Einzelbild herunterladen

'Imrff'/itgtrtitrtlitlgtifii kbnyMedrU-,

ingwi^me mit bm Tkt« ietzev. e.. Die Lpi'N- n ßaul« des Jahres 1931 öltet, davon fünf gröbere In der Provinz Ober- M Flugtage veranstaltet.

' h°be??ird % w

U «?!?* °q i?' KK * S-*8?s

morgen noch sehr in 3r- Mir . t .... M: .Mr Hct nämlich ren Lächeln sagte Ile es fja& ich Vvhl nicht ge-

sch Mot Fahrenkrug /an. - .Das machen

deres übrigbleiden i Besuch aufzuschieven

H£3fiS!S

ab SvaS Interesse für des

ersehnte mehr denn Wissen. W§a^gs hergebracht.

%*5«" *

SSani-Mimrt"*^ XU kommen. &

'edersessd" an

i Baker feine w

M Mt W*. j/W& ""

nahirli'i- brauch -» je ®ün^ traurig. IgJ

re 1931, ss*. £'Sp$ sssS ?«>»» f.**: -av-rf. F'a&ii AJy

Ät' E find hin. er « »Ä? N iu Auckersi«. ^,?uer von faft zg die Ausmahe bei Fl^o. Wfcheinlichsicn hie

1931 ?M FIugblÄ. Neben -?Ä : Kunstslüge 31, ins.

Uglchuler betrug j« Zubungsstelle Siehrn 11 melle Fnedberg 6 Hu» l Dehlar 4 Flug'chüln Don diesen 21 Schülern »rrebeneiPrüfun- den FlM-uaführer'chein ruh hervo^tgehoben wer- bchulbetrieb nicht all dvrgekmmnen iss. es rn Personen«, noch Hoch. Beweis, mit welcher Se« ibildung durch die Flug«

Flugäbioigssicsse Ist von

davon zwei in Drehen, der letzte diente der Gießener Wlnternothilfe In dankens­werter Weile hatten sich sämtliche Flugzeugführer und Fallschirmabspringer uneigennützig der guten Sache zur Dersügung gestellt Die Einnahmen wurden restlos dem Wohliahrlsamt der Stadt Gießen zur Verfügung gestellt.

An dem im Jahre 1931 von dem Aero-Elub von Deutschland veranstalteten Deutschland­flug nahm daS Flugzeug D1866 'Klemm L 26 Ha; von Gießen aus teil. Der Start er­folgte unmittelbar von dem Gießener Flugtag. der Flug verlief ohne die geringste Störung, was um so höher zu bewerten ist. als daS Flugzeug bis zum Tage des Beginns deS Deut^chland- fluges im regelmäßigen Schulbetrieb verwendet wurde. Die Wasch.ne wurde also in keiner Weise zu dem groben Flug besonders hergcrichtet oder umgebaut, waS bei säst allen, am Deutschland­flug teilnehmenden Flugzeugen der Fall war

Bei dem vom Deutschen Luslsahrt-Derband aus­geschriebenen ZuvcrlässigkeitSflug 19 31 wurde wiederum daS Flugzeug D 1866 eingesetzt und mit viermaligem Belatzungswechsel geflogen. Buhendem beteiligte sich die Fliegergruppe Friedberg ..Polytechnikum", ebenfalls mit viermaligem Besatzung-Wechsel, aus ihrem Flugzeug an diesem Wettbewerb Leider konnte der Flug an den ersten beiden Tagen infolge dichten Vebels, der die Sicht fast vollständig be­hinderte. nicht restlos durchgesührt werden, so daß der Flug von Gießen aus nicht hundertprozentig erledigt werden konnte

