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den heutigen Verhältnissen auf dem Grund­stücksmarkt entsprechenden Abschlag, etwa 50 Pro­zent, vornimmt. GS sei ferner im Hinblick auf die beständigen Schwankungen des Grundstücksmark­tes die Einheitswcrtsestsehung auf zwei bis drei Jahre nicht, wie vorgesehen, auf sechs Jahre zu begrenzen.

Herr Volontär Dr. Müller bringt die von den hessischen Industrie- und Handelskammern zur

Acnderung der üonkursordnung geinachten Vorschläge zum Vortrag, deren Zweck und Ziel die Verstärkung der Konkursmasse, sowie die Beschleunigung und Verbilligung des Konkursverfahrens sein soll.

Herr Rowack erstattet Bericht über die von den hessischen Industrie- und Handelskammern veranstaltete Jnteressenten-Versammlung betref­fend Abschluß des

Vertrags der Deutschen Reichsbahngesellschast mit der Firma Schenker & Lo.

Er bringt die dort gefaßte Entschließung zur Verlesung, in welcher zum Ausdruck gebracht wird, daß das Vertragswerk keine geeignete Grundlage für eine gedeihliche Derkehrsentwick- lung darftellt, sondern mancherlei Gefahren für' die Wirtschaft in sich birgt.

Herr Mayer unterrichtet die Versammlung über die zweite Sitzung der bei der hessischen Landwirtschaftskammer bestehenden

Landesbraugerstenstclle, deren Arbeits-Ausschuß er als Vertreter des Handels angchört. Gegenstand der Verhandlun­gen waren wichtige Zeitfragen des Braugcrsten- baues.

Der Kammershndikus Dr. Zeidler erörtert den neuen Entwurf eines Gesetzes über

Arbeilsruhe am heiligen Abend, welches bekanntlich die Gesetzeskraft wegen der mangelnden Zustimmung des Reichsrats nicht erlangt hatte. Da bei der gegenwärtigen par­lamentarischen Lage an eine Wiederherstellung des 7-Uhr-Ladenschlusses am Heiligen Abend nicht zu denken sei, soll für einen allgemeinen Ladenschluß um 6 Uhr mit der Möglichkeit des Zuendebedieirens für eine halbe Stunde ein­getreten werden. Der seiner Zeit vom Reichs- arbeitsminister auf einen Antrag von mehreren Reichstagsabgeordncten erteilten Antwort, daß der allgemeine 5-Uhr-Ladenschluß am Heiligen Abend dem Einzelhandel keine empfindliche wirt­schaftliche Einbuße gebracht habe, müsse entgegen­gehalten werden, daß in allen Teilen des Reiches erhebliche Rückgänge der Umsatzgestaltung am Heiligen Abend fcstgestellt worden sind, von denen besonders die Lebensrnittel- und die Be- klcidungsbranche betroffen wurden.

Der Syndikus bespricht ferner die von der Reichsbahnvcrwaltung zur Erörterung gestellte Frage der

Einführung von Zeitkarten, die für bestimmte, abgcgrenzte Bezirke oder von einem Ort aus für verschiedene Strecken gelten sollen. Die Kammer kann sich von einer solchen Einrichtung nennenswerte Vorteile für den be­rufsmäßigen Reiseverkehr nicht versprechen und empfiehlt an Stelle der Zeitkarten die Ein­führung von Kilometcrheften.

Wilddiebe vor dem Sichler.

] [ Marburg, 22. März. Die Wilddie­bereien in den Wäldern um Günterod, die bereits vor einiger Zeit die Marburger Gerichte . beschäftigten und zur Aburteilung von zwei Schlingenstellern führten, hatten durch die dabei erfolgten Vernehmungen einen weiteren KreiSge- zogen. Heute hatten sich weitere sieben Einwoh­ner aus Günterod, meist Bergleute und Arbeiter, * zwischen 20 und 27 Jahren, vor dem Erweiterten ^ Schöffengericht wegen schwerer gewerbs­mäßiger Wilddieberei zu verantworten, v Das Gericht hatte sich aus Ersparnisgründen nach Günterod begeben, wo in der Schule die Verhand­lung stattfand. Die Angeklagten gaben bei ihrer Vernehmung zu, in den letzten Jahren mehrere Rehe in Schlingen gefangen und gemeinsam ver­zehrt zu haben, bestritten jedoch den gewerbs­mäßigen Betrieb der Wilderei. Drei Angeklag­ten konnte man Schlingenstellerei nicht Nachweisen, wohl aber hatte man sie int Walde mit Kara­biner, Pistole und Desching angetrosfcn. Als Beweggrund zu ihrer Wilddieberei gaben die An­geklagten Rotlage infolge Arbeitslosigkeit an. Ein Jagdsachverständiger sagte aus, daß das früher an Rehwild so reiche Jagdrevier um Günterod in den letzten Jahren auffallend arm an

