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Rr. 244 Erster Blatt
18f. Jahrgang
Montag, iv.wuooer (931
Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberheffen
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Das Herbstprogramm der Reichsregierung.
Eine politische Wochenpause. - Grandis Besuch in Berlin. - Oie englischen Wahlen und die deutsche Wirtschaft. — Oie Aufgaben des Wirtschastsbeirats.
Berlin, 18. Oft. (END.) Die neue Woche wird nach der Hochspannung der letzten 14 Tage in die politische Entwicklung zunächst eine Pause einschalten. Der Kanzler fährt am Montagabend zunächst bis Freitag oder Samstag nach Westdeutschland. Der Vizekanzler ist bereits nach Baden abgereist, und einige an- bere Mitglieder des Kabinetts werden wohl auch noch für einige Tage Berlin verlassen, um sich von den Strapazen dieser letzten Zeit wenigstens etwas zu erholen. Außer der personellen Neuregelung der Leitung des Sied- l u n g swerkes sind in dieser Woche keine wesentlichen Entscheidungen zu erwarten.
Am nächsten Sonntag wird das Kabinett dann wieder vollzählig versammelt sein, und zwar schon mit Rücksicht auf den Besuch Grandis, dem nicht nur für die deutsch-italienischen Beziehungen, sondern auch für die Lösung der großen, die ganze Welt interessierenden Probleme besondere Bedeutung zukommt. Der italienische Außenminister fährt im Anschluß an feine Pariser Reise nach Amerika. Er wird bei seinem Berliner Aufenthalt über oie Auffassungen der Reichsregierung ins Bild gesetzt werden und wird auch Gelegenheit haben, sich bei uns ein unmittelbares Bild von der deutschen Lage zu machen. Man braucht wohl nicht daran zu zweifeln, daß er nach Rom und dann nach Washington den Eindruck mitnehmen wird, daß es jetzt ums Ganze geht, daß wirklich etwas Durchgreifendes geschehen muß, wenn die Weltkrise, die von Deutschland ihren Anfang nahm, nicht noch erschreckendere Dimensionen annehmen soll.
Die politische Pause in dieser Woche wird weiter noch dadurch bedingt, daß das innerwirtschaftliche Programm nicht eher in Angriff genommen werden kann, als eine Klärung der englischen Regierungsverhältnisse herbeigeführt worden ist. Denn da die Wahlen in England am 27. Oktober, wie man erwartet, den Konservativen maßgebenden Einfluß auf die Regierungspolitik bringen, so müssen wir mit einer Zollpolitik Englands rechnen, von der auch die deutsche W i rtschaft mitbetroffen wird. Es liegt auf der Hand, daß die wirtschaftspolitischen Maßnahmen der Reichsregierung sich auf diese Dinge einstellen müssen.
Der Wirtschaftsbeirat wird also erst arbeiten können, wenn hierüber Klarheit besteht. Er wird Anfang der nach st en Woche zwischen dem 26. und 29. Oktober z u seiner er ft en großen Sitzung unter dem Vorsitz des Reichspräsidenten zusommenkreten. Diese Beratungen werden mehrere Tage in Anspruch nehmen, bis die Grenzen der zu behandelnden Probleme abgesteckt sind. Dann werden mehrere Ausschüsse gebildet werden, die die positive Arbeit zu leisten haben. Sie werden nach den Arbeitsgebieten eingesetzt, und zwar je ein Ausschuß für die Gold- un d Z i n s f r a g e. für das Problem der Lohn- t a r i f e, für das Karlcllwefen und die Preisbildung sowie für die Fragen, die den gewerblichen Miltelstand besonders an- gehen. Diese Ausschüsse dürsten schon deshalb nötig fein, weil die unumgängliche Berücksichtigung aller beteiligten Kreise den Wirtschaftsbeirat umfangreicher gestalten wird als es wünschenswert erscheinen mag. So wird vertreten sein die Landwirtschaft. die Industrie, die Gewerkschaften, das Handwerk und schließlich auch der Reichsrat, damit auch die territorialen und regionalen Bedürfnisse berücksichtigt werden. Wenn man sich allein vergegenwärtigt, daß drei Gewerkschaftsrichtungen zu beachten sind und dazu noch die Angestelltenverbände kommen, wenn man ferner die Verschiedenheit der Industrieverhältnisse in Rechnung stellt, so ergibt sich ohne weiteres, daß der Wirtschastsbeirat etwa zwei Dutzend Mitglieder umfassen wird. Natürlich muß unter diesen Umständen der Weg der kleineren Fachausschüsse gewählt werden. Man rechnet damit, daß die Aus- schuharbeiten etwa 14 Tage in Anspruch nehmen werden, so daß unter dem Vorsitz des Reichspräsi- denten in ungefähr drei Wochen die Schluhverhandlungen der vollkonfe- r e n; stattfinden können.
