Im Lohnslreit zwischen der D e u t ( ch e n R e l ch s- ^»aynqefellfchaft und den Eifenbahner- gcwerkschaften wurde ein Schiedsspruch gefällt. Der Schiedsspruch kürzt die Lohnbezüge der Reichs- bahnarbcücr um durchschnittlich 6 v. f). Den Parteien wurde vom Schlichter eine Erklärungsfrist bis zum Montag gesetzt. e
Der bisherige deutsche Gesandte in Wien, Graf Lerchenfeld, ist zum Gesandten in Brüssel, der Generalkonsul im 2luSwärtigen Amt. Dien st mann, zum Generalkonsul in TifliS ernannt worden.
Der Ebener Oberbürgermeister Bracht hat die Kandidatur für den Oberbürgermeisterposten für Berlin, um den er sich selbst in keiner Weis« bemüht hat. abgelehnt, da er nicht bic Absicht hat. seinen Posten in Essen aufzugeben.
In Dresden fand eine kommunistische Der- anstaltung. die sich G o t t l o s e n - M e s s e nannte, statt. Das. waS zunächst von den „Blauen Dlu- sen". einer kommunistischen Spieltruppe, geboten wurde, stellte sich als ein Vergehen nach § 166 deS Reichsstrasgesctzbuchs dar. Die weitere Ausführung des Glücks wurde deshalb untersagt und die Veranstaltung polizeilich aufgelöst.
Bürgerliche Koalitionsregierung in Finnland.
H e l s i n g f o r s. 21. März. (TU.) Am Freitagabend hat Dr. Sunila. der Führer der Landwirtschaftspartei. seine Kabinettsbildung beendet. In der Regierungskoalition sind alle bürgerlichen Parteien vertreten. Um Schwierigkeiten in der Verteilung der Ministerposten zu umgehen, sind zwei Ministerien, das des Inneren und das für Landwirtschast. mit zwei Männern beseht worden, da man den Ge- schästSbereich dieser Ministerien teilte. Procop c. der durch seine Tätigkeit im Völkerbundsrat hervorgetreten ist. ist in der neuen Regierung nicht mehr vertreten. Die Ministerliste weist saft nur neue Tiamon auf. Das Kabinett verfügt über eine Zweidrittelmehrheit im Reichstag. Das Ministerium des Aeuheren verwaltet Freiherr Brsjö-Koskinen von der Sammlungspartei. Gr war früher Gesandter in Moskau.
Aus aller Welt.
Die Suche nach den verunglückten italienischen Fliegern.
Die Suche nach den Leichen der drei verunglückten italienischen Fliegerofsiziere ist während der ganzen Nacht und auch am Freitag fortgesetzt worden. Die Tatsache, daß Teile des Flugzeuges in einem grasten Umkreise und zum Teil ganz am Strande gesunden wurden, lästt die Vermutung zu, dast a n Bord des Flugzeuges eine Explosion slaltgefunden hat. Ein Taucher konnte etwa 150 m vom Strande entfernt das Gehäuse des Motors feststellen. In Livorno wurde ein Ponton angefordert, um den Motor zu bergen. Nach den etwas verworrenen Berichten der Augenzeugen nimmt man an, dast es Oberst Maddalena war, der den Fallschirm-Absprung versuchte. Ein Fischer will sogar beobachtet haben, dast der Flieger den Wasserspiegel erreicht und sich dann seine Jacke ausgezogen habe. Ehe der Fischer aber ihm habe zu Hilfe eilen können, sei er augenscheinlich ertrunken. Man nimmt also an, daß Maddalena verwundet war, da er sich sonst hatte durch Schwimmen retten können. Die Presse sicht ganz unter dem Eindruck des traurigen Unglücks.
Absturz eines holländischen Marineflugzeuges.