Rehen geworden sei. DaS sei auf die überhand- nehmende Wilddieberei zurückzuführen. Beim Ab­suchen der Wälder wurden öfters Rehe gefunden, die in Schlingen einen qualvollen Tod gesunden hatten. Das Urteil des Gerichts lautete für die vier der Angeklagten wegen gewerbsmäßiger

schwerer Wilddieberei auf 8, 5, 4 und 4 Mo­nate Gefängnis. Die anderen drei Ange­klagten, die man mit Schußwaffen im Walde an- gctroffen hatte, erhielten Geld st rasen von 50 und 30 Mark.

Wirtschaft.

Holzversteigerungs-Termine.

Dienstag, den 24. März.

Versteigerer: Bürgermeisterei Annerod. Versteige­rungsort: Gemeindewald Annerod, Zusammenkunft am neuen Hochbehälter der Stadt Gießen.

Holzsubmission der Gemeinde Mainzlar. Subrnis- sionsschluß: 26. März, 16 Uhr.

Versteigerer: Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lda. Versteigerungsort: Stadtwald Allendorf. Zusammen­kunft im Forstort Rundeheg, Abteilung 27, am Jlsch- häuserweg, 9 Uhr.

* Die Indexziffer der Großhan­delspreise. Die auf den Stichtag des 18. März berechnete Großhandelsindexziffer des Statisti­schen Reichsamts ist mit 114.3 gegenüber der Vorwoche unverändert geblieben. Die Indexzif­fern der Hauptgruppen stellten sich für Agrar- stosfe auf 107.6 (H- 0.1 Prozent gegenüber der Vorwoche), für Kolonialwaren auf 98.4 ( 1.6 Prozent), für industrielle Rohstoffe und Halb- Waren auf 106.3 (+ 0.1 Prozent), und für in­dustrielle Fertigwaren auf 138.6 ( 0.1 Pro­zent).

* Die Volksbank Büdingen e. G. in. b. H. teilt in ihrem Geschäftsbericht für 1930 mit, daß das Ergebnis des Abschlusses von 1930 befriedi- flcitö ist. Die Umsätze auf einer Seite des Haupt­buches sind mit 17 399 222,03 Mk. ungefähr die gleichen geblieben. Die Bilanzsumme hat sich auf 1 214 950,66 Mk. erhöht. Die Spareinlagen sind im Berichtsjahre von 484 954,92 Mk. Ende 1929 auf 593 651,75 Ml. Ende 1930 angestiegen: sie verteilen sich auf 640 Sparkonten, gegen 491 Ende 1929. Der Fonds der Aufwertungssparein­lagen weist Ende 1930 den Betrag von 103 423,96 Mark auf. Die Kreditoren in laufender Rechnung sind auf 254 164,12 Mk. gestiegen, die Schuldner in laufender Rechnung beziffern sich auf 876 601,97 Marl. Die Genossenschaft hatte Ende 1930 ihren Mitgliedern an Krediten 1 351 261,30 Mk. zur Verfügung gestellt. Die Geschäftsguthaben Ende 1930 sind auf 96 567,67 Mk. gestiegen, unter Zu­rechnung der Reserven beträgt das eigene Ver­mögen 175 567,67 Mk., und unter Berücksichti­gung der Haftsumme weisen die Garantiemittel der Genossenschaft den Betrag von 900 567,67 Mk. auf. Der Reingewinn aus 1930 beträgt 21 970,36 Mark, von dem 10 Prozent Dividende auf 84 275,10 Mk. dividendeberechtigte Anteile ver­teilt, 8779 Mk. den Reserven, 3000 Mk. dem- Pensionsfonds zugeführt und 1763,85 Mk. auf neue Rechnung vorgetragen werden sollen. Am Schluß des Berichtsjahres gehörten der Ge­nossenschaft 631 Mitglieder an.

