,icht gut entbehren, oder wenigsten» glauben, ihn licht missen zu können. Kakao! 71 Millionen Mk. johlten wir im Jahre 1930 an dos Ausland, na- nentlich an Drikisch-Westafrika. Brasilien und Por- rigiesisch Westafrika. Aus dieser eingefuhrten Menge verden auch Schokolade. Pralinen usw. hergestellt. Wenn wir uns vergegenwärtigen, daß wir von kg 600 Tonnen Rohkakao (1930) allein im Inland 15 500 Tonnen verbrauchten und damit Zahlen aus »er Vorkriegszeit vergleichen, dann müssen wir fest» teilen, daß wir z B in den Jahren 1881'1885 iur 2900 Tonnen. 1901 1905 22 300 Tonnen und 1913 51 500 Tonnen verbrauchten. Ließe sich hier richt eine gewisse Einsparung erzielen? Tee! Wer lee zum Frühstück bestellt, bedenke, daß wir in 19.30 für 20 Millionen Mark an das Ausland ent» richten mußten Wie wäre es, wenn man dazu überginge, mehr Milch zu trinken?
Hun essen wir 05 tot, oder Brötchen, oder Zwieback zum Frühstück Hebet die Frage .Schwarzbrot oder Weißbrot" ist schon soviel ge» lchrieben worden, daß es sich in diesem Rahmen erübrigt, aus diese Frage nochmals näher einzu- zehen Hier sei nur die Mahnung an alle gerichtet:
Eßt Schwarzbrot, es ist gesund und sein Verzehr liegt im Interesse unserer so schwer kämp- s en den candwirtschast.
Erschreckend sind die Zahlen der Weizen- e i n s u h r 3m Jahre 1930 haben wir für 228 Millionen Mark einführen müssen, und es ift merkwürdig, daß im Gegensatz zu der Zeit vor dem Krieg heute die Marke „Mehl 00“, also die beste Sorte, am stärksten verlangt wird.
Mancher leistet sich zum Frühstück ein E i Eier werden in jedem Haushalt zum Kochen und Backen und zum Schmackhaftmachen der Speisen verwendet Für 227 Millionen Mark Gier haben wir im Jahre 1930 eingeführt, und nur für 210 000 Mk Gier gingen aus dem 3nlanb über die Grenzen- Achtzehn überseeische Länder nehmen Anteil an dieser Ginsuhr, an der Spitze stehen die Olicberlanbe mit 69 Millionen Mark, ein ßanb, das bis vor wenigen Jahren noch Gier ein» führen mußte. Dann kommt Bulgarien mit 25,3 Millionen Mark, Rumänien mit 22,6 Millionen Mark, ja selbst China ist neuerbings in die Reihe der Gierlieferanten eingetreten mit 5,8 Millionen Mark. Italien, dessen Gier vielfach mit dem Schlagwort „Italienische Gier" als Sammelname und als etwas ganz Besondere- bezeichnet werden, lieferte 1930 für 9,03 Millionen Mark Gier nach Deutschland Dabei wachsen bei uns die Hühnerfarmen aus dem Boden, und alle haben auf das schwerste zu kämpsen: viele erliegen in diesem Kampfe, trotzdem ihre Grzeugnisse besser und frischer sind als die Gier, die aus weiter Ferne kommen. Gewiß hat jeder heute mit dem Pfennig zu rechnen, und ein bis zwei Pfennig je Ei aro Mehrkosten macht im Haushalt auf Den Monat und das Jahr gerechnet eine ganz nette Summe aus. Aber rechnet die Hausfrau — aus Höflichkeit soll der Ghemann nicht ausgenommen werden — in allen Fragen des täglichen Bedarfs immer mit dem Pfennig? (Kleidung, Stiefel, Wäsche, Bier, Wein, Zigarren, Zigaretten.) Hand aufs Herz, das geschieht nicht- Also seid auch bei den Giern nicht so knauserig, nehmt deutsche Gier. Ihr helft damit dem fchwer ringenden deutschen Dauer und Farmer — und bekommt etwas besseres. Wer hat sich schon einmal der Mühe unterzogen, zwanzig Gier zu 12 Pf. aus dem Auslano mit zwanzig Giern zu 14 Pf. aus einer deutschen Hühnerfarm zu wiegen? Versucht es: Gewicht, Qualität und Frische fallen zugunsten der letzteren auS!
