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Wirtschaft

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a.ltl.

Berlin

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Rur am Rentenrnarkt bestand weiter Angebot. Arn Markt der Goldpf andbricfe läßt sich noch nicht übersehen, wie stark die Abschläge werden dürsten, man rechnet aber schon jetzt mit zahlreichen Strichnotizen. Deutsche Anleihen und Schuldbuchsorderungcn verloren etwa 0.5 v H. Reichsbahnvorzugsaktien etwa 0,75 v. H. 3n- dustrieobligationcn waren bis zu 1 v. H. gedrückt.

Auch Im Verlaufe blieb daS Geschäft a n d e n Aktienmärkten lebhafter und die Grundstimmung trotz einzelner Kursverluste nach den Steigerungen freundlich. Da auch für den Kassamarkt seitens der Kundschaft Kausneigung bestand, wurden die Verluste nach den ersten Kursen bald wieder ausgeglichen, teilweise lagen die führenden Werte schon wieder 1 bis 2 v. H über Anfangsniveau.

Am Geldmarkt zeigte sich nach Ueberwin- dung deS Ultimo schon wieder eine Erleichterung. Tagesgcld ging in der unteren Grenze auf 5 * v. H. und darüber zurück. Monatsgeld blieb mit 6 bis 8 v S>. nominell unverändert. Obwohl für Privatdiskontcn weiter Kaufncigung _ bestand, rechnet man für heute mit keiner Veränderung deS Satzes.

Zn Frankfurt Aktien sehr fest.

Frankfurt a. M . 1. 3uni. (WTD. Draht- mclbung.) An der heutigen Dörse fetzte sich die Auswärtsbewegung der Aktienkurse in verstärktem Mähe fort- Die vorauS'icht- liche Bildung eines nationalen Konzen­trationskabinetts wurde günstig ausge­nommen. weil man die innerpolitischc Krise hier­durch momentan für behoben betrachtet und weil man vor allem mit Erleichterungen für die deutsche Industrie rechnet. 3m Zusammenhang damit erhielten sich auch die Währungsbesurch- tungen. so dah weitere Tauschoperationen von (Renten gegen Aktien vorgenommen wurden. Daneben lagen erneut Kauforders vom Publikum und vom Auslande vor, denen kein An­gebot gegenüberstand. Es machte sich daher ein stärkerer Materialmangel fühlbar, der die Aus- wärtsbcwegung dec Kurse naturgemäß forcierte. Das Geschäst nahm wieder recht lebhaste Formen an, gegenüber der Abendbörse betrugen die durch­schnittlichen KurSbelferungen 1.5 bis 3 Prozent. Darüber hinaus lagen einige Spezial- werte sehr fest, besonders Deutsche Erdöl mit plus 8 Prozent Ehadeaktien. die etwa 10 Mk gewannen. Echeideanstalt und Süddeutsche Zucker erschienen mit Plus-Plus-Zeichen und wurden mehrprozentig höher tariert Prägnante Befesti­gungen verzeichneten 3G.-Farben. Siemens. Kali­aktien und Reichsbank. die bis zu 5 Prozent an- zogen Glektronevenwerte gewannen 2 bis 4 Pro- zent. Montanaktien 1 bis 3 Prozent. Schifsahrts- pap'ere Aku. Philipp Holzmann, Metallgesell- schast und andere von 1,5 bis 3 Prozent

3m Verlause unterlag das Mursnioeau mehrfachen Schwankungen. Nachdem die Kurse erneut um

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* Voraussichtlich kein Ausfall der Samstagbörsen in den Sommermona­te n. In der gestrigen Sitzung des 'Berliner 'Boden- Vorstandes wurden in der Hauptsache Fragen tech­nischer Natur behandelt. Der Antrag aus Ausfall der Samstagbörsen während der Sommermonate scheint nach Informationen des MTB-Handelsdicnstes keine Mehrheit gefunden zu haben, so dah voraussichtlich die Samstagbörsen in den Monaten Juli und August nicht ausfallen werden.

Allgemeine Lokalbahn- und Kraft, werke AG., Berlin. Der Gefamtüberschuß der Allgemeinen Lokalbahn, und Kraftwerke AG., Ber­lin, weist in 1931 gegen das Vorjahr einen weiteren Rückgang auf. Zuzüglich des Dorjahresvortrages oer- bleibt ein Reingewinn von 1,02 (2,11) Mill. NM., aus dem 5 v. S). (10) Stammaktiendividende verteilt werden sollen. 85 267 RM. verbleiben zum Dortrage auf neue Rechnung. ,

»PortlandzementsabrikHeidelberg- M a n n h e i m - S t u 11 g a r t. In der gestrigen Ge­neralversammlung wurde der Abschluß Jür 1931 ge­nehmigt und dem Dorstand und Aussichtsrat Gnb [aftung erteilt. Es wurde ein Reingewinn von 936 771 RM erzielt, aus dem 5 v.S). Dividende auf die Vorzugsaktien und 4 v. 5). Dividende auf das Stammaktienkapital von 22,2 Mill. RM. verteilt werden.

Ein großer Tag der Berliner Börse.

Berlin, 1.3uni. (WTB. Funkspruch.) Die Berliner Börse hatte heule einen großenT a g. Schon rein äußerlich war das Bild wesentlich lebhafter als sonst, und in den Nischen der Dan­ken und an den Maklcrschranken wurde fieberhaft gearbeitet, um alle eingetrofsenen Aufträge be­wältigen zu können. Hauptsächlich handelte es sich wohl um Kausorders der Depositenkassen-Kund- schalt. Neben dem deutschen Privatpublikum scheint auch das Ausland auf Sperrkonto Käufer ge­wesen zu sein. Da die Märkte an sich sehr eng sind und sehr schnell Materialknappheit entsteht, war es nicht verwunderlich, daß sprunghafte Kurssteigerungen bis zu 10 v. H. keine Seltenheit waren. Allein etwa 25 variabel ge­handelte Papiere erschienen zunächst nur mit Plus-Plus-Zeichen. und das Feststellen der ersten offiziellen Notierungen verzögerte sich ganz er- heblich. Ms besonders fest sind ReichSbankantcilc. Kunstseidewcrte. Braunkohlenaktien. Kalipapiere (trotz des verschlechterten Stickstossabsahesi. Far­ben. Siemens. Deutsche Erdöl. Thüringer Gas usw. zu nennen. Auch Julius Berger. Ehade- akticn, Eharlottenburger Wasser und ähnliche waren stärker gefragt, muhten aber mangels An­gebot ausgesetzt werden. Gin Gerücht über ge- besserten Absatz am Nöhrenmarkt sand am Mon­tanmarkt speziell Beachtung, während sonstige ungünstige Nachrichten aus der Wirtschaft, auch das wieder schwache Neuyork. einfach unter den Tisch sielen.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Pnpieren an6ciül)rtcn Zissern geben die Hohe der zuieh, b°ichl°II°n°n Dinidende °n. - Reichsbnn,dielen, 5 °r>. L°mb°rdzin-suh s o.f>.

Gteuerstrafverfahren als Folge unordentlicher Buchführung.

3n den vom Wirtschaftsprüfer und Bücher­revisor Hermann Will zu Gießen heraus- gegebenenAktuellen Steuerfragen" ("Rund­schreiben Nr. 11) lesen wir folgendes

Es wird in den Kreisen der Steuerpflichtigen noch viel zu wenig beachtet, daß unordentliche und unklare Buchführung durch die Straf- beftimmungen der Neichsabgabenordnung auch unter hohe Strafen gestellt ist ES ist weiter daran au erinnern, daß die Steuerstrafen durch verlchiedcne Notverordnungen nicht unwefentlich erhöht worden find.

Eine beliebte Entschuldigung bei Steuerstraf­verfahren geht immer dahin, dah der Steuer­pflichtige sich auf feinen Bücherrevisor oder seinen Buchhalter verlassen hätte 3n sehr interessanter Weise hat das Reichsgericht II. Strafsenat in einem Urteil vom 14 Januar 1932 zu diesen Einwendungen und Entschuldigungen Stellung ge­nommen 3n dem entschiedenen Fall hatte der angeklagte Steuerpflichtige zwar feldst keinerlei Kenntnisse von den Einzelheiten und den Grund­lagen der Buchführung. Ds war ihm aber nach­gewiesen worden, daß er die Unordnung der Buchführung und die Unzulänglichkeit der Kenntnisfe seine» Buchhalters gekannt hatte. Au» dieser Tatsache wurde die Berpflichtuna her­geleitet. daß er unverzüglich hätte Vorkehrun­gen treffen müssen, die geeignet waren, die Bücher und die Buchführung zu ordnen. Da er dies unterlassen hatte, hatte er sich, wie das Ncichsgericht bestätigt hat, der Steuergesährdung schuldig gemacht

Letzte Nachrichten.

Popen spricht mit Brüning.

Berlin. 1. 3uni. (VDZ. Funkspruch) Der mit der Neubildung deS Kabinett» beauftragte Herr von Papen hatte eine Besprechung mit dem Reichskanzler Dr. Brüning. In parlamentarischen Kreisen verlautet, daß er Herrn Dr. Brüning die Uebernahme des Po st en s des Außenministers anbie- t c n will. StaatSrat Schaeffer, der Leiter deS Bayrischen Finanzministeriums, ist in Berlin cingctroffcn. Er hat sich nach Rücksprachen mit der Bayrischen Gesandtschaft bereits gegen 9 Uhr in den Reichstag begeben, um mit der Frak­tion der Bayrischen DolkSpartei Fühlung zu nehmen. 3n Berliner politi­schen Kreisen geht das Gerücht, daß Staatsrat öefcaeffer in der neuen Reich-re gic- r u n g al« Iustizminister vorgesehen sei. ES könne sich hierbei aber nur um Kombina­tionen handeln, dem StaatSrat Schaeffer selbst sei jedenfalls von solchen Absichten nichts be­kannt. Auch Reichspostminister Dr. Schätze! sei in der veröffentlichten Ministerliste des Kabinetts von Papen ohne sein Wissen und ohne feinen Willen ausgeführt worden. E- hänge erst von den Entschließungen der Bayrischen Volkspariei ab, ob diese sich überhaupt an dem neuen Reich-kabinett beteiligen werde. Zur Be­auftragung deS Herrn von Papen und der Mi- niftcrlifte schreibt der .Völkische Beobach­ter"^ Es ist keldstverständlich. daß dieses Ka­binett nur al» UebergangSlösung zu betrachten ist. Die Hauptsache der neuen Regie­rung toirb fein, den Reichstag aufzulö - fen. um durch Neuwahlen klarere Macht­verhältnisse zu schaffen Die Berechtigung dieser nationalsozialistischen Forderung wird zwei­fellos auch von den an der Regierungsbildung beteiligten Kreisen eingesehen, ebenso die Not­wendigkeit der schleunigen Aushebung deS 621.- Verbotes.

* Der neue Ches des Gießener Poli­zei a m t s, Polizeidirektor Dr. K a y s e r hat heute die Dienstgefchäste de, Polizeiamts Gießen über­nommen.

Von der Landesuniversität Die Pressestelle der Universität Dießen teilt mit An Stelle des nach Leipzig berufenen ordentlichen Professors für Bürgerliches. Römische- und Zivil- prozeßrecht, Dr Leo "Rosenberg, hat der ordentliche Professor der Rechtswissenschaft an der Universität Greifswald, Dr. S. Bley, einen Ruf erhalten

Vierzig Jahre im Dien ft e der M a - r i n e. Ein geborener Gießener, Kapitän Schmehl, der ehemaligeErste" des berühmten Kaperkreuzers Wolf", beging kürzlich das Jubiläum feiner 40jäh- rigen Zugehörigkeit zur ehemaligen Kaiserlichen und jetzigen Reichsmarine. Er ist in der Nautischen Ab­teilung der Tlarineleitung des Reichswehrministe- iium5 tätig und bearbeitet in den Leehandbüchern als hervorragender Kenner der indischen Gewässer die Gebiete des Roten Meeres und des Indischen Ozeans. Er Ist ein Seemann von echtem Schrot und Korn, weitesten Kreisen als der Erste Offizier des berühmten HilfskreuzersWolf" bekannt, dessen Kaperfahrten im Kriege die ganze Welt in Staunen versetzten. Der HilfskreuzerWolf" war 15 Monate unterwegs, drang bis an Chinas Küsten vor und konnte 240 000 Tonnen versenken. Die kühne Mann- schäft war damals amtlich bereits für tot erklärt. Schmehl besitzt neben hohen Kriegsauszeichnungen mehrere Rettungsmedaillen. Er hat sieben Menschen vom Tode des Ertrinkens errettet; drei dieser Lebens- rettungen vollbrachte er im Ausland, im Roten Meer, in Westindien, in der Newa. Bereits vor dem Kriege wurde ihm wegen mutigen Verhaltens vom Kaiser der Rote Adlerorden verliehen. Damals hat er in Bombay (Indien) unter größter Lebensgefahr am Löschen eines Laderaumbrandes, der auf einem mit Dynamit und Benzin beladenen Bremer Hansa- bampfer ausgebrochen war, hervorragenden Anteil genommen.

Hitler,GoebbelsundWagner(Bo. chu m) sprechen in Gießen. In der gestrig-n Wählerverfammlung der NSDAP, wurde mitgeteilt, daß am 13. Juni Wagner (Bochum), am 15. Juni Dr. Goebbels und am 17.Juni Adolf Hitler in Gießen sprechen werden.

* Keine Provlnzialausschutzsisiung am nächsten Samstag. Don der Provinzial­direktion wird mitgeteilt Die auf Samstag. 4. Juni. 10.15 Uhr. anberaumte öffentliche Sitzung des Provinzialau-fchufses der Provinz Ober­hessen im Sitzungssaal des Negierungsgebäudes zu Gießen fällt auS.

Straßensperre. Das Polizeiamt teilt mit: Die Uhlandstraße wird wegen Erneue­rung der Schotterdecke zwischen Klinikstraße und Wartweg bi- einschließlich 5. Juni für den Ver­kehr mit Fahrzeugen aller Art gesperrt. Die, ausgestellten Sperrzeichen sind zu beachten.

** Wegen Meineids b z w. Verleitung zum Meineid verhaftet. Der Polizeibericht meldet: In einer Strafsache gegen einen hiesigen Kaufmann wegen Unterhaltspflichtentziehung rour den zwei 20jährige Mädchen, wovon das eine in Dießen und das andere in Wetzlar wohnhaft ist, als Zeugen vernommen. Ihre unter Eid gemachten Angaben waren offensichtlich dazu angetan, den Angeklagten zu entlasten und vor Strafe zu schützen. Nach den Umständen schien eine vorherige Beein­flussung der Mädchen durch den Angeklagten statt­gefunden zu haben. Die Ermittelungen bestätigten dies und führten zur Festnahme der Beteiligten. Sie wurden dem Amtsgericht angeführt und wegen Meineids bzw. Verleitung dazu ist Untersuchungs- haft genommen

" Heimatfeier auf dem Schisfen­de r g. Die Heimatvereinigung .Schisfenberg" und dieR. und E. Sommer-Stiftung" veranstalten am Sonntag. 12. Juni, von 15 Uhr ab (pünktlich)

Ueberfüllung des Saales zu vermeiden. Da die Nachfrage nach den Einlaßkarten bereits sehr rege ist. wird empfohlen, sich rechtzeitig Karten zu sichern (Siehe heutige Anzeige. >

" Die Tagung de - Bezirks Gießen vom Hcs' -Raff. Kurzschriftverdand. die am nächsten Sonntag in Büdingen statt- finden sollte, ist infolge des Schottener Motorrad­rennens auf Sonntag. 12. Juni, verlegt worden Da mit einer lehr großen Teilnehmerzahl. beson­der- am Wettschreiben, gerechnet wird, fährt Sonntagfrüh ein Sonderzug nach Büdin­gen . den auch Nichtsteno^raphen benutzen können, wodurch diesen Gelegenheit geboten ist. das def- sische Rothenburg im Frühling-schmuck einen Tag lang zu besuchen, da der Zug erst am Abend wie­der zurucklährt Am Samsrag findet bereits eine UntcrrichtSleiter-Besprechung und die Vertreter- Versammlung statt.

" Sin Herkules Gestern abend zeigte sich aus Odwaldsgarten Albertini. «in Mann mit übermenschlichen Kräften. Seine Darbietungen waren durchweg besondere Leistungen auf dem Gebiet der Schwerathletik Vier Zentimeter dicke Eisenstangen, zwischen den Zähnen haltend, bog er zusammen. S-echs junge Leute vermochten mit ihrem ganzen Körpergewicht ein Rundstabeisen, über AlbertiniS Rücken gelcat, zu knicken. Weitere aulgelungenc Kraftproben brachten dem Veran­stalter die Anerkennung der zahlreichen Zuschauer ein. Den Höhepunkt der Darbietungen bildete der Transport eines 90 Zentner schweren Möbel­wagen- mit den Zähnen. Etwa 50 Meter konnte Albertini den Wagen ohne jegliche Hilfe vor­wärts bewegen. Heute abend gegen 19.30 Uhr zeigt Albertini seine Künste noch einmal in einem größeren Programm.

es sich aUerdings um Dirtswechsel der Rostpilze, wie den Schwarzrost handelt, ist die Vernichtung des einen Wirtes, in diesem Falle der Berberitze der Weg. die Krankheit zu unterdrücken S,ne Maßnahme, die zur Zeit in Nordamerika in allergrößtem Maßstab« durchgefuhrt wird.

Auch auf ein besonders aktuelles Gebiet, näm­lich das der Birutfranf freiten. die bei sehr vielen Kulturpflanzen eine große Rolle spielen ging der Vortragende näher ein. Ferner streifte er noch die Beteiligung an den Arbeiten der chemi- schen Industrie und der Waschineninduftrie im Interesse des Pflanzenschutzes, sowie die neuen Ansichten über die physikalische Bedeutung deS Bodens für das Gedeihen der Pflanze.

Zum Schluß erhob der Vortragende die Forde­rung, daß alle diejenigen, die sich mit Pflanzen­schutz befchäftigen. sich zuvor eine gründliche bio­logische Kenntnis aneignen Er hofft, dah die Zeit nicht mehr ferne fei. in der sich den Tier- und Menschenarzten die Pflanzenärzte vollwertig an die Seite stellen können.

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eine gemeinsame Heimatfeier auf dem Schiffen berg Diese wird sich in zwei Hauptte,le gliedern 1. He.matgefchichtliche Borträge i.Oberfre'fen in den Defreiung-kriegen". Dr. Waldrach und .Die hessischen Familien in der Ahnentafel Goethe- Geheimrat Dr. Sommer). 2. Festspiel .Das deutsche Lied ein gut Geleit zu jeder Zeit" von G Heß (Leihgestern). Die einzelnen Programm­nummern werden eingeleitet bzw. umrahmt von gesanglichen und musikalischen Darbietungen (Männerchöre. sowie Kinderlieber einiger Schulklassen aus Hausen. Watzenborn-Steinberg. Leihgestern ufw ). An die Feier schließt sich ge­sellige Unterhaltung mit sportlichen Veranstal­tungen. Reigen. Konzert. Tanz usw an. Die Ein­trittspreise find, den Zeitverfrältnissen entspre­chend. äußerst niedrig gehalten' außerdem ge­nießen die Mitglieder der Heimatvereinigung .Sch,Isenberg- bei Vorzeigen der Mitgliedskarte (Iahresquittung 1932) noch besondere Ermäßi­gung Einzelheiten werden in den nächsten Tagen durch Anzeigen bekanntgeaeben.

Hausfrauen-Abende im Easö Leib Wie man uns mitteilt, werden bei den am Donnerstag and Freitag im Tafö Leib von der Gas-Vereinigung veranstalteten Hausfrauen- Abendcn die Kostproben aus dem von einer Reihe von Gießener Firmen zur Verfügung gestellten Speisematerial von der Lehrlüche derHausfrauen- Teratung hergestcllt. Die Veranstaltungen wer­den durch künstlerische Darbietungen bereichert. Zu den Abenden werden nicht nur die Haus­frauen, sondern auch die Herren erwartet. Es wird besonders darauf hingewiesen, daß nur so viel Einlaßkarten in den durch Aushang kennt­lich gemachten Geschäften auSgegeben werden, als Sitzplätze im Eafö Leib vorhanden sind, um eine

jhjmburfl-vimmia täte. » Jambmfl'Suhö" Tampftchist. o Hama Tamplidvlf .....n

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Berliner Hanbel-geieU.aio'i . (iommeti- unb Privat-Bant . Tormüabter unb SetienalbOT!

etwa 0.5 bis 1 p ft in die Hohe gingen, ergaben sich später leichte Rückgänge, die aber bei dem 2lu»maß der vorher erfolgten Steigerungen kaum ins Gewicht sielen. Die Tendenz de» Aktienmarktes war im Grundton durchaus f e st Am Renten- markt hat sich das Angebot deute oer- stärkt, so daß aus säst allen Gebieten erneut st a r f t Rückgänge zu verzeichnen waren. Deutsche Anleihen, Reichsbahnvorzugsaktien verloren etwa 0,5 o. ft. und Rkichslchuldbuchforderungen bis zu 2 v ft. Liguidationspfandbriefe lagen 1 bis 2 v ft. niedriger Am Geldmarkt war Tagesgeld zu 5,25 o. ft. etwas leichter.

frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. TL, 1. Juni. Cs wurden notiert: Weizen 250 Mark. Roagen 225, Sommergerste für Brauzweckc 200 bis 202,50. Hafer (inländischer) 172.50 bis 177,50, Weizenmehl (süddeutsches, Spezial 0. mit AuL-tauschweizen) 39,25 bis 40,45, Weizenmehl (nie- derrheinisches, mit Austauschweizen) 39,25 bis 40,20, Roggenmehl (70 v H) 27J5 bis 29, Weizenklete 9,50, Roggenkleie 9,75. Tendenz: stetig.

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51,25 57,75

53.5

36.65 2.9

41.25

34,5

6.75 0 8 4,4 4.9

4.4

7 3,65

15

tiL 1 1 1 s: 1 1«. 1 l 1 l l 1 1 1 1 1 1 1 a* l 1 1

Berlin, 31 Vlai

Geld

ZWel '

Imenfmtüdr Sieten.......

4 20

4,22

Belqische Poten.........

58.78

59,02

Tänische Sloten.........

84,73

85,07

Sngltsche Noten.........

15,50

15,56

^rar-jchiiiie Noten........

16,57

16,63

reilonBrrr- Noten........

170.il

171,03

ritalienHdK 9lc:en........

21,56

21.64

Norwear'che Nct»n........

Deutsch-Lesterreich, 4 ICO $<5ÜItng

77,34

77,66

RuwtönHfbe Noten........

2.495

2.515

Lchwevtsche Noten...... .

79,59

79.91

Schweizer Noten. ........

82,21

82.53

Loanrsche Xaten.........

34,6?

: 4,92

Ungarische Raten ........