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irühjahrsserie brachte el betrieb auf den 'lehener Platz trafen Liehen Md Dahen« »rnherein mit einem rechnen toat, fo hätte in der ersten Klasse Endergebnis nicht |o ers zurückblicb. Das Mannschaft sehr aus hielt Gießen bereite g. Nach dem Seiten- m, zwei Tore aufzu« rischen noch fünfmal mit 9:2 als Sieger

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herrschte Hochbetrieb, [er zweite Mannschaft

Großen-Zusech ein sich sehr anftrengen, : Wiesecks ein gleich- Ml einem Sieg vvn n den Platz verlaßen. , Lollar standen sich taffen gegenüber, du >l lieferten. Das «v n 2:2 entsprach dem

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Oberheffen.

©er Voranschlag des Kreises Friedberg

* Friedberg, 24. März. Der Kreistag des Kreises Friedberg ist aus Montag, 30 März, zu seiner diesjährigen ordentlichen Ta­gring einberusen worden. Als wichtigster Punkt steht die Beratung des Kreisvoranschlags für 1931 aus der Tagesordnung. Der Vor­anschlag schlicht mit einer Gesamteinnahme und .auSgabe von je 1081 833 Mark (im Vorjahrs 1 162 296 Mark) ab. Vorgesehen sind: Für All­gemeine Verwaltung 40 286 Mark, für Polizei- wesen 48 100 Mark, Schulwesen 4700 Mark, Kunst und Wissenschaft 2040 Mark, Bauwesen 13 837 Mark, allgemeine Forderung der Wirt­schaft 8949 Mark. Die Ausgaben für Wohlfahrts­pflege und Gesundheitswesen einschließlich werbslofen- und Wohnungsfürsorge beziffern sich auf 643 850 Mark: an die bei der Riddaregulie- rung beteiligten Gemeinden werden zur Verzin­sung von etwa 175 000 Mark Zuschüsse in Hohe von 15 000 Mark geleistet. Die Verzinsung der von dem Kreis bewilligten Daudarlehen in Hohe von 112500 Mark erfordert einen Zinsenaufwand von rund 9000 Mark.

Für Anstalten und Einrichtungen sind 11710 Mark vorgesehen.

Die Rechnung für 1929 schließt ab mit einem Rest von 162 424 Mark, der in den Vor­anschlag für 1931 übernommen worden ist.

Für aufgewertete Kreisschulden sind bi» jetzt an Zins und Tilgung 74 937 Mark verausgabt worden.

Zur Beratung stehen weiter noch die Anträge des Kreistagsmitgliedes Oppenheimer wegen Aufnahme einer Anleihe von einer Million Mk. zur Förderung der Bautätigkeit im Kreis und Einführung einer Wohnungsluxussteuer, sowie ein Antrag auf Erwerb des Schlosses Ziegenberg zwecks Einrichtung einer Erholungsstätte für die werktätige Bevölkerung des Kreises.

Landkreis Gießen.

00 Klein-Linden, 23. März. Unsere tech­nische Lehrerin hatte für Sonntag zur Besichti­gung einer Handarbeits-Ausstellung der hiesigen Volks- und Fortbildungsschule im neuen Schulhaus eingeladen. Die sauber und ge­schmackvoll in Form und Farbe hergestellten Arbeiten waren den Anlagen und Fähigkeiten der Kinder angepaht und trugen den jeweiligen Verhältnissen Rechnung. Die Ausstellung, die einen Ucterblid über die Art und die Arbeit des Handarbeitsunterrichts gab, wurde mit regem Interesse in Augenschein genommen, und der Lehrerin wurde dabei manches anerkennende Wort gesagt.

oo Lollar 24. März. Am vorigen Sonntag sand im Zeichensaal der hiesigen Schule eine Aus­stellung von Handarbeiten der hiesigen Schülerinnen statt, veranstaltet von der Lehrerin Frl. W c i in a r. Die Ausstellung zeigte in übersichtlicher Weise die Arbeiten der Schülerinnen von der unteren Aolksschul. bis zur letzten Fortbildungsschulklasse. Man konnte den Aufstieg vom Leichten zum Schweren und Schwersten anschaulich verfolgen. Der

Besuch war äußerst lebhaft. Die Ausstellung fand große Anerkennung und allseitiges Lob. besonders angenehm fielen die Sauberkeit und Exaktheit der Arbeiten auf.