FQft VIELE MILLIONEN
p£l/ESCH
jföfÖflrtscheTO
Werbeplakat für deutsche Waren, durch das die Käufer darauf hingewiesen werden, daß nur durch den Sauf einheimischer Waren die Arbeitslosigkeit gemindert werden kann.
Also auch auf dem Gebiet der 61er mehr 7lationalgefüf)l!
Run gibt's noch Butter, Marmelade oder Honig zum Frühstück. Seiber müssen wir noch für 376 Millionen Mark Butter einsühren, insgesamt aus 16 Ländern, unter denen Dänemark, die Riedevlande, Lettland und Schweden an der Spitze marschieren. Auch Schmalz nimmt mit 100 Millionen Mark eine führende Rolle ein. Die Bereinigten Staaten sind es, die uns allein für 81 Milllonen Mark Schmalz liefern. Marmelade und Honig werden nahezu ausschließlich in Deutschland hergestellt. Sollte sich jemand den Luxus leisten, zum Frühstück noch etwas Käse zu essen, so rufen wir diesem zu: „Iß deutschen Käse", denn wir muhten im Jayre 1930 für 86 Millionen Mark Käse aus dem AuÄand beziehen, weil viele der irrigen Auffassung sind, daß holländischer Käse (53 Millionen Mark) oder Schweizerkäse (12.9 Millionen Mark), Camembert, Gervais und Roquefort besser seien, als unsere heimischen Käsesorten.
Wenn wir bann unsere Stiefel anziehen, so müssen wir uns klarmachen, bah auch zu beren Herstellung namhafte Menaen von Häuten und Fellen aus dem Ausland bezogen werden müf- sen, um unseren Jnlandbedari an Schuhwerk und allen anderen auS Leder berge (teilten Gebrauchsgegenständen zu decken. An Lamm-. Schaf-, Kalbsfellen und Rinoshäuten haben wir in 1930 für rund 170 Millionen Mark dem Ausland vergütet Davon ist allerdings ein großer Posten abzusetzen, der im Veredlungsverkehr verarbeitet und dann wieder ausgeführt wird. Immerhin bleibt noch eine namhafte Summe übrig, die uns j mahnen sollte, nur deutsche Fert ig- >
sabrikate zu kaufen, um unsere lederverarbeitende Industrie zu schützen.
Aus der Summe der Rahrungs- und Genuß- mittel seien nur zwei Beispiele hier angeführt. ES wurden eingeführt im Jahre 1930 für 195 Millionen Mark O b st, für 254 Millionen Mark Südfrüchte Geradezu erschreckende Summen!
Ist es wirklich notwendig, daß wir jährlich für nahezu eine halbe Milliarde RM Aepsei, Apfelsinen, Bananen, Trauben, Zitronen usw. vom Ausland beziehen?
Da wird entgegengehalten werden, wie gesund es ist, viel Obst zu essen, daß es sich hier um vitaminreiche Rahrung handelt, daß die sog. kalifornischen Aepsei besser, billiger und gepflegter seien, als unsere heimischen Sorten ufw. Gs muß leider zugegeben werden, dast unsere Obstzucht und Obstbehandlung noch sehr viel zu wünschen übrig lassen und daß die beteiligten Kreise noch viel zu tun haben werden, um hier Wandlung zu schaffen. Es soll ferner zugegeben werden, daß a. D. Bananen, namentlich für Kinder, ein gesundes Nahrungsmittel barstellen, wir Dürfen aber nicht vergessen, baß wir ein vollkommen verarmtes ßanb finb, bas sich einen solchen LuxuS nickt leisten kann unb bars. Die Ginfuhrzifsem biefer Warenkategorien weisen von Jahr zu Jahr fteigenbe Tenbenz auf. Wir führten z. B. im Jahre 1908, wo wir noch ein reiches, in georbneten Verhältnissen lebenbes unb gesunbes Volk waren, für noch nicht 100 Millionen Mark Obst und Südfrüchte ein. Geben solche Zahlen nicht zu denken? Müssen wir uns nicht sagen, daß wir in dieser Beziehung ganz unverantwortlich handeln? Man hört manchmal die Forderung auftauchen: „Die Einfuhr müßte verboten werden." Aber das ist nicht so einfach.