Die große Notverordnung, die auf Grund dieser Beratungen die größten wirtschaftlichen Fragen regeln soll, ist demnach für Anfang bis Mitte Dezember zu erwarten. In interessierten Kreisen erhofft man von diesen Maßnahmen »efent- liche Fortschritte in der Behandlung der wirtschaft, lichen Lage, zumal dann etwa gleichzeitig die außenpolitischen Abmachungen in die Entscheidung hmeingreifen dürften.
Oie deutsch-französische Wirtschaftskommission.
Berlin, 17. Okt. (WTB.) Das Reichskabinett bestellte die nachstehend aufgeführten Persönlichkeiten zu Vertretern der deutschen Regierung in der gemischten deutsch - französischen
Wirtschaftskommission, deren Einsetzung gelegentlich des Besuches der französischen Minister in Berlin zwischen den beiden Regierungen vereinbart worden war; die Ministerialdirektoren Dr. Ritter, Auswärtiges Amt, Ernst, Reichsfinanzministerium, Posse Reichswirt- schaftsministerium, S i tz l e r Reichsarbeitsministerium K o e nigs, Reichsverkehrsministerium, ö t r e i I, Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft.
Den Vorsitz auf deutscher Seite hat der derzeitige Leiter des Auswärtigen Amtes, Reichs»
Reuyork, 18. Oft. Der berühmte amerikanische Erfinder Thomas Alva Edison, der seit längerer Zeit krank darniederlag, ist heute 3.24 Ahr gestor - den. Er hat ein Alter von 84 Jahren und acht Monaten erreicht.
Thomas Alva Edison wurde am 11. Februar 1847 in Milan (Ohio) geboren. Er entstammt väter
licherseits einer alten holländischen Müllerfamilie, die 1737 in Nordamerika einwanderte. Der gefdjäfh liche Zusammenbruch seines Vaters zwang ihn, schon m Alter von 12 Jahren mit zum Lebensunterhalt beizutragen. Er fuhr mehrere Jahre täglich zwischen Port Huron und Detroit hin und her und verkaufte in den Zügen Erfrischungen und Zeitungen. Er er-
Wien, 17. Okt. (TU.) Matuschka hat nunmehr , ein restloses Geständnis abgelegt. Sowohl die bei- | den Anschläge in Ansbach, als auch die Attentate von Jüterbog und Dia Torbagy hat er allein und ohne Helfershelfer verübt. Außerdem hat er noch mehrere Anschläge im Auslande, so auf der Strecke Amsterdam Paris- Marseille, geplant. Matuschka wurde spätnachts einem neuerlichen Verhör unterzogen. Nachdem er anfangs noch geleugnet hatte, schienen seine Nerven allmählich nachzulassen. Anfälle von Schreikrämpfen und Nervenzusammenbrüchen wiederholten sich. Schließlich begann er mitten im Verhör zu weinen und zu beten. Der vernehmende Polizeirat Dr. Böhm machte ihn eindringlich darauf aufmerksam, daß seine Erklärung, er sei nur der Mittäter, vollkommen .unglaubwürdig sei, da sich herausgestellt habe, daß ein angeblicher Bergmann gar nicht existiere. Alle seine Angaben über die kleine Villa in Caputh und die anderen Einzelheiten, die Matuschka im Laufe der letzten Tage gemacht hatte, seien vollkommen frei erfunden. Als der Polizeirat ihm Einzelheiten vorhielt, brach er völlig zusammen. Er beklagte das Schicksal seines Kindes und seiner Frau, warf sich auf die Knie und bat mit erhobenen Händen um Gnade. Daraufhin wurden auch der Berliner Kriminalrat G e n n a t und der ungarische Polizeirat Dr. Schweinitzer ins Zimmer gerufen.