Ein für die holländischen Marinestreitkräfte bestimmtes Flugzeug stürzte über dem Amsterdamer Flughafen Schiphol aus 500 Meter Höhe ab. Der Pilot, Leutnant Wülfers, hatte das Gas abgestellt, um eine Landung vorzunehmen. Dabei kam das Flugzeug aus dem Gleichgewicht. In 150 Meter Höhe gqb der Pilot wieder Vollgas, um die Maschine wieder in die Gewalt zu bekommen. Dieser Versuch mistglückle und mit laufendem Motor schlug das Flugzeug auf dem Boden aus. Leutnant Wülfers wurde auf der Stelle getötet.
Geplanter Anschlag auf bat amerikanische Zeppelin-Luftschiff.
In Akron, im Staate Ohio, wo sich die amerikanischen Luftschiff-Bauwerke befinden, ist der Mechaniker Paul Kassay, ein früherer ungarischer Offizier, von der Geheimpolizei verhaftet worden, da er im Verdacht steht, einen Sabotageakt an dem neuen, tm Bau befindlichen Riescnlustschisf geplant zu haben. Sämtliche Pläne und Zeichnungen wurden in Kassahs Wohnung beschlagnahmt. Gr soll angeblich mehreren Arbeitern erklärt haben, das grcße Zeppelin-Luftsch ff v e r n i ch t e n zu wollen.
Das kreuz der Ehrenlegion für Lotte Lehmann.
Die bekannte deutsche Sängerin Frau Lotte Lehmann ist von der französischen Regierung mit dem Kreuz der Ehrenlegion ausgezeichnet worden.
Reue Altertumssunde in Jericho.
Bei den Ausgrabungen auf dem Boden des alten Jericho wurde nunmehr das c r ft e Grab frei- gelegt. Man fand über 200 Vasen, die nach Ansicht des Expeditionsleiters aus der Bronzezeit etwa aus dem Jahre 1900 vor Christi Geburt stammen. In der Umgebung sind weitere 1000 Gröber vor- haflben, in denen wertvolle Funde erwartet werden. Der 85jährige Professor S a y c e und Parker V i n- c c n 3, die als erste Sachverständige auf diesem Ge- biete gelten, sind in Jericho eingetroffen.___________
Aus 6er provinzialbaupifiadt
(Sieben, den 21.März 1931.
Frühlings-Einzug.
Der Wind sprang um. In allen Traufen rieselnd, sprudelnd Tauwasser laufen. Der Amsel erstes zärtliches Singen hör ich vom Garten erklingen ...
(Agnes Miegel.)
Dor einigen Tagen vernahmen wir zum erstenmal wieder schüchterne, flötende Töne. Der Klang war fremdartig und ungewohnt, dast ich das Fenster nach dem Garten öffnete und lauschte Da sah ich auch schon den Sänger hoch oben auf dem Apfelbaum. Das Amselmännchen war's, das nach langer Winterruhe wieder versuchte, sein altes Lied anzustimmen. Ganz vorsichtig, fast dürftig kamen die ersten Lockrufe heraus. Es wollte sich noch kein Gesang gestalten. Die Melodie fehlte. Rur leise, unbeholfen, schluchzende Töne brachte der Sänger hervor. Aber er ruhte nicht. Von neuem setzte er ein, und nach und nach formten sich die schmelzenden lockenden Laute. 2m letzten Abendsonnenschein erklang frisch und unverzagt das bekannte, vertraute Amsellied. Llnaushörlich. Es schien dem kleinen schwarzen Kerl selber Freude zu machen dies Iauchzen und Grüßen.