2)as kann mit Rücksicht auf Die Handelsdezieh«»- gen mit den in Frage kommenden Staaten nicht geschehen Warum auch immer nach Staat-Hilfe rufen? Hier muß
Da» Verantwortungsgefühl De» einzelnen wachgerufen
werden. Kauft doch nicht die 2U>feIfinen, Bananen unb Trauben, bann läßt die Einfuhr ganz von selbst nach! Wenn die Rachsraae ausvört, Seht da- Angebot von selbst zurück Hier sollten
Item und Lehrer einmal den Beweis ihres erzieherischen Einslusses erbringen. Äauf t Deut- scheS Obst, auch wenn eS äußerlich nicht so ansprechend aiüfic&l. es ist aber ebenso gesund, wie das ausländische.
Bisher haben wir uns in der Hauptsache an die Hausfrauen wenden müssen, die für den Ginlauf und die Zubereitung der Speisen Der- antwortlich sind Run kommt Ihr Männer Daran, Die Ihr für das Trinken und Rauchen die Verantwortung tragt- Ist es nötig, daß Ihr die Hauptschuld daran tragt, daß wir für 24 Mil- (tonen Mark Weine, für 5 Millionen Mark tschechische Biere und für 253 Millionen Mark Rohtabake einsühren müssen, wovon allein auf Zigarettentabake 131 Millionen Mark entfallen? Hnd nun noch ein Wort über unsere Kleidung Müssen wir englische Stosse, italienische Hüte, französische Mode tragen? Rein, da- müssen wir nicht, denn unsere Industrie und unsere Konsektion-geschäste sind so leistungsfähig, daß sie allen, auch Den verwöhntesten Ansprüchen gerecht werden können
Dir haben e» nicht nolwenDig, Den Ausländer» nachzulaufen.
Wir bilden so gerne nach Dem Ausland Wie verhält sich das Ausland zu dieser Frage? Aus England tönt uns in den letzten Monaten mit immer größerer Wirkungskraft der Ruf entgegen; „Kaust englische Waren!". Der Thronfolger selbst ist Führer und Mahner geworden. 3n Italien sucht Mussolini mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln die eigene Produktion des Landes zu heben und es immer freier unb felbftänbiger zu machen. Rur un- Deutschen mangelt anscheinend immer noch die Erkenntnis der Bedeutung diese- Ruse- für Volk, Staat und Finanzen. Grft wenn wir wieder Kolonien haben, erst dann können wir uns auch wieder den Luxus exotischer Genüsse leisten, jetzt aber heißt es:
Kaust deutsche Waren!
L.a (Schluß Des redaktionellen TeNsZ
Stuhlverstopiung. Rach den an den Kliniken für innere Krantheiten gesammelten Erfahrungen ist das natürliche „Franz-Josef"» Bitterwasser ein äußerst wvhltuenbeSAbfubrmittel. In Apu.Vrog.erh.
Seltersweg: Jedem Seltersweg Vassanten wird unwillkürlich bas Eckfenster der Firma Th- Köhler auffallen: „Nach Ihren Maßen Anzüge und Mäntel ,ui gleichen Preisen wie JcrtigllciDung" gibt Dem Fenster das aus Dem Nahmen der gewöhnlichen An» geböte herausragende besondere Gepräge. Wer gewöhnt ist, nur gute erstklassige Kleidung zu tragen, kann es auch weiterhin trog dieser geldknappen Zeiten. Das neue Derarbeitungssystem bas die übrigens neueste Errungenschaft auf dem Gebiete der Kleidertechnik darftelll. macht es möglich, bei Der» Wendung bester Maßstoffe, einen Anzug oder Mantel extra für jede Figur zu bauen. Und das Wichtigste, man braucht dazu kaum mehr als 100 RM auszu- geben. Es ist interessant, in dem Fenster zu beobachten, wie die Jnnenoerarbeitung gezeigt und über» sichtlich erklärt wird. 8137A
Für jeden echten Deutschen ist Grimm
I Volk ohne Raum
das Weihnachtsbuch
Preis seither Mk. 25 00 jetzt nur Mk. 8.50 in ungekürzt. Ausgabe auf 1352 S.