Er widerrief jetzt alle Einzelangaben, die er bisher über Jüterbog gemacht hatte und erklärte, daß er a 11 e in es gewesen fei, der in Berlin in der Friedrichstraße die Drähte gekauft hat. Er allein hat weiter die langen Gasrohre mit Lkrasit gefüllt und allein den Platz bei
kanzler Dr. Brüning, übernommen und als seinen ständigen Vertreter den Staatssekretär im Reichswirtschaftsministerium Dr. Trendelen- b u r g bestimmt. Zum deutschen Generalsekretär ist Ministerialdirektor Dr. Ritter bestellt worden. Außer den aufgeführten Regierungsvertretern werden die Vertreter der verschiedenen Zweige der Wirtschaft und der Arbeitnehmer als Sachverständige zur Teilnahme an den Arbeiten der Kommission geladen werden. Die Namen dieser Sachverständigen werden demnächst veröffentlicht werden.
lernte dann die Handhabung des Telegraphenapparates und wurde Telegraphist. In Indianapolis gelang ihm seine erste Erfindung, der „Automatic Repeater", der die automatische üebertragung einer Depesche von einem Stromkreis auf einen zweiten ohne die Tätigkeit eines Telegraphisten ermöglichte. Nach wechselnde» Aufenthalten in Cincinnati, Memphis, Louisville, New Orleans u. a. ging er 1868 nach Boston und erhielt im Telegraphenamt eine höhere Stellung. Erfindungen aus dieser Zeit sind der Abstimmungstelegraph, der sog. Gegensprecher, der die Benutzung eines Drahtes zur gleichzeitigen Sendung mehrerer Depeschen ermöglicht.
Von Boston ging er nach Neuyork und war 1871 bis 1876 Oberaufseher der Law Gold Indicator Co., bei der er verschiedene verbesserte Apparate ein- sührte. 1876 gründete er ein Laboratorium in Melno Park bei Neuyork. Hier weilte Edison 10 Jahre und vollbrachte die bedeutsamsten Erfindungen auf dem Gebiete der Schwachstrom- und Starkstrom- technik. Die wesentlichsten Erfindungen in dieser Zeit sind: Der automatische Schnellschriftgeber, der Telau- tograph, der Elektro-Motogräph, das Odoroskop, der Phonograph (1877) und seine Verbesserung (1888), das Megaphon, das Aerophon (dient zur Schallverstärkung); die elektrische Kohlenfadenlampe (1879), Verbesserung der Dynamomaschine. Außerdem betrieb er eifrig Versuche, die Elektrizität als Triebkraft für Verkehrsmittel zu verwenden, was vor ihm schon Siemens in Deutschland getan hatte.
1887 gründete Edison ein neues, bedeutend größeres Laboratorium in Orange. Hier erfand er verschiedene Verbesserungen des Kinematographen. Später beschäftigte er sich mit der Konstruktion eines besonders leichten und leistungsfähigen Akkumulators.
Um den richtigen Nachfolger für sich zu finden, veranstaltete Edison 1929 einen Anwärterwettbewerb, aus dem der 16jährige Walter B. H u ft o n als Sieger hervorging. iSbifon ließ diesen seinen „Nachfolger" nad) seinen Anweisungen ausbilden und mit allen seinen Arbeiten vertraut machen, um ihm die Weiterführung aller seiner Werke zu übertragen.
