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Mittwoch, 14. Januar 1931

181. Jahrgang

GietzeimAnzeiger

General-Anzeiger sur Oberhessen

Vrvck vnd Verlag: vrühl'fche UniversitStz-vuch. nnö Steinörticferei L Lange tn Gießen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Schulttraße 7.

Hernfvrechonlchlüsie anter5ümmelnummer2251 Anschnst lür Drohlnach- richten »nzerger Siebe». pofi|d)edtonto:

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Chefredakteur

Dr. Fnedr Wilh. Lange. Verantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Gange; sür Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Dlumschein und für beit Anzeigenteil Max Filter^ sämtlich m (Biehen

Nr. 11 Erstes Blatt

Leiche,ni täglich, nutz« Sonmags und Feiertags Beilagen

Vie Illustrierte

Btetzenei Familienblätlei i Heimat im Bild

Vie Scholle

monats-Bejugsprets:

2.20 Neichsmark und 30 Neichspsennig für Träger» lohn, auch bei Nichter» scheinen einzetner'Nummern infolge höhere» Bemalt.

Der Kalender des Völkerbundes.

Den wenigsten unter uns wird es im Gedächt­nis haften, daß der Völkerbund sich seit ^hn Jahren mit der Frage unserer Zettrechnung bc- faßt. Gin Studienausschuh, den er beauf­tragte, die Frage einer Kalenderresorm zu er­örtern, hat jetzt seine Arbeiten zu einem Missen Abschluß gebracht, so das; sich auch die Oeffent- lichkeit mit den Ergebnissen befassen kann.

Im Altertum rechnete man bekanntlich nach dein Mondjahr zu 355 Tagen, bis Julius Cäsar- im Iahre 46 vor Christi Geburt den Iulianischen Kalender einfuhrte Er zählte das Iahr zu 385 Tagen, schob zedoch für jedes vierte Iahr einen Schalttag ein, so bah dieses vierte Iahr 333 Tage aufwies, ohne baß damit alle Zeitrechnungsfchler beseitigt wurden. Erst der Kalender des Papstes Gre­gor XIII. brachte die erwünschte Ordnung. Der Kalender wprde sofort eingeführt in Italien, Spanien, Portugal, Frankreich, Dänemark, spater in Holland, der Schweiz, Böhmen, Polen, Ungarn, Cngtand, Schweden. In Deutschland nahmen ihn nur die katholischen Länder an, während die protestantischen sich im Iahre 1700 zunächst auf einenverbesserten protestantischen Kalender^ einigten, bis König Friedrich der Gröhe von Preußen im Jahre 1755 in Preuhen den grego­rianischen Kalender einführte, der dann bald für das ganze Deutschland Geltung gewann.

Der gregorianische Kalender hat im wesent­lichen zwei Rachteile: einmal die verschie­dene Länge der Monate, die auf_ das Geschäftsleben unb den Geschäftsabschluß störend wirkt, unb sobann ben veränberlichenTer- min bes Osterfestes, ber eine völlige Schwankung der Länge des ersten Vierteljahres mit sich bringt itnb damit auf viele Termine unseres bürgerlichen Lebens (z. D. Schulschluh. Geschäftsjahr) nachteilig einwirkt. Gegen diese Rach teile richten sich denn auch in erster Linie die Reformbestrebungen. Dem Dölkerbundsaus* schuh sind nicht weniger als 185 Reformvorschläge aus aller Herren Länder zugegangen, davon 24 aus Deutschland. Manche von ihnen sind sehr radikal, so der von Professor Ostwald (Leipzig), der die Monate überhaupt beseitigen und die Tage des Jahres von eins bis 365 durch- zählen will. Ein französischer Vorschlag wünscht dreizehn Monate zu je 28 Tagen, zu denen bann als 365. Tag der Reujahrstag käme, der ebenso wie der Schaltjahrstag zu keinem Monat rechnen würde. Weitere Vorschläge gehen dahin, ben Jahresbeginn ständig a u f einenSonntagzulegen und jedesViertel- jahr gleichmäßig in zwei Monaw zu dreihig und einen Monat zu 31 Tagen zu teilen; auch hier würden ein Rest tag und der Schaltjahrstag be­sonders zu rechnen sein. Dorgeschlagen wurde weiter eine Verlegung des Jahresbeginns auf den Tag der Wintersonnenwende (22. Dezember); ber Vorschlag hat aber wohl wenig Aussicht auf Annahme.

Der Ausschuß bes Völkerbundes hat alle diese und auch andere Anregungen unter Hinzuziehung namhafter Sachverständiger eingehend geprüft. Er hat zunächst eine Umfrage an die einzelnen Dölkerbundsstaaten sowie an eine Reihe von Handels- unb Wirtschaftskorporationen gerichtet und will das Ergebnis dieser Umfrage abwarten. Für eine Kalenderreform sprechen die verschie­densten Gesichtspunkte, namentlich wirtschaft­licher Ratur, da der Beginn des Kalender- und des Wirtschaftsjahres nicht zusammenfällt. Man darf erwarten, daß der Völkerbund bei dieser Reform wenigstens eine glückliche Hand zeigen wird.