Man kann also mit dem Ergebnis deS Sport- f l u g b e t r i e b e S auf dem Flugplatz Gießen durchaus zufrieden sein und dem neuen Betriebsjahr mit guter» Hoffnung entgegensehen, zumal die sichere Aussicht besteht, dah sich die Zahl der in Gießen beheimateten Flugzeuge im Jahre 1932 noch weiter vergröbern wird. Aber auch im

planmäßigen Luftverkehr war die Entwicklung durchaus zufrieden­stellend- Die im Jahre 1930 beflogene Strecke Frankfurt a. MDiehenHannoverHamburg Lübeck konnte im Jahre 1931 nicht mehr aufrecht­erhalten werden. Auf Gründ von Vachsragen nach Luftverkehr-Verbindungen nach Süden muhte angenommen werden, dah auf einer nach Sü­den führenden Strecke die Frequen-gröher fein würde. Diese Annahme hat sich alS richtig

ertoiefen. Die Frequenz im Jahre 1931 betrug 175 Prozent der Frequenz deS Jah­res 1 9 3 0, waS um so höher zu bewerten ist, als die wirtschaftlichen Verhältnisse im Jahre 1931 im Vergleich zum Vorjahre sich noch wesent­lich verschlechtert hatten. Im Jahre 1931 wurde werktäglich an 129 Tagen die Strecke Gießen- Frankfurt a M.DarmstadtMannheimKarls­ruhe Baden-BadenFreiburgKonstanz beflo­gen Anschlüsse waren vorhanden nach Aachen. Amsterdam, Baden-Baden. Basel. Berlin, Bern, Bremen, Darmstadt. Düsseldorf. Effen. Frank­furt a.M, Freiburg. Friedrichshafen. Genf, Halle, Hamburg, Hannover. Karlsruhe. Köln. Konstanz, Leipzig. Mannheim. München. Paris, Saarbrücken. Stuttgart Zürich

Die Einrichtung der drei ZlugübungSftellen er­forderte einen

weitere» Ausbau deS Flughafen«.

Die schon bestehende Werkstatt wurde um ungefähr 16 Quadratmeter vergröbert und ihre HolzwSnde und Decke feuerfest verkleidet. Zwischen Flughalle und Werkstatt wurde eine Halle zum Unterstellen von drei Flugs e l d- Tankwagen und zur Lagerung von BetriedS- stofsen und Oden errichtet- Der zwischen dieser Halle, der Flugzeughalle und der Werkstatt he­gende Hof wurde befestigt. 11m für die Flug­schüler einen Aufenthalts- und Hebet- nachtungsraum zu schassen, wurde eine frü­here Schulbaracke erworben und an der Vordost­seite deS Platzes aufgestellt In ihr ist noch der H n t e r r i ch t S r a u m für die Flugschüler unter­gebracht. Die Flugzeughalle, die Werkstatt und das HnterkunstS- und SchulhauS wurden mit elektrischem Licht versehen.

Betrachtet man die Entwickelung des Flug­platzes Gießen hinsichtlich seines Verkehrs und seines Ausbaues, so wird man seststellen können, dah seit seiner Gründung trotz immer schlechter werdender wirtschaftlicher Verhältnisse ein st e - t e r Ausschwung zu verzeichnen ist. Dies ist um so erfreulicher, als feit dem Jahre 1930 mit dem Abbau der von der öffentlichen Hand gewährten Z u f ch ü f f e begonnen wurde. Die günstige Entwicklung beweist, dah der Flughasen Giehen mit Vücksicht auf feine günstige Lage, fein vorzügliche- Gelände und feine guten technischen I und räumlichen Einrichtungen noch weiter ent­wicklungsfähig ist.

sji.-ifpott

Borussia Fulda in Gießen.

vfv. Gießen (Olga) Boruffla Fulda (Clga).

