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Gestern nachmittag entschlief sanft nach kurzer schwerer, mit großer Geduld ertragener Krankheit unsere liebe unvergeßliche Tochter, Schwester. Enkelin, Nichte, Kusine und Patin

Man bittet von Beileidsbesuchen und Kranzspenden absehen zu wollen.

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Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, 7. Mai. Vor­abend 7.30 Uhr; morgens 8.30; abends 8.05 und 8.45 Uhr.__

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege herzlichsten Dank.

Für die Hinterbliebenen:

Isaak Rosenberg.

Großen-Buseck, den 5. Mai 1982.

Alle, die uns In unserem Leid helfend zur Seite standen und uns in so wohltuender Weise ihre Teilnahme bezeugten, bitten wir. auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank entgegenzunehmen.

Lehrer Philippi und Familie.

In tiefer Trauer:

Lina Stohr und Kinder Familie Julius Stohr.

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Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und für die vielen Kranz- und Blumenspenden bei dem Heimgange unseres lieben Entschlafenen sagen wir allen auf diesem Wege unseren herz­lichen Dank.

Luise Neidei und Kinder.

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Mein lieber, guter Mann, der treusorgende Vater seiner Kinder, unser lieber Bruder. Schwager und Onkel

Herr Dr. Eduard Stohr

Studienrat

ist am Mittwochabend infolge eines Herzschlages heimgegangen.

erforderlich, die sich in erster Linie ttt der 'RrS* tung auf Wiederherstellung der Freiheit der Wirtschaft und ihrer Rentabilität bewegen mühten.

Rachdem die Rechnungsablage für 1931 32 er­stattet und den Rechnungsprüfern Entlastung er­teilt worden war, wurde der Voranschlag der Kammer für das Rechnungsjahr 1 9 32 3 3 beraten. Der Voranschlag, der infolge Einsparungen eine weitere Senkung erfahren konnte und in Einnahmen und Ausgaben mit 25 900 Mark abschlieht, wurde genehmigt. Hin­sichtlich der Steuervorauszahlungen wurde fest- gestellt, dah durch die Hinausschiebung der end­gültigen Veranlagung der staatlichen Gewerbe­steuer für 1931 ein den gewerbesteuerpflichtigen Vetrieben äußerst nachteiliger Zustand geschaffen worden ist. Äe hessischen Industrie» und Han­delskammern haben bereits Schritte unternommen, um eine möglichst wohlwollende Handhabung der Stundungsanträge zu ermöglichen. Sie werden auch weiterhin bemüht sein, hier Milderungen zu schaffen.

Zum Schluß nahm die Vollversammlung ent­schieden Stellung ge-g^n d i e Bestre­bungen auf Schaffung eines Kraft­verkehrsmonopols, da eine derartige Maßnahme der natürlichen Verkehrsentwicklung zuwiderläuft und für die Wirtschaft- völlig un­tragbar ist.

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Landkreis (Rieften.

£ Wieseck, 6. Mai. Am Mittwochabend fand im Saale von Gastwirt Braun die General­versammlung der Spar - und D a r l e h n s- faffc statt, die sehr gut besucht war. Direktor Werner wies im Geschäftsbericht darauf hin, daß die Wirtschaftsnot, die sich besonders in der Ge meindc Wieseck stark auswirkc, dazu geführt habe, daß die Abhebungen von Spareinlagen sehr stark ge­wesen seien. So sind von Juli 1931 bis Ende De­zember 50 000 Mark und in 4 Monaten von 1932 bereits 20 000 Mk. abgehoben worden, eine Leistung, die in Anbetracht der durch die Bankenkrise hervor gerufenen Verhältnisse federn klar beweise, daß die Kasse trotz der durch einige Schuldner entstandenen hohen Verluste doch als leistungsfähig anerkannt werden müsse. Dazu komme noch, daß die Darlehen und Hypotheken der Kasse in den meisten Fällen auf Grund- und Hausbesitz gegeben seien und demgemäß festliegen. Nachdem Herr Werner noch besonders auf die Gegenüberstellung der Bilanzen 1930/31 ein gegangen war, konnte der Vorsitzende 'des Aufsichts- ratcs, Bürgermeister S ch o in b e r, die Bilanz von 1931 bekanntgcbcn. Geschäftsbericht und Bilanz wurden ohne Aussprache genehmigt. Die Entlastung des Vorstandes wurde zurückgcftellt, jedoch den seit Dezember neugewählten Vorstandsmitgliedern das volle Vertrauen der Mitglieder ausgesprochen. Die Betriebsrücklage, sowie der Reingewinn aus 1931 wurden dem Rückstellungskonto überwiesen. Eine sehr rege Aussprache entspann sich über die Vor­kommnisse, die zur Entlassung des früheren Direk­tors führten, sowie über die an verschiedene Mit­glieder gewährten zu hohen Kredite, die zu größe­ren Verlusten führten. Nachdem über diese Ange­legenheiten Klarheit geschaffen war und die Mitglie­der wußten, daß sie nicht zur Abdeckung herange­zogen werden, sondern die vorhandenen Reserven zur Abdeckung dieses Ausfalls vollständig reichen, waren alle davon überzeugt fwas aus den Aeuße-