Staufenberg 23. März. Der hiesige Ziegenzuchtverein feierte bei Gastwirt Louis Geißler sein 10. Stiftungsfest in Form eines Familienabends. Der 1. Vorsitzende Heberer gab einen Rückblick auf die Geschichte des Vereins, begrüßte die Teilnehmer, besonders Kontrollassistent L i n n von der Landwirtschafts- kammer Gießen, der in einem längeren Vortrag überHaltung, Aufzucht und Fütterung der Ziegen" sprach. Gedicht- und Gesangsvorträge (die Damen Grölz. Möller. Rühl, die Herren Bäum le und 3. Kraft) trugen zur Unterhaltung wesentlich bei. Gottfried Eck­hardt überreichte im Ramen des Vereins dem ersten Vorsitzenden für seine zehnjährige Tätig­keit im Verein ein Geschenk.

Hungen, 23.März. Am Sonntag veran­staltete der Orgelvirtuose Adolf Wieder aus Halle in der hiesigen Stadtkirche ein Orgel­konzert. Der Meister spielte formvollendet das Orgelkonzert in Q-Moll von Händel, Fan­tasie 0-Dur für Orgel von Volckmar, Fuge in 0-Moll für Orgel von Reger und eine eigene Improvisation. Sämtliche Werke wurden vor­züglich zur Aufführung gebracht. Frau Lisel H a a k aus Laubach sang geistliche Lieder von Volckmar und Dvorak., Mit ihrer klangvollen und reinen Mezzosopranstimme, die eine gute Schulung erkennen lieh, fand die Sängerin alle Anerkennung.

s. Lltphe. 24. März. Dieser Tage feierte eine unserer ältesten Einwohnerinnen, die Witwe Sophie Dornmann, ihren 8 4. Geburts­tag. Die Greisin, die bereits Urgroßmutter ist, erfreut sich noch körperlicher und geistiger Rüstig­keit.

Kreis Friedberg.

s. Wölfersheim, 24. März. Eine wirt­schaftlich tief einschneidende Maßnahme bedeutet die für Mitte April vorgesehene Stillegung des hiesigen Bagger - und Tagebau- betriebs. Aus technischen Gründen, wie z. D. hoher Abraum, ist der Betrieb unrentabel. Es werden ungefähr 300 Arbeiter und Angestellte brotlos werden. Eine ganze Anzahl umliegender Ortschaften hatten so gut wie keine Erwerbs­losen. Auch die durch die Stillegung des Schwel­werks in Trais-Horloff entlassenen Arbeiter konn­ten nach und nach durch die Aeberführung des großen Baggers und der Schwelöfen nach Wöl­fersheim hier wieder eingestellt werden, so daß auch TraiS-Horloff, Inheiden und Lltphe fast keine Erwerbslosen hatten. Dies ändert sich nun mit einem Schlage, in eine kleine Gemeinde kom­men allein 24 Kündigungen.

Kreis Büdingen.

00 Nidda, 23. März. Am Samstag fand im GasthausZur Krone" die diesjährige Haupt­versammlung (72. Stiftungstag) des Tu rn- vereins Ridda 1 859 statt. Der 1. Vor­sitzende, Dr. Fritz Koch, begrüßte die Besucher, insbesondere den Ehrenvorsitzenden Friedrich

Reuning II., sowie Bürgermeister Rull- mann und Dezirksvertreter Ferdinand Wolf. Er gedachte der Toten der Deutschen Turner- schaft und widmete ehrende Worte dem verstor­benen Vertreter des Mittelrheinkreises. Vater Bender. Ebenso gedachte er der verstorbenen Mitglieder. Sodann erstattete er Bericht über das abgdaufenc Vereinsjahr und den letzten Gauturntag. Der vom 1. Turnwart Wilhelm Wagner verlesene Jahresbericht über den Turnbetrieb wurde mit großer Aufmerksamkeit aufgenommen. Der Kassenwart trug die Rech­nung des abgelaufenen Dereinsjahres vor, die zufriedenstellend abschließt. Die Versammlung er­teilte ihm Entlastung. Die Vorstandswahl ergab die Wiederwahl sämtlicher Mitglieder: die ver­waiste Stelle des 2. Turnwarts übernimmt Hans Hügel. Am Samstag, dem Tage des Früh­lingsanfanges, stellten sich auf dem Dache des Lehmannschen Hauses am Marktplatz die bekann­ten Riddaer Störche wieder ein.

Ridda, 23. März. In dein Bericht über die hiesige Handwerks-Aus st ellung aus An­laß der Reichs-Handwcrks-Woche mußten die Ramen Bürgermeister R u 11 m a n n (nicht Rühle­mann) und Rektor Vitt (nicht Dett) heißen.

i. Dodenhausen I, 23. März. Dei der De- ratung des Gemeindevoranschlages für 1931 ist von der Bür g e r st e u e r, wie sie im Jahre 1930 erhoben wurde, abgesehen worden. Auch von der Einführung der Diersteuer wurde Abstand genommen.

