen I und II
21. Ziehungstag
8. Mär, 1932
3n der heutigen Vormillagsziehung wurden Dewinns über 400 M. gezogen
2 Md inne ju 100000 <w. 124277
2 ©«»inne ,U 26000 W. 386482
2 ©etoinne ,» 10000 M, 107767
14 ».winne »n 6000 M. 14930 74167 186320
229590 247725 357471 374018
24 »tiDtnne «u 3000 M. 39609 57367 60175 1G8693 182082 197862 225567 265616 349470 361811 362996 391328
66 Gewinne,n 2000 M. 1931 6668 11294 13704 16207 36521 48676 62322 63772 95699 104911 123423 129002 133581 134597 135579 1.38161
157687 163903 176212 178992 188991 191318
196515 215240 251317 257213 271645 279688
284008 311615 330569 388417
122 »ewinne ,n 1000 M. 2734 4177 13900 16839 18302 21160 44799 45439 50318 69186 69549 73337 80571 83441 66400 97827 103368 117542 126664 128748 139195 140293 143088 149018 149077
152658 166184 186527 180991 198796 199631
202458 203352 212113 214007 221032 225663
260119 254394 257259 260608 269601 269756
280940 293349 296258 297195 302862 327280
339809 349592 351476 352759 355417 359648
362967 374722 330722 386285 385837 391637
186 »«totnn« eu 600 OT. 2605 4416 4558 10761
10910 19819 24862 27668 32888 43477 49154 51886 52626 63914 58953 63385 63630 65126 74897 82157 82678 84709 87993 90580 109798 114241 115716 121038 123806 123860 125658 130656 137544
137613 141052 146893 147318 148826 150201
150466 152182 152253 156628 160523 168288
169604 172100 177881 182137 184476 184698
205410 205931 207226 217087 220181 226559
228568 229949 236824 249381 257414 260840
263044 268331 273448 283264 288973 290922
291699 298957 300293 300862 304228 309824
327530 330101 337828 342102 343169 345904
353423 357112 361736 367269 375590 379123
380686 380907 381185 389815 391136 393126
In der heutigen Nachmstlagszlehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen
2 OtüHnne gu 200000 HL 310484
2 Gewinn, gu 10000 M. 209843
8 Gewinne zu 5000 M. 62206 130322 337612
339182
14 Ottnirne .u 3000 OT. 50792 65126 163708
208461 253094 279819 316600
62 @etr.i re >u 2000 M. 5480 12632 14551 29226 51229 68776 84826 95761 90162 119423 155538 155903 174542 190139 191917 198584 216456 224395 286444 297460 306320 313830 325232 327880 362249 388679
102 Oernne ea 1000 ®l. 1756 6513 13406 17306 18219 39746 75732 79675 89430 91728 96850 116608 118130 119208 134363 135956 144688
156559 167967 158136 175009 177647 179481
182117 182822 183474 188578 199488 199693
203408 234023 242852 269374 280360 284372
298255 307465 321343 330960 337741 344'64
345473 347592 351820 357876 360000 360731
364239 386822 388474 390203
154 C re ... 500 1332 12139 20640 30926
36233 44094 61866 52563 59032 63313 68332 68396 68973 78878 83838 85606 86902 88528 88786 96087 102900 103380 109168 110668 116343 120'92
129061 136137 143913 149207 154650 158864
1617.-9 160321 169445 170673 173898 182586
184366 190823 191505 201687 204828 219586
222401 228198 235491 244296 251748 259270
267904 2'78696 279459 283776 286018 292688
293072 295392 316382 318279 321363 322034
324764 325602 331225 340068 340340 345000
346598 348474 349590 353088 357918 362226
370631 382874 386325
Im ©eroinnrabe verblieben: 2 Prämien zu je 500000, 2 Gewinne zu je 5(0000, 2 zu je 75<jüO, 4 zu je 500>0. 8 zu je 25000, 58 zu je 10000, 152 zu je 50(X). 296 zu Je 8000 880 zu je 200(1 1644 zu je 1000, 266'5 zu je 500, 7872 zu je 400 M.
Im (venfer Auto-Salon wird die deutsche .Industrie stark vertreten fein. — Interessant ist, daß alle deutschen l>abrzeuge mit Eonti-Reifen ausgestellt werden 1818D
Mittwoch, den 9. März 1932, abends 830 Uhr im Caft Leib sprechen
Landtagsabgeordneter L. Steuer, Kassel Burghard, Magdeburg, vom Stahlhelm-Bundesamt
Parole: Dueslerhehi
Die Kapelle und der Spielmannnzug der Stahlhelm-Ort ».gruppe Gießen wirken bei dieser Verdamm Inne mit.
Eintritt 20 Pfennig
18150
Kampfblock schwarz - weife - rot