* Maschinenfabrik ©rinnet A G., D u r l a ch (B a d e n). In der Aufsichtsratssihung der Gesellschaft wurde die Bilanz für das Ge­schäftsjahr 1930 dorgelegt. Rach den üblichen Abschreibungen ergibt sich unter Berücksichtigung des Vortrags aus dem Vorjahre ein Gewinn- vorlrag von 13 442 Mk. auf neue Rechnung. Die Generalversammlung wird auf den 14. April fest­gesetzt werden.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M, 23. März. Tendenz: leicht abgeschwächt. Infolge wieder ungünstiger Divi- dendeschähungen bei Bergmann (man vermutet jetzt doch einen Ausfall) nahm die Spekulation an der Vorbörse der neuen Woche schon kleine Glattstellungen vor, zumal auch der Ordereingang von außen per stark zu wünschen übrig ließ. Auch verstimmten die diplomatischen Schritte, beson­ders von Frankreich, hinsichtlich der Zollunion mit Oesterreich. Man ist in Börsenkreisen der An­sicht, daß das Ausland jetzt sein Kapital nicht mehr so stark nach Deutschland zurückfließeir läßt. Die amtliche Börse eröffnete dann bei geringem Geschäft in schwächerer Haltung, und gegen die Schlußkurse von Samstag ergaben sich Kurs- rüdgängc von 1 b i s 2 Prozent. Der schwache Schluß der Reuhorker Börse blieb eben­falls nicht ganz ohne Einfluß. Später zeigte die Börse jedoch starke Widerstandskraft, und die ver­spätet zur Rotiz gelangten Papiere blieben be­

hauptet. Schon anfangs schwächer eröffneten J.-G.-Farben, AEG., Schuckert, Siemens bet Ver­lusten von 1,50 bis 2,25. Metallgesellschaft, Rüt- gerswerke, Süddeutsche Zucker relativ gut be­hauptet. Fester eröffneten Reichsbahnvorzugs­aktien mit plus 0,65 Prozent. Von Bauwerten gaben Holzmann und Wayß & Freytag je ein Prozent nach. Der Anleihemarkt zeigte auch heute feste Tendenz, besonders Altbesih zogen erneut um 1 Prozent an. Von Ausländern bestand nach Anatoliern mehr Rachfrage, die ebenfalls ein Prozent gewannen. Der Pfandbriefmarkt hatte weiter freundliche Tendenz. Gold und Gold-Kom- munalpfandbriefe lagen fest. Reichsschuldbuch­forderungen weiter 0,25 Prozent freundlicher. Jin Verlaufe bestand bei der Spekulation stärkere Zu­rückhaltung, doch konnten sich die zu Anfang stark gedrückten Papiere meist um ihren Verlust erholen. Das Geschäft erfuhr keine Belebung, da auch wei­terhin keine Orders vorlagen. Am Geldmarkt war der Sah für Tagesgeld mit 3,50 Prozent unverän­dert. Qlni Devisenmarkt lag das Pfund inter­national weiter fest, gegen Reichsmark, die wei­ter fest lag, aber schwächer. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1955, gegen Pfund 20,39, gegen London Kabel 4,8596, gegen Paris 124,18, gegen Mailand 92,76, gegen Madrid 45,40, gegen Schweiz 25,2475, gegen Holland 12,1225.

Berliner Börse.