Verwandelt war der kahle Garten, verwandelt war die Lust. Die Hellen Flötentöne hatten das vermocht. Eine große Freude stieg in meinem Herzen auf. Ich holte mein kleines Mädchen, hob es auf meinen Arm und sagte: „Horch einmal!" Es schaute mit großen Augen, lauschte und hatte auch schon die Amsel im Baum entdeckt. „Ist das dieselbe, die sich hier auf dem Schnee die Apfelschalen geholt hat?" fragte sie. „3a, es ist dieselbe", sagte ich. „Ihm dankt sic uns, ist aber auch froh, daß es wieder Frühling wird. Hör nur, wie sie lockt und jubiliert!" Daß sie uns auch im Sommer die köstlichen Erdbeeren stiehlt, von den Kirschen und Io- hannisbeeren ganz zu schweigen, das erwähnte ich nicht. Wenn die schwarzen Gesellen nicht gerade scharenweise kommen, dann soll man sie schon gewähren lassen. Der Gesang ist auch etwas wert, und ein Amselpärchen im Garten schadet nicht viel. „Schau, wie ihr gelber Schnabel leuchtet! Wie sie sich dreht und aufplustertI"
Wir lauschten noch lange, bis uns die kühle Abendluft zwang, das Fenster zu schließen. Aber der Klang der süßen Weise ging mit uns und lag uns in den Ohren ...
Am andern Tage konnten wir schon die Fenster des Wohnzimmers offnen, um die Frühlingssonne hereinzulassen. Es war uns 6er liebste Besuch. Aber es dauerte nicht lange, so meldeten sich noch andere Besucher. Ein zartes Summen erfüllte das Zimmer. Ein Bienchen hatte sich verirrt, oder war es angelockt worden von der blühenden Elivia. die hier am Fenster stand und ihren Duft ausströmte? Es summte unaufhörlich. Icht waren es zwei, dann drei. Sie hatten ihr Winterhaus verlassen, machten ihren ersten Frühlingsflug. Run hi-'rhe das Summen stärker, ärgerlicher. S.e flogen gegen di« Fensterscheiben, die sie für freie -cujt hielten, und fanden den Ausweg nicht. Sie summten im Zimmer und stießen gegen die Decke. Dann ruhten sie in den Falten des Vorhangs aus. Tlber nicht lange. Don neuem ging das Summen an, sie wollten die Freiheit gewinnen. Aur ein« fand den Weg (durch den offenen Fensterflügel). Den andern half ich. Ich ließ sie auf mein Taschentuch klettern und befreite sie dann.
Den ganzen Tag glaubte ich Bienensummen In meinem Zimmer zu hören. Es war eine angenehme Musik. Sie brachte mir mit dem Sonnenschein den jungen Frühling ins Haus.
Dor dem Fenster aber schwebten Tausend«, ja, Hunderttausend« kleiner Mücken in der warmen Luft, unzählige Scharen, auf und nieder, unhörbar. Auch sie kündeten das End« des Winters.
Amsellied, Bienensummen und Mückenschwärme, sie sind die Herolde des Frühlings. Das fühlen auch die Menschen. Auf gar vielen von uns lastet ein schwerer Druck. Dem Zauber dieser Frühlingsboten erliegen wir aber gern. Wir sehen auf einmal alles mit andern Augen. Linser Herz wird fröhlich und heiter. Ist auch die Rot noch so groß, eins hilft immer wieder: Das ist die Hoffnung auf bessere Tage. Lind diese Hoffnung, die nun fast eingeschlafen war, sie wird von den Frühlingskindern von neuem erweckt. Ieht muß es heißen:
Die Fenster auf! Die Herzen auf! Geschwinde, geschwinde! U.
Bornotizcn.
— Tageskalender füt Samstag. Im Singsaale des Realgymnasiums „Schülervorspiel" zum Besten von Bethel, 20 Llhr. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Er oder Ich". — Astoria-Licht- spiele: „Vollblut" und „Eolibri".