Kreis Schotten.

c Sch otten, 22. März. In der hiesigen staatlichen Försterschule fand heute die Schlußprüfung des diesjährigen Jahr­ganges der Forstgehilfen im Deisein eines Ver­treters der Regierung statt. Sämtliche Kandi­daten bestanden mit den Roten »sehr gut" und gut". Abends schloß sich imHessischen Haus" eine Schlußseier an. Die besten Schüler erhielten Preise, Hirschfänger, Dücher u. a. m. Der Leiter der Schule, Oberforstmeister D e u st e r , widmete den abgehenden jungen Forstleuten namens der Schule warme Abschiedsworte, ihm schloß sich Bürgermeister Mengel namens der Stadt an, das sehr gute Verhältnis zwischen Schotten und seiner grünen Gilde betonend. Ramens des DHC. sprach Lehrer C. Sind auf den deutschen Wald.

Kreis Alsfeld

-er. Homberg, 23. März. Die technische Handarbeitslehrerin Frl. Therese Göbel, die nahezu ein halbes Jahr hier und in den Schulen der Umgegenö amtierte, wurde von ihrer Stelle abberufen. Der Weggang dieser tüchtigen Kraft wird allgemein bedauert. Vermutlich dürfte Frl. Adele Schneid, die schon früher hier be­schäftigt war, ihre Rachfolgerin werden.

Aus dem Amisverkündigungsblait.

* Das Amtsverkündigungsblatt N r. 21 vom 24. März enthält: Stand der Maul- und Klauenseuche in Hessen. Die gesetzliche Miete ab 1. April 1931. Wahl der Äreistagsmitgüebcr. Die Einführung der Biersteuer in der Gemeinde Wiescck. Die Erhebung einer Biersteuer in der Gemeinde Allendorf a. d. Lahn. Dienstnachrichten.

Kommunistische Ausschreitungen in Mainz.

WSR. Mainz. 24. März. Im Laufe der gestrigen Rächt fanden in Mainz von kommu- nistifchcr Seite Delästigungen politischer Geg­ner statt. In einem Falle wurde ein U e b e r - fall auf ein Dereinslokal ausgeführt. Es gelang den Angreifern, das Lokal zu stürmen und das Mobiliar völlig zu demolieren. In den späten Rachtstunden wurden von den Kommunisten auf den Straßen einzelne Passanten (Ltahlhelmer und Rationalsozialisten) tätlich an­gegriffen und verwundet. Der Polizei find die Täter bekannt. Heute vormittag fanden in verschiedenen Wohnungen von Kommunisten Haussuchungen statt, wobei Material in die Hände der Polizei fiel. Die Täter konnten noch nicht gefaßt werden.

Große Strafkammer Gießen.

' Gießen, 24. März. Ende April 1930 waren nachts zwei Reichswehr!oldaten in das vor einer Wirtschaft stehende Auto eines Kaufmanns ge­stiegen. Als dieser sie in ruhiger Weise zum Ver­lassen feines Wagens aufforderte, erhielt er von dem einen Soldaten eine Ohrfeige imd einen Stich mit dem Seitengewehr in den linken Schenkel. Der andere Reichswehrsoldat schlug einem herzueilenden Freund des Autobesitzers hinter die Ohren: als dieser ihn padte, riß ihm der erste Reichswehrsoldat noch einen Büschel Kopfhaare aus und verscheuchte dann einen wei­teren Zivilisten, indem er das Seitengewehr halb aus der Scheide zog und damit und den Worten Weg oder ..drohte. Das Schöffengericht hatte den ersten Soldaten zu insgesamt 3 Monaten Ge­fängnis, den anderen zu 50 Mark Geldstrafe ver­urteilt. Rach umfangreicher Deweisaufnahme be­stätigte die Strafkammer das Urteil bzw. des zu ber Geldstrafe Verurteilten. Die Strafe des Haupttäters wurde auf 3 Monate Gefäng - n i s wegen gefährlicher Körperverletzung unter Mißbrauch dec Waffe und zwei Geldstra­fen zu je 50 Mark wegen einfacher Körper­verletzung und Rötigung erhöht.

Ein wegen Konkursvergehens (Bevorzugung einzelner Gläubiger) vom Schöffengericht zu einer Geldstrafe verurteilter Schuhmacher und Schuh­händler aus der Provinz wurde mangels aus­reichenden Deweises freigesprochen.

(Schluß des redaktionellen Teils.)

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