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Geschichten aus aller Welt
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D i e Sturmtatastrophe in Sizilien: Die Autos bahnen sich mühsam den Weg durch die wasserüberfluteten Straßen von Palermo.
baren Hunderter zu retten. Wie sie stand und noch immer kaute, wurde bic Kuh in aller Hast geschlachtet und zerlegt. Und siche da, aus einem der sieben Mägen konnten die braunen Scheine geborgen werden — zerknittert und feucht, als wären sie „eingemacht" — aber noch gültig. Die Geschichte sprach sich herum und Romeo muhte wieder in die Stadt fahren, um seine Scheine zu wechseln, denn von den Rachbarn wollte niemand die Todesursache einer Kuh in Zahlung nehmen.
Ter Gardist Nr. 45.
(N. H.) Kopenhagen.
Wenn der dänische König in seiner Residenz im „Prinz 3örgcn8 Gaard" Staatsrat abhält, darf niemand den Bürgersteig vor der Residenz betreten, wer es tut, wird von dem Wachthabenden von dem Bürgersteig fortgcwiesen. Dieses passierte vor ein paar Tagen hem ^eiens-
Rachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!
Tad LchmugglerparadieS.
(r) Amsterdam.
Der Jahresbericht, den soeben die niederlän dische Grenzzollvcrwaltung herausgegeben hat liest sich stellenweise wie ein Roman, und zwar wie ein Kolportage-Roman, in desien Kapiteln unzählige Schüsse knallen, Menschen mit abgefeimter Hinterlist sich gegenseitig zu täuschen bemüht sind, und wobei auch Blut flieht. Diejenige holländische Grcnzstrecke, die den dramatischsten Stoff für diese Geschichten liefert. . ist die de-Nsch-ho Händische Grenze am Riederrhein, thc ja auch von deutscher Seite aus ein« besonders strenge Bewachung durch Grenz- und Zollpolizei genieht.
Wenn man dem amtlichen holländischen Bericht Glauben schenken darf (und ähnliche Berichte deutscher Behörden bestätigen nur die darin geschilderten Zustände), gibt es beiderseits der Grenze ganze Dörfer, die sich fast ausschließlich von dem einträglichen Paschergeschäft trotz der raffiniertesten Grenzkontrolle ernähren. Ja, die Schmuggler haben sich förmlich organisiert, und es bestehen „Fach"-Organisationen, deren Mitglieder sowohl auf holländischem wie auf deutschem Boden wohnen. Die Schmuggler von hüben und drüben unterstützen sich gegenseitig, tauschen ihre Erfahrungen, Beobachtungen über die mit dem Grenzschutz betrauten Beamten und ihre TiHs nach einem schlau ausgeklügelten System miteinander aus, zu dem z. B. im Herbst auch das Steigenlassen farbiger Kinderdrachen gehört, von denen jeder nach einem geheimgehaltenen Code eine bestimmte Benachrichtigung darstellt. Diese Organisationen haben ihre eigenen Unterstühungs- und Sterbekasien, die für den Unterhalt derjenigen Familien sorgen, deren Ernährer einen Betriebsunfall erlitten hat, d. h. von den Grenzaufsehern an- oder totgeschossen ist oder Quartier in einem Gefängnis bezogen hat. Die Grenzbehörden stehen dem Treiben an den meisten Stellen machtlos gegenüber, da sogar amtliche Personen wie Dorfvorsteher, Briefträger und Bahnbeamte mit im Komplott sind. Allein im Jahre 1929 wurden 78 derartige Beamte von den holländischen Gerichten abgeurteilt und sechs bei nächtlichem Feuergefecht an der Grenze erschossen.
Wie ernst diese Stellungnahme eventuell aus- faklen könnte, deutet das Blatt schon dadurch an, daß es mitteilt, cs fei dem König selber nunmehr die Entscheidung überlassen, ob der Gardist Rr. 45 den „Kürzeren", oder ob der Kriegsminister die „Konsequenzen" zu ziehen habe.
Herr Fuchs repariert fix.
(v) Budapest.