Mark. Der Mitgliederstand hat sich wenig ge­ändert. Der seitherige Jahresbeitrag von 6 Mark pro Mitglied wurde beibehalten. Die Vorstands­wahl hatte, nachdem der seitherige Schützenmeister W. K r e i ck e r sein Qlmt Zur Verfügung gestellt hatte, folgendes Ergebnis: Schützenmeister für 1932 wurde Bürgermeister HogY. zu Beisitzern wurden A. Enders, W. K r e i ck e r, W. M i - ch e l, E. M o e n n i g. K. P i tz, Dr. F. R o ß b a ch und Gg. T roller (Rechner) gewählt. Das Er­öffnungsschießen wurde auf den 8. Mai. das Hauptschießen auf den 21. August und das 21b» schießen auf den 25. September festgesetzt.

+- Ulfa, 4. Mai. Pfarrer Crull. der feit einer Reihe von Jahren segensreich in unserem Kirchspiel wirkte, wird uns im Laufe dieser Woche verlassen, um die ihm übertragene Pfarr- stelle in Trais-Horloff zu übernehmen. Da zur Zeit keine Pfarrvikare verfügbar sind, mußte bis zur Wiederbesehung der Stelle das Pfarr­amt Eichelsdorf mit der Vertretung be­auftragt werden. Zum Kirchspiel gehört auch die Gemeinde Stornsels.

Industrie- und Handelskammer Friedberg.

* Friedberg, 4. Mai. Die Industrie- und Handelskammer Friedberg hielt dieser Tage eine gut besuchte Vollversammlung ab. Der Vorsitzende der Kammer, Herr H i r s ch, wies in seiner Begrüßung auf die schwierigen Verhältnisse hin, unter denen die Wirtschaft heute zu arbeiten habe. Die Verschlechterung der Wirtschaftslage sei weiter fortgeschritten. Umsatz und Gewinn hätten in Industrie und Handel im allgemeinen, mit wenigen Ausnahmen, ein Mini­mum erreicht, das an die Existenzpfeiler der Be­triebe ernstlich rüttele. Ein Saisonplatz wie Bad- Rauheim habe unter den gegenwärtigen Verhält­nissen ganz besonders zu leiden. Es seien durch­greifende Maßnahmen der zuständigen Stellen

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im 8. Lebensjahre.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Familie Karl Volkmann vn., Gastwirt

Die Beerdigung findet Samstag, den 7. Mai, nachmittags 4 Uhr. vom Trauerhause Brauhausstraße 15 aus statt.

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Hingen der Redner ßeroorgfng), daß sie der Kaste ihr volles Vertrauen wieder schenken können. Zum Schluß wurden nod) einige geschäftliche Angelegen­heiten besprochen, die zur weiteren Aufklärung der Mitglieder beitrugen. Mit der Aufforderung des Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Bürgermeister S ch o m b c r, die Spargroschen zur Kasse zu brin­gen, zur gegenseitigen Hilfe, wurde die Versamm­lung geschlossen.

f Treis a. d. L d a., 4. Mai. Vom l.Mai ab werden auf der hiesigen Station Sonntags­rückfahrkarten nach Gießen ausgegeben, die von Samstag mittag 12 Uhr ab gelöst werden können. Damit ist einem dringenden Wunsche unse­rer Einwohnersckxaft Genüge getan.

a, Leihgestern, 5. Mai. Es war seither ein merkwürdiger Zustand, daß die in den Briefkasten am Stationsgebäude Großen-Linden eingeworfenen P o st s e n d u n g e n nach L e i h g e st e r n mit Ge bühren für den Fernverkehr versehen werden mußten, während Postsendungen nach Großen Linden als Ortsbestellung gelten, obwohl das Stationsgebäude, an dem der Briefkasten be­festigt ist, in der Leihgesterner Gemarkung steht. Dem Einspruch eines hiesigen Bürgers entsprechend, hat nun die Oberpostdirektion Darmstadt angeorbnet, daß in Zukunft alle in diesem Briefkasten zur Auf­lieferung kommenden Briefsendungen für den Zu stellbezirk Leihgestern fortan den Gebühren­sätzen für Ortsbriefsendungen unter­liegen.

Krcis Schotten.

Laubach, 5. Mai. Dieser Tage fand im Schühenhos" die Hauptversammlung desSchüt ° zenvercins statt. Schützenmeister Wilhelm Kreicker erstattete zunächst Bericht über das abgelaufene Vereinsjahr, dem zu entnehmen war, daß die Beteiligung an den letztjährigen Schießen befriedigend war. Die von dem Rechner Georg T r ö l l'e r vorgelegte Zahresrechnung ergab bei einer Einnahme von 730 Mark und einer Aus­gabe von 701 Mark einen Ucberschuß von 29

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