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Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhessenj

Er. 129 Drittes Blatt

Samstag, Juni 1952

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Für Kartoffeln entwickelte geringes Geschält Der Preis blieb für 3nbuftrie(artoHcIn hiesiger 50 Kilo unverändert

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Aus aller Welt.

Vie Hcubtbabn in Zahlen.

Die Deutsche Reichsbadn befördert im 3abrc rund 2 Milliarden Menschen, da« 'ind täglich 5.5 Millionen 2Denn man die Gesamtzahl der von allen Reifenden zurückgelegten Kilometer durch die Zahl bei besorderten Personen teilt, so ergibt sich eine Durchschnitt«fahrt von rund 2 4 Kilometer Lange, denn die »mej Milliarden Reisenden legten i 3. 1929 rund 2 . Milliarden Kilometer zurück Die ge­samten Zuge der Reichsbahn zulammengenommen legen in einem Jahr rund 680 Millionen Kilome­ter zurück TDcnn man die Entfernung der Erde von der Sonne auf rd 150 Millionen Kilometer schätzt. <o legen sämtliche Züge der Reichsbahn im Jahre die Entfernung non der Sonne zur Erde mehr al» viermal zu - tu cf. Die tägliche Kilometer-Leistung sämtlicher Zuge betragt 1 680 000 Kilometer Wenn man Die Entfernung von der Erde zum Mond mit 384 000 Kilometer annimmt, so le­gen die Zuge der Reichsbahn freie Strecke an einem Tage viermal zurück Um btn 21 e qu ator. der 40 000 Kilometer lang ilt. wur­den die deutschen Züge, wenn man ihre Leistung iusammennöhme. an einem Täfle 44 ma. ocrumrafen. Die Zahl der Eisenbahn- bed'ensteten beträgt über 700 000. was unge­fähr der Einwohnerzahl von ganz Mu n- chen gleichkommt 3m 3ahre 1929. dem 3ahr der zahlenmäfzigen Erhebung, verunglückten auf der Reichsbahn 30 Personen tod- l i ch während 526 verletzt wurden Rach der oben genannten Zahl der Personenbeförderung muhte man ungefähr 90 Millionen Kilometer fahren, um mit eiii'germahen Sicherheit bei einem Eisenbahn­unglück verletzt zu werden. Um durch Eisenbahn- unfall getötet zu werden, muhte jeder 2000 3ahr. alt werden und diese Zeit auf der Eisenbahn zu­bringen Da» Gesamtvermögen der Reichs­bahn wurde auf 24.5 Milliarden Mk geldjäht. Id bah (ich tut jeben deutschen Einwohner ein Ka­pital von 412 Mk. ergibt, mit dem er bei der Rahn interessiert ist.

Dat Bombcnatlcntal in San Franzisko Im Jahre 1916.

Der Gouverneur das Staates Kalifornien Hot das Begnadigungsgesuch des zu lebenslänglichen'. Gefängnis verurteilten Thomas Mooneh a b g e - lehnt. Mooneh war mit einem anderen Manne namens Marren Tilling« seinerzeit vom Gericht für schuldig befunden worden, im 3aprc 1916 kurz vor Eintritt Amerikas in den Weltkrieg, .in San Franzisko ein Tombcnattcntat begangen zu haben, dem eme Anzahl Menschenleben zum Opfer fiel. Moo­neh hatte seinerzeit sehr überzeugend sein Alibi beigebracht, und er war nach weit­verbreiteter Ansicht nur deshalb verurteilt wor- . den. weil er 6 f t r c m i ft war Eine Bundes- kommisfion hatte kürzlich den Moonch-Billing«- Fall als eine schwere Verletzung deS Gerechtigkeitsempfindens bezeichnet. Ter Reuyorker Türgermeiftcr Walker hott- persönlich für b i c F r e i l a s s u n gM o o n e h » plädiert. Dieser Schritt deS Gouverneur; erregt in der amerikanischen Presse grosses Auf­sehen. Besonders wird daS Verhalten des Präsi­denten Hoover kritisiert^ der es abgelehnt hatte, die Mutter Moonehs in der Vegnadi- gungsangelegenheit zu empfangen

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Opernhaus Sonntag. 5.3uni. 19 30 b's 22 30 UhrDer Bettelstudent" Montag. 6. Geschlossen. - Dienstag. 7 . 19 30 bis nach 22.30: Die schöne Helena" Mittwoch. 8 , 19 30 bis gegen 23 ..Tannhäuser". Donnerstag. 9. 19 30 bis gegen 23 ..Lärmen" Freitag. 10. 19 30 bis 22.30 ..Der Freischütz". SamStag. 11 . 20 bis 22 45: ..Fidelio". Sonntag. 12.. 20 bis gegen 22.30: ..Das Land des Lächelns".