Der besmokingte Theaterbesucher verliest den Musen tempel und musterte mit Wohlbehagen seinen funkelnagelneuen Viersitzer, mit dem er seine Gesellschaft nach Haus« fahren wollte. Kein übles Gefühl, sich als neugebackener Herrcn- fahrer und Inhaber einer schmucken Limousine den Freunden vorzustellen. Er öffnete den Wagen mit einladender Geste, man nahm Platz. Der Viersitzer rumpelt an. Dann stand er. Sein Inhaber ebenfalls. Dor einem Rätsel nämlich. Was konnte nur geschehen sein? Er sprang aus dem Wagen, um ihn einer gründlichen Revision zu unterziehen. Donnerwetter noch einmal: der linke Hintere Pneumatik war ja geplatzt! Gleich bei h<*T Einweib'mqs^ahrt' e>" «üchlich früh.
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Die Mittel, deren sich die Schmuggler bedienen, sind ost der groteskesten Art, da aber die Behörde sehr oft dahinter kommt, müssen sie gewissermaßen über Rächt wieder durch andere und noch raffiniertere erseht werden. Einer der unglaublichsten Fälle wird in dem Bericht ausführlich geschildert. Das Mitglied einer Bande, die eine größere Anzahl fertiger Schmuckstücke nach Holland hinüberschmuggeln wollte, begab sich nachts in die, Rähe eines holländischen Grenzpostens und schoß sich dort mit der Pistole das — linke Ohr ab. Auf den Schuß hin eilten Beamte an die Tatstclle. wo der junge Mann, blutüberströmt, erklärte, aus Liebesschmerz einen Selbstmord beabsichtigt, leider aber schlecht getroffen zu haben. Da er dann mehrere Ohnmachtsanfälle erlitt, beschlossen die Beamten, ihn in das nahe Krankenhaus auf holländischem Gebiet zu bringen (der Vorfall hatte sich direkt auf der Grenze zugetragen). Ein „zufällig" des Weges kommender Zivilist glaubte sich zu erinnern, daß nur ein einige hundert Meter entfernt wohnender deutscher Landwirt eine alte Tragbahre im Hause habe. Der Mann wurde „aus dem Bett geholt", und stellte auch, scheinbar unwillig über die nächtliche Störung, die Tragbahre zum Transport des Verwundeten zur Verfügung, den er auch bis zum holländischen Krankenhaus begleitete. Unterwegs fiel jedoch einem holländischen Beamten auf, daß der Verwundete und der Bauer wiederholt miteinander tuschellen, kurz entschlossen lieh er den Transport halten und untersuchte die Tragbahre. In der einen Tragstange, die aus- gehöhlt war, fand man die Schmuckstücke. Das Geschäft hätte jedem der Schmuggler eine „Provision" von mindestens 2000 Mk. eingebracht. Für diesen Preis hatte sich der eine von ihnen sogar das Ohr abgeschossen.
Nomco und der Knhmagen.
(v. G.) Rom.
Romeo Franchi brauchte Geld. Zu Mantua war Markt. So band Romeo also zwei Kühe und drei Kälber an seinen Wagen und fuhr in die Stadt. Er hatte Glück: vier seiner Tiere fanden Abnehmer und bald knisterte ein erfreuliches Päckchen brauner Hunderter in des Pächters Tasche. Sorgfältig drehte er die kostbaren Scheine zu einer Rolle, umwickelte sie mit einer Schnur und tat sie in die Weste. Cs kam nun nicht mehr darauf an, die noch unverkaufte Kuh los- zuwerdcn. Romeo beschloß, heimzukehren. Wie er abwechselnd neben seinem ®aul und seinem Rind cinhermarschierte, wurde ihm allmählich warm. Er zog folglich die Weste aus und legte sie auf den Wagen. Schon ging es sich leichter, Romeo war vollauf zufrieden und verteilte in Gedanken die eingenommenen Lire auf verschiedene Anschaffungen. Doch o weh! Einige Kilometer vor seinem Höfchen vermißte er plötzlich seine Weste. Alles Suchen war vergebens — sic mußte hinausgefallen sein. Romeo bat einen Entgegenkommenden um sein Rad und eilte zurück, nach dem Kleidungsstück mit kostbarem Inhalt zu fahnden. — Don der Weste war nichts zu sehen. Enttäuscht kehrte der geprüfte Pächter zu seinem Karren zurück. Hätte er