Berlin, 23.März. Die erste Börse der neuen Woche eröffnete in leicht abgeschwächter Haltung. Vormittags waren die Ansichten über die Ten­denzgestaltung noch sehr geteilt. Der zu er­wartende Eingang von Freigabegeldern bei ver­schiedenen deutschen Gesellschaften und die leichte Verfassung des Geldmarktes regten an. Ander­seits ging aber von den Auslandsprotesten gegen die deutsch-österreichische Zollunion, von dem Rückgang der Ruhrkohlenabsahziffern im Mo­nat Februar, von einer nicht zu vermeidenden Stillegung im Wintershall-Konzern und der nun­mehr bestimmten Dividendelosigkeit der Miag eine gewisse Verstimmung aus. Da Publikum­orders zum Ultimo fast völlig fehlten, nahm die Kulisse im Anschluß an Reuyork kleine Glatt­stellungen vor, die zu Kursrückgängen von 1 b i s 2 Prozent im Durchschnitt führten. Etwas stärker abgeschwächt waren Allgemeine Licht k Kraft, Rhein. Braunkohlen, Polyphon und Siemens, während anderseits BEW., Karstadt, Wiking Zement und Motoren Deutz etwas fester eröffneten. Besonders zu erwähnen ist die feste Haltung der Altbesihanleihe, die erneut bei leb­haften Umsätzen 0,25 Prozent anzog. Ausländer im allgemeinen ruhig. Anatolier erschienen mit Plus-Plus-Zeichen und gewannen gleichfalls 0,5 Prozent. Auch für Pfandbriefe erhielt sich das Interesse, und die Tendenz war im Gegensatz zu den Aktienmärkten freundlich. Reichsschuld­buchforderungen konnten bis .0,25 Prozent an» ziehen. Am Geldmarkt ermäßigte sich der Sah für Tagesgeld auf 3,5 Proz. bis 5,5 Prozent, Monatsgeld auf 5,5 bis 7 Proz., dagegen der Sah für Blankogeld zwischen 5,5 bis 6 Proz. und für Lombardgeld zwischen 6 und 7 Proz. lag. Warenwechsel stellten sich auf 5,13 Prozent. Auch im Verlauef machte sich die Zurückhaltung der Kundschaft weiter fühlbar. Die Ultimo­vorbereitungen machen langsam Fortschritte. Vorbereitungen sehen allmählich ein. Salz- zurück. Bemberg büßten 2 Proz. gegen den An­fang ein. Altbesitz zogen vorübergehend weitere 0,4 Prozent an, konnten aber diesen Gewinn später nicht behaupten.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 23. März. Der Frankfur­ter Produktenmarkt lag zum Wochenbeginn sehr ruhig. Das Angebot in Brotgetreide ist knapp. Weizen liegt im Preise nachgebend, Roggen jedoch gut behauptet. Das Mehlgeschäft ist trotz der be­vorstehenden Feiertage sehr ruhig. Daneben stoßen die Käufer beim 2lbsah im Bäckereigewerbe auf starken Widerstand. Arn Futtermittelmarkt war prompte Ware fest, dagegen spätere Lieferung eher schwächer. Es wurden notiert: Weizen 297,50, Roggen 205210, Sommergerste für Brau­

zwecke 230, Hafer, inländischer, 185187,50, Wei­zenmehl 4344,50, Roggenmehl 28,5029,50, Wei­zenkleie 1111,25, Rvggenkleie 12,50, Erbsen 25 bis 31, Linsen 2865, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt, 2,90, Weizen- und Roggenstroh, ge­bündelt, 2,752,80, Treber, getrocknet, 10,15 bis 10,50. Tendenz: ruhig.

Frankfurter Eiermarkt.

Frankfurt a. M., 21. März. Die Hoffnung auf Steigerung des Eierkonsums hat sich bisher nicht erfüllt: die Preise neigen weiter zur Schwäche. Infolge der warmen Witterung wird sich das Angebot noch weiter verstärken, und man rechnet mit weiteren Preisermäßigungen. Man hofft allerdings im Hinblick auf die bevor­stehenden Ofterfeiertage mit einer leichten Be­lebung des Geschäftes. Es notierten in Pfennig per Stück: bulgar. 8*/i bis 8V2. jugosiav. 8V.t bis 81/». rumän. 73/< bis 8, holländ. 73/4 bis 11, Mn" V/< bis IP/», belg.-flandr. 83A bis 9, schief. 71/-* bis 8Vr. baper. 8 bis 8V2. nordd. V/2 bis IO1/:-

Berliner Produktenmarkt.

Berlin, 21. März. Rach stetigem Vormit­tagsverkehr machte sich an der Wochenschlußbörse bei ruhigem Geschäft fast allgemein eine festere Tendenz geltend. Im handelsrechtlichen Ciefc- rungsgeschäst haben die Qlbgaben nachgelassen, verschiedentlich erfolgten auf dem inzwischen er­reichten Riveau Deckungen und auch neue Käufe, so daß die Rotierungen 2 bis 2,50 Mark höher lagen. Roggen war von der Bewegung etwas mitgezogen und eröffnete mit gut behaupteten Preisen. Am Prompt-Markte hat sich das An­gebot von Weizen und Roggen eher wieder verringert, so daß für Weizen etwa 2 Mark, für Roggen 1 Mark höhere Preise als gestern durchzuholen waren. Vom Mehlgeschäft fehlen allerdings weiter Anregungen. Die Abrufe von Weizenmehl sind zwar, infolge der heran- nahenden Feiertage befriedigend, neue Abschlüsse kommen aber nur vereinzelt zustande. (Koggen* mehl hat kleines Dedarfsgeschäst. Die Mehlforde­rungen lauteten unverändert. Hafer und Gerste bei mäßigem Angebot gut behauptet. Es notierten (100Kilo): Weizen, märkischer 279 bis 281 (fest), März 295,50, Mai 297 bis 298,50, Juli 295 bis 297; Roggen, märkischer 178 bis 180 (fest), März 194 (Geld), Mai 194,25 bis 195, Juli 193,25 bis 194,25; Braugerste 222 bis 232 (ruhig),