Am Sonntag ist da- darf man wohl mit Recht Jagen die beste Mannschaft von Heffen- Hannover in Giehen zu Gast. Die Borussen Kellen, daS steht auch außer allem Zweifel, die fähigste konstanteste und routinierteste Mannschaft deS ganzen Bezirkes. Die Gäste deS Sonntags sind mit dem Vorsprung von 26:6 Punkten die Tabellenführer der Südgruppe vor dem vorjäh­rigen Bezirk-meister SE. 03 Kassel (20:10) und den Marburger Germanen mit 20:12 Punkten. Die meisten Spiele wurden mit hohen Ergebnissen gewonnen, nur drei Spiele gingen verloren und brachten den Borussen dje 6 Derlustpunkte, die in der Tabelle erscheinen. Don den letzten Er­gebnissen seien nur einige genannt. Gegen die Kurhessen Marburg blieben die Borussen mit 4:1, gegen den FV. Würzburg (zu Weihnachten) mit 5:3, gegen Germania Marburg mit 5:0 und gegen den Lokalgegner Germania Fulda mit einem zwar knappen, aber auf Grund der belferen Spielweise durchaus verdienten Sieg von 2: 1 Toren, in Front. Das Vorspiel gegen den VfB. Giehen, der nun morgen im Rückspiel der Gegner ist, endete feiner,teil auf dem Platz in Fulda mit 7:1 für die Borussen.

Ss ist schon lange Zeit her. dah die Borussen in Giehen auf dem Waldsportplatz zu Gast waren. Sie hinterliehen seinerzeit einen ganz vorzüglichen Eindruck. DaS Spiel, daS die VfBer damals auf eigenem Platze mit 8:1 verloren, war zweifel­los daS schönste und interessanteste Spiel der Saison 1930 31, da» in Giehen gezeigt wurde. Die Borussen haben indessen wohl kaum in der Form verloren, haben vielmehr an Spielstärke zweifellos gewonnen, während ihre Technik schon immer vor­bildlich war. Im Kombinationsspiel, daS bei aller Feinheit durchaus rationell geführt wurde und geführt wird, liegt die Hauptstärke der Mann­schaft. Bei all diesen Eigenschaften stehen der Elf zwei hervorragende Spieler in der Person des schuhgewaltigcn Halbrechten Leugers und des nicht weniger guten Mittelstürmers Kammer zur Verfügung. Läuferreihe und Verteidigung stehen dem Sturm an Können kaum nach. Unter diesen Voraussetzungen haben die DfBer keine Ehance auf Sieg. Dauernde Umstellungen der Mannschaft, der zeitweilige Ausfall von ver­schiedenen qualifizierten Spielern hat die Mann­schaft keine feste 5orm gewinnen lassen. Lei aller Aufopferung des Einzelnen war die Ge­samtleistung nie so ganz auS einem Guh und der Mannschaft war manche Viederlage bcschie- den, die durchaus zu verhindern möglich erschien, toeim sich die Mannschaft besser gefunden hätte. Doch ist daran heute nicht- mehr zu ändern. Erfreulich aber ist die Tatsache, dah die Grün- Weihen gegen gute Gegner bisher stets sehr an­sprechende Partien geliefert haben. Die Frage nach dem ÄuSgang deS morgigen GrohkampfeS

ist mühiL eS kommt weniger auf daS rein zahlen- mäßige Ergebnis an, als auf die Art, in Der sich die VfBer schlagen werden. Dem Auftreten der Borussen sieht man mit großer Spannung ent» §?gen. Man erwartet ein schönes, spannendes

Piel. daS zweifellos auch sehr fair au3getragen werden wird, da eS die Dorusfen ja gar nicht nötig haben, ihren Gegner hart anzugeyon. DaS Gleiche sollte für die VfBer Geltung haben. Die Gießener treten in folgender Aufstellung an:

Balser

Leutheuser Henrichs Fenster Köhler Schmidt Haupt Schneider Därenfänger Wlodarek Fehling

Die Ligareseroe hat am Sonntag vor dem Spiel der Liga gegen die Ligareseroe der Spielvereini« gung 1900 anzutreten. Beide Mannschaften dürften sich in ihrem Können annähernd die Waage hal­ten. Die bisherigen Begegnungen verliefen stets sehr spannend und sahen verschiedentlich die VfBer im Vorteil. Das Lokalderby der Reserven dürste leb' hastem Interesse begegnen.