die Kühe und Kälber nie verkauft! Ein geringer Trost, daß die alte Graue ihm geblieben war. Wie er aber seine brave „mucca" betrachtete, sah er ein Stück der vielgesuchten Weste aus den Kauwerkzeugen der Kuh hervorragen und sich im Rhythmus des Wiederkauens drehen. Schnell entschlossen packte Romeo das Ende und zog. Die Kuh verdrehte die Augen, streckte das Maul vor und gab etwa ein Drittel des Kleidungsstückes wieder, jedoch — welche Enttäuschung — cs war die falsche Seite. Was tun? Romeo spannte sein Pferd aus und galoppierte zum nächsten Tierarzt um Rat. Der Viehdoktor fällte ein Todesurteil, um die kost-
ministcr und dem Außenminister. Sie wollten m die Staatsratssihung, die gerade im „Prinz Jürgens Gaard" unter dem Vorsitz des Königs abgeholten wurde. Den Ministern blieb nichts anderes übrig, als durch einen Seitengang in das Palais und so zur Staatsratssihung zu gelangen. Die Minister beschwerten sich etwas ungehalten bei dem wachthabenden Adjutanten des Königs im Vorzimmer, der den Vorfall an sich bedauerte, aber erklärte, daß der Wachtposten, der Gardist Rr. 45, nur instruktionsgemäß gehandelt habe. Damit schien der Vorfall erledigt. Bis ein Gerücht wissen wollte, daß der König den tapferen Landesverteidiger „ohne Ansehen von Person" mit zwei Tagen Extra-Urlaub belohnt habe. Und da dieses Gerücht auch zu Ohren des Kriegsministers gedrungen ist, hat ihn sofort ein hiesiges Abendblatt interviewt. Und dabei hat der Minister erklärt, daß der Gardist nicht gewußt habe, wen er vor sich hatte, daß der Gardist wohl nur seinem Befehl gemäß gehandelt habe. Wer wenn es sich wirllich als wahr Herausstellen sollte, daß der Mann für feine Tat auch noch mit zwei Tagen Extra-Urlaub belohnt werde, dann bekomme die Sache einen ganz anderen Charakter für ihn, den Kriegsminister. Er hoffe sehr ernstlich, daß das Gerücht nur ein leeres Gerücht sei, denn anderenfalls müsse sowohl er als Kriegsminister wie auch sein Außen- minister-KoNege den Vorgang als eine direkte Demonstration gegen sie beide auffassen. Er, der Minister, werde sofort eine Untersuchung einleiten und nach dem Ausfall der Untersuchung dieser Angelegenheit Stellung nehmen.
Was macht man da? Bis er als Anfänger den Ersatzreifen aufmontiert, vergeht mindestens eine Stunde. Von dem mutmaßlichen Zustande seines Festgewandes ganz abgesehen. Gr sieht sich hilfesuchend um. Erblickt einen „schofförähnlichen" Menschen in der Rähe. Winkt ihm. Dienstbereit eilt der Mann zu dem feinen Herrn: „Ew. Gnaden befehlen?" — „Sind Sie Fahrer?" — „Leider nein.“ Der Besmokingte läßt die Hoffnung sinken. Mit einem breiten Lächeln beendet aber der andere den Sah: „Aber Automonteur, gnädiger Herr!" Heureka, der Retter in der Rot! Im Ru prangt der Ersatzreifen auf dem linken Hinterrad. Der zufällig erschienene Arbeiter steckt ein dickes Trinkgeld ein, die Gesellschaft fährt in bester Stimmung ab. Der Monteur aber „arbeitet" noch am selben Abend eine geschlagene Stunde an anderen Wagen, die eigentümlicherweise während des Parkens vor dem Theater ebenfalls kleine Schäden erlitten hatten. Er zählt dann grinsend seine Pengös und ist mit dem Ergebnis zufrieden. Man muß eben die Arbeitslosigkeit mit allen Mitteln bekämpfen. GehtS nicht anders, richtet man selbst die zu reparieren* den Schaden an! Herr Fuchs, der di« Budapester Autos so fix reparierte, hat sich auf diese Weise annähernd ein Jahr lang glänzend ernährt. Dis ein ungalanter Herrenfahrer Anstoß daran nahm, daß ihm der erfinderische Gauner so „auffallend zufällig" seine Dienste anbot ... Herr Fuchs gestand rund 400 Fälle ein. Und ist empört ob seiner Verhaftung. Wo er doch freiwillig auf die ArbeitSlvsenunter- stützung verzichtete! ...