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 23. März. Auftrieb: 1533 Rinder darunter 368 Ochsen, 147 Bullen, 539 Kühe. 436 Färsen: ferner 611 Kälber, 69 Schafe, 6343 Schweine (180 Litauer). Es wur­den notiert: Rinder: Ochsen: vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts (jüngere) 44 bis 48 Mk., (ältere) 39 bis 43, sonstige voll- fleischige (jüngere) 35 bis 38; Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 42 bis 45, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 37 bis 41; Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlacht­werts 36 bis 39, sonstige vollfleischige oder aus­gemästete 32 bis 35, fleischige 27 bis 31, gering genährte 22 bis 26; Färsen (Kalbinnen, Jung- rinber): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 44 bis 48, vollfleischige 39 bis 43, fleischige 35 bis 38. Kälber: beste Mast- und Saugkälber 66 bis 70, mittlere Mast- und Saugkälber 60 bis 65, geringe Kälber 55 bis 59. Schweine. Fettschweine über 300 Psund Lebendgewicht 40 bis 45, vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Psund 40 bis 45, von etwa 200 bis 240 Pfund 43 bis 47, von etwa 160 bis 200 Pfund 42 bis 45, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 40 bis 43 Mk. Markt­verkauf: Rinder langsam, Ueberstand. Kälber und Schafe mittelmäßig, später abflauend, ge­räumt. Schweine sehr schlecht, großer Ueberstand.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

hch. G. 1. Ihre Anfrage ist nicht ganz klar. Wenn es sich in Ihrem Falle um einen im Jahre 1927 ab­geschlossenen Kaufvertrag und um eine zur Sicherung des Kaufpreises oder Restkaufpreises gleichzeitig er­richtete Sicherungshypothek handelt, so kommt diese Hypothek bei der sog. Bereinigung des Grundbuchs nicht "in Frage, weil diese Hypothek keine auf­gewertete Hypothek wäre. 2. Eine (Eigentümer- grundschuld kann ohne Zustimmung der durch deren Eintragung betroffenen, bisher vorgehenden Hypo­thekargläubiger nicht eingetragen werden. Wenden Sie sich vorsorglich an das zuständige Grundbuchamt (Amtsgericht).

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Tie hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 v. H.. Lombardzinsfuß 6 v. H.

$ranl|un a. JJI.

ZJcrlin

Schluß« 1 luri |

l«Uhr« Kurs

Schluß« iurs

Anlang. Kurs

Datum

21.3.

23.3.

21.3.

23.3.

8% Deutsche RelchSanteihe

84,75

99,8

57,5

6,2

93,25

53,5

55

100,75

95,5

92,05

100,5

96,5

19,5

16,8

4,5

4,5

4,5

9,9

16

8,2

1 I ^5 | | | | | | | i 1 | II 1 1 1 1 1 1 l1 4 1

85

100

56,8

6,35

93,25

55,1

100,5

96,5

24

2,5

19,75

17

17

4,5

4,55

9,9

16.1

8.13

1*** | | I 1 | | | | | | | **: | 1 £ 1 12 ES 1

7% Deutsche Rclchsanlethe

Deutlche Anl.-Älblös^Schuld mit

DcSgl. ohne AuUos.-Necht» . . 6% Hell. Bolkkslaat von 1920 (rüdAoljIb. 102%)......

Dbcrhcflcn Provinz. Anleihe mit

Deutlche Komm. Sammelabl.

8% fitanlf. Hhp.-Bank Goidpse XIII unfünbbat bU 1984 . . .

7% Rtanll. Hhp.-Ban« Golbpsr imffinhhnr hl8 193'2.....

4K% Rheinische Hyp.«Bank

8% Pr. Lanbe»p|anbbriel<mstalt, Psanbbriese 81.1»......