I Zu haben:
Goethe-Buchhandlung
|H_______Neuen Baue 3_________8107l>
Anordnung.
Auf Grund des § 2 Absatz I der Der- orbnung zur Sicherung der Haushalte von Gemeinden, Gemeindeoerbänden und fon- stigenKorperschaftcn des öffentlichen Rechts vom 25. September 1931 in Verbindung mit Artikel 3 Absatz 2 des Ausführungs- geietzes zu dem Zweiten Abschnitt der Verordnung des Reichspräsidenten zur Behebung finanzieller, wirtschaftlicher und |o- zialer Notstände vom 11. Dezember 1930 wird verfügt, daß in der Stadt Gießen mit Wirkung vom 1. Dezember 1931 bis zum Ablauf Oes Rechnungsjahres 1931 die Ge- melnbeblfTpcuer in Hohe des Zweifachen der reichsgcsetzlichen Steuersätze zu erheben ift.
Gießen, den 27. November 1931. giM c Bürgermeisterei Gießen. Dr. Keller.
Anordnung.
Aus Grund des § 2 Absatz I der Verordnung zur Sicherung der Haushalte von Gemeinden. Gemeindeverbänden und son- stigenKorpcrschasten des ossentlichen Rechts vom 25 September 1931 in Verbindung mit Artikel 3 Absatz 1 und 2 des Aussüh- rungsge|ches zu dem Zweiten Abschnitt der Verordnung des Reichspräsidenten zur Behebung finanzieller, wirtschaftlicher und sozialer Notstände vom 11. Dezember 1930 wird mit Genehmigung des Herrn Mini- fters des Innern verfügt, daß In der Stadt Gießen für das Rechnungsjahr 1931 die Bürgctflcurt mit dem Dreifachen Landes- faß erhoben wird. 8125C
Gießen, den 27. November 1931.
Bürgermeisterei Gießen. Dr. Keller.
Bekanntmachung.
Der Haidiahresausweis über die Einnahmen und Ausgaben der Stadt Gießen für das 1 Halbiahr 1931 Rj ift vom 28. Ho- vcmber 1931 ab für acht Tage in den zur Veröffentlichung amtlicher Bekannimackun- gen bestimmten Aushangekasten zur allge meinen Kenntnis ausgehäng! 8123C
Gießen, den 27. November 1931
Bürgermeisterei Gießen Dr. Keller.
Anordnung.
Auf Grund des § 2 Absatz I der Der- orbnung zur Sicherung der Haushalte von Gemeinden, Gemeindeoerbänden und son- stigenKörperschaften des öffentlichen Rechts vom 25. September 1931 wird mit Zustimmung der Landesregierung angeordnet, daß die in der Stadt Gießen einge- führte Getränkesteuer mit Wirkung vom 1 Dezember 1931 ab bis zum Schlüsse des Rechnungsjahres 1931 mit einem Steuer- fatz von 10 vom hundert des Kleinhandels» Preises zu erheben ift. 8124C
Gießen, den 27. November 1931.
Bürgermeisterei Gießen: Dr. Keller.
Bekanntmachung.
Arn 1. Dezember 1931 findet wie alljährlich, die Viehzählung in Den Gern. Gießen und Schiffenberg statt. Die Vieh- besitzer haben den Zählern die notwen- blaen Angaben bezüglich ihrer Viehbe- ftänbe bereitwilligst zu erteilen. Auf ble Bekanntmachung bes Kreisamts Gießen, angeschlagen in ben Aushängekasten ber Stabt Gießen, wirb desonbers hinge- wiesen. 8096C
Gießen ben 19. November 1931. Bürgermeisterei Gießen.
______I. D.: Dr. Rosenberg.______
Bekanntmachung.
Betr.: Ersatzwahlen zur Jnbuftrie- unb Honbelskammer Gießen.