Rundfunkprogramm.
Sonntag, l.lHär;.
7: Don Hamburg: Hafenkonzert. 8.15: Don Kassel: Morgenfeier. 10.30: „Warum sind die deutschen Städte in Rot?". Vortrag von Präsident Mulert vom Deutschen Städtetag. 11: Don München: Israel in Aegypten, Oratorium von Händel. 12: Plenarsitzungssaal des Reichstages: Gedenkfeier des Dolksbundes Deutsche Kriegs- gräbcrfürsorge. 13: Schallplattenkonzert. 14: Stunde des Landes 15: Stunde der Jugend. 16: Aus dem Uhlandbau in Mühlacker: Konzert des Männergesangvereins Mühlacker e. D. 18.10: Fcst- halle: Hallen-Sportfest der Arbeiter-Sportler. 18.30: Denkaufgaben aus dem Stegreif. 19.30: Karmeliterkirche Mainz: Gefallenen-Gedächtnis- feier. 20.30: Zum Dolkstrauertag Ansprache von Rudolf G. Dinding. 20.45: Dem Andenken der Gefallenen: Die Perser, Tragödie von Aischylos. 21.45: Stunde der Kammermusik.
Montag, 2. Mär;.
7.15 bis 8.15: Frühkonzert. 12: Schallplattenkonzert. 15.20: „Lotte Binder, eine mütterliche Führerin der Frauen ihres Volkes ", Dortrag von Dr. Rosa Kempf. 16.30: Rachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18.15: „Die gegenwärtig« wirtschaftliche Lage Frankreichs", Vortrag von Dr. Fritz Renmark. 18.40: Einführungsvortrag von Hermann Kesser zu seinem Werk „Rotation", das am 7. März im Schauspielhaus zur Uraufführung gelangt. 19.10: Englischer Sprachunterricht. 19.35: Großer Saal des Saalbaues Frankfurt a. M: 10. Montagskonzert des Frankfurter Orchestervereins. 21.20: Ludwig Fulda lieft aus eigenen Dichtungen. 22.20: Tanz-Unterricht. 22.50: Tanzmusik.
Dienstag, 3. Mär;.
7.15: Frühkonzert. 12: Schallplattenkonzert. 15.20: Hausfrauen-Rachmittag. 16.30: Rachmit-
tagskonzcrt. 18.10: „Arbeiten im Gemüsegarten", Vortrag von H. Mohr. 18.45: „Deutsche Pionierarbeit in der amerikanischen EiiUvanderersür- forge“, Vortrag vonG Mos/ack 19.15: Erich Kästner liest aus eigenen Werken. 19.45: Anekdoten. 20: Rosen aus Florida, Operette. 22: Walter- Riemann-Stunde. 22.50: Unterhaltungsmusik.
Mittwoch, 4. Mär;.
7.15 bis 8.15; Frühkonzert. 10.20: „Deutsche Kinder in Südamerika", Vortrag von Professor Alfons Goldschmidt, Berlin. 12: Schallplattenkonzert. 15.20: Stunde der Jugend. 16.30: Kurhaus Wiesbaden: Rachmi ttagskonzert des Städt. Kurorchesters. 18.15: „Ludwig Börne",Vor trag von Dr. Ludwig Mareuse. 18.45: „Städte in Plan und Luftaufnahme", Vortrag von Dr. Alexander Roh- mann. 19.15: „Meine neueste Expedition in den Hochgebirgen Asiens", Vortrag von Dr. Ph. C. Visser, Stockholm. 19.45: Die Instrumente des Orchesters, 18. Vortrag von Hans Rosbaud. 20.15: Unterhaltungskonzert des Rundfunkorchesters. 21: Ludwig Hardt lieft aus Börnes Werken. 21.30: Lieder von Claude Debussy. 22.15: Briefkasten.
Donnerstag, 5. Mär;.