— Tageskalen de r für Sonntag. Stadttheater: Gastspiel der „Weintraubs Synco- pators", 11.30 bis 13 Lihr und von 18.30 bis 20 Llhr. -- Musikalisch« Passionsandacht in der Kapelle des Alten Friedhos«s, 20.15 Llhr. — Schiller- und Goetheschule veranstalten Ausstellungen von Handarbeiten in ihren Schulhäusern von 11 bis 13 und 15 bis 18 Llhr. — DLRG.: Iahreshaupt- Versammlung, Hotel Köhler, Westanlage, 10.30 Llhr. Anschließend um 11.30 Llhr öffentlicher Vortrag — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: Kulturfilm „Am Rande der Sahara", 11.15 Llhr, ab
16 Llhr „Er ober Ich". — Astoria-Lichtspiele: »Dollolut und Colibri".
— Aus dem otabttbentcrburcau wird uns geschrieben: Morgen Sonntag, 22. März, 3. Tag des Kaminerspielzyklus in Verbindung mit dem Goethebund. In Form der Morgenfeier gastiert die Jazzkapelle „Die Weintraub-Syncopators als mu- fitalifche Bühnenfchau mit ausgewahllcin Programm. Die Vorstellung beginnt 11.30 Uhr. Mor- genfeierprcise. Als besondere Attraktion der fonn- täglichen Fremdenvorstellungen hat die Intendanz die Weintraubs zu einem zweiten Gastspiel für den Abend verpflichten können, und zwar ebenfalls als Bühnenschau, jedoch mit völlig neuem Abendprogramm. Diese Veranstaltung ist bei kleinen Preisen außer Abonnement. Beginn 18.30 Uhr, Ende 20 Uhr. — Dienstag, 24. März, 19.30 Uhr zum letzten Male Maxim Gorkis Schauspiel: „Nachtasyl", Spielleitung Walter Bäuerle.
— „Am Rande der Sahara". Linier diesem Titel gelangt am Svnntagvormiltag im Lichtspielhaus Bahnhofstraße auf Veranlassung der Hessischen Bildstelle in Verbindung mit dem hiesigen KcciSschulamt (vermittelt durch Kreisschulrat Lorentz. Lauterbach) ein beachtenswerter Kulturtons.lm der Lisa zur Vorführung. Der Film, so schreibt man uns, ist ein Reisebericht in Form einer Bildreportage dcS deutschschweizerischen Forschers Martin Rikli, von dessen Forschungsreise durch die Kyrenaika, Tripolitanien und Südtunesien. Er bringt die Erlebnisse des Forschers im Araber-Asrika, gibt Einblicke in die Kolonisationsarbeit Italiens in Tripolitanien. erzählt von Tunesiens Höhlenstädten. Wir bringen mit dem Forscher in daS Innere der Länder vor und werfen einen Blick in das orientalische Märchenland, besuchen die Araberstadt Kairun und lernen dort das Volk bei seiner Arbeit und seinen Festen kennen. So enthält der Film ein vielseitiges Bildmaterial, das von größtem kulturgeschichtlichem Wert ist.
— Der Allgemeine Deutsch e F r auen- verein veranstaltet am Montag, 23. März, 20.15 Uhr, im Hotel „Hindenburg" einen Vortragsabend. Prof. Dr. M o m b c r t wird über das Thema „Das Sparen in feiner volkswirtschaftlichen Bedeutung" sprechen. (Siehe Anzeige.)
— Der Tierschutz.Verein Gießen hält am Montag, 23. März, 20.15 Uhr, im Kaufmännischen Vcrcinshaus, Nordanlage 15, feine diesjährige Hauptversammlung ab.
** Reichskanzlerrede im Rundfunk. Bei der Abstimmungs-Gedenkfeier, die von den Vereinigten Verbänden heimattreuer Oberschlesier am morgigen Sonntag um 16 Llhr in Deuthen veranstaltet wird, hält Reichskanzler Dr. Brüning die Gedenkrede. Der Verlauf der Ver- anstaliung wird durch den Rundfunk übertragen. Interessenten seien darauf hingewiesen.
•* Die Museen und der Heidenturm sind am Sonntag zwischen 11 und 13 Uhr bei ge- wöhnlichen Preisen geöffnet. Die Räume sind geheizt.
