S.Jl.-fpor t
Was brachte hie „13. Rhön"?
Lehren und Erkenntnisse des 13. Rhön-Segelslug-weltbewerbs.
bezeichnend für den Geist, der unsere Segelflieger beherrscht, ist die Tatsache, daß trotz der schweren Unfälle, von denen der diesjährige Rhön-Segelslug-Wettbewerb betroffen wurde, nicht weniger als insgesamt 523 — teilweise äußerst bemerkenswerte — Flüge stattfanden. Die Zeit der Sensationen für den Segelslug ist freilich vorbei, eine Feststellung, die Professor Dr. G e o r g i i, der Direktor des Forschungsinstitutes der Rhön-Rossilten-Gesellschaft, der „Tatet deS Segelflieger", schon vor mehreren Monaten in weiser Voraussicht machte. Die heutige Segelfliegerei steht weniger im Zeichen einzig dastehender Höchstleistungen, als in dem der theoretische» und praktischen Auswertung jener, kaum mehr zu überbietenden Rekorde, die von den Pionieren des Segelflugs geschafsen wurden.
Lin kleines Beispiel möge diese Auffassung verdeutlichen. Dor wenigen Jahren noch galt ein 50-Kilometet-Streckenlaus als eine f a st sensationell anmutende Spitzenleistung, und nur die ausgesprochenen „Meister" wagten sich an die Bewältigung solcher Aufgaben heran. Heute ist der gleiche Flug fast zur Alltäglichkeit geworden, und im Laufe des nunmehr abgeschlossenen Wettbewerbs haben sich vielleicht zwei Dutzend Segelflieger in erfolgreichen Fernslügen bewährt. Ein 100-Kilorneter- Streckenslug muh allerdings auch heute noch als Spitzenleistung aufgefaßt werden, und gar Flüge von 300 und noch mehr Kilometern Länge können wir getrost als Rekordleistungen verbuchen. Immerhin steht es außer Frage, daß die Durch- fchnittsleistungen in jeder Beziehung gestiegen sind, und die Forderung nach einer Verschärfung der Bedingungen für die Zulassung, wie sie jetzt schon für das nächste Jahr von verschiedenen Seiten gefordert wird, wäre schon aus diesem Grunde durchaus am Platze.
Das auch die Segelfluggeräte einer strengeren Kontrolle a l s bisher unterworfen werden, mußte bereits bei Gelegenheit des Todessturzes von Rüdiger gefordert werden. Dieser Unfall — das hat die Rach. Prüfung einwandfrei ergeben — war auf eine rein technische Unzulänglichkeit zurückzuführen, während der Todessturz von Günter Groenhoff auf diese Weise allein nicht erklärt werden kann. Vielmehr scheint es, als wenn der erfolgreiche Meisterslieger das Opfer einer verhängnisvollen Verquickung von unglücklichen Zwischenfällen wurde.
Als eigentliche Sieger aus dem diesjährigen Wettbewerb gingen nach der Entscheidung des Preisgerichts die Piloten Wolf H i r t h -Grunau und Mayer -Stettin hervor, dessen Wolkenflüge das ganz besondere Interesse der Fachwelt fanden. Weitere Preisträger waren Deutschmann -Breslau, Pernthaler -Dessau, Peters -Aachen, H a ° k e n j o s - Stuttgart, D i 11 m a r - Wasserkuppe u. a. Erfreulicherweise standen so viele Prämien und Sonderpreise zur Verfügung, daß kein Flieger leer auszugehen brauchte, der überhaupt einen Wettbewerbsslug ausgeführt hatte.
GAG in poffau
• Die Ruderer der GRG. haben bereits gestern um 4 Uhr die Reise nach Passau angetreten. Im Mittelpunkt des Interesses steht für Gießen das Abschneiden des Achters der GRG., der in der Besetzung Weidig, Flimm, Strauch, Hartmann, Reuroth, Köhler, Georgi, Goetz, Steuer Loh beteiligt fein wird. Die Gießener treffen auf schärfste deutsche Konkurrenz. Es wäre schon als ein großer Erfolg zu bewerten, wenn sie sich einen zweiten oder dritten Platz sichern könnten. Neben dem Achter wurde auch der Doppelzweier mit T i m p e und Iödt gemeldet. Eine weitere Meldung wurde auch für den Ersten Vierer abgegeben, es steht indessen nicht fest, ob das Boot an den Stark gehen wird. Die Gießener Ruderer sind von besten Wünschen begleitet.