Der Disput Frick-Wirth.

Thüringens Rückfrage Wirth beruft lirf) auf die Rerchsreg erung.

Weimar, 13. Jan. (TU.) Rachdem der Reichsinnenminister die Zustimmung zu dem Ver­bot ber Ortsgruppe Gera des Reichsbanners abgelehnt hat, hat ber thüringische Snrven- minifter Dr. Frick, wie bereits kurz gemeldet, nach Berlin eine Rückfrage gerichtet, beren Wortlaut am Dienstag veröffentlicht worden ist. Cs heißt in dem Schreiben:

Aus Pressenachrichten ist uns bekannt ge­worden. daß im Jahre 1930 eine U e bun g d e s Stahlhelms im Rheinland vom Herrn Preußischen Minister des Innern mit Zustim- nung des Herrn Reichsminister des Innern verboten worden ist. Die Vorgänge die nach den Pre,fenachrichten zu diesem Verbot geführt haben sollen, schienen uns durchaus den Vor- gängen z u entsprechen, die uns zu dem Antrag auf Erteilung ber Zustimmung zu dem Verbot der Ortsgruppe Gera bes Reichsbanners durch den Herrn Reichsinnenminister beranlafet hat. Um für die Zukunft über die Ansicht des Herrn R?i ' Zminister des Innern zu ber Frage des Charakters von Uebungen ber Verbände Klarheit zu erhalten unb banach unser Verhallen einstellen zu können, bitten wir ergebens! um Mitteilung über bie bortige Auffassung baniber, worin der grunbsäh liche Un ter sch : e b des Charakters ber Uebungen bes Stahlhelms im Rheinland vom Charakter ber Uebungen bes Reichsbanners bei Gera nach Auffassung des Herrn Reichsministers b:s Innern zu erblicken ist. Wir sehen uns zu dieser Ditte um so mehr der- anlaßt, als nach bishet unwidersprochen geblie­benen Pressemeldungen ber Herr R e i ch s we h r- Minister seinerzeit zwar nicht Gelegenheit ge­habt hat. zu bem vom Herrn Preußischen Wtnv-

Zum Beginn der Senser Ratstagung

Entschäbigung, unb darum geht es ben geschäfts­tüchtigen Amerikanern ganz allein, scheint aber noch nicht aus zu sein. Die Kläger machen ihre Ansprüche gegen das Deutsche Reich erneut geltenb unb hoffen, daß bas ganze Verfahren noch einmal aufgerollt wirb. Daß sie damit ihren Richtern ein Mißtrauensvotum aus­stellen, spielt, für sie keine Rolle. Cs kommt ihnen lediglich daraus an, die vierzig Millionen Dollar, um die der Streit geht, für sich zu sichern. Allein, nachdem das Schiedsgericht nach jahrelangen peinlichen Untersuchungen zu einer Abweisung der SchadenLersahansPr_che ge­kommen ist, werden die amcr. konischen Muri ions- fabrifanten, bie ja ohnehin im Kriege schwer reich geworden sind, diese vierzig Millionen Dollar abschreiben müssen.

einer allgemeinen wirtschaftspolitischen Aussprache über die hauptsächlichsten europäischen Krisen­momente bilden soll. Man nimmt an, daß ber Ausschuß am Montag ob?r Dienstag ber nächsten Woche seine Arbeiten abschließen unb sich sobann auf ben Mai vertagen wird.

Die Kontrolle des deutschen Rüstungsstandes.

Eine Note Der Botschafterkonferenz.

London. 14. 3an. (MTB. Funkspruch.)Times* meldet aus Paris: Die Volfchaftcrkonfercnz entwarf auf ihrer Sitzung am Montag eine Role, die zusammen mit dem endgültigen Bericht dec alliierten Militärfachoersländigen, die die Abrüstung Deutschlands über­wacht haben, an den Völkerbundsrat ge­sandt werden soll. Der Bericht bezieht sich auf die Periode von 1927 bis zur Zurückziehung der mili- tärifchcn Sachverständigen im vorigen Jahr. Die Role Hal, wie cs heißt, in der Hauptsache forma­len Charakter und enthält keine uner­warteten Vorbehalte oder Forderun. gen. Sie soll auch erst abgesandt werden, wenn die Antworten auf gewisse ergänzende Erkundigungen eingegangen find.

