Wirtschaft
Abt 79 Osthofen-Rheinb.
8438 V
Obechessen
Nichts anderesI - Es gibt eben keine creme, die das hautverwandte Euzerlt
andere Haut- enthältl • •
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OHild ist eine schöne Eigenschaft.Wenn aber eine Zigarette nur mild ist,fehlt ihr das Begeisternde.c41 an hat es ja bei den sogenannten nikotinarmen Zigaretten erlebt^mehr und mehr kommen sie ins Hintertreffen Jhre ©Mildheit hat etwas Verwässertes,reizlos Fades. C4hnlich ist? es bei vielenbilligen Marken-Zigaretten. Wer raucht, um zu genie s s en, verlangt von einer Zigarette eben SVlilde und Aroma.Qdnd C^roma, das ist es!
Hitler kommt nicht nach Berlin
Weimar, 1. De;. (OB. Junffprud).) Die Reichspressestelle der NSDAP, gibt eine parleiamll.che Erklärung bekannt, in der es u. a. he.hl: Gegenüber den Meldungen, wonach Hiller zugesagl, milgeleilt oder auch nur beabsichtigt Hube, zu Verhandlungen über die Regierungsbildung mit irgendwelchen amtlichen Stellen nach Berlin zu kommen, wird hiermit parteiamtlich festgestellt, daß alle diesbezüglichen Meldungen frei erfunden sind. Zu derartigen Verhandlungen mit den zur Zeil in Berlin mit der Kabinettsbildung befahlen perfönlichkeilen lag und liegt für die RSDAP. keinerlei A n l a h vor, da ja Adolf Hiller bereits am 23. Ro- oernber dem Herrn Reichspräsidenten seinen der Oesfentlichkeit bekannten, festumrissenen klaren und eindeutigen Vorschlag zur Lösung der Regierungskrise unterbreitet hat. Die Entscheidung über Annahme oder Ablehnung dieses Vorschlages, der im Interesse von Volk und Vaterland unter Umgehung aller verwirrenden Begriffe gemacht ist und keinerlei Raum zu Unklarheiten läßt, lag und liegt nicht bei der NSDAP. Demgemäh hat sich auch Adolf Hitler am Dienstagabend programmgemäß nach Weimar begeben, um in den thüringischen Gemeindewahlkampf einzugreifen. Alle anders gearteten Meldungen, insbesondere auch über llnstiM' migkeilen innerhalb der nalionalfozialistischen Führerschaft, sind unwahr.
so muß es regelmäßig Ovomaltine bekommen Ovomaltine besteht aus Ei, Malz, Milch und Kakao, enthält also al e wertvollen Nährstoffe, die gerade Kinder zum Aufbau des Körpers und zu Knochen- und Muskelbildung brauchen. Ovomaltine schmeckt sehr gut. ist leicht verdaulich. wird von den Aerzten sehr empfohlen und die Kinder nehmen sie auch sehr gerne.
Lieber an etwas Anderem sparen, aber Ovomaltine nehmen!
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südwestliche, dann über Westen nach Rordwesten drehende Winde.
Voraussage für Samstag: Rachtsrost- gefahr, lokale Frühnebelbildungen, sonst bewölkt mit Aufklaren, trocken.
die 3% Pf.-Zigarette bei der nach teurerJüarkenJlrt sich Mde mit AROMA paart.
Grieß
in Packungen oder Tüten ckvn 1 Pfund erbitte! in dieser Woche die
Pfundspende der Zrauen-Winterhilfe
Die Zustellung der Pfundpakete wird auf Wunsch der Hausfrauen von den Lebensmittelgeschäften aus direkt an die Sammelftelle erfolgen.
Annahme: Alte Klinik, parterre, rechts, Montags, Mittwochs und Freitags, von 9 bis 12 Uhr.