3 Goldmedaillen für USA. an einem Taa.
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fiinfs: Andersson, der das Diskuswerfen für Amerika gewann. — In der Mitte: Saling, der Sieger im llO-Meter-Hürdenlauf. Auch der zweite und dritte Platz dieses Wettbewerbs wurde von Vertretern der USA. belegt. — Rechts: Miller, der den Stabhochsprung mit einer neuen olympischen Höchstleistung gewann, nachdem sein favorisierter Landsmann Graber frühzeitig ausgeschieden war
OerGauHeffenbeimTnererKreisturnfefi
Das 35. Mittelrheinische Kreistumfest vom 5. bis 8. August in Trier wird sich zu einem großen turnsportlichen Ereignis und zugleich zu einer machtvollen vaterländischen Kundgebung an der Westmark des Reiches gestalten. Man darf allein mit annähernd 4000 Turnern und Turnerinnen rechnen, die aktiv beteiligt sind; allein die Mehrkämpfe weifen über 2500 Meldungen auf. Dazu kommen Taufende von Festbesuchem. Obwohl unser Heimatgau Hessen von den 23 Gauen des großen mittelrheinischen Kreises am weitesten von der Feststadt entfernt liegt (es sind für manche Vereine des Hessengaues über 300 Kilometer nach Trier), ist er verhältnismäßig gut an den Wettkämpfen beteiligt. Die Zahl der Hessentumer- und -Turnerinnen, die auf den verschiedensten turnerischen Gebieten im Mehr- oder Einzelkampf mit den Besten des Kreises ihre Kräfte und ihr Können messen wollen, erreicht mit den noch erfolgten Rachmeldungen nahezu die 100. Am besten sind die Mehrkämpfe der Turner und Turnerinnen besetzt.
Der Zwölfkampf der Männer sieht fünf Hessen- Turner unter den 150 Teilnehmern, von ihnen werden Sinnwell, Tv. 1860 Dad- Rauheim, and K. Reuter, Tv. 1846 Gießen, bestimmt ein Wort mitzureden haben und unter
den ersten in der Siegerliste zu finden sein. Auch die 6 H e s s e n t u r n e r, die am nur aus Geräteübungen bestehenden 1 0 - K a m p f beteiligt sind, werden sich von den etwa 90 Mitbewerbern nicht auf die letzten Plätze drängen lassen. R. Seht, Tv. Großen-Linden, und QI. Eckhardt, Tv. Ridda, vor allem werden die Farben des Heimatgaues würdig vertreten.
Don den 800 Turnern, die sich im 1 2 - K a m p f der Unterstufe um den Eichenkranz bewerben, stellt 30 unser H e s s e n g a u. Hier wollen und werden u. a. auch eine Reihe von Landvereinen ihr Können unter Beweis stellen, wie Tv. Treis a. d. L., Tv. Großen-Linden, Tv. Lang- Göns, Tv. Krofdorf, Tv. Her mannst e i n. Unter den 400 Turnern, die zum volkstümlichen Fünfkampf an treten, befinden sich etwa 10 Hessenturner
25 Turnerinnen des hessengaues sind an den Jrauen-IDeHfämpfen beteiligt,
drei Turner an den Mehrkämpfen der Alten.
Gering ist die Beteiligung des Heimatgaus an den volkstümlichen Kreismeister- f ch a f t e n , zu denen nur etwa zehn Meldungen aus den folgenden Vereinen vorliegen: Mtv. Gießen, T.» u. Spv. D u h b ach, T.- u. Spv. Marburg. T.» u. Spv. Münchholzhau
sen, Tv. Wetzlar. Unter den gemeldeten Turnerinnen ist
Life Lickelhaupt vom Mtv. Gießen, die im 100-Meter-Laus, in den 80-Meter-Hürden und im Hochsprung starten wird, an erster Stelle zu nennen. Zu den 14. Kreismeisterschaften im Schwimmen haben nur Tv. Wetzlar und Tv. 1860 Bad-Rauheim zusammen sechs Teilnehmer gemeldet, während die Kreismeisterschaften im Fechten vom Hessengau mit sechs Turnern und drei Turnerinnen aus vier Vereinen (Tv. 1846 Gießen, Tv. Grünberg. Tv. Wetzlar, T.» u. Spv. Marburg) beschickt werden.
Zwei Vereine des Gaues, Tv. 1846 Gießen und Tv. Großen-Linden, beteiligen sich am 3er- einsriegenturnen: beide haben als Ge- rät den Barren gewählt. Außerdem stellt der Gau
eine Gauriege, die unvorbereitete Freiübungen vorführen wird. An den Spielen im Faustball ist die Turnerinnen-Fünf des Mw. Gießen beteiligt
In stattlicher Zahl stellt der Hessengau auch erprobte Kampfrichter und Riegensührer mit Ehren- Gauoberturnwart Will an der Spitze.
Ein Sonderzug, der auch von Richtturnern be- nutzt werden kann, bringt morgen früh die Hessenturner und die sie begleitenden Festbesucher nach der Feststadt an der Mosel.
Kurze Sportnotizen.
DerZweite in der „I o u r",Stapel (Berlin), konnte bei einem 80-scm-Einzelfahren in Brüssel mit zwei Runden Rückstand nur Elfter werden. Sieger wurde Schepers (Belgien) von Pslissier und di Pacco.
Wirtschaft.
Oie Deutsche Reichsbahn im Juni.
Berlin, 4. Aug. (WTB.) Im Güterverkehr der Deutschen Reichsbahn stand im Monat Juni einer leichten Belebung jahreszeitlich beeinflußter Gütertransporte, ein nicht unbeträchtlicher Abfall im Versand von Baustoffen, Jndustrie- kohlen und künstlichen Düngemitteln gegenüber.
Der Personenverkehr blieb im Juni bedeutend hinter dem des Vormonats zurück, obgleich die Reichsbahn verschiedene Maßnahmen zur Belebung des Personenverkehrs getroffen hatte. Der Verkehr wurde insbesondere durch die Verschlechterung der Einkommensverhältnisse beeinträchtigt. Die Betriebseinnahmen beliefen sich im Juni auf insgesamt 245,42 (Vormonat 243,36) Millionen Mark, die Gesamtausgaben auf 322,67 (312,57) Millionen Mark. Die Gesamteinnahme- ausfälle in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 1932 betragen gegenüber 1931 im Personen- und Gepäckverkehr 129,6 Millionen Mark, im Güterverkehr 367,6 Millionen Mark und bei den Gesamteinnahmen 530 Millionen Mark-
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* Di e Rückzahlung der Anleihe der Deutschen Bank. In der ausländischen Presse sind über die am 1. September fällige Rückzahlung der Anleihe der Deutschen Bank und Discontgesellschaft Rachrichten im Umlauf, in denen von der Möglichkeit gesprochen wird, daß die Anleihe nicht zurückgezahlt werden könne. Don zuständiger Stelle wird dazu erklärt, daß die Deutsche Dank und Disconto-Gesellschaft jederzeit in der Lage ist, den Betrag von 100 Millionen Reichsmark in deutscher Währung zurückzuzahlen. Lediglich infolge der Devisenbestimmungen kann die Zahlung zur Zeit nicht in fremder Währung erfolgen.
* Verhandlungen im Rasierklingen-Konflikt. Am Mittwoch wurden zwischen der Industrie- und Handelskammer zu Solingen und der Deutschen Edelstahlwerke QI®., Krefeld, die Verhandlungen wegen der Herstellung von Rasierklingen durch die Edelstaylwerke fortgesetzt, mit dem ernsthaften Versuch, den beiderseitigen Interessen gerecht au werden. Die Deutsche Edelstahlwerke AG. erklärte sich bereit, bis zum endgültigen Qlbschluh der Verhandlungen, die Ende September wieder ausgenommen werden sollen, weder Klingen herzustellen, noch Derkaufsmaßnahmen einzuleiten.
* In der Generalversammlung der Portland-Zementwerke Dyckeryoff- Wicking AG., Mainz-Amöneburg, wurden die Regularien erledigt und die alte Verwaltung für die Jahre 1930 und 1931, sowie die neue Verwaltung für das Jahr 1931 entlastet. Gegen die Entlastung der alten Verwaltung gab die Opposition Protest zu Protokoll.
* Die NSU ^Bereinigte Fahrzeugwerke A G., Neckarsulm, schließen das Jahr 1931 mit einem Gesamtoerlust von 5 940 837 Mark ab, der mit 1533 617 Mark auf ein Entwertungskonto überwiesen und mit 4 407 220 Mark oorgetragen werden soll. Die Abschreibungen und Rückstellungen betragen vd. 3 934 000 Mark. Eine endgültige Sanierung soll der Zukunft überlassen bleiben.
* Starke Beschickung der Berliner Funkausstellung. Die Zahl der Aussteller auf der „Großen Deutschen Funkausstellung Berlin 1932" ist fast ebenso stark wie im Vorjahre. Anfragen aus allen europäischen und außereuropäischen Staaten lassen auch auf einen starken Auslandsbesuch schließen.
Berlin abgeschwächt, später etwas befestigt.
Berlin, 5. August. (WTB. Funkspruch.) Die heutige Börse eröffnete in uneinheitlicher Haltung. Das Publikum zeigte zwar hier und da wieder Interesse und bevorzugte — wie schon seit Tagen — die Tarifwerte zu Anlagekäufen, die Spekulation, die von gestern Ware übrig hatte, war aber zu Realisationen geneigt, zumal die Neuyorker Börse gegen Schluß des Verkehrs und die heutigen europäischen Auslandsbörsen ebenfalls kleine Bes- serungserfcheinungen zeigten. Die Nachrichten aus der deutschen Industrie lauten sehr verschieden. So ist in der Eisenindustrie ein neuer Absatzschwund eingetreten, während die Ruhrkohlensörderung eine Erhöhung erfahren hat. Der weitere Derkehrsrück- gang, der sich aus dem Iunibericht der deutschen Reichsbahn ersehen läßt, verstimmte etwas. Nicht Öt will man wohl auch die Maßnahmen der
>rung gegen die Terrorakten abwarten, die in Form einer Notverordnung heute abend zur Veröffentlichung kommen dürften. Jedenfalls mar die heutige Börse zu Beginn mit Ausnahme von wenigen Spezialgebieten, nicht so fest, wie man vormittags erwartet hatte. IG. Farben lagen im
Angebot und sollen gegen Bekula getauscht worden sein. HEW. zeichneten sich auf Dividendenhoffnungen mit plus 1,9 o. H. durch besondere Festigkeit aus, während Berger nach den Steigerungen der letzten Tage 2 v. H. einb'jßten. Auch Montanpapiere eröffneten nicht ganz so fest, wie sie gestern geschlossen hatten. Der Rentenmarkt brachte ebenfalls in gewissem Sinne eine Enttäuschung. Nach gut behaupteter Eröffnung bröckelten die Kurse eher ab. Reichsschuldbuchforderungen gaben ihren O.Sprojentigen Anfangsgewinn im Verlaufe wieder her. Deutsche Anleihen waren wenig verändert, Industrieobligationen zogen bis zu 0,5 o. H. an, Reichsbahnoorzugsakticn waren um 0,25 v. H. erholt. Nachdem im Verlaufe die meisten Kurse an Aktienmärkten als Folge der geringen Umsatztätigkeit um Bruchteile eines Prozentes abbröckelten, wurde die Tendenz später, von Bekula ausgehend, wieder ausgesprochen fest. Auch am Montanmarkt nahm das Geschäft an Lebhaftigkeit zu, wobei Gelsenkirchen mit plus 2 v. H. in Führung lagen. Sonst betrugen die Erholungen ziemlich allgemein 1 bis 1,5 v. H. Nur Otaoi gaben einen Teil ihres Anfangsgewinnes wieder her, und Ehadeaktien gelangten verspätet 2,5 Mk. unter gestern zur Notiz. Das Interesse für Ufaaktien hielt an, sie konnten ihre Auswärtsbewegung auf 44 v. H. fortsetzen. Die Erleichterung am Berliner Geldmarkt machte weiter Fortschritte. Tagesgeld war schon mit 5,4 v. H. erhältlich. Für Prioatdiskonten ist im Zusammenhang mit der Erleichterung am Geldmarkt natürlich eher kleine Kaufneigung vorhanden. Frankfurt sehr still und etwas schwächer.
Frankfurt, 5. August. (WTB. Drahtmel- dung.) Im heutigen Dormittagsverkehr herrschte zwar schon große Geschäftsstille, doch wurden die weiter befestigten Kurse der Abendbörse gut behauptet, vereinzelt sogar eher etwas fester taxiert, obwohl nach den Steigerungen in Neuyork eine leichte Rückbildung der Tendenz eingetreten ist. Zu Beginn des amtlichen Verkehrs stagnierte das Geschäft fast vollkommen, die Spekulation war wegen des Ausbleibens jeglicher Kundenorders sichtlich verstimmt und zog es vor, die gestern getauften Beträge wieder zu realisieren. Die ersten Kurse neigten daher überwiegend zur Schwäche, doch hielten sich die Verluste im Rahmen von 0,5 bis 1 o. H. Etwas höher setzten noch ein Metallgesellschaft, Lahmeyer und Contigummi, dagegen eröffneten IG., Felten, Schuckert, Holzmann und Schiffahrtsaktien bis zu 1 o. H. schwächer. Don Montanwerten konnten sich Mannesmann und Stahl- verein um Bruchteile eines Prozentes befestigen, Phönix blieben nur knapp gehalten. Von Deutschen Anleihen lagen Altbesitz etwas höher, Neubesitz unverändert. Im Verlaus wurde die Haltung, vom Montan- und Elektromarkt ausgehend, etwas freundlicher, da an den genannten Marktgebieten kleine Kundenorders eingetroffen sein sollen. Besonders fest lagen Gelsenkirchen mit plus 1,5 v. H., die übrigen Montanwerte besserten sich zum Teil um 0,25 bis 0,5 v. H. Am Elektromarkt zogen Siemens 1 d. H. und die übrigen Werte bis zu 0,5 v. H an. Auch IG. lagen etwas freundlicher. Das Geschäft blieb aber weiterhin klein.
QIm Rentenmarkt lagen Gold- und Liqui- dationspsandbriefe sowie Kommunalobligationen wenig verändert. Reichsschuldbuck,f Federungen gaben nach behaupteter Eröffnung später etwa 0,5 Prozent nach. Im weiteren Verlaufe konnten sich auch die anfangs abgeschwächten Werte wieder aus das gestrige Abendbörsenniveau erholen. Gelsenkirchen lagen um weitere 1 Prozent höher. Tagesgeld war zu 4 Prozent unverändert und leicht.
Wettervoraussage für Samstag und ?onntaa.
Der hohe Druck über der Biskaya, welcher bis nach Deutschland oorgreift, entwickelt sich zwar immer weiter und läßt auch bei uns das Barometer langsam anfteigen, aber dennoch ist keine Aenderung der Wetterlage zu beobachten. Die Störunastätigkeit im Norden wirkt beeinflussend auf unseren Witterungscharakter. Mit dem Dor- Überzug der Wirbel wird fortgesetzt teils wärmere, teils kühlere Ozeanluft nach dem Festlande gebracht, deren Einwirkung der Witterung das Gepräge gibt. Da von Island sich ein neuer Wirbel nähert, so muß mit Fortdauer des wohl zwischendurch aufheiternden, aber keineswegs störungsfreien Wetters gerechnet werden. Gewitterbildun- gen und in der Menge fä/wankende Niederschläge treten weiterhin auf. Auch die Temperaturen passen sich der Wechselhaftigkeit an.
Aussichten für Samstag: Bewölkt mit Aufheiterung, aber zeitweise auch stärkere Eintrübung, etwas wärmer, noch gewitterartige Niederschläge.
TOD DEM TYPHUS-TRÄGER!
Würger, Kindesmörder! Die Fliege trägt an ihrem schmutzigen, borstigen Körper die tödlichen Keime des Typhus, der Tausende jährlich dahinrafft! Aufgewachsen an Stätten des Unrats, schleicht sie sich in Ihr Heim und vergiftet Ihre Nahrung mit todbringenden Keimen.
FL IT — überall bekannt — ist das beste Mittel, um Fliegen, Mücken, Schnaken und alle lästigen Insekten schnell und sicher zu töten. Achten Sie auf den Flit- Soldaten auf der gelben Kanne mit dem schwarzen Band.
Nur In der plombierten Kanne Ist FL IT erhältlich.
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