Vertreter der Wirtschaftsverbände, nicht der Aröeiisdicnstb.w g-eng b.tiigt. Abge­lehnt wurde lediglich dir von verschiedenen Par­teien empfohlene sofortige Einführung einer allgemeinen Arbeitsdienst- pflicht. Die angeführten Ziffern, deren Stich­haltigkeit obendrein von sachverständiger Seite bezweifelt wird, beziehen sich lediglich auf diesen Plan. Die Demühungcn, einen freiwilligen Arbeitsdienst cinzuführ.n, sind durch die gestrige Besprechung nicht gescheitert; sie werden vielmehr fortgesetzt und haben Aussicht auf Erfolg, da hier bie finanziellen unb wirtschaft­lichen Voraussetzungen bu rchaus günstig lie­gen. Das Kuratorium für Arbeitsbienst wirb alles baransetzen, um diesen inzwischen auch von anderer Seite unterstützten Plan zu verwirk­lichen.

Don links nach rechts: Briand (Frankreich), Benesch (Tschechoslowakei), Zaleski (Polen), Henderson (England).

Letzte Vorarbeit für Genf.

Oer Reichsaußenminister berichtet bem Kabinett. Oie Behandlung der Minderheiten­beschwerde vor dem Völkerbundsrat.

Berlin, 13. Jan. (MTV.) Das Relchskabl- n e t t befchä,tigte sich heute nachmittag mit der bevorstehenden Tagung des völkerbunds- r a t e s. Der Reichsmini ft er des Auswär. tigen erstattete eingehenden Bericht über die in Genf zu behandelnden Fragen. Die hierüber gepflogene Aussprache ergab vollkommene Lin- m ü t i g k e i t über die von der deutschen Delega­tion einzunehmende Haltung.

wie wir noch ergänzend erfahren, erstreckte sich das Referat des Reichsaußenministers vor allem auf eine ausführliche Schilderung der ganzen Lntwick- lung des Streitfalles mit Polen. Jlalur- gemäh konnte das Kabinett keine festen Beschlüsse fassen, da das verhalten Deutschlands ganz davon abhängt, wie die deutsche Beschwerde vom völker- bundsrat behandelt wird. Außer dieser Frage wer­den in Genf auch einige andere Dinge zur Sprache kommen, an denen Deutschland besonders inter­essiert ist. Dazu gehören ;. B. die Restpunkte aus den früheren Erörterungen mit Litauen über das Memelproblem. Ls handelt sich dabei z. V. um das Vetorecht bes Gouverneurs, den Finanz­ausgleich, den sogenannten Justizkonflikt, der wegen der Unabhängigkeit der Richter und ähnlicher Fra­gen entstanden ist, und den Kriegszustand, der bis- her dazu benutzt wurde, die einzelnen Vestimmun- gen des Aulonomieslatuts außer Kraft zu sehen. Ls ist anzunehmen, daß über diese Fragen zunächst direkte Verhandlungen mit der litauischen Vertretung stallfinden. Sollten sie zu einem Deutsch­land befriedigenden Ergebnis führen, fo würde der Völkerbundsrat sich wohl zumindest nur noch sehr kur; mit blefer Angelegenheit zu beschäftigen haben.

Für den Fall, daß die deutsche Beschwerde auf Bestreben Polens und Frankreichs einem befon - deren Untersuchungsausschuß überrole- fen werden sollte, könnte sich, wie dieBörsen- zeilung- hört, die deutsche Delegation mit dem Einsehen eines solchen Ausschusses nur bann einoerftanben erklären, wenn vorher ge­wisse Voraussetzungen erfüllt würben. Als derartige Voraussetzungen werden genannt: 1. Zu­sammensetzung der llnlersuchungskommission aus einwandfrei neutralen und unparteiischen Person- lichkciten unter ber Leitung bes Präsidenten der gemischten Oberschlesienkommission, Lalonder; 2. pol­nische Garantien für eine ausreichende Wiedergut­machung des den deutschen Minderhellsangehörigen zugefüglen Unrechtes und Schadens; 3. polnische Zusicherungen und Vorbeugunakmaßnahmen gegen eine Wiederholung der Terrorakte; 4. grundsätzliches Bekenntnis der Polen zum Gedanken und zu den Prinzipien des Minderheitenschutzes.

Die Tagung des Europäischen Ausschusses.

Politische fragen werden nicht zur Deba le gestellt.

