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CLUB 31 Ist Deutschlands meist gerauchte Zigarette
Der nationalsozialistisch« Parteiführer Adolf Eitler verläßt noch seinem Empfang bei Hindenburg dos Reichspräsidentenpalais.
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Die Regiemngsvechandliiilgen in Frankreich.
Die sozialistischen Programmforberungen finden eine enigegenkommende Antwort HernotS.
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auf französischen Druck h i n erfolgt sein. Frankreich soll namentlich gegen bas landwirtschaftliche Umschuldungsgefeft gewesen sein. Als Grund für den Rücktritt Iorgas wurde angegeben, bafo die Regierung nicht über die erforderlichen Mittel verfüge, um die rückständigen Gehälter und die Schulden zu bezahlen. Außerdem bestände zur Zeit keine Aussicht, Ausländsanleihen zu erholten. Iorga meinte, daß nur Titulescu dem Lande eine Anleihe verschaffen könne. Wie verlautet, ist eine Kürzung der Beomtengehälter um 50 v. H. notwendig, um aus der Finanzkrise herauszukom- men.
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der privaten Versicherungsgesellschaften. Einführung der 40-Gtundenwoche ohne Lohnkürzung
3m Exekutivausschuß der Radikalen Partei erklärte H e r r i o t zu der Entschließung der Sozialisten u. a.: Gs falle den Radikalen recht leicht, sich zu verpflichten, dos Militärbudget wie alle anderen Budgets soweit cinzu- schränken. wie es die nationale Sicherheit gestatte. Eine Verstaatlichung der Versicherungsgesellschaften sei angesichts des TImstandcs. dast das Schatzamt kein Geld habe, die Aktien aufzukaufen, unmöglich. Auch ein Ankauf der Eisenbahnen zwecks Verstaatlichung wäre bei dem Defizit der Bahn- gesellschasten in Höhe von 4 Milliarden un- zweckmäßig.
Die Radikalen seien für gleichzeitige kontrollierte Abrüstung, allerdings unter dem absoluten Vorbehalt, dast diese Ab- rustungSmastnahmen nicht die Sicherheit Frankreichs bloststellen. Die beherrschende Frage sei gcaenwärtig der Ausgleich des D u d g e t s, die politische Entspannung und die wirtschaftliche Verständigung mit dem Auslande. Die Radikalen seien bereit, mit der sozialistischen Partei an der Regierung zusammenzuarbeiten. Die sozialistische Partei möge in dieser Antwort den Beweis erblicken, dost es die Radikalen ernst meinen und dast sie eine loyale Aussprache wünschen.^ Diese Rede sand starken Beifall und wurde von der radikalen Versammlung m i t allen gegen vier Stimmen gebilligt.
Hauses kamen auf die plötzliche Kunde von dem Entschluß Hoovers herübergeeilt. Alles lauschte Hoo- ners Worten und klatschte, als er seine Ausführungen beendet hatte, Beifall.
Hoover wies darauf hin, daß das Budget ausgeglichen werden müsse, da die damit ver- bundene Verzögerung und Ungewißheit über den künftigen Stand der Finanzen die Wirtschaft Amerikas schwer schädige, und sogar, und zwar unberechtigterweise, im Auslande starkes Mißtrauen an Amerikas Stabilität hervorgerufen habe. Hoover verlangte äußerste Einschränkung der Ausgaben. Neben einer großen Zahl anderer Steuern müsse ferner trotz oller grundsätzlichen Bedenken die allgemeine Ums atz st euer eingeführt werden: denn Amerika könne nicht sortsahren, Mittel für die Aus- gaben durch Regierungsbons leihweise aufzunehmen. Nur dann könne das Vertrauen zurückkehren und ein Absinken des Dollars auf dem Geldmarkt verhindert werden.
Der Senat stimmte heute einer Iprozentigen Betri e b s st o f f st e u e r zu, deren Ertrag auf 150 Millionen Dollar geschätzt wird. Man hofft, durch diese Steuer den Etat ins Gleichgewicht zu bringen. Ferner nahm der Senat einen Gesetzentwurf über d i e Einführung der Umsatzsteuer an.
Schwere Finonzkrisis in Rumänien.
Tas Kabinett Zorga zurückgctretcn.
Bukarest, 31.Mai. (Funkspruch.) Ministerpräsident 3 o r g a hat nach einem Minislerrat König fiarpl das Rücktrittsgejuch des Kabinetts überreicht. Der König hat den Rücktritt angenommen. Wie verlautet, wird er t u = lescu mit der Kabinettsbildung beauftragen. Die Ursache des Rücktritts des Kabinetts Sorga ist die schwere Finanzkrije des Landes, die dazu geführt hat, daß die Beam ten feil Monaten keine Gehälter mehr bekamen. Titulescu ist telegraphisch aus London, wo er rumänischer Gesandter ist, nach Bukarest berufen worden.
Der Rücktritt Iorgas hat in Bukarest unge heure Aufregung hervvrgerufen. Das Schloß ist von großen Menschenmoisen umlagert. Die Lage wird als außerordentlich ernst angesehen. Letzten Endes dürfte der Rücktritt Iorc
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(fine Weltwirtschastskonserenz unter Teilnahme Amerikas. Stabilisierung der WelthandclSpreise.
Washington, 31.Mai. (WTB.) 3m Anschluß an eine Reihe telephonischer Besprechungen zwischen Macdonald und Stirn,on wurde der amerikanische Botschafter in London, Mellon, heute beauftragt, die Zustimmungserklärung der amerikanischen Regierung zur Einberufung einer W e H ro irtschaftskonferenz zu überreichen. Der Staatssekretär des Auswärtigen, Stimson, gab nach einer längeren Besprechung mit Hoover ein (Eommuniquä aus, in dem der Plan einer derartigen Konferenz, die die für eine Stabilisierung der Welthandclspreise geeigneten Maßnahmen prüfen soll, als eine angesichts der augenblicklichen Depression wertvolle AnreMNg begrüßt wird. Es wird betont, daß die Konferenz nichts mit den Besprechungen über die Kriegsschulden, Reparationen und Abrüstung zu tun haben werde.
Die Einladungen für die übrigen Hauptmächte fallen von der britischen Regierung ausgehen. Als Konferenzort wird London genannt Das Datum für die Konferenz steht noch nicht fest. Nach ein- gehender Ucberlegung hat die Regierung der Vereinigten Staaten jedoch der britischen Regierung mit- teilen lassen, daß sie unter den gegenwärtigen Umständen eine ba l d i g e (Einberufung der Konferenz für angebracht halte.
Amerikas Haushaltssorgen.
Präsident Hoover crschciut persönlich im Senat.
Washington, 31. Mai. (WTB.) Die Meldung vom Rücktritt Dr. Brünings traf hier in die st a r k e -Erregung über d i c innenpolitischen Probleme hinein, deren Schwierigkeiten so groß sind, daß das Interesse an der Außenpolitik zur Zeit vollkommen verdrängt ist Präsident Hoover entschloß sich angesichts der Sackgasse, in die das Parlament bezüglich der Ausgleichung des Budgets geraten ist, heute zu dem ganz außergewöhnlichen schritt, zu ni ersten Male feit seinem Amtsantritt im Senat zu erscheinen und einen Appell zu baldigster Einigung zu oer- lesen. Die meisten Mitglieder des Repräsentanten-
Hermann Freiherr von Lüninck, der erst .39 Jahre alt ist, studierte Rechtswissen. Ichaft und nahm nach Beendigung des Studiums im Jahre 1914 aktiv am Weltkrieg teil. Rach Kriegs- schluh trat «r zur preußischen Staatsverwaltung über, wo er als Regierungsasiesior und Hilfsarbeiter im Innenministerium tätig war. Rach vorhergehender informatorischer Tätigkeit bei den Christ, lichen Genrerkschaften schied Freiherr von Lüninck >m Jahre 1923 aus dem Staatsdienst aus und wurde stellvertretender Generalsekretär des Rheini- schen Bauernvereins. Er ist Vorsitzender der Land- Wirtschaftskammer für die Rhcinprovinz, Präsidial- Mitglied der- Bereinigung des Rbeinischen Bauern- Vereins und Landbundcs sowie Mitglied des Deutschen Landwirtschaftsrats.
Tr. Karl Goerdclcr,
r. ' 2ahre zählt, trat nach dem Studium der Rechtswissenschaft in den Gerichtsdienst ein, war fpater informatorisch bei der Bank der Preußischen Landschaft und der Preußischen Seehandlung zum Studium der bankmäßigen Behandlung des kom- munalen Anleihewesens tätig. Er wirkte dann als Assessor und 1912'1920 als Beigeordneter der Stabt eolmgen. Nach Beendigung des Krieges, an dem er tellaenommen hatte, wurde er 1920 zweiter Bür- germeister der Stadt Königsberg in Preußen und 1930 Oberbürgermeister in Leipzig Im Dezember 1931 wurde er zum Reichskommissar für Preissenkung ernannt, welches Amt er nach Durchführung der Preissenkungsaktion im April niederlegte.
Paris. 31. Mai. (MTB.) Der Sozialistische Kongreß hat sich mit 3862 gegen 154 Mandate j für die von seinem Resolutionskomitee ange- 1 nommene Entschließung ausgesprochen, die als | Grundlage für eine Beteiligung an der Regierung dienen soll. Die Entschließung enthält u. a. folgende Programmpunkte.- Organisierung deS Friedens durch die Verständigung der Rationen und das obligatorische Schiedsgerichtsverfahren. Starke Herabsetzung der Militär- auSgaben, und zwar auf den Stand von 1928. : Diese Maßnahme soll spätestens in zwei Budgetjahren. und wenn die von Frankreich in Gens hinsichtlich des durch die Abrüstung zu schassenden t Frieden» au ergreifenden Initiativen eS gestatten, schnell er durchgesührt werden.
Budgetausgleich durch eine Reihe von Maßnahmen unter Ausschluß sozialer Aufgaben, der Schulen und landwirtschaftlichen Kredite, der Lohn- und Gehaltskürzungen und der Verkürzung der Rechte der Kriegsopfer und ehemaligen Frontkämpfer. Verteidigung der landwirtschaftlichen Erzeugung gegen die Spekulation und Derlustverkäufe, und zwar durch Schaffung öffentlicher Getreide- und Düngerämter. Sanierung deS Eisenbahnwesens durch Ausschaltung der Eisenbahngesellschaften. Organisierung eines einheitlichen nationalen Eisenbahnnetzes und Errichtung eineS allgemeinen Verkehrsamtes. Schaffung eincS allgemeinen Dersicherungssy- st em S, durch das die Arbeiter gegen Arbeitslosigkeit und die Landwirte gegen Mißernten geschützt werden, und zwar durch Verstaatlichung
Aus aller Welt.
Ausschreitungen in Hamborn.
Anhänger der KPD. hatten durch Flugblätter zu Demonstrationen aufgerufen, bei denen cs an verschiedenen Stellen der Stabt zu Zusammenstößen mit der Polizei kam. Es kam zu einem planmäßigen Ueberfall auf eine Konsumanstalt der Vereinigten Stahlwerke. UnterVorschiebung von Kindern drang eine große Menge in das Lokal ein und forderte die unentgeltliche Heraus- gäbe von Lebensmitteln. Da in den letzten Tagen häufiger Lebensmittelgeschäfte von Plünderern heimgesucht worden waren, hatte die Polizei eine Anzahl Geschäfte durch Polizeibeamte in Zivil besetzt. Als diese Beamten gegen die Plünderer einschritten, wurden sie von der Menge angegriffen und bedroht. Die Beamten machten von der Schußwaffe Gebrauch. Hierbei wurde ein Arbeiter durch einen Brustschuß so schwer verletzt, daß er kurze Zeit später st a r b. Der Rä- delsführer und zwei weitere Beteiligte wurden fe st genommen.
wieder Plünderungen in Alkono.
In Altona ist es zu weiteren Plünderungen von Lebensmittelgeschäften gekommen. Im Polizeibericht heißt es: In allen Teilen der ^tadt sind Terror- gruppen aufgetreten, die es auf die Plünde - rung von Lebensmittelgeschäften ab- ^gesehen hatten. Sie erschienen blitzschnell in größeren Trupps, drangen in einzelne Geschäfte ein, rissen kurzerhand Lebensrnittel wie Schinken, Würste und Fettwaren usw. an sich und verschwanden, ehe die Ladeninhaber überhaupt zur Besinnung kamen. Die Gruppen traten teilweise in Stärke von 20 bis 25 Mann auf. An verschiedenen Stellen waren es Männer und Frauen, in einem Geschäft nur Frauen, die mit Lebensmitteln entkamen.
Schwerer pollkifcher Ueberfall.
Burscheider Nationalsozialisten wurden von K o m m u n i ft c n beschossen, als sie von einer Kundgebung in Wermelskirchen durch Hilgen kamen. Dabei wurde der Nationalsozialist und Po- lizeibeamte a. D. Kehrer getötet. Drei Nationalsozialisten aus Burscheid wurden schwer verletzt. Die Tater flüchteten sofort. Einige Beteiligte wurden verhaftet. Es soll sich um einen Racheakt wegen der bekannten Vorfälle in Hückeswagen um 13. März handeln.
Opfer der Berge.
Im Karwendelgebirge sind fünf Münchner Bergsteiger vom Schneesturm überrascht worden, so daß ihnen der Abstieg nicht mehr gelang. Nachts stürzte der Führer der Gruppe, der Buchhalter Steinmetz, vor den Augen seiner Begleiter ab. Bisher war die Suche nach Steinmetz ergebnislos. Es besieht wenig Aussicht, ihn noch lebend bergen zu können. Einer der Geretteten liegt mit erfrorenen Händen und Fußen im Krankenhaus Scharnitz.
Schwere Wolkenbrüche über dem Bayrischen Wald.
3n der Rächt zum Montag gingen in der Gegend zwischen Eisenstein und Lam Wolkenbruche nieder, die dem Regen ungeheure Wassermasfen zuführten, so daß dieser aus den Litern trat und große Ueberschwem- m u n g en verursachte. Besonders heftig hat das .UniDCttcr im Arbergebiet gehaust. Zeitweise türchtete man, daß der Arbersee den Damm überfluten und die ganze Gegend unter Wasser setzen würde. Mehrere Brücken wurden von den reißenden Fluten des Regen eingerissen. DaS ganze Regental bis nach Roding bildet einen
chcn Jahr schied er aus dem Staatsdienst aus und wurde Anfang 1922 Sorftonbsmugiieb der Badischen Anilin- und Sodafabrik, die später in die I. G. Farbenindustrie aufgrng. seitdem gehörte er dem Vorstand dieser Gesellschaft an. Im Oktober 1*31 wurde er in bas zweite Kabinett Brüning als Reichswirtschastsrnmister berufen, legte aber dieses Amt Anfang Ma, d. I. infolge Meinungsoerschieden Hecken über die Arbeitszeitfrage und die beabsichtigte Eparprämienanleihe nieder.
Das Reichsfinanzministerium soll Graf Schwerin von Krosigk oder Geheimrat Schmitz angetragen werden.
torof Schwerin
ist Ministerialdirektor im Reichssinanzministerium, dem er seit dem Jahre 1920 angehört, wo er zunächst in der Friedensoertragsabteilung wirkte, bis | er im Jahre 1925 in die Etatsabteilung berufen wurde, deren Leiter er seit 1929 ist. Im Dezember 11931 nahm er an der Tagung des Beratenden Son- derausschusscs in Basel teil.
Geheimrat Schmitz
ist der Finanzdirektor der IG.-Farbenindustrie, an deren Zustandekommen er ein wesentliches Verdienst hat. Er wurde im Jahre 1881 geboren und gehörte bereits als 30jähriger den Verwaltungsräten einer ganzen Anzahl englischer, französischer und spani- scher Gesellschaften an. Hervorragenden Anteil hat er am Ausbau der Stickstosfindustrie genommen, wie auch die Gründung des Skickstofssyndikats auf sein Betreiben als wirtschaftlicher Beirat des Reichs- fchatzministeriums zurückzuführen ist.
ctmigen öec. In Roding glaubte man zunächst nicht an Hochwassergefahr, die Bewohner wurden von der mit ungeheurer Geschwindigkeit steigenden Flut überrascht und fanden keine Zeit mehr, die Wohnungen und Geschäfte zu räumen und daS Vieh auS den Stallungen herauSzubrin- gen. Alte Leute und Iranfe Personen muhten mit Kähnen aus ihren Behausungen geholt werden.
wiederum ein Jahr Zuchthaus für den Schriftsteller Karl Strecker.
Das Urteil des Schwurgerichts Potsdam im Prozeß gegen Strecker lautete in der Berufungs- Verhandlung wiederum auf ein Jahr Zuchthaus. Der Staatsanwalt hatte wegen vorsätzlicher Brandstiftung in Tateinheit mit Versicherungsbetrug die gesetzliche Mindektstrase von einem Jahr Zuchthaus beantragt. Der Schriftsteller Karl Strecker hatte bekanntlich im vergangenen Jahr feine Villa in Klein-Machnow bei Potsdam in Brand gesteckt. In der ersten Schwurgerichtsverhandlung war Strecker zu einem Jahr Zuchthaus verurteill worden. Das Reichsgericht hotte bas Urteil aufgehoben, weil Strecker beim letzten Wort infolge eines Schwächeanfalls feine Ausführungen nicht beenden konnte.
Eine 5ranj-Selb(e-Spcnbe des Stahlhelms.
Wie der Stahlhelm mitteilt, hoben die Bundes- sichrer des Stahlhelms einstimmig die Sammlung einer „Franz-Seldte-Spende" beschloßen die dem Gründer und Ersten Bundesführer des Stahlhelms am 29.Juni 1932 zu seinem 50. Geburtstage als Ehrengabe des Bundes und der hem Bunde nahestehenden Kreise überreicht werden soll. Die Spende, z» der die Sammlungen in ollen Van- desoerbänden bereits begonnen haben, steht dem Bundesführer als Kampffonds zu Stahlhelmzwecken zur freien Verfügung .
Die Vollendung des Zuidersee-Abschluhdeiches.
Die Vollendung des Zuider - See - Abschluh- deiches und damit die Trennung der Zui- der-See von de r R o r d see ist in der Röhe der Ortschaft denOever bei der früheren Insel Wieringen erfolgt. Zu dem historischen Akt waren eine Anzahl bekannter Persönlichkeiten erschienen, so der Minister für öffentliche Arbeiten Dr Rehmer und der frühere Ministerpräsident und bekannte Wirtschaftspolitiker Eolyn. DaS große Werk hat fast zwölhZahrein Anspruch genommen.
Die nächsten Fahrten des „Gros Zeppelin".
Dr. Eckener, der sich augenblicklich in Kopenhagen aufhält, erklärte, daß die geplante Fahrt des Luftschiffes nach Grönland leider aufgegeben worden fei, da die gur Finanzierung des Unter- nehmens notwendige Zahl von Passagieren sich nicht gesunden habe. Bis im August nach der Regenzeit die Südamerikafahrt wieder ausgenommen werden könnte, werde bas Luftschiff nur einige kleinere Fahrten, so nach der Schweiz, nach Dan- zig und nach Oslo über Kopenhagen unternehmen.
Wettervoraussage.
Durch dos jetzt in nordöstlicher Richtung ab. ziehende Polentief kam es in unserem Bezirk im Laufe der letzten Nacht noch zu anhaltendem Regen. Die neue Störung im Westen greift schon bis zur Normandie vor. Sie wird sich in der Rinne tiefen Druckes, die sich quer über Deutschland bis noch Polen und Finnland hin erstreckt, weiterbewegen und unter Herantransport milder Ozeanluft zeitweise regnerisches Wetter mit sich bringen. Die Tempera- turen steigen zunächst etwas an.
Aussichten für Donnerstag: Vielfach bewölkt, mild und zeitweise Rieherschläge
Lufttemperaturen am 31 Mai: mittags 14,4 Grad Eelsius, abends 11 Grad: am 1 Juni: morgens 11,1 Grad. Maximum 14,9 Grad, Minimum 9,8 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 31. Mai: abends 14 Grad Celsius: am 1. Juni nzorgens 11,6 Grad Eelsius — Niederschläge 4,4 mm.
lSchluß des redaktionellen Teils.)
Die Ziehung der beliebten Mannheimer Mai- marfttollerie findet garantiert am 7. Juni statt. Alic Gewinne auf Wunlch in Bargeld. Die letzten Cole sind noch in den Verkaufsstellen zu haben Siehe heutige Anzeige. 4205V