Bei ben am 26. November b. I. vorgenommenen Ersatzwahlen sinb bie nach- stehenben Herren zu Mitgliebern ber Industrie- unb Hanbelskammer Gießen gewählt worben. 8122D
1. für ben Wahlbezirk Giehen-Stadt:
Brauereibesitzer Waldemar Denning- boff und Kaufmann Iakob TTlaternu», beide zu Gießen:
2. für den Wahlbezirk Llch-Hungen:
Brauerelbircklor Hans Jhrlng in Lich.
Es wird dies mit dem Anfügen bekannt- gemacht, daß die Wahlprotokolle nebst Anlagen für Den Wahlbezirk Gießen-Stadt vom 30. November bis 2. Dezember 1931, in der Zeit von 10 bis 12 Uhr vormittags und 3 bis 5 Uhr nachmittags, auf dem Bureau der Industrie- und Handelskammer Gießen (Lonystraße 7) und für den Wahlbezirk Lich-Hungen vom 30.November bis 2. Dezember 1931 auf der Bürgermeisterei zu Sich während ber üblichen Amtsstunden zur Einsicht ber Wahlberechtigten offenliegen Einwendungen gegen die Wahlen ober die Gewählten sind innerhalb dreier Tage bei ber unterzeichneten Kammer oorzubringen.
Gießen, ben 27 November 1931.
I Industrie und Handelskammer Gießen. Ludwig Rinn.
Kapitalanlage
Massives Geschäftshaus, gr. Laden mit 3 Eckauferntern- 3*5 3immer. Klicke, Stadtmitte. An;. 1l>—16000 NM., billig tu ocrk Bermittl. zrveckl ZdmftL «na. unt. 06996 a. d. W. A
Bekanntmachung.
Betr.: Vertrieb von Wohlfahrtsbriefmarken 1931 zu Gunsten ber Deutschen Nothilfe burch bas Stäbtische Wohlfahrtsamt Gießen.
In ber Zett vom 1. November 1931 bis 15. Januar 1932 flnbet zur ßinberung materieller Notstänbe im ganzen Reichsgebiet ein wohtfahrlsbriefmarkenoerkauf statt, besten Erträge „unseren Müttern unb unserer Jugenb" zugute kommen werben. Die postalische Gültigkeit ber Wohlfahrtsbrief- marken nach bem In. unb Auslanbe erlischt erst am 30. Juni 1932. 7240D
Es werben ausgegeben:
eine 8-Pf -Marke (Zwinger in Dresben) zum Verkaufspreise von 12 Pf.,
eine lö-Pf.-Marke (Rathaus in Breslau) zum Verkaufspreise von 20 Pf.,
eine 25-Pf -Marke (Heibelberger Schloß), Querformat, zum Verkaufspreise von 35 PL
eine 50-Pf -Marke lLübecker Holstentor) zum Verkaufspreise von 90 Pf., ferner eine amtliche wohstahrtsswstkarte in künstlerischer Ausführung (Rabierung) mit eingcbrucktcr 8-Pf. Woylsahrtsbriefmarke zum Verkaufspreise von 12 Pf. Außerbem gelangen Marken Heftchen, entbaltenb zehn 8 Pf.-Marken unb vier 15»Pf.-Marken zur Ausgabe, bie zum Preise von 2,— RM. verkauft werben.
Für bie Gießener Nothilie erfolgt ber Vertrieb ber Wohlfahrtsbriefmarken burch das Städtische Wohlfahrtsamt, Garten- straße 2, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 9. Sie sind dort erhältlich während der Dauer der Dienftftunben, unb zwar von 8 bis 13 Uhr unb von 15 bis 18 & Uhr, Samstags nur vormittags.
Nur von den bei dem Städtifchen Wohlfahrtsamt bezogenen wohlfahrtsbriefmar- kcn und -karten fliehen 80 v. f). des Reinertrags (wohlfahrlsauffchtag) der Gießener Nothilfe zu.
Es ergebt Daher die besondere Bitte an alle Gießener Einwohner, ihren Bedarf an Wohlfahrtsbriefmarken in erster Linie bei dem Städtischen Wohlfahrtsamt zu entnehmen. Dadurch trägt jeder Bürger auch zur Linderung der örtlichen Not bei.
Gießen, den 27. Oktober 1931.