7.15: Frühkonzert. 9 bis 9.30: Don Breslau: Reportage aus einem Bergwerk. 12: Schallplattenkonzert. 15.20: Stunde der Jugend. 16.30: Rachmittagskonzert, Operetten-Konzert desRund- funkorchesters. 18.10; (Kassel: Reportage aus der Rechtsauskunftsstelle des Gewerkschaftshauses. 18.30: Zeitfragen. 18.50: „Deutschland und Osteuropa", Dortrag von Ternard von Brentano. 19.20: Französischer Sprachunterricht. 19.45: Blas- konzert des Philharmonischen Dläserorchcsters Stuttgart. 20.45; Unheimlicher Abend. 22: Kom- positionsstunde.
Freitag, 6. Mär;.
7.15: Frühkonzert. 12: Schallplattenkon»erL 15.20: „Acht Jahre Richtlinien für die Lchrplän« der vier oberen Schuljahre in Preußen", Dortrag von Regierungs- und Schulrat Klev. 15.50: „Die Turnstunde einst und jetzt". Gespräch zwischen Sportlehrer Heinrich Dippel, Sportlehrerin Zoh- len und Paul Laven. 16.30: Rachmittagskonzert. 17: Kurhaus Wiesbaden: Rachmittagskonzert des Städtischen Kurorchestcrs Wiesbaden. 18.10: Stunde de» DucheS. 18.35: Eine Diertelstunda Deutsch. 18.50. „Dorficht bei Preisausschreiben". Dortrag von Hans Reuert, Berlin. 19.20: Mannheim: Situationsberichte über den südrvestdeut- chen Landesproduktenmarkt. 19.30: „Rembrandt im Urteil der Mitwelt und Rachwelt", Vortrag von Prof. Dr. W. Wactzold, Generaldirektor der Staatl. Museen, Berlin. 20: Fcstsaal der Liederhalle: Sinfonie-Konzert. 22.50: Cafö Olgabau, Stuttgart: Unterhaltungsmusik.
Samstag, 7. Mär;.
7.15: Frühkonzert. 10.20: „Ein Tag als deutscher Student unter amerikanischer Jugend", Vortrag von Dr. Kurt Lcvison. 12: Schallplattenkonzert. 15.20: Stunde der Jygend. 16.30; Rachmittagskonzert. 18.05: „Die russische Tonfilmexpedition bei den Juden in Dirobidjan ,Ost- asien)". Dortrag von Otto Heller. Berlin. 18.30: „Oberfdjlcficn", Dortrag von Clemens Taeslev anläßlich der zehnjährigen Wiederkehr des Abstimmungstages in Oberschlesien. 18.55: „Der Himmel im März und April — Wohin gebt untere Reife im Weltenraum?", Dortrag von Professor Edmund Sittig. 19.25: Spanischer Sprachunterricht. 19.45: Don Köln: Lustiger Abettd. 22.20: Tanzmusik.
Gewinnauszug
6. -lasse 36. Preußisch-Süddeutsche (262. Preuß.) Staats-Lotterie
Ohne Gewahr Nachdruck verboten
Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar ft einer auf die Lofe gleicher Nummer In den beiden
Abteilungen I und II
15. Ziehungstag
85. Februar 1931
In der heutigen Bormittagsziehung wurden Gewinne Über 400 M. gezogen
2 etmlnn« tu 26000 M. 70836
8 ®tn>inee tu 10000 HL 128301 163994 169982 365011
10 »ttoimtf tu 6000 HL 37888 260916 326972 366311 378811
22 Ottoinn* tu 3000 HL 42642 166956 181661 198899 206490 208571 271274 274526 314343
324900 353428
78 •»»inne zu 2000 HL 1494 6289 7656 10576 16076 60207 60721 62569 63239 66918 86478 86537 86620 113073 138524 141138 143712 156066 182081 192526 214660 218610 224754 243734
244880 261194 262331 268375 273223 293551
310602 340634 354017 367110 367410 358732
371967 378031 390713
114 »etolnne tu 1000 TO. 8728 9773 10092 15657 23292 37684 38088 38490 49213 61535 65808 83326 93099 98131 110924 117647 133207 137135 140183 145201 146127 148460 154030 165174
170534 173070 173204 175417 188262 196096
205777 214555 215876 227065 237313 241703
245413 250617 257222 257774 269950 265251
269279 275201 281420 290499 290978 308082
