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Oberheffen.

Konzert des Männergesangvereins ^Cäcilia" in Lich.

u. Lich. 16. März. Was der hiesige Män- I nergesangverein W(S ä c i l i a für daS | musikalische Leben unserer Stadl und ihrer nähe- 1 rcn Umgebung bedeutet, zeigte sich wieder einmal | in dem Konzert, das der Verein am Sonntag- I nachmittag in der Turnhalle veranstaltete, Ucbet- I aus stark aus allen Kreisen der hiesigen Einwoh- U nerschast besucht, hatten sich auch noch viele Gäste I aus den Vachbarstädten Hungen, Gießen, Butz­bach, selbst Friedberg, und den Landorten, aus letzteren namentlich Chordirigenten, eingefunden. Wer der Einladung gefolgt war, hat großen Ge­winn und innere Befriedigung mitgenommen, denn 1 was an Thören geboten wurde, stand auf hoher künstlerischer Stufe und zeugte von tiefgründiger Arbeit des Dirigenten und starkem Interesse der ' Sängerschar, für die der Männergesang zu einem | Lebensbedürfnis geworden ist.

Thor und Orchester, welch letztere- da- Mustk- korps des Gießener Reichswehr-Bataillons stellte, boten in BeethovensDie Himmel rühmen des , Ewigen Ehre... eine gute Leistung, die aber in dem zweiten Chor mit Orchesterbegleitung. i?i .Wieland der Schmied", v^n Hoffmann, noch be­deutend übertroffen wurde. Der fehr schwere i ThorRudolf von Werdenberg", eine Komposition von Hegar, die in Schwierigkeiten mit neun Punk­ten bewertet ist, wurde von dem stimmlich gut aus­gestatteten ünd trefflich disziplinierten Klangkör­per mit tiefem inneren Erleben vorgetragen, zeich- J netc sich durch artikulierte Aussprache aus, die | es den Zuhörern ermöglichte, jedes Wort ciufzu- ' nehmen, besonders angenehm überraschte der | Verein mit dem zartesten, fast gehauchten Pianis- | simo am Ende des Chores. Die Volkslieder im 1 zweiten Teile des Programmes, recht wertvolle Vertonungen, wurden mit sichtlicher Freude und I ohne Schwierigkeiten überwunden. In dem letzten I VolksliedEinkehr", von Zöllner, zeigte der oijor | fein ganze- Können. Hier überboten sich Weich- ? heit, Modulationsfähigkeit und Tonwärme, bis in | der letzten Strophe die Sänger in dynamischer | Ducht, ohne dabei den rechten Ausgleich und die * runde Fülle zu vergessen, den Chor zum Höhepunkt | führten. Cs kann hier natürlich nicht auf jeden

Chor einzeln eingegangen, aber das muß doch gc- £ sogt werden, daß bei derCacilia" die Musik- vslege in besten Händen liegt, wie es alle Vorträge bezeugten.

DaS Orchester wurde von Obe.musikmeister Bo­ber persönlich geleitet und bot in gewohnter z 'Weise erstklassige Vorträge, so daß die Zuhörer, wie auch bei d^n Chvrvorträgen, mit dem Bei-

Postkarte

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Zur 10. Wiederkehr des Abstimmungstages in Oberschlesien werden von der Reichspost Gedenkpostkarten mit dem oberschlesischen Wappen herausgegebcn.

fall nicht kargten und die Kapelle sich zu Zu­gaben entschließen muhte.

Der MännergesangvereinCacilia" und sein Dirigent, Lehrer Ilge (Butzbach), dürfen mit Genugtuung auf ihr diesjähriges Konzert zurück­blicken. Das Bewußtsein, einer großen Sache zu dienen, möge dieCäcilia" und ihren Dirigenten, Lehrer Ilge, immer höher streben lassen.

Landkreis Gictzcn.

- K l e i n - L i n d e n, 16. März. Bei guter Be­teiligung sand die Generalversammlung der hie­sigen Gemeinnützigen Baugenossen­schaft in der Wirtschaft von Friy Hinterlang statt. Dem Geschäftsbericht des Vorsitzenden für das abgelaufene Iahr war das Allgemeinbild einer gesunden Genossenschaftsentwicklung zu entnehmen. Zum diesjährigen Bauvorhaben mußte von bem beabsichtigten Bau zwe er Klein­wohnungen abgesehen werden, weil infolge der außerordentlich schlechten Wirtschaftslage eine Rachfrage nach Rcuwohnungen nicht mehr besteht.