" Rinder marktinGiehen. Am nächsten Dienstag findet in Gießen Rindvieh-(Rutzvieh-) Markt statt.
** Sachbeschädigungen. Zum Nachteil der Veterinärkliniken wurden in letzter Zeit wiederholt durch bis jetzt noch nicht ermittelte Rohlinge Sachbeschädigungen verübt. Personen, die in der Lage sind, zweckdienliche Mitteilungen zu machen, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei ins Benehmen zu setzen.
' Diebstahl aus dem Schaukasten. In der Rächt zum Freitag wurde an dem Kaufhaus Elsoffer in der Marktstrahe die Scheibe eines Schaukastens eingeschlagen und zwei Herren- und eine Damenuhr entwendet. Es handelt sich bei den erstgenannten um eine Lederarmbanduhr aus Mikron-Walzgold, eine versilberte Taschenuhr mit Verzierungen auf der Rückseite und bei der Damenuhr um eine solche aus Mikron-Walzgolddouble mit schwarzem Ripsband. Vor Ankauf wird gewarnt.
" Aufgeklärter Diebstahl. Aufgeklärt wurde durch die Landeskriminalpolizeistelle Gießen ein kürzlich in Ober-Bessingen verübter Einsteigediebstahl. Als Täter wurde ein 21 jähriger ortsansässiger Wagner ermittelt.
" Wohnungs-Einbruch. Bei dem in Okarben wohnhaften Gutspächter Wendel wurde in der Rächt zum Freitag ein Wohnungs- Einbruch verübt, wobei dem Täter ein größerer Geldbetrag in die Hände fiel. Die Ermittelungen seitens der Landeskriminalpolizeistelle Gießen sind im Gange.
'* F e st g e n o m m e n und in Llntersuchungs- haft gebracht wurden der Melker Bernhard Löwer aus Vilbel und der Mechaniker IuliuS Rauch aus Ravensburg. Ersterer war wegen Betrugs. Rauch wegen Diebstahls zur Festnahme ausgeschrieben.
'• Das Heilinstitut L. Kratz, das sich bisher in der Schulstraße 11 befand, wird am nächsten Montag nach der Diezstrah« 11 verlegt werden. Dort wurden größere Umbau- und Erweiterungsarbeiten durchgeführt, die dem Inhaber des Instituts, Heilgehilfen L. Kratz, die Möglichkeit geben, auf breiterer Grundlage den Bedürfnissen seiner Kundschaft gerecht zu werden. Bei den Umbau- und Erweiterungsarbeiten wurden durch Anbau drei neue Räume gewonnen, die übrigen vorhandenen Räume neu hergerichtet und mit den modernsten Einrichtungen versehen. In erster Linie ist allen Erfordernissen der Hygiene auf das sorgfältigste Rechnung getragen worden. Reuzeitliche Badewannen mit allem Komfort, Wanner für Moorbäder, für Sitzbäder, für hydroelektrische Vierzellenbäder, für Licht- und Dampf
bäder wurden auf gestellt, außerdem betbollftan* digte man durch die Anschaffung der neuesten Massageapparate die bisherige Einrichtung. Sol- lur-, Vitalur- und Original-Hanan-Lampen stehen zur Bestrahlung zur Verfügung, Ruhebetten sind allenthalben ausgesteltt, eine schone Veranda mit prächtigem Ausblick auf den Botanischen Garten steht den Patienten zur Verfügung. Die Einrichtungen werden zum größten Teil nur auf ärztliche Anordnung benützt, Bäder werden nach medizinischen Vorschriften abgegeben, Behandlungen den Rezepten entsprechend durchgeführt. Bei der Ausstattung der Räume hat man guten Geschmack bewiesen: dezente Tapeten, unaufdringlicher Ocl- an ft rieb da, wo feuchte Därme dies erfordert, einfache aber gediegene Ausstattung allenthalben geben dem Besucher einen sreundlichen Eindruck. Als besonders reizvoll darf bat Wartezimmer angesprochen werden. (Siehe heutig« Anzeige.)
Spiclplan der Frankfurter Theater.
Opernhaus. Sonntag, 22. März, 11.30 bis gegen 13.30 Llhr: Matinee des dem Opernhaus« angegliederten DewegungschoreS unter Mitwirkung des Tanzstudiös Müller-Bodmer. 15 bi# 18 Llhr: Viktoria und ihr Husar. 19.30 biS nach 22 Llhr: Schwanda, der Dudelsackpfeifer. Montag. 23.. 19.30 bis gegen 22.30 Llhr: Der Bettelst udent. Dienstag. 24., 19 bis gegen 22.30. Llhr: Tannhäuser. Mittwoch, 25 . 19.30 bis nach 22 Hfir: Der Barbier von Sevilla. Donnerstag, 26., 19.30 bis 22.15 Llhr: Fidelio. Freitag, 27., 19.30 bis nach 22 Llhr: Der Barbier von Se- Villa. Samstag, 28., 19.30 bis nach 22 Llhr: Di« Boheme.
Schauspielhaus. Sonntag, 22. März, 16 bis gegen 18 Llhr: Sturm im Wasserglas. 20 bis gegen 23 Llhr: Phaea. Montag, 23., 20 biS gegen 23 Llhr: Phaea. Dienstag, 24., 20 bis gegen 22.15 Llhr: Rotation. Mittwoch, 25., 20 bis nach 22 Llhr: Gelegenheit macht Dieb«. Donnerstag, 26.. 20 bi« gegen 22 Llhr: Einmaliger Tanzabend: Riddy Impekoven. Freitag, 27., 20 biS gegen 22 Llhr: Elavigo. Samstag, 28., 20 bis gegen 23 Llhr: zum ersten Male: Elisabeth von England.
weitere Lokalnachrichtcn im zweiten Blatt.
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Wettervoraussage.
Allmählich bringt die Warmluft ihre Bewölkung zum Vorschub und dehnt sie von Westeir her über Deutschland aus. Gleichzeitig hat sich das Regengebiet, das gestern mehr über dem französischen Küstengebiet lag, nach dem Inland fortbewegt. Es besteht somit die Möglichkeit, daß die Anzeichen der Wetterbecinslussung, die durch den Druckfall im Westen geschaffen wurden, sich mehr durchsetzen und auch unserem Gebiet Bewölkung und vereinzelte Riederschläge bringen werden. Die nächtliche Ausstrahlung wird durch die Bewölkung unterbunden, und damit gehen bic Strahlungsreste ihrem Ende zu.
Aussichten für Sonntag: Wolkig und vereinzelte Riederschläge, nachts milder als seither.
Lufttemperaturen am 20. März: mittags 13,6 Grad Celsius, abends 5 Grad: am 21. März: morgens 0 Grad. Maximum 14,6 Grad, Minimum —1,8 Grad. — Erdtempcraturen in 10 cm Tiefe am 20. März: abends 7,4 Grad: am 21. März: morgens 1,1 Grad. — Sonnenfcheindauer 9% Stunden.
Zum Schutz gegen W fÄ—•„ Ä Lrp4sr/i i
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Afrika».
Seien Sie vorsichtig--
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Deshalb ist PALMOLIVE-Seife nicht mit PALMOLIVE-Nachahmungen zu verwechseln. Wie wir hören, glauben aber viele Frauen, daß Seifen, die in ihrer äußeren Aufmachung PALMOLIVE ähnlich gehalten sind, auch von PALMOLIVE hergestellt werden. Das ist aber ein Irrtum. Lassen Sie sich nicht irreführen — verlangen Sie immer die echte PALMOLIVE- Seife. Palmolive G. m. b. H., Berlin SW 11.
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Achten Sie deshalb stets auf die Packung