8% Pr LanbeSpsanbbriescmNalt, Komm.-Obl. R. 20......

7% Pr. yanbccpfatibbticfanflaU,

A E G. abg. MortneflS-ObllßaHo-

4% Oesterrelchilche «Solbrente . . 4,20% Oesterrelchilche Silbcrrente 4% Ocstcrretchtsche Einheitliche

4% Unnarildic Wölbten le .... 4% Ungarische Staatsrente V. 1910 4%% bcfinl. von 1918 . . . .

<% Ungarische Kronenrcnto . . - 4% Dürttiche Zoll anleihe von 1911 4% Türlilche Bagbabbahn-Anl.

Serie 1.....

4% bcSgl. Serie II . . ... . 6% Rumänische vereinh. Rente von 1903 ..... -

ty,% Rumänische vereinh. Rente

4% Rumüntlche vereinh. Rente .

__________________________________________________________________1

Sranffurt a. M.

Berlin

Schluß« kurS

l'Uhf Kurs

Schluß« kurs

Ansang« Kurs

Dalum

21.3.

23.3.

21.3.

23.3.

Hamvurg-Ämertka Patel . .

Hamburg-Sübam. Dampslchllt

7

69,75

70,9

70

8

130

Hanla Damplichtss.....

10

99

Rorbbentscher l!loi)b ....

8

72,5

73

71,75

Allgemeine DcutscheCrebitanst. 10

Barmer Bantvcrcin ....

10

Berliner HanbelkgescUschast .

12

131,5

131

131

Commerz- unb Privat-Bank.

11

112,75

112,5

112,75

112,5

Darmstäbter unb Nationalbank

12

143,5

143,5

142,5

Deutsche Bank unb

DtSconto-GeseUschast, . . .

10

109,25

109,5

109,25

109,13

DreSbner Bank......

10

109

-

109,25

109,25

RetchLbank........

12

A.E.G...........

. f,

107

105,75

106,75

105

Bergmann........

. 9

98,5

98

98

Elcltr. Lleserungkgelclllchast.

10

122

125,75

126,5

Licht unb Arast......

10

126

123

121,4

Fellen & Qhitllcautnc . . .

iy2

91

90,65

89,5

(Leiellschast für Elektrilche

Unternehmungen .... Hamburger ElektrizitätS-Werke Rbeinifche Elektrizität . . .

10

126,5

127,25

125,75

10

. 9

120

118,25

Schleltlche Elektrizität. . . .

10

Schuckert & Go.......

11

130,75

129,5

131,4

129,25

Siemens & Halske.....

16

177,5

175,25

178

175

Transrabto........

. 8

-

Lahmeyer L Co.. .....

10

128

128,5

54,5

54

Deutsche Erböl ......

. 6

69,5

69,75

69,5

70,25

(Hlcucr Steinkohle

. 8

Gelsenkirchener ......

. 8

82

81,75

81,5

Harvener. .......

. O

72,5

70,75

70,5

70,5

Hoejch Eisen...... .

*y.

71

Ilse Bergbau .......

10

183

-

184

184

Klöctnerwerke .......

. 7

67.5

67,5

Köln-Neuesten.......

. V

78

77,5

ManncSmann-Röhren . . .

. V

77,25

77,5

77

37,5

37

*

Obcrschles. Eisenbebars . . .

. k>

1 Obcrschles. Kolowcrke....

. 7

77,25

77

| Phönix Bergbau ....

ey.

58,25

58,75

58

Rheinische Braunkohlen .

10

189

186,25

| Rhcinstahl........

. 6

80

80,75

79,5

I Ricbcct Montan ......

7.2

84,75

Franksurt a. Ul.

Berlin

Schluß«! kurS |

l«Uhr« Kurs

Schluß­kurs

Ansang« Kurs

Dalum

21.3.

23.3.

21.3.

23.3.

Bereinigte Stahlwerke .

55

55,75

55

Olavi Minen.....

. 16'/.

33,13

32,9

Kaliwerke Aschersleben .

. . 10

148,5

149,75

150,5

Kaliwerke Westeregeln .

. . 10

152

154,5

154,5

Kaliwerke Salzbetjurth .

. . 15

229

229,75

228

F. (9. Farben-Inbustrie.

. . 12

144,4

141,75

143,5

141,9

Dynamit Nobel ....