Die Mi'gliederzahl blieb unverändert. Im laufen­den Iahre feil in die vorhandenen 16 Wohnungen die Wasserleitung eingebaut und Kanalanschluß hergestellt werden. Die Bilanz für 1930 schließt in Aktiva und Passiva mit 112 523,43 Mark. Unter Aktiva ist der Wert für die bis zum 31. Dezember 1923 fertiggestellten drei Doppclwohnhäuser mit 64 109,71 Mark und für die später fertiggestelltcu zwei Zweifamilien - Woß Häuser mit 4103,90 M irk ausgenommen I Pasira er cheinen 1 0 ,9 Mark Gcschäftsguthave,. oer Mitglieder, lo u30 Mark gesetzliche Rucklage, 25 389,70 Mark Hilfs- rüdlagc und 21 740 Mark als Dauerneuerungs­rücklage Die Höhe der Hypotheken- und andere Schulden beziffern sich auf 40 053,46 Mark. Der Reingewinn beträgt 8901,34 Mark. Hiervon sind 8260 Mark der Bauerneuerungsrüdlage, 588,31 Mark her Hilfsrüdlage und 53,03 Mark als vier­prozentige Dividende dem Geschäftsguthaben der Mitglieder zugeschrieben worden. Der Gesamt­betrag der Haftsumme beläuft sich zur Zeit auf 2425 Mark. Dem Rechner und dem Vorstand

wurde Entlastung erteilt Die satzung-gemäß cms- scheidenden Vorstandsmitglieder wurden w.cd.r- gewählt.

-r Grünberg. 16. März. Am Sonntag abend fand imHessischen Hof" die Haupt- txrfammlung der Mittelstand-Vereini­gung statt. Aus dem Jahresbericht ging her­vor, daß die Vereinigung stets bestrebt war, in enger Fühlungnahme mit den vier zu ihr zählenden Gemcinbcratsmitglicdern für da- all­gemeine Wohl zu wirken. Die Mitgliederzahl beträgt 119. Schreinermeister Gehringer wurde wieder zum Vorsitzenden gewählt, ebenso Duchdrudereibesiher Robert al- Sle^vertreter. und Hotelbesitzer Eiertänzer al- Schritt- führer, für den Rechner, Fabrikant C.Schmidt, der eine Wiederwahl ablehnte, wurde Kaufmann Schreiner gewählt. Als Beisitzer wurden Spartassenrechner Diehl, Uhrmachcrmeister Pfeffer und Dahnbeamter H. Schellst aas wiedergewählt, während Vermessungsrat Lich­te n f e l S und Metzgcrmeister Schmitz neu hin- zutraten. Gemeinderatsmitglied Schlossermeister Schmidt gab einen kurzen Tätigkeitsbericht der vier Mitglieder der Vereinigung im Ge­meinderat. 11. a. beschäftigte man sich mit der Einführung eines Schweinemarktes im Februar, der Errichtung eines Schwimmbades, die in Verbindung mit der Ausführung von weiteren Rvtstandsarbeiten in greifbare Rähe gerückt ist, sowie mit der in ab­sehbarer Zeit zur Entscheidung kommenden Frage der Führung einer DerkehrS-(Auto-) ft r a ft c über die Höfetränke durch den Schloß- garten.

i. Queckborn, 17. März. Bei der heutigen Verpachtung des hiesigen Pfarr- gutes wurde ein außerordentlich hohe- Er­gebnis erzielt. Einschließlich der Steuern wur­den für den Morgen durchschnittlich 42 Mark Pachtpreis erzielt, so daß die ganze Pachtsumme für die nieder etwas über 50 Morgen zusam­menrund 2250 Mk. ergab.

HreiS Alsjeld.

* Lehrbach-Erbenhausen, 14. März. Mij fionar Schmoll hielt in Lehrbach einen Vortrag über das ThemaDie Mifsionsarbeit unter dem Volke der Kopfabschneider von Borneo". In längeren Ausführungen sprach der Redner, unterstützt von Lichtbildern, über das Land und das Volk dieser Südseeinfel. er erzählte von dem dort herrschenden Götzen, und Dämonenkult und schließlich von den segensreichen Wirkungen des Christentums, das diesen Menschen gebracht wurde. Den gleichen Vor- trag hielt der Missionar in Erbenhausen und fand dankbare Zuhörer. Die Kollekte der Abende brachte 41,60 Mark, die der Basler Mission zugute kommen sollen. Die Sammlung der Kinder für die Mission brachte 7,15 Mark.

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i. März 1931.

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