310629 327664 332078 360609 362672 372274
384763 389967 392804
212 »ttolnne in 500 <m. 3373 4574 4858 5822
6748 8868 21648 22041 23848 24540 27827 29164 33932 34947 37466 39124 39554 40365
42292 46814 4Ötl6 63738 54576 67074 64393
68219 72268 87634 89240 91380 91474 92448
93690 93756 94012 100297 105149 114066 125011
128734 137697 143652 145444 149661 152701
152721 160694 161305 162997 170937 174715
182298 182621 183280 185322 190802 198933
206147 217003 219633 222651 222987 224053
232706 245407 247938 248780 248902 261695
254490 266081 256341 265717 266328 270839
272111 277416 280456 288557 291624 295729
300305 304062 308094 309573 312110 315965
316158 322292 330101 331328 335074 337814
339770 339941 352652 354424 355088 357707
377481 379921 386489 386767 389855 391258
395149
In der heutigen Nachmiltagsziehung würben Gewinne Über 400 M. gezogen
2 ®etolnne tu 25000 HL 395571
8 «ttoinne tu 5000 HL 21269 187768 252503 395057
12 «ttoinn» tu 3000 HL 114348 129101 194422 202045 238421 321552
44 ®etmnne tu 2000 M. 33635 72756 88522 94295 108466 141861 142596 149382 182908 209503
214046 254940 292482 303183 316165 318554
335499 335777 347244 367536 377358 380894
98 ©eteinn# tu 1000 Hl. 2458 12488 24044 33197 38040 39527 56587 70614 71778 73875 135874 138722 144234 158668 159180 159683 160328
171645 176844 181223 187020 187498 192335
193987 195739 198634 204678 209038 215851
222567 262170 268008 281629 288508 292393
298713 308442 329066 338776 341208 357925
364514 367902 371622 372857 378695 390932
392022 394606
146 ©etninnc eu 500 Hl. 3583 5262 14560 15726 22048 25399 27135 28097 31977 37100 37510 45364 54706 60242 61262 64755 73147 78790 83923 86846 92523 103788 106512 109642 115251
130023 130092
152385 157778
188661 190579
229154 230287
257636 259422
310051 311540
325335 350180
375689 386079
133768 136186
166924 167698
205114 217539
230591 246728
260353 288449
312877 318231
356210 360495
388046 390344
138526 149789
181672 185524
221349 227142
252012 256792
291079 302953
318688 320235
371069 375155
395852 398649
Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zu je 500 000, 2 Gewi,.ne zu je 500000 2 zu je 800000, 4 zu je 75 000, 2 zu je 50 000 18 zu je 25 000, 76 zu je 10000 216 zu je 5000. 486 zu je 8000, 1476 zu je 2000, 2898 zu je 1000, 4578 zu je 500, 14002 zu je 400 M.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Sie sehen ja so schlecht aus! Wie oft hören Sie diesen erstaunten oder bedauernden Ausruf. Was ist | die Ursache? Schlechter Stoffwechsel — schlechtes I Blut. Wollen Sie sriich msfeben und kräftig an 1 Körper und Nerven bleiben, befreien Sie Ihr Blut von Giftstoffen mit Reichels Wacholder Extrakt, dem wirksamen Blutreinigungsmittel. 1471V
„3ch kann das Waschen uid)t vertragen.
So gern würde ich meine Wäsche selbst waschen, um dadurch zu sparen, aber jedesmal bin ich nach dem Waschen tränt." Wie oft hört man das. Würden alle die Hausfrauen, die so sprechen, die Wäsche abends in vr. Thompsons Seifcnpuloer Marke Schwan einweichen und morgens nur ein Biertelstündchen inOzonil tochen lassen, so tonnten sie das Waschen vertragen und — sparen. 1521V
Dor dem Besuch von Bällen, Gesellschaften, Theatern — Zähne mit Chlorodonl putzen — Erfolg: blendend weiße Zähne, wohlriechender Atem. Tube 54 Pf. und 90 Pf.