Noch einmal bas Thema
Frankfurt a. M., 1. Dez. (WTB. Drahtmel- bung.) Die Hoffnung, daß die Regierungskrise mit dem heutigen Tage ihr Ende finden werde und damit zunächst etwas stabilere Verhältnisse eintreten könnten — man hofft vor allem, daß das Publikum sich in größerem Maste als bisher am Geschäft beteiligen wird —, ließ die heutige Börse in weiter fester Tendenz eröffnen. Das Geschäft war allerdings nur auf einigen Ddarktgebieten etwas belebter, doch verbreitete sich das Interesse im Verlaufe auch auf einige andere Marktgebiete. Der schwache Verlauf der gestrigen Neuyorker Börse blieb ohne Einwirkung, dagegen fanden erneut vorliegende günstige Berichte aus der Industrie und d'e kräftige Erholung der Sterling-Devise guten Widerhall.
Im allgemeinen betrugen die Kursbesse >
Anschlag auf die Wohnung des Hanauer Oberbürgermeisters.
WSN. h a n a u , 30. Noo. Vor dem Rathause und vor dem Oberamtsgebäude in Hanau versuchten heute mittag Erwerbslose zu demonstrieren. Sie ver- folgten offenbar die Absicht, den von ihren Deputationen vorgetragenen Wünschen mehr Nachdruck zu verleihen. Die Polizei verhinderte jedoch die Demon- strationen. Auf die Wohnung des Oberbürgermeisters wurde bann ein Anschlag verübt, indem in dem Flur der Wohnung eine Schachtel mit Schwarzpulver niedergelegt wurde, die unter großem Knall explodierte. Schaden wurde nicht angerichtet. Die Täter sind unerkannt entkommen.
Wettervoranssaae
Die nordatlantische Störungstätigkeit greift immer weiter auf das Festland vor und baut das südöstliche hoch nach und nach ab. Ein Tiefausläufer, der sich bis über Frankreich erstreckt und über England und dem Kanal schon Niederschläge verursacht hat, wird auch bei uns zur Auswirkung kommen und Bewölkung und vereinzelte Niederschläge bringen, lieber den britischen Inseln ist durch die Rückseite schon eine ausgeprägte Nordwestströmung aufgetommen, die kühlere Ozeanluft heranbefördert. Dabei wird sie auch das Wetter noch wechselhaft gestalten, bei einsetzendem Barometeranstieg aber wieder beruhigen. Die Temperaturen, die anfänglich noch ansteigen, werden mit dem Einbruch der Kaltluft wieder zurückgehen. Stärkeres nächtliches Aufklaren läßt dann Frostgefahr auskommen.
Voraussage für Freitag: Wolkig und einzelne Riederschläge, mild, dann mehr wechselnd bewölkt und wieder Temperaturrückgang,
(SingefonM.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem
Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) verbesserungsbedürftige Zustände in der Lesehalle am Kellerstor.
Als täglicher Besucher der Lesehalle muß ich die Feststellung machen, daß bestimmte Zeitungen länger im Besitze der Leser bleiben, als vorgeschrieben. Trotz der Anschläge an der Tür u. a. werden die Zeitungen nach dem Lesen an den ersten besten freien Zeitungshaken zurückgehängt. Kommt man abends und will eine Zeitung losen, so muß man die Feststellung machen, daß ganze Seiten fehlen und Zeitungen vielfach zerrissen sind. Wozu hat der Lesehallen-Verein eine Aufsichtsperson? Ich bitte im Interesse der Leser, hier durchgreifende Maßnahmen zu treffen und die Zustände zu beseitigen. Der Aufsichtsperson muß die Befugnis erteilt werden, derartige Fälle an Ort und Stelle zu tadeln. Wer die Vorschriften nicht beachtet, hat in der Leschalle nichts zu suchen. S.
kirchliche Nachrichten.
Israelitische Gemeinden.
Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, 3. Dezember. Vorabend 4.30 Uhr: morgens 9; abends 4.35 und 5.15 Uhr.
Israelitische Religionsgesellschaft. Sabbatfeter den 3. Dezember. Freitag abend 4 Uhr; Samstag vormittag 8.30; nachmittags 4.35; Sabbatausgang 5.15. — Wochengottesdienst: morgens 7; abends 4 Uhr.