Für die Gießener Nothilfe: Bürgermeisterei Gießen (Wohlfahrtsamt).
'Ö£aWV1(£)
VergiOScninfien
Radierungs- Rasler
In allen Oiftfcen
■■ Kai ■■ AuskünltetnNechio», Surai-.t>amiL-21nfle» leaenuenen. Gesuche. Beiträge. Beobachtungen Ueberwachg. und Ermtlitlingen prelSw^ streng diekr. u an all Orien er«, u erleöifli Defektiv- Bereaa-n.Aesknelle'
ut€€HA!W€"
itilgeredifen Teeporzellan It. Prospekt.
r 'essr
Um Ihnen deisen uhneiteren Erwerb re ermSalidien, »enden wir Ihnen einen in Verbindung mit Umhüllungen gültigen UJjuhnaddsGuisduüt I■ Teeverkauf »werte von tM 3. — vollkommen k o i I e * I o e.
Senden Sie um nodi heute per Drv4- todie Ihre Adreiee. Gutschein und Prospekt gehen Ihnen dann «ofort rv.
»Teekanne» G.m.b.H. Abt. Wertreklame Dreiden-A. 24 - Schließfach 10
Für unsere Jungens und alle technisch Interessierten:
I Das neue Universum!
iiiimiiiiiiiiiHmmiiiiiiiiiiiimiiniiiMiiiiiiiiiiiiiiiiii ■
jetzt nur Mk. 680 früher Mk.8Jo|
Telephon 3904
Neustadt 10
>/o<n
Oeschäfts-Drucksachen H«cnnurOen öriefbiane,
Brief um sch ige Postkarte--
bei Brühl, SchulstraBe ? 6e»cMf’ewte«
Verkaufe Im Auftrag!
Speisezimmer Siedebord in echt Birke, Fabrikat Langebach - Extra-Anfertigung Büfett 2,25 m, Kredenz, runder Auszugtisch, 4 Stühle,2 Armlehnsessel. - Anzusehen Im
Auktionshaus G. Koos •Gießen
Zwangsversteigerung „23i
Am Donnerstag, dem 3. Dezember 1931, vormittags 9 Uhr, wird Im Amtsgerichts äebäubt zu Gießen Zimmer 112, das im irunbbuche von Gießen dem verband« Hest.-Nast. Vampfdrefchereien e. G. m. b. h. zu Gießen zugeschricbene Anwesen Nordanlage 5 6927D
Flor 1, Nr. 1236*/,* = 381 qm hofreite,
Jlur 1. Nr. 1236 • = 234 qm Hofreite.
geschätzt 41 630 RM. versteigert.
Ole amtsgerichtliche Verfügung ift an dec Ortstafel Bergstraße 20 (Stadthaus)
F ech Frei beseitigt Harz, fvett, Cel usw. idmeü u. fieber, ganze i>l.—.85 oalbe t?l. —B0 Germania-Drogerie
Carl Seibel Fraoklorter Sir. 39 __________7520 0 O
Saia, Bsrstr. 17. — Wisaenschatlhche Werk« Sondergebiet der ßrühlichen Drucker»
zur Einsicht ausgchangt.
Gießen, den 15. Oktober 1931.
I. A des Hessischen Amtsgerichts Gießen:
vorrätig in der
Goethe - Buchhandlung
Leo, Ortsgerichtsvorfteher.
Neuen BAue 3
MD
Haus;
„un ii.««.19-5'
HAUSSE d»-"° wertbesi
Weihnach1 SSiSS 2ild ohne led.
™RM
ZehaemlBeJi Wegaerieicht< wertbestlnd ^Ich. MsMi echrtlbenbrt. Quantil. Ausl Vtrlcir« tod>5<< Kitikv St. itSübi
[leuffßf
Ichwennlngen
AlleantraBcSS
<(L
Ein Poeten
in allen Grö
Auktionsl
tileften. N
HÜTE
HUT-RICHTI
IM
bester Qualität
Miisat
Slrai
Femspr ^'®ne und gebre
H
Mn, Zai tej&Ä
EU
^'Merkayl;
Wl*< - 8r“hl'ic »Es wj| • Haben <
• M. ’ ««'
k.ii Hau,