Jüterbog ausgesucht, wo er bann bas Eisenbahn- Unglück verursachte.
Aus seinem Geständnis geht hervor, daß ihm Ende Dezember 1930plöhlich der Gedanke gekommen sei, Anschläge auf Eisenbahnzüge zu verüben. Zunächst habe er an eine Stelle in der Nähe von Ans- b a d) gedacht, weil er selbst dort in der Nähe wohnte. Von der Idee sei er alsbald zur Tat übergegangen. Matuschka schilderte dann eingehend die Vorbereitung zu diesem Anschlag am Orte der Tat. Mit Hilfe von Schraubstöcken habe er schon eine Eisenbahnschiene quer über denBahnschienen befestigt gehabt, als plötzlich ein Zug heranbrauste. Er habe dann von einer gewissen Entfernung aus zugesehen, wie der Zug hielt und die Leute mit Lichtern die Strecke entlangliefen. Matuschka erzählte weiter, daß er hierauf zu Fuß zur Station Rekawinkel ging und unterwegs eine schwarze Drille und ein Heftpflaster, mit dem er sich unkenntlich gemacht hatte, in einen Bach warf. Sn Rekawinkel blieb er bis zum Morgen und fuhr dann nach Wien zurück, wo er seine Kleider verbrannte und die Schaftstiefel in der Nähe des Bahnhofs wegwarf.
Matuschka schilderte hierauf die Vorbereitungen zu dem Attentat von Jüterbog. Er teilte mit, daß er sich in der Umgebung von Jüterbog einige Zeit aufgehalten habe. In einer Nacht sei er auf die Strecke hinausgegangen und habe mit dem Schweißapparat Versuche unternommen, die aber nicht gelangen. Bei dem ungewohnten Hantieren mit dem Apparat habe er sich an beiden Beinen Brandwunden zugezogen. Tatsächlich weisen die Deine Matuschkas Narben auf, die von Brand
Thomas Edison, der große Erfinder t-
Ausführliches Geständnis des Eifenbahnaitentäters Matuschka.
Sämtliche Anschläge allein vorbereitet und ausgeführt. — Keine Klarheit über die Motive für die furchtbaren Verbrechen.
wunden herrühren. Er habe sich nun Ekrasik bzw. die Erlaubnis zum Ekrasitbezug verschaffen wollen und sei dann mit der Gutsbesitzerin Frau Fvrge wegen der Pachtung eines Steinbruchs in Unterhandlung getreten. Mit Hilfe des Steinbruchs habe er sich Strafft und andere Sprengmittel gekauft.
Anfang August sei er na ch Berlin gefahren, habe bann borf Röhren unb Draht gekauft unb versuche mit Sprengkapseln unternommen. Zu biefer Zeit habe er sich auch eine Rümmer ber Zeitung „Der Angriff' gekauft unb auf bas Blatt bie Worte „Revolution, Attentat, Sieg" geschrieben. Als er bas ganze Sprengmaferial beisammen hatte, sei er am 8. August von Berlin roieber nach Jüterbog gefahren unb habe alles für ben Anschlag vorbereitet. Dicht am Bahngleis nahm er Aufstellung unb wartete bas herankommen eines Zuges ab. Als er ben Zug heranbrausen hörte, habe er bie Zünbung eingeschaltet. Er habe bann auch bie Explosion gehört unb gesehen, wie mehrere Wagen umgeworfen würben. Ls gelang ihm noch, ben Zünbapparat an sich zu nehmen unb bie Flucht zu ergreifen.