Wenn Ihr Kind
gedeihen soll,
Siadiraissihung in Butzbach.
pd. Butzbach, 30. Rov. 3n der gestrigen Dtadtratssihung wurde die Festsetzung der Steuerausschlagssatze für das Rech- nungsjahr 1932 beraten. Diese Sätze lagen bisher für die Stadt Butzbach unter den Landesdurchschnitt ssähen, sie müssen aber erhöht werden, da andernfalls die Zuschüsse des Reichs nicht in Anspruch genommen werden können, und weiterhin Einsparungen am Voranschlag, um das vorhandene Defizit von 80 000 Mk. zu decken nicht gemacht werden können. Rach einer von Stadtrat Vierheller abgegebenen schrist- lichen Erklärung wurde dann zur Abstimmung geschritten, wobei die Vorlage der Verwaltung mit 8 gegen 6 Stimmen angenommen wurde.^ Es werden danach folgende Ausschlagssätze für 1932 erhoben: von Gebäuden und Bauplätzen 34 Df von 100 Mk. Wert, von landwirtschaftlichen Grundstücken 47 Pf. von 100 Mk. Wert, vom Gewerbekapital 70,4 Ps. von 100 Mk. Wert, und vom Gewerbeertrag 290 Pf. non 100 Mk. Wert Sondergebäudesteuer a) bis 7000 Mk. Wert 42.90 Prozent, und b) über 7000 Mk. Wert 37,43 Prozent vom staatlichen Soll. Für die Steuer- crhöhung stimmten die Verwaltung, die Vertreter der Bürgerliste, der Gemeinscha'ts. u. der Zentrumsliste, dagegen die Vertreter der Handwerkerliste und der RSDAP.-Liste. Die Sozial- demokraten enthielten sich der Stimme. 2he Annahme der Ausschlagssätze bedeutet eine Erhöhung von zirka 70 Prozent.
Landkreis Gießen.
-/- L i ch , 30. Rov. In der vergangenen Rächt wurde im hiesigen Pfarrhaus am Liebfrauen- berg ein Einbruch verübt. Der oder die Tater schnitten eine Fensterscheibe heraus, öffneten dann das Fenster und stiegen in das Wohnzimmer ein. Hier und im Rebenzimmer durchwühlten sie alle Schubladen und Behälter und legten das Diebesgut zum Einpacken und Mitnehmen bereit. Sie wurden jedoch gestört rmd gingen, ohne etwas mitzunehmen, flüchtig. Die Gendarmeriestation nahm sofort die nötigen Feststellungen vor.
= Lich, 30. Rov. Der zweite Heimatabend, den der Verkehrs- und Verschönerungsverein gestern im „Löwen" veranstaltete, stand unter dem Motto „Licher Originale". Der Abend wurde mit dem Liede „Am Brunnen vor dem Tore" eröffnet. Der Leiter der Abende, Lehrer Schneider, sprach einleitend über „Heimat, Volkstum und Se le" und stellte dann das Wesenhafte eines Origmais fest. Im Verlaufe der lebhaften Aussprache wurde dann über Männer und Frauen aus älterer Zeit, teils mit, teils ohne Rarnensnennung. berichtet und jedem einzelnen überlassen, ob er die Genannten in die Reihe der „Originale" einreihen wollte oder nicht. Auch die Herkunft mancher Spitznamen wurde festgestellt. Der gutbesuchte Abend verlief in bester Stimmung. Der nächste Heimatabend soll im Ianuar stattfinden.
* Muschenheim, 30. Nov. Ein alter Bettler drang gestern, als er bemerkte, daß niemand anwesend war, in ein Haus ein und machte sich in zwei Zimmern zu schaffen. Er durchwühlte eine Kommode, wurde aber durch ein Glas, das dabei umstürzte und zerbrach, gestört Ein 10-Pfennig-Stück, das am Fenster lag, nahm er mit und versuchte nun das Haus wieder
im Garten des Grundstücks sofort geschlach- t e t und dann fortgeschafft. Die Ermittlungen nach den Tatern sind im Gange.
Kreis Schotten.
4- Altenhain, 29. Rov. In einer der letzten Rächte wurde unser Dorf von Einbrechern heim- gesucht. Rian hatte es auf die Wohnung des Bürgermeisters Rahn abgesehen. Glücklicherweise konnten die Verbrecher keine große Deute machen. Außer einigen Iagdgewehren fiel ihnen nichts von Bedeutung in die Hände. Die Ermittelungen wurden sofort ausgenommen.