Cpielvereinigung 1900 Gießen.

Amerika China.

Die Blauweißen begehen heute abend ihren Mas- kenball. Aus diesem Grunde hat man davon ab­gesehen, am Sonntag Wettspiele zu veranstalten. Die Mannschaften find spielfrei. Ganz ohne Sport wist man aber doch nicht sein und so hat man sich entschlossen, zwei internationale Mannschaften zu verpflichten. Auf dem Sportplatz an der Liebigs« höhe gastiert also morgen die Fußballmannschaft des amerikanischen PanzerkreuzersMaryland", der im Genfer See zur Beobachtung der Abrüstungs­konferenz vor Anker gegangen ist. Die Mannschaft befindet sich aus einer (Europalurnee und wird am Sonntag auf dem 190vcr>Platz mit einer Mann- fchast des Ostens, und zwar mit der Nationalmann­schaft von China zusammentrefsen, die in Tschapei bei Schanghai argen eine Mannschaft der interna­tionalen Konzession und selbst gegen die Japaner sicher Sieger blieb. Bemerkenswert ist, daß sich die Mannschaft der Amerikaner saft durchweg nach unseren Begriffen aus wahren Riefen zusammen- setzt, während die Japaner eine körperlich sehr kleine, aber katzenhaft gefchwinde Elf ins Feld stellen. Die Mannschaften spielen in ihren Rationalkostümen. Der Ausgang des Kampfes ist offen. Cs ist wohl kaum zu befürchten, daß der zur Zeit herrschende Karneval einen wescntlickren Einfluß auf die Lei- ftungssähigkeit der Mannichaften ausüben wird, da ja vom Karneval in Deutschland sowieso nicht mehr viel übriggcblieben ist.

Gporiabieilung des Turnvereins Lollar

Am morgigen Sonntag empfängt die 1. Fuß­ballmannschaft die gleiche deS VfB. Wetter zum Gesellschaftsspiel. 5>ic Gäste fuib für Lollar ein schwerer Gegner. Da jene in der 2. Bezirksliga an zweiter Stelle der Tabelle stehen und guten Fuß-

Geschichten aus aller Welt.

(Vachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!)

Vra it.aub in Vul aricn.

(web) Sofia.

Eine recht häufige Erscheinung im ländlichen Leben Bulgarien- ist der Brautraub bester ge­tagt der Madchenrauv. d e Entführung der liebten. Meist handelt es fich um Falle .einseiti­ger" Liebe: der junge Bauer, der vergeblich um die ©unft einer Dvrfschönen wirbt oder der den Eltern der Erkorenen nicht erwünscht ist, greift zur Selbsthilfe und versucht, die Verwandtschaft vor einfait accompji* zu stellen, bei welchem aus Gründen der Familienehrc der Pope eben das letzte Wort sprechen muß. Gewöhnlich nimmt der Entführer dabei die Hilfe seiner Freunde in An­spruch. die den Rückzug decken müssen und das oft in der kriegerischen Bedeutung des Wortes, denn die Familienangehörigen des MädchenS. vor ollem Vater und Bruder, sind gleich bei der Hand, um einen Anschlag auf da- Mädchen abju- vehren.