G e n f. 13. Jan. (TU. I Die Tagung bes Eu­ro i s ch e n A u s s chu ss e s wirb am Srcitag- vormittag burch Drianb z'machst m geheimer Sitzung eröffnet werben. Die Außenminister fast

sämtlicher 27 europäischen Staaten, bar-« unter Drianb, Hrnberson, Granbi, Dr. C u r t i u s, Zaleski unb bie Außenminister ber Kleinen En­tente, haben ihre Teilnahme an ben Verhand­lungen bes Ausschusses zugesagt. Rur Schweben, Portugal unb Oesterreich werben nicht burch ihre Außenminister, sonbern burch hohe Staatsbeamte im Ausschuß vertreten sein. Die außereuro­päischen Mitgliebsstaaten bes Döl- kerbunbes sinb auf gefordert worben, Vertreter & Tagung zu entfenben, bie jeboch lebiglich in

achtender Eigen'chaft an ben Verhandlungen teilnehmen können. Die japanische unb chinesische Regierung haben bereits ihren Vertreter benannt. Es besteht hier ber begrünbrte Einbruck, baß auf ber bevorstehenden Tagung bie Dehanblung wirtschaftspolitischer Fragen, bar- unter insbesonbere bie landwirtschaftliche Krise, im Vordergründe stehen werben unb politische Fragen nicht zurVerhanblungae- gelangen. Die in bet beutschen Rote erwähnte Frage brr Zuziehung Sowjetruhlanbs unb bet Türkei zu ben Verhandlungen des Ausschusses soll ebenso wie bie Frage bet Bureau- bilbung des Ausschusses aufdienächsteTa- gung im M a i vertagt werben. Die sach­lichen Beratungen bes Europäischen Ausschusses werben mit einem Bericht bes Präsibenten ber europäischen Zollwaffensti lstanbskorfrrenz, Sol­lt j n (Hollanb) beginnen, ber ben Ausgangspunkt

Entschwundene Millionen.

Meine Bewc.se für deutsche Labotageaktc in USA.

Die Behauptung, baß deutsche Agenten während des Krieges eine große Munitions­fabrik in Kings land unb ben Güterbohnhof Black Tom zerstört hätten, wat in ben Ver­einigten Staaten viele Jahre hinbutch eines ber Kernstücke bet antideutschen Propaganda. Dor kurzem sind nun bie sogenannten Sabotage- Prozesse gegen Deutschland zum Abschluß ge­kommen. Das Schiedsgericht lehnte einstimmig bie Ansprüche ber amerikanischen Kläger ab, weil sich nicht nachweisen ließ, bah bie Zerstörung biefer Anlagen durch deutsche Agenten vorgenommen worden war. Der Kampf um bie

Bülows Erinnerungen und die Knegsschuldlüge.

Welche Folgerungen man in Paris zieht.

Paris, 12. Jan. (TU.) Eine Reihe Pariser Blätter beschäftigt sich eingehend mit ben Erinne­rungen des Fürsten von Bülow, in denen sich der frühere deutsche Reichskanzler mit der Frage befaßt, ob Deutschland die Möglichkeit gehabt habe, den Krieg zu verhindern. Bestimmte Stel­len aus den Erinnerungen Bülows, die im übri­gen von den verschiedensten beteiligten Persön­lichkeiten in Deutschland öffentlich als falsch und der Wahrheit widersprechend gekenn­zeichnet worden find, werden geflissentlich aus Dem Zusammenhang gerissen unb geschickt kombiniert. So wird besonders hervorgehoben, daß Bethmann-Hollweg

Die Arbeitsdienstpsiicht.

Zu dem ablehnenden Beschluß der wirtschaftlichen LP tzenverbände.

Berlin, 13. Ian. (DDZ.) Das Kurato­rium für Arbeitsdienst teilt mit: Ein Teil der Presse zieht aus ber Besprechung im Reichsarbeitsministerium üoer b'.e Frage der Ar- beitsdienftpflicht ben Sch uh, bah ber Arbcits- bienstgebanle nunmehr als unburchführbar erklärt unb enbgültig erlebig t fei. Das ist irrig. An ber Besprechung waren nur

ster bes Innern ausgesprochenen Verbot des Stahlhelms im Rheinlanb Stellung zu nehmen aber ber Auffassung ift . ba& aubitefe Uebungen keinen militärischen Gha ratter getragen haben.' .

Der Brief des thüringischen Innenministers an den Reichsinnenminister ist am Dienstagoormittag im Reichsinnenministerium e t n g eg a n= a e n. Vom Reichsinnenministerium trnrb hierzu darauf hingewiesen, daß die deutschen Lander schon wiederholt die Richtlinien und Ausfuhrungs- beftimmungen des Gesetzes über das Verbot der Uebungen militärischen Charakers erhalten hatten Auch Thüringen seien diese Richtlinien zugestellt worden. Dem thüringischen Innenminister. könne infolgedessen der Inhalt nicht unbekannt sem. Die letzte Entscheidung über alle derartigen Falle liege im übrigen bei der Reichsregierung. Die Reichsregierung könne ein Verbot auch dann aus­sprechen, wenn die Länderregierungen anderer An­sicht seien. Zum Schluß wird erklärt, daß der Reichs­innenminister die Angelegenheit nunmehr als abgeschlossen betrachtet.