Hessischer Landes-Lehrerverein.
WSN. Frankfurt a. M., 29. Nov. Der Hes- fische Landes-Lehrerverein hielt hier eine Sitzung seines Hauptvorstandes ab. Auf der Tagesordnung stand das Thema: „Die gegenwärtige schulpolitische und wirtschaftliche Lage mit ihren drohenden Gefahren für Schule und Lehrerstand". Man gelangte nach langer Aussprache zu Ent- schließungen, in denen es u.a. heißt: „Die Gehalts- und Lohnkürzungen haben zu keiner Gesundung der Finanzen der Länder und Gemeinde geführt, vielmehr die Kaufkraft der Masse auf ein Mindestmaß herabgedrückt und damit zur Lähmung des gesamten Wirtschaftslebens beigetragen. Die eotl beabsichtigten weiteren Einsparungen bei den Personalausgaben widersprechen dem Wirtschaftsprogramm der Reichsregierung und würden das Mißverhältnis von Kaufkraft und Produktion noch mehr in ungünstiger Weife beeinflussen und damit der Wiederbelebung der Wirtschaft direkt entgegenwirken." Eine weitere Entschließung richtete sich gegen weiteren Abbau an der Volksschule durch Heraufsetzung der Klassenziffern und andere Ein- sparungen, gegen jeden Versuch des Abbaues der akademischen Volksschullehrerbildung. Bezüglich der Besetzung von Lolksschulstellen wird gefordert, alle Schulstellen, die im Rahmen des Abbaues frei werden. zu besetzen und zur Konkurrenz auszuschreiben.
zu oerlaffen. Beim Hinausgehen kam die Frau des Hauses zurück, bemerkte sofort, was vorgcfallen war und benachrichtigte die Polizei. Der Bettler wurde in Haft genommen.
Kreis Friedberg.
* Nieder-Rosbach, 1. Dez. In der letzten Nacht wurde hier in die Stallungen eines Landwirts eingebrochen und daraus e i n Schwein gestohlen. Das Tier wurde, ohne daß die Einwohner des Hauses etwas bemerkten,
Milde Zigaretten V V OBERST
r u n g € n gegenüber der Abendbörfe von Y\ bis % Prozent. Größeres Interesse und starke Befest.gung begegneten wieder einige Montanwerte, zumal die Käuze von interessierten Kreisen noch gefördert wurden. So lagen Gelsenkirchen und Rheinstahl mit plus V/i Prozent fester, und auch Stahloerein tendierten in Anbetracht des niedrigen Kursstandes mit plus 1 Prozent recht fest. Ferner waren besonders im Verlaufe Phönix-Bergbau, Mannes- mann. Klöckner und Harpener gefragt und bis zu 154 Prozent höher Mehr Nachfrage war auch am Elektrornarkt festzustellen, nachdem dieser Markt in den letzten Tagen stark vernachlässigt war. Siemens gewannen 2%, Schuckert 2 und die übrigen Elektrizitätswerte etwa % bis 1 Prozent. Fester noch Zellstoff Waldhof (plus 1H Prozent), AG. für Verkehrswesen (plus 1% Prozent), sowie Schiff- fahrts- und Chemienebenwerte und Reichsbank, die Besserungen von 54 bis 3Ä Prozent aufwiesen. IG. blieben mit 95% Prozent behauptet. Ebenso waren Zement Heidelberg, Holzmann und Contilinoleum- Zürich unverändert.
Am Rentenmarkt lag die Altbesitzanleihe mit minus % Prozent schwach, auch Neubesitz bröckelten etwas ab, während späte Reichsschuldbuchforderungen mit 62% Prozent unverändert begannen. Am Psandbriefmarkt waren Frankfurter Hyp. Bank Liqu. schwach und % Prozent niedriger, während andere Liquidationspfandbriefe und Goldpfandbriefe meist unverändert, zum Teil auch etwas fester, lagen. Kommunalobligationen waren nach wie vor gesucht, Jndusttieobligationen und Stadt- anleihen lagen nicht ganz einheitlich. Don fremden Werten zogen Bagdad-Bahn, Serie 2, weiter an.
Im Verlaufe blieb die Haltung feft, wobei IG. etwas mehr in den Mittelpunkt gerückt wurden und bis zu % Prozent anzogen, wogegen die übrigen Marktgebiete ihre höchsten Kurse behaupteten. Das Geschäft blieb relativ lebhaft. Tagesgeld war stark gesucht und zu 4% Prozent unverändert. Die Nachfrage konnte wiederum durch Inanspruchnahme von Lombardgeldern befriedigt werden. Gegen Schluß der Börse setzte sich allgemein eine Haussebewegung durch, die bei Werten wie Siemens, Schuckert und einigen montanpapieren Besserungen bis zu 3 Prozent im Gefolge hatten. Auch JG.-Farben gewannen nochmals 1% Prozent.
Frankfurter Schlachtvtehntarkt.
Frankfurt a. M., l.Dez. Auftrieb: Rinder 58, Kälber 932. Schafe 436 Schweine 762 Stück (darunter 270 Memelländer). Es notierten: Kälber: Beste Mast- und Saugkälber 31 bis 34, mittlere Mast, und Saugkälber 27 bis 30, geringe Kälber 22 bis 26 Mark. Schafe. Mastlämmer und jüngere Masthämmel (Weibemast) 20 bis 23, mittlere Mastlämmer, ältere Masth'immel und gut genährte Schafe 16 bis 19, fleischiges Schafvieh 13 bis 15 Mark. Schweine. Vollfleischige Schweine von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 38 bis 42, vvn etwa 160 bis 200 Pfund 36 bis 42 Mk. Marktverlauf: Kälber und Schafe schleppend, geräumt; Schweine ruhig, ausverkauft.
Berlin freundlich.
Berlin, 1. Dez. (WTB. Funkspruch.) Da in den heutigen Vormittagsstunden die innerpol.t.jche Lage nach den Informationen der Morgenpresse bereits soweit geklärt zu fein schien, daß man mit einem Präsidialkabinett Schleicher rechnen zu können glaubte, wurde die Stimmung vormittags und besonders zu Beginn des offiziellen Börsenverkehrs trotz des schwachen Verlaufes der gestrigen Neuyorker Börse durchaus freundlich. Außerdem hatte eine Reihe günstiger Mo- mente aus der Wirtschaft weiteres Kaufinteresse bei der Kundschaft ausgelöst, das sich allerdings in der Hauptsache immer wieder auf Spezialwerte beschränkte.
Die Kulisse schritt allgemein zu Rückkäufen, so daß Kursbesserungen bis zu 1 v.H. überwogen und Rückgänge selbst um Bruchteile e.nes Prozentes nur vereinzelt waren. Nur Leopold- grube waren auf die Nachricht von einer voraussichtlichen weiteren Dioidendenlofigkeit um 1,25 o. H. gedrückt, und die Bank elektrischer Werte, die einer erheblichen Teil der Aktien dieser Gesellschaft im Besitz hat, büßte im Zusammenhang mit diesem Rückgang 1,50 v.H. ein. Zu den bereits erwähnten Spezialpapieren, deren Kreis sich etwas vergrößert hat, gehören u. a. die Montanwerke, Siemens, Schlestzche Gas, Deutsche Kabel, Deutsche Atlanten, Zellstof Waldhof, Kunstseidenwerte und Maschinenaktien. In diesen Papieren blieb das Geschäft auch nach den ersten Kursen ziemlich lebhaft, doch litten sie teilweise unter Realisationsneigung, wobei ein Teil ihrer Ansangsgewinne wieder verloren ging.
Am Anlagemarkt sprach man im allgemeinen von gut behaupteten Kur s.e n. Nur die Altbesitzanleihe schien erneut auf Abgaben im Tausch gegen Aktien gedrückt zu liegen. Industrieobligationen hatten uneinheitliche Tendenz, in Stahlbonds war das Geschäft ziemlich lebhaft. Auslandsrenten tagen wieder überwiegend ge- beffert. Besonders für Anatolier machte sich tm Verlaufe Interesse bemerkbar.
Frankfurt fest.