Sin .Schulbeispiel' des MädchenraubeS bat sich kürzlich in einem Dorfe des Sofioter Kreises ab- gesp elt. Der junge Dauer Safchofs fand bei der von ihm als künftigen Gattin ausersehenen Vaina keine Gegenliebe. Anstatt sich damit abzusinden, beschloß Safchofs. die schöne Vaina mit Gewalt umzustimmen. Seine Freunde waren gleich be­reit. bei der Entführung mitzuwirken das Dors­leben ist in Bulgarien arm an Abwechslungen und ein Mädchenraub ist mal wa- anderes Am Sonn­tag standen Burschen und Mädchen im bunten Feiertagsgewand auf dem Dorfplah. bummelten auf und nieder, schäkerten, und bald bildeten sich die langen Ketten der .Horo"-Tänze, der bul­garischen Vundtänze in bunter Reihe zum Klange der Zigcunersidel und des Dudelsacks. Vaina war unter den Tanzenden. Plötzlich kamen in eiliger Fahrt zwei Wagen die Dorsstraße entlang; Pserdegetrappel. Gewehrschüsse, wilde- Geschrei. Die Tanzenden stoben auseinander und ehe man sich'- versah, hatten ein paar kräftige Bauern­jungen die Vaina erfaßt, auf einen Wagen ge­worfen und unter Schüssen und Triumphgeheul rasten die Entführer mit der geraubten Braut von bannen in der Richtung zum nächsten Dorf, wo schon die stille Hochzeit vorbereitet war. Die Dorfjugend, die Angehörigen und Freunde der geraubten Vaina erholten sich schnell von dem Schrecken. Im Vu waren einige Wagen ange­spannt und bemannt, und die Verfolgung begann. Sie wurde nach den Grundsätzen der Strategie auf zwei Aufmarfchstraßen durchgeführt: während eine Gruppe die Mädchenräuber verfolgte, schlug die andere einen kürzeren Weg ein und legte sich in den Hinterhalt kurz vor dem Eingang zum nächsten Dvrse. Dort ereilte das Schicksal die Väu- berfuhre. Don zwei Seiten in- Feuer genommen, blieb den Entführern nach einem kurzen Kugel­wechsel nicht- übrig, al« die Braut zurückzuge­

ben zum Glück, bevor die Heirat flaltgcfunben hatte. Das Ergebnis: drei Verwundete, ein er» schollenes Wagenpferd und mehrmonatige Ge- fängni-strafen für die Entführer wegen Mädchen» raube«.

Waö kostet ein Rausch?

(t) Bukarest

Diese Frage versucht man zur Zeil in Bessarabien zu losen, wo die gütige Mutter Natur den Bauern eine Weinernte bcschicdcn bat, wie feit Jahren nicht, und wo der Wein beute in de- Worte» verwegenster Bedeutung JnUig wie Wasser' geworden ist. Ihn en gre* zu verkaufen und obzutransoortieren lohnt sich nicht mehr, weil di» Erzeugcrkosten viel hoher als die Verkaufspreise sind, die sich j>ro Liter um 2 Pfennig herum bewegen, größere Feuersbrünste, bei denen der Wein nach berühmtem Borbild al» Loschmittel Verwendung finden könnte, haben sich in letzter Zeit auch nicht ereignet, also bleibt den Bauern gar nicht» anderes übrig, al»das Zeug selbst zu laufen*. Nur ein paar findige Wirte sind auf einen ausgezeichneten Gedanken gekommen, dessen Verwirklichung ihnen wenigsten» einen Teil der Spesen wieder einbringen soll Nämlich: bei Rckordernten in früherer Zett brauchte man in den verschiedenen Kneipen nur ein kleine»Angtreeh* zu zahlen und konnte dann in der Kneipe sich vorn (xaß abzapfen, soviel man Lust hatte und soviel im Magen Platz sand. DerAustritt- war frei, nur der (Eintritt" in die Kneipe mußte immer wieder mit der gleichen, kleinen Gebühr beglichen werden. Heute läßt sich dies Bersahren leider nicht mehr durchfüh­ren, denn der Bargeldmangel ist erschreckend groß, infolgedessen haben die besagten findigen Wirte in der «tadt öarata Plakate an Ihren Bodegas aus­gehängt mit der Aufschrift:(Ein Rausch 15 Lei!* Mit anderen Worten: wer 15 Lei oder 37 Ps. be­zahlt, darf sich in dieser Bodega bis zur Unkennt­lichkeit beschlauchen, selbst wenn er drei Tage dazu gebrauchen sollte! Sehr erfteulich nur. auch ich bin im vergangenen Jahre in diesem oarata ge­wesen und kenne den Wein dort gut! ... 15 Liter zu 1 Lei braucht man dort bestimmt nicht, um jenen Zu stand zu erreichen, den Sudermann einmal so schonWindstille der Seele* genannt hat! Entweder hat aber der Gehalt de» Weines dort abgenommen, ober die Sorgen der Saratenser sind großer gewor­den, ober die Wirte haben gepanscht ober sie wollen sich aus Kosten ihrer Mitbürger unzulässig be­reichern! Denn selbst ein Falstaff müßte in Sarata auch heute noch nach fünf Litern unter den Tisch sinken, salls er es nicht vorziehen sollte, Sarata link» liegen zu lassen und gleich ins eigentliche bessarabi» sche Weinzentrum, nach Akkerman weiterzupilgern, woein Rausch* zur Zeit schon um zehn Lei ober zehn Liter Akkermancr Auslese zu haben ist. Jeden- falls übermorgen fahre ich hin und seh' mir bi» Sache an Ort und Stelle genau an. Denn die Zeiten sind schwer und billige Räusche sind immer noch besser als gar keine ...