Am 9. August sei er nach Wien zurückgefahren, und als sein Zug bei seiner Rückfahrt Jüterbog passierte, habe er selbst die Wirkungen der Explosion sehen können. Angesichts dieser Folgen habe er sich fest vorgenommen, so etwas nie wieder zu tun. Diesem Vorsatz entgegen sei ihm doch wiede der Gedanke aufge stiegen, ein neues Attentat, diesmal in der Nähe von Budapest, auszuführen. Pressenotizen, die besagten, daß das Jüterboger Attentat mit einer Taschenlampenbatterie ousgeführt wurde, hätten ihn auf den Gedan - k e n gebracht, für diesen Anschlag solche Batterien zu verwenden. Matuschka ist dann am 3. September nach Budapest gefahren und hat dort Röhren gekauft, die er in die Nähe von BiaTvr- bogy brachte. Er hatte dann in der Nähe des Tatortes Versuche gemacht, das Ekrasit in die Röhren zu füllen. Am 8. September ist er nach Nagy Te- teny gefahren und hat dabei den Koffer mitgenommen, in dem fick) die Batterien und der Lampcn- draht befanden. Am 9. September fuhr er nach BiaTorbagy, um den Verkehr der Züge zu beobachten. Er wollte angeblich, wie er erklärte, keinen Personenzug. sondern einen Güterzug zerstören. An diesem Tage habe er sich auch eine Schnellzugskarte nach Raab gelöst und sie etwas beschmutzt, damit man das Ausstellungsdatum nicht sehen könne. Am 11. September habe er aber beobachtet, wie die Züge verkehren, und gesehen, daß der Güterzug dem Personenzug folge.
Auch am 12. September hak er sich ben ganzen Tag über in ber Rahe von Bia Torbagy versteckt aufgehalten. Dann begab er sich roieber zu ber Stelle hin unb gelangte zum Eisenbahnviabukl, ben er als Ort f ü r bie Verübung bes Attentats auserseh e n hatte. Fahrplanmäßig raffe bet Personenzug vorüber Unb nun hat Matuschka ben Apparat rasch auf bie Schienen g e - b u n b e n unb ben Zettel mit ben ungarischen Worten unb ber Überschrift „Der Ueberseher" in ber Röhe angebracht. Dann hat er gewartet unb gehört, wie bie Explosion erfolgte. Matuschka eilte bann zur Stelle, an ber sich bie abgekürzten Wagen befanben unb brachte s i ch mit feinem Taschenmesser bie Verletzungen i in G e s i ch t b e i, bie ihn selbst a t s Opfer b e 8 Attentats erscheinen lassen sollten. An biefer Stelle bricht bas (Beftänbnis Matuschkas ab. Es folgten nur noch bie bereits gemelbeten Anbeutungen. bah er no d) e i n i g e andere Attentate geplant habe.
Die Jüterboger Polizei hat festgestellt, baß bie Angaben Matuschkas, er habe sich bereits im April biefes Jahres in Jüterbog aufgehalten, ber Wahrheit entsprachen. Matuschka hat in den fraglichen Apriltagen im Hotel „Zur Eisenbahn" gewohnt. Der Wirt bes Hotels hat seinen Gast nach den vorgelegten Lichtbildern mit B e st i m m t h e i t w i e b e r e r t a n n t. Matuschka ist dann in der Nacht bes Attentats, bas gegen 11 Uhr verübt würbe, etwa um Mitternacht in bem gleichen Hotel erschienen unb hat sich bort bis 1.15 Uhr aufgehalten. Der Wirt bes Hotels „Zur Eisenbahn" teilte mit, daß er der Polizei von diesem Besuch sofort Mitteilung g e - m a ch t und die Untersuchungskommission in Kloster Zinna noch einmal angerufen habe, als er die Beschreibung gelesen hatte, die von ben Frauen aus ber Friebrichstrahe über ben Käufer bes Sprengmaterials gegeben worben war. Man habe ihn gefragt, ob er ben Fremben für einen Iren halten würbe. Darauf habe er geantwortet, bie Aussprache habe ihn an einenDefterreidjererinnert Er habe weiter zu Protokoll gegeben, baß er ben Fremben für einen Offizier halte. Aus den Bildern, die man ihm am Samstag vorgelegt habe, habe er ohne Zweifel Matuschka roieberer- kannt.