... 6

Schctbcanstalt.....

. . . 9

133

_

(Yolbschmlbt.....

. . . 5

46,5

Rütgcrswerkc.....

. . . 6

54,5

54,5

54,4

54,25

MetallgeleNschaft. . . .

. . . 8

76

76

77

Philipp Holzmann . . .

. . . 7

91

92

90,5

91,13

Zementwerk Heibelberg

. . 10

78

Cementwerk Karlstabt. .

. . 10

--

BBat)6 & Frevtag . . .

. . . 8

37,5

36,75

38,5

Schultheis Pavenhoser .

. . 15

166

164,75

Ostwerke.......

. . 12

Aku........

. . 18

82,5

80,75

82

80,75

Bemberg.......

. . 14

88

86,75

87,25

88

Zcllstoss Walbhos . . .

. 13'/.

88,5

98,75

97

Zellstoss Aichassenbiirg .

. . 12

82

82,5

80

Charlottenburger Waster

... 8

Dessauer Ma« . .

... 9

134,5

133,75

Daimler Motoren . . .

. . . 0

30,5

31

30,25

30,75

Deutsche Linoleum . .

34,25

94,25

94

Maschinenbau A.°G. . .

. . . O

Rat. Automobil . . . «

. . . O

Orcnstein & Koppel . .

... 6

54,75

Lconharb Tietz . . . .

. . 10

116

118,5

118,5

SvenSka . . .

273

273

271

Frankfurter Maschinen .

. <

14,5

_

14,75

Gritzncr . . . .

... 6

39,5

39,75

Heyligenstaebt . . . .

. . . O

.

Fung Hans......

Lechwerke.......

... 6

... 8

_

_

_

Matnlrastwcrke Höchst a. M. . f

_

-

Miag........

10

-

Voigt & Hacsfner . . .

... 9

Sübbcutiche Zucker . .

. . 10

123

123.25

123,5

r

Banknoten.

Berlin, 21. März

Geld

Bries

Amerikanische Noten......

4,186

4,206

Belgische Noten. .......

58,23

58,47

Dänische Noten ........

111,85

112,29

Englische Noten .......

20,342

20,422

Französische Noten .......

16,40

16,46

Hollanbtschc Noten .......

167,68

168,36

Italienische Noten........

22,01

22,09

Norwegische Noten.......

111,88

112,32

Deutsch-Oesterreich, t 100 Schilling

58,77

59,01

Rumänische Noten.......

2,48

2,50

Schwcbischc Noten.......

111,98

112,42

Schweizer Noten........

80,49

80,81

Spanische Noten........

45,81

45.99

Tschechoslowakische Noten.....

12,39

12,45

Ungarische Noten .....

72,92

73,22

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2H.

21 .März

23 Mär,

Amtliche Meld

Kotierung Bries

Amtliche Geld

Notierung Bries

Amst.-Nott

168,02

168,36

168,02

168,36

Buen.-Airei

1,456

1,460

1,456

1,460

Brss.-Antw

58,355

58,475

58,345

58.465

Christiania -

112,15

112,13

112,37

112,14

112,36

Kopenhagen

112,35

112,12

112,34

Stockholm .

HeliingforS.

112,24

112,46

112,23

112,45

10,55

10,57

10,547

10,567

«tollen . . .

21,965

22,005

21,96

22,00

London. . .

20,371

20,411

20,363

20,403

Weunort .

4,192

4,200

4,1910

4,1919

Paris. . .

16,399

16,439

16,399

16,439

Schweiz »

80,655

80.815

80,64

80,80

Spanten -

44.66

44.74

44.86

44.94

yapan .- Wo dc Jan Wien In D-

2,071

2,077

2,070

2,074

0,324

0,326

0,327

0,329

DefL abgest

58,945

59,065

58,94

59,06

Prag . - Belgrad .

12,426

12,446

12,423

12,443

7,363

7,377

7,363

7,377

Budapest.

73,10

73,24

73,07

73,21

Bul aricn

3,038

3,044

3,038

3,044

Lissabon

18.82

18,86

18,82

18.86

Damlg KonstuNtiu.

81,465

81,625

81,465

81,625

1,784

1,789

1,784

1,789

5,445

Athen

5,432

5,442

5,435

Canada

4,190

4,198

4,188

4,196

Ura uaD

3,077

3,083

20,932

3,057

3.063

Tatro

20,892

20,89

20,93