ball spielen. Lollar tritt diesmal komplett an und dürfte bemüht fein, ein günstiges Ergebni- zu erzielen, allerdings muß die Mannschaft besse­res zeigen, als am Vorsonntag. Die 2. Mannschaft tritt in starker Aufstellung der Ligareserve von Wetter gegenüber und wird ebenfalls einen schweren Stand haben. Die 3. Mannfchaft (Lehr- mannschaft) tritt gegen eine aus jugendlichen und aktiven Spielern zusammengeftcllic Mannschaft von Butzbach gegenüber und eS wird aller An­strengungen bedürfen, die Schlappe deS Dorsonn­tags auszuwehen.

Die 2. Handballmannschaft spielt gegen Ruttershausen I und wird alles daransetzen müssen, wenn ein ehrenvolles Ergebnis erzielt werden soll.

Handball im Gau Hessen (O.T.)

Mtd. 1. Igd. Tb. Hausen 1.

Am Sonntagnachmittag trägt die erste 3u- gendmannschaft deS Gießener Männer-Turnver­eins wieder nach vierzehntägiger Ruhepause auf dem Mtv.-Platze am Schiffenberger Weg ein Handball-Freundschaftsspiel gegen den Turn­verein Hausen aus. Die Mtv.-Jugend die ja bekanntlich^ die Gau-Gruppenmeisterschaft errun­gen hat. und für die anfangs März stattfinden­den Endspiele um die Gaumeisterschaft gewappnet sein will - hat sich mit den Hauscner Turnern einem nicht zu unterschätzenden Gegner verpslich- tet. Die Gäste spielen in ihrem dortigen Bezirk eine bedeutende Rolle. Der AuSgang deS Kampfes ist offen.

Handball im DfB.

Die j)anbbaUmannfd)aft des VfB. hat sich für den Sonntag vormittag wieder einen Gegner aus dem Streife der Turner verschrieben. Die 1 Mann- schäft des To. Burkhardsfelden ist auf dem Wald- sportplatz zu Gast und dürfte den VfBern einen hartnäckigen Kampf liefern, denn die Gäste ver­fügen über eine in vielen Wettkämpfen gut einge­spielte Mannschaft. Der Ausgang des Spiels ist offen. Die DsBer dürften den Gästen, nach den bis­herigen Leistungen zu urteilen, wohl kaum einen leichten Sieg erringen lassen.

Handball im Labki'Oünsbera'Gau

Io. Staufenberg 11 To. Wißmar II 2:6 (1:2).

Beide Mannschaften waren durch einige Spieler der ersten Mannschaften verstärkt und lieferten fich vor der Pause ein ausgeglichene- Spiel. Vach dem Wechsel kamen die Gäste durch besseres Zu-

smnmenspiel stark In Vorteil, während der Gast­geber sehr zerfahren spielte, und errangen einen hohen Sieg.

Bezlrksoorkurnerslunde In Kinzenbach.

Am morgigen Sonntag sindet in Kinzenbach eine Bezirksvorturnerstunbe bes 1 Bezirks statt. In dieser Llebungssiunde werden hauptsächlich die für daS demnächst in Aydach stattfindende Gaugerätewetturnen bestimmten Hebungen durch­genommen.

Tisch-Tenniö.

AIL. Gießen VfL. wehlar.

Am morgigen Sonntag findet ein Klubwett­kampf deS ATE. (Akadem. Tisch-TenniS-Club) gegen die Tisch-TenniS-Abteilg. deS VfL Wetzlar im ..Schützenhau-" zu Gießen statt. DaS Vorspiel beider Mannschaften endete mit einem 9: v-Dieg des ATE. Die Gießener begegnen einem spielstarken Gegner, der mit dem bekannten Spitzenspieler Avse antritt, was einen spannenden Kampf erwarten läßt Ds werden neben Herrn-Ginzel und -Doppelspielen auch Damen-Einzel und Ge- mifcht-Doppelfpiele au-getragen.

Arbeiter-Tuk-n- und Sportbund.

In den Spielen um die Meisterschaft des 9. Strei­fe» empfängt Waunßeim die 1. Mannschaft von (Egelsbach. Im Vorspiel trennten sich die Gegner mit einem Unentschieden von 2:2. Wohl hat Naun­heim am vergangenen Sonntag in Frankfurt eine Schlappe erlitten, die die Mannschoii etwa» zurück- geroorfen hat. Das kommende Spiel wird nun her­über entscheiden, ob Naunheim noch ein entscheiden­des Wort mitzureden hat. Der Ausgang des Spieles ist offen.

Gießen I ist zu einem Freundschaftsspiel in Mar­burg zu Gast. Die aufstrebenden Gastgeber werden alles aufbieten, um den Gasten einen ebenbürtigen Gegner abzugeben. Die Gießener haben jedoch die besseren Aussichten. Vorher: Marburgs II l. Ju­gend von Wieseck.

Lollar weilt mit zwei Mannschaften in Leun und sollte die Siege mit nach Hause bringen. Aliendorf (Lohn) I hat Heuchelheim I zu Gast. Heuchelheim wird keinen leichten Kampf zu beließen haben. Vorher: Allendors 11 Heuchelheim II.

Gießen III hat auf dem Trieb Daubringen I zum Gegner. Die junge (Elf der Gäste sollte den Platz- besttzern ein gleichwertiges Spiel liefern. In Burk­hardsfelden stehen sich Burkhardsfelden I und Watzenborn I im Freundschaftsspiel gegenüber. Sichertshausen I hat Wißmar ! zu Gast. Den Platz- besitzern dürfte der Sieg nur schwer zu nehmen sein.

Wmn Cure Männer ihre Lebensversicherung bcrfalkn lassen möchten: helft ihnen, sse in Lratt M haltm! Delft mit, an anderer stelle (o titel ju sparen, dah Cuer Beitrag eingezahlt werden kann! Kur dann seid Zshr und Cure Linder auch in dem schlimmssen Fall geschützt! lÄAMttAftUM- SföfcÄM#- OÄÄO !

KcldL in schweren Zeiten gibt es Mittel unb Wege, um eine iebensberGdjerung in Äraft ?u Ml erhalten, /ragt Den ^7erü ch enrngs - Fach mann - er wird Luch sachgemäß beraten!