Schauspielhaus. Sonntag. 5 3um. 20 biS 22 30 Uhr ..Wie heiht dos Stück" Montag. 6.. 19.30 bis nach 23 ..Dgmont" - Dienstag. 7 . und Mittwoch. 8 . 20 bis nach 22 30 ..Kabarett der Komiker" (Gostlpiel). Donnerstag. 9 19 bi« 21 30 Wie heiht das Stück". Freitag. 10 . 19 bis gegen 22 Festspiel von Rudolf Presber. Hierauf . ..Alt-Frankfurt" (zu Adolf StoltzeS 90 Geburtstag» Samstag. 11 . 20 bis 23: lFreilichtaufführung auf dem Römerberg, zum ersten Malei Gesch chtc Gottfricdens von Ter- lichingen mit der ei lernen Hand" lUrgötzl Sonntag. 12., 17 bis 22 ..Faust" (l.Teil).

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Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

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Wochenbericht

vom Frankfurter produktemnarkt.

An der Getreidebörse herrschte in der abge­laufenen Woche starke Zurückhaltung, einmal wegen der weiter emtegünftigen Witterung und ?um anderen wegen der politischen Unsicherheit, die in der Hauptsache durch die Knlengerüchte um Relchsemährungsminister Schiele in den Markt getragen wurde Inzwischen hat sich der Kurswechsel nach rechts vollzogen, was die be- stehende Zurückhaltung verstärkte Die Umsatz­tätigkeit hielt sich in engen Grenzen, und nur vorübergehend trat im Einklang mit Berlin eine leichte Belebung em Die Preise blieben im groben und ganzen unverändert, die schwache Grundtendenz der Vorwoche wurde von einer stetigeren Haltung abgelöft.

Am Brotgetreidemarkt hielt sich dg« Angebot in alter Ernte nach wie vor in engen Grenzen, während neue Ware stärker offeriert wurde. Die Mühlen nahmen /jedoch nur wenig Ware aus dem Markt.,da der Mehlkonsum kerne wesentliche Besserung erfahren hot Die Preise für Weizen und Roggen blieben mit 280 bzw. 225 Mark per Tonne unverändert.

An den Futtergetreidemärkten bat sich die Schwächeneigung ebenfalls in eine steti­gere Tendenz umgewandelt, obwohl der Absatz sowohl in Gerste, als in Hofer schleppend war Das Angebot blieb weiterhin gering Infolge des auch schwachen AuslandgerstengeschäftS brodelte der Preis leicht ab Gerste 200 bi« 202.50 Mark. Hafer 172.50 bi« 177.50 Mark per Tonne

Am M e h l m a r k t trat für Weizenmehl vor­übergehend eine leichte Belebung ein, wo« die Konventivnsmiihlen veranlasste. die Preise wie folgt zu erhöben in naher Ware um 0,20 Mark, für spätere Sicht (neue« Mehls um 0.50 Mark per Doppelzentner. Roggenmehl verzeichnete wei­terhin nur kleines Bedarfsgeschäft. der Preis ging weiter um 0,50 Mark zurück. Weizenmehl, sudd Spezial 0. mit AuStauschweizen 39.25 bi« 40.45, do. Niederrhein. Spezial 0 mit Austausch- weizen 39.25 bis 40.2Q. Roggenmehl, 70prozentige Ausmahlung. 27.75 vis 29 Mark

Die Tendenz am Kraftfuttermittel­markt neigte weiter zur Schwäche, weil das Wetter für die Entwicklung der Weiden und für die demnächstigen Heuernten sehr günstig er­scheint. so dah der Verbrauch weitere Einschrän­kungen erfuhr. Weizenkleie 9.50, Roggenkleie

Di e Landeskommunalbank-Diro- zentrale für Hessen erhaltet soeben ihren Geschäftsbericht für do« 3ahr 1931 Rach ihm betrug bei der Bank Snfre 1931 der Bestand an Gemeindedarlehen rund 160 Millionen Mark, wovon rund 105 Millionen langfristig und rund 55 Millionen Mark kurzfristig laufen Zur För­derung der Entschuldung bevorzugt die Donk fre Gewährung von Darlehen mit planmässiger Til­gung i AmortisationSdarlehen De planmähigen Tilgungen betrugen im Bcncht-iohr über 2 Mil­lionen Mark Der Umlauf an Inland-Goldschuld- NrfAbreibungen, die bekanntlich im ganzen Reichs­gebiet münbelfidjer find, beziffert sich auf rund 52 000 000 Mark Die Bilanzsumme beläuft sich auf rund 195 Millionen Mark, der Umsatz auf rund 2 Milliarden Mark Obwohl die Rotverord­nung vom 8 Dezember 1931 Kapitaltilgung durch Einlieferung von Schuldverschreibungen nur für Hypotheken und Grundschulden vorsieht. ift die Bank bis auf weiteres bereit, unter näher nut ihren Schuldnern zu vereinbarenden Bedingungen ihre eigenen Schuldverschreibungen und solche der Kommunalen Landesbank in geeigneten Fäl­len zum Rennwert, also zu 100 v H. als aufoer- ordentliche Tilgung Hereinzunehmen. Bei der an die Bank angegliederten Bausparkasse wur- den im Berichtsjahr 560 Bausparverträge über einen Gesamtbetrag von 1 906 000 Mark abge­schlossen Von der gesamten Vertragssumme konn­ten bis Ende 1931 9.8 v. H zugeteilt werden

Cornelius chey 1 21®. Warm» a R h. Die Bilanz für 1931 schlief,! mit einem Verlust von 514 497 RM (i. 23. 686 925 RM Gewinn, aus dem eine Dividende von 6 v ch auf die Vorzugsaktien und von 4 v.ch. auf die Stammaktien verteilt wurde» ab. Nach teilweiser Deckung dieses Verlustes durch den Gewinnvortrag aus dem vergangenen Jahre >n chohe von 164 401 NM. verbleibt ein Verlust von 330 095 NM. der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll, lieber das voraussichtliche Cergebnis des laufenden Geschäftsjahres lalle sich ein zuverlässiges Urteil auch nicht annähernd gewinnen. Die Aus- fichten seien wenig günstig.

nom Frankfurter Schlachtviebmarkt.

Der Monatsbeginn hat sich afr Frankfurter- Schlachtviehmarkt in einem leichten Anziehen der Preist, sowie in einem merklich besseren Geschäfts­gang bemerkbar gemacht Dazu kam. dah die Auf­triebe allgemein etwas geringer waren, so dah die Märkte in dieser Woche ousverkauft werden konnten. ,

Am Rindermarkt betrug der Auftrieb 1279, gegen 1362 Stück. Wenn auch der Geschäfts­gang nur langsam war, so konnte der Markt bei nleid)bleibcnbcn Preisen geräumt werden Für Kühe trat eine Besserung der Preise um 1 Mark ein. Ochsen all 32 bis 35. a2» 27 bi« 31. hl) 23 bis 26; Bullen a) 28 bi« 31. b) 22 bis 27; Kühe a) 26 biS 28. bi 22 bi« 25. c» 17 b's 21; Färsen a) 32 bis 35. b) 27 bis 31. c) 23 bi« 26.

Am KäIbermarkt entwickelte sich zunächst nur lannfamc« Geschäft, doch gestaltete e« sich später etwa« lebhafter, so dah der Zutrieb von 1635 Stück (in der Vorwoche 1788 Stück» bei Preisbesferungon von 1 bi« 2 Mark auSverkauft wurde Kälber b) 39 bis 42. c) 34 biS 38. d > 28 bis 33 . e .

Der unveränderte Auftrieb von 60 Schalen wurde nach langsamen bi« regem Handel gleich­falls glatt geräumt, doch lagen die Preise kaum verändert. Eine amtliche Votierung fand wegen des geringen Auftriebs nicht statt.

Am Schweinemarkt stellte sich die Be­schickung mit 5057 Stück um rund 275 Stud ge­ringer Der Handel kam zwar über einen ruhigen Okrlauf nicht hinaus, der Markt wurde aber nut geräumt. Die Preise konnten sich in allen Gattungen um 2 bi« 3 Mark erholen und Hell­en s,ch in freier Woche wie folgt Schweine bi 36 bi« 39. c) 37 bi« 39. di 35 bis 39, e) 32 bi« 36, f) und g) nicht notiert.

Riesiger Rauschgiftschmuggel aufgedeckt

Die Berliner Kriminalpolizei ist in Zusammen­arbeit mit der Reuyorker Polizei auf die Spur eines grohen Rauschgiftschmuggels gekommen, der anscheinend von der Bande des vor einiger Zt in Berlin festgenommenen Rauschgifthändler« Del Gracio verübt worden ift. Zu Beginn freies Monats wurden in Reuyork auf dem Dampfer36lc de France" sehr grohc Mengen Rauschgifte beschlagnahmt, die in Spiel- warenkästen verpackt nach Amerika ein­geschmuggelt werden sollten. Die Sendung stellte einen Wert von etwa eineinhalb Millionen dar Bei der Suche nach der Herkunft der Rarkotika ergaben sich Spuren, die darauf hindeuteten, dah sie aus Berlin (lammten. Als der Rau'chgisthändler Del Ora­tio auf einem Berliner Bahnhof verhaftet wurde, gelang es einem seiner Mitarbeiter, zu entkommen. Die Berliner Polizei ermittelte ba der Suche nach dem Flüchtigen, dah er ganz in der Rähe des Anhalter Bahnhof« Lager­räume gemietet hatte. Die Beamten san­den dort leere Spielwarenkästen vor. wie sie auch als harmlo'e Verpackung für die Rausch­gifte gedient hatten. Ursprungsort der Rausch­giftmengen dürste Konstantinopel sein.

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muhte in Nachwirkung des Äb'chiusses 2 n f) Huch cpcnffa waren mit einem Rückgang um eine halbe Mark bemerkenswert rückgängig

Ein Zeichen da'ur. bah dir heutige Festigkeit am anderen Motiven basiert, al» die ..Deflation» häufle* zu Beginn der Woche, ift die ebenfalls freundliche Stimmung am Nenten- markt. Da man sich von der.amerikanischen Stützungsaktion für den Neunorker Bond»markt günstigere Einilüsie auf die internationalen Bor'en veripncht, blieb die Tendenz auch an den Aktien markten recht zuversichtlich, unb fre Aufwärtsbewegung der flurie machte, allerdings nur bei vorübergehend lebhafterem Geschäft, weitere Fortschritte. Die führenden Werte konnten erneut bi» zu 1 o f) anzieben. Aku gewannen weitere 1; v.ch. Am Pfandbr>eimarkt wurden die Kurie bi» zu * v ch. höher tariert

Am Geldmarkt machte die Erleichterung wei­tere Fortschritte Tagesgeld war an der unteren Grenze ichon mit 5» o. ch. erhältlich, Monatsgeld blieb unverändert nominell 6 bis 8 v ch.

Frankfurt weiter fest.

Frankfurt a. M. 4. 3uni. iWTB Srabt- Meldung > Die Wotcnschluhbörse eröffnete im An- schlusi an den Abendbörsenverkehr in weiter ff ft fr Haltung, wobei in der Hauptsache die feste Tendenz der Auslandbörsen anregend wirkte Bon der Kundschaft lagen zwar nur wenig Kauf­en der« vor. doch genügten sic. um ba« Kurs­niveau weiter zu bessern, zumal auch die Spffu- lation noch weiteres Deckungsbekurfni« zeigte Die bevorstehende Reichstags auflösung blieb weiterhin ohne Einfluh auf fre Stimmung, wie überhaupt die innerpolit'schf Lage wesentlich ru­higer. al« seither betrachtet wurde Bei verhält- ntsmäsiig lebhaftem Geschäft ergaben sich gegen- über der schon festen Abendbörfc neue Kurs- bessekungen von durchschnittlich 1 Proz Dar­über hinaus lagen eintge Spezialpapiere etwas fester. So gewannen Siemen« und Aku je 4.5 Proz, und von AuSlandsaktien erschienen Ehade- aktien mit PluS-Plus-Zeichen und wurden etwa 6 Mark höher tariert 3®. eröffneten mit 92.5 Prozent nur rnäsiig höher, dagegen zogen Lcheide- anftalt 1,25 Pro» an. Am Montanrnarkt zetch- ncten sich besonder« Harpener und ManneSrnann. die je 1.5 Proz gewannen, durch feste Tendenz au«, während Stahlverein mir knapp gehalten traten Elektrowerte stellten sich bi« zu 1 Proz höher Lchiffahrtsaktien lagen unverändert, ba- gegen gingen Reichsbankanteile zunächst um 0,75 Prozent zurück, um sich später noch über bas Abenbbörsenniveau zu heben. Don Rcbenwerten lagen Holzmann, Dt. Linoleum unb Zement Hei- belberg bis zu 1.25 Prozent höher

Am Rentenmarkt lagen Deutsche Anleihen weiter fest dagegen verloren Rcichsschuldbuchlor- berungen 0.5 bis 1 Prozent Bon Inbustrieob'i- gationen gewannen Stahlvereinbonb« 1,5 Prozent

Der Pfandbriefmarkt lag überwiegend bis zu 0.5 Proz schwächer Für ©roten erhielt sich weiter einige Rachfrage bei Besserungen von 0.25 bis 0,5 Prozent

Im Verlaufe trat die übliche Samstags- stille ein. Umsätze fanden nur noch in sehr be­schränktem Umfange statt, doch blieb das Riveau allgemein ziemlich behauptet, und nur ganz vereinzelt traten Abschwächungen um Bruch­teile eines Prozente« ein. Die Geldmarkt- Verflüssigung machte heute weiter Fort­schritte. Tagesgeld wurde um 0,25 auf 4,25 Proz ermäßigt.

Lpiclplan der frankfurter Theater

Chemische Werke Albert vormals ft & E Albert, Wiesbaden?! möne- bürg Der Abfchlust für das Geschäftsjahr 1931 weist einen Ueberlchuß in Höhe von 251 401 RM. aus, der auf neue Rechnung vorgetragen werden fall tim'Vorjahre wurde ein Reingewinn von 229 107 Reichsmark erzielt, der zum Vortrag gelangte». Die Liquidität der Gesellschaft hat sich im laufenden Ge­schäftsjahre weiter erhöht. _

Aali,werke Salzdetfur ^h A G., Salz­detfurth. In der Generalversamlung der Kali- werke Salzdetfurth AG. wurden gestern ebenfalls die Regularien erledigt. Trotz des starken Produk­tionsrückganges sind die Erzeugungskosten für Stau etma die gleichen geblieben Man hoffe auch für das laufende Jahr auf ein befriedigendes Ergebnis

Konsolidierte AIkoliwerke. Wester, eg ein. Die Generalversammlung der Gesellschaft erledigte gestern die Rgularien Es werden 6 v H. (10) Dividende auf die Stammaktien und wieder 6 n. Sy auf die Vorzugsaktien ausgefchüttet

Kaliwerke Afchersleben, Aschers- leben Die Generalversamlung der Kaliwerke Aschersleben erledigte gestern die Regularien und setzte die Dividende auf 6 v. H. (10) für die Stamm­aktien und auf wieder 6 o- Sy für die Vorzugs­aktien fest.

Freundliche Stimmung in Berlin.

Berlin, 4. Juni. (WTB Funkspruch.» Der Be- ginn der heutigen Samstagbörse brachte in gewissem rinne eine Enttäuschung Die ersten Kurse lagen zwar verschiedentlich 1 bis 2 v. Sy f e ft e r, doch war das Gelchöft wenig umfangreich. Auch wurden die höheren Kurstaren des Vormittags- Verkehrs, die eine Folge der versöhnlicheren Haltung Frankreichs der neuen deut'chen Regierung gegen­über und em Reflex auf die gestrige Haussebewegung in Reuyork waren, nicht erreicht. Die Kundschaft hatte wieder kleine Kaufaufträge vorgelegt, und auch die Spekulation, die eher noch schuldig ist. nahm Deckungen und Meinungskäufe vor, die Großbanken bremsten die Bewegung aber etwas, indem sie aus ihren Beständen abgaben. Die Festigkeit der Aus- londsbörlen 'wirkte sich natürlich besonders in den internationalen Werten aus. van denen Kunstseide- aftien bis zu 2 v 5). höher eröffneten und Ehade mit plus-plus erschienen und 7 Mark höher tariert wurden Sonst sind noch Siemens mit einem Ge- roinn von 2s v H. und REW. und Rheinische Braunkohlen mit Steigerungen von »e 2* n 3). als besonders fest zu nennen. Anderseits verloren